mitH2CO3 schrieb:Das ist nicht meine CO2-Steuerbestimmung. Das sind diese Scopes 1-3 aus denen hervorgeht, dass der Häuslebauer, der die Materialien direkt vor Ort verarbeitet CO-2 besteuert wird.
Es geht nicht um Steuern. Es geht darum, dass du die CO2-Produktion dem Dienstleister, der ein Produkt herstellt, zurechnen möchtest, und nicht demjenigen, der das Produkt haben möchte, also der eigentliche Verursacher ist, weshalb das Produkt überhaupt erst produziert wird. Das machst du und nicht irgendwelche Steuerbestimmungen.
Und deshalb die einfache Frage anhand eines einfachen Beispiels: Warum ist der Hausbauer, der sein Haus selber baut, für die CO2-Produktion verantwortlich, und der Hausbauer, der das Haus von einem Dienstleister bauen lässt, nicht für dieselbe CO2-Produktion verantwortlich?
Es ist doch ein wirklich simples Beispiel mit einer simplen Frage, warum fällt es dir so schwer, das mal zu verargumentieren?
Die Unternehmen, für die sie Firmenanteile und Aktien innehaben, erzeugen in diesen Unternehmen hohe CO2-Emissionen. Und deshalb gehören sie mit besteuert.
Siehst du, da tust du es schon wieder. Warum rechnest du die CO2-Produktion dem Unternehmen zu und nicht dem Verbraucher, der das Produkt quasi bestellt, indem er es kauft?
Und daraus ergibt sich jetzt zum dritten mal die bisher unbeantwortete Frage: Wenn du das so rechnest, wäre es dann in Ordnung für dich, wenn die ganzen Trillionäre das viele CO2 nicht selber produzieren, sondern das bei einem fremden Unternehmen einkaufen, und damit ihren CO2-Fussabdruck erheblich senken? Also ganz konkret an einem Beispiel, wenn sie statt mit ihrem eigenen Privatjet auf die Malediven zu fliegen bei Lufthansa einen A380 mieten und damit ihren Flug absolvieren? CO2-Produzent ist dann - nach deiner Argumentation - schliesslich die Lufthansa und nicht der Trillionär.