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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.731 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 01:33
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wozu oder für was möchtest du Macht, was oder wen möchtest du kontrollieren können und warum?
Und was möchtest du beeinflussen?
In erster Linie geht es um mein eigenes Leben und das Leben meiner Familie. Wenn ich als Unternehmer ein gewisses Vermögen habe - dann habe ich deutlich mehr Kontrolle über meine Lebensgestaltung bzw. Freiheit sowohl für mich als auch meine Familie je nach Summe. Zudem kann ich dann auch zumindest auf lokaler Ebene mehr Einfluss haben indem ich Landplätze kaufe die ich dazu nutzen könnte der Natur zu helfen usw.
Da sind einiges an Vorteilen die man hat wenn das Vermögen stimmt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 01:59
Youtube: Die Abgründe von Elon Musk
Die Abgründe von Elon Musk
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Die 2 bored Guys steigen ins Rabbit Hole ab, um den Wahn des offiziell reichsten Menschen in 30 Minuten abzukochen. Oo


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 03:25
Zitat von VenomVenom schrieb:Zudem kann ich dann auch zumindest auf lokaler Ebene mehr Einfluss haben indem ich Landplätze kaufe die ich dazu nutzen könnte der Natur zu helfen usw.
Da sind einiges an Vorteilen die man hat wenn das Vermögen stimmt.
Das klingt sehr gut, dass du dich für die Natur einsetzen würdest.

Aber die Kehrseite des Kapitalismus ist, dass einzelne Leute sehr viel Geld und damit auch Macht anhäufen können
... und diese Macht auch für Negatives nutzen können, wie z.B. Musk, Trump usw.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 04:23
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Weshalb schiebt die Politik da nicht einen Riegel vor, wenn es schon solche netten Vermieter gibt, sondern schaut zu, dass denen "die Hände gebunden" werden, wenn sie sozial agieren wollen?
Oder anders gefragt, was hat der Staat davon, wenn die Mieten hoch bleiben oder höher werden?

Das Einzige was ich mir vorstellen kann, dass es um die höhere Mwst für den Staat geht, warum er nicht einschreitet?
Damit es keine Steuerhinterziehung gibt, das ist Euch doch so ganz wichtig.
Wenn es erlaubt wird, dann ist jeder ein netter Vermieter, auf dem Konto gibt es den netten Betrag, Cash die Differenz.
Versuch mal eine Wohnung der nahen Verwandschaft kostenfrei bzw. zum selbstkosten Preis zu überlassen - bei mir haben sie bei meinen Eltern gemeckert (sollte auf die Rente addiert werden damit die Steueen zahlen), dann wollte ich dort angemeldet bleiben...schon gab es den Hinweis dass ich dann Zweitsteuerwohnung zu zahlen hätte. Sie sind dann ausgewandert, 2006 (war nicht der Grund, aber mit ein Grund)
Wenn ich Dir sage das Finanzamt schikaniert einen, glaubst Du mir nicht.

Auf privaten Wohnraum gibt es keine MwSt. - aber gute Idee, ich lese hier ständig wir brauchen noch paar Einnahmen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wozu oder für was möchtest du Macht, was oder wen möchtest du kontrollieren können und warum?
Und was möchtest du beeinflussen?
Sein eigenes Leben. Es lebt sich einfacher wenn man alles selbst entscheiden kann und zB so Sachen wie Anschaffungen nach dem Kriterium brauche ich/brauch ich nicht und nicht nach dem Preis bewertet werden. Auch wenn die berühmt erwähnte Waschmaschine kaputt geht, interessiert nicht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 09:58
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Die 2 bored Guys steigen ins Rabbit Hole ab, um den Wahn des offiziell reichsten Menschen in 30 Minuten abzukochen. Oo
Wahn trifft es ziemlich genau :Y: Dieses NULL nachvollziehbare unemphatische Verhalten dieses gefährlichen Gooners ist eigentlich nur mit seinem größten Problem erklärbar: Menschen. Weshalb reist der nicht einfach selbst mit nem One-Way-Ticket auf irgendeinen Planeten. Und tschüß. Dort kann er es sich dann so oft machen wie er möchte und auch gestalten wie er möchte ... perfect Musk world *like*

Vllt. fliegen ja noch ein paar Gesinnungsgenossen mit *hoff* Guten Flug :merle:


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 10:05
In der Erbengesellschaft, in der wir zwischenzeitlich leben, braucht es hinsichtlich der Gleichheit beim Erben auch ein GRUNDERBE Es langt nämlich nicht nur an der Spitze zu besteuern, man muß auch unten helfen, Vermögen aufzubauen!

Youtube: Martyna Linartas sagt: Das Wundermittel gegen Ungleichheit heißt Grunderbe!
Martyna Linartas sagt: Das Wundermittel gegen Ungleichheit heißt Grunderbe!
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Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) stellte eine Simulationsberechnung an: Ein Grunderbe in Höhe von bis zu 20.000 Euro für alle 18-Jährigen und deren Finanzierung durch Erbschaftsteuer oder Vermögensteuer würde die Vermögensungleichheit in Deutschland deutlich reduzieren. Je nach Ausgestaltung würde der Gini-Koeffizient um 5 bis 7 % sinken.[4]

Die Stiftung „Ein Erbe für jeden“ führt ein Pilotprojekt zum Grunderbe durch. Sie lost seit 2022 jährlich drei Grunderbschaften à 20.000 € unter den 30-jährigen in Deutschland aus. Nach dem Modell der Stiftung bestätigen die Empfänger in einem Vertrag, noch keine wesentlichen Erbschaften erhalten zu haben, und bei späteren privaten Erbschaften das erhaltene Grunderbe ganz oder teilweise in den Fonds der Stiftung zurückzuzahlen. Sie verpflichten sich außerdem das Grunderbe in irgendeiner Form zu investieren und drei Jahre lang zu halten sowie jährlich einmal für ein Interview über die Auswirkungen des erhaltenen Grunderbes zur Verfügung zu stehen
Wikipedia: Grunderbe


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 10:11
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Das klingt sehr gut, dass du dich für die Natur einsetzen würdest.
Ja, geht natürlich aber nicht nur um die Natur.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber die Kehrseite des Kapitalismus ist, dass einzelne Leute sehr viel Geld und damit auch Macht anhäufen können
Das stimmt, aber wäre ich dermaßen reich wie ein Trump hätte ich die Macht auch genutzt. Da würde ich definitiv nicht nein dazu sagen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 10:30
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:In der Erbengesellschaft, in der wir zwischenzeitlich leben, braucht es hinsichtlich der Gleichheit beim Erben auch ein GRUNDERBE
Inflationsbeschleuniger, idiotische Idee.
Es ist echt mega peinlich von einer Person die sich für eine Forscherin hält...wieso übernimmst Du so etwas ungefiltert?

Angenommen Eltern können einem Kind 200k zur Verfügung stellen um eine Wohnung zu kaufen/anzuzahlen und der Staat gibt ihm als Grunderbe 20k - Budget ist als0 220k.
Das Kind von Eltern die aus welchen Gründen das nicht können, hat nur die 20k vom Staat.
Die Differenz bleibt 200k, aber die Immobilienverkäufer preisen die 220k als verfügbares Kapital.

Die soll ihren Abschluss zurück geben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 10:34
Zitat von VenomVenom schrieb:Das stimmt, aber wäre ich dermaßen reich wie ein Trump hätte ich die Macht auch genutzt. Da würde ich definitiv nicht nein dazu sagen.
Hätte ich vor ein paar Jahren wohl auch so gehandhabt, aber da ich nun weiß, dass Menschen in Beziehung zueinander stehen und verstehe was das bewirkt, möchte ich dass überhaupt gar nicht, also Macht beziehen! Und wenn ich sehe was momentan alles an News öffentlich wird, bin ich sogar dankbar dafür, nie in einer Machtposition gewesen zu sein.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 10:35
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:In der Erbengesellschaft, in der wir zwischenzeitlich leben, braucht es hinsichtlich der Gleichheit beim Erben auch ein GRUNDERBE Es langt nämlich nicht nur an der Spitze zu besteuern, man muß auch unten helfen, Vermögen aufzubauen!
Alleine schon, dass JEDER in dem Alter bis auf jene die bereits vererbten diese Summe an Geld kriegen soll und auch da wichtige Details fehlen sagt mir ich würde dieses Grunderbe auf keinen Fall unterstützen, genau wie bei bedingungslosem Grundeinkommen.

Wenn man fördern will, dann soll die Zielgruppe deutlich beschränkt werden und nicht allem und jedem Honk diese Summe an Geld in die Hände drücken. Außerdem zusätzliche Steuerentlastung und andere Zuckerln für Startups und Kleinunternehmer aber auch generell stärkere Unternehmen sollen mehr Grund haben in DACH Region sitzen zu bleiben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 10:38
Bezüglich, dass man die Mieten nicht zu klein halten sollte:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Damit es keine Steuerhinterziehung gibt, das ist Euch doch so ganz wichtig.
Wenn es erlaubt wird, dann ist jeder ein netter Vermieter, auf dem Konto gibt es den netten Betrag, Cash die Differenz
aha, verstehe.
Auch wenn ich das total Sch... finde, dass der Staat allen durch die Bank so misstraut (denke daran, den Bürgergeldbeziehern wird ja auch misstraut 😉)
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wenn ich Dir sage das Finanzamt schikaniert einen, glaubst Du mir nicht.
das hatte ich schon immer geglaubt, bzw. weiß ich von einem befreundeten Paar, was ein Haus hat.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wozu oder für was möchtest du Macht, was oder wen möchtest du kontrollieren können und warum?
Und was möchtest du beeinflussen?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Sein eigenes Leben. Es lebt sich einfacher wenn man alles selbst entscheiden kann und zB so Sachen wie Anschaffungen nach dem Kriterium brauche ich/brauch ich nicht
das kann ich nachvollziehen.
Ich finde es z.B. auch doof, dass nicht jeder frei entscheiden kann, welche Farbe sein Haus hat und manch anderes auch, wo man Genehmigungen der Kommune braucht, was man auf und mit seinem eigenen Grundstück macht.
-----------------------
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber die Kehrseite des Kapitalismus ist, dass einzelne Leute sehr viel Geld und damit auch Macht anhäufen können
Zitat von VenomVenom schrieb:Das stimmt, aber wäre ich dermaßen reich wie ein Trump hätte ich die Macht auch genutzt. Da würde ich definitiv nicht nein dazu sagen
das würden sicherlich die Wenigsten.
Aber kommt ja eben darauf an, zu was man seine Macht nutzt.
Dir traue ich nun nicht zu, dass du sie zu so negativen Dingen nutzen würdest, wie so manch Andere die viel Macht haben - oder?
Zitat von ockhamockham schrieb:aber da ich nun weiß, dass Menschen in Beziehung zueinander stehen und verstehe was das bewirkt, möchte ich dass überhaupt gar nicht, also Macht beziehen!
es kommt auf den jeweiligen Charakter an, wie man seine Macht nutzt, denke ich.
Die einen zum Guten, weil sie einen guten Charakter haben und Andere halt umgedreht, denke ich.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 10:50
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Angenommen Eltern können einem Kind 200k zur Verfügung stellen um eine Wohnung zu kaufen/anzuzahlen und der Staat gibt ihm als Grunderbe 20k - Budget ist als0 220k.
Das Kind von Eltern die aus welchen Gründen das nicht können, hat nur die 20k vom Staat.
Die Differenz bleibt 200k, aber die Immobilienverkäufer preisen die 220k als verfügbares Kapital.
Ich habe es mal durchgerechnet, für die Optionen "hat es nötig" vs. "hat es nicht nötig".

Szenario: "Hab es überhaupt nicht nötig":

Wenn ich mit 18 die 20.000€ "Grunderbe" erhalte und sie einfach bis zum Rentenalter konservativ anlegen kann (effektive Verzinsung 4%) kann ich damit zur Rente ca. 140.000€ machen.
Wenn ich die gleiche Summe aggressiv anlegen kann (effektive Verzinsung 8%) gehe ich mit über 860.000€ zur Rente damit raus.


Szenario: "Die Kohle versaufen":
Wenn ich im Jahr 1.000€ rausnehme habe ich:
Im konservativen Anlagenfall bis zum 46. Lebensjahr jedes Jahr 1.000€ "Spielgeld" und damit (nominal) 46.000€ zum auf den Kopf hauen.
Im aggressiven Analgefall jedes Jahr bis zum Renteneintritt 1.000€ "Spielgeld" (nominal 67.000€ auf den Kopf) und ca. 225.000€ bei Renteneintritt.

Szenario: "Ich bin auf die Kohle angewiesen":
Wenn ich ernsthaft damit arbeite, das Geld für meine Startchancen zu verwenden (und dafür 500€ jeden Monat aus dem Erbe entnehme, also 6.000€ pro Jahr) dann:
Ist im konservativen Anlagefall nach 3,5 Jahren Schluss und das Geld verbraucht, ich konnte nominal ca. 21.750€ ausgeben.
Ist im aggressiven Anlagefall kurz darauf Schluss, nach etwas mehr als 4 Jahren, da konnte ich dann 25.175€ ausgeben.

Mit anderen Worten: das "Grunderbe" selbst erzeugt über die Lebenszeit der Empfänger eine signifikante Ungleichheit, weil diejenigen extrem viel mehr profitieren, die darauf nicht angewiesen sind und das Erbe möglichst lange einfach rumliegen lassen können, während die Menschen die es tatsächlich für ihre Startchancen bräuchten es recht schnell aufzehren müssen, im Extremfall deutlich früher als z.B. der Abschluss eines Studiums zu erwarten ist. Bereits halbwegs gut aufgestellte Menschen können als Mitnahmeeffekt ebenfalls lange profitieren.

Selbst Regelungen wie bei der Stiftung vorgeschlagen (Rückzahlung des "Grunderbes" bei Erhalt größerer Erbschaften") würden das nicht ändern, da diese erst spät im Leben zu erwarten sind - wenn z.B. mit 50 geerbt wird, hat das Grunderbe bei den Menschen die es einfach aggressiv angelegt haben schon über 200.000€ "erwirtschaftet", da ist eine Rückzahlung von 20.000€ nicht mehr wesentlich-


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 10:51
Zitat von OptimistOptimist schrieb:es kommt auf den jeweiligen Charakter an, wie man seine Macht nutzt, denke ich.
Die einen zum Guten, weil sie einen guten Charakter haben und Andere halt umgedreht, denke ich.
Einfluss nehmen kann man nicht nur in Form von Macht beziehen bzw. ausüben. Überhaupt braucht jemand der Macht ausübt immer jemand, der sich dem, der sie ausübt, unterwirft (beugt) und wenn der der sich dem Machthaber beugt, sich eines Tages nicht mehr beugt, tja, dann wars dass auch für dem, der die Macht ausübt. Dann ist der Machthaber im wahrsten Sinne auf Entzug, denn Unterwerfung beziehen, dass ist für den Machthaber ja auch wie eine Droge... und wenn man die nicht mehr bekommt... ich vermute dass das nicht so schön ist. Mir sagt das, dass man Einfluss dann doch lieber in Form von Freundlichkeit (also in Richtung Freundschaft) nimmt. In Krisenzeiten ist da wesentlich mehr Zusammenhalt


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 10:54
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Mit anderen Worten: das "Grunderbe" selbst erzeugt über die Lebenszeit der Empfänger eine signifikante Ungleichheit, weil diejenigen extrem viel mehr profitieren, die darauf nicht angewiesen sind und das Erbe möglichst lange einfach rumliegen lassen können
Warte ab, wenn die Erlauchten erwachen (anhand von kapitalistischen Hinweisen) werden sie ein Grunderbe für alle verlangen, außer für Familien mit einigermaßen Vermögen.
Das war bei den BGE Thread auch so, nach der Berechnung war es bedingungslos für alle außer für die die es bezahlen müssten.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 10:56
Zitat von ockhamockham schrieb:Mir sagt das, dass man Einfluss dann doch lieber in Form von Freundlichkeit (also in Richtung Freundschaft) nimmt. In Krisenzeiten ist da wesentlich mehr Zusammenhalt
Ja, das wäre das Ideal.
Aber solche Charaktere werden mMn oben "an der Spitze" untergebuttert, sodass sie nichts weiter bewirken können.

Nur in Ausnahmefällen können sie das.
Gorbatschow war in meinen Augen so ein Kandidat.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 10:58
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Warte ab, wenn die Erlauchten erwachen (anhand von kapitalistischen Hinweisen) werden sie ein Grunderbe für alle verlangen, außer für Familien mit einigermaßen Vermögen.
Ach, das können wir bestimmt mit noch mehr Bürokratie und Verwaltung lösen... wenn wir eh schon eine Vermögenssteuer usw. einführen dann geht doch bestimmt was mit einer individuellen Erbschaftsprognose usw. und verpflichtenden Erbschaftsverträgen etc. bereits für Neugeborene.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 11:01
@bgeoweh
Oh ja, bei der Geburt "lifetime expectation, tax & wealth evaluation, social status score" und zack, alle Ungerechtigkeiten beseitigt.
Was machen wir wenn der Score auch mit allen Maßnahmen negativ bleibt? (außer Reichen die Schuld geben?!)


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06.04.2026 um 11:14
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Ich habe es mal durchgerechnet,
Meine Güte, mit was für Prämissen denn 🙄... von daher interessiert deine Schlussfolgerung nicht mal den Regenwurm.

Derart sollte es laufen:
„Charmanter wäre die Idee eines Grunderbes, bei dem alle 18-Jährigen ein Startkapital vom Staat geschenkt bekommen – natürlich nicht cash, sondern mit Verwendungsauflagen für Aus- und Weiterbildung, Erwerb von Wohneigentum, Selbstständigkeit oder Unternehmensgründungen.
https://www.diw.de/de/diw_01.c.831664.de/wohlstand_fuer_alle_____durch_grunderbe_und_vermoegensteuern.html

dann erst wird's interessant hinsichtlich des Ausgleiches von Ungleichheit. Zudem:
Bach hat verschiedene Szenarien zu höheren Vermögensteuern mit unterschiedlichen persönlichen und betrieblichen Freibeträgen durchgerechnet. Deren langfristige Wirkungen werden anhand einer Vermögensabgabe aufgezeigt, die hohe persönliche Freibeträge von mindestens einer Million Euro und auch Vergünstigungen für Unternehmensvermögen vorsieht. Dies würde für sich genommen die Vermögensungleichheit gemessen am Gini-Koeffizienten lediglich um ein bis zwei Prozent senken. Werden die Einnahmen aber für das Grunderbe ausgegeben, sänke die Vermögensungleichheit um fünf bis sieben Prozent. Vernachlässigt wurden bei diesen Berechnungen mögliche Ausweichreaktionen bei den Betroffenen.

„Wenn wir wirklich in absehbarer Zeit ,Wohlstand für alle‘ schaffen wollen, dann sollten wir die hohe Vermögensungleichheit in Deutschland durch Umverteilung reduzieren: indem die besitzlose Hälfte ein Grunderbe zum Vermögensaufbau erhält, das über Steuern auf hohe Vermögen finanziert wird“, ist Studienautor Bach überzeugt.
Jawoll, ja!


Schon lustig, dass man hier bei dem Modell wieder nur Widerstände aufbaut, statt die Chancen für alle zu erkennen :D


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 11:20
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Derart sollte es laufen:
Verwendungsauflagen werden das Thema nicht lösen - jemand, der drauf angewiesen ist, wird das Grunderbe ohnehin dafür verwenden, jemand der nicht drauf angewiesen ist verwendet eben nominal das Grunderbe für diese Dinge (die er sonst aus privaten Mitteln gezahlt hätte) und legt stattdessen die privaten Mittel an, die er so gespart hat. Oder gründet einfach eine Vermögensverwaltungsgesellschaft mit dem Grunderbe, ist ja ein Unternehmen...
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Schon lustig, dass man hier bei dem Modell wieder nur Widerstände aufbaut, statt die Chancen für alle zu erkennen :D
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Meine Güte, mit was für Prämissen denn 🙄... von daher interessiert deine Schlussfolgerung nicht mal den Regenwurm.
Schon klar dass dich das nicht interessiert, ist ja immer so wenn es über das Niveau von "Dumme Frauen mit zu viel Lippenstift labern was ins Mikrofon" geht und mal tatsächlich an eine fundierte Diskussion, von daher geht mir deine Vulgärkritik entspannt am Fratzscher vorbei :D

Dein Autor schreibt ja selbst:
Bach hat verschiedene Szenarien zu höheren Vermögensteuern mit unterschiedlichen persönlichen und betrieblichen Freibeträgen durchgerechnet. Deren langfristige Wirkungen werden anhand einer Vermögensabgabe aufgezeigt, die hohe persönliche Freibeträge von mindestens einer Million Euro und auch Vergünstigungen für Unternehmensvermögen vorsieht. Dies würde für sich genommen die Vermögensungleichheit gemessen am Gini-Koeffizienten lediglich um ein bis zwei Prozent senken. Werden die Einnahmen aber für das Grunderbe ausgegeben, sänke die Vermögensungleichheit um fünf bis sieben Prozent. Vernachlässigt wurden bei diesen Berechnungen mögliche Ausweichreaktionen bei den Betroffenen.
Meine oben beschriebene Kritik betrachtet genau diese "Ausweichreaktionen", aber den nächsten Schritt mitzudenken ist ja für Linke wie Weihwasser für den Vampir.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.04.2026 um 11:21
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Meine Güte, mit was für Prämissen denn
Hat er doch klipp und klar kommuniziert. Bei konservativer Verzinsung würde ich sogar noch auf Tagesgeld-Niveau runtergehen und bei aggressiver Verzinsung auf über 10 % hoch. Selbst der MSCI World macht historisch gesehen fast 10 %. Die Gegensätze wären dann noch viel extremer und dann jammern auch wieder alle rum. Und wie letztendlich der Verwendungszweck lautet, ist doch völlig egal.


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