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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.532 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.03.2026 um 17:33
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Bevor man mit dem Finger auf Leistungsempfänger zeigt
Ergänzung: ‚Bevor man mit dem Finger auf Leistungsempfänger oder Niedriglöhner zeigt‘


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.03.2026 um 17:40
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:‚Bevor man mit dem Finger auf Leistungsempfänger oder Niedriglöhner zeigt‘
Nicht doch, das ist doch pfui und das macht man nicht.
Sie sind eingeladen die Vorzüge des Kapitalismus für sich zu nutzen, die Schere von unten zu zumachen...ich versteh nicht warum man vom Staat abhängig sein will wenn man sich ne Bude aus eigenem Geld kaufen könnte, Porsche (von mir aus als E), nicht mehr unterdrückt und ausgebeutet werden...das wäre doch was.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.03.2026 um 17:45
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:...ich versteh nicht warum man vom Staat abhängig sein will wenn man sich ne Bude aus eigenem Geld kaufen könnte, Porsche (von mir aus als E), nicht mehr unterdrückt und ausgebeutet werden...das wäre doch was.
Yezz, genau. Also weshalb machen die das bloss alle nicht? Lass mal hören …


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.03.2026 um 17:50
@mitH2CO3
Ich kann "nur" aus meinem Umfeld berichten:
- zu viel Stress
- keinen Bock auf Schulden
- keinen Bock auf Verantwortung
- zu viel Papierkram
- Feierarbend ist mir wichtig
- zu lange Arbeitszeit
...usw...eher deswegen geht es nicht.

Übrigens: die beste Methode Milliardäre arm/ärmer zu machen ist es ihnen Konkurrenz zu machen.
Wo sind die deutschen:
- SpaceX
- Amazon
- OpenAI
- Office (Teams Sharepoint etc.)
- Mobiltelefone
?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.03.2026 um 18:00
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich kann "nur" aus meinem Umfeld berichten:
also sind die alle faul, wollen keine Schulden machen, und haben keinen Bock, Verantwortung zu übernehmen. Ok, ist ein mir fremdes Umfeld. Die Menschen, die ich aus diesem Bereich kenne, sind unglücklich, und finden ohne Unterstützung nur schwerlich raus aus der Misere. Leider wird das Ganze verhaltensmässig auch noch weitervererbt. As I said —> loop.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wo sind die deutschen:
Nach Transsilvanien ausgewandert, wegen der Steuern oder der schönen Aussichten?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.03.2026 um 18:42
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:also sind die alle faul, wollen keine Schulden machen, und haben keinen Bock, Verantwortung zu übernehmen.
Nein, nicht alle...ich berichte aus meinem Umfeld, keine Ahnungwas Du da verstehst. Es ist auch komplett wurst, aber gut dass wir darüber geredet haben.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Nach Transsilvanien ausgewandert, wegen der Steuern oder der schönen Aussichten?
Wenn es Dich genau interessiert -> für eine Dienstleistung die ich anbiete trete ich als Einzelunternehmer auf (nennt sich PFA -> 10% Steuer), eine GmbH (SRL) von mir zahlt 1% Umsatzsteuer da ich Angestellte habe und bei Auszahlungen (Dividenden) gibt es 8% + generelle Sozialversicherungsabgabe...beide Gründungen in 2 Tagen, Gesamtkosten 200€.
Die Aussicht ist der Hammer


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.03.2026 um 19:05
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:aber gut dass wir darüber geredet haben.
Jo, genug.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wo sind die deutschen:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:für eine Dienstleistung die ich anbiete trete ich als Einzelunternehmer auf (nennt sich PFA -> 10% Steuer), eine GmbH (SRL) von mir zahlt 1% Umsatzsteuer da ich Angestellte habe und bei Auszahlungen (Dividenden) gibt es 8% + generelle Sozialversicherungsabgabe...beide Gründungen in 2 Tagen, Gesamtkosten 200€.
Da hast du die erwartete Antwort ja selbst gegeben. Genug drüber geredet.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Die Aussicht ist der Hammer
Sehr nice :Y:


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.03.2026 um 19:54
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:… brauchst du dann auch nicht noch mal zu fragen.
Also ziehe ich für mich das Fazit: Das war einfach eine Nebelkerze von Dir.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.03.2026 um 20:28
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ergänzung: ‚Bevor man mit dem Finger auf Leistungsempfänger oder Niedriglöhner zeigt‘
Der Reiche und insbesondere der Mittelständler kann auch nichts (unbedingt) für Niedriglohnarbeiter und Leistungsempfänger. Deshalb ein klares Nein zu Vermögenssteuer und sowas wie Erbschaftssteuer ist auch fragwürdig je nach dem wie du dir das vorstellst.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.03.2026 um 23:24
Zitat von ToxidToxid schrieb:Selbst bei Mindestlohn würde es deinen durchschnittlichen Steuersatz anheben. Wer sollte das denn tun?
Wovon redest du? Es ging um die Frage, ob Löhne besser gestellt sind als Kapitaleinkommen, weil es auf Löhne einen Grundfreibetrag von rund 12.000€ gibt. Das is aber falsch, da der Grundfreibetrag auch für Kapitalerträge gilt.
Wenn man also vergleichen will, dann eben Lohn gegen Kapitalerträge und zwar sinnigerweise bei gleichem Einkommen.
Ein einfacher Steuerrechner sagt mir, bis knapp unter 70k€/a fährt man besser, wenn man den Grundfreibetrag nimmt und dann mit dem persönlichen Steuersatz versteuert, danach zahlt man weniger Steuern, wenn man die Abgeltungssteuer nutzt. Blöderweise gilt die Abgeltungssteuer aber nur für Kapitalerträge.

Am Ende bedeutet das, ein alleinstehender Angestellter mit nem Bruttolohn von 100k€/a zahlt 32.115,16€, ein Privatier mit Kapitaleinkünften in Höhe von 100.000€ zahlt 26.111,25€ Abgeltungsteuer.
Kapitaleinkünfte werden also bei der Einkommenssteuer deutlich bevorteilt, da man als Lohnempfänger nich die Möglichkeit hat, Abgeltungssteuer zu zahlen.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.03.2026 um 00:41
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:weil es auf Löhne einen Grundfreibetrag von rund 12.000€ gibt. Das is aber falsch, da der Grundfreibetrag auch für Kapitalerträge gilt.
Die Kapitalerträge für die Kinder geltend machen...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.03.2026 um 04:52
Zitat von LanzaLanza schrieb:Die Kapitalerträge für die Kinder geltend machen...
Ohne das letzte Detail auszumalen: im Rahmen der Günstigerprüfung macht das Finanzamt das automatisch, es stell sich auch die generelle Frage Kindergeld oder Kinderfreibetrag.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.03.2026 um 07:03
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Ein einfacher Steuerrechner sagt mir, bis knapp unter 70k€/a fährt man besser, wenn man den Grundfreibetrag nimmt und dann mit dem persönlichen Steuersatz versteuert, danach zahlt man weniger Steuern, wenn man die Abgeltungssteuer nutzt.
Nöö, eben nicht. Wenn du deinen Grenzsteuersatz von 25 % erreichst, wird jeder Euro darüber mit mehr als 25% versteuert. Das passiert bei etwa 19.000 Euro. Darüber hinaus macht es keinen Sinn Kapitalerträge über den persönlichen Steuersatz zu versteuern.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Am Ende bedeutet das, ein alleinstehender Angestellter mit nem Bruttolohn von 100k€/a zahlt 32.115,16€, ein Privatier mit Kapitaleinkünften in Höhe von 100.000€ zahlt 26.111,25€ Abgeltungsteuer.
Das ist natürlich völlig richtig. Betrifft aber nicht den durchschnittlichen Sparer, der Median liegt nur bei der Hälfte. Durchschnittlich werden in Deutschland eben Kapitalerträge höher besteuert als Arbeitseinkommen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.03.2026 um 07:25
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Am Ende bedeutet das, ein alleinstehender Angestellter mit nem Bruttolohn von 100k€/a zahlt 32.115,16€, ein Privatier mit Kapitaleinkünften in Höhe von 100.000€ zahlt 26.111,25€ Abgeltungsteuer.
Kapitaleinkünfte werden also bei der Einkommenssteuer deutlich bevorteilt, da man als Lohnempfänger nich die Möglichkeit hat, Abgeltungssteuer zu zahlen.
Vielleicht kann man diesen Kommunisten Hoax damit beenden: bei der Auszahlung ja (Lohn und Dividenden), insgesamt nein (Dividenden + Körperschaftssteuern + Gewerbesteuer).
Also:
- bei der persönlichen Auszahlung ja
- insgesamt nein, somit ist die Aussage Arbeit wird höher als Kapitalauskünften besteuert hinfällig, peinlich wenn man sie so weiter nutzen will

Meine Meinung:
Beides zu hoch - natürlich kann man die schon überholte Laffer Kurve bemühen, das würde vielleicht hier Lebenden betreffen, für Investoren die ins Land strömen sollen, sollte man bei 30% Gesamtbelastung bleiben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.03.2026 um 09:57
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:im Rahmen der Günstigerprüfung macht das Finanzamt das automatisch, es stell sich auch die generelle Frage Kindergeld oder Kinderfreibetrag.
Um Kindergeld oder Kinderfreibeträge ging es doch zu keinem Zeitpunkt. Hier noch mal deine ursprüngliche Behauptung, welche die Diskussion ausgelöst hatte:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:ich meine alleine beim Lohn ist der Freibetrag 11.784 €, bei Kapitalerträge 1000€...alleine das gibt einen großen Unterschied.
Und das is so halt nich richtig. So lange der persönliche Steuersatz günstiger is als die Abgeltungssteuer, wird dieser verwendet (Günstigerprüfung), wenn nich, greift die Abgeltungssteuer.
Bei sehr hohen Einkommen sind also Kapitalerträge bei der Einkommenssteuer besser gestellt. Du hattest allerdings das Gegenteil impliziert, was eben falsch is.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:bei der Auszahlung ja (Lohn und Dividenden), insgesamt nein (Dividenden + Körperschaftssteuern + Gewerbesteuer).
Also:
- bei der persönlichen Auszahlung ja
- insgesamt nein, somit ist die Aussage Arbeit wird höher als Kapitalauskünften besteuert hinfällig, peinlich wenn man sie so weiter nutzen will
Das gilt aber nur für Gewinnausschüttungen wie Dividenden. Gewinne aus Kurssteigerungen oder Zinsen (Anleihen) werden vom Unternehmen nich vorher besteuert und diese dürften den deutlich größten Anteil an Kapitalerträgen ausmachen.
Zitat von ToxidToxid schrieb:Nöö, eben nicht. Wenn du deinen Grenzsteuersatz von 25 % erreichst, wird jeder Euro darüber mit mehr als 25% versteuert. Das passiert bei etwa 19.000 Euro. Darüber hinaus macht es keinen Sinn Kapitalerträge über den persönlichen Steuersatz zu versteuern.
Eben darum wird man in der Regel auch die Abgeltungssteuer vorziehen. Das geht aber nur Kapitaleinkommen, wer sein Geld mit Arbeit verdient kann das nich und is im Vergleich schlechter gestellt.
Das is mein Punkt.
Zitat von ToxidToxid schrieb:Durchschnittlich werden in Deutschland eben Kapitalerträge höher besteuert als Arbeitseinkommen.
Quelle?

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.03.2026 um 10:20
Zitat von VenomVenom schrieb:Der Reiche und insbesondere der Mittelständler kann auch nichts (unbedingt) für Niedriglohnarbeiter und Leistungsempfänger.
Wer hat denn behauptet, dass der Mittelständler etwas für unverarbeitete Kriegstrauamta der Niedriglohnarbeiter oder Leistungsempfänger könnte?
Da diesem Satz schon die Grundlage fehlt, ist der zweite Satz als Schluß mindestens ebenso fragwürdig.
Zitat von VenomVenom schrieb:Deshalb ein klares Nein zu Vermögenssteuer und sowas wie Erbschaftssteuer ist auch fragwürdig je nach dem wie du dir das vorstellst.
Es handelt sich um gesellschaftliche Themen bzw. Fragen. Die Gesellschaft ist verantwortlich. Und die Gesellschaft sind wir, völlig egal welcher Einkommens- oder Vermögensklasse man angehört. Es gab den Krieg, und seine bis in die Gegenwart und darüber hinaus anhaltenden zerstörerischen Folgen sind bekannt. Alle zusammen bzw. wenigstens eine Mehrheit sollte das anerkennen, damit den betroffeneren Menschen geholfen werden kann. So man ihre Leistungsfähigkeit wieder herstellen könnte, würden ihre Kinder auch anders, leistungsfähiger geprägt als zuvor traumabedingt.

Das würde für zukünftige Generationen in dieser Hinsicht ggf. zu weniger Leistungsauszahlungen führen, und wenn die Menschen belastbarer werden und wieder arbeiten gehen können, mehr Einkommenssteuern bringen als zuvor.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.03.2026 um 10:59
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es handelt sich um gesellschaftliche Themen bzw. Fragen. Die Gesellschaft ist verantwortlich. Und die Gesellschaft sind wir, völlig egal welcher Einkommens- oder Vermögensklasse man angehört.
Ja, schon...aber nicht "völlig egal welche Klasse"...:
Im Diskurs geht es darum wieviel Verantwortung jeder zu tragen, nicht nur ein paar...finanzmathematisch schliesst zB ein Freibetrag (Steuer, Vermögen, Erbschaft) den Großteil der Bevölkerung von der Verantwortung schlichtweg aus....NULL Verantwortung.
Daher sind Wörter/Sätze wie "wir", "gerecht", "partnerschaftlich" einfach Käse - wie kann sich jemand mein Partner nennen der nichts beitragen will?
Du hast zB. eine Freibetragvermögensgrenze bei 2 Mio vorgeschlagen, betrifft ca. 0,8 Mio Personen aus 84 Mio...

Ich habe da eher wenig Verständnis wenn ich höre wir seien alle gleich, möchten gleich behandelt werden und dann haut man solche Sachen raus...daher, damit alle Klassen von einem gesunden Kapitalismus profitieren können und ihrer Verantwortung gerecht werden:
- Flattax (Wegfall der Progression)
- Wegfall Soli (zahlen auch anlegende Normalpersonen)
- ein GKV Beitrag/Kopf/Jahr
- Grundsteuer auf Gebührenmodell umstellen (Schluss mit der Abzocke durch Gemeinden)
- keine Grunderwerbssteuer mehr
- keine Erbschaftsteuer mehr
- MwSt. auf 15%


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.03.2026 um 11:23
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:- Flattax (Wegfall der Progression)
kann man sich streiten ob das richtig wäre - lasse ich also offen
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:- Wegfall Soli (zahlen auch anlegende Normalpersonen)
okay
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:- ein GKV Beitrag/Kopf/Jahr
jaaa
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:- Grundsteuer auf Gebührenmodell umstellen (Schluss mit der Abzocke durch Gemeinden)
ja.
Apropos, kann es sein, dass Kommunen bei Garagengrundstücken generell porozentual viel mehr zugeschlagen haben, als bei Häusern? (oder ist das nur in meiner Kommune so?)
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:- keine Grunderwerbssteuer mehr
da bin ich noch im Zwiespalt.
Würde ich evtl. nach Einkommen staffeln, damit sich auch Niedriglöhner ein Haus kaufen können.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:- keine Erbschaftsteuer mehr
für Millionen-Erbschaften fänd ich eine Steuer gut, damit sich Vermögen nicht eines Tages nur in ganz wenigen Händen konzentriert und somit dann politische Macht möglich ist (sh z.B. Musk)
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:- MwSt. auf 15%
👍
Und für Lebensmittel niedriger, weil lebensnotwendig.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.03.2026 um 11:30
Zitat von OptimistOptimist schrieb:kann man sich streiten ob das richtig wäre - lasse ich also offen
Soll ich es auch als offen vermerken - oder kommt da noch was?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Apropos, kann es sein, dass Kommunen bei Garagengrundstücken generell porozentual viel mehr zugeschlagen haben, als bei Häusern? (oder ist das nur in meiner Kommune so?)
Keine Ahnung.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:da bin ich noch im Zwiespalt.
Würde ich evtl. nach Einkommen staffeln, damit sich auch Niedriglöhner ein Haus kaufen können.
Also willst Du nicht alle gleich behandeln, nichts mit Gerechtigkeit.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:für Millionen-Erbschaften fänd ich eine Steuer gut, damit sich Vermögen nicht eines Tages nur in ganz wenigen Händen konzentriert und somit dann politische Macht möglich ist (sh z.B. Musk)
Also willst Du nicht alle gleich behandeln, nichts mit Gerechtigkeit.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.03.2026 um 11:37
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Eben darum wird man in der Regel auch die Abgeltungssteuer vorziehen.
Es gibt kein "in der Regel". Die Abgeltungssteuer wird immer fällig bei Kapitalerträgen. Wenn man nicht aktiv die Günstigerprüfung in Anlage KAP beantragt, bleibt es auch dabei. Und dann wählt das FA für dich, welches Modell für dich besser ist, du kannst nicht ein Modell dem anderen vorziehen.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Quelle?
Naja die durchschnittliche Einkommenssteuer auf Gehälter ist in Deutschland für 2026 geschätzt ~ 13,1 % bis 14,0 % und bei Kapitalerträgen eben genau 25 %. Die 1000 Euro Pauschbetrag lasse ich mal unterm Tisch fallen, bei der Berechnung, die werden die 25 % nicht signifikant nach unten korrigieren. Ich hab mich da wohl etwas verlesen mit den 23,6 %, es ist noch deutlich weniger.

Quelle Gemini:

Betrachtet man alle Arbeitnehmer in Deutschland zusammen, liegt der durchschnittliche Anteil der Lohnsteuer am Bruttolohn bei etwa 13 % bis 14 %.


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