Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle
27.03.2026 um 17:33Ergänzung: ‚Bevor man mit dem Finger auf Leistungsempfänger oder Niedriglöhner zeigt‘mitH2CO3 schrieb:Bevor man mit dem Finger auf Leistungsempfänger zeigt
Ergänzung: ‚Bevor man mit dem Finger auf Leistungsempfänger oder Niedriglöhner zeigt‘mitH2CO3 schrieb:Bevor man mit dem Finger auf Leistungsempfänger zeigt
Nicht doch, das ist doch pfui und das macht man nicht.mitH2CO3 schrieb:‚Bevor man mit dem Finger auf Leistungsempfänger oder Niedriglöhner zeigt‘
Yezz, genau. Also weshalb machen die das bloss alle nicht? Lass mal hören …ApexOne schrieb:...ich versteh nicht warum man vom Staat abhängig sein will wenn man sich ne Bude aus eigenem Geld kaufen könnte, Porsche (von mir aus als E), nicht mehr unterdrückt und ausgebeutet werden...das wäre doch was.
also sind die alle faul, wollen keine Schulden machen, und haben keinen Bock, Verantwortung zu übernehmen. Ok, ist ein mir fremdes Umfeld. Die Menschen, die ich aus diesem Bereich kenne, sind unglücklich, und finden ohne Unterstützung nur schwerlich raus aus der Misere. Leider wird das Ganze verhaltensmässig auch noch weitervererbt. As I said —> loop.ApexOne schrieb:Ich kann "nur" aus meinem Umfeld berichten:
Nach Transsilvanien ausgewandert, wegen der Steuern oder der schönen Aussichten?ApexOne schrieb:Wo sind die deutschen:
Nein, nicht alle...ich berichte aus meinem Umfeld, keine Ahnungwas Du da verstehst. Es ist auch komplett wurst, aber gut dass wir darüber geredet haben.mitH2CO3 schrieb:also sind die alle faul, wollen keine Schulden machen, und haben keinen Bock, Verantwortung zu übernehmen.
Wenn es Dich genau interessiert -> für eine Dienstleistung die ich anbiete trete ich als Einzelunternehmer auf (nennt sich PFA -> 10% Steuer), eine GmbH (SRL) von mir zahlt 1% Umsatzsteuer da ich Angestellte habe und bei Auszahlungen (Dividenden) gibt es 8% + generelle Sozialversicherungsabgabe...beide Gründungen in 2 Tagen, Gesamtkosten 200€.mitH2CO3 schrieb:Nach Transsilvanien ausgewandert, wegen der Steuern oder der schönen Aussichten?
Jo, genug.ApexOne schrieb:aber gut dass wir darüber geredet haben.
ApexOne schrieb:Wo sind die deutschen:
Da hast du die erwartete Antwort ja selbst gegeben. Genug drüber geredet.ApexOne schrieb:für eine Dienstleistung die ich anbiete trete ich als Einzelunternehmer auf (nennt sich PFA -> 10% Steuer), eine GmbH (SRL) von mir zahlt 1% Umsatzsteuer da ich Angestellte habe und bei Auszahlungen (Dividenden) gibt es 8% + generelle Sozialversicherungsabgabe...beide Gründungen in 2 Tagen, Gesamtkosten 200€.
Sehr nice :Y:ApexOne schrieb:Die Aussicht ist der Hammer
Also ziehe ich für mich das Fazit: Das war einfach eine Nebelkerze von Dir.mitH2CO3 schrieb:… brauchst du dann auch nicht noch mal zu fragen.
Der Reiche und insbesondere der Mittelständler kann auch nichts (unbedingt) für Niedriglohnarbeiter und Leistungsempfänger. Deshalb ein klares Nein zu Vermögenssteuer und sowas wie Erbschaftssteuer ist auch fragwürdig je nach dem wie du dir das vorstellst.mitH2CO3 schrieb:Ergänzung: ‚Bevor man mit dem Finger auf Leistungsempfänger oder Niedriglöhner zeigt‘
Wovon redest du? Es ging um die Frage, ob Löhne besser gestellt sind als Kapitaleinkommen, weil es auf Löhne einen Grundfreibetrag von rund 12.000€ gibt. Das is aber falsch, da der Grundfreibetrag auch für Kapitalerträge gilt.Toxid schrieb:Selbst bei Mindestlohn würde es deinen durchschnittlichen Steuersatz anheben. Wer sollte das denn tun?
Die Kapitalerträge für die Kinder geltend machen...kuno7 schrieb:weil es auf Löhne einen Grundfreibetrag von rund 12.000€ gibt. Das is aber falsch, da der Grundfreibetrag auch für Kapitalerträge gilt.
Ohne das letzte Detail auszumalen: im Rahmen der Günstigerprüfung macht das Finanzamt das automatisch, es stell sich auch die generelle Frage Kindergeld oder Kinderfreibetrag.Lanza schrieb:Die Kapitalerträge für die Kinder geltend machen...
Nöö, eben nicht. Wenn du deinen Grenzsteuersatz von 25 % erreichst, wird jeder Euro darüber mit mehr als 25% versteuert. Das passiert bei etwa 19.000 Euro. Darüber hinaus macht es keinen Sinn Kapitalerträge über den persönlichen Steuersatz zu versteuern.kuno7 schrieb:Ein einfacher Steuerrechner sagt mir, bis knapp unter 70k€/a fährt man besser, wenn man den Grundfreibetrag nimmt und dann mit dem persönlichen Steuersatz versteuert, danach zahlt man weniger Steuern, wenn man die Abgeltungssteuer nutzt.
Das ist natürlich völlig richtig. Betrifft aber nicht den durchschnittlichen Sparer, der Median liegt nur bei der Hälfte. Durchschnittlich werden in Deutschland eben Kapitalerträge höher besteuert als Arbeitseinkommen.kuno7 schrieb:Am Ende bedeutet das, ein alleinstehender Angestellter mit nem Bruttolohn von 100k€/a zahlt 32.115,16€, ein Privatier mit Kapitaleinkünften in Höhe von 100.000€ zahlt 26.111,25€ Abgeltungsteuer.
Vielleicht kann man diesen Kommunisten Hoax damit beenden: bei der Auszahlung ja (Lohn und Dividenden), insgesamt nein (Dividenden + Körperschaftssteuern + Gewerbesteuer).kuno7 schrieb:Am Ende bedeutet das, ein alleinstehender Angestellter mit nem Bruttolohn von 100k€/a zahlt 32.115,16€, ein Privatier mit Kapitaleinkünften in Höhe von 100.000€ zahlt 26.111,25€ Abgeltungsteuer.
Kapitaleinkünfte werden also bei der Einkommenssteuer deutlich bevorteilt, da man als Lohnempfänger nich die Möglichkeit hat, Abgeltungssteuer zu zahlen.
Um Kindergeld oder Kinderfreibeträge ging es doch zu keinem Zeitpunkt. Hier noch mal deine ursprüngliche Behauptung, welche die Diskussion ausgelöst hatte:ApexOne schrieb:im Rahmen der Günstigerprüfung macht das Finanzamt das automatisch, es stell sich auch die generelle Frage Kindergeld oder Kinderfreibetrag.
Und das is so halt nich richtig. So lange der persönliche Steuersatz günstiger is als die Abgeltungssteuer, wird dieser verwendet (Günstigerprüfung), wenn nich, greift die Abgeltungssteuer.ApexOne schrieb:ich meine alleine beim Lohn ist der Freibetrag 11.784 €, bei Kapitalerträge 1000€...alleine das gibt einen großen Unterschied.
Das gilt aber nur für Gewinnausschüttungen wie Dividenden. Gewinne aus Kurssteigerungen oder Zinsen (Anleihen) werden vom Unternehmen nich vorher besteuert und diese dürften den deutlich größten Anteil an Kapitalerträgen ausmachen.ApexOne schrieb:bei der Auszahlung ja (Lohn und Dividenden), insgesamt nein (Dividenden + Körperschaftssteuern + Gewerbesteuer).
Also:
- bei der persönlichen Auszahlung ja
- insgesamt nein, somit ist die Aussage Arbeit wird höher als Kapitalauskünften besteuert hinfällig, peinlich wenn man sie so weiter nutzen will
Eben darum wird man in der Regel auch die Abgeltungssteuer vorziehen. Das geht aber nur Kapitaleinkommen, wer sein Geld mit Arbeit verdient kann das nich und is im Vergleich schlechter gestellt.Toxid schrieb:Nöö, eben nicht. Wenn du deinen Grenzsteuersatz von 25 % erreichst, wird jeder Euro darüber mit mehr als 25% versteuert. Das passiert bei etwa 19.000 Euro. Darüber hinaus macht es keinen Sinn Kapitalerträge über den persönlichen Steuersatz zu versteuern.
Quelle?Toxid schrieb:Durchschnittlich werden in Deutschland eben Kapitalerträge höher besteuert als Arbeitseinkommen.
Wer hat denn behauptet, dass der Mittelständler etwas für unverarbeitete Kriegstrauamta der Niedriglohnarbeiter oder Leistungsempfänger könnte?Venom schrieb:Der Reiche und insbesondere der Mittelständler kann auch nichts (unbedingt) für Niedriglohnarbeiter und Leistungsempfänger.
Es handelt sich um gesellschaftliche Themen bzw. Fragen. Die Gesellschaft ist verantwortlich. Und die Gesellschaft sind wir, völlig egal welcher Einkommens- oder Vermögensklasse man angehört. Es gab den Krieg, und seine bis in die Gegenwart und darüber hinaus anhaltenden zerstörerischen Folgen sind bekannt. Alle zusammen bzw. wenigstens eine Mehrheit sollte das anerkennen, damit den betroffeneren Menschen geholfen werden kann. So man ihre Leistungsfähigkeit wieder herstellen könnte, würden ihre Kinder auch anders, leistungsfähiger geprägt als zuvor traumabedingt.Venom schrieb:Deshalb ein klares Nein zu Vermögenssteuer und sowas wie Erbschaftssteuer ist auch fragwürdig je nach dem wie du dir das vorstellst.
Ja, schon...aber nicht "völlig egal welche Klasse"...:mitH2CO3 schrieb:Es handelt sich um gesellschaftliche Themen bzw. Fragen. Die Gesellschaft ist verantwortlich. Und die Gesellschaft sind wir, völlig egal welcher Einkommens- oder Vermögensklasse man angehört.
kann man sich streiten ob das richtig wäre - lasse ich also offenApexOne schrieb:- Flattax (Wegfall der Progression)
okayApexOne schrieb:- Wegfall Soli (zahlen auch anlegende Normalpersonen)
jaaaApexOne schrieb:- ein GKV Beitrag/Kopf/Jahr
ja.ApexOne schrieb:- Grundsteuer auf Gebührenmodell umstellen (Schluss mit der Abzocke durch Gemeinden)
da bin ich noch im Zwiespalt.ApexOne schrieb:- keine Grunderwerbssteuer mehr
für Millionen-Erbschaften fänd ich eine Steuer gut, damit sich Vermögen nicht eines Tages nur in ganz wenigen Händen konzentriert und somit dann politische Macht möglich ist (sh z.B. Musk)ApexOne schrieb:- keine Erbschaftsteuer mehr
👍ApexOne schrieb:- MwSt. auf 15%
Soll ich es auch als offen vermerken - oder kommt da noch was?Optimist schrieb:kann man sich streiten ob das richtig wäre - lasse ich also offen
Keine Ahnung.Optimist schrieb:Apropos, kann es sein, dass Kommunen bei Garagengrundstücken generell porozentual viel mehr zugeschlagen haben, als bei Häusern? (oder ist das nur in meiner Kommune so?)
Also willst Du nicht alle gleich behandeln, nichts mit Gerechtigkeit.Optimist schrieb:da bin ich noch im Zwiespalt.
Würde ich evtl. nach Einkommen staffeln, damit sich auch Niedriglöhner ein Haus kaufen können.
Also willst Du nicht alle gleich behandeln, nichts mit Gerechtigkeit.Optimist schrieb:für Millionen-Erbschaften fänd ich eine Steuer gut, damit sich Vermögen nicht eines Tages nur in ganz wenigen Händen konzentriert und somit dann politische Macht möglich ist (sh z.B. Musk)
Es gibt kein "in der Regel". Die Abgeltungssteuer wird immer fällig bei Kapitalerträgen. Wenn man nicht aktiv die Günstigerprüfung in Anlage KAP beantragt, bleibt es auch dabei. Und dann wählt das FA für dich, welches Modell für dich besser ist, du kannst nicht ein Modell dem anderen vorziehen.kuno7 schrieb:Eben darum wird man in der Regel auch die Abgeltungssteuer vorziehen.
Naja die durchschnittliche Einkommenssteuer auf Gehälter ist in Deutschland für 2026 geschätzt ~ 13,1 % bis 14,0 % und bei Kapitalerträgen eben genau 25 %. Die 1000 Euro Pauschbetrag lasse ich mal unterm Tisch fallen, bei der Berechnung, die werden die 25 % nicht signifikant nach unten korrigieren. Ich hab mich da wohl etwas verlesen mit den 23,6 %, es ist noch deutlich weniger.kuno7 schrieb:Quelle?