Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle
13.05.2026 um 15:17Ich möchte dezent darauf hinweisen, dass es in diesem Thread um Kapitalismus und nicht "Männer - Die Ausgeburt der Hölle" geht.
Yeah :D Das kannste tatsächlich in dem Fall synonym betrachten, wie cool ist das denn :Y: Denn der Kapitalismus ist ja nicht plötzlich vom Himmel gefallen. Den haben sehr wohl Männer gestaltet. Es handelt sich um ein männliches Dominanzsystem, genau wie zuvor beschrieben.zaeld schrieb:Ich möchte dezent darauf hinweisen, dass es in diesem Thread um Kapitalismus und nicht "Männer - Die Ausgeburt der Hölle" geht.
Aber Du hattest Zeit, es zu erwähnen. :D Und weil ich ein neugieriges Wesen bin:zaeld schrieb:ch habe gerade keine Zeit, dazu ausgiebig zu recherchieren.
Ruja Ignatova (OneCoin): Die deutsch-bulgarische Unternehmerin initiierte mit der Kryptowährung „OneCoin“ ein gigantisches Schneeballsystem, das weltweit schätzungsweise mehrere Milliarden Euro (oft werden 4 bis 5 Milliarden genannt) erbeutete.Hier die absolute no. 1 ☝️
Der wohl größte Einzel-Finanzbetrug der Geschichte, ein Schneeballsystem im Volumen von geschätzt bis zu 65 Milliarden US-Dollar, wurde von einem Mann umgesetzt.Der Verantwortliche: Bernard „Bernie“ Madoff, ein ehemaliger NASDAQ-Vorsitzender und Wall-Street-Urgestein, der über Jahrzehnte tausende Anleger täuschte.Ich möchte dezent darauf hinweisen, dass Du mit den Betrügereien etwas OT bist.
Der Kapitalismus IST an die Männer gekoppelt, weil er nunmal von diesen geprägt wurde. Frauen hätten bspw. Care-Arbeit never ever im BIP "vergessen".ApexOne schrieb:Wenn wir den Kapitalismus an den männlichen Geschlecht koppeln möchten, dann danke ich allen Männern für das was sie geschaffen haben - so viel Technologie, Medizin, Wohlstand!
Höh, das hatte ja wohl mehr mit der Emanzipation zu tun. Frauen konnten immerhin endlich eigenes Geld verdienen :Y:ApexOne schrieb:Schon auffällig dass seit der fortlaufenden Abschwächung des Kapitalismus immer mehr Frauen arbeiten gehen müssen.
Soll man den Frauen danken dass sie sich nicht daran beteiligt haben? Wer nichts macht, macht auch keine Fehler.mitH2CO3 schrieb:Ich danke den Männern nicht für die Ausbeutung der Naur, der Frauen und ihrer Mitarbeiter.
In Mansplaning wäre mir beinahe ein "Süß!" rausgerutscht, aber ich kläre auf (nicht weiter sagen) - Frauen gehen arbeiten weil der Staat immer mehr Geld beim Fenster rausschmeisst und sich nicht leisten kann dass Frauen daheim bleiben und nicht für ihre Kosten zumindest nicht teilweise aufkommen.mitH2CO3 schrieb:Höh, das hatte ja wohl mehr mit der Emanzipation zu tun. Frauen konnten immerhin endlich eigenes Geld verdienen :Y:
Nicht vergessen bringt nichts - im BIP landen markttechnische, bezahlte Transaktionen. Es wäre unsinnig wenn man den BIP um unbezahlte Transaktionen und dann die Haushaltspolitik danach ausrichtet - die zu erwarteten Steuern würden nicht eingenommen und man würde sich zu viel vornehmen.mitH2CO3 schrieb:Frauen hätten bspw. Care-Arbeit never ever im BIP "vergessen".
Sag mal merkst du noch iwelche Einschläge? Das gibts doch gar nicht! Frauen haben die ganze Zeit gebuckelt, wie die Doofen, und das zumeist eben nicht mal bezahlt. Wer hat denn wohl seine Socken gewaschen, wenn er wieder auf Ausbeutung unterwegs war, ja werden wohl? Denk' doch einfach mal nach! Frauen hätten gerne getauscht. Dann hätte er ihre Socken waschen dürfen und sie wäre eben nicht ausbeuterisch unterwegs gewesen.ApexOne schrieb:Wer nichts macht, macht auch keine Fehler.
Ja, ganz bestimmt 🙄 Erstaunlich, dass du nicht wieder mit den Flüchtlingen kommst, die sind ja lt. Herrn Apex sowieso an allem schuld.ApexOne schrieb:Frauen gehen arbeiten weil der Staat immer mehr Geld beim Fenster rausschmeisst und sich nicht leisten kann dass Frauen daheim bleiben und nicht für ihre Kosten zumindest nicht teilweise aufkommen.
Was glaubst du wie schnell Frauen da eine bezahlte Transaktion hinbekommen hätten für die Care-Tätigkeiten, wenn sie das kapitalistische Konzept entwickelt hätten.ApexOne schrieb:Nicht vergessen bringt nichts - im BIP landen markttechnische, bezahlte Transaktionen.
So isses. Und immer noch mit 20% Absetzbarkeit für dich. Sei dankbar!ApexOne schrieb:putze ich meine Wohnung selbst, nix BIP+, macht es meine Haushaltshilfe im sozialversicherungspflichtigen Job, dann steigt der BIP.
Die Grenze zwischen Privatleben und Business kann verschwimmen, volles Haftungsrisiko je nach dem was es für ein Unternehmen ist, kein stabiles Einkommen, kein Einkommen wenn man krank ist oder sich Urlaub nimmt, Bürokratie die sich ein Angestellter nie antun müsste, und mehr.mitH2CO3 schrieb:Das wären dann die Vorteile, die Du siehst. Was sind denn Deiner Meinung nach die Nachteile?
So, habe ich, erledigt. Frage dazu: wo haben sie die Socken gewaschen?mitH2CO3 schrieb:Wer hat denn wohl seine Socken gewaschen, wenn er wieder auf Ausbeutung unterwegs war, ja werden wohl? Denk' doch einfach mal nach!
Nein, nicht an allem. Aber eine Teil der Ausgaben bekommen sie, oder ist dass zu viel Fakt?mitH2CO3 schrieb:Erstaunlich, dass du nicht wieder mit den Flüchtlingen kommst, die sind ja lt. Herrn Apex sowieso an allem schuld.
Dann müssten sie aber auch für die Leistungen der Männer kapitalistischer Weise bezahlen...macht mal, echt, bitte!mitH2CO3 schrieb:Was glaubst du wie schnell Frauen da eine bezahlte Transaktion hinbekommen hätten für die Care-Tätigkeiten, wenn sie das kapitalistische Konzept entwickelt hätten.
Der Sozialstaat hat aber auch noch was - sind die auch dankbar?mitH2CO3 schrieb:So isses. Und immer noch mit 20% Absetzbarkeit für dich. Sei dankbar!
Jetzt brauchst du nicht mit der Erfindung der Waschmaschine aufzuschlagen. Hatte ja auch ewig gedauert bis die erfunden wurde.ApexOne schrieb:wo haben sie die Socken gewaschen?
Natürlich bekommen sie einen Teil, ist ja auch gut und richtig so. Was soll das mit dem zu viel Fakt 🤨ApexOne schrieb:Nein, nicht an allem. Aber eine Teil der Ausgaben bekommen sie, oder ist dass zu viel Fakt?
Das ist doch interessant. Männer krakeln SOFORT nach Bezahlung. Frauen sprechen das seit langem an, was passiert: nada. Aber um konstruktiv zu bleiben:ApexOne schrieb:Dann müssten sie aber auch für die Leistungen der Männer kapitalistischer Weise bezahlen...macht mal, echt, bitte!
Alle sind dankbar, so was von.ApexOne schrieb:Der Sozialstaat hat aber auch noch was - sind die auch dankbar?
Dann wäre die Frage: mit was? Egal: im Haus, von Männer gebaut.mitH2CO3 schrieb:Jetzt brauchst du nicht mit der Erfindung der Waschmaschine aufzuschlagen. Hatte ja auch ewig gedauert bis die erfunden wurde.
Sorry, halte ich finanztechnisch für Unsinn - daher, nein.mitH2CO3 schrieb:1. dann setzt dich halt auch mal dafür ein, dass die Care-Arbeit in den BIP kommt. (Erhöht unseren BIP ja um zig Milliarden.)
Von Männern für Männer gebaut. Schließlich wohnten sie ja auch darin. (Btw. standen früher Frauen etwa als Miteigentümerinnen im Grundbuch?)ApexOne schrieb:im Haus, von Männer gebaut.
Du begreifst iwie nix. Das Leben besteht nicht nur aus Finanztechnik. Es ist höchste Zeit dieses auch im BIP zu berücksichtigen. Ich hab' hier letztens die sechs Sektoren (incl. Care-Arbeit und Schattenwirtschaft etc.) eingestellt. So ein BIP sollte das ganze Spektrum abdecken, weil nur daraus kann man erkennen, wie die ECHTEN Zahlen lauten. Und nicht das kümmerliche Gebilde, das du da verwendest. Care-Arbeit hat einen riesigen Wert (auch in Euronen). Und das sind Tätigkeiten, die zumeist von Frauen abgeleistet werden. Aber was interessiert das einen Geldvermehrer, dessen Geschlechtsgenosse die Waschmaschine erfunden hat.ApexOne schrieb:Sorry, halte ich finanztechnisch für Unsinn - daher, nein.
Hier findest Du Lektüre, die ich Dir zum Verstehen des Entstehens der heutigen Gesellschaft empfehle:mitH2CO3 schrieb:Ist ein längerer Weg zur Caring Economy, weil man sich halt auch anschauen sollte, wie Dominanzsysteme - Sozialismus und Kapitalismus - entstanden sind.
Nach der materialistischen Auffassung ist das in letzter Instanz bestimQuelle: https://marx-wirklich-studieren.net/wp-content/uploads/2012/11/engels-ursprung-der-familie-usw.pdf
mende Moment in der Geschichte: die Produktion und Reproduktion des
unmittelbaren Lebens. Diese ist aber selbst wieder doppelter Art. Einer
seits die Erzeugung von Lebensmitteln, von Gegenständen der Nahrung,
* „Ancient Society, or Researches in the Lines of Human Progress from Savagery,
through Barbarism to Civilization". By Lewis H. Morgan. London, Macmillan and Co.,
1877. Das Buch ist in Amerika gedruckt und in London merkwürdig schwer zu haben.
Der Verfasser ist vor einigen Jahren gestorben.
Kleidung, Wohnung und den dazu erforderlichen Werkzeugen; andrerseits
die Erzeugung von Menschen selbst, die Fortpflanzung der Gattung. Die
gesellschaftlichen Einrichtungen, unter denen die Menschen einer bestimm
ten Geschichtsepoche und eines bestimmten Landes leben, werden bedingt
durch beide Arten der Produktion: durch die Entwicklungsstufe einerseits
der Arbeit, andrerseits der Familie. Je weniger die Arbeit noch entwickelt
ist, je beschränkter die Menge ihrer Erzeugnisse, also auch der Reichtum
der Gesellschaft, desto überwiegender erscheint die Gesellschaftsordnung
beherrscht durch Geschlechtsbande. Unter dieser, auf Geschlechtsbande
begründeten Gliederung der Gesellschaft entwickelt sich indes die Produk
tivität der Arbeit mehr und mehr; mit ihr Privateigentum und Austausch,
Unterschiede des Reichtums, Verwertbarkeit fremder Arbeitskraft und da
mit die Grundlage von Klassengegensätzen: neue soziale Elemente, die im
Lauf von Generationen sich abmühen, die alte Gesellschaftsverfassung den
neuen Zuständen anzupassen, bis endlich die Unvereinbarkeit beider eine
vollständige Umwälzung herbeiführt. Die alte, auf Geschlechtsverbänden
beruhende Gesellschaft wird gesprengt im Zusammenstoß der neu ent
wickelten gesellschaftlichen Klassen; an ihre Stelle tritt eine neue Gesell
schaft, zusammengefaßt im Staat, dessen Untereinheiten nicht mehr Ge
schlechtsverbände, sondern Ortsverbände sind, eine Gesellschaft, in der die
Familienordnung ganz von der Eigentumsordnung beherrscht wird und in
der sich nun jene Klassengegensätze und Klassenkämpfe frei entfalten, aus
denen der Inhalt aller bisherigen geschriebnen Geschichte besteht.
Es ist da« große Verdienst Morgans, diese vorgeschichtliche Grund
lage unsrer geschriebnen Geschichte in ihren Hauptzügen entdeckt und
wiederhergestellt und in den Geschlechtsverbänden der nordamerikanischen
Indianer den Schlüssel gefunden zu haben, der uns die wichtigsten, bisher
unlösbaren Rätsel der ältesten griechischen, römischen und deutschen Ge
schichte erschließt. Es ist aber seine Schrift kein Eintagswerk. An die vier
zig Jahre hat er mit seinem Stoff gerungen, bis er ihn vollständig beherrschte.
Darum aber ist auch sein Buch eins der wenigen epochemachenden Werke
unsrer Zeit.
Wer zahlt was und wie? Ich zahle ganz sicher keinen Scheiß und das noch für etwas mit dem ich nie was zu tun hatte und zu jenen die großteils nie davon überhaupt betroffen waren.mitH2CO3 schrieb:Frauen stellen erst Mal ein paar Jahrzehnte - während der sie nicht bezahlt wurden - in Rechnung. Männer zahlen. Dann hätte man auch wieder etwas Geld in irgendeiner Kasse.
Ich denke doch.Fritzchen037 schrieb:Das zu ändern geht im Kapitalismus nicht.
Man könnte sie aber als Investitionen auf persönlicher, gesellschaftlicher und auf volkswirtschaftlicher Ebene betrachten. Damit wäre dargestellt, was die Care-Arbeit auch ist: ein essentielles Fundament der Gesellschaft und Wirtschaft.Fritzchen037 schrieb:Die Care Arbeiten. ebenso wie sämtliche Sozialleistungen, sind Ausgabenpositionen.
Mit Sozialismus und Kommunismus erst recht nicht. Historisch gesehen war Kapitalismus den sozialistischen und kommunistischen Systemen meilenweit voraus. Umweltmässig und anderweitig.Fritzchen037 schrieb:Genauso wenig wie die Umweltträume mancher Grüner: mit Kapitalismus? Du bist der Don Quichotte!!
Also historisch gesehen hast Du mit dem vergangenen Realsozialismus recht. Aber Kommunismus gab es ja noch nie, oder kannst Du mir aufzeigen in welchem Land das erfüllt ist:Venom schrieb:Historisch gesehen war Kapitalismus den sozialistischen und kommunistischen Systemen meilenweit voraus.