Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle
um 13:13Du hast dafür auch Belege?Toxid schrieb:st so abnormal hoch bezahlt
Und dafür auch?Toxid schrieb:die Berufe, die in der Bevölkerung allerhöchste Anerkennung genießen.
Du hast dafür auch Belege?Toxid schrieb:st so abnormal hoch bezahlt
Und dafür auch?Toxid schrieb:die Berufe, die in der Bevölkerung allerhöchste Anerkennung genießen.
Was für ein Neid? Was soll diese überflüssige Unterstellung? Es geht hier um Ungleichheiten. Man ist ja inzwischen aufgewacht. Ansonsten würden die verschachtelten Idioten-Konstrukte, mit denen alle verarscht werden, nicht im Fokus sein.Toxid schrieb:Nur euer eigener Neid wird dadurch wieder etwas größer, was den ersten Move wieder ein Stück aufhebt. :D
Geplante Verschärfung der geldwäscherechtlichen Pflichten: Transparenzregister und Identifizierung wirtschaftlich BerechtigterQuelle: https://compliance-advisor.de/transparenzregister-2025-neue-pflichten-fuer-unternehmen/
1. Kernänderung im Koalitionsvertrag
4. Praktische Auswirkungen auf UnternehmenQuelle: https://compliance-advisor.de/transparenzregister-2025-neue-pflichten-fuer-unternehmen/
Identifizierungsdruck steigt massiv
Unternehmen sind gezwungen, Eigentumsstrukturen bis zur letzten wirtschaftlich berechtigten Person aufzuklären. Besonders betroffen sind:
Konzerne mit verschachtelten Beteiligungsstrukturen
Fritzchen037 schrieb:Und dafür auch?
Laut einer Umfrage zum Ansehen einzelner Berufsgruppen in der Gesellschaft in Deutschland im Jahr 2025 haben Feuerwehrmänner und -frauen das höchste Ansehen in der Gesellschaft. Rund 92 Prozent der Befragten gaben an, dass Feuerwehrleute ein sehr hohes oder hohes Ansehen in der Gesellschaft genießen. Auf Platz zwei und drei der angesehensten Berufe in der Gesellschaft sind Krankenpfleger:innen mit 89 Prozent und Altenpfleger:innen mit 87 Prozent. Polizist:innen sind auf Platz fünf der angesehensten Berufe mit 79 Prozent.Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/163400/umfrage/ansehen-der-berufe-in-der-gesellschaft/
Fritzchen037 schrieb:Du hast dafür auch Belege?
Pflegefachkraft (allgemein): ca. 3.800 € – 4.500 € (je nach Erfahrung)Quelle: Gemini
Altenpfleger: ca. 3.800 €
Intensivpflege: ca. 4.400 € – 4.500 €
Ärzte: 8.800 € – 12.000 €
Auf dein Copy/Paste, wovon du selbst kein Plan hast, was du postest, gehe ich gar nicht mehr ein.mitH2CO3 schrieb:Man ist ja inzwischen aufgewacht. Ansonsten würden die verschachtelten Idioten-Konstrukte, mit denen alle verarscht werden, nicht im Fokus sein.
Alles fein. Unterlasse es bitte künftig, hier irgendjemandem Neid zu unterstellen. Dann braucht man auf dein Geschwafel auch nicht einzugehen. Danke.Toxid schrieb:Auf dein Copy/Paste, wovon du selbst kein Plan hast, was du postest, gehe ich gar nicht mehr ein.
Hast du dich etwa angesprochen gefühlt? Mhm eigenartig, habe dich gar nicht geaddet. :DmitH2CO3 schrieb:Alles fein. Unterlasse es bitte künftig, hier irgendjemandem Neid zu unterstellen. Dann braucht man auf dein Geschwafel auch nicht einzugehen. Danke.
... nö, aber mich zitiert. Lass es gut sein. Schönen Sonntag noch!Toxid schrieb:Hast du dich etwa angesprochen gefühlt? Mhm eigenartig, habe dich gar nicht geaddet. :D
Im Falle der Neiddebatte definitiv nicht. Aber lass gut sein. :DmitH2CO3 schrieb:... nö, aber mich zitiert. Lass es gut sein. Schönen Sonntag noch!
Die Haftung mit eigenem Vermögen ist ein echtes Unternehmerrisiko, keine Frage, aber mal umgekehrt gefragt: Wie viele Arbeiter haben überhaupt nennenswertes Vermögen, das sie haften könnten? Die meisten leben doch von Monat zu Monat. Deren Risiko ist nicht die Haftung - deren Risiko ist, dass sie bei Krankheit, Kündigung oder Unfall ohne Einkommen dastehen.ApexOne schrieb:Sowohl als auch - aber Unternehmer haften uU auch mit eigenem Vermögen.
Klar, vertraglich kann man da viel regeln - zum Beispiel Arbeitszeiten, Qualitätsstandards, Nutzung von Maschinen und sowas alles... das ist gar nicht das Problem. Das Problem ist ein anderes: Sobald alle nur noch Rechnungen stellen, gibt es keinen gemeinsamen Betrieb mehr im rechtlichen Sinne. Dann gibt es keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, keinen bezahlten Urlaub, keine Kündigungsschutz, keine betriebliche Altersvorsorge, keine Unfallversicherung über den Betrieb und so ...jeder ist dann für sich selbst verantwortlich.ApexOne schrieb:Das ist Quatsch, man gibt diese per Vertrag vor.
Schöne Verdrehung der Tatsachen. Arbeiter tragen täglich Risiken - körperliche Verschleißarbeit, psychischer Druck, Angst vor Kündigung - aber wehe, sie wollen Schutz dagegen, dann heißen sie bei dir gleich "Unternehmenskritiker, die kein Risiko tragen wollen".ApexOne schrieb:Sagte ich doch, davor fürchten sich die Unternehmenskritiker die kein Risiko tragen wollen
Klar, theoretisch hat niemand einen Arbeitszwang, aber in der Realität ist die Vertragsfreiheit stark eingeschränkt.ApexOne schrieb:Also, es ist ein Deal...muss an sich keiner eingehen. Wir haben Vertragsfreiheit und keinen Arbeitszwang.
Logisch, wenn man nach oben schaut, ist es immer eine Neiddebatte und wenn man nach unten tritt, dann ist es kein Neid, dann ist es Gerechtigkeit.Toxid schrieb:Im Falle der Neiddebatte definitiv nicht.

Kommt immer auf den Betrachtungswinkel an ;) Es hat sich halt etabliert in Deutschland, anderen nur so viel zuzugestehen, wie einem selbst zur Verfügung steht. Das war vor nicht allzu langer Zeit mal anders, ich weiß nicht an welcher Stelle es abgedriftet ist in diese Kultur.peekaboo schrieb:Logisch, wenn man nach oben schaut, ist es immer eine Neiddebatte und wenn man nach unten tritt, dann ist es kein Neid, dann ist es Gerechtigkeit.
Erkläre mal, wie denn nach der Pleite?peekaboo schrieb:Klar, so ein Unternehmer kann pleitegehen, aber er kann halt auch neu starten.
Tja, wir haben noch Lohnfortzahlung, sogar für Blaumacher...daher keinen grund zur Sorge.peekaboo schrieb:Mal ehrlich: Wer trägt eigentlich das größere Risiko? Der Unternehmer, der krank wird und trotzdem sein Depot hat? Oder die Kassiererin, die ohne Lohnfortzahlung ihre Miete nicht zahlen kann?
:D Wollen darf man ja, aber solange sie dieses Risiko auf den Unternehmer abwälzen, wären Sprüche wie "Unternehmer haben kein Risiko" einfach obsolet.peekaboo schrieb:Dass Arbeiter genau diesen Schutz wollen, ist keine Feigheit, es ist das Einzige, was sie vor dem Absturz bewahrt.
Ok, dann soll ER was ändern, bei mir waren es Fortbildungen.peekaboo schrieb:Wer keine finanziellen Rücklagen hat, wer Miete zahlen und Essen kaufen muss und sowas alles, der kann halt nicht beliebig wählen. Er muss einen Vertrag unterschreiben - und das oft unter Bedingungen, die er nicht verhandeln kann. Das ist keine echte Freiheit, sondern ein Entscheidungsdruck.
Cool, ich mag visuelle Darstellungen. Dennoch: weshalb gehen die Verläufe dann doch so weit auseinander? Norwegen und Finnland haben einen Einkommens-Index von 0,27% und Deutschland von 0,31% Bildlich sieht es schon sehr unterschiedlich aus 🤔ApexOne schrieb:Gini Einkommensverteilung (ich konnte N und DE in einem Diagramm binden):
Das interessiert mich schon. Aus welchem Jahr nimmst du die Zahlen für D? Hab' noch keine aktuellen gefunden (2025).ApexOne schrieb:Am Gini Vermögen forsche ich noch ein bißchen, melde mich.
Ich muss mir die Berechnung mal anschauen: ist zB 0,31 schlecht gegennüber 0,27?mitH2CO3 schrieb:weshalb gehen die Verläufe dann doch so weit auseinander? Norwegen und Finnland haben einen Einkommens-Index von 0,27% und Deutschland von 0,31% Bildlich sieht es schon sehr unterschiedlich aus
Pflegefachkraft (allgemein): ca. 3.800 € – 4.500 € (je nach Erfahrung)Was hat Deine Tabelle mit Care Arbeit zu tun? Ich sag's Dir: gar nichts! Lese Dich doch besser nochmal ein, bevor Du hier falsche Behauptungen aufstellst.
Altenpfleger: ca. 3.800 €
Intensivpflege: ca. 4.400 € – 4.500 €
Ärzte: 8.800 € – 12.000 €
Die Betreuung kleiner Kinder, die Pflege älterer Menschen, die Versorgung von Kranken, das ehrenamtliche Engagement für Soziales:Quelle: https://www.gwi-boell.de/de/care-%C3%B6konomie-nachhaltig-geschlechtergerecht-wirtschaften-und-leben
Babys wickeln, Menschen fütternQuelle: ebenda
Intensivpflege ist eine spezialisierte Form der Pflege für schwerstkranke oder lebensbedrohlich erkrankte Menschen, die eine kontinuierliche Überwachung und medizinische Betreuung rund um die Uhr erfordert.Nix Care, Nachtschwester!
Laut einer Umfrage zum Ansehen einzelner Berufsgruppen in der Gesellschaft in Deutschland im Jahr 2025 haben Feuerwehrmänner und -frauen das höchste Ansehen in der Gesellschaft.Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/163400/umfrage/ansehen-der-berufe-in-der-gesellschaft/
Na ja, schlecht würde ich das jetzt nicht nennen. Je mehr zur 1 hin desto ungleicher.ApexOne schrieb:Ich muss mir die Berechnung mal anschauen: ist zB 0,31 schlecht gegennüber 0,27?
Je höher, desto schlechter und wenn 1, dann gehört alles dem König von (Land einfügen)land. Und alle anderen haben gar nichts.ApexOne schrieb:zB 0,31 schlecht gegennüber 0,27?
Während die Vermögensverteilung in der Bundesrepublik seit etwa den 1950er Jahren gleicher wurde, ist die Ungleichheit bei den Vermögen im wiedervereinigten Deutschland stark gestiegen und verblieb in den letzten Jahren auf einem hohen Niveau, vor allem aufgrund der Zunahme des Geldvermögens und privater Versicherungen.[1] Auf einer Skala der Gini-Koeffizienten zwischen 0 (absolute Gleichverteilung) und 1 (absolute Ungleichverteilung) variiert der Gini-Koeffizient je nach Autor. Der Global Wealth Report der Credit Suisse gab für 2022 einen Gini-Koeffizienten von 0,772 an, was global im Mittelfeld lag.[2] Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung von 2021 gab dagegen einen Gini-Koeffizienten von 0,81 an.[3]Vermutlich kommt daher in der Ländertabelle der Mittelwert von 0,76 her. Was aber eben auch sehr hoch ist. Nun bleibt die Frage, weshalb die Länder mit den "transparenten Steuern" davon ausgehen, dass dieses System zu Herstellung von Gleichheit beiträgt, wo sich die Zahlen doch ähneln. Wobei Deutschland im Vermögensbereich mit 0,76% hervorsticht im Gegensatz zu Finnland 0,61% und Norwegen mit 0,63%. Vermutlich machen die Prozente dazwischen aus, dass man in Deutschland eine extreme Vermögensungleichheit hat. Erst recht, wenn man die 0,81% zugrunde legt.
Das sind in der Regel die Berufe, die die Care Arbeit erledigen. Du glaubst doch wohl nicht, dass noch mehr Berufe flächendeckend finanzierbar wären um diese Arbeit zu übernehmen. Es fehlt das Geld, um allein schon den jetzigen Stand zu finanzieren. Und du möchtest noch weitere Berufsgruppen etablieren? Viel Glück.Fritzchen037 schrieb:Was hat Deine Tabelle mit Care Arbeit zu tun? Ich sag's Dir: gar nichts! Lese Dich doch besser nochmal ein, bevor Du hier falsche Behauptungen aufstellst.
Das ist der jetzige Stand, erkläre mal, wie Carearbeit über diesen Umfang hinaus finanziert werden soll. Komm mir nicht mit Vermögenssteuer, das ist völlig utopisch und absolut sinnfrei darüber zu diskutieren wenn selbst die Pflegekräfte, die die jetzige Carearbeit mitmachen kaum zu finanzieren sind.Fritzchen037 schrieb:Alles in Deiner Tabelle ist meilenweit an Care-Ökonomie vorbei.
Hast Du auch noch was sinnvolles beizutragen und vor allem passend zum Thema?
Selbstverständlich machen auch Ärzte Carearbeit, diese beschränkt sich nicht auf Windeln wechseln und Essen darreichen.Fritzchen037 schrieb:Hat Dich Dein Arzt gewickelt, oder warum steht der da?
mitH2CO3 schrieb:Im Vermögensbereich geht es in Deutschland halt zur Sache, mit den 0,8% so sie denn stimmen. Das wäre ggf. eine extreme Ungleichheit.
Das ist aber tatsächlich auch ein Problem des Koeffizienten: im Gini-Koeffizienten werden z.B. Rentenansprüche, die Bundesbürger erworben haben, nicht berücksichtigt (obwohl diese natürlich einen Barwert haben). Wenn man das mit einbezieht, hat Deutschland einen Gini-Koeffizienten von ca. 0.6 für die Vermögensverteilung, und liegt dabei dann ungefähr bei den genannten Ländern.mitH2CO3 schrieb:Wobei Deutschland im Vermögensbereich mit 0,76% hervorsticht im Gegensatz zu Finnland 0,61% und Norwegen mit 0,63%. Vermutlich machen die Prozente dazwischen aus, dass man in Deutschland eine extreme Vermögensungleichheit hat. Erst recht, wenn man die 0,81% zugrunde legt.