Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle
09.04.2026 um 12:26bekommst du eigentlich mit, dass du damit auch sagst, dass es für dich ok, dass der Gesellschaft diese Gelder entzogen würden?vx110 schrieb:obwohl Ich denen es wuensche wuerde…
bekommst du eigentlich mit, dass du damit auch sagst, dass es für dich ok, dass der Gesellschaft diese Gelder entzogen würden?vx110 schrieb:obwohl Ich denen es wuensche wuerde…
Hä? Ich habe damit gesagt, dass Ich einige Freelancer kennen die nicht “reich” sind und selbst diese ausgelagert haben oder ausgewandert sind, wo Leistung noch fuer sich selber belohnt wird. Wenn man fragt wieso, kommt eigentlich ueberall die selbe Antwort…mitH2CO3 schrieb:bekommst du eigentlich mit, dass du damit auch sagst, dass es für dich ok, dass der Gesellschaft diese Gelder entzogen würden?
ich hatte es so verstanden, dass du denen wünscht, dass sie mithilfe von iwelchen spezialisierten Steuergenies noch mehr Steuern vermeiden könnten, als es real der Fall ist.vx110 schrieb:Und was ist daran falsch?
Wäre cool, ja. Aber dann nicht aufgrund von Steuervermeidung sondern mit besseren Gehältern.vx110 schrieb:wo Leistung noch fuer sich selber belohnt wird
Klar. Ist das illegal? Es ist nicht illegal, auszuwandern usw…. jedenfalls NOCH nicht.mitH2CO3 schrieb:ich hatte es so verstanden, dass du denen wünscht, dass sie mithilfe von iwelchen spezialisierten Steuergenies noch mehr Steuern vermeiden könnten, als es real der Fall ist.
Ja und da ist eben mein Konflikt. Mit 80k kann man tiptop auskommen, wenn man nicht 40-50% abdrueckt.mitH2CO3 schrieb:Wäre cool, ja. Aber dann nicht aufgrund von Steuervermeidung sondern mit besseren Gehältern.
Ich bin zum Vererben verpflichtet? Wo haste den den Quatsch jetz schon wieder her? Niemand is verpflichtet irgendwem was zu vererben.ApexOne schrieb:Du bist quasi als zukünftiger Sterbender zum Vererben verpflichtet damit Steuern kassiert werden können.
Klar, weils halt so is. Du darfst mir aber gern Leistungen nennen, die Erben erbracht haben müssen, um erben zu können.ApexOne schrieb:Gerne bezeichnest Du ein Erbe als Leistungslos für den Erben
Du willst wissen, was die Qualifikation derjenigen die nich erben is, dass Erbe leistungslos zu erhalten, obwohl sie ja nichts erben, die Erben selbst aber leistungslos ihr Erbe erhalten?ApexOne schrieb:Gerne bezeichnest Du ein Erbe als Leistungslos für den Erben, wenn es so ist, was qualifiziert die anderen Bürgern es komplett leistungslos zu bekommen?
Schau mal, die Erbschaftssteuer heist Erbschaftssteuer, weil ein Erbe versteuert wird. Wenn du möchtest, dass auch diejenigen Steuern zahlen, die indirekt von so einer Erbschaft profitieren (Freundin, Anwalt etc.), dann müsste so eine Steuer erstmal eingeführt werden.ApexOne schrieb:Wenn der Erbe Erbschaftssteuer zu zahlen hat, warum die anderen Bürger nicht die auch davon profitieren?
Klar, is ja auch so üblich. Wenn zB. der CEO einer Aktiengesellschaft Produkte entwickeln und produzieren lässt, die am Markt nich funktionieren und somit ein Verlust entsteht, dann zahlt der ja auch den Aktionären ihr Geld zurück. Is doch trivial.ApexOne schrieb:Und wenn es schief läuft, gibt es Geld zurück? Ich meine, man hat es ausprobiert, hat ggf. nicht funktioniert, dann sollen die das finanziert haben ihr Geld wieder bekommen.
Ich nehme an, in deiner Welt macht diese Aussage sogar Sinn. In meiner Welt isses allerdings nich so, dass sich meine Ansichten, meine Forderungen oder mein Tun ausschließlich daraus ableiten, was mir selbst am meisten nützt. Ich fordere auch immer wieder mal was, dass mir persönlich keinen Vorteil oder sogar Nachteile hat.ApexOne schrieb:In dem Du in deinen Vorschlägen einen Freibetrag so wählst dass Du nicht betroffen bist, gönnst doch Du den Armen gar nichts von Dir.
Du meinst die Moralinstanz, die du mir unterstellt hast? Wenn nich, zeig doch mal wo ich mich deiner Meinung nach zu einer Moralinstanz erhoben habe.ApexOne schrieb:Überlege Dir das noch mit der Moralinstanz, momentan schaut es schlecht aus.
Kannste ja privat gern so halten. Da kannste von jedem, dem du vielleicht helfen willst erstmal gründlich prüfen, ob der deine Hilfe auch verdient. Bei staatlichen Leistungen kann man aber nich nach Gutsherrenart verfahren. Da brauchts einheitliche, objektiv nachprüfbare Regeln, nach denen besteuert und verteilt wird.ApexOne schrieb:Für mich spielt es immer eine Rolle warum jemand arm oder reich ist, nur dann kann man gezielt eingreifen wenn man das "Problem" lösen will.
Unterstellungen sind echt dein Ding, hm? :)ApexOne schrieb:Ach was, würde man über den Armen hier so wie über den Reichen schreiben gäbe es einen Aufschrei und Sperren.
Weiß nich, frag doch mal beim ZDF nach.ApexOne schrieb:wann begleiten die ZDF Typen Schwarzarbeiter beim Job, wann gibt es von dort "Insidertipps"?
Ja ok, is deine Meinung und die sei dir auch gegönnt.vx110 schrieb:Ich finde einfach, dass das zu viel ist, was sich der Staat nimmt.
Zeigt auch sehr schön, dass es dir einzig nur um dich geht. Du zahlst in Deutschland (bzw. zahltest) hohe Steuern und die wurden dann aber nich dafür verwendet, dass Du eine Leistung erhalten hast, sondern andere, denen du selbst vermutlich nie etwas abgeben würdest.ApexOne schrieb:Gutes Stichwort, ich zahle gerne, sehr gerne Premium wenn ich Premium bekomme.
In Deutschland ist nur die Zahlung Premium (für die Blöden die das zahlen müssen), die Leistung ist Scheisse (Preis/Leistungsverhältnis).
Mein Argument ist einfach, dass Ich es unfair finde, wenn Ich hart fuer ein Haus arbeite, es abbezahle, es mein Eigentum ist, es meinen Kindern vererben moechte, die dann nochmal nachzahlen muessen.kuno7 schrieb:Mir gings aber um die Argumente, die du gegen eine Erbschaftssteuer vorgetragen hattest und die sind nun mal nich sonderlich valide, imho.
@kuno7kuno7 schrieb:Du willst wissen, was die Qualifikation derjenigen die nich erben is, dass Erbe leistungslos zu erhalten, obwohl sie ja nichts erben, die Erben selbst aber leistungslos ihr Erbe erhalten?
Ok, da geb ich auf. :)
Ich will Dich nicht stressen, aber am Ende eines Lebens bleibt nun mal im günstigen Fall etwas übrig. Irgendwer muss das erben und wenn man seine Nachfahren nicht leiden kann, dann erbt eben der Staat. Aber irgendwer erbt immer, wenn man etwas übrig lässt.kuno7 schrieb:Ich bin zum Vererben verpflichtet? Wo haste den den Quatsch jetz schon wieder her? Niemand is verpflichtet irgendwem was zu vererben.
Und die dürfen gerne sehr viel zielgenauer werden, ich erinnere gerne an das schwachsinnige Corona Kindergeld für alle. Da hätte man, wenn überhaupt den unteren 50% der Einkommen 50% mehr geben sollen und den anderen nichts.kuno7 schrieb:Bei staatlichen Leistungen kann man aber nich nach Gutsherrenart verfahren. Da brauchts einheitliche, objektiv nachprüfbare Regeln, nach denen besteuert und verteilt wird.
@vx110vx110 schrieb:Mein Argument ist einfach, dass Ich es unfair finde, wenn Ich hart fuer ein Haus arbeite, es abbezahle, es mein Eigentum ist, es meinen Kindern vererben moechte, die dann nochmal nachzahlen muessen.
Weiss nicht, Ich kann mich damit nicht identifizieren.
So lang dein Kind dich nicht gerade töten will, bekommt es trotzdem die Hälfte des Erbe.sacredheart schrieb:Ich will Dich nicht stressen, aber am Ende eines Lebens bleibt nun mal im günstigen Fall etwas übrig. Irgendwer muss das erben und wenn man seine Nachfahren nicht leiden kann, dann erbt eben der Staat. Aber irgendwer erbt immer, wenn man etwas übrig lässt.
Nöl, nicht zwingend. Schlagen alle das Erbe aus, geht das Vermögen an den Staat.DerThorag schrieb:So lang dein Kind dich nicht gerade töten will, bekommt es trotzdem die Hälfte des Erbe.
@DerThoragDerThorag schrieb:So lang dein Kind dich nicht gerade töten will, bekommt es trotzdem die Hälfte des Erbe.
Ja ok, so hat eben jeder seine Meinung. Mir zB. isses relativ egal, ob meine Erben am Ende Steuern zahlen müssen oder nich. Is ja keiner gezwungen mich zu beerben.vx110 schrieb:Mein Argument ist einfach, dass Ich es unfair finde, wenn Ich hart fuer ein Haus arbeite, es abbezahle, es mein Eigentum ist, es meinen Kindern vererben moechte, die dann nochmal nachzahlen muessen.
Also im Grunde sollten die Erben der Sparsamen dafür belohnt werden, dass die das Erbe noch nich zu Lebzeiten ausgegeben haben? Im Grunde werden die das doch auch. Vor ein paar Seiten hat @bgeoweh ja ausgerechnet, was aus ordentlich angelegtem Vermögen in einigen Jahren wird, das scheint mir Belohnung genug.sacredheart schrieb:Betrachte es mal vom Erblasser aus. Der hat Vermögen erwirtschaftet und auf dem Weg dahin bereits Steuern gezahlt. Er hat irgendwann die Entscheidung getroffen, weniger zu verballern als er eingenommen hatte. Das kann eine bewusste Entscheidung gewesen sein, um seine Nachfahren zu unterstützen. Und möglicherweise haben diese Nachfahren zu Lebzeiten des Erblassers auch mitgewirkt, zB in dem sie nicht von Papis Geld auf dicke Hose gemacht hatten oder 26 Semester Kunstgeschichte studiert hatten.
Die erben ja auch nix und wenn du jetz darauf hinauswillst, dass die völlig Fremden aber vielleicht davon profitieren, wenn der Staat die eingenommene Erbschaftssteuer wieder ausgibt, dann gilt das aber für jede Steuer. Sollten demnach alle Steuern abgeschafft werden?sacredheart schrieb:Völlig Fremde haben aber sicherlich noch weniger dazu beigetragen, dass ein Vermögen am Ende des Lebens zurückbleibt.
Nö, wenn man nix vererben will, kann man schlicht einfach vorher alles ausgeben, spenden oder von mir aus auch bei Vollmond im Wald vergraben, dann wird auch nix vererbt.sacredheart schrieb:Ich will Dich nicht stressen, aber am Ende eines Lebens bleibt nun mal im günstigen Fall etwas übrig. Irgendwer muss das erben und wenn man seine Nachfahren nicht leiden kann, dann erbt eben der Staat. Aber irgendwer erbt immer, wenn man etwas übrig lässt.
Das is am Ende auch wieder Ansichtssache, was Schwachsinnig und was vorbildlich is. Die Ausgaben werden ja mehr oder weniger, direkt oder indirekt demokratisch beschlossen, aber irgendeiner wird immer unzufrieden sein.sacredheart schrieb:Und die dürfen gerne sehr viel zielgenauer werden, ich erinnere gerne an das schwachsinnige Corona Kindergeld für alle. Da hätte man, wenn überhaupt den unteren 50% der Einkommen 50% mehr geben sollen und den anderen nichts.
Wenn die Ausgaben für das geerbte Haus dem Erben zu hoch sind, kann der das Erbe ja ausschlagen, ich würde das jedenfalls so machen.sacredheart schrieb:In der Realität weist so ein geerbtes Haus ja sehr oft Modernisierungsbedarf auf. Dem kann man dann nicht so ohne Weiteres nachkommen, wenn man erst mal ordentlich draufzahlt.
@kuno7kuno7 schrieb:Mir zB. isses relativ egal, ob meine Erben am Ende Steuern zahlen müssen oder nich.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen Steuern. Ich halte die Gesamtabgabenquote allerdings für viel zu hoch. Tatsächlich glaube ich auf keinen Fall, dass der Staat mit einem Anteil meines Erbes sorgfältiger umgehen würde, als es die aktuell absehbaren Erben tun würden.kuno7 schrieb:Die erben ja auch nix und wenn du jetz darauf hinauswillst, dass die völlig Fremden aber vielleicht davon profitieren, wenn der Staat die eingenommene Erbschaftssteuer wieder ausgibt, dann gilt das aber für jede Steuer. Sollten demnach alle Steuern abgeschafft werden?
Was soll daran egoistisch sein. Wäre es egoistisch, müsste es mir ja was nützen. Egoistisch wäre es, nichts zu vererben und alles für mich selbst auszugeben.sacredheart schrieb:Ich bin da weniger egoistisch
Auch für dich noch mal: Quasi jeder Euro wurde schon mal versteuert! Wenn man daraus jetz ableiten möchte, dass jeder Euro nur ein einziges Mal versteuert werden darf, dürfte es quasi gar keine Steuern mehr geben.sacredheart schrieb:Ich wünsche mir, dass meine Erben das Geld, dass sie erben (das ja bereits versteuert wurde) nicht noch einmal versteuern müssen.
Nein, die Steuer wird auf den Zugewinn deiner Erben erhoben.sacredheart schrieb:Im Grunde würde diese Steuer ja auf nichts Anderes als mein Ableben erhoben.
Ja schön, da biste ja lange nich der Einzige und das is ja auch ok. Deine vorgebrachten Argumente sind aber auch nich so das Wahre.sacredheart schrieb:Ich bin nicht grundsätzlich gegen Steuern. Ich halte die Gesamtabgabenquote allerdings für viel zu hoch.
Das mag so sein oder auch nich, kommt ja auch immer drauf an, was man unter sorgfältig versteht. Am Ende is das ja aber auch nich der Grund, warum Erbschaftssteuern erhoben werden, sondern der Grund is afaik, dass ne Erbschaft ein Zugewinn is und Zugewinne werden eigentlich sonst immer versteuert, soweit ich weiß.sacredheart schrieb:Tatsächlich glaube ich auf keinen Fall, dass der Staat mit einem Anteil meines Erbes sorgfältiger umgehen würde, als es die aktuell absehbaren Erben tun würden.
Dann muss Ich sagen, dann lieber verticken und das Geld nochmal richtig auf den Kopf hauen.kuno7 schrieb:Ja ok, so hat eben jeder seine Meinung. Mir zB. isses relativ egal, ob meine Erben am Ende Steuern zahlen müssen oder nich. Is ja keiner gezwungen mich zu beerben.
Sehe Ich genauso.sacredheart schrieb:Ich bin da weniger egoistisch, Ich wünsche mir, dass meine Erben das Geld, dass sie erben (das ja bereits versteuert wurde) nicht noch einmal versteuern müssen. Im Grunde würde diese Steuer ja auf nichts Anderes als mein Ableben erhoben.
Vererben ist in Deutschland ein Opt Out Verfahren - deinen Nachkommen bekommen ihren Pflichtanteil, es sei denn Du enterbst sie durch ein rechtssicheres Verfahren.kuno7 schrieb:Ich bin zum Vererben verpflichtet? Wo haste den den Quatsch jetz schon wieder her? Niemand is verpflichtet irgendwem was zu vererben.
Kinder, (aber auch Eltern) haben gegenseitige Fürsorgepflicht, mit teilweise gepfeferten Kostenübernahmen...von Gesetz her.kuno7 schrieb:Klar, weils halt so is. Du darfst mir aber gern Leistungen nennen, die Erben erbracht haben müssen, um erben zu können.
Langsam, wir lösen das.kuno7 schrieb:Du willst wissen, was die Qualifikation derjenigen die nich erben is, dass Erbe leistungslos zu erhalten, obwohl sie ja nichts erben, die Erben selbst aber leistungslos ihr Erbe erhalten?
Ok, da geb ich auf. :)
Du vergleichst ein Unternehmen mit einem Staatsexperiment? ok.kuno7 schrieb:Klar, is ja auch so üblich. Wenn zB. der CEO einer Aktiengesellschaft Produkte entwickeln und produzieren lässt, die am Markt nich funktionieren und somit ein Verlust entsteht, dann zahlt der ja auch den Aktionären ihr Geld zurück. Is doch trivial.
Im nächsten Satz aus deinem Post:kuno7 schrieb:Wenn nich, zeig doch mal wo ich mich deiner Meinung nach zu einer Moralinstanz erhoben habe.
Wir sollen hier Meinungen diskutieren aber was Dir nicht passt darf ich "privat halten". Überdenke diesen Still nochmal.kuno7 schrieb:Kannste ja privat gern so halten. Da kannste von jedem, dem du vielleicht helfen willst erstmal gründlich prüfen, ob der deine Hilfe auch verdient. Bei staatlichen Leistungen kann man aber nich nach Gutsherrenart verfahren. Da brauchts einheitliche, objektiv nachprüfbare Regeln, nach denen besteuert und verteilt wird.
1. Richtig. 2. Nicht ganz richtig, die Nöte von echten Bedürftigten sollen übernommen werden.kuno7 schrieb:Zeigt auch sehr schön, dass es dir einzig nur um dich geht. Du zahlst in Deutschland (bzw. zahltest) hohe Steuern und die wurden dann aber nich dafür verwendet, dass Du eine Leistung erhalten hast, sondern andere, denen du selbst vermutlich nie etwas abgeben würdest.
Richtig. Ich müsste jetzt 1200€/Monat GKV zahlen, hätte die gleichen Leistungen wie einer der gar nichts zahlt und dürfte mich Monate hinten anstellen.kuno7 schrieb:Von daher, klar, für jeden wohlhabenden Egoisten is die soziale Marktwirtschaft ein System mit nem "scheiß Preis/Leistungsverhältnis".
Für wen denn? Kläre mich mal auf, wieso dieses System attraktiv ist.kuno7 schrieb:Für andere erscheint es durchaus attraktiv.
Die Steuer würde an den Staat gehen. Die Armen sehen davon nichts.kuno7 schrieb:Na wenn die Reichen auch mit ner Vermögenssteuer immer noch reich sind, sollte die das ja nich so wirklich stören.
Ob die Armen dann immer noch so arm wie jetz sind würde ich mal bezweifeln und es einfach draufankommen lassen.
Naja, erst einmal würde ich gerne eine nachvollziehbare Begründung hören - nicht unbedingt nur von dir -, warum man Einnahmen besteuert und wenn man das übriggebliebene Geld ins Regal legt, dann noch einmal Steuern auf das eingelagerte Geld zahlen soll?kuno7 schrieb:Wenn es denn wirklich so störend is, dass das Vermögen besteuert wird, dann kann man wegen mir auch gern einfach die Abgeltungssteuer abschaffen und den Spitzensteuersatz wieder auf das Niveau der 70/80 Jahre stellen. Dürfte etwa aufs Gleiche rauskommen.
Dann noch die Erbschaftssteuer reformieren und die Mehrwertsteuer abschaffen, zumindest die auf Lebensmittel.
Deal?
Allgemein jedem unterstelle ich das nicht, aber bei der gewissen Diskussionsteilnehmerin drängt sich doch stark dieser Eindruck auf.kuno7 schrieb:Naja, einfach mal jedem, der ne höhere Erbschaftssteuer, vor allem auch eine für Betriebsvermögen fordert pauschal Neid zu unterstellen, is aber auch nich die feine Art.
Gewinne aus Glücksspiel werden nicht besteuert. Ansonsten könnte man wohl auch seine Glücksspielausgaben steuermindernd geltend machen. Wer das geschäftlich macht, wie zum Beispiel beim Pokern, wird dagegen steuerpflichtig. In den USA sind generell Glücksspielgewinne über einer bestimmten Grenze auch wieder steuerpflichtig.kuno7 schrieb:dass ne Erbschaft ein Zugewinn is und Zugewinne werden eigentlich sonst immer versteuert, soweit ich weiß.
Ich geh' davon aus, dass du mich meinst. Es steht dir selbstverständlich frei, mich so einzuschätzen. No problem.zaeld schrieb:Allgemein jedem unterstelle ich das nicht, aber bei der gewissen Diskussionsteilnehmerin drängt sich doch stark dieser Eindruck auf.