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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.298 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.06.2026 um 10:54
Ich bin schon lange dafür....

Riesige Öl und Gaskonzerne verdienen Milliarden....

Rauf 1000 Eur pro kg CO2 gepaart mut einer Gaspreisgrenze von 30ct/ kWh....

Innerhalb von Monaten bricht dann das Gaskonzernwesen zusammen und Erdgas in Deutschland wird abgedreht....

Und das wäre toll !!! Endlich weniger CO2 in der Luft... aktuell muss man auch gar nicht heizen.

Und wer doch heizen will mit Gas kann ja auch Flaschen kaufen von kleinen HandwerkerGasflaschenschnitzern und lokale Märkte sponsoren.

Tax Gas


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.06.2026 um 11:18
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Hier die erwünschte Antwort von Oxfam dazu.
Erstens warum bist du selber nicht in der Lage, die Frage zu beantworten? Und zweitens beantwortet das Zitat in keinster Weise die gestellte simple Frage. Könntest du meine Frage vielleicht mal in eigenen Worten wiederholen, damit ich sehe, wie du die Frage verstanden hast? Du kommst nämlich schon wieder mit Steuern an, indem du diese Oxfam-Zitat bringst, aber um die geht es jetzt noch gar nicht. Wir sind noch ein Schritt vorher.

Und wäre es eigentlich für dich ok, wenn die Megareichen ihre CO2-Emissionen senken, indem sie sie durch beauftragte Unternehmen erledigen lassen?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.06.2026 um 11:30
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ein kleines Beispiel: da fliegt einer Kurzstrecken, weil er keinen Bock hat, in der Bahn mit iwelchen Rotznasen zu hocken. Der verursacht aber mit dem einen Flug mehr CO-2-Belastung als ein Normalo im ganzen Jahr. Bitte, kann er tun, aber dann soll er für seine Umweltsauerei auch ablatzen. Und für seine unternehmerischen Geschichten/Anteile gilt das Gleiche. Wer verursacht zahlt. Ende.
naja, aber ganz so einfach ist es nicht. man kann ja der Meinung sein, dass viele Reiche viel fliegen und das mehr CO2 verursacht, aber wenn man mal genauer hinschaut und fragt ob die Flieger auch fliegen würden wenn diese Reichen das nicht tun, dann muss man erkennen, dass nur ein kleiner Teil dieser Flugzeuge am Boden bleiben würde? Wenn also das Flugzeug sowieso schon unterwegs ist, dann verursacht ein Reicher mehr der da drin sitzt auch nicht mehr CO2?

anders sieht es natürlich bei Privatjets aus..

ich hatte jedenfalls schon mal davon gelesen, dass es Flüge mit sehr geringer Auslastung gibt die dennoch fliegen weil sie müssen ja dann auch dort ankommen von wo sie schon wieder für den Rückflug Fluggäste gebucht haben?
Bei Recherche jetzt aber finde ich, dass es scheinbar derzeit eine Vorgabe von mindestens 80% Auslastung für Flugzeuge gibt..
Wie die das dann genau machen weiß ich nicht - bin grad etwas verwirrt durch die Infos..


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.06.2026 um 11:57
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Bist du hier der Quizmaster, oder was? Bei der Millionenfrage steig ich ein, dann bekommste ne Antwort, und ich den Gewinn.
Zu Oxfam frage ich Dich weil Du sie zitierst...sie selber direkt fragen, geht schwer, bin kein Puffgänger.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Abgesehen von all dem sind deine Fragen rein rhetorischer Natur.
Nein - sie treffen genau den Kern der Sache...die Idiotie den CO2 Ausstoss nicht dem Endverbraucher zu zuschreiben sondern den Eigetnümers des produzierenden Betriebes.
Schade dass Du das wiederholst und nicht zugibst dass es falsch ist.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.06.2026 um 20:05
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Warum ist B nicht umweltverschmutzend hat bzw. einen niedrigeren CO2 Ausstoß nach Oxfam Kriterien?
Das war nach meinem Verständnis eine sehr eindeutige Frage zu Oxfam, die ich höflichst beantwortet habe. Daraufhin Herr Apex aus dem Steuerasyl:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Zu Oxfam frage ich Dich weil Du sie zitierst...
Jo, ich hab' ne Antwort auf eine Frage gegeben.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:sie selber direkt fragen, geht schwer, bin kein Puffgänger.
Das sagen sie alle, die Puffgänger, besonders gerne ganz ungefragt 🥱
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:sie treffen genau den Kern der Sache
Nix trifft bisher den Kern der Sache. Was ist eigentlich so unfassbar schwer daran zu verstehen, dass die Entscheidungsgewalt darüber, welche Materialien verwendet werden (ob mit hohen oder niedrigen CO2-Emissionen) beim produzierenden Konzern liegt? Hierfür (also für die heftigen CO2-Emissionen) sollen die Anteilseigner und Aktionäre ganz klar Mitverantwortung übernehmen, je eher umso besser. Der Konsument hat auf die vorgenannten Entscheidungen keinen Einfluss, muß - insb. zum Beispiel im Elektronikbereich - kaufen, was angeboten wird. Weshalb sollte man also auch ihn besteuern? Sollte man alternativ etwa keine Elektronikgeräte mehr kaufen?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Schade dass Du das wiederholst und nicht zugibst dass es falsch ist.
Das geb' ich dem Herrn Steuerflüchtling dann mal 1:1 zurück. Schönen Abend noch, egal in welchem Puff.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.06.2026 um 20:10
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Und zweitens beantwortet das Zitat in keinster Weise die gestellte simple Frage. Könntest du meine Frage vielleicht mal in eigenen Worten wiederholen, damit ich sehe, wie du die Frage verstanden hast? Du kommst nämlich schon wieder mit Steuern an, indem du diese Oxfam-Zitat bringst, aber um die geht es jetzt noch gar nicht. Wir sind noch ein Schritt vorher.
Auch an dich die Frage:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was ist eigentlich so unfassbar schwer daran zu verstehen, dass die Entscheidungsgewalt darüber, welche Materialien verwendet werden (ob mit hohen oder niedrigen CO2-Emissionen) beim produzierenden Konzern liegt? Hierfür (also für die heftigen CO2-Emissionen) sollen die Anteilseigner und Aktionäre ganz klar Mitverantwortung übernehmen, je eher umso besser. Der Konsument hat auf die vorgenannten Entscheidungen keinen Einfluss, muß - insb. zum Beispiel im Elektronikbereich - kaufen, was angeboten wird. Weshalb sollte man also auch ihn besteuern? Sollte man alternativ etwa keine Elektronikgeräte mehr kaufen?
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Und wäre es eigentlich für dich ok, wenn die Megareichen ihre CO2-Emissionen senken, indem sie sie durch beauftragte Unternehmen erledigen lassen?
Was meinst du denn genau? Sie fliegen in ihren Privatjets in der Welt herum und cruisen mit ihren Privatjachten umher, was zu extremen CO2-Emissionen führt. Sie leben doch mehr oder minder autark. Wofür sollten sie denn Andere beauftragen?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.06.2026 um 20:11
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Weshalb sollte man also auch ihn besteuern?
Ganz einfach:

Ohne Konsument, kein CO2 Verbrauch!!!!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.06.2026 um 20:16
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Ohne Konsument, kein CO2 Verbrauch!!!!
Right. Dann bleibt eigentlich nur, den Konsum einzustellen 😑 Wenn es den Milliardären nicht mal durch steuerliche Auflagen - wie Milliardärssteuer - bewußt wird, dass nach Alternativen gesucht werden muß, ist eh' nix mehr zu machen, weil das Klima iwann nicht mehr rettbar ist. Nur die Großkonzerne sind in der Lagen entsprechend zu forschen und zu entwickeln, nach Alternativen zu suchen. Das können Konsumenten wohl kaum leisten.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.06.2026 um 20:26
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Nur die Großkonzerne sind in der Lagen entsprechend zu forschen und zu entwickeln, nach Alternativen zu suchen.
Wenn man der Industrie rsp. den Anteilseigner jedoch das Geld aus der Tasche zieht, wer soll dann die Forschung und Entwicklung zahlen rsp. investieren?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.06.2026 um 20:38
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Wenn man der Industrie rsp. den Anteilseigner jedoch das Geld aus der Tasche zieht, wer soll dann die Forschung und Entwicklung zahlen rsp. investieren?
Milliardäre und Überreiche bleiben trotz einer 2%igen Steuer auf ihre Riesenvermögen überreich. Darüber braucht man sich echt keine Gedanken zu machen. Sie können genauso weiter investieren wie zuvor. Bevorzugt aber dann in Forschung und Entwicklung, damit man endlich zu weniger CO2-Emissionen gelangt. Normalsterbliche & Überreiche sollten eigentlich ein gemeinsames Interesse haben (auch für die nachfolgenden Generationen): unser aller Lebensgrundlage zu erhalten, oder etwa nicht?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.06.2026 um 20:40
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sie können genauso weiter investieren wie zuvor. Bevorzugt aber dann in Forschung und Entwicklung, damit man endlich zu weniger CO2-Emissionen gelangt.
du glaubst da ist noch viel Luft nach oben, fürs CO2-Einsparen bei Industrieproduktion?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.06.2026 um 20:47
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sie können genauso weiter investieren wie zuvor.
Nicht unbedingt... wenn das Geld fest angelegt ist in z. B. Immobilien. Von daher wäre eine Einzelfallbetrachtung von Nöten.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Normalsterbliche & Überreiche sollten eigentlich ein gemeinsames Interesse haben (auch für die nachfolgenden Generationen): unser aller Lebensgrundlage zu erhalten, oder etwa nicht?
Sollten.... die Realität zeigt jedoch, das sich auch kaum ein Normalsterblicher für das Klima interessiert. Es wird auch weiterhin konsumiert, der Pizzabote bemüht oder Kniegas mit einem SUV gegeben...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.06.2026 um 22:12
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das können Konsumenten wohl kaum leisten
Du bist voll verquer ....

Wieso bauen wir SUV und keine Kleinwagen ???

Weil sie gekauft werden....

Du sagst das muss so sein....ein Panda oder Polo gibt's nicht.... muss erst durch Forschung und Reichensteuer "erzwungen" werden ??

Glaubst du doch selbst nicht.

Kik Billigkleidung statt hochwertiger Kleidung... das wird verhindert...

Zu MacDoof laufen die Leute weil nichts anderes da ist, weil sie verhungern MacDoof alle anderen im Umkreis verdrängt würde und man MacDoof zwingen muss ???


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.06.2026 um 04:12
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Milliardäre und Überreiche bleiben trotz einer 2%igen Steuer auf ihre Riesenvermögen überreich.
Hängt von der Kapitalbindung ab - 2% könnte auch dazu führen dass man schlechter als die Inflation ist.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Darüber braucht man sich echt keine Gedanken zu machen.
Machst Du aber, Oxfam & Co. auch...immer das Geld anderer ist das Problem.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sie können genauso weiter investieren wie zuvor. Bevorzugt aber dann in Forschung und Entwicklung, damit man endlich zu weniger CO2-Emissionen gelangt.
Was jetzt? wie zuvor oder doch anders?
Es wird eher so sein dass die CO2 intensiven Produktionen in Händen fallen werden wo man es nicht haben will, Leute die sich wirklich einen Scheiss um Emissionen scheren...aber bitte, ihr seid die Schlauen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Normalsterbliche & Überreiche sollten eigentlich ein gemeinsames Interesse haben (auch für die nachfolgenden Generationen): unser aller Lebensgrundlage zu erhalten, oder etwa nicht?
Die Unterstellung dass dies nicht so sei kommt aus deinen Kreise.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.06.2026 um 08:33
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Es wird auch weiterhin konsumiert, der Pizzabote bemüht oder Kniegas mit einem SUV gegeben...
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Wieso bauen wir SUV und keine Kleinwagen ???
Weil Hans und Franz auch einen SUV haben wollen, genauso einen, wie die Herren Millionöhrs. Die machen vor wie man die Umwelt verpestet, die anderen ahmen es nach. Simple as that.
„Die oberen zehn Prozent sind wichtig – nicht nur, weil sie den meisten Schaden verursachen, sondern auch, weil sie den größten Einfluss haben, ihn zu verringern“, sagt Co-Autor Paul Behrens von der Universität Oxford. Sie entschieden mit ihren Investitionen, welche Branchen sich ausbreiteten. Und mit ihrem Lebensstil definierten sie mit, was in der Gesellschaft als normal gelte.
https://www.sueddeutsche.de/wissen/konsumverhalten-reichstes-zehntel-richtet-umweltschaeden-in-billionenhoehe-an-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260619-930-247194
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:du glaubst da ist noch viel Luft nach oben, fürs CO2-Einsparen bei Industrieproduktion?
Na ja, wenn die großen Produzenten - durch steuerliche Anreize :) - bspw. von den fossilen Brennstoffen weggehen und in andere Energiequellen mit weniger CO-Emission investieren, könnte da nach meinem Verständnis noch was gehen, zur Rettung des Klimas.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Machst Du aber, Oxfam & Co. auch...immer das Geld anderer ist das Problem.
Lies du halt weiterhin den Focus. Da stehen ja dann wohl eure Wahrheiten drin. Nach meinem Rechtsempfinden gilt das Verursacherprinzip. Wer in seinen Konzernen (mit-)entscheidet, und die Relevanz der CO2-Emissionen nicht beachtet, MUSS für die sich daraus ergebenden Umweltschäden zur Verantwortung gezogen werden.

Btw. ich hatte eben gerade einen (erst vor drei Stunden) erschienenen Artikel in der SZ gelesen, dem man entnehmen kann, dass auch Wissenschaftler in Leiden und Oxford an dem Thema dran sind, weil man es schon lange nicht mehr ignorieren kann.
Leiden/Oxford (dpa) - Erderwärmung, Artensterben, Süßwasserverbrauch: Die reichsten zehn Prozent der Erdbevölkerung tragen deutlich überproportional zur Zerstörung der Umwelt bei. Nur durch ihren Konsum verursacht dieses Zehntel pro Jahr Umwelt- und Klimaschäden in Höhe von schätzungsweise zwischen 1,7 und 5,7 Billionen US-Dollar (rund 1,5 bis 4,9 Billionen Euro), wie Forschende der niederländischen Universität Leiden und der englischen Universität Oxford im Fachjournal „Communications Sustainability“ berechnen. Die Verursacher sollten daher vermehrt in die Pflicht genommen werden, mahnen die Wissenschaftler.

„Auch wenn es mir unangenehm ist, der Umwelt einen Preis zuzuweisen – der wahre Wert der Natur ist unermesslich –, machen Geldbeträge das Ausmaß der Schäden und der Verantwortung der obersten 10 Prozent deutlich“, erläutert Hauptautorin Inge Schrijver aus Leiden. „Die Schadenssumme ist höher als die Mittel, die weltweit für Klima- und Biodiversitätsfonds benötigt werden.“
https://www.sueddeutsche.de/wissen/konsumverhalten-reichstes-zehntel-richtet-umweltschaeden-in-billionenhoehe-an-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260619-930-247194


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.06.2026 um 08:33
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Auch an dich die Frage:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was ist eigentlich so unfassbar schwer daran zu verstehen, dass die Entscheidungsgewalt darüber, welche Materialien verwendet werden (ob mit hohen oder niedrigen CO2-Emissionen) beim produzierenden Konzern liegt?
Nein, jetzt erst einmal die Antwort auf meine Frage mit dem konkreten Beispiel. Wenn der Hausbauer ein Haus aus Beton haben möchte, dann hat der produzierende Konzern keine Entscheidungsgewalt darüber.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was meinst du denn genau? Sie fliegen in ihren Privatjets in der Welt herum und cruisen mit ihren Privatjachten umher, was zu extremen CO2-Emissionen führt. Sie leben doch mehr oder minder autark. Wofür sollten sie denn Andere beauftragen?
Damit ihnen nicht die CO2-Entstehung angelastet werden kann, sondern den Beauftragten. Ich habe es doch explizit hingeschrieben, warum ist das so schwer zu verstehen? Langsam werde ich echt sauer.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.06.2026 um 08:42
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Wenn der Hausbauer ein Haus aus Beton haben möchte, dann hat der produzierende Konzern keine Entscheidungsgewalt darüber.
Zum x-ten Mal: der produzierende Konzern kann seine Produktion auf CO2-ärmere Verfahren umstellen. Dafür muß er halt in Forschung und Entwicklung investieren. Der Endverbraucher nutzt das Material, was er käuflich erwerben kann, hat keinen Einfluss auf die CO2-Emissionen bei der Herstellung des Produktes.
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Damit ihnen nicht die CO2-Entstehung angelastet werden kann, sondern den Beauftragten.
Das habe ich verstanden. Nur haben sie es doch gar nicht nötig jemand anderen zu beauftragen. Sie habe ihre Privatjets brauchen also keine Linienflüge. Sie haben ihre Privatjachten und müssen sich nicht auf iwelchen Schiffen einbuchen. Von was redest du also konkret?
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Langsam werde ich echt sauer.
Aha.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.06.2026 um 08:49
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Zum x-ten Mal: der produzierende Konzern kann seine Produktion auf CO2-ärmere Verfahren umstellen.
Nein, kann er nicht. Beton ist Beton.
Das habe ich verstanden. Nur haben sie es doch gar nicht nötig jemand anderen zu beauftragen.
Offensichtlich hast du es nicht verstanden. Sie können einfach jemanden beauftragen, damit ihnen nicht das dabei anfallende CO2 angerechnet wird, wie du es ja machst. Dann wärst du zufrieden, weil die Zillionäre weniger CO2 produzieren, oder nicht?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.06.2026 um 08:59
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Weil Hans und Franz auch einen SUV haben wollen, genauso einen, wie die Herren Millionöhrs. Die machen vor wie man die Umwelt verpestet, die anderen ahmen es nach. Simple as that.
Ok...

Dann stimmt aber deine These vom tollen Menschen der arbeiten will und in Umwelt schützen will nicht.

Praktisches Beispiel: die dicksten Autos fährt bei uns ein Kleinbauer und ein Maurer. Die Millionäre fahren einen Subaru Geländewagen und 2x Kastenbus. Letztere haben jeweils je 3 Kinder. Das Vermögen wird also eh gedrittelt

Der Maurer hat nur 2 Kinder der Kleinbauer keins.

Beide haben in den letzten Jahren mit 2 Touareqs und 2 Mercedes grob 100000 Eur vernichtet

Und daran ist dann ein reicher schuld... aber nicht der vor Ort... irgendwer anders ??


STOP THE DUMB


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.06.2026 um 08:59
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Beton ist Beton.
Vermutlich hattest du nur überlesen, dass die Produzenten logischerweise in Forschung und Entwicklung investieren müssen, um Alternativen zu finden. Alternativen zum Beton (ich hab' lange in einem Fachwerkhaus mit Reetdach und Lehmwänden gelebt, bestes Wohnklima 🤘), und/oder halt Alternativen zur extremen CO2-Emission bei der Produktion.
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Sie können einfach jemanden beauftragen, damit ihnen nicht das dabei anfallende CO2 angerechnet wird
Ok, auf solche Ideen komme ich oftmals nicht, weil ich so nicht denke. Wie soll sowas genau ablaufen ?


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