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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.548 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 17:42
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ok...und dass die oberen 5% für 44% der Staatseinnahmen sorgen, passt wie dazu? Es ist das absolute Gegenteil zu deinem "Glauben".
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Nö, das is einfach nur falsch!
Ja, klar,a ls könnte ich mir leisten so etwas zu erfinden:
Die oberen fünf Prozent sorgen für 44 Prozent aller Einnahmen
Der deutsche Staat hat in den vergangenen 15 Jahren seine Steuereinnahmen fast verdoppelt. Mittels der Einkommensteuer wird dabei kräftig umverteilt.
Quelle:
https://www.cicero.de/wirtschaft/einkommensteuer-spitzensteuersatz-umverteilung


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 19:00
@mitH2CO3

Diese Behauptung, dass die oberen 5% 44% des Steueraufkommens zahlen, ist ja nur 'ne absolute Zahl.

Sie verschleiert halt, dass diese Gruppe pro verdientem Euro oft weniger Steuern zahlt als die unteren 95% - insbesondere wenn man Unternehmenssteuern sowie indirekte Steuern mit einbezieht.

Wer nach Leistungsfähigkeit besteuern will, muss auf relative Steuerquoten schauen, nicht auf absolute Summen.

Außerdem wird die Steuerbasis von den Arbeitern geschaffen. Das heißt, dass jeder Euro, der versteuert wird, zuvor von arbeitenden Menschen durch Lohnarbeit, Produktion oder Dienstleistung erwirtschaftet worden ist.

Zwar besitzen die oberen 5% große Anteile am Kapital, aber das Kapital produziert ohne Arbeit keinen Wert.

Dass sie einen Teil dieses erarbeiteten Werts als Steuern abführen, macht sie also nicht zu den eigentlichen "Finanziers" des Staates. Es macht sie zu Verwaltern eines gesellschaftlich produzierten Überschusses.

Stellt dir einfach mal folgendes vor: Ein Sklave erarbeitet 1.000 Dollar. Sein Besitzer nimmt ihm 800 Dollar ab und zahlt aus diesem Betrag 200 Dollar Steuern. Würde man hier ernsthaft sagen: „Der Sklavenhalter trägt die Steuerlast"?
Nein - denn die Substanz der Steuer kommt ja aus der Arbeitskraft des Sklaven.

Genauso kommt die Steuerbasis in einer Klassengesellschaft auch aus der Arbeit der Mehrheit. Dass die Kapitalklasse einen Teil des von ihr angeeigneten Mehrwerts an den Staat abgibt, ist kein Beweis für zu hohe Abgaben, sondern ein Beleg dafür, wie ungleich der ursprünglich erarbeitete Wohlstand verteilt ist.

Die Frage ist ja nicht, ob die oberen 5% einen hohen Anteil der Steuern zahlen. Die eigentlich Frage sollte sein: Warum besitzen sie einen noch viel höheren Anteil des gesellschaftlichen Reichtums? Und warum wird ihr relativer Steuerbeitrag im Vergleich zu ihrem Einkommen und Vermögen nicht erhöht? Wer absolute Steuersummen ohne Bezug zu Einkommen, Vermögen und erbrachter Arbeitsleistung lobt, legitimiert eine Umverteilung von unten nach oben...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 21:11
Zitat von ToxidToxid schrieb:Gemini, die oberen 5 % tragen 44 % bei und die oberen 10 % liegen bei 54,8 %….
Kannste das mal verlinken? Ich gehe mal davon aus, dass es sich dabei um den Anteil der Eikommenssteuer handelt, welche aber nich "das Staatseinkommen" darstellen, sondern nur ein Teil der Steuereinahmen sind.
Die oberen fünf Prozent sorgen für 44 Prozent aller Einnahmen
Der deutsche Staat hat in den vergangenen 15 Jahren seine Steuereinnahmen fast verdoppelt. Mittels der Einkommensteuer wird dabei kräftig umverteilt.
Der Text in deinem Bezahlartikel geht frei aber noch weiter. Da liest man dann:
. Mittels der Einkommensteuer wird dabei kräftig umverteilt.
Quelle: https://www.cicero.de/wirtschaft/einkommensteuer-spitzensteuersatz-umverteilung

Das heißt, die oberen 5% zahlen 44% der Einkommenssteuer! Die Staatseinnahmen bestehen aber nich nur aus Einkommenssteuern, sondern auch aus vielen anderen Steuereinnahmen und weiteren Quellen.
Die Einkommenssteuer, von denen die oberen 5% 44% zahlen, is eben nur ein Bruchteil der Staatseinnahmen!
Deine 44% der Staatseinnahmen sind also mal wieder komplett falsch und vermutlich war diese Falschangabe auch wieder kein Versehen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ja, klar,a ls könnte ich mir leisten so etwas zu erfinden:
Erfunden haste das wohl auch nich, nur falsch wiedergegeben, vermutlich nich ausversehen.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 21:34
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Kannste das mal verlinken? Ich gehe mal davon aus, dass es sich dabei um den Anteil der Eikommenssteuer handelt, welche aber nich "das Staatseinkommen" darstellen, sondern nur ein Teil der Steuereinahmen sind.
Da die EKS mit 40 % die größte Einnahmequelle ist, ist der Anteil trotzdem enorm. Nix mit Bruchteil… Und da der Rest Kapitalsteuern, Konsumsteuern und überwiegend anderer Luxus ist, ist der Anteil daran sicher auch enorm.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 21:44
Zitat von ToxidToxid schrieb:Da die EKS mit 40 % die größte Einnahmequelle ist, ist der Anteil trotzdem enorm.
40% von 44% sind aber nur noch 17,6%, was dann doch ganz anders klingt.
Fakt is, deine und auch die Zahlen von @ApexOne sind schlicht falsch und stark übertrieben. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen. ;)
Zitat von ToxidToxid schrieb:Nix mit Bruchteil…
Na doch, 40% sind nur ein Bruchteil von 100%.
Zitat von ToxidToxid schrieb:Und da der Rest Kapitalsteuern, Konsumsteuern und überwiegend anderer Luxus ist, ist der Anteil daran sicher auch enorm.
Wie viel genau is denn "enorm"?

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 21:57
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Na doch, 40% sind nur ein Bruchteil von 100%.
Ja 90% sind auch 9/10 und damit ein Bruchteil, ist aber nicht unbedingt die Definition der umgangssprachlichen Verwendung dieses Begriffs.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Wie viel genau is denn "enorm"?
Ich bin mir nicht sicher, ob es für jede Steuer so genau aufgeschlüsselt wird. Jedoch wird der Anteil an Grunderwerbssteuern, Kapitalsteuern und Konsumsteuern wohl überproportional in diese Gruppe fallen. Und schon werden aus 17,6 doch wieder was jenseits der 30 %.

Und davon mal ab, habe ich auf Kohlensäures Post geantwortet mit 21,5 %, und ihr ging es definitiv um Steiern auf Einkommen. Von daher weiß ich nicht, was du jetzt mit anderen Steuern möchtest. Dass ihr jetzt von Staatseinkommen redet ist mir wohl zwischendurch entfallen, ursprünglich ging es eben um EKS….


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 02:10
Hört ihr auch schon die Schrei aus dem Capital of Capitalism? :O
"Happy tax day": New Yorks Bürgermeister Mamdani plant Reichensteuer
https://kurier.at/politik/ausland/new-yorker-buergermeister-mamdani-steuer-reiche-millionaere-milliardaere-steuern-wohnen-wohnungen/403151311
Steuer für teuren Zweitwohnsitz

Die Steuer soll Wohnungen erfassen, deren Wert auf mehr als fünf Millionen Dollar geschätzt wird, und deren Eigentümer ihren Erstwohnsitz nicht in New York haben. Laut Mamdani würde die Steuer nach ersten Berechnungen rund 500 Millionen Dollar pro Jahr bringen. Die Megacity hat eine Haushaltslücke von mehr als fünf Milliarden Dollar zu stopfen (Gesamtbudget: 120 Milliarden Dollar).
...
Den Behörden zufolge gibt es in New York rund 59.000 Wohnungen, die als Zweitwohnung registriert sind; nicht alle davon fallen in die geplante Besteuerung. "Einkommensschwache New Yorker haben es weiterhin schwer, da ihnen noch weniger Wohnraum zur Verfügung steht, um sie bei der Wohnungswahl zu unterstützen und sicherzustellen, dass sie und ihre Familien weiterhin hier leben können", heißt es in dem Bericht der Behörden.
...
Zwar machen Einkommensmillionäre in New York zwar weniger als ein Prozent der Steuerzahler aus; sie kommen jedoch für 37 Prozent der Einkommensteuern auf. Mamdani will auch die Steuer für diese Einkommensmillionäre um zwei Prozentpunkte von derzeit 3,88 Prozent auf 5,88 Prozent erhöhen.
Was sagt New Yorks "erfolgreichster" Sohn denn eigentlich zu solch recht harmlosen, berechtigten Forderungen?
Der Präsident beschuldigte Mamdani, New York City zu zerstören: "Die STEUER-, STEUER-, STEUER-Politik ist SO FALSCH."
So liebliche Schreie eines armen Milliardärs sind ja total engelsgleich. <3


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 05:10
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Diese Behauptung, dass die oberen 5% 44% des Steueraufkommens zahlen, ist ja nur 'ne absolute Zahl.
Genau - kein "Gefühl" oder bla bla Vergleiche.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Sie verschleiert halt, dass diese Gruppe pro verdientem Euro oft weniger Steuern zahlt als die unteren 95% - insbesondere wenn man Unternehmenssteuern sowie indirekte Steuern mit einbezieht.
Wer nach Leistungsfähigkeit besteuern will, muss auf relative Steuerquoten schauen, nicht auf absolute Summen.
Man muss nach beidem schauen, Freibeträge wie hier von Kapitalistenfeinde gefordert sind absolut....wenn man das Übrige besteuert kommt eine relative Summe raus, da kaum zwei auf ein Euro genau das gleiche Vermögen haben.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Außerdem wird die Steuerbasis von den Arbeitern geschaffen. Das heißt, dass jeder Euro, der versteuert wird, zuvor von arbeitenden Menschen durch Lohnarbeit, Produktion oder Dienstleistung erwirtschaftet worden ist.

Zwar besitzen die oberen 5% große Anteile am Kapital, aber das Kapital produziert ohne Arbeit keinen Wert.
Ich sehe es andersrum - plakatives Beispiel: wieviele Häuser bauen Arbeiter ohne Kapital?
Außerdem forderst Du Staatsinvestitionen, das ist auch Kapital das Mehrwert ermöglicht.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Dass sie einen Teil dieses erarbeiteten Werts als Steuern abführen, macht sie also nicht zu den eigentlichen "Finanziers" des Staates. Es macht sie zu Verwaltern eines gesellschaftlich produzierten Überschusses.
What? dann Steuern abschaffen weil falscher Verwalter?
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Stellt dir einfach mal folgendes vor: Ein Sklave erarbeitet 1.000 Dollar. Sein Besitzer nimmt ihm 800 Dollar ab und zahlt aus diesem Betrag 200 Dollar Steuern. Würde man hier ernsthaft sagen: „Der Sklavenhalter trägt die Steuerlast"?
Nein - denn die Substanz der Steuer kommt ja aus der Arbeitskraft des Sklaven.
Siehe oben, zwar blöde Wortwahl, aber die Frage bleibt im Kern: kommt der Sklave alleine auf 200$ oder mehr?
Übrigens, wer das unterbrechen will fordert keine Arbeitsplätze mit gerechter Bezahlung sondern Selbstständigkeit.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Die eigentlich Frage sollte sein: Warum besitzen sie einen noch viel höheren Anteil des gesellschaftlichen Reichtums?
Wenn man viele verdient, gibt man weniger für sich aus, auch wenn man sich Ferraris kauft.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Und warum wird ihr relativer Steuerbeitrag im Vergleich zu ihrem Einkommen und Vermögen nicht erhöht?
Weil es richtigerweise keine Vermögensbesteuerung gibt.


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