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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.875 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 13:07
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du hast mich ja gefragt was ich mache würde - eine Diskussion in der Du mir erklärst was nicht geht, werde ich nicht
In der Annahme, dass deine Lösungen auch die Grundlagen berücksichtigen würden, die es zu beachten gilt, stellt ich dir ne Frage. Ohne Berücksichtigung dieser Grundlagen sind Deine Lösungen von vorne herein unhaltbar, untragbar --> demnach auch keine tauglichen Lösungen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Dann Sanktionen.
Es geht dir nicht in den Kopp, dass du bei Menschen mit fehlender Belastbarkeit (z.B. aufgrund Traumafolgen) mit Sanktionen Nix wirst. Das Problem wird ggf. "nur" auf die Straße verlagert.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wie lang?
Das kann - wie bereits erwähnt - sehr unterschiedlich sein. U.U. auch mal bis zu 10 Jahren. Es wird aber auch Menschen geben, die gar nicht mehr belastbar sein werden, wenn sie zu stark traumatisierten wurden. Mittelwerte kann ich dir in diesem Kontext nicht nennen. Ich kann dir lediglich realistisch sagen, dass du in diesem Zusammenhang mit Zeitlimits nix werden wirst.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Tempo zero, sprich Jahre ohne Fortschritte - Sanktionen.
In diesen Bereichen funktioniert es nicht, verstehe es. Für wie blöd hälst du eigentlich die Fachleute? Denkst du nicht, dass man auf so triviale Ansätze selbst gekommen wäre? Man ist sich nur im Klaren darüber, dass derartige komplexe Dinge nicht mit Sanktionen in den Griff zu bekommen sind.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Solange von Steuerzahler erwartet wird dass sie pünktlich zahlen, ignoriere ich diesen Punkt, weil es keiner ist.
Damit verdrängst du Realitäten, steht dir natürlich frei. Wer arbeitet länger in einem Bereich, für den er/sie null Interesse und/oder Belastbarkeit mitbringt? Eben: niemand. So setzt sich das Problem dann nur fort.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nehme ich gerne 2 Wochen mit, Beginn ist 5h, Mittag 13:30-15h, Ende 23h.
... weil du scheinbar nicht in der Lage bist zu begreifen, was dieses u.U. bedeuten kann. Will nicht sagen, dass alle traumatisierten Menschen arbeitsunfähig sind, no. Das wäre genauso neben der Realität. Aber man sollte sich schon bewußt darüber sein, dass Menschen mit trauamtisierender Vorgeschichte, nicht einfach gleichzusetzen sind mit unbelasteten Arbeitnehmern.

Zum Glück hat unserer Gesellschaft diesen Marathon aufgenommen, der für beide Seiten nicht einfach ist. Aber der Früchte tragen wird.


Man sollte den Fokus besser wieder dahin richten, wo es wirklich um Verluste für die Gesellschaft geht: z.B. auf das zu reformierende Steuersystem, das Überreiche total begünstigt. Dort hat sich der Staat seit 1997 über 400 Milliarden (!!!) für die Gesellschaft entgehen lassen, weil die Vermögenssteuer ausgesetzt wurde. Also ... schau dort hin!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 13:54
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:. Wie lautet also deine Lösung für Familien, die bereits in zweiter oder dritter Generation von staatlichen Leistungen leben?
Ich denke, das ist schon ein Fehler im System. Zweite und drotte Generation... Sorry, die werden nicht alle arbeitsunfähig oder psychisch angeschlagen sein.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 14:36
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Ich denke, das ist schon ein Fehler im System. Zweite und drotte Generation... Sorry, die werden nicht alle arbeitsunfähig oder psychisch angeschlagen sein.
Dieses nicht, aber ggf. halt nicht belastbar, was auch zu Job-Abbrüchen führt. Ihnen wurde arbeiten, also arbeiten gehen und sich darüber freuen, dass man durch sein Gehalt unabhängig ist, nicht vorgelebt. Ihnen wurde Passivität, Antriebsarmut (hat ja auch ihre Ursachen) vorgelebt. Sie sind davon geprägt. Das führt zu sich wiederholenden Verhaltensmustern, die sich über die Generationen verfestigt haben. Aber bei guter Begleitung besteht Hoffnung:
Die Integration ist sehr schwierig, aber möglich, wenn die Fördermaßnahmen intensiv, individuell und langfristig gestaltet sind. Ein "Weiter so" ohne spezielle Förderung führt jedoch oft zur Fortsetzung des Leistungsbezugs über Generationen hinweg.
Google KI
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wenn alle Stricke reissen, schlage ich zuerst einen Umzug innerhalb 3 Monaten in einer günstigeren Gegend, wenn sie schon auf Staatskosten leben, muss es nicht dort sein wo es teuer ist oder Arbeitnehmer Probleme haben Wohnungen zu finden.
Btw. dieses dann dazu:
Struktur des Arbeitsmarktes: Die Vermittlung ist schwieriger, wenn die Betroffenen gering qualifiziert sind und der Arbeitsmarkt in der Region strukturschwach ist.
Google KI


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 15:12
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Vermögenssteuer
Wenn man eine Vermögenssteuer erhebt, bedeutet das, dass man der kapitalakkumulierenden Klasse - die Arbeitsplätze bereitstellt und den Großteil der Steuern leistet - das Vermögen entzieht.

Das kann dann dazu führen, dass sie möglicherweise keine neue Filiale eröffnet, keine neue Fabrik gründet, weniger Menschen einstellt oder, um die Vermögenssteuer auszugleichen, die Löhne drückt. Zu sagen: „Ich besteuere einfach deren Vermögen, und dann ist alles cool“, ist linksliberaler Blödsinn.

Wenn eine Vermögenssteuer den deutschen Standort tatsächlich stärken würde, dann würden ein Lars Klingbeil oder eine Katherina Reiche sie durchsetzen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 15:37
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es geht dir nicht in den Kopp
Weiss was mir nicht in den Kopf geht? Dass 5,5 Mio Leute traumatisiert sein sollen - und übrigens, die zähle ich zu vorübergehend Kranke.
In einem Aspekt lege ich dann schon den Finger in die Wunde - wenn diese nicht arbeitsfähig sind, dann können sie nicht legal migrieren, auch nicht aus der EU.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:... weil du scheinbar nicht in der Lage bist zu begreifen, was dieses u.U. bedeuten kann.
Ok, also mir ist es zumutbar, anderen nicht...und dies in Bereichen wo die Psychoanalyse auf eigene Aussagen basiert.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Zum Glück hat unserer Gesellschaft diesen Marathon aufgenommen, der für beide Seiten nicht einfach ist. Aber der Früchte tragen wird.
Was hat der belastbare Steuerzahler davon? Die Hälfte als Netto? Früchte, was denn?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Man sollte den Fokus besser wieder dahin richten, wo es wirklich um Verluste für die Gesellschaft
Verluste sind:
- entgangene Einnahmen durch Illegales, zB Sozialbetrug mit Schwarzarbeit
- sinnlos ausgegeben Geld
Keine Verluste sind:
- theoretische Steuereinnahmen aus Fantasia
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ihnen wurde Passivität, Antriebsarmut (hat ja auch ihre Ursachen) vorgelebt.
Die Verantwortlichen sollten zur Rechenschaft gezogen werden.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Das kann dann dazu führen, dass sie möglicherweise keine neue Filiale eröffnet, keine neue Fabrik gründet, weniger Menschen einstellt oder, um die Vermögenssteuer auszugleichen, die Löhne drückt. Zu sagen: „Ich besteuere einfach deren Vermögen, und dann ist alles cool“, ist linksliberaler Blödsinn.
WTF, bist Du es? oder Account gehackt? Aber starke Meinung 👍🏼


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 16:05
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Wenn eine Vermögenssteuer den deutschen Standort tatsächlich stärken würde, dann würden ein Lars Klingbeil oder eine Katherina Reiche sie durchsetzen.
made my day 😂 Jo, genau. Die beiden werden alles richten ... hinrichten.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Wenn man eine Vermögenssteuer erhebt, bedeutet das, dass man der kapitalakkumulierenden Klasse - die Arbeitsplätze bereitstellt und den Großteil der Steuern leistet - das Vermögen entzieht.

Das kann dann dazu führen, dass sie möglicherweise keine neue Filiale eröffnet, keine neue Fabrik gründet, weniger Menschen einstellt oder, um die Vermögenssteuer auszugleichen, die Löhne drückt. Zu sagen: „Ich besteuere einfach deren Vermögen, und dann ist alles cool“, ist linksliberaler Blödsinn.
Im Grunde kann das lt. der familienfreundlichen Familienunternehmer dazu führen, dass alle Unternehmer auswandern, und es in Deutschland nur noch Leistungsempfänger gibt. Wer das bezahlen soll? Ich schlage vor die deutschen Steuerflüchtlinge seit Anfang 2000, mit 50% auf ihr Vermögen, reformiertes internationales Steuerflüchtlingsrecht ☝️also auch in Transsilvanien gültig 💰 froi mich :)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 16:13
Man sollte -wie schon mal erwähnt- das Betriebsvermögen auch nicht außer acht lassen , denn je reicher man ist, desto mehr Betriebsvermögen hält man. Die reichsten 1,5 % der reichsten Deutschen halten 86% des Betriebsvermögens. Um Ungleichheit zu reduzieren darf man Betriebsvermögen in der Besteuerung nicht ausklammern 🤘 Das bringt noch mal mehr Geld in die Kassen.

Youtube: Martyna Linartas sagt: Wenn wir Ungleichheit reduzieren wollen, dürfen wir Betriebsvermögen nicht au
Martyna Linartas sagt: Wenn wir Ungleichheit reduzieren wollen, dürfen wir Betriebsvermögen nicht au
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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 16:21
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Weiss was mir nicht in den Kopf geht? Dass 5,5 Mio Leute traumatisiert sein sollen
Mir auch nicht. Wer hat das gesagt?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:und übrigens, die zähle ich zu vorübergehend Kranke.
Aha. Wie lautet denn die Diagnose, Doctor Appendix?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Was hat der belastbare Steuerzahler davon? Die Hälfte als Netto? Früchte, was denn?
Das ist etwas, was du nicht zu verstehen scheinst. Wir leben in einem Sozialstaat und man könnte den Gewinn als Solidarität bezeichnen. Wir sind füreinander da, im Notfall.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Verluste sind:
- entgangene Einnahmen durch Illegales, zB Sozialbetrug mit Schwarzarbeit
Zustimmung.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:- sinnlos ausgegeben Geld
da hatte ich mal höflichst um nähere Infos gebeten, die sind aber bis heute nicht gekommen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Keine Verluste sind:
- theoretische Steuereinnahmen aus Fantasia
Ist das da wo du lebst?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Die Verantwortlichen sollten zur Rechenschaft gezogen werden.
Wer sind denn da Verantwortlichen?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 16:29
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:internationales Steuerflüchtlingsrecht ☝️also auch in Transsilvanien gültig
Das ist finanztechnisch Blödsinn, wenn das möglich wäre, wäre auch eine internationale Vermögenssteuer möglich...
In Terra Ultra Silvana mag man keine Kommunisten...
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die reichsten 1,5 % der reichsten Deutschen halten 86% des Betriebsvermögens.
Wo ist das Problem? bzw. (ich greife vor) warum soll das Betriebsvermögen geteilt werden oder versteuert werden? Wenn man eine Vermögenssteuer einführt, ist es auch auf Betriebsvermögen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Mir auch nicht. Wer hat das gesagt?
Du kommst immer damit, keine Ahnung warum nur die relevant sind.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie lautet denn die Diagnose, Doctor Appendix?
Arbeitsunfähig, aber nicht erwerbsunfähig.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wir sind füreinander da, im Notfall.
Notfall? "Ich habe keine Lust jahrelang zu arbeiten" ist kein Notfall.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:da hatte ich mal höflichst um nähere Infos gebeten, die sind aber bis heute nicht gekommen.
Beispiele, sprich echte Verschwendung findet man hier:
https://www.schwarzbuch.de/aufgedeckt/steuergeldverschwendung-alle-faelle
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ist das da wo du lebst?
Nein, von da bekomme ich Steuervorschläge.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wer sind denn da Verantwortlichen?
Die Eltern.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 16:46
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:internationale Vermögenssteuer
Bin ich dafür. Man könnte die internationale Milliardärssteuer um die Millionärssteuer erweitern.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:In Terra Ultra Silvana mag man keine Kommunisten...
Deutschland scheint man aber sehr zu mögen, so wie sich der ein oder andere Eingewanderte dort dafür interessiert, was hier so passiert.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wenn man eine Vermögenssteuer einführt, ist es auch auf Betriebsvermögen.
Ja, danke, da hast du Recht. Also muß das Betriebsvermögen auch zum Gesamtvermögen gezählt werden, wenn die Vermögenssteuer kommt.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du kommst immer damit, keine Ahnung warum nur die relevant sind.
Ich hab' an keiner Stelle davon gesprochen, dass alle traumatisiert sind. Blödsinn.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Notfall? "Ich habe keine Lust jahrelang zu arbeiten" ist kein Notfall.
Ich hab' dir hier diverse Ursachen zur Thematik eingestellt. Interessiert dich nicht. Dann halt nicht.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Die Eltern.
So so. Dann teile doch mal den Unwissenden mit, wer für die Kriegsfolgekosten zuständig ist? Dann könnte man sich als Betroffener ja auch dorthin wenden.
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass überdurchschnittlich viele Menschen mit traumatischen Kriegserfahrungen (einschließlich Flucht, Vertreibung und Gewalt) zu den Empfängern von Sozialleistungen (wie Bürgergeld/SGB II) gehören können. Diese Traumata sowie deren transgenerationale Weitergabe (an Kinder und Enkel) können ein höheres Risiko für psychische Erkrankungen, Erwerbsunfähigkeit und soziale Marginalisierung darstellen.
https://www.dzpg.org/en/latest-news/press-releases/article/80-years-after-the-end-of-the-war-dzpg-research-explores-the-intergenerational-impact-of-trauma#:~:text=2025%20Press%20Release-,80%20years%20after%20the%20end%20of%20the%20war:%20DZPG%20research,even%20on%20genetic%20material%20itself.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 17:15
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:"Ich habe keine Lust jahrelang zu arbeiten" ist kein Notfall.
Du plapperst unfundiertes Zeug nach, und verteilst es hier auch noch ... schon strange.
Kaum eine Figur ist im sozialpolitischen Diskurs so langlebig wie die des „arbeitsunwilligen Arbeitslosen“. Sie taucht regelmäßig auf, wenn Sozialleistungen reformiert, gekürzt oder stärker konditioniert werden sollen – also die Leistung nur abhängig von der Erfüllung von Pflichten gewährt wird. Aktuell erlebt sie im Zuge der Debatten um das Bürgergeld, eine mögliche „Neue Grundsicherung“ und jüngst auch um die Einführung einer allgemeinen Arbeitspflicht für Leistungsbeziehende – wie sie etwa aus Sachsen-Anhalt gefordert wird – erneut Konjunktur. In politischen Statements, Talkshows und Boulevardmedien wird dabei suggeriert, ein relevanter Teil der Leistungsbeziehenden ziehe staatliche Unterstützung der Erwerbsarbeit vor.
Diese Erzählung ist nicht neu – dennoch ist bemerkenswert, wie hartnäckig sie sich trotz gegenteiliger empirischer Evidenz hält – und wie stark sie politische Entscheidungen prägt. Der folgende Beitrag greift die Befunde einer Studie der Autor*innen auf, die vor Kurzem in Heft 4/2025 der Vierteljahreshefte zur Arbeits- und Wirtschaftsforschung erschienen sind(Öffnet in einem neuen Fenster) und ordnet sie politisch ein. Er zeigt, warum der Mythos vom „arbeitsunwilligen Arbeitslosen“ weniger über die Realität von Erwerbslosigkeit aussagt als über das sozialpolitische Leitbild, das ihn hervorbringt.
https://www.wsi.de/de/blog-17857-mythos-der-sozialpolitik-die-rueckkehr-des-arbeitsunwilligen-arbeitslosen-75355.htm


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 17:24
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Wenn man eine Vermögenssteuer erhebt, bedeutet das, dass man der kapitalakkumulierenden Klasse - die Arbeitsplätze bereitstellt und den Großteil der Steuern leistet - das Vermögen entzieht.

Das kann dann dazu führen, dass sie möglicherweise keine neue Filiale eröffnet, keine neue Fabrik gründet, weniger Menschen einstellt oder, um die Vermögenssteuer auszugleichen, die Löhne drückt. Zu sagen: „Ich besteuere einfach deren Vermögen, und dann ist alles cool“, ist linksliberaler Blödsinn.

Wenn eine Vermögenssteuer den deutschen Standort tatsächlich stärken würde, dann würden ein Lars Klingbeil oder eine Katherina Reiche sie durchsetzen
1:1 Sehe Ich das auch so.

Es gab ja mal eine Forderung, Ich kann Sie aber nicht mehr finden, dass man ab 2.000.000€ pro Jahr wirklich richtig hart abdruecken soll >50% .

Man koennte ja dann auch ueberlegen bis 1.990.000€ zu “arbeiten” und dann die Fuesse hochzulegen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 17:25
@mitH2CO3
Irene Dingeldey, noch nie richtig gearbeitet, lebt von Steuergeldern:
https://www.iaw.uni-bremen.de/das-institut/mitglieder/irene-dingeldey/lebenslauf/de
René Böhme, noch nie richtig gearbeitet, lebt von Steuergeldern:
https://iaw.uni-bremen.de/das-institut/mitglieder/rene-boehme/lebenslauf
Das sind bestimmte keine Doofen, es ist schon erstaunlich dass Leute die ihr Geld nicht verdient haben immer zum gleichen Ergebnis kommen.
Wo gibt es die Studien mit den Sorgen und Nöten der Vollzeitarbeitnehmer die Nettosteuerzahler sind? Haben die hochverehrten Forschenden keine Zeit dafür?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 17:50
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Irene Dingeldey, noch nie richtig gearbeitet, lebt von Steuergeldern
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:René Böhme, noch nie richtig gearbeitet, lebt von Steuergeldern
Was ne Respektlosigkeit! Wenn man nach Meinung von Herrn Apex für den Staat arbeitet, arbeitet man also nicht richtig. Vllt. sollten wir mal Arbeit definieren. Ich denke, dass was du da treibst ist Glückspiel mit Aktien. Rate mal, wer bezahlen darf, wenn eine Eurer blöden Finanzblasen wieder platzt? Du bestimmt nicht. Wie asozial ist das denn alles?

Frau Dingeldong und Herr Böhme haben sich sehr professionell mit deinen Vorurteilen beschäftigt, die zur Spaltung der Gesellschaft beitragen. Du bist der Unruhestifter, wenn du derart unreflektiert weitergibst, was du inhaltlich überhaupt nicht richtig zu verstehen scheinst.
Der „arbeitsunwillige Arbeitslose“ ist empirisch nicht belegbar, sondern ein sozialpolitischer Mythos, der immer wieder hervorgeholt wird. Er vereinfacht komplexe Lebenslagen, legitimiert restriktive Politik und verschärft soziale Spaltungen.
https://www.wsi.de/de/blog-17857-mythos-der-sozialpolitik-die-rueckkehr-des-arbeitsunwilligen-arbeitslosen-75355.htm

Bevor ich hier wieder Namen verteile, geh‘ ich jetzt lieber einen schönen Samstagabend geniessen :)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.04.2026 um 18:06
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was ne Respektlosigkeit!
Oh Sorry, ich dachte in diesem Thread ist man einfach respektlos, ich habe mich an deinen Beiträgen orientiert.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wenn man nach Meinung von Herrn Apex für den Staat arbeitet, arbeitet man also nicht richtig.
Ja, der Meinung bin ich - wer nicht um seine Existenz aufkommen muss wie in der freien Wirtschaft, den halte ich in der Tat für ungeeignet solche Studien zu schreiben.
Es bedeutet nicht dass das doofe Leute sind, aber eine Sache ist klar: schreiben die einen Scheiss, Kohle kommt trotzdem. Freie Wirtschaft: fliegst raus.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Frau Dingeldong und Herr Böhme haben sich sehr professionell mit deinen Vorurteilen beschäftigt, die zur Spaltung der Gesellschaft beitragen.
Cool, an welcher Stelle komme ich in der Studie vor?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du bist der Unruhestifter, wenn du derart unreflektiert weitergibst, was du inhaltlich überhaupt nicht richtig zu verstehen scheinst.
Und das sind sachlich fundierte Beiträge auf hohen Niveau:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich schlage vor die deutschen Steuerflüchtlinge seit Anfang 2000, mit 50% auf ihr Vermögen, reformiertes internationales Steuerflüchtlingsrecht ☝️also auch in Transsilvanien gültig 💰 froi mich :)



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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

12.04.2026 um 05:01
Gestern, 11.04.2026 war Sozialabgabengedenktag - alle die arbeiten haben theoretisch bis gestern nur für den Sozialstaat gearbeitet.
Ich danke Euch aus sozialer Sicht, tut sonst keiner - stattdessen werden die Rufe nach mehr.
Aus kapitalistischer Sicht unglaublich, 3 Monate und 11 Tage.
*Die Umverteiler brauchen sich keine Sorgen machen, nächstes Jahr wird es durch die Sozialversicherungserhöhungen und Verschiebung der Beitragsbemessungsgrenze paar Tage später sein, denn Leistung lohnt sich©.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

12.04.2026 um 08:15
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:...nächstes Jahr wird es durch die Sozialversicherungserhöhungen ... paar Tage später sein, ....
Keine Sorge, der meistgehasste Teil der Kapitalisten - die Sozialausgaben für die Grundsicherung - wir nicht erhöht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

12.04.2026 um 08:18
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Keine Sorge
Ich doch nicht, auch im Kapitalismus stirbt zuerst der Sozialstaat.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:die Sozialausgaben für die Grundsicherung - wir nicht erhöht.
Weil sie zu hoch sind, easy, peasy....hat nicht damit zu tun dass die Leute es nicht verstehen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

12.04.2026 um 08:22
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich doch nicht, auch im Kapitalismus stirbt zuerst der Sozialstaat
im Sozialismus dagegen starb vieles, aber die Sozialausgaben nicht.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Weil sie zu hoch sind,
das ist nur die Behauptung von Kapitalisten.
Durch Wiederholungen wird das aber nicht wahrer.

Natürlich sind auf der anderen Seite die Diätenerhöhungen der Politiker vollkommen angemessen und bescheiden, vor allem bei klammen Kassen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

12.04.2026 um 08:32
Zitat von OptimistOptimist schrieb:das ist nur die Behauptung von Kapitalisten.
Durch Wiederholungen wird das aber nicht wahrer.
Was ist schon wahr?

Du maßt Dir an zu sagen ob einem genug bleibt nach der Besteuerung und Sozialabgaben, ich maße mir daher auch an die Grundsicherung mit allen Vorzügen als zu hoch fürs Nichtstun zu bewerten.

Ich sehe auch einen Unnterschied:
Wenn Grundsicherungsempfänger über ihre Bezüge jammern, handelt es sich um das Geld anderer, wenn ich mich über Steuern und Abgaben beschwert habe, war es das Geld aus meiner Arbeit.
Also..!
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Natürlich sind auf der anderen Seite die Diätenerhöhungen der Politiker vollkommen angemessen und bescheiden, vor allem bei klammen Kassen.
Das hast Du einfach so rein geworfen und mir in den Mund gelegt dass ich es ok finde...tja, ist nicht so.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Kapitalisten
Was möchtest Du eigentlich? Soll weiter gut wirtschaftet werden damit man sich den Sozialstatt leisten kann oder sollen alle ihre Aktivitäten runter fahren (weniger Konsum, weniger Gewinn) um dann mit weniger Sozialstaat zu leben?


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