Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle
um 10:01Der Staat reagiert oft nur auf die Instabilität des Kapitalismus. Ohne Wachstum gäbe es Massenarbeitslosigkeit, weil z.B. technischer Fortschritt ständig Arbeitsplätze vernichtet.ApexOne schrieb:Nein, gibt es nicht.
Der Haupttäter in diesem Punkt ist der Staat und die Umverteilung.
Zur Begründung:
- wenn ein Unternehmen die gewünschte Rendite erreicht, muss es nicht mehr wachsen (Wachstum tut auch nicht allen Unternehmen gut)
- der Staat, speziell seine Vertreter wollen immer mehr Leistungen anbieten damit sie gewählt werden
- basiert es auf Schulden (bzw. Anleihenemission) müssen Zinsen bedient werden, dazu erhöht der Staat die Gebühren ggf. auch die Steuern, es bracuht mehr Einnahmen
- ab da kann es nur durch Wachstum finanziert werden, die Preiserhöhungen tragen die Endverbraucher nur bedingt mit
Wachstum ist der soziale Puffer: Nur wenn der Kuchen größer wird, kann man dem Arbeiter mehr geben, ohne dem Kapitalisten etwas wegzunehmen. Ohne Wachstum führt Kapitalismus direkt zum Klassenkampf.
Der Wachstumszwang ist kein "Fehler" des Staates, sondern das Betriebssystem des Kapitalismus. Der Staat ist eher der "Süchtige", der mitmacht, weil das System ohne Wachstum sofort in eine schwere Depression stürzt.







