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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.350 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:40
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Unterlass das Bashen dieses Magazins.
Nein. Du bist kein Mod, kannst es aber melden...ich bitte genau darum, hier sind die Autoren:
https://www.surplusmagazin.de/autoren/
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Meines Wissens nach steht es hier auch nicht auf irgendeiner Banliste.
Heisst aber nicht dass sie gut sind, sondern nur dass sie nicht hetzen - aber das werde ich zum passenden Punkt bearbeiten, ich wusste nicht dass man gegen Leute aufgrund ihres Vermögens hetzen darf, denn das würde auch alle betreffen, auch Grundsicherungsempfänger.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und dir ist schon klar, dass wir von den 1% der Bevölkerung sprechen, die sich diese Steuer auch leisten können.
Das ist kein Kriterium für Steuergerechtigkeit. Ich bin mir sicher Du kommst auch ohne weitere 100-200€ problemlos aus, will aber dass es Dir trotzdem bleibt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:So wie du dich darüber aufregst, muss ich fast davon ausgehen, dass du betroffen bist.
Ich rege mich nicht auf, dieser Allmythread ist eh nur Stromverbrauch, kommt nichts rum. Ich habe mit validen Argumenten dargelegt warum man es nicht machen sollte. Bis jetzt ist die steuerrechtliche Vermögenserfassung nicht gelöst, von Dir oder surplus kommt auch nichts.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du wirst diesen Beitrag ggf. verschmerzen können, als verantwortungsvollen Beitrag zu einer gerechteren Gesellschaft
Mit der Logik können wir alle über die Existenzminimum verdienen so besteuern dass nur das Existenzminimum netto bleibt....die werden es verschmerzen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Auch wenn's Dir erst Mal befremdlich erscheint, an andere zu denken
Was für ein Schenkelklopfer...und die anderen denken nur an das Geld anderer, Du inkl.
Ist es dieses "auf Augenhöhe partnerschaftlich bla bla" - und für Leistungsträger bleibt Zeche zahlen und Häme kostenlos dazu? Nice.
Bis jetzt war ich kooperativ, jetzt wünsche ich mir dass Deutschland pleite geht, ohne wenn und aber - dann will ich sehen wie man ohne Steuerzahler auskommt. Strassen kehren einen ganzen Tag für ein halbes Leib Brot wird als Superjob eingestuft.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:What are you talking about?
Von der Mehrheitsgesellschaft der Dummen die immer noch glauben man kann jeden ausnehmen wie man will.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Also zahl' zukünftig einfach Deine Vermögenssteuer, und trage damit zum gesellschaftlichen Frieden bei!
Nein. Eher nutze ich mein ganzes Vermögen bis zum letzten Cent um dagegen zu klagen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:27
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nein. Du bist kein Mod, kannst es aber melden...ich bitte genau darum, hier sind die Autoren:
Hätt' ich jetzt nicht erwartet, dass man mit dir Dinge nicht auf kurzem Weg regeln kann. Falsch gedacht. So denn, da ich nicht gerne behördlich aktiv werde, bash halt weiter rum, wenn du’s so nötig hast. Dir scheinen die von Surplus ja mächtig Stress zu machen :D
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Heisst aber nicht dass sie gut sind, sondern nur dass sie nicht hetzen - aber das werde ich zum passenden Punkt bearbeiten, ich wusste nicht dass man gegen Leute aufgrund ihres Vermögens hetzen darf, denn das würde auch alle betreffen, auch Grundsicherungsempfänger.
Bearbeite du mal, wenn sonst nix zu tun ist :ask: Deine Beispiele für Super- und Überreichen-Hetze bei Surplus warte ich echt gechillt ab :sun:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das ist kein Kriterium für Steuergerechtigkeit. Ich bin mir sicher Du kommst auch ohne weitere 100-200€ problemlos aus, will aber dass es Dir trotzdem bleibt.
Was du so für mich willst. Will mal lieber für mich, dass ich mich nicht so ungerecht besteuert fühle im Gegensatz zu den Super- und Überreichen. Dieses Ungerechtigkeistgefühl findet in der Vermögenssteuer einen angemessenen Ausgleich.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich rege mich nicht auf, dieser Allmythread ist eh nur Stromverbrauch, kommt nichts rum.
... mal so als Konsequenz des eigenen Denkens ... wechbleiben :ask:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Was für ein Schenkelklopfer...und die anderen denken nur an das Geld anderer, Du inkl.
Wasn für ein Geschnacke. Scheinbar wohnst du hier ja noch nicht mal. Aber du denkst an den Straßenkehrer: ich werd’ gleich weich :D care care care.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Von der Mehrheitsgesellschaft der Dummen die immer noch glauben man kann jeden ausnehmen wie man will.
Ach ja genau, die dumme ahnungslose Mehrheit ... es braucht eben nicht jeder ne Alternative, um eine Lüge zu erkennen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Eher nutze ich mein ganzes Vermögen bis zum letzten Cent um dagegen zu klagen.
:D Mach mal :Y: Es freut sich dein Anwalt, der dann mit deinen letzten Cents Steuern zahlt, für die Bildung, Infrastruktur etc. it rulez :Y:


So oder so: das Dominazsystem des Kapitalismus braucht eine Transformation! Caring economy … hin zur Anerkennung der Care-Arbeit als tragende Säule eines Wirtschaftssystems! Fürsorge für Mensch, Tier und Umwelt. Schluss mit Ausbeutung, Raubbau und Zerstörung! Was wollen wir, welche WERTE wollen wir leben?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:54
Wenn wir die jetzt abschaffen – das hat die OECD wunderbar aufgezeigt in einer Berechnung –, würden wir beobachten, wie das Vermögen von reichen Familien exponentiell durch die Decke geht.
Fällt dir der logische Widerspruch nicht auf, dass angeblich die aktuelle Erbschaftssteuer zu nichts führt, weil die "Überreichen" Schlupflöcher und Tricks verwenden würden, um sie zu umgehen, und sie außerdem viel zu niedrig sei (Position A) aber gleichzeitig eine Abschaffung der Erbschaftssteuer zu einem radikal exponentiellen Wachstum der Vermögenskonzentration auf diese führen würde (Position B). Die Summe dieser Positionen ist "Die Erbschaftssteuer hat keine Wirkung, sie ist gleichzeitig das einzige was uns vor dem Neofeudalismus bewahrt" und in sich nicht schlüssig, ergo kann man nicht beide Positionen gleichzeitig vertreten.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:11
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Will mal lieber für mich, dass ich mich nicht so ungerecht besteuert fühle im Gegensatz zu den Super- und Überreichen. Dieses Ungerechtigkeistgefühl findet in der Vermögenssteuer einen angemessenen Ausgleich.
(D)ein Gefühl ist aber auch nur ein Gefühl. Vielleicht verstehst du das Steuersystem dafür nur einfach nicht gut genug.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Fürsorge für Mensch, Tier und Umwelt. Schluss mit Ausbeutung, Raubbau und Zerstörung! Was wollen wir, welche WERTE wollen wir leben?
:D Die Frage ist eher, was willst du? Und will das die Mehrheit auch? Und gibt es auch einen, der das bezahlt? Ansonsten wird es eng mit der Transformation, und teuer. Der Kapitalismus hat die Menschheit reich gemacht, diesen Hass, was dieser Gesellschaftsordnung entgegenschlägt, hat sie nicht verdient. Wiederum werden andere Ordnungen herbei gewünscht, obwohl sie zig mal gescheitert sind und immer noch scheitern. Und Caring Economy schön und gut, aber damit verdient man nachhaltig kein Geld, ohne Wertschöpfung ist diese Vorstellung wohl kaum zu finanzieren.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:30
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Dir scheinen die von Surplus ja mächtig Stress zu machen :D
He he, Du meinst die paar Ahnungslosen können Stress machen?
Da fehlt nicht aus der linken Ungleichheitspolemik: Reichtum=Machtproblem=unverdient (im schlimmsten Fall geerbt), Ungleicheit=Systemrisiko, die "große" Mehrheit der Elite gegen die Vermögenselite.
Das muss man sich vorstellen, diese Autoren mussten studieren um zu wissen was jeder normale Mensch weiss und bewerten kann.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:das Dominazsystem des Kapitalismus braucht eine Transformation!
Hmm, der Kapitalismus braucht per se keine Transformation, wenn Du es transfomadingsn tust, ist es kein Kapitalismus mehr.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Care-Arbeit als tragende Säule eines Wirtschaftssystems!
Mit gebührenden Respekt für Leute die Pflege brauchen, aber die haben offensichtlich nicht den finanziellen Backrgound um ein Wirtschaftssystem zu tragen, genau genommen brauchen sie die Pflege wie Du meinst kostenlos weil sie eh nichts haben.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Caring economy
Wenn System führend sein sollte, ist mit Export nix...was will man exportieren..."Hausfrau hat dem arbeitenden Mann die Pantoffeln gebracht" ? und mit Import auch nix...weil mit was bezahlen? Ich meine das ist eine Abkopplung von der Weltwirtschaft.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:58
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich meine das ist eine Abkopplung von der Weltwirtschaft.
richtig.
Manche Urvölker im Dschungel leben und lebten in einfachen Verhältnissen, autark, nachhaltig und ursprünglich.
... und sind/waren jedoch glücklicher als so manch andere in Industrienationen 😉


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:58
@bgeoweh
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Fällt dir der logische Widerspruch nicht auf, dass angeblich die aktuelle Erbschaftssteuer zu nichts führt, weil die "Überreichen" Schlupflöcher und Tricks verwenden würden, um sie zu umgehen, und sie außerdem viel zu niedrig sei (Position A) aber gleichzeitig eine Abschaffung der Erbschaftssteuer zu einem radikal exponentiellen Wachstum der Vermögenskonzentration auf diese führen würde (Position B). Die Summe dieser Positionen ist "Die Erbschaftssteuer hat keine Wirkung, sie ist gleichzeitig das einzige was uns vor dem Neofeudalismus bewahrt" und in sich nicht schlüssig, ergo kann man nicht beide Positionen gleichzeitig vertreten.
Deine "Denke" ist mir nicht nachvollziehbar. Ich schlüssle mal auf, wie ich es meine:

Überreiche zahlen weniger Erbschaftssteuer, weil das Steuerrecht Ausnahmen für Betriebsvermögen und große Vermögenswerte vorsieht, die primär von sehr wohlhabenden Erben genutzt werden können. Diese Regelungen führen dazu, dass die effektive Steuerlast bei sehr hohen Erbschaften oft deutlich geringer ist als bei durchschnittlichen Erbschaften.

Dieses bedeutet mMn. entsprechend: wenn man die Erbschaftssteuer streichen würde, dann würde das Vermögen dieser Person obendrauf noch deutlich schneller wachsen "durch die Decke gehen". --> Durch Aufbau von extremen Vermögenskonzentrationen, die durch Streichung der Erbschaftssteuer entsprechend schneller stattfindet, schwindet ebenfalls die demokratische Kontrolle --> Neofeudalismus 2.0

Übersehe ich da ggf. etwas?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:07
Zitat von ToxidToxid schrieb:(D)ein Gefühl ist aber auch nur ein Gefühl. Vielleicht verstehst du das Steuersystem dafür nur einfach nicht gut genug.
Stimme beidem zu. Dennoch erlaube ich mir, meine Gedanken zu machen. Gefühle bestimmen auch die Wirtschaftspolitik. Gefühle bestimmen unser aller Handeln. Und wenn zu viele Menschen das Gefühl haben, dass irgendetwas zu ungerecht wird, kann es eskalierend wirken.
Zitat von ToxidToxid schrieb:Die Frage ist eher, was willst du? Und will das die Mehrheit auch? Und gibt es auch einen, der das bezahlt? Ansonsten wird es eng mit der Transformation, und teuer. Der Kapitalismus hat die Menschheit reich gemacht, diesen Hass, was dieser Gesellschaftsordnung entgegenschlägt, hat sie nicht verdient. Wiederum werden andere Ordnungen herbei gewünscht, obwohl sie zig mal gescheitert sind und immer noch scheitern. Und Caring Economy schön und gut, aber damit verdient man nachhaltig kein Geld, ohne Wertschöpfung ist diese Vorstellung wohl kaum zu finanzieren.
Richtig. Was will die Mehrheit, welche Werte will die Mehrheit? Es wird ein Prozess mit der Transformation, und es wird auch vermutlich "teurer". Die Frage ist, ob es für die Mehrheit diesen Wert hat, dass es sich lohnt, für iwas zu verzichten, oder für iwas mehr zu bezahlen. Ich bin kein Kapitalismushater per se. Ich lehne diesen entfesselten Kapitalismus ab, der es z.B. Einzelnen ermöglicht, über so viel Eigentum zu verfügen, dass sie damit Demokratien oder Staaten gefährden können.

Die Caring Economy soll kein Dominanzsystem sein (wie Kapitalismus oder Kommunismus/Sozialismus). Es geht darum, andere Werte miteinander zu teilen. Fürsorge für Mensch, Tier und Umwelt an erste Stelle zu setzen, entsprechende Tätigkeiten aufzuwerten, und Tätigkeiten, die diese Bereiche ausbeuten, zerstören, abzuwerten.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:13
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wenn System führend sein sollte, ist mit Export nix...was will man exportieren..."Hausfrau hat dem arbeitenden Mann die Pantoffeln gebracht" ? und mit Import auch nix...weil mit was bezahlen? Ich meine das ist eine Abkopplung von der Weltwirtschaft.
Hallo Kim! Wir sind im Informationszeitalter. Da ist eh bald nicht mehr so viel mit Export. Vielleicht sollten wir uns mal darauf vorbereiten? Hier könnten bis zu 2 Millionen Arbeitsplätze im Carebereich entstehen. Jetzt kommst Du ... wo denn im Export?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:15
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Manche Urvölker im Dschungel leben und lebten in einfachen Verhältnissen, autark, nachhaltig und ursprünglich.
... und sind/waren jedoch glücklicher als so manch andere in Industrienationen
Die warten auf Euch 😁
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Überreiche zahlen weniger Erbschaftssteuer, weil das Steuerrecht Ausnahmen für Betriebsvermögen und große Vermögenswerte vorsieht, die primär von sehr wohlhabenden Erben genutzt werden können.
In dem Satz sind mehrere Fehler:
- Überreiche zahlen genauso viel Erbschaftsteuer wie jeder andere, für die Höhe der Steuer gilt alleine der Wert der Erbschaft und Verwandschaftsgrad!
- Die Ausnahmen bei Betriebsvermögen gelten auch für Erben ohne Vermögen.
- Es gibt keine Ausnahmen bei großen Vermögenswerte, die Ausnahme zB bei selbstbewohnten Immobilien gilt für alle
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Dieses bedeutet mMn. entsprechend: wenn man die Erbschaftssteuer streichen würde, dann würde das Vermögen dieser Person obendrauf noch deutlich schneller wachsen "durch die Decke gehen".
Die Streichung der Erbschaftssteuer würde dazu führen dass das Vermögen aller Erben schneller steigt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Durch Aufbau von extremen Vermögenskonzentrationen, die durch Streichung der Erbschaftssteuer entsprechend schneller stattfindet, schwindet ebenfalls die demokratische Kontrolle
Wir haben jetzt eine Erbschaftssteuer, wie beeinflusst das die demokratische Kontrolle? Was ist eine demokratische Kontrolle?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Caring Economy soll kein Dominanzsystem sein (wie Kapitalismus oder Kommunismus/Sozialismus). Es geht darum, andere Werte miteinander zu teilen. Fürsorge für Mensch, Tier und Umwelt an erste Stelle zu setzen, entsprechende Tätigkeiten aufzuwerten, und Tätigkeiten, die diese Bereiche ausbeuten, zerstören, abzuwerten.
? Jedes System was etwas auf erster Stelle setzt, ist ein Dominanzsystem. Hier soll Care, Mensch, Tier, Umwelt Nummer 1 sein.
Was ist eigentlich in diesem System vorgesehen wenn Einzelne nicht mitmachen wollen? Erschiessen? Mauer? Umerziehungslager?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:18
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Fürsorge für Mensch, Tier und Umwelt an erste Stelle zu setzen, entsprechende Tätigkeiten aufzuwerten, und Tätigkeiten, die diese Bereiche ausbeuten, zerstören, abzuwerten.
Naja ok, das muss auch alles bezahlbar sein. Ich meine, was willst du die entsprechenden Tätigkeiten denn noch aufwerten? Meine Frau kommt mit fast 4 Scheinen netto nach Hause, als Pflegerin mit 30h Woche. Ich glaube, wir haben da schon ordentlich dran gearbeitet. Jetzt gilt es, das alles auch wirklich finanzieren zu können, um jeden diese Fürsorge bieten zu können. Das funktioniert aber nicht ohne Wertschöpfung an anderer Stelle.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Hier könnten bis zu 2 Millionen Arbeitsplätze im Carebereich entstehen. Jetzt kommst Du ... wo denn im Export?
Die auch bezahlt werden müssen.... Um das zu stemmen, muss an anderer Stelle gekürzt werden, wenn nicht genug Steuergelder dafür zur Verfügung stehen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Manche Urvölker im Dschungel leben und lebten in einfachen Verhältnissen, autark, nachhaltig und ursprünglich.
Und wie alt werden die? Wir sind nun mal weiter, mit allen Innovationen und Annehmlichkeiten für die Menschheit, wer gerne darauf verzichten will und mit 30 in die Kiste will, es steht jedem frei.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:27
Zitat von ToxidToxid schrieb:Und wie alt werden die? Wir sind nun mal weiter, mit allen Innovationen und Annehmlichkeiten für die Menschheit, wer gerne darauf verzichten will und mit 30 in die Kiste will, es steht jedem frei.
Die "glücklichen Naturvölker" halten halt auch Sklaven, erbeuten Frauen und Kinder im Konflikt mit anderen Nachbarstämmen, verkaufen Frauen, setzen "schwache" Kinder im Wald aus, oder auch die Alten, und so weiter. Da in "der edle Wilde"-Romatik zu verfallen ist auch nicht angebracht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:33
@Toxid

es freut mich für Euch, dass Deine Frau nicht unterbezahlt wird, und dass sie zufrieden ist, weil ihre Arbeit offenbar in jeder Hinsicht anerkannt wird! So sollte es allgemein auch sein!
Zitat von ToxidToxid schrieb:Die auch bezahlt werden müssen.... Um das zu stemmen, muss an anderer Stelle gekürzt werden, wenn nicht genug Steuergelder dafür zur Verfügung stehen.
Weisst, jetzt geht' die gleiche Diskussion wie vor 15 Seiten los. Ich bin eben deshalb auf das Thema Vermögens- und Erbschaftssteuer gekommen, weil ich dort Potential für hohe Einnahmen sehe, die entsprechend genutzt werden könnten.

Ferner finde ich das Zitat von User @Bogdan60 an dieser Stelle erwähnenswert, weil es die Komplexität des Themas verdeutlicht.
Ebenso wie man sagen kann: wenn alles aufgebraucht und zerstört ist ... kann man Geld trotzdem nicht essen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb am 27.02.2026:Wohlstand kann als Voraussetzung oder Bestandteil eines guten Lebens gesehen werden. Mit ihm gehen allerdings Ausbeutung, Überkonsum, Klimawandel und Umweltzerstörung einher. Bereits in der Antike und im Mittelalter kommt es zur Abholzung von Wäldern und zur Versklavung von Mensch und Tier zugunsten der Vermehrung des Wohlstands. Nicht nur die Wirtschaftsethik hinterfragt es, wenn dieser über das Bruttoinlandsprodukt gemessen wird. Die Tierethik zeigt auf, wie unsere Macht die Ohnmacht unserer Mitwesen nach sich zieht, die Umweltethik, wie der Wohlstand als Ausdruck der Kultur der Natur schadet. Mehr und mehr wird erkannt, dass immaterieller Wohlstand zwar mit materiellem Wohlstand zusammenhängt, man sich von diesem aber auch zu lösen vermag, und dass das Glück aller vermehrt werden muss, nicht zuletzt von ehemals oder immer noch Ausgebeuteten und Versklavten, unter Einschluss der Tiere, die man keineswegs bloß vom Leid (das das Leiden beinhaltet) befreien sollte.
https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/wohlstand-123834
Beitrag von mitH2CO3 (Seite 751)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:36
Zitat von OptimistOptimist schrieb:richtig.
Manche Urvölker im Dschungel leben und lebten in einfachen Verhältnissen, autark, nachhaltig und ursprünglich.
... und sind/waren jedoch glücklicher als so manch andere in Industrienationen 😉
Ich dank Dir für den Beitrag, weil er in verständlichen Worten ausdrückt, dass wir uns auf's Wesentliche auch in einem Wirtschaftssystem konzentrieren sollten. Daraus ergibt sich die Frage, was man für Wesentlich hält. Mensch, Tier, Umwelt? Und damit sind wir dann wieder bei den Werten, über die man sprechen sollte :Y:


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:42
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:kann man Geld trotzdem nicht essen.
Geld ist auch keine Lebensmittel, sondern ein Tauschmittel, in der elektronischen Form sogar weltweit, in Sekunden.
Wenn Geld auch noch ein Problem ist, was würde man in der Care Economy als Tauschmittel nutzen? Kochrezepte?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:44
@mitH2CO3
so mal angenommen ich stimme dir mal zu dass man eine gewisse Steuer auf Superreiche einnimmt.Weisst du was mich daran stört?
Das wievielte Loch ist das schon dass alleine hier bei allmy von diversen Usern gestopft werden soll?
Mal das Rentenloch...mal die Krankenkassen...mal den Haushalt generell...

so dann mal ein anderer Vorschlag:Wie wäre es hiermit?

https://www.bodensee-linzgau.de/de/poi/biotop-und-geotop/heinz-sielmann-weiher/2774297/

eine Superidee die man doch bundeweit auf Böden anlegen kann die für die Landwirtschaft eh wenig Ertrag abwerfen und der Natur und dem Artenschutz ist erheblich geholfen.
Weisst du wo das Problem ist?
Wenn wir bundesweit hunderte solcher Projekte anlegen wirst du nicht einmal genügend Baggerfahrer finden die die Fläche ausheben und planieren.

Und genau DAS ist das Problem:
Bei allen Wünschen die du hast (Infrastruktur,Landwirschaft,Klimawandelbekämpfung,etc.) gehen uns die Fachkräfte aus.
Spricht man das Thema (vor allem den Mangel im Handwerk) an kommt gerade von den Grünen eine Vollverleugnung dieses Problems....als wäre es gar nicht vorhanden.
Uns gehen in den nächsten Jahren altersbedingt die Menschen aus die in den Berufen arbeiten die deine hier vorgetragenen Wünsche erfüllen sollen.

Und dann kommt von dir das...
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Hallo Kim! Wir sind im Informationszeitalter. Da ist eh bald nicht mehr so viel mit Export. Vielleicht sollten wir uns mal darauf vorbereiten? Hier könnten bis zu 2 Millionen Arbeitsplätze im Carebereich entstehen. J
Das ist ungefähr so als würde man Öl ins Feuer giessen...und komme mir bitte nicht damit dass Frauen in den ganzen Branchen gar nicht arbeiten.
Nur mal als Beispiel:Ich kenne keinen kleinstrukturierten landwirtschaftlichen Betrieb wo die Frauen NICHT mitarbeiten.
Glaubst du die würden das noch machen wenn sie für ihre Care-Arbeit so entlohnt werden wie ein normaler Arbeiter?

Ihr scheint einfach zu ignorieren dass die ganzen Aufgaben die da auf uns zukommen teils Mehrarbeit bedeuten....WER soll die dann leisten??


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:52
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Die Streichung der Erbschaftssteuer würde dazu führen dass das Vermögen aller Erben schneller steigt.
Isso. Dennoch steigt das Vermögen der 1% Vermögendsten schneller, weil es erheblich viel größer ist und sie dieses Vermögen entsprechend für sich arbeiten lassen können, und es sich damit entsprechend schneller vermehrt.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wir haben jetzt eine Erbschaftssteuer, wie beeinflusst das die demokratische Kontrolle? Was ist eine demokratische Kontrolle?
Schau halt rüber zu dem Orang Utan, dort kannst du sehen, wie die Finanzmacht die Regie übernimmt.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:? Jedes System was etwas auf erster Stelle setzt, ist ein Dominanzsystem. Hier soll Care, Mensch, Tier, Umwelt Nummer 1 sein. Was ist eigentlich in diesem System vorgesehen wenn Einzelne nicht mitmachen wollen? Erschiessen? Mauer? Umerziehungslager?
Dass Dir, Kim, nix anderes dazu einfällt, ist .... nicht wirklich verwunderlich. Was soll man dazu noch sagen ... außer geh' 🧹


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:03
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Ihr scheint einfach zu ignorieren dass die ganzen Aufgaben die da auf uns zukommen teils Mehrarbeit bedeuten....WER soll die dann leisten??
Unterstellung. Bei den Grünen hört man nur kein Geheule, dass die pöhsen Einwanderer hier alles so schlimm machen 🙄 Nein, man hat ne andere Haltung und Perspektive:
Handwerk & andere Branchen

Fachkräfteeinwanderung: Die Grünen setzen sich für ein modernes Einwanderungsrecht ein, das den Zugang zum Arbeitsmarkt für qualifizierte Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten (Drittstaaten) unbürokratischer gestaltet.
Inländisches Potenzial: Ziel ist es, mehr Menschen, einschließlich Geflüchteter, schneller in den Arbeitsmarkt zu integrieren, Ausbildungsstellen zu besetzen und die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu erhöhen.
Berufliche Bildung: Die Attraktivität der dualen Ausbildung soll gesteigert werden, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken.
"Green Skills": Im Kontext der Energiewende wird die Ausbildung und Umschulung in sogenannten "Green Jobs" gefördert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Grünen den Fachkräftemangel nicht durch eine einzige Maßnahme, sondern durch ein Bündel an Maßnahmen beheben wollen, das sowohl auf "bessere Arbeit" als auch auf "Einwanderung" setzt.



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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:10
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Unterstellung. Bei den Grünen hört man nur kein Geheule, dass die pöhsen Einwanderer hier alles so schlimm machen 🙄 Nein, man hat ne andere Haltung und Perspektive:
ist das jetzt dein Ernst?
Das hat doch bisher schon nicht geklappt oder wo sind denn da flächendeckend Handwerker seit 2015 eingewandert?
Mit dem jetzigen Sozialsystem ziehen wir die völlig falschen Personen an und gerade die Grünen machen doch keinerlei Anstalten etwas am Sozialsystem so weit zu ändern dass man von den Menschen mehr fordert anstatt nur zu fördern.
Dir scheinen hier völlig die Erfahrungswerte zu fehlen....


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:20
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Das hat doch bisher schon nicht geklappt oder wo sind denn da flächendeckend Handwerker seit 2015 eingewandert?
Stell' Dir doch zuerst mal die Frage, wo denn die deutsche Handwerksnachzucht abgeblieben ist :ask:

... und dann brauchste eigentlich nur noch zu googeln:
Die Integration von Flüchtlingen in Deutschland verläuft differenziert, zeigt aber besonders auf dem Arbeitsmarkt langfristig Erfolge. Studien belegen, dass ein Großteil der 2015 Zugewanderten mittlerweile erwerbstätig ist, auch wenn viele unterhalb ihrer Qualifikation arbeiten. Sprachkenntnisse und Arbeitsmarktteilnahme verbessern sich über die Zeit, wobei bürokratische Hürden oft Verzögerungen verursachen.

Arbeitsmarkt: Die Erwerbstätigenquote von Geflüchteten (insb. 2015 eingereist) ist gestiegen und lag 2024 bei rund 64 %, was als Erfolg gewertet wird. Dennoch arbeiten viele unter ihrem Qualifikationsniveau, etwa wegen fehlender Zeugnisanerkennung.
Sprache: Die Deutschkenntnisse haben sich laut BAMF-Forschung deutlich verbessert; 44 % schätzten diese 2018 als gut/sehr gut ein, was eine hohe Teilnahme an Kursen zeigt.
Herausforderungen: Lange Verfahren, Anerkennungsprobleme von Abschlüssen und bürokratische Hürden bremsen den Prozess.
Soziale Teilhabe: Das Gefühl, willkommen zu sein, ist relevant, korreliert jedoch nur schwach mit der Arbeitsmarktintegration. Es gibt Unterschiede in der Integration, die zum Teil mit der regionalen Infrastruktur zusammenhängen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Integration ein fortdauernder, erfolgreicher Prozess ist, aber weiterhin hohe Anforderungen an Geflüchtete und die Aufnahmegesellschaft stellt.
Google-KI


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