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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.821 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 09:51
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Heute ist Geld das ultimative Kontrollmittel. Es zwingt den Einzelnen in die totale Abhängigkeit vom System, weil man ohne Scheine und Konten nicht einmal mehr die grundlegendsten Bedürfnisse decken kann. Wer das Geld kontrolliert, kontrolliert das Verhalten der Menschen
Na gut, Du hast ja Recht, aber was machen wir denn nun dagegen? Das System und das Geld werden wir ja offenbar nicht los, da die von Dir beschriebenen Beharrungskräfte, die aus der Kapitallogik resultieren, stärker sind als die Ausstiegswünsche jener, die die Entwicklung zunehmend sorgenvoll beobachten und bewerten.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 09:55
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Denn der Endkunde hat am Monatsende oft schlicht nicht mehr den finanziellen Spielraum, weil das System sein Einkommen durch explodierende Mieten, Energiekosten und Abgaben bereits massiv absaugt
Mmh angesichts dessen das 42 Prozent sofort einkassiert werden bevor er darüber verfügen kann.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:hoher Rechnungsbeträge viel zu wenig an, weil ein riesiger Teil für staatliche Abgaben, Versicherungen und den enormen bürokratischen Verwaltungsaufwand draufgeht.
Komisch das ist alles eher im antikapitalistischen Ursachen zu suchen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 09:57
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Nein, es braucht nur Menschen, die die Fähigkeiten haben, Häuser zu bauen. Und diese Fähigkeiten in einer Gesellschaft einbringen, weil sie wissen, dass dafür auch ihre Bedürfnisse erfüllt werden.
Du brauchst da die komplette Baubranche

Und du glaubst die Bauen dann selbstlos Häuser

Ob du Geld hast böser keins der Aufwand bleibt und jeder will entsprechend Vergütung

Bedürfnisse mögen bis zu einem Grad gleich sein, der Aufwand sie zu befriedigen hingegen nicht


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 10:07
Na gut, Du hast ja Recht, aber was machen wir denn nun dagegen? Das System und das Geld werden wir ja offenbar nicht los...
Das ist eine berechtigte Frage. Und die Antwort darauf mag im ersten Moment simpel klingen, ist aber ein wichtiger Schritt: Wir müssen damit aufhören, so zu tun, als sei alles in bester Ordnung. Wir müssen die Problematiken erst einmal kollektiv anerkennen und uns bewusst aus der systemischen Ignoranz herausbewegen.
Genau das sieht man doch hier im Thread perfekt: Sobald man die fundamentalen Fehler des Kapitalismus und der geldgesteuerten Allokation sachlich benennt, schalten viele User sofort ab, meistens Individuen, die vom System profitiert und sich das Hamsterrad vergoldet und bequem eingerichtet haben. Es wird reflexartig abgewiegelt, schöngeredet oder mit neoliberalen Lehrbuch-Phrasen um sich geworfen, weil die Wahrheit unbequem ist. Diese intellektuelle Verweigerungshaltung ist ein wichtiges Schutzschild des Systems.

Ich muss hier kein neues, perfektes utopisches Gesellschaftsmodell aus dem Ärmel schütteln, um das aktuelle System kritisieren zu können. Das ist eine beliebte rhetorische Nebelkerze, um jede Debatte im Keim zu ersticken. Aber Veränderung beginnt im Kopf. Solange eine Gesellschaft in der kollektiven Ignoranz verharre und unproduktive Scheinberufe höher wertschätze und bezahle als das reale Handwerk, die Pflege oder die physische Infrastruktur, wird sich sowieso gar nichts ändern.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 10:13
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Komisch das ist alles eher im antikapitalistischen Ursachen zu suchen.
Komisch ist daran nur der Irrglaube, dass der moderne Kapitalismus und der administrative Staat getrennte Welten wären. In Wahrheit lieben Großkonzerne und ihre Lobbyisten diese ausufernde Bürokratie, weil sie damit den kleinen Handwerksmeister im Dorf elegant vom Markt fegen, während sie den Verwaltungsapparat selbst aus der Portokasse zahlen. Wer diese künstlich erzeugten Abgabenberge und administrativen Scheinberufe für „antikapitalistisch“ hält, hat die reale Dynamik des modernen Korporatismus schlicht nicht verstanden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 10:25
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Solange eine Gesellschaft in der kollektiven Ignoranz verharre und unproduktive Scheinberufe höher wertschätze und bezahle als das reale Handwerk, die Pflege oder die physische Infrastruktur, wird sich sowieso gar nichts ändern.
Auch hier gebe ich Dir Recht, aber läuft es dann nicht darauf hinaus, dass die Korrumpiertheit der Profiteure des Systems allein schon zahlenmäßig stärker zum Tragen kommt, so dass sich in der Effizienz rein gar nichts am System ändern wird, bis es an der Konfrontation mit den ökologischen Fundamenten kollabiert, weil man wie das Kaninchen auf die Schlange blickt?

Ich meine: Es ist erkennbar und erwartbar, dass das System auf längere Sicht scheitern wird, da es die Fundamente untergräbt, auf denen es beruht.

Wir können das haarklein und bis ins Detail analysieren und prognostizieren - analog zum Drogensüchtigen, der erwartbar und vorhersehbar nicht sehr alt werden wird, weil er seinen Körper systematisch zugrunde richtet, aber weil er von seiner Sucht nicht loskommt, konsumiert er weiter, bis er irgendwann einen elenden Tod stirbt - aber es bewirkt nichts, was eine grundlegende Wende betrifft.

Auch die präziseste Analyse ändert nichts am analysierten Sachverhalt, sondern beschreibt ihn nur und belässt ihn dann. Das scheint mir das zu sein, worauf es am Ende hinauslaufen wird: Hoffen, dass es nicht noch schlimmer werden möge, während es sukzessive immer schlimmer wird.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Veränderung beginnt im Kopf.
Ja, aber veränderte Köpfe sind immer noch am Leib angewachsen, der den Kopf nicht nur trägt, sondern überhaupt erst als integrierten Körperteil erst hervorgebracht hat. Und der Leib ist nun mal primär auf das leibliche Wohl bedacht. Ideale fallen da gewöhnlich hinten runter, wenn es beginnt, unbequem zu werden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 10:46
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Du brauchst da die komplette Baubranche

Und du glaubst die Bauen dann selbstlos Häuser

Ob du Geld hast böser keins der Aufwand bleibt und jeder will entsprechend Vergütung
Der Zwang, eine Vergütung zu verlangen, existiert ja nur in der warenförmigen Produktion, da man hier eben Geld benötigt, um seine Bedürfnisse befrieden zu können.
Wenn die Bedürfnisse der Bevölkerung befriedigt werden, wieso sollte dann jemand eine Vergütung verlangen? Schon jetzt entsteht ein Großteil der Wertschöpfung im Ehrenamt und durch unentgeltliche Care-Arbeit. Du putzt ja auch deine Toilette, obwohl dich dafür niemand bezahlt.
Als würden Menschen allein dann etwas erschaffen oder produzieren, wenn der Unternehmer ihnen einen Lohn bezahlt, das ist absurd.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 10:46
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Auch hier gebe ich Dir Recht, aber läuft es dann nicht darauf hinaus, dass die Korrumpiertheit der Profiteure des Systems allein schon zahlenmäßig stärker zum Tragen kommt, so dass sich in der Effizienz rein gar nichts am System ändern wird, bis es an der Konfrontation mit den ökologischen Fundamenten kollabiert, weil man wie das Kaninchen auf die Schlange blickt?
Damit triffst du leider einen schmerzhaft wahren Punkt: Die Profiteure im aufgeblähten Apparat werden ihre Position niemals freiwillig aufgeben. Das größte Hindernis für ein echtes Klassenbewusstsein ist heute, dass unzählige systemkonforme Speichellecker in ihren administrativen Bullshit-Jobs ernsthaft glauben, sie gehörten zur Elite oder zur herrschenden Klasse, nur weil sie einen Schlips tragen und ein paar Krümel vom Kuchen abbekommen.

In Wahrheit sitzen sie in einem goldenen Hamsterrad: Sie verwalten den Wohlstand anderer und stabilisieren ein parasitäres System, während das reale Fundament der Gesellschaft ausblutet. Aber genau deshalb ist das Aufbrechen der Ignoranz so wichtig: Je mehr Menschen im realen Handwerk, der Pflege und der Infrastruktur verstehen, wer hier wen künstlich am Leben erhält, desto schneller würde die Legitimation dieser Scheinberufe bröckeln.
Wir müssen nicht wie das Kaninchen auf den ökologischen Kollaps warten – wir können auch einfach aufhören, die Schlange freiwillig zu füttern.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Ich meine: Es ist erkennbar und erwartbar, dass das System auf längere Sicht scheitern wird, da es die Fundamente untergräbt, auf denen es beruht.

Wir können das haarklein und bis ins Detail analysieren und prognostizieren - analog zum Drogensüchtigen, der erwartbar und vorhersehbar nicht sehr alt werden wird, weil er seinen Körper systematisch zugrunde richtet, aber weil er von seiner Sucht nicht loskommt, konsumiert er weiter, bis er irgendwann einen elenden Tod stirbt - aber es bewirkt nichts, was eine grundlegende Wende betrifft.

Auch die präziseste Analyse ändert nichts am analysierten Sachverhalt, sondern beschreibt ihn nur und belässt ihn dann. Das scheint mir das zu sein, worauf es am Ende hinauslaufen wird: Hoffen, dass es nicht noch schlimmer werden möge, während es sukzessive immer schlimmer wird.
Die Analyse ändert nur dann nichts, wenn Betroffene ihre eigene Position im System nicht begreifen. Am Ende gibt es in dieser Hierarchie nur Herrschende und Beherrschte, aber das System funktioniert prächtig, weil viele/ die meisten Beherrschten glauben, sie hätten Großes mitzukamellen, nur weil sie nicht im Dreck leben oder einen Pool im Garten haben. Erst wenn dieses falsche Bewusstsein weicht und die Menschen im goldenen Hamsterrad kapieren, dass sie trotz Krawatte und gutem Gehalt nur die Handlanger ihrer eigenen Ausbeutung sind, verwandelt sich die passive Analyse in echten Widerstand.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Ja, aber veränderte Köpfe sind immer noch am Leib angewachsen, der den Kopf nicht nur trägt, sondern überhaupt erst als integrierten Körperteil erst hervorgebracht hat. Und der Leib ist nun mal primär auf das leibliche Wohl bedacht. Ideale fallen da gewöhnlich hinten runter, wenn es beginnt, unbequem zu werden.
Genau deshalb wird das System auch nicht an fehlenden Idealen scheitern, sondern genau dann, wenn es das leibliche Wohl der Beherrschten nicht mehr sichern kann, denn erst wenn der Kühlschrank leer bleibt oder das Handwerk die Grundversorgung nicht mehr stemmt, wird die vermeintliche Bequemlichkeit im goldenen Hamsterrad ganz schnell ungemütlich.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 10:54
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Erst wenn dieses falsche Bewusstsein weicht und die Menschen im goldenen Hamsterrad kapieren, dass sie trotz Krawatte und gutem Gehalt nur die Handlanger ihrer eigenen Ausbeutung sind, verwandelt sich die passive Analyse in echten Widerstand.
Aber so lange das Gehalt stimmt und der eigene Wohlstand gehalten werden kann, wird auch das nicht mehr falsche Bewusstsein hübsch passiv bleiben, wenn erwartbar ist, dass Widerstand zum Verlust von Gehaltshöhe und Wohlstandslevel führen wird.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:erst wenn der Kühlschrank leer bleibt oder das Handwerk die Grundversorgung nicht mehr stemmt, wird die vermeintliche Bequemlichkeit im goldenen Hamsterrad ganz schnell ungemütlich.
Ja gut, aber bis es so weit ist, ist es auch schon wieder zu spät, um die volle Fahrt gegen die Wand noch abzubremsen und den Rückwärtsgang einzulegen, der in der Systemkonstruktion gar nicht vorgesehen ist.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 12:14
Einfache Frage:
Als Bauunternehmer braucht man zum Häuser bauen z.b Bagger, meist mehrere.
Diese Kauft der Unternehmer bei einen Händler und zahlt Summe x.

Wie in deiner Vorstellung soll der Unternehmer die Bagger bezahlen?

Oder die Baustoffe. Beim Großhändler 10 Paletten Steine zum Pflastern.

Alles das produzieren die Händler meist auch nicht selber sonder beziehen das wiederum vom eigentlichen Hersteller oder auch Importeur wenn Sachen aus den Ausland kommen.
Die müssen in irgendeiner Art und Weise bezahlt werden.

Also ohne eine Art Geld oder Währung wird das aus meiner Sicht schwierig.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 12:53
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Das Geld versickert also in den Zwischenschichten des Systems, anstatt direkt die produktive Arbeit zu belohnen. Der Kunde schaut gezwungenermaßen aufs Geld, der Handwerker kämpft mit den Kosten, und am Ende gewinnt nur der unproduktive Verwaltungsapparat, der diesen ganzen Mangel verwaltet.
@Mauzi666:
Ich stimme dir zu, denke aber, dass das von dir beschriebene Problem nicht auf den Kapitalismus beschränkt ist. Im Sozialismus war möglicherweise die Bürokratie ähnlich groß. Jedenfalls war die Vernachlässigung von Infrastruktur und Gebäuden in der DDR noch deutlich schlimmer als jetzt in der Bundesrepublik.

Interessanterweise ist es in Deutschland ja derzeit so, dass der öffentliche Dienst (und das sind zum Teil eben die Verwaltungsbeamten) wächst, während in der Wirtschaft Stellen abgebaut werden. Man könnte dies auch als sozialistische Tendenz sehen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 13:17
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Schon jetzt entsteht ein Großteil der Wertschöpfung im Ehrenamt und durch unentgeltliche Care-Arbeit. Du putzt ja auch deine Toilette, obwohl dich dafür niemand bezahlt.
Nein eigentlich nicht.

Das sind diese lustigen Rechner wo man für Haushaltsleistungen fiktive Gehälter einsetzt

Wie gesagt, bestenfalls naiv 3ine Globalisierte komplexe Volkswirtschaft ohne Recheneinheit, und mit Selbstlosigkeit zu gestalten.

Wie ich sagte, Vergütung wird dann wichtig weil die Aufwendungen für die Bedürfnissbefriedigung unterschiedlich ist.

Weiterhin setzt dein System dann auch eine Arbeitspflicht voraus.

Und Menschen empfinden so eine Gleichheit auch nicht als gerecht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 13:23
Zitat von DerfremdrDerfremdr schrieb:Einfache Frage:
Als Bauunternehmer braucht man zum Häuser bauen z.b Bagger, meist mehrere.
Diese Kauft der Unternehmer bei einen Händler und zahlt Summe x.

Wie in deiner Vorstellung soll der Unternehmer die Bagger bezahlen?
In einer sozialistischen Wirtschaft gar nicht. Da bedürfnisorientiert produziert wird, erkennt man als Gesellschaft, dass zum Bau von Wohneinheiten auch gewisse Baumaschinen und Geräte notwendig sind und daraufhin werden diese dann von Menschen mit entsprechendem Know-How gebaut. Die Vorstellung, dass die Motivation dazu nur durch eine Zahlung von Lohn ausgelöst wurde, ist absurd und deckt sich auch nicht mit den Erkenntnissen von Jahrtausenden menschlichen Zusammenlebens.
Zitat von DerfremdrDerfremdr schrieb:Alles das produzieren die Händler meist auch nicht selber sonder beziehen das wiederum vom eigentlichen Hersteller oder auch Importeur wenn Sachen aus den Ausland kommen.
Das ist tatsächlich eine guten Frage. Eine sozialistische Gesellschaft würde hier kollektiv entscheiden, welche eigenen Überschüsse (beispielsweise an landwirtschaftlichen Erzeugnissen, produzierte Maschinen, etc. genutzt werden würde, u um im Austausch mit anderen Staaten benötigte Rohstoffe zu erhalten.
Auch ein Tausch von Know-How gegen benötigte Güter wäre hier denkbar.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 13:38
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Als würden Menschen allein dann etwas erschaffen oder produzieren, wenn der Unternehmer ihnen einen Lohn bezahlt, das ist absurd.
Nein, sie wären dann. Ja Unternehmer, machen ihr Ding auf ihre Kasse.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Komisch ist daran nur der Irrglaube, dass der moderne Kapitalismus und der administrative Staat getrennte Welten wären.
Im klassischen Kapitalismus schon.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:In Wahrheit lieben Großkonzerne und ihre Lobbyisten diese ausufernde Bürokratie, weil sie damit den kleinen Handwerksmeister im Dorf elegant vom Markt fegen, während sie den Verwaltungsapparat selbst aus der Portokasse zahlen.
Ja klar, ... bestimmt lieben sie das, und deshalb geht's gerne woanders hin
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Scheinberufe für „antikapitalistisch“ hält, hat die reale Dynamik des modernen Korporatismus schlicht nicht verstanden.
Antikapitalistisch sind staatliche Abgaben und steuern

Witzig aber das viele dann als Antwort sehen immer mehr zu Verstaatlichen. Und noch mehr Kontrolle suchen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 13:39
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Lohn ausgelöst wurde, ist absurd und deckt sich auch nicht mit den Erkenntnissen von Jahrtausenden menschlichen Zusammenlebens
Oh nennst du mir bitte die Gesellschaft und die Jahrtausende dazu?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 13:58
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Im klassischen Kapitalismus schon.
Wir leben aber nicht in deinem theoretischen Kapitalismus, sondern im real existierenden Spätkapitalismus. Schon wieder macht dein Einwurf keinen Sinn.
Lauter Nonsens aus dem verstaubten Lehrbuch des 19. Jahrhunderts. Es bringt der Diskussion absolut null Substanz, dich permanent auf weltfremde Theorien zu berufen, während die reale Symbiose aus Großkonzernen und bürokratischem Staat vor unseren Augen das Fundament der Wirtschaft zerfrisst. Wenn du außer theoretischen Nebelkerzen keine realen Argumente vorzubringen hast, sinkt dein Standing in dieser Debatte leider mit jedem weiteren Einwurf gegen Null.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ja klar, ... bestimmt lieben sie das, und deshalb geht's gerne woanders hin
Du verwechselst die Standorte von Fabriken mit den strategischen Schaltzentralen. Konzerne verlagern ihre billige Produktion ins Ausland, um dort Löhne zu drücken, aber sie behalten ihre bürokratischen Rechts- und Compliance-Apparate im Heimatmarkt, um über Lobbyismus die Spielregeln zu diktieren. Sie nutzen diese Regulierung ganz bewusst als Eintrittsbarriere für kleinere Wettbewerber, wer das nicht versteht, glaubt wahrscheinlich auch, dass Mauern nur gebaut werden, um die Maurer drinnen zu halten. Leider glaubst du das.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Antikapitalistisch sind staatliche Abgaben und steuern

Witzig aber das viele dann als Antwort sehen immer mehr zu Verstaatlichen. Und noch mehr Kontrolle suchen.
Du hängst immer noch in der Sackgasse fest, dass ich Verstaatlichung fordere. Ansonsten gerne Beleg. Danke dir.
Aber in Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall: Ich kritisiere, dass der Spätkapitalismus und der Staat sich diesen gigantischen Abgaben- und Kontrollapparat teilen, um die Taschen der Oberschicht und der Scheinberufe zu füllen. Wer Steuern und Abgaben für „antikapitalistisch“ hält, ignoriert völlig, dass kein kapitalistisches System der Welt ohne einen staatlichen Staatsapparat überleben kann, der Eigentumsrechte schützt und die Infrastruktur für die Konzerne finanziert. Ansonsten demonstriere gerne wo ich falsch liege, mit Substanz, nicht mit Einzeilerschwurbel.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 14:27
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Wir leben aber nicht in deinem theoretischen Kapitalismus, sondern im real existierenden Spätkapitalismus. Schon wieder macht dein Einwurf keinen Sinn.
Und im Spätkapitalismus wünschen sich die Kapitalisten mehr Staat?
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:berufen, während die reale Symbiose aus Großkonzernen und bürokratischem Staat vor unseren Augen das Fundament der Wirtschaft zerfrisst
Beleg Mal diese Symbiose
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:theoretischen Nebelkerzen keine realen Argumente vorzubringen hast, sinkt dein Standing in dieser Debatte leider mit jedem weiteren Einwurf gegen Null.
Naja von dir kommt auch nur Fiktion.

Und jetzt die These das die Wirtschaft die Bürokratie und staatliche Bevormundung fördert.

Gut dann noch der Verweis auf die Gleichheit chon Jäger und Sammlergesellschaften, die aber wenig hilfreich sind.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Sie nutzen diese Regulierung ganz bewusst als Eintrittsbarriere für kleinere Wettbewerber, wer das nicht versteht, glaubt wahrscheinlich auch, dass Mauern nur gebaut werden, um die Maurer drinnen zu halten. Leider glaubst du
Also eher wenige, nun musst du das ganze zumindest schon Mal europaweit betrachten.

Warum kommen aber die meisten Regulierungen dann gerne von der Seite der Politik die angeblich die Ungleichheit ausgleichen wollen?
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:antikapitalistisch“ hält, ignoriert völlig, dass kein kapitalistisches System der Welt ohne einen staatlichen Staatsapparat überleben kann, der Eigentumsrechte schützt und die Infrastruktur für die Konzerne finanziert. Ansonsten demonstriere gerne wo ich falsch liege, mit Substanz, nicht mit Einzeilerschwurbel.
Genau, der sogenannte minimalstaat der kollektive Güter anbieten soll


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 17:30
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Die Analyse ändert nur dann nichts, wenn Betroffene ihre eigene Position im System nicht begreifen. Am Ende gibt es in dieser Hierarchie nur Herrschende und Beherrschte, aber das System funktioniert prächtig, weil viele/ die meisten Beherrschten glauben, sie hätten Großes mitzukamellen, nur weil sie nicht im Dreck leben oder einen Pool im Garten haben. Erst wenn dieses falsche Bewusstsein weicht und die Menschen im goldenen Hamsterrad kapieren, dass sie trotz Krawatte und gutem Gehalt nur die Handlanger ihrer eigenen Ausbeutung sind, verwandelt sich die passive Analyse in echten Widerstand.
Mal unabhängig von Hierarchien ... Herrschern und Beherrschten. Man hat wohl festgestellt, dass Stress (insb. chronischer Stress) unempathischer macht. Mir kommt es inzwischen ja so vor, als solle sich die Bevölkerung in einem dauerhaft unsicherem Zustand befinden, was natürlich zur Folge hat, dass wir gestresster sind, die Empathiefähigkeit nachlässt, und damit auch ggf. der Zusammenhalt, im Kleinen sowie im Großen. (Und dann kommt noch ein Hörr Merz um's Eck, und erklärt mal einfach so, dass "wir zu faul sein", macht noch mal bescheuerten, völlig unangebrachten Druck.)

Ebenso hat man herausgefunden, dass Menschen, die viel Vermögen haben, durch ihre Unabhängigkeit (->psychische Distanz) unempathischer werden können. Sie scheinen ihre Erfolge nur noch dem eigenen Können zuzuschreiben, und neigen dazu die strukturellen Vorteile und das soziale Umfeld, das ihnen die Karriere ermöglichte, häufig auszublenden.

Ich bin keine VT'lerin :) Aber iwie kommt es mir schon ein bisschen so vor, als würde das nicht ganz zufällig so passieren. Wenn wir nämlich alle kein Zusammengehörigkeitsgefühl mehr aufbringen können, wie sollen wir uns dann gemeinsam erheben gegen Ungerechtigkeit, Ausbeutung oder sonst was? Und gerade jetzt, wo man im sozialen Bereich um jeden Cent kämpfen muß, bräuchte es insb. Unterstützung und Verständnis für die Schwächsten. Und ja, natürlich auch für die Belange der Unternehmer. Eben Interesse am Anderen, nicht nur für sich.

Empathiefähigkeit ist eine wunderbare menschliche Eigenschaft. Vllt. sollte man das nicht ganz vergessen, dachte ich gerade so.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 17:36
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Und im Spätkapitalismus wünschen sich die Kapitalisten mehr Staat?
Tatsächlich ja. Dein Wissensstand scheint nicht aktuell zu sein.
Also ja, genau das tun sie: Sie wünschen sich den Staat als Retter bei Bankenpleiten („Too big to fail“), als Verteiler von Subventionen und als Gesetzgeber für künstliche Markthürden, die kleinere Konkurrenten vom Markt fegen. Die Großkapitalisten hassen den Staat nur dann, wenn er ihre Gewinne versteuern will, sie lieben ihn, wenn er ihre Verluste sozialisiert und ihre Monopole schützt.
Streitest du das ab?

Bitteschön

Wikipedia: Drehtür-Effekt
Politik/Wirtschaft
Hier wird der Begriff dazu verwendet, um kritisch Wechsel zwischen Politik und Wirtschaft zu beschreiben, die auch mehrfach erfolgen und im Fall von Lobbyismus gezielt genutzt und/oder herbeigeführt werden können. In diesem Fall zielt das Bild weniger auf den Wechsel hin und zurück denn auf die Eigenschaft von Drehtüren ab, kreisförmig bzw. „drehend“ zwei verschiedene Bereiche zu verbinden. Das kann auch schnell, als „fliegender“ Wechsel, erfolgen. Kritisiert werden bei insbesondere schnellem oder wiederholtem Wechsel zwischen Politik/Ministerien und Wirtschaft einerseits auftretende Interessenkonflikte, im Rahmen des Lobbyismus wird aber auch gezielter Missbrauch bzw. das konkrete Ziel beschrieben, die Gesetzgebung zu beeinflussen. Dies erfolge durch

Nutzung erworbener, mitunter gezielt herbeigeführter, auch freundschaftlicher Kontakte
Sicherung von Insiderwissen
Anreize in Form von Inaussichtstellung attraktiver Jobs in Führungspositionen der Unternehmen,
Arbeits- und Zeitersparnis in Form vorgefertigter, juristisch geprüfter, Gesetzesvorlagen.
Um Missbrauch auszuschließen, fordern kritische Stimmen seit langem die gesetzliche Einführung einer so genannten Karenzzeit als Puffer bzw. „Abkühlungsphase“ zwischen den Tätigkeiten beider Bereiche: Einerseits der idealerweise mehrheitlichen (demokratischen) Intentionen folgenden Legislative (Gesetzgebung) mit der davon getrennten Judikative und Exekutive (Gesetze ausführende bzw. durchsetzende Staatsorgane mit Gewaltmonopol), welche auch grundgesetzlich gebunden und der Allgemeinheit (dem Volk) verpflichtet ist. Andererseits einer gewinnorientierten, sogenannten „freien“ Wirtschaft, die nur einem exklusiven Teil der Gesellschaft verpflichtet ist (im Beispiel der Aktiengesellschaft ihren Aktionären) und an keine oder allenfalls freiwillig auferlegte ethische Grundsätze gebunden ist. Die Sozialpflichtigkeit des Eigentums gemäß Artikel 14 Absatz 2 des Grundgesetzes („Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“) hat entgegen der Rechtstheorie in der Rechtspraxis eine untergeordnete Bedeutung.
Quelle: Wikipedia: Drehtür-Effekt


Die offizielle Wikipedia-Definition für genau diese systemische Verflechtung: hier der fließende Seitenwechsel zwischen Spitzenpolitik und Großkonzernen exakt als strukturelles Merkmal beschrieben wird.

Wenn du wissen willst, wie diese Symbiose institutionell organisiert ist, lies den Eintrag zu Korporatismus, der die direkte Einbindung von Wirtschaftsverbänden in staatliche Entscheidungen dokumentiert. Dass Staat und Großkapital im Spätkapitalismus Hand in Hand arbeiten, ist kein Geheimnis, sondern weithin anerkannter Fakt. Streitest du das auch ab?

Wikipedia: Korporatismus


Ein Blick in die jüngere Geschichte auf die staatliche von Milliardenverlusten privater Großbanken liefert zudem einen, allgemein akzeptierten Beweis dafür, wer das Schutzschild für wen baut.
Der Status als Lender of Last Resort lässt für Staaten, Großunternehmen, Großbanken oder Versicherer (auch wegen der Systemrelevanz) ein Moral Hazard entstehen, weil diese davon ausgehen können, dass ihnen in einer Finanz- oder Unternehmenskrise geholfen wird. Jede Art von Garantie, Liquiditäts- oder Kapitalhilfe schafft einen Moral Hazard.[16] Der IWF helfe nach Ansicht von George Soros den Gläubigern mit seinen Finanzpaketen und verführe sie dazu, verantwortungslos zu handeln und mache das internationale Finanzsystem instabiler.[1
Quelle: Wikipedia: Rettungsaktion (Wirtschaft)#Wirtschaftliche Aspekte
Kritisch gesehen werden Rettungsaktionen wegen des Moralischen Risikos durch den Fehlanreiz, überhöhte Risiken einzugehen und damit zu einer Krisenanfälligkeit beizutragen. Daher wurde nach Ausbruch der Finanzkrise ab 2007 insbesondere das Thema einer ordnungsgemäßen Abwicklung von notleidenden Kreditinstituten ab 2008 auch durch den Finanzstabilitätsrat (FSB) auf globaler Ebene behandelt; das Dilemma zwischen aus systemischer Sicht gefährlichen Insolvenzverfahren mit ihren Ansteckungsrisiken einerseits und ökonomisch sowie politisch bedenklichen Rettungsaktionen andererseits sollte mit einem neuen Abwicklungsregime für Banken aufgelöst werden. Insbesondere wurde gefordert, dass die Staaten Abwicklungsbehörden errichten und mit Instrumenten ausstatten sollen, die eine geordnete Abwicklung von Finanzinstituten ohne Kosten für den Steuerzahler ermöglichen; u. a. durch das Instrument der Gläubigerbeteiligung, bei der die Gläubiger (Kreditinstitute, Investmentfonds, Lieferanten usw.) an den Kosten eines Krisenmanagements bei Schuldnern in einer Unternehmenskrise beteiligt werden sollen. In der EU und im Euroraum wurden diese Grundsätze 2014 durch die Verabschiedung der Europäischen Bankenunion umgesetzt.[18]
Quelle: Wikipedia: Rettungsaktion (Wirtschaft)#Wirtschaftliche Aspekte
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Und jetzt die These das die Wirtschaft die Bürokratie und staatliche Bevormundung fördert.
Natürlich tut sie das, streitest du das ab?
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Gut dann noch der Verweis auf die Gleichheit chon Jäger und Sammlergesellschaften, die aber wenig hilfreich sind.
Ne stimmt nicht, wenig hilfreich war deine Falschaussage, das Geld sei eine sehr alte Erfindung. Da musste ich das halt leider in Relation setzten, aber das ist ja nicht meine Schuld dann. Kannste mir ja nicht wirklich vorwerfen.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Also eher wenige, nun musst du das ganze zumindest schon Mal europaweit betrachten.
Ja ach ne. Kapitalismus bereichert einige wenige. Ja, auch europaweit, und jetzt kommst ... auch global. Und jetzt? Das wissen wir doch schon.
Bin ich jetzt schachmatt gesetzt mit dieser absolut trivialen Aussage?

Ob Berlin oder Brüssel ändert absolut gar nichts am Prinzip – es vergrößert nur die Dimension. Gerade auf EU-Ebene ist die Verflechtung zwischen Großkapital und Gesetzgebung am extremsten: Über 25.000 registrierte Lobbyisten in Brüssel sorgen tagtäglich dafür, dass EU-Regulierungen so gestaltet werden, dass sie die Marktinteressen der europäischen Riesenkonzerne schützen und kleinere Wettbewerber im gesamten Binnenmarkt ersticken.

Du merkst gar nicht, wie du an meinem eigentlichen Punkt vorbeiringst: Es ging mir nicht um die Binsenweisheit, wer reich wird, sondern darum, dass Großkonzerne die ausufernde staatliche Bürokratie (ob in Berlin oder Brüssel) gezielt als Waffe nutzen, um kleine Konkurrenten zu erdrücken. Wenn du diesen strukturellen Fakt des modernen Spätkapitalismus mit einem hilflosen Ablenkungsmanöver wegwischen willst, hast du entweder das Thema nicht verstanden oder dir gehen schlicht die Gegenargumente aus.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Warum kommen aber die meisten Regulierungen dann gerne von der Seite der Politik die angeblich die Ungleichheit ausgleichen wollen?
Absolut wilder sinnfreier Einwurf. Wer sollte denn sonst tun in einem Staat, wenn nicht die Politik/ Regierung? Darauf hätte ich gerne eine Antwort, wie du dir das vorstellst.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 18:12
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich bin keine VT'lerin :)
:D
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:unempathischer
Eine Frage dazu: wenn man sich die Höhe der Steuern und Abgaben in DE anschaut, dass Milliarden von Überstunden geschoben werden müssen, was müssen die Bürger zusätzlich leisten?
Bei den Wenigsten über 100k gehe ich vom 8h Tag aus, wann sollen die noch was?


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