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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.522 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 13:19
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Der besitz perse nicht, so gesehen waren wir seit der Jungsteinzeit Kapitalisten.
Ich habe nichts davon gehört, dass Neandertaler Immobilienspekulation betrieben haben.
Eher ist dein Kapitalismusverständnis ein Steinzeit-Kapitalismus


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 13:24
Zitat von parabolparabol schrieb:Ich habe nichts davon gehört, dass Neandertaler Immobilienspekulation betrieben haben.
Neandertaler hatten ja auch keine sesshaftigkeit
Aber su sprachst ja vom Immobilienbesitz.

Das Konzept Gib es seit der Jungsteinzeit
Zitat von parabolparabol schrieb:Eher ist dein Kapitalismusverständnis ein Steinzeit-Kapitalismus
Der Kapitalismus ist natürlich jünger

https://amzn.eu/d/07oHRQPV


Ist ja nicht so als wäre das Thema komplex

Ich find Kapitalismus dem Feudalismus klar überlegen


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 13:29
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Erschaftssteuerreform (u.A. Schliessung der Schlupflöcher), Wiedereinsetzung der Vermögenssteuer, int. Milliardärssteuer.
Ok und bis dahin wirst Du Bürger die die Gesetze einhalten nicht mehr kritisieren? Ich möchte nur dass diese Absurdität nicht immer wieder diskutiert wird.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 13:33
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ich find Kapitalismus dem Feudalismus klar überlegen
Feudalismus?
Vielleicht ist das der falsche Thread, ich lehne den Kapitalismus nicht grundsätzlich ab

Es war nur eine Feststellung, keine Kritik:
In letzten Jahren sind viele Vermögen "von alleine" gewachsen, weil die Immobilienpreise und Aktienkurse stark gestiegen sind.
Mit irgendeiner Arbeit der Aktienbesitzer und Immobilienbesitzer hat das nichts zu tun.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 13:38
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Vielleicht lässt uns @azazeel wissen wieviele es sind..kann dann neu berechnen.
Das ist kein Beispiel für eine konkrete mathematische Auswertung (wir wissen ja auch nicht, wer wie viel Fisch benötigt), es ist ein stark vereinfachtes Beispiel für eine moralische Bewertung einer Situation, in der es eine unterschiedliche Leistungsfähigkeit gibt. Die Frage ist einfach, wie sehr man in einer (kleinen) Gruppe füreinander einsteht und eine höhere Leistungsfähigkeit zum Teil der Gruppe zur Verfügung stellt.
In kleinen Gruppen (in denen man sich gegenseitig kennt) ist so etwas relativ einfach. In großen anonymen Gruppen hat man kaum Mitleid füreinander. Aber die Bedürfnisse sind die selben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 16:55
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Demnach sind es wohl so um die 0,6 % der leistungsbeziehenden Arbeitsfähigen, die sich verweigern
Und wie hoch ist der Anteil, die nicht ganz offen verweigern, sondern den Aufforderungen des Jobcenters alle Folge leisten, arbeitsfähig sind und dennoch keine Ambitionen haben, eine bezahlte Arbeit aufzunehmen?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 17:47
@zaeld
Jetzt nähern wir uns den 20% die ich meinte...aus den Leistungsbezieher.

Ich finde es schon wundersam dass es 0,6% Erwischte gibt, kein Dunkelfeld, keine Hochrechnung, keine Annahme erlaubt - aber bei den Reichen, da basieren Studien mit Handlungsempfehlungen für die Politik auf nicht vorhandene oder ausreichende Daten.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 17:51
Zitat von parabolparabol schrieb:Die Immobilienpreise steigen z.B. ganz von alleine, da muss man nicht dafür arbeiten
Die ganzen Rentner, die Aktien besitzen, sind ja auch keine Finanzgurus
Zu deiner These, als Kapitalist müsse man nicht arbeiten...Frage: mit welchem Geld wurden die Immos und Aktien gekauft?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 19:09
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ok und bis dahin wirst Du Bürger die die Gesetze einhalten nicht mehr kritisieren?
Selbstverständlich kritisiere ich unsolidarisches Verhalten. Es ist zutiefst unsolidarisch, wenn extrem vermögende Menschen (über 100 Millionen Vermögen) extrem teure Steuerkanzleien beauftragen, jedes einzelne Schlupfloch mitzunehmen, was für sie geht. Sie wären ohne mit der Wimper zu zucken in der Lage, eine höhere Erbschafts- und wiedereinzusetzende Vermögenssteuer zu zahlen. Sie würden auch mit diesen Steuern überreich bleiben.

Auch die CO-2 Emissionen, die Überreiche mit ihren Privatjets, Yachten und großen Immobilien produzieren, gehören öffentlich diskutiert. Ist doch unfassbar, was da abgeht, ohne diese Umweltverpester zu belangen.

Nicht alles was legal ist, ist auch cool, und schon gar nicht solidarisch. Deshalb

TAX THE RICH 💰 damit auch sie ihren angemessenen Anteil der Gesellschaft zur Verfügung stellen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 19:24
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich finde es schon wundersam dass es 0,6% Erwischte gibt, kein Dunkelfeld, keine Hochrechnung, keine Annahme erlaubt - aber bei den Reichen, da basieren Studien mit Handlungsempfehlungen für die Politik auf nicht vorhandene oder ausreichende Daten.
Was denn für Erwischte? Ich geh' mal davon aus, dass den Menschen regelmäßig iwelche Angebote gemacht werden. Aus den Ablehnungen ergeben sich doch Hinweise bzw. Fakten, aus denen man vermutlich ableiten kann, weshalb 23.000 Menschen als Verweigerer eingestuft werden können.

Da wird doch nix beschönigt oder sonst was.
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Und wie hoch ist der Anteil, die nicht ganz offen verweigern, sondern den Aufforderungen des Jobcenters alle Folge leisten, arbeitsfähig sind und dennoch keine Ambitionen haben, eine bezahlte Arbeit aufzunehmen?
Hör doch auf mit dem ständigen Mißtrauen schüren, damit eure diffamierenden Ansichten nicht in Frage gestellt werden. Kümmert euch lieber um die Steuerhinterzieher. Da ist das große Geld zu holen (geschätzte 125 Milliarden im Jahr). Aber ne, es muß ja jemanden geben, dem es noch schlechter geht als euch, damit ihr euch etwas besser fühlen könnt. Deshalb wohl auch das Gehacke auf die Schwächsten dieser Gesellschaft. Das ist so unterste Schiene .... unfassbar.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 20:04
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:damit eure diffamierenden Ansichten nicht in Frage gestellt werden.
Eure? ... Aha. Nun.. ich würde Dir allerdings ebenso anraten, nicht jedem Reichen oder Überreichen zu unterstellen, dem Gemeinwohl nicht ebenso dienlich zu sein. Meist sind es die Reichen .. die Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Ansonsten hätten wir noch wesentlich mehr verarmte Menschen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Kümmert euch lieber um die Steuerhinterzieher.
Die gibt es in allen Ständen.. ob reich, arm oder selbstständig... und um Steuerhinterziehungen hat sich gefälligst der Fiskus zu kümmern.
Die dürfen das. Und ich persönlich wäre durchaus erfreut, wenn alle Steuerhinterzieher über kurz oder lang auffliegen und die Summen in der Staatskasse landen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Aber ne, es muß ja jemanden geben, dem es noch schlechter geht als euch, damit ihr euch etwas besser fühlen könnt.
Das ist eine reine Unterstellung.
Um mal bei dem Fisch-Beispiel zu bleiben, es wird quasi verlangt das ( war es B? ) B trotz seinen 50 Jahren Fischfang und der damit einhergehenden Gebrechen, noch weitere Jahre Fische zu fangen damit J überhaupt etwas zu futtern hat.

Und Nein. Es muss keinen geben dem es mir gegenüber schlechter geht, das ist überhaupt nicht die Intention. Es geht um die J-Personen.. die sich ebenso unsolidarisch.. rsp. anti-sozial gegenüber der Gesellschaft verhalten. Und bevor Du jetzt auf das Dritte Reich verweist, A(nti)sozial hat ursprünglich folgende Bedeutung:
Der Begriff asozial entspricht eigentlich „unsozial“ als Gegenbegriff zu „sozial“, wird jedoch in der Regel im Sinne von „antisozial“ (das heißt gemeinschaftsschädigend) verwendet. Beides sind Kunstworte aus griechisch a- („un-“) bzw. anti- („gegen-“) und lateinisch socialis („gemein­schaftlich“). „Asozial“ bezeichnet an sich ein von der anerkannten gesellschaftlichen Norm abweichendes Verhalten: Ein Individuum oder eine Gruppe verstößt durch die eigenen Handlungen gegen geltende gesellschaftliche Normen und gegen Interessen anderer Mitglieder der Gesellschaft.
Quelle: Wikipedia: Asozialität

Natürlich wird die Bezeichnung heute vielfach als Beleidigung oder Abwertung genutzt. Was allerdings an der ursprünglichen Bedeutung nichts ändert.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 20:55
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Zu deiner These, als Kapitalist müsse man nicht arbeiten...Frage: mit welchem Geld wurden die Immos und Aktien gekauft?
Größerer Immobilienbesitz entsteht meist durch Investitionen aus Kapitalvermögen, Erbschaften, aus Immobiliengewinnen und Unternehmensgewinnen und Krediten.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 21:00
@parabol
Letztendlich ist das alles versteuertes Geld was verdient wurde bzw. verdient werden muss um die Kredite zurück zu zahlen.
Wer aktuell eine 500k Wohnung kauft, muss 1 Mio brutto verdienen um sie abzahlen zu können - ziemlich viel Arbeit für einen "nichtarbeitenden Kapitalisten".
Die Rentner mit ihren Aktien hast Du zwar ausgelassen, ich gehe zu 99% davon aus dass es aus dem Netto war, auch Kapital von Anlegern ist in der Regel bereits versteuert worden.

Ich denke somit können wir deine Theorie begraben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 21:06
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich denke somit können wir deine Theorie begraben
Was ich gesagt habe ist völlig richtig und gilt für größeren Immobilienbesitz, nicht für Eigenbedarf

Ein gut verdienender Arbeitnehmer muss Jahrzehnte arbeiten, um sich eine Eigentumswohnung zu finanzieren


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 21:50
Zitat von parabolparabol schrieb:Ein gut verdienender Arbeitnehmer muss Jahrzehnte arbeiten, um sich eine Eigentumswohnung zu finanzieren
Dann müssen wir an der Definition "Kapitalist" feilen...wer ist das? Kapital ist Kapital und nicht durch die Menge definiert...somit ist deiner aus dem Beispiel auch Kapitalist...auch der Rentner mit Aktien.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 21:58
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Kapitalist...auch der Rentner mit Aktien.
Ich greif den Rentner mit Aktien mal auf. Heute ach schau von der Tagesschau gebracht wie einfach es sein könnte:
In Singapur spart jeder individuell für sich. Was man ins staatliche Rentensystem einzahlt, bekommt man auch heraus. Plus vier Prozent Zinsen - das untere gesetzliche Limit.
Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/rentensystem-singapur-100.html


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 22:01
Zitat von LanzaLanza schrieb:Ich greif den Rentner mit Aktien mal auf. Heute ach schau von der Tagesschau gebracht wie einfach es sein könnte:
Ich kenne es gut aus Singapur - dennoch lässt sich das nicht vergleichen (funktionierende Justiz, der Hafen ist eine unerschöpfliche Wohlstandsquelle, ernsthafte Migrationskontrolle).

Dennoch: der Nachfolger der Riesterrente sollte sich jeder Arbeitnehmer in DE anschauen, finanztechnisch sehr gut gemacht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 22:05
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Kapital ist Kapital und nicht durch die Menge definiert
... kommt hart :Y: auf nem begrenzten Planeten. Alles mitnehmen was geht, und wenn's die Luft zum atmen ist, oder wie?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 22:09
@mitH2CO3
Auch wenn Du meine Aussage mit Absicht verdrehst, ja...da mein Startkapital 0€ war, kann man die Rendite mathematisch nicht ausrechnen ;)
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:auf nem begrenzten Planeten.
Das kann man auch gerne im passenden Thread besprechen. Ich halte uns für unbedeutend und in ca. 50 Generationen für verschwunden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 22:15
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das kann man auch gerne im passenden Thread besprechen.
Ich geh' nicht in viele Threads (Zeitmangel), und versteh' nicht, weshalb unbegrenztes Wachstum (Kapitalismus) mit der natürlichen Begrenzung dieses Planeten nicht hierher gehört. But, so what, dann halt nicht.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich halte uns für unbedeutend und in ca. 50 Generationen für verschwunden.
Hey :Y: in der Hinsicht bist du tatsächlich mal optimistischer als ich :D


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