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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.657 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 10:06
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Du kannst ihm ja glauben, ich tue das nicht
Is ja nett von dir, dass ich das darf. :)
Natürlich kann ja jeder glauben, was er will, aber bitte unterlasse es, andere als naiv zu bezeichnen, nur weil sie ne andere Ansicht haben.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Einige bauen Bunker, andere versuchen, den Pöbel zu beschwichtigen. Es gibt da mehrere Wege, um sich die Normalsterblichen vom Hals zu halten.
Was ich so aus den USA mitbekomme, muss man sich da keine größeren Sorgen um „den Pöbel“ machen und kommt auch ohne Bunker ganz gut klar.
Letztens wurde ein Milliardär vom Pöbel“ sogar zum Präsidenten gewählt, obwohl der afaik eher für niedrigere Steuern is.
Klingt also eher wenig plausibel, was du so erzählst.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Wenn sich nur eine Handvoll von den tollen Philanthropen zusammentun würden, könnten die sofort den Hunger in Afrika beenden, z. B. Klingt abgedroschen, aber man kann sich ja schon einmal fragen, warum so etwas nicht passiert. Mit Sicherheit nicht, weil sie es nicht können oder dürfen.
Ich hingegen bezweifle mal, dass das so einfach geht, wie du dir das denkst. Kannste mal konkret beschreiben, wie du dir das vorstellst?

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 10:25
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Natürlich kann ja jeder glauben, was er will, aber bitte unterlasse es, andere als naiv zu bezeichnen, nur weil sie ne andere Ansicht haben.
Gibt halt Ansichten, die sind naiv, und dann ist es auch legitim, das so zu benennen.
Ist doch nichts Negatives. Ihre Positionen weisen Lücken auf, die habe ich benannt.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Was ich so aus den USA mitbekomme, muss man sich da keine größeren Sorgen um „den Pöbel“ machen und kommt auch ohne Bunker ganz gut klar.
Letztens wurde ein Milliardär vom Pöbel“ sogar zum Präsidenten gewählt, obwohl der afaik eher für niedrigere Steuern is.
Klingt also eher wenig plausibel, was du so erzählst.
Trump macht das, was wir hier als CDU-FDP-Politik verstehen. Vielleicht einen kleinen Happen für die Arbeiter, aber die Unternehmen und Reichen kriegen den Kuchen. Und von den Bunkern auf Neuseeland hast du denke ich auch gehört, richtig? Ja gut, einige Villen in den Staaten sind so groß und umzäunt, da kommt man schon nicht so leicht rein. Ich sag mal ritterburgähnlich, XD. Gated Communities usw. Also nicht so normal, wie du denkst.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Ich hingegen bezweifle mal, dass das so einfach geht, wie du dir das denkst. Kannste mal konkret beschreiben, wie du dir das vorstellst?
Also wenn eine Internet- und eine Bankverbindung besteht, kann man Geld transferieren. Wenn nicht, kann man von mir aus auch ein Containerschiff mit Cash füllen und dorthin schippern.
Also ich frage nach dem Warum und du fragst daraufhin nach dem Wie? Aber kannst ja mal erläutern, warum das nicht möglich sein sollte.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 13:15
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Nur weil ich dir deine Denkfehler aufzeige,
Du hast garnix aufgezeigt, sondern nur rumgesungen. Das Antidemokratielied mit sich wiederholenden Strophen:
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Die Demokratie, in der wir leben, ist nicht wirklich demokratisch.
Hört hört .. aber wenn du meinst :shrug: wähle halt die Alternativen, dann wird alles erst richtig scheisse für die einfachen Leutz. Es gibt Steigerungen zum Jetzt ^^
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Ich denke, das wirst du auch noch verstehen. Reiche haben Macht und machen die Spielregeln. Scheißegal, wer gerade regiert. Ich denke, Lobbyismus sagt dir was und den gibt es bei jeder Partei.
Lobbyismus gehört zur Demokratie. Er darf nur nicht ausufern, so wie es derzeit vermehrt vorzukommen scheint, weil die "Familienunternehmerkonzerne" ihre Interessen durchdrücken wollen. So viel Macht haben Überreiche dann aber auch wieder nicht. Die Demokratie ist stark und hat gute Skills z.B. in Form der Steuern ☝️ Man muß politisch halt nur wollen, und entsprechende das Kreuzchen bei den Steuerreformen setzen :D
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Von daher ist selbst dein Tax the rich fürn After, weil es genau nichts ändert am System. In der jetzigen tollen Demokratie wird die Schere nicht geschlossen, das kannst du dir aus dem Kopf schlagen.
Da ist mir deine Meinung aber sowas von schlonzen :D Ich nehme die vielen Milliarden gerne für die Gesellschaft mit ... her damit 💰💰💰 Of course machen Steuerreformen die Ungleichheit geringer. Dann noch das Grunderbe, und es wird absehbar für alle besser laufen. Isso 🤘
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Komm weg von dem Geschwurbel, erst recht, wenn du linke Werte vertreten möchtest.
Sind Besteuerungen inzwischen links 😂 😂 😂 So oder so, Steuern sind geil, weil sie für die Demokratie unerlässlich sind.
Und selbstverständlich sollte man die Überreichen besteuern, um damit auch die Einkommensteuerpflichtigen entlasten zu können.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Auch mit dem Demokratie-Gebrabbel. Demokratie wurde nicht eingeführt, damit Menschen wie du und ich tatsächlich mitentscheiden können. Es hat bloß den Anschein.
Selbst der dümmste Bauer weiß, dass sich nichts ändert, egal wen man wählt. Die Demokratie wurde historisch als Stabilitätsinstrument eingeführt, um den Druck aus dem Kessel zu nehmen, ohne die grundlegenden Machtverhältnisse (wer besitzt was, wer hat das Sagen) komplett umzuwerfen. Verstehst du das?
Nö 🤔 Ich weiss, dass es keine dummen Bauern gibt. Die machen nämlich alle nen coolen Job! Und ich weiss, dass die Überreichenbesteurung allen zugute kommt. Aber ich nehme wahr, dass da eine ziemliche Verbitterung aus Deinen Zeilen spricht.

Youtube: Die AfD-Idee zur Abschaffung der Erbschaftssteuer ist maximal undemokratisch. Wieso das so ist, erkl
Die AfD-Idee zur Abschaffung der Erbschaftssteuer ist maximal undemokratisch. Wieso das so ist, erkl
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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 13:16
Alerta ... Kapitalismus, du arroganter xxxxsohn ... bring ruhig deinen gewalttätigen Bruder Faschismus mit ... wir haben keine Angst vor euch! :fu:

*Wandmalerei aus dem Kinderzimmer*


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 16:16
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Meine Güte, immer diese dramatisierten Empörungsbehauptungen, die dann auch noch falsch sind:
Ich BIN dramatisch empört, und das sollte jedem bei solchen Umweltschweinereien auch zugestanden sein. Weird, dass man hier - neben der ganzen Steuervermeidung - auch noch solches Verhalten zu akzeptieren scheint, und dieses offenbar nur, weil diese Personen ultravermögend sind.
Aber darüber wundern bringt auch nicht weiter. Is wie es is. Nach uns die Sintflut, nicht wahr 🌊
Luxus- und Investitionsemissionen von Milliardär*innen eskalieren die Klimakrise
Oxfams Berechnungen zeigen, dass 50 der reichsten Milliardär*innen der Welt in einem einzigen Jahr jeweils mit durchschnittlich 184 Flügen 425 Stunden in der Luft verbrachten. Damit war jede*r von ihnen für so viel Treibhausgase verantwortlich wie der Durchschnitt der übrigen Weltbevölkerung in 300 Jahren. Im gleichen Zeitraum haben die Superjachten dieser Milliardär*innen so viel Treibhausgase produziert wie der Durchschnitt in 860 Jahren.

Allein die Emissionen der Privatjets von Elon Musk summieren sich jährlich auf etwa 5.500 Tonnen CO2, so viel wie die durchschnittlichen weltweiten pro-Kopf Emissionen in 834 Jahren. Auch in Deutschland verursachen Superreiche viele Emissionen. Beispielsweise besitzt Hasso Plattner gleich mehrere Privatjets, deren Emissionen Oxfam bei mehr als 500 Flügen innerhalb eines Jahres auf über 2.000 Tonnen CO2 berechnet hat. Auch durch die Jachten des Milliardärs Klaus-Michael Kühne wurden nach der Oxfam-Analyse binnen eines Jahres knapp 9.800 Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen – dafür würde eine Person in Deutschland im Durchschnitt fast 1.000 Jahre brauchen.

„Durch ihren Luxus wie Privatjets und Superjachten, aber auch durch umweltschädliche Investitionen ihrer Vermögen beschleunigen Superreiche die Klimakrise und treiben damit Ungleichheit und Hunger voran“, sagt Serap Altinisik, CEO von Oxfam Deutschland. „Fünf der reichsten Deutschen sind durch ihre Superjachten im Durchschnitt für 1.275-mal so viele Emissionen verantwortlich wie das ärmste Prozent der Deutschen im Durchschnitt. Diese Ungleichheit ist nicht tragbar”, so Altinisik.

Superreiche investieren in klimaschädliche Branchen
https://www.oxfam.de/presse/pressemitteilungen/2024-10-28-milliardaerinnen-verursachen-90-minuten-mehr-treibhausgase


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 18:13
To whom it may concern

Hier steht es Schritt für Schritt wie man eine Stiftung gründet und für was diese gut ist:
Das Wichtigste in Kürze
Familienstiftungen dienen der Erhaltung des Familienvermögens und der wirtschaftlichen Absicherung der Familienmitglieder.
Im Gegensatz zu anderen Stiftungen verfolgen Familienstiftungen einen privatnützigen und keinen gemeinnützigen Zweck.
Aufgrund der Privatnützigkeit sind Familienstiftungen grundsätzlich steuerpflichtig.
Quelle: https://www.handelsblatt.com/vergleich/familienstiftung-gruenden/


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 18:59
To whom it may concern

Pffft ... eine Familienstiftung. Bei Didi geht's doch nicht mit einer öddeligen Familienstiftung ab ... könnte das hier mal jemand Schritt für Schritt erklären, mit ca. 20 zusätzlichen Unterfirmen, und 20 Unterfirmen von den Unterfirmen, die hier alle nicht zu sehen sind, weil strengstens geheim.

Bild 07.04.26 um 19.58


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 20:45
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Gibt halt Ansichten, die sind naiv, und dann ist es auch legitim, das so zu benennen.
Dann sollteste das auch begründen können, bislang kam aber außer "ich glaub das nich" nichts und das is schon ein bisschen dünn.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Trump macht das, was wir hier als CDU-FDP-Politik verstehen.
Das würde ich schon anders einordnen. FDP oder Unions Politik entspricht da drüben eher den Demokraten, Trump und Konsorten entspricht eher dem, was hier die AfD so treibt.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Ja gut, einige Villen in den Staaten sind so groß und umzäunt, da kommt man schon nicht so leicht rein. Ich sag mal ritterburgähnlich, XD. Gated Communities usw.
Und du meinst, das kann man sich sparen, wenn man in der Öffentlichkeit nach höheren Steuern für Reiche ruft? Klingt für mich wenig plausibel.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Also nicht so normal, wie du denkst.
Woher willste denn wissen was ich denke?
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Also wenn eine Internet- und eine Bankverbindung besteht, kann man Geld transferieren. Wenn nicht, kann man von mir aus auch ein Containerschiff mit Cash füllen und dorthin schippern.
Und du meinst, wenn man ein paar Milliarden nach Afrika überweist, dann wäre der Hunger dort beendet?
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Aber kannst ja mal erläutern, warum das nicht möglich sein sollte.
Na weil die Hungernden in Afrika kein gemeinsames Konto haben, auf das man die Milliarden überweisen könnte. In vielen Afrikanischen Ländern, in denen immer wieder Hunger herrscht, gibt es Bürgerkriege und/oder kurupte Regierungen oder Warlords, die sich die Kohle vermutlich schnell unter den Nagel reißen würden.
Des weiteren gibt es immer wieder Dürren oder Kriege, die dafür sorgen, dass einfach nich genug Lebensmittel auf dem Weltmarkt verfügbar sind, was die Preise steigen lässt. Das führt dann dazu, dass die mit dem wenigsten Geld, weniger kaufen können und dann hungern.
Haben die Afrikaner dann dank Spenden mehr Geld, dann können wieder andere, die dann weniger Geld haben weniger kaufen und die hungern dann, statt der Afrikaner, was dann auch nich so prickelnd is.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 03:37
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Hört hört .. aber wenn du meinst :shrug: wähle halt die Alternativen, dann wird alles erst richtig scheisse für die einfachen Leutz. Es gibt Steigerungen zum Jetzt ^^
Du verstehst es echt nicht. Die heutige Demokratie ist kapitalismuserhaltend bzw. -stärkend.
Das bedeutet im Umkehrschluss, du kannst wählen, wen oder was du willst, die Grundausrichtung bleibt gleich. Bedeutet auch gleichzeitig für dich, leider keine Rettung für das Klima, keine Umverteilung, keine soziale Gerechtigkeit usw.

Tja, schade aber auch XD. Aber hey, vielleicht werden uns die Grünen retten, lol. Wenn sie denn in 100 Jahren vielleicht mal den Kanzler stellen.
Das glaubst du doch selber nicht.

Mach mal das Fenster auf, falls es eins bei dir gibt, und dann mach nochmal laut.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wuff wuff.
und danach
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:TAX THE RICH 💰
und dann guck mal, was passiert XD merkste?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Lobbyismus gehört zur Demokratie. Er darf nur nicht ausufern, so wie es derzeit vermehrt vorzukommen scheint, weil die "Familienunternehmerkonzerne" ihre Interessen durchdrücken wollen.
Ja es ist bereits ausgeufert. Was soll denn noch passieren?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:So viel Macht haben Überreiche dann aber auch wieder nicht.
Wtf? Also das ist einfach nur lost. Du nennst selber die Zahlen, um dann zu sagen "Ja soviel Macht ist es dann doch nicht. Schießen Raketen ins All und machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt, aber so schlimm ist es ja doch noch nicht XD"
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Demokratie ist stark und hat gute Skills z.B. in Form der Steuern
Ne is BS. Kann keiner ernst nehmen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Da ist mir deine Meinung aber sowas von schlonzen :D Ich nehme die vielen Milliarden gerne für die Gesellschaft mit ... her damit 💰💰💰 Of course machen Steuerreformen die Ungleichheit geringer. Dann noch das Grunderbe, und es wird absehbar für alle besser laufen. Isso 🤘
Das wird in 100 Jahren nicht passieren. Also so ernst scheint die Lage für dich nicht zu sein. Is ja kein Ding. Wir machen weiter so ^^ Wir haben ja Zeit.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sind Besteuerungen inzwischen links 😂 😂 😂
Deine Position ist mit Sicherheit nicht links, das ist klar.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und ich weiss, dass die Überreichenbesteurung allen zugute kommt
Leider wird sie nicht kommen, da musst du durch^^ Sorry. Da wird dir keiner bei helfen können.
Glaub halt weiter die Paulaner-Geschichten von den Ultrareichen, die eigentlich dein Feindbild sind, aber denen du gleichzeitig alles glaubst was sie sagen. NAIV XD


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 04:18
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Dann sollteste das auch begründen können, bislang kam aber außer "ich glaub das nich" nichts und das is schon ein bisschen dünn.
Nicht so dünn wie "Der Warren hat gesagt, er würde gerne Reichensteuern zahlen, dann muss es ja wohl stimmen".
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Und du meinst, das kann man sich sparen, wenn man in der Öffentlichkeit nach höheren Steuern für Reiche ruft? Klingt für mich wenig plausibel.
Das schließt sich nicht aus. Ich kann meine Villa/Bunker etc. haben und mich trotzdem volksnah und als "einer von ihnen, der nur ihr Bestes will" inszenieren. Sicher ist sicher.

In Amerika ist die Schere zwischen Arm und Reich weitaus größer als in DE. Da kann es durchaus mal die Chance geben, dass da wer durchdreht und auch mal einen Ultrareichen kaputtmacht. Ist doch schon passiert.
Auf der anderen Seite ist die Bevölkerung dort sehr kapitalistisch geprägt und das macht sie sehr blind für korruptes Verhalten.

Ich verstehe eigentlich das Einbringen der USA hier nicht. Ultrareichen sind Staaten und Länder egal. Die denken global, nicht in Staatsgrenzen. Der Privatjet fliegt in kurzer Zeit überall hin, wenn man will.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Und du meinst, wenn man ein paar Milliarden nach Afrika überweist, dann wäre der Hunger dort beendet?
Ja, mit Willen und Geld geht viel. Mit Milliarden geht einiges.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Na weil die Hungernden in Afrika kein gemeinsames Konto haben, auf das man die Milliarden überweisen könnte. In vielen Afrikanischen Ländern, in denen immer wieder Hunger herrscht, gibt es Bürgerkriege und/oder kurupte Regierungen oder Warlords, die sich die Kohle vermutlich schnell unter den Nagel reißen würden.
Des weiteren gibt es immer wieder Dürren oder Kriege, die dafür sorgen, dass einfach nich genug Lebensmittel auf dem Weltmarkt verfügbar sind, was die Preise steigen lässt. Das führt dann dazu, dass die mit dem wenigsten Geld, weniger kaufen können und dann hungern.
Haben die Afrikaner dann dank Spenden mehr Geld, dann können wieder andere, die dann weniger Geld haben weniger kaufen und die hungern dann, statt der Afrikaner, was dann auch nich so prickelnd is.
Du benennst hier praktische Probleme. Ich möchte auf die systemischen Probleme hinaus. Mein Argument ist, dass die globale kapitalistische Architektur Afrika nicht zufällig, sondern strukturell in einer untergeordneten Position hält. Die Armut ist kein "Versagen" des Systems, sondern ein funktionaler Bestandteil des aktuellen globalen Kapitalismus. Afrika dient als Reservoir für billige Ressourcen und Arbeit, wobei systemische Hürden (wie Schulden, Handelsbarrieren und Steuerflucht) verhindern, dass der Kontinent wirtschaftlich auf Augenhöhe konkurriert.
Aber eigentlich wollte ich ja auch initial nur veranschaulichen, wie reich Ultrareiche sind.

1 Million Sekunden sind etwa 11,5 Tage.
1 Milliarde Sekunden sind etwa 31,7 Jahre.
200 Milliarden (das Vermögen der reichsten Menschen wie Musk oder Bezos) entsprechen über 6.300 Jahren.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 07:00
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Bedeutet auch gleichzeitig für dich, leider keine Rettung für das Klima, keine Umverteilung, keine soziale Gerechtigkeit usw.
Welches System sollte das sein?

Gut gibt noch Klimarettung durch Armut.

Bei einer Staatsquote von 50% findez sehr viel Umverteilung statt.


quote=Mauzi666 id=37457649]Afrika dient als Reservoir für billige Ressourcen und Arbeit, wobei systemische Hürden (wie Schulden, Handelsbarrieren und Steuerflucht) verhindern, dass der Kontinent wirtschaftlich auf Augenhöhe konkurriert.
Aber eigentlich wollte ich ja auch initial nur veranschaulichen, wie reich Ultrareiche sind.[/quote]

Stimmt irgendwie nicht...

Vor allem ist es. Schon traurig den Kontinent homogen zu betrachten


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 07:26
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Welches System sollte das sein?
Geht hier um Kapitalismus, den habe ich beschrieben.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Bei einer Staatsquote von 50% findez sehr viel Umverteilung statt.
Eine Staatsquote von 50 % zeigt zwar, dass der Staat massiv ins Wirtschaftsgeschehen eingreift, aber wer am Ende profitiert, hängt von der konkreten Gestaltung der Gesetze ab, nicht nur von der Höhe der Quote.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Stimmt irgendwie nicht...
Stimmt leider doch.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Vor allem ist es. Schon traurig den Kontinent homogen zu betrachten
Nicht so traurig. Sind zwar nicht alle komplett homogen, wie du sagst, aber die Staatsgrenzen wurden ja von außen bestimmt, nicht von ihnen selber. Ist es das, was dich traurig macht?
Ja stimmt. Das sollte eigentlich nicht so sein. Kann man sich auch mal mit beschäftigen wer wo wann Staatsgrenzen gezogen hat, nicht nur in Afrika.
Man kann ja Ähnlichkeiten mit vielen Gebieten der Erde erkennen wo es Ressourcen abzugreifen gibt und gab. Doch guter Punkt von dir, sehr gut.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 07:36
[
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Geht hier um Kapitalismus, den habe ich beschrieben.
Nein, hast du nicht, das Thema Wirtschaftsordnung ist komplex, ebenso der Kapitalismus
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:massiv ins Wirtschaftsgeschehen eingreift, aber wer am Ende profitiert, hängt von der konkreten Gestaltung der Gesetze ab, nicht nur von der Höhe der Quote.
ja dann Mal rein ins Geschehen
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Stimmt leider doch.
Nein, du nimmst einen ganzen Kontinent und bräts Klischees drüber.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Nicht so traurig. Sind zwar nicht alle komplett homogen, wie du sagst, aber die Staatsgrenzen wurden ja von außen bestimmt, nicht von ihnen selber. Ist es das, was dich traurig macht?
Auch zu kurz gedacht, zu pauschal..

So leicht ist die Welt nichtvzu erklären.

Im Übrigen kaum ein Volk legt sei e Grenzen selbst fest,
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Staatsgrenzen gezogen hat, nicht nur in Afrika.
Man kann ja Ähnlichkeiten mit vielen Gebieten der Erde erkennen wo es Ressourcen abzugreifen gibt und gab. Doch guter Punkt von dir, sehr gut.
Nein... Ressourcen angreifen dafür spielen die Grenzen nur bedingt eine Rolle


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 07:55
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Nein, hast du nicht, das Thema Wirtschaftsordnung ist komplex, ebenso der Kapitalismus
Natürlich habe ich den beschrieben, sag doch nicht nein.
Ob das für dich nicht passt oder du denkst, es ist so komplex ist halt ne andere Frage.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:a dann Mal rein ins Geschehen
Du hast den Punkt doch angebracht. Wieso soll ich da irwas machen?
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Auch zu kurz gedacht, zu pauschal..
Nö, das ist genau das, was passiert ist. Ich denke, Kolonialismus ist dir bekannt. Nicht so komplex, was da passiert ist, und viele der Grenzen sind heute noch genau so. Es wurde schön abgesteckt, wer wo graben darf, damit man sich nicht in die Quere kommt. Ist alles bestens bekannt. Übrigens nicht nur in Afrika, aber das weißt du ja auch. Wie oft muss es denn passieren, dass du Muster erkennst und nicht davon ausgehst, dass alles so komplex ist und zufällig passiert?
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Im Übrigen kaum ein Volk legt sei e Grenzen selbst fest,
Was ne komische Aussage.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Nein... Ressourcen angreifen dafür spielen die Grenzen nur bedingt eine Rolle
Also Ressourcen waren die Hauptrolle, dass Westmächte in Afrika, Naher Osten, Asien, Amerika usw. eingeritten sind und gesagt, wie der Hase läuft und wer wo graben kann. Ggf. haben sie sich untereinander bekriegt, um die Grenzen festzulegen, aber die Einheimischen haben da erstmal gar nichts zu tun. Die wollten gar keine Grenzen. Dein Satz stimmt hier nicht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 07:59
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Die heutige Demokratie ist kapitalismuserhaltend bzw. -stärkend.
Ja, und wo ist das Problem? Ich bin für Freiheit und Wohlstand.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Das bedeutet im Umkehrschluss, du kannst wählen, wen oder was du willst, die Grundausrichtung bleibt gleich. Bedeutet auch gleichzeitig für dich, leider keine Rettung für das Klima, keine Umverteilung, keine soziale Gerechtigkeit usw.
Was is das denn für ein Umkehrschluss? Wir sprechen hier seit gefühlten 100 Seiten genau davon, dass es gilt, den ausufernden bzw. entfesselten Kapitalismus zu bändigen. ZU STEUERN ---> mit den angesprochenen Steuern bspw. oder ggf. auch mit Gesetzen. Dieses setzt in einer Demokratie natürlich auch den entsprechenden politischen Willen / Mehrheiten voraus.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Wtf? Also das ist einfach nur lost. Du nennst selber die Zahlen, um dann zu sagen "Ja soviel Macht ist es dann doch nicht. Schießen Raketen ins All und machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt, aber so schlimm ist es ja doch noch nicht XD"
Jo, die Dinge sind wie sie sind, halt teils sehr komplex. Mit einfachen schwarz-weiss Malereien kommt man nicht weiter. Die Demokratie ist stark und wandlungsfähig. Von daher - ich wiederhole mich - muß man auf ihre Steuerungsinstrumente zurückgreifen, um gestörte Auswüchse zu verhindern/einzudämmen. Dazu eine von vielen Forderungen:

TAX THE RICH 💰 ... und zwar so schnell es geht!
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Leider wird sie nicht kommen, da musst du durch^^ Sorry. Da wird dir keiner bei helfen können.
Da braucht mir auch keiner zu helfen. Da wird über kurz oder lang so gut wie jeder selbst drauf kommen :)

ZWEI Länder stimmten beim G20-Gipel gegen die internationale Milliardärssteuer. Deutschland und die USA. Und in beiden Ländern haben wir eine extreme Ungleichheit. Wenn's so weitergeht, werden wir diese Steuer, schneller als du es dir vorstellen kannst, haben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 08:34
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ja, und wo ist das Problem? Ich bin für Freiheit und Wohlstand.
Kapitalismus steht für Freiheit und Wohlstand, aber nicht so, wie du vielleicht denkst.
Wenn du Geld hast, hast du Macht. Hast du Macht, hast du Freiheit, zu tun und zu lassen, was du willst, das stimmt. Allerdings siehst du ja, wer Geld und Macht hat und somit auch Freiheit. Das sind die tollen Superreichen, die sind wirklich frei. Die können jederzeit überall hin mit Yacht oder Privatjet und machen, was sie wollen. Aber Tante Emma mit dem Mindestlohn soll schön CO2 einsparen und sich komplett gläsern machen. Wow, was für eine tolle Freiheit!
Alle anderen müssen nach der Pfeife von Kapital und Politik tanzen. Das kannst du doch nicht als Freiheit wahrnehmen, auch nicht in unserer tollen Demokratie.
Das Ding ist, dass Menschen in DE denken: „Ach, nice, hab ne Wohnung zur Miete, Netflix und n Chai Latte, ich bin so frei.“ Nur weil man nicht im Deck lebt, heißt das nicht, dass man frei ist oder im Wohlstand.

Übrigens, dass es im Kapitalismus einen Wachstumszwang gibt und der nicht so knorke ist für Umwelt, Klima und Soziales, weißt du ja auch. Also was soll das? Was verteidigst du hier?
Das sind die Basics, wenn man über Kapitalismus redet. Warum kritisierst du das nicht, sondern schwallst von Reformen? Nenn mal eine tolle Reform, die dir die Freiheit schenkt oder Wohlstand? Hm? Was soll das sein? Mindestlohn? Hartz IV und Bürgergeld?
Reformen sind fürn Affen, die haben noch nie was geändert, erst recht nicht grundlegend.
Die sind dafür da, dass Normalos denken, sie seien endlich frei und wohlhabend. XD
Damit sie weiterhin schön die Füße stillhalten.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Jo, die Dinge sind wie sie sind, halt teils sehr komplex. Mit einfachen schwarz-weiss Malereien kommt man nicht weiter.
Das kommt immer, wenn man selber nicht weiterweiß, dann ist immer alles so schrecklich komplex.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Demokratie ist stark und wandlungsfähig. Von daher - ich wiederhole mich - muß man auf ihre Steuerungsinstrumente zurückgreifen, um gestörte Auswüchse zu verhindern/einzudämmen. Dazu eine von vielen Forderungen:
BS. Kapitalismus ist wandlungsfähig, das stimmt. Demokratie ist nur Mittel zum Zweck, damit Menschen wie du denken, sie könnten mitbestimmen. Aber ist ja nicht so.
Wenn Friedrich Merz von Demokratie spricht, meint er Festigung und Ausbau von bestehenden Machtverhältnissen. Aber wenn du Demokratie hörst, denkst du, du kannst mitbestimmen. Sind halt leider zwei verschiedene Dinge. Man muss es halt checken wollen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 09:16
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Alle anderen müssen nach der Pfeife von Kapital und Politik tanzen. Das kannst du doch nicht als Freiheit wahrnehmen, auch nicht in unserer tollen Demokratie.
Strange ... du maßt dir an, zu entscheiden was für wen Freiheit ist, und wie diese auszusehen hat. Wow.

Aber mal ab davon, bevor du weitere Textwände raushaust: ich bin sehr wohl für eine caring economy, die auf die Bedürfnisse von Natur, Mensch und Tier ausgerichtet ist. Ich lebe auch nicht begeistert in einem Dominanzsystem, wo das Geld resp. die Macht Einzelner bestimmen. Aber gerade deshalb bin ich auch für Demokratie.

Diskussionen über Werte bzw. nach welchen Werten wir leben wollen, werden leider noch nicht breit genug geführt. Man schluckt tatsächlich die Dinge als gegeben. Dabei handelt es sich nicht um Naturgesetze.

Und ja, auch wenn ich mir eine Art transformierten Kapitalismus, die caring economy, wünschen würde, sehe ich die Basis dafür sehr wohl in einem demokratischen Verständnis und in einem "Community-Kapitalismus". Means: gemeinschaftsbasierte Ideen und soziale Beziehungen stehen im Vordergrund. Dennoch bleiben Werte wie Freiheit, Individualität erhalten. Ich bin nicht für Gleichmacherei. Auch wenn ich für Grundrente und Sozialleistungen und viel Unterstützung zu Selbsthilfe bin. Menschen sollen dennoch unterschiedlich verdienen, nicht im klassischen Leistungssinn, wünschenswerter Weise eher nach Careaspekten (welche Tätigkeiten bringen Mensch, Tier und Natur am meisten Nutzen, Schutz etc.) Es sollte grds. aber auch dabei eine Obergrenze geben, damit es nicht wieder zu diesen Machtkonzentrationen kommen kann.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Das kommt immer, wenn man selber nicht weiterweiß, dann ist immer alles so schrecklich komplex.
Würde eher sagen, dieser Spruch kommt immer, wenn man die Komplexität nicht anerkennen will.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Wenn Friedrich Merz von Demokratie spricht, meint er Festigung und Ausbau von bestehenden Machtverhältnissen. Aber wenn du Demokratie hörst, denkst du, du kannst mitbestimmen. Sind halt leider zwei verschiedene Dinge. Man muss es halt checken wollen.
Check du mal, dass du nicht weisst, was andere denken, und ferner das was du hörst und denkst, nicht für andere gelten muß.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 09:34
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:dass es im Kapitalismus einen Wachstumszwang gibt
Nein, gibt es nicht.
Der Haupttäter in diesem Punkt ist der Staat und die Umverteilung.
Zur Begründung:
- wenn ein Unternehmen die gewünschte Rendite erreicht, muss es nicht mehr wachsen (Wachstum tut auch nicht allen Unternehmen gut)
- der Staat, speziell seine Vertreter wollen immer mehr Leistungen anbieten damit sie gewählt werden
- basiert es auf Schulden (bzw. Anleihenemission) müssen Zinsen bedient werden, dazu erhöht der Staat die Gebühren ggf. auch die Steuern, es bracuht mehr Einnahmen
- ab da kann es nur durch Wachstum finanziert werden, die Preiserhöhungen tragen die Endverbraucher nur bedingt mit


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 09:36
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Nicht so dünn wie "Der Warren hat gesagt, er würde gerne Reichensteuern zahlen, dann muss es ja wohl stimmen".
Nur hat ja keiner gesagt, es müsse stimmen, weil er es sagt, ich sehe nur keinen Grund ihm nich zu glauben.
Aber selbst wenn einer sowas gesagt hätte, machte das dein „glaub ich nich“ ja nich gehaltvoller, da immer noch jegliche Begründung fehlt.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Das schließt sich nicht aus. Ich kann meine Villa/Bunker etc. haben und mich trotzdem volksnah und als "einer von ihnen, der nur ihr Bestes will" inszenieren. Sicher ist sicher.
Vom ausschließen war ja auch keine Rede. Nur gibts ja viele, die keine höheren Steuern fordern und dennoch nich im Bunker wohnen.
Gibts denn prominente Beispiele, wo Milliardäre vom „Pöbel“ angegriffen wurden, weil sie keinen Bunker hatten und nich für höhere Steuern waren?
Hab ich noch nie mitbekommen.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Mein Argument ist, dass die globale kapitalistische Architektur Afrika nicht zufällig, sondern strukturell in einer untergeordneten Position hält.
Wenn Hunger und Armut in Afrika ein strukturelles und systemisches Problem sind, dann widerspricht das aber doch deiner Aussage, ne Hand voll Milliardäre könnten den Hunger in Afrika längst beendet haben, wenn sie nur wollten. Wäre dem so, dann wäre dieses Problem aber nich systemisch/strukturell.
Also was denn nun?
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Du verstehst es echt nicht. Die heutige Demokratie ist kapitalismuserhaltend bzw. -stärkend.
Das bedeutet im Umkehrschluss, du kannst wählen, wen oder was du willst, die Grundausrichtung bleibt gleich.
Das is erstmal nur ne Behauptung! Kannste die auch mal mit was substantiellem unterfüttern?

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 09:54
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Strange ... du maßt dir an, zu entscheiden was für wen Freiheit ist, und wie diese auszusehen hat. Wow.
Eh, gibt es Definitionen? Worte haben Bedeutungen. Du kannst dich natürlich frei in einem unterdrückerischen System fühlen, die Freiheit hast du ja. Ich sage nicht, dass du das nicht darfst. Ich habe in Frage gestellt, warum du das tust.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Aber mal ab davon, bevor du weitere Textwände raushaust: ich bin sehr wohl für eine caring economy, die auf die Bedürfnisse von Natur, Mensch und Tier ausgerichtet ist. Ich lebe auch nicht begeistert in einem Dominanzsystem, wo das Geld resp. die Macht Einzelner bestimmen. Aber gerade deshalb bin ich auch für Demokratie.
Wir leben in einer Demokratie, aber auch im Kapitalismus, wo Geld Macht und Freiheit bedeutet. Wie willst du denn im Kapitalismus leben, ohne dass Geld Macht bedeutet?
Das widerspricht sich doch, oder? Es wird keinen Kapitalismus geben, wo Menschen in Machtposition diese einfach aufgeben und sagen: „So, wir streben jetzt nicht mehr nach Geld und Macht, sondern nach irgendwas anderem.“ Warum sollte so etwas passieren?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Diskussionen über Werte bzw. nach welchen Werten wir leben wollen, werden leider noch nicht breit genug geführt. Man schluckt tatsächlich die Dinge als gegeben. Dabei handelt es sich nicht um Naturgesetze.
Auch im Kapitalismus werden diese Dinge gerne genutzt, um mehr Geld, Einfluss und Macht zu generieren, wenn es denn möglich ist. Im Kapitalismus ist es tatsächlich wie ein Naturgesetz: Wenn es der Machtposition nützt, wird es gemacht, wenn nicht, dann nicht.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und ja, auch wenn ich mir eine Art transformierten Kapitalismus, die caring economy, wünschen würde, sehe ich die Basis dafür sehr wohl in einem demokratischen Verständnis und in einem "Community-Kapitalismus". Means: gemeinschaftsbasierte Ideen und soziale Beziehungen stehen im Vordergrund. Dennoch bleiben Werte wie Freiheit, Individualität erhalten. Ich bin nicht für Gleichmacherei
Grundsätzlich bedeutet Kapitalismus Wachstumszwang und Kapitalakkumulation bei einigen wenigen und nicht Freiheit und Wohlstand für alle.


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