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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.821 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 18:21
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Also ja, genau das tun sie: Sie wünschen sich den Staat als Retter bei Bankenpleiten („Too big to fail“), als Verteiler von Subventionen und als Gesetzgeber für künstliche Markthürden, die kleinere Konkurrenten vom Markt fegen.
Natürlich, die Frage bleibt in sie mehr Bürokratie und Abgaben fordern.

Da sind sie wie jeder Mensch, der Geschenke nicht ablehnt

Lobbyismus ist jetzt nix exklusives der Wirtschaft.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Großkapital im Spätkapitalismus Hand in Hand arbeiten, ist kein Geheimnis, sondern weithin anerkannter Fakt. Streitest du das auch ab?
Naja Hand in Hand sehe ich das nicht, sonst wäre das Wachstum wohl besser.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Natürlich tut sie das, streitest du das ab?
Ich sehe eher wenig Interesse der Wirtschaft, sich selbst mehr Auflagen zu verpassen, jenseits von Einzelinteressen
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Falschaussage, das Geld sei eine sehr alte Erfindung. Da musste ich das halt leider in Relation setzten, aber das ist ja nicht meine Schuld dann. Kannste mir ja nicht wirklich vorwerfen.
Sorry, ich meinte Alt bezogen auf die Zivilisation, da setzte ich tatsächlich erst nach der Eiszeit an
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Ja ach ne. Kapitalismus bereichert einige wenige. Ja, auch europaweit, und jetzt kommst ... auch global. Und jetzt? Das wissen wir doch schon.
Bin ich jetzt schachmatt gesetzt mit dieser absolut trivialen Aussage?
Nun es verdeutlicht eher das Problem oder die Lösung die hier propagiert werden.

Tatsächlich kann vom Kapitalismus viel reicher werden, bestes Beispiel China, immerhin 200 Mio auf Westniveau gehoben.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Großkonzerne die ausufernde staatliche Bürokratie (ob in Berlin oder Brüssel) gezielt als Waffe nutzen, um kleine Konkurrenten zu erdrücken. Wenn du diesen
Möglich, nur sind Großkonzerne am Ende nur ein Bruchteil der Wirtschaft, vor allem in Europa

Vielleicht ist es deshalb ja so wichtig, das ganze Mal aufzulösen, mehr Liberalität zu fördern.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Absolut wilder sinnfreier Einwurf. Wer sollte denn sonst tun in einem Staat, wenn nicht die Politik/ Regierung? Darauf hätte ich gerne eine Antwort, wie du dir das vorstellst.
Was ich sage die meisten Auflagen die diese Eintrittshürden schaffen, kommen paradoxerweise von Parteien die eher Links zu verorten sind


Also was ist jetzt dein Punkt? Die Wertung der Berufe?

Da du alle Berufe die nicht direkt mit einem Dachgegenstand verbunden sind als parasitär oder Pseudoberuf siehst.

Ebenso Scheint dich Geld und Großfunktion zu stören?

Bei übermäßiger Bürokratie und die Problematik die mit Auflagen einhergeht bin ich ja sogar dabei.

Hierarchien wird es aber grundsätzlich immer zu einem gewissen Grad geben, Formel oder informell.

Natürlich verfolgt der klassische Kommunismus von eine Idee von völlig gleichgestellter Menschen die völlig ohne ein Staat oder ähnlichem auskommen.

Das wiederum ist ebenfalls schwer, da Menschen letztendlich nicht gleich sind.

Oder geht's nur klassisch um die Umverteilung der Vermögenswerte?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 18:58
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich bin keine VT'lerin :)
:D
what? :D
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:wenn man sich die Höhe der Steuern und Abgaben in DE anschaut, dass Milliarden von Überstunden geschoben werden müssen, was müssen die Bürger zusätzlich leisten?
Bei den Wenigsten über 100k gehe ich vom 8h Tag aus, wann sollen die noch was?
Die Bürger müssen nix zusätzlich leisten. Sie leisten genug.

Und weil ich gerade nicht so emphatisch unterwegs bin:

Steuerflüchtlinge machen tgl. 1-2 Stunden länger, schlafen schneller, schicken dem Deutschen Staat monatlich Taler. Danke.

Btw. wie sieht es mit der transsibirischen Allmy-Unterstützung aus 😊 Ich muß morgen unterstützen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.07.2026 um 19:16
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Bürger müssen nix zusätzlich leisten. Sie leisten genug.
Ok, zumindest wird ihre Leistung anerkannt, ziemliches Novum hier im Forum.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:what? :D
What?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 06:02
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:und daraufhin werden diese dann von Menschen mit entsprechendem Know-How gebaut.
Und was bekommen die Menschen dafür das Sie ihre Zeit und Know-How bereitstellen die Maschine zu bauen?
Die gebauten Häuser/Wohnungen nicht weil die schon welche haben.
Weil in der Zeit könnten die Personen sich auch was anderes machen z.b ihren Hobbys nachgehen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 07:57
@Derfremdr

Es geht nicht darum, was sie dafür bekommen, es geht darum, warum sie überhaupt noch so viel arbeiten müssen... Keynes hat glaube ich 1930 vorhergesagt, dass wir heute nur noch 15 Stunden pro Woche arbeiten würden. Die Produktivität ist seitdem explodiert. Ein Büroarbeiter zum Beispiel erledigt heute in 'ner Stunde, wofür er 1970 fünf Stunden brauchte, aber statt die Arbeitszeit zu reduzieren, haben wir Bullshit Jobs erfunden, die kein Mensch braucht. Die Hälfte der Arbeit könnte also wegfallen, ohne dass die Produktivität darunter leidet...

Warum arbeiten wir dann trotzdem 40 Stunden und mehr? Nun ja, weil die Profite nicht verteilt werden... Die Kapitaleigentümer behalten die Produktivitätsgewinne, anstatt diese in Freizeit umzuwandeln. Die Menschen bekommen nicht mehr Freizeit, weil sie sie sich nicht nehmen können, sondern weil sie ihnen genommen wird....


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 08:56
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Warum arbeiten wir dann trotzdem 40 Stunden und mehr?
Ich fand den Vorschlag ganz interessant, die Arbeitszeit um die Hälfte zu kürzen (also 20 Stunden Woche), um den Wachstumsirrsinn einzuschränken.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Unklar war bisher, wie sich diese ökologische Kreislaufwirtschaft erreichen lässt, ohne dass es zu schweren Wirtschaftskrisen kommt. Für ein „grünes Schrumpfen“ gab es kein Konzept. Ein Rückblick auf die britische Kriegswirtschaft ab 1939 zeigt, wie es gehen könnte: Die Betriebe bleiben privat, aber der Staat legt fest, was noch hergestellt wird, und verteilt die knappen Güter. Allerdings wären wir nicht so arm wie die Briten 1939, als es pro Jahr nur zwei Kleider mit maximal fünf Knöpfen gab. Stattdessen könnten wir immer noch so reich sein wie die Westdeutschen 1978. Das ist doch tröstlich.
https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/wachstum-2025/572533/wir-muessen-schrumpfen/
Beitrag von mitH2CO3 (Seite 974)

Was spricht denn gegen bspw. ein solches Modell? Die Betriebe bleiben privat, der Staat ermittelt den Bedarf, legt den Produktionsbedarf fest. Wie alle üben etwas Verzicht. Ja, ja das schlimme Wort "Verzicht" ... aber man sollte auch bedenken, dass wir derzeit in einer Überflussgesellschaft leben. Wir haben doch so gut wie alles. Und wenn die Waschmaschine kaputt geht, kann man ja auch unter Verzichtsbedingungen ne neue kaufen, vllt. zusammen mit dem Nachbarn o.Ä.. Überlegt mal, wieviel z.B. allein in Online-Versandhandel von den Rücksendungen einfach weggeworfen wird ... das ist doch nur noch irre, was wir hier aufführen.

Um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten MUSS der Wachstumswahnsinn aufhören! Nach meinem Kenntnisstand gibt es den auch erst seit ca. 70 Jahren. Also nix mit geht nicht! Vorher hat man auch gelebt, vllt. nicht so wohlhabend wie wir heute. Aber der Preis für diesen enormen Wohlstand ist zu hoch geworden. Eigentlich darf es doch gar nicht mehr ums Geld gehen, sondern prioritär nur um die Erkenntnis: wenn wir so weitermachen, zerstören wir die Lebensgrundlage für die nachfolgenden Generationen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 09:16
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was spricht denn gegen bspw. ein solches Modell? Die Betriebe bleiben privat, der Staat ermittelt den Bedarf, legt den Produktionsbedarf fest
Ja Planwirtschaft klappt toll


Der Staat ist ja immer super effizient bei allen was er macht

Ein Blick in die Geschichte reicht.


Warum willst du dein Leben von Politikern und Beamten steuern lassen


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 10:08
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Warum willst du dein Leben von Politikern und Beamten steuern lassen
Von wollen kann ja mal keine Rede sein. Man kann halt nur feststellen, dass der freie Markt sich nur mit Wachstum beschäftigt. Dieser zerstört aber die Umwelt, ist mega klimaschädlich. Und die paar kümmerlichen staatlichen Regulierungsversuche laufen doch bisher so gut wie ins Leere.

Wie willst Du denn dieser Selbstzerstörung Einhalt gebieten? Das geht doch nur über iwelche Kontrollmechanismen. Unkontrolliert ist man ganz offensichtlich viel zu gierig nach mehr und mehr und noch mehr. Bäume sind ja auch noch ziemlich grün, alles fein oder wie?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 12:28
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich fand den Vorschlag ganz interessant, die Arbeitszeit um die Hälfte zu kürzen (also 20 Stunden Woche), um den Wachstumsirrsinn einzuschränken.
Auch mit Lohnhalbierung? Dann sagen aber der Finanzminister und die Sozialkassen danke.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was spricht denn gegen bspw. ein solches Modell? Die Betriebe bleiben privat, der Staat ermittelt den Bedarf, legt den Produktionsbedarf fest.
Der Staat beweist jeden einzelne Tag was er für idiotische Entscheidungen trifft...aber Produktionsplanung soll er perfekt können.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie alle üben etwas Verzicht.
Ich würde nicht so kleinlich vorgehen, unter diesen Voraussetzungen würde auf die ganze Arbeit verzichten...man wird meine Bedürfnise beim Produktionsbedarf berücksichtigen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und wenn die Waschmaschine kaputt geht, kann man ja auch unter Verzichtsbedingungen ne neue kaufen, vllt. zusammen mit dem Nachbarn o.Ä..
Ich zähle die erste Kleidungssicht zu den intimeren Sachen in meinem Leben - sogar hier im Haus habe ich meine ganz eigene, die darf nur von mir benutzt werden.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:allein in Online-Versandhandel von den Rücksendungen einfach weggeworfen wird
Das ist Staatsversagen, man kann das doch regeln.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten MUSS der Wachstumswahnsinn aufhören! Nach meinem Kenntnisstand gibt es den auch erst seit ca. 70 Jahren. Also nix mit geht nicht!
Da hat man auch eine Toilette auf der Zwischenetage gehabt, in Niederbayern hat man noch auf der Strasse gebrunzt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 12:39
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich fand den Vorschlag ganz interessant, die Arbeitszeit um die Hälfte zu kürzen (also 20 Stunden Woche), um den Wachstumsirrsinn einzuschränken.
und wer geht dann auf den Bau oder in die Landwirtschaft wenn andere mit eine 20-Stunden-Bürojob ausreichend Geld verdienen?Noch weniger als momentan.Und wenn du jetzt sagst dass auch der Maurer,Fliesenleger,etc. nur noch 20h/Woche arbeiten dann wird das daran scheitern dass wir in diesen Branchen jetzt schon akuten Personalmangel haben.

Und es geht noch weiter...
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Betriebe bleiben privat, der Staat ermittelt den Bedarf, legt den Produktionsbedarf fest.
Wenn man mit einer 20Stunden-Woche genug Geld verdient wird auch keiner mehr Selbständigkeit anstreben....ich hoffe mal du weisst dass nahezu jeder 2.Handwerksbetrieb keinen Nachfolger hat?Ich würde wohl selbst meinen Kleinbetrieb schliessen (müssen).


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 13:00
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Der Staat beweist jeden einzelne Tag was er für idiotische Entscheidungen trifft...aber Produktionsplanung soll er perfekt können.
Jo genau. Dir Briten hatten eine private, demokratische Planwirtschaft. Weshalb sollte man das hier nicht auch umsetzen können?
In einer klimaneutralen Wirtschaft würde niemand hungern – aber Millionen Arbeitnehmer müssten sich umorientieren. Investmentbanker oder Flugbegleiter wären überflüssig, dafür würden sehr viel mehr Arbeitskräfte in der Landwirtschaft und auch in den Wäldern benötigt, um die Folgen der Klimakrise zu lindern. Diese Sicht auf die Zukunft mag radikal erscheinen, aber sie ist im wahrsten Sinne des Wortes alternativlos. Wenn wir die emittierten Treibhausgase nicht auf netto Null reduzieren, geraten wir in eine Heißzeit, die ganz von selbst dafür sorgt, dass die Wirtschaft schrumpft und der Kapitalismus zusammenbricht. In diesem ungeplanten Chaos käme es wahrscheinlich zu einem Kampf aller gegen aller, den die Demokratie nicht überleben würde.

Der Rückbau des Kapitalismus muss deshalb geordnet vonstattengehen. Es gibt bereits ein historisches Modell, das als Vorbild taugen könnte: die britische Kriegswirtschaft ab 1939. Damals standen die Briten vor einer monströsen Herausforderung. Sie hatten den Zweiten Weltkrieg nicht wirklich kommen sehen und mussten nun in kürzester Zeit ihre Wirtschaft komplett auf das Militär ausrichten, ohne dass die Bevölkerung hungerte. Es entstand eine Planwirtschaft, die bemerkenswert gut funktionierte. Die Fabriken blieben in privater Hand, aber der Staat steuerte die Produktion – und organisierte die Verteilung der knappen Güter. Es gab keinen Mangel, aber es wurde rationiert. Diese Mengen- und Preiskontrollen waren in Großbritannien ungemein populär. Wie die britische Regierung bereits 1941 feststellen konnte, war das Rationierungsprogramm „einer der größten Erfolge an der Heimatfront“. Zur Auflösung der Fußnote[9] Denn die staatlich verordnete Gleichmacherei erwies sich als ein Segen: Ausgerechnet im Krieg waren die unteren Schichten besser versorgt als je zuvor. Die Briten erfanden also eine private und demokratische Planwirtschaft, die mit dem dysfunktionalen Sozialismus in der Sowjetunion nichts zu tun hatte.
Quelle: https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/wachstum-2025/572533/wir-muessen-schrumpfen/
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich zähle die erste Kleidungssicht zu den intimeren Sachen in meinem Leben - sogar hier im Haus habe ich meine ganz eigene, die darf nur von mir benutzt werden.
Ja, die Waschmaschine würde ich tatsächlich auch nicht teilen wollen. War halt nur ein schnelles Beispiel, für mehr Sharing oder Tausch. Zudem stört es viele aber auch nicht, eine Waschmaschine zu teilen (in Mehrfamilienhäusern bspw.).
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das ist Staatsversagen, man kann das doch regeln.
Aha. Weshalb passiert so oder so nix?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Da hat man auch eine Toilette auf der Zwischenetage gehabt, in Niederbayern hat man noch auf der Strasse gebrunzt.
O mei, das waren harte Zeiten, Herr Apex. Dir ist auch nix erspart geblieben.

Wenn man die ökologische Kreislaufwirtschaft einführen würde, dann hätten wir schlimmstenfalls den Stand von 1978. Das waren schon die viel besseren Zeiten, also auch weit nach den Zeiten, die Du miterleben mußtest.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 13:13
@mitH2CO3
Yeah - jetzt ist sie endlich da, die Ulrike Hermann.
Flugbegleiter wären überflüssig
Bitte einmal zu Fuss nach Hamburg um die Familie zu besuchen...und im Ausland gar nicht -> Flugreisen sind verboten.
Wieso kommen bessere Systeme als die jetzigen mit einem Haufen Verbote daher? Ist es vielleicht auch der Grund warum sie keiner haben will?
dafür würden sehr viel mehr Arbeitskräfte in der Landwirtschaft und auch in den Wäldern benötigt
Ohne mich, ich will das nicht...mir reichen meine paar Ha.
Der Rückbau des Kapitalismus muss deshalb geordnet vonstattengehen.
Hat sie nicht mal gesagt kein Kapitalismus ist auch keine Lösung?

Quelle: https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/wachstum-2025/572533/wir-muessen-schrumpfen/
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Zudem stört es viele aber auch nicht, eine Waschmaschine zu teilen (in Mehrfamilienhäusern bspw.).
Mich stört es auch nicht wenn andere ihre Wäsche zusammen waschen, meine halt nicht.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Aha. Weshalb passiert so oder so nix?
:D Rückgaben sind für den Staat teuer, einerseits gibt es keine MwSt. mehr und der finanzielle Schaden wird von der Steuersumme abgezogen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:O mei, das waren harte Zeiten, Herr Apex. Dir ist auch nix erspart geblieben.
Ich kenne noch Siedlungen wo die Tüte mit Hinterlassenschaften aus dem Fenster fliegt...also.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wenn man die ökologische Kreislaufwirtschaft einführen würde, dann hätten wir schlimmstenfalls den Stand von 1978. Das waren schon die viel besseren Zeiten, also auch weit nach den Zeiten, die Du miterleben mußtest.
Nehmen wir das Auto - ich will den Verbrauch von damals nicht, ich will die Sicherheitssysteme von damals auch nicht...ich will die Telefone und Computer von damals auch nicht...Hauswärmedämmung, Heizölheizung, Haushaltsgeräte..etc. etc.
Du?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 13:24
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Jo genau. Dir Briten hatten eine private, demokratische Planwirtschaft. Weshalb sollte man das hier nicht auch umsetzen können?
In einem Weltkrieg, existenziell und für begrenzte Zeit.

Das soll jetzt als Beispiel für den Alltag bilden?

Und was ist mit dem Rest der Welt? Der steigt mit Freunden ein oder wie?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 13:36
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wieso kommen bessere Systeme als die jetzigen mit einem Haufen Verbote daher? Ist es vielleicht auch der Grund warum sie keiner haben will?
Immerhin räumst Du ein, dass es bessere Systeme gibt, auch wenn sie Einschränkungen, Verzicht mit sich bringen. Ja, in den besseren Systemen wird erkannt, dass es so, wie's mit dem neverending growth abgeht auf Selbstzerstörung hinausläuft. Aber an den Großkapitalisten geht das ja vorbei.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ohne mich, ich will das nicht...mir reichen meine paar Ha.
Kümmer Dich halt um deine paar Ha, da in Burkina Faso. Man wird Dich sicherlich nicht mit Waldarbeitern zwangsbeglückten.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Hat sie nicht mal gesagt kein Kapitalismus ist auch keine Lösung?
Das war ein provokant gemeinter Titel, mr.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich kenne noch Siedlungen wo die Tüte mit Hinterlassenschaften aus dem Fenster fliegt...also.
So langsam fange ich an etwas nachvollziehen zu können, weshalb Du in die Wüste gezogen bist.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nehmen wir das Auto - ich will den Verbrauch von damals nicht, ich will die Sicherheitssysteme von damals auch nicht...ich will die Telefone und Computer von damals auch nicht...Hauswärmedämmung, Heizölheizung, Haushaltsgeräte..etc. etc.
Meine Güte, davon ist doch gar nicht die Rede. Wir behalten den Stand der Technik, werden nur genügsamer. Nach dem Motto weniger ist mehr.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 13:38
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:In einem Weltkrieg, existenziell und für begrenzte Zeit.
Ja, in einer Krisenzeit. Und die haben wir schon längst, weil wir in einer schweren Klimakrise stecken.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Und was ist mit dem Rest der Welt? Der steigt mit Freunden ein oder wie?
Jemand fängt an, die anderen ziehen nach. Was würde sonst auch bleiben als die Zerstörung unsere Lebensgrundlagen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 13:38
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wir behalten den Stand der Technik, werden nur genügsamer. Nach dem Motto weniger ist mehr.
Äh, nein. Wir haben nun mal mehr Technik heute als 1978.

Ich versuche es mal genereller: wir können nicht weniger haben wollen, aber status quo behalten.
Weniger ist weniger! Übrigens auch weniger Sozialstaat, weil weniger Wachstum.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 13:47
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Äh, nein. Wir haben nun mal mehr Technik heute als 1978.
So ist es ja auch gemeint. Wir fallen nicht auf den technischen Stand von 1978 zurück, sonder halten und verbessern den jetzigen state of art.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:wir können nicht weniger haben wollen, aber status quo behalten.
Daher spricht sie ja von Verzicht. Auch wenn wir an Wohlstand verlieren, bleibt ein Wohlstand wie 1978. Gelitten hat damals ja auch keiner.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Weniger ist weniger!
Spricht Dagobert, und meint mal wieder nur sein Geld! Es gibt auch andere Werte, Herr Duck. Um die geht es, weil das Geldgescheffel nicht dazu führt, dass es allen wirklich besser geht. In Deutschland haben 30-40% der Menschen keine Rücklagen für eine Krisensituation oder what ever. Wir haben zwar in der Breite mehr Wohlstand als früher, aber nicht so, dass es allen wirklich besser geht. Und mit allen meine ich insb. die Umwelt, das Klima!
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Übrigens auch weniger Sozialstaat, weil weniger Wachstum.
Ja, muß man halt sehen, wie da dann umverteilt werden kann. Nach meinem Verständnis nicht schlechter als 1978.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 13:53
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:sonder halten und verbessern den jetzigen state of art.
grrhhh - man kann mit weniger nicht besseren Stand haben.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:In Deutschland haben 30-40% der Menschen keine Rücklagen für eine Krisensituation oder what ever.
Schlecht, wenn es ihnen nicht gefällt, müssen sie sich jetzt ins Zeug legen. Wenn wir alle 20h anstatt 40h werden die Gesamteinnahmen um mehr als 50% sinken wegen der Steuerprogression. Und die Preise werden noch mehr steigen, auch wenn es staatlich angeordneten Verzicht gibt, muss es nicht allen gefallen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Spricht Dagobert, und meint mal wieder nur sein Geld!
Ich weiss nicht was verwerflicher ist, wenn man über sein Geld spricht oder über das der anderen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es gibt auch andere Werte, Herr Duck.
Das freut mich sehr - was hältst Du davon: ihr mit den anderen Werten schliesst Euch zusammen und lasst die die andere haben in Ruhe?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ja, muß man halt sehen, wie da dann umverteilt werden kann. Nach meinem Verständnis nicht schlechter als 1978.
Ich bin schon gespannt was ich bekomme und wie man mit mir umgeht wenn ich ankündige nicht arbeiten zu wollen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 14:16
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Schlecht, wenn es ihnen nicht gefällt, müssen sie sich jetzt ins Zeug legen.
Was'n überhebliches Ignorantenum. Ich hab' Dir schon zig Mal gesagt, wenn sie es könnten, würden sie es schon längst tun. Du magst eine Ausnahmeerscheinung sein, konntest Dich vor aus dem Fenster fliegenden Hinterlassenschaftsbeuteln retten, und hattest die Intelligenz, stützende Mitmenschen, auch etwas Glück, deine Lebensbedingungen ändern zu können. Damit stehst Du aber nicht über denen, die das nicht schaffen, und Support benötigen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich weiss nicht was verwerflicher ist, wenn man über sein Geld spricht oder über das der anderen.
Was redest Du schon wieder? Es ist nix verwerfliches daran über Geld zu sprechen. Zum Problem wird Geld halt nur, wenn der Gewinn ständig im Vordergrund jeder Handlung steht. Und im Kapitalismus steht nunmal das Wachstum an erster Stelle, was aber über kurz oder lang für alle Lebewesen zur Katastrophe werden kann.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wenn wir alle 20h anstatt 40h werden die Gesamteinnahmen um mehr als 50% sinken wegen der Steuerprogression. Und die Preise werden noch mehr steigen, auch wenn es staatlich angeordneten Verzicht gibt, muss es nicht allen gefallen.
Ganz klar, dass es Dir nicht gefallen wird, weil Du nur an Dich denkst. Aber den anderen wird es in dem Sinne auch nicht gefallen. Es geht ums Verständnis der Sachlage, und dass das Leben nicht nur geschmeidig verläuft. Für uns gilt es zu akzeptieren, dass wir so nicht weiter machen können. Aus gewichtigen GRÜNDEN.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das freut mich sehr - was hältst Du davon: ihr mit den anderen Werten schliesst Euch zusammen und lasst die die andere haben in Ruhe?
Für die eigenen Energiereserven wäre es das Optimale, unbedingt! Aber leider kann man sich nicht gefallen lassen, dass irgendwelche Egomanen die Umwelt verpesten wie Sau, und dafür nicht zu Rechenschaft gezogen werden. Da mußt man leider sogar sehr aktiv dranbleiben, weil diese selbstherrlichen Umweltverpester NULL, ZERO Einsicht in diese Themen haben. Hauptsache Taler zählen und iwo hinjetten zum Schuhe kaufen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich bin schon gespannt was ich bekomme und wie man mit mir umgeht wenn ich ankündige nicht arbeiten zu wollen.
Du Steuerflüchtling lebst im Asyl, frag halt dort.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.07.2026 um 14:21
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Damit stehst Du aber nicht über denen, die das nicht schaffen, und Support benötigen.
Aber sie sollen über mich stehen, ich soll für sie arbeiten?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was redest Du schon wieder? Es ist nix verwerfliches daran über Geld zu sprechen.
Ich spreche über meins, du auch. Wann reden wir über dein Geld, wann teilen wir es auf? Ich möchte paar Leuten mit deinem Geld helfen...sollte es nicht reichen, erwarte ich dass Du Dich im Zeug legst und auch noch verzichtest.
Yepp, übrigens dass ist deine Botschaft an andere, solltest Du es nicht erkannt haben.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du Steuerflüchtling lebst im Asyl, frag halt dort.
Na, wenn Milch und Honig fließt komme ich doch wieder.


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