Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle
05.05.2026 um 00:10Einfach bei 299.999€ aufhoeren 😂 und anders verwalten.mitH2CO3 schrieb:Alles was über 300.000 € jährlich geht, würde mit 90% besteuert werden. Rechne also nochmal!
Einfach bei 299.999€ aufhoeren 😂 und anders verwalten.mitH2CO3 schrieb:Alles was über 300.000 € jährlich geht, würde mit 90% besteuert werden. Rechne also nochmal!
Ist doch easy: 300.000 sind 180.000 netto und dann pro 100.000 verdient man noch 10.000 dazu, also:mitH2CO3 schrieb:Alles was über 300.000 € jährlich geht, würde mit 90% besteuert werden. Rechne also nochmal!
Wieso?zaeld schrieb:Mehr Konsum heisst aber auch proportional mehr Produktion von CO2. Aber das scheinst du ja wiederum stark zu bemängeln.
Du mußt Deutschland schon arg vermissen, Alm-Öhi. So viel, wie du dich in Turkmenistan damit beschäftigst. Wow.ApexOne schrieb:nicht alle Länder sind ein Zirkuszelt voller Clowns wie Deutschland.
Hat das wer geschrieben? Weltweit wird die 2%ige Milliardärssteuer allerdings iwann kommen, safe.ApexOne schrieb:"ja, aber wenn die Besteuerung weltweit so ist" - dream on, sie wird niemals so sein
Sogar viel mehr mußten Überreiche Jahrzehntelang bezahlen (s.o. -> USA und GB). Und der Wirtschaft hat es nix geschadet, im Gegenteil.ApexOne schrieb:Finde mal den Blöden der eine effektive Besteuerung im Bereich von ca. 75% akzeptiert.
mitH2CO3 schrieb:Aber egal, so wird es ja auch wohl kaum kommen, mit den 90%. Da siehst du dennoch mal, wie das in Amerika und GB lief. Und hier wird wegen 45% rumgeheult.
Eine Wegzugssteuer ist die staatliche Antwort darauf, dass man Privilegien wie Steuerhinterziehung und Steuerflucht einschränkt. Well done!sacredheart schrieb:Eine Wegzugssteuer ist das Eingeständnis, dass unser Land durch die Regierung unattraktiv wurde.
90% (!) des Umsatzes sollen an den Staat gehen?!mitH2CO3 schrieb:Hallo, das ist doch nicht mal die Hälfte von den 90% bzw. über 90 % die es eigentlich sein könnten.
Jetzt, wo du das auch noch sagst: weshalb eigentlich nicht 🤔 ... ansonsten s.Venom schrieb:90% (!) des Umsatzes sollen an den Staat gehen?!
Warum sollte man das tun wenn man eh schon die Mehrheit zahlt wenn es um absolute Zahlen geht? Wenn du die Wirtschaft gegen die Wand fahren willst dann okay. Niemand macht da mit und selbst damals vor Ewigkeiten wo es diese Steuern gab haben die Reichen Schlupflöcher und Möglichkeiten gehabt solche Unsummen an Steuern zu umgehen. Nicht mal wenn du diese Steuern in Stappeln vorschlägst kommt das durch.mitH2CO3 schrieb:Jetzt, wo du das auch noch sagst: weshalb eigentlich nicht 🤔 ... ansonsten s
Dass Du an die sich unbezahlte Arbeit Aneignenden appellierst finde ich Super!!Venom schrieb:Man kann auch Selbstverantwortung übernehmen statt ein Parasit zu sein.
@mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Eine Wegzugssteuer ist die staatliche Antwort darauf, dass man Privilegien wie Steuerhinterziehung und Steuerflucht einschränkt. Well done!
Wie meinst du das?Fritzchen037 schrieb:Dass Du an die sich unbezahlte Arbeit Aneignenden appellierst finde ich Super!!
Das Problem obendrauf ist auch, dass man irgendwelche 90% Steuern von vor Christus erwähnt die übrigens sehr schlecht waren, gerade in UK und dann auch noch ignoriert, dass selbst da Steueroptimierungen existierten gegen die man sich hier vehement wehrt dann weiß man das Ganze hier ist nichts anderes als pure Ideologie im Kampf gegen "Reiche" (und auch oberen Mittelstand etc) mit 0 Realismus und Hintergedanken.sacredheart schrieb:Die Grundidee 'immer neue Steuern, immer höhere Steuern' hat ja einen Grundgedanken: Der Staat, mithin die Regierung, weiss viel besser, was mit meinem Geld geschehen soll als ich. Das nennt man Untertanenmentalität.
Auch in Großbritannien lagen übrigens die Spitzensteuersätze von 1941 bis Mitte der siebziger Jahre bei 90 Prozent. Bemerkenswert daran ist auch, dass diese extrem hohen Steuern keineswegs der Wirtschaft schadeten. Im Gegenteil! Die Wirtschaft prosperierte in dieser Zeit.Und am Ende dieser Entwicklung standen dann Thatcherismus und Reaganomics, beides gute Ideen, die dadurch, dass die Vorgängerregierungen die Karre in den Dreck gefahren hatten, entstehen mussten.
Statt Aktien zu verkaufen (was Kapitalertragssteuer auslösen würde), beleihen sie ihr Depot oder ihre Immobilien bei Banken.Nur so als Beispiel, Kapitalertragssteuer fällt Erträge und nicht auf Verkaufserlöse/verluste an, wie soll man bei so einer Sachkenntnis vernünftig diskutieren?
Jo genau, wer oder was sonst als die Vorgänger sind schuld. In der Zeit von 1941 bis 1975 stiegen die Realeinkommen in GB um 40%. Es gab ne Vollbeschäftigung, Konsumboom und den Ausbau des Wohlfahrtsstaates. Die Ölkrise 1973/74 führte zur Vervierfachung des Ölpreises. Und dann noch ne Finanzkrise und eine Immobilienblase, was zum Zusammenbruch zahlreicher Banken führte ("Secondary Banking Crisis"). Jo, da konnte die Iron Lady in Folge dann ja ganz autokratisch erst mal den Sozialstaat abbauen. Und das nennt man hier dann die Karre aus dem Dreck ziehen. *yeah*MayorQuimby schrieb:Und am Ende dieser Entwicklung standen dann Thatcherismus und Reaganomics, beides gute Ideen, die dadurch, dass die Vorgängerregierungen die Karre in den Dreck gefahren hatten, entstehen mussten.
Ich finde deinen Beitrag auch anstrengend zu lesen, die Zitate sind nicht verlinkt.MayorQuimby schrieb:Ich finde diese Diskussion anstrengend und deswegen auch nicht zielführend
Es geht um Ungleichheit, die durch den entfesselten Kapitalismus bedingt ist. Bring halt selber Möglichkeiten, wie du die extreme Ungleichheit in Deutschland beseitigen möchtest. Ich schlage zunächst die Besteuerung der Überreichen vor. Sie ist jedoch auch nicht alleinselig machend. Aber gut, jetzt kommst erst mal du.Venom schrieb:Das Problem obendrauf ist auch, dass man irgendwelche 90% Steuern von vor Christus erwähnt die übrigens sehr schlecht waren, gerade in UK und dann auch noch ignoriert, dass selbst da Steueroptimierungen existierten gegen die man sich hier vehement wehrt dann weiß man das Ganze hier ist nichts anderes als pure Ideologie im Kampf gegen "Reiche" (und auch oberen Mittelstand etc) mit 0 Realismus und Hintergedanken.
@mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es geht um Ungleichheit, die durch den entfesselten Kapitalismus bedingt ist. Bring halt selber Möglichkeiten, wie du die extreme Ungleichheit in Deutschland beseitigen möchtest. Ich schlage zunächst die Besteuerung der Überreichen vor.
:D Lies einfach und verstehe! Schon hundert Mal was dazu geschrieben und verlinkt. Brauchst mich nicht zu beschäftigen, hab' genug zu tun.sacredheart schrieb:Bevor wir eine Lösung suchen, sollte man überlegen, ob dazu ein Problem exisitert.
Es ist kaum zu glauben, aber in Deutschland lebt jeder 6. Mensch an oder unter der Armutsgrenze, mehr als jedes 5. Kind lebt in Armut – und das, obwohl wir ein reiches Industrieland sind. Während in den vergangenen Jahren einerseits die Armut gestiegen ist, ist andererseits der Reichtum gewachsen: Im Jahr 2018 titelte der Spiegel, dass 45 Superreiche so viel Vermögen besitzen wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung; heute sind es nur noch zwei Familien. Zwei Familien haben mehr Vermögen als 42 Millionen Menschen. Vielleicht ist es sogar nur eine einzige Familie, die über mehr Vermögen verfügt, als die gesamte ärmere Hälfte zusammen.https://ungleichheit.info/de/deutschland
Es stimmt, dass hierzulande niemand den Hungertod fürchten muss; wir leben in einem Wohlfahrtsstaat, der auch denjenigen hilft, die nicht alleine über die Runden kommen würden. Doch die klaffende Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer und birgt die Gefahr, den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft zu sprengen. Die soziale Mobilität ist gesunken (das bedeutet, dass die soziale Herkunft immer wichtiger wird), die Einkommen wachsen nur und umso schneller, je höher sie ohnehin sind, und die Vermögenskonzentration ist grotesk. Auf dieser Seite befassen wir uns mit länderspezifischen Formen wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheiten und zeigen auf, wie tief diese in unsere Gesellschaft greifen.
Mein Vorschlag: Klappe halten und meine Rente erarbeiten ;)mitH2CO3 schrieb:Du mußt Deutschland schon arg vermissen, Alm-Öhi. So viel, wie du dich in Turkmenistan damit beschäftigst. Wow.
Ja ja. Dann werden alle in Ländern wohnen die nichts oder 1% nehmen.mitH2CO3 schrieb:Hat das wer geschrieben? Weltweit wird die 2%ige Milliardärssteuer allerdings iwann kommen, safe.
Eine Wegzugsteuer ist die pure Verzweiflung.mitH2CO3 schrieb:Eine Wegzugssteuer ist die staatliche Antwort darauf, dass man Privilegien wie Steuerhinterziehung und Steuerflucht einschränkt. Well done!
90% vom Umsatz an den Staat bedingt dass die Kosten für Herstellung und Rohstoffe unter 10% sind.mitH2CO3 schrieb:Jetzt, wo du das auch noch sagst: weshalb eigentlich nicht 🤔 ... ansonsten s.
Grundsicherung für Arbeitsfähige streichen.mitH2CO3 schrieb:Es geht um Ungleichheit, die durch den entfesselten Kapitalismus bedingt ist. Bring halt selber Möglichkeiten, wie du die extreme Ungleichheit in Deutschland beseitigen möchtest.
Original anzeigen (1,0 MB)Steuerliche Ausfälle durch Steuerhinterziehung fallen mit 125 Milliarden Euro mehr als 2000-mal so sehr ins Gewicht wie Verluste durch Hartz-IV-Betrug. | Quelle: Murphy 2019 & Bundesregierung 2021.https://ungleichheit.info/de/visuals
Für Mr. No. 1 gehen wir doch alle gerne los. :) Nur die Klappe werde ich leider nicht halten, auch wenn du dir das noch so sehr wünscht :)ApexOne schrieb:Mein Vorschlag: Klappe halten und meine Rente erarbeiten ;)
Falls es nicht eindeutig rüber kam: ich bin gegen Steuerhinterziehung, ist unfair - mal sehen wie dann die Gerichte damit klar kommen über 10-20 MIo SteuerhinterziehermitH2CO3 schrieb:Zur Erinnerung: schauen wir uns noch mal das Schaubild an: welche Probleme sollte man hier wohl folkussieren?
Sehr schön, nochmal sage ich das nciht.mitH2CO3 schrieb:Für Mr. No. 1 gehen wir doch alle gerne los. :)
Kannst Du valide Argumente bringen warum Tax the Rich die Steuerhinterziehung runter bringt? Ich habe doch das Prinzip der Reaktion durch die Bürger erklärt: erhöht man die Steuern damit weniger Steuern hinterzogen werden, werden noch mehr Steuern hinterzogen.mitH2CO3 schrieb:TAX THE RICH 💰