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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.329 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:13
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Ach komm... die Begründung ist doch kaum noch haltbar in einer aufgeklärten Gesellschaft und taugt als Erklärung überhaupt nicht.
Wenn's so wäre, dann würde die Frau nicht einen derartigen Reformvorschlag bringen, der sich hauptsächlich gegen das eigene Geschlecht richtet. Ganz einfach.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Und was ich erkenne oder nicht, kannst Du nicht beurteilen.
Na ja.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:23
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Gewußt wie. Wenn man die Tätigkeiten im Aufsichtsrat als "Einkommen aus selbstständiger Arbeit" deklariert, zahlt man auch keine Sozialabgaben. Wuhuu ... so viele coole Möglichkeiten im Milliardärs-Himmel 💸
Das ist keine Verschwörung der Milliardäre, es ist die Gesetzeslage in Deutschland. Aufsichtsräte sind keine Festangestellten und das gilt halt auch für Milliardäre. Im Gegensatz zu uns in Österreich wo Selbstständige pflichtversichert sind über die SVS gibt es das in Deutschland so nicht. So oder so - bist du Aufsichtsrat, bist du selbstständig. Punkt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:31
Zitat von VenomVenom schrieb:Das ist keine Verschwörung der Milliardäre
Hatte ich iwas von Verschwörung geschrieben? Nö.

Es wird immer deutlicher, weshalb Milliardörs*dörinnen für ihr Einkommen weniger Steuern bezahlen als der Rest der Nation. Das wurde hier ja geleugnet, und dieses stellt sich als unwahr heraus.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:34
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es wird immer deutlicher, weshalb Milliardörs*dörinnen für ihr Einkommen weniger Steuern bezahlen als der Rest der Nation. Das wurde hier ja geleugnet, und dieses stellt sich als unwahr heraus.
Ja, sie zahlen weniger ein weil sie ihr Einkommen anders beziehen und der Staat grundsätzlich allen Unternehmern Privilegien gibt und anderseits erwartet und erhofft, dass der Gewinn der Unternehmer inklusive Milliardäre so viel wie möglich im Unternehmen und im Staat zur Reinvestition bleibt und für die Sicherung der Arbeitsplätze und der Innovation und um international wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben.

Die Ungleichheit ist richtig und wichtig und völlig normal. Wie weit diese geht steht auf anderem Blatt und man kann darüber diskutieren wie viel Ungleichheit man zulassen will, welche Risiken es gibt und wie man balancieren kann.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:35
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Auf jeden Fall wäre der Vorschlag von Habeck dann auch nicht mit Doppelbesteuerung abzulehnen. Es würden Kapitalerträge mit der Abgeltungssteuer versteuert und dann ggf. mit zusätzlichen Sozialabgaben belegt. Wäre das derart denn möglich @Optimist ?
nach derzeitiger Gesetzeslage wäre das sicher nicht möglich.
Das Gesetz gehört also geändert.
Wird aber leider nicht passieren, weil - wie @peekaboo schon zum Ausdruck brachte - die Regierung "denen da oben" nicht "an Bein pinkeln" will.
Diese zählen als Einkom-
men aus selbständiger Tätigkeit und sind damit nicht
sozialversicherungspflichtig.
Quelle: https://www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de/wp-content/uploads/2025/01/241118_Fallstudie_Susanne-Klatten_Druck.pdf

Genau das ist eben dieser Pferdefuß dass Selbständige keine Sozialbeiträge für ihre eigenen Tätigkeiten abführen müssen.
Mit welcher Berechtigung gibt's eigentlich diese Ungleichbehandlung?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:36
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Auf jeden Fall wäre der Vorschlag von Habeck dann auch nicht mit Doppelbesteuerung abzulehnen. Es würden Kapitalerträge mit der Abgeltungssteuer versteuert und dann ggf. mit zusätzlichen Sozialabgaben belegt. Wäre das derart denn möglich
Sicher wäre es möglich, nur nich sonderlich clever. Besser wäre es, einfach die Abgeltungssteuer zu erhöhen und die Sozialkassen mit diesen zusätzlichen Einnahmen zu stützen.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:39
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Besser wäre es, einfach die Abgeltungssteuer zu erhöhen und die Sozialkassen mit diesen zusätzlichen Einnahmen zu stützen.
Der schönste Satz heute :D Bin dafür :Y: Dann könnte sich Frau Warken ihren asozialen Reformvorschlag auch sonst wo hin tun :Y:


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:48
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wird aber leider nicht passieren, weil - wie @peekaboo schon zum Ausdruck brachte - die Regierung "denen da oben" nicht "an Bein pinkeln" will.
Liebe @Optimist ... sei etwas optimistischer :hug: die kommen schon noch zur Sache. Wie wollen sie denn sonst auch die Finanzlöcher ausgleichen?

Sparen treibt die Wähler zu den Rechtspopulisten, weiss doch inzwischen jedes Kind. Wenn die weiter den Sparstift einsetzen, dann kann man der AfD auch gleich zum nächsten Wahlsieg gratulieren.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Genau das ist eben dieser Pferdefuß dass Selbständige keine Sozialbeiträge für ihre eigenen Tätigkeiten abführen müssen.
Mit welcher Berechtigung gibt's eigentlich diese Ungleichbehandlung?
Finde ich auch kritisch. Risiko, Verantwortung und mit was man da sonst noch so kommt. Tatsache ist doch, dass Unternehmer*in sein, keine Individualleistung ist. Der Gewinn ist eine Gesamtleistung von mehreren. Die einen werden besteuert und die anderen nicht. Das ist Ungleichheit, finde ich auch.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:49
Zitat von VenomVenom schrieb:Ja, sie zahlen weniger ein weil sie ihr Einkommen anders beziehen und der Staat grundsätzlich allen Unternehmern Privilegie
Ich bekomme immer mehr Aversionen gegen das Wort Privilegien. Diese erzeugen doch auch Ungleichheit.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:54
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wenn's so wäre, dann würde die Frau nicht einen derartigen Reformvorschlag bringen, der sich hauptsächlich gegen das eigene Geschlecht richtet.
Möglich ist jedoch das Frau Warken gänzlich andere Intentionen für eine Reform hegt, wie von Dir angenommen, bzw. unterstellt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Na ja.
Es bleibt dabei... reine Hobby Psychologie Deinerseits.


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um 11:57
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Genau das ist eben dieser Pferdefuß dass Selbständige keine Sozialbeiträge für ihre eigenen Tätigkeiten abführen müssen.
Das wurde schon so oft besprochen, keine Partei wird sich dafür aussprechen. Max. die Linke oder BSW vielleicht noch.
Es wäre schon geholfen wenn Selbstständige, Beamte und auch Politiker in die Sozialkassen mit einzahlen würden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:03
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich bekomme immer mehr Aversionen gegen das Wort Privilegien. Diese erzeugen doch auch Ungleichheit.
Ja, aber die Ungleichheit zugunsten Der Unternehmer ist richtig und wichtig. Eine Gleichheit zwischen Unternehmern und Angestellten/Arbeitern wäre de facto ein massiver Nachteil für Unternehmertum und macht gar keinen Sinn außer man lebt in der kommunistisch-utopischer Welt. Nein danke., ich will mich nicht selbstständig machen nur damit ich es noch schlechter habe als ein Angestellter. Die Vorteile und Privilegien der Selbstständigkeit und des Unternehmertums sind doch genau der Grund warum ich vorhabe in diese Richtung erst zu gehen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:07
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sparen treibt die Wähler zu den Rechtspopulisten, weiss doch inzwischen jedes Kind. Wenn die weiter den Sparstift einsetzen, dann kann man der AfD auch gleich zum nächsten Wahlsieg gratulieren
da hast du Recht.
Aber was will man machen, wenn die Gesetzgeber (CDU) selbst rechtsgesinnt ist (Konservative sind nun mal eher rechts) - dann ist es denen sicher egal, dass die Wähler nach rechts getrieben werden, im Gegenteil, das wird sie freuen, sind ja selbst rechts 😉
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Tatsache ist doch, dass Unternehmer*in sein, keine Individualleistung ist. Der Gewinn ist eine Gesamtleistung von mehreren. Die einen werden besteuert und die anderen nicht. Das ist Ungleichheit, finde ich auch
Unternehmer werden auch besteuert. Bitte nicht wieder Sozialabgaben mit Steuern vermischen 😉
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Genau das ist eben dieser Pferdefuß dass Selbständige keine Sozialbeiträge für ihre eigenen Tätigkeiten abführen müssen.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Es wäre schon geholfen wenn Selbstständige, Beamte und auch Politiker in die Sozialkassen mit einzahlen würden
genau das meinte ich doch mit meinem Satz.
Alle - eben auch die Selbständigen - sollten einzahlen müssen.
Mit welcher Berechtigung lässt der Gesetzgeber diese also außen vor?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:09
Zitat von VenomVenom schrieb:Die Vorteile und Privilegien der Selbstständigkeit und des Unternehmertums sind doch genau der Grund warum ich vorhabe in diese Richtung erst zu gehen.
Na ob private Kranken- und Rentenversicherung nun so wirklich große Privilegien für Unternehmer darstellen, sei mal dahingestellt.
Ich kenne nen Selbstständigen, der muss mit über 70 noch arbeiten, weil die gebildeten Rücklagen für den Ruhestand nich ausreichen. Der is froh, das er überhaupt noch gesetzliche Rente bekommt (aus ein paar Jahren angestellter Arbeit), leider reicht das nich mal, um die Beiträge zur privaten Krankenversicherung zahlen zu können.
Der wird wohl arbeiten müssen, bis er tot umfällt.

mfg
kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:15
Zitat von OptimistOptimist schrieb:genau das meinte ich doch mit meinem Satz.
Alle - eben auch die Selbständigen - sollten einzahlen müssen.
Mit welcher Berechtigung lässt der Gesetzgeber diese also außen vor?
Gehen wir es nach Beitragsart durch:

Krankenversicherung: Selbstständige sind versicherungspflichtig, hier zahlen sie ganz normal
Pflegeversicherung: ebenfalls

Arbeitslosenversicherung: die Versicherung ist hier für Selbstständige freiwillig (sofern bestimmte Voraussetzungen vorliegen, sonst darf man nicht einzahlen). Bei Arbeitslosigkeit bekommt man, sofern man als Selbstständiger eingezahlt hat, eine Auszahlung auf Basis einer Berechnung orientiert nicht an den tatsächlichen Gewinnen aus der Selbstständigkeit, sondern errechnet auf Basis der beruflichen Qualifikation. Das macht es für viele Selbstständige unattraktiv, hier einzuzahlen.

Rentenversicherung: auch hier: es kann freiwillig eingezahlt werden, ansonsten müssen Selbstständige aus ihren Gewinnen selbst vorsorgen. Somit: keine Einzahlung, keine Leistung - für den Sozialstaat also neutral.

Im Übrigen sei darauf hingewiesen, dass gerade dieses Jahr eine neue Rechtsform eingeführt wurde, die sogenannte "Neue Selbstständigkeit", bei der die Versicherungsverhältnisse deutlich näher an denen eines abhängig Beschäftigten liegen, das kau ich aber jetzt nicht extra durch:
https://www.ihk.de/koblenz/unternehmensservice/recht/rechtsauskuenfte-von-a-z/rechtsentwicklung/referentenentwurf-neue-selbstaendigkeit--7043398


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:18
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Im Übrigen sei darauf hingewiesen, dass gerade dieses Jahr eine neue Rechtsform eingeführt wurde, die sogenannte "Neue Selbstständigkeit", bei der die Versicherungsverhältnisse deutlich näher an denen eines abhängig Beschäftigten liegen, das kau ich aber jetzt nicht extra durch:
Ich les da nur, dass es sich um einen Entwurf handelt, und dass dieses Konzept derzeit diskutiert wird.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:20
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich les da nur, dass es sich um einen Entwurf handelt, und dass dieses Konzept derzeit diskutiert wird.
Ja richtig, ersetze bitte "wurde" durch "voraussichtlich wird" - das etwas in der Art kommen wird ist so gut wie sicher (weniger aufgrund der allgemeinen Abgabenthematik als aufgrund des extrem leidigen Themas mit Scheinselbstständigkeit/Statusfeststellungsverfahren, da ist die Situation seit Jahren effektiv untragbar).


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:24
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:ersetze bitte "wurde" durch "voraussichtlich wird"
Ah ok, dennoch ganz interessant. Danke für's Einstellen!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:26
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Na ob private Kranken- und Rentenversicherung nun so wirklich große Privilegien für Unternehmer darstellen, sei mal dahingestellt.
Ich kenne nen Selbstständigen, der muss mit über 70 noch arbeiten, weil die gebildeten Rücklagen für den Ruhestand nich ausreichen. Der is froh, das er überhaupt noch gesetzliche Rente bekommt (aus ein paar Jahren angestellter Arbeit), leider reicht das nich mal, um die Beiträge zur privaten Krankenversicherung zahlen zu können.
Der wird wohl arbeiten müssen, bis er tot umfällt.
Es geht mir nicht nur um die private Versicherung. Ich rede generell von den Privilegien und Vorteilen eines Unternehmers die man als Angestellter gar nicht erst haben kann.
- Betriebsausgaben und Vorsteuerabzug
- Gestaltung des zu versteuernden Einkommens
- Investitionsbedingte Freibeträge
- Uneingeschränkte zeitliche Autonomie
- Freie Ortswahl und Arbeitsplatzgestaltung
- Direkte Kausalität zwischen Leistung und Einkommen
- Strategische Entscheidungsfreiheit
- Aufbau von Firmenvermögen
- Nutzung von Holding- und Gesellschaftsstrukturen (ab bestimmte Größe natürlich)
- Erhöhter Spielraum bei Verträgen und Verhandlungen

Das sind alles Dinge die eben Ungleichheit gegenüber fest Angestellten erzeugen aber sie sind richtig und wichtig. Immerhin tragen Unternehmer natürlich auch ein spezifisches Risiko die ein Angestellter nie haben wird.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:29
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Beispiel Susanne Klatten
Als ob Frau Klatten oder irgendwelche Aufsichtsräte keine Krankenversicherung hätten, die sind sehr wahrscheinlich privat versichert.
Oder denkt ernsthaft jemand, die hätten keine 2k im Monat für ne Krankenversicherung übrig?....

Der fiskalische Superhebel Sozialabgaben ist halt begrenzt, die sind gedeckelt, in so einem gedeckelten System ist irgendwann völlig Kappes, wie viel eine Person zusätzlich verdient.

Und Aufsichtsräte sind jetzt auch keine Millionen Menschen. Das ist fiskalisch maue Beute.
Rechtlich ist das auch nicht einfach „Lohnarbeit“, oder Arbeitsentgeld des ist ja kein Arbeitgeber und Arbeitnehmer Verhältnis. Der Aufsrichtsrat ist ein Mandat, ein Organ zur Überwachung vom Vorstand.


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