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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.330 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke
lone_dog
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

06.01.2014 um 19:09
Sicherheit hat einen Wert, sagen sie.
Sicherheit ist ein Produkt sage ich.
Sicherheit muss auch mal ein bisschen Freiheit kosten, sagen sie.
Sicherheit.

Demonstrationen sind eine Gefahr für die Sicherheit, sagen sie.
Demonstrationen sind Ausdruck von Freiheit, sage ich.
Demonstrationen sind eine Störung der öffentlichen Ordnung, sagen sie.
Demonstrationen erhöhen den Marktwert von Sicherheit, dem Produkt.
Demonstrationen!

Guten Abend, liebe Grüße aus dem Gefahrengebiet :troll:

*Hust*

www.kritische-polizisten.de/pressemitteilungen/dokumente/2014-01-05-PM-Rote-Flora.pdf

(Achtung, Polizei, Daten werden rückverfolgt. Nicht anklicken. Unter keinen Umständen lesen. :klammer zu:


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

06.01.2014 um 19:33
Hallo @lone_dog , hallo @alle !
lone_dog schrieb:(Achtung, Polizei, Daten werden rückverfolgt. Nicht anklicken. Unter keinen Umständen lesen. :klammer zu:
Danke für die Warnung !
Die Meldung lese ich aber aus anderen Gründen nicht ! :troll:

Gruß, Gildonus


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Uthred
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

07.01.2014 um 00:35
@Kc


Wer sagt denn, daß sich die Polizisten selbst verletzt haben? Davon is doch nirgens die Rede.

Man kann ja auch mal anders herum fragen, warum die zuständigen Politorgane die Polizisten zwingen Demonstrationen zu stoppen und zu schikanieren und durch die Provokation von Massen in Gefahr geschickt werden. Manches würde auch nie so ausarten, wenn nich immer die harte Kante gefahren würde.

Ganz defätistisch würd ich fast behaupten, viele Linke sehen öfter mal den Menschen in den Polizisten, als die Innenministerien. Aber wenn mir einer gegenübersteht in Kampfanzug, Helm und Schild der durch nix erkennbar is, dann fällts auch manchma schwer da Menschen zu erkennen.


Mit ein bischen Vernuft und Deeskalation wär schon viel gewonnen.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

07.01.2014 um 02:31
Viele Linke sehen öfter mal den Menschen in den Polizisten, dem man verletzen und gegebenenfalls auch umbringen kann. So ist es doch eher. Ist ja nicht so, dass man die Pflastersteine aus "Notwehr" gegen die Polizei werfen mußte.
Deeskalation an dieser Stelle hieße, vor dem Linksextremismus einknicken. Natürlich wird es auch deswegen gefordert.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

07.01.2014 um 02:32
http://www.taz.de/Polizei-korrigiert-sich/!130515/


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Uthred
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

07.01.2014 um 03:02
Was die Eskalation ausgelöst hat, war das Stoppen der angemeldeten Demo aus nichtigen Gründen, warum läuft man nich als ganz normaler Beamter nebenher und läßt die Demo laufen. Nein man muß die sofort stoppen und einzelne Teilnehmer attackieren, warum macht man das? Is doch klar, daß das Gewalt provoziert. Wenn Leute ihr Versammlungsrecht wahrnehmen können heißt das doch nich, daß man vor Linksextremen einknickt.

Und das viele Linke Polizisten töten wollen, zieh ich dann mal stark in Zweifel (autonome Randalierer müssen nich zwangsläufig Linke sein! Genausowenig wie jeder Dynamofan Bengalos einstecken hat.)
Das is Polemik pur.


Und scheinbar stellt sich jetz so langsam raus, daß die 2. Davidwachenattacke ne große Geisterbeschwörung is - aber schön, daß nach wie vor gute alte Feindbilder gepflegt werden. Sehen wir in ihnen jetzt Nazis mit linken Parolen, damit wir uns nicht mehr mit braunen Mist in der Mitte der Gesellschaft beschäftigen müssen - ja einige Bürger haben verstanden!


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

07.01.2014 um 03:23
@Uthred
Uthred schrieb:Is doch klar, daß das Gewalt provoziert...
Tatsächlich, ist es das?


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Uthred
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

07.01.2014 um 03:30
Wenn man sich ein wenig mit Menschenmassen (die ggf. noch das gleiche Ziel haben) auskennt schon! Gibt doch genug Beispiele - das klappt bei Fußballfans, Konzertbesuchern, Demonstranten - Wut schauckelt sich in der anonymen Masse super auf und dann finden sich immer Vollidioten, die Steine schmeißen.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

07.01.2014 um 04:07
@Uthred
Tripane schrieb:Tatsächlich, ist es das?
Agent Provocateur, ist das Stichwort das sowas klappt nur um ein Beispiel zu geben.


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07.01.2014 um 04:12
Sry meinte @Tripane


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Uthred
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

07.01.2014 um 04:15
Das is ne ganz linke Nummer, das hab ich auch lange nich geglaubt und für Propaganda gehalten, die brauchste, wenn die Masse sich ruhig halten kann. Und du aber die Eskalation brauchst, um die Versammlung auflösen zu können. Und da werden von Staatsseiten auch ganz bewußt Polizisten in Gefahr gebracht.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

07.01.2014 um 04:32
Kc schrieb am 01.01.2014:Vor wenigen Tagen griff ein Mob aus Vermummten, die vermutlich aufgrund ihrer Parolen dem linksextremen Lager zuzurechnen sind, die Davidwache im Hamburger Stadtteil St. Pauli an und verletzte mehrere Polizisten zum Teil schwer, indem beispielsweise aus nächster Nähe Steine direkt ins Gesicht eines Polizisten gepfeffert wurden.
Bisher wurde ausschliesslich von den Medien verlautbart das es vermutlich Linksextreme waren, die Polizei selbst hat noch keine Personengruppen verdächtigt da die Ermittlungen noch laufen.
Dazu hat die Polizei selbst ihre bisherigen Angaben korrigiert und verlautbart das der Übergriff an den Polizisten in der Hein-Hoyer- Str. / Seilerstr. erfolgte.

Auch in der ursprünglichen Pressemeldung der Polizei ist nicht von einem komplett organisierten und vermummten Mob die Rede :
Zur Tatzeit [gegen 23:00 Uhr] skandierten 30 bis 40 dunkel gekleidete, zum Teil (u.a. mit St.Pauli-Schals) vermummte Personen in Sprechchören: “St.Pauli – Scheißbullen – Habt Ihr immer noch nicht genug! Als Polizeibeamte daraufhin aus der Davidwache herauskamen, wurden sie an der Ecke Reeperbahn/Davidstraße aus der Personengruppe heraus gezielt und unvermittelt mit Stein- und Flaschenwürfen angegriffen.
Dazu ist diese Parole nicht unbedingt dazu geeignet Linksextreme oder Rotfloristen dahinter zu vermuten.
Sonderlich politisch klingt sie nicht.
Bedenken sollte man dabei auch das am selben Tag ein Fussballspiel zwischen St. Pauli und Hansa Rostock stattfand und laut Augenzeugen die vermeintliche Tätergruppe vorher Fußballparolen skandiert hatte.

Die Polizei hat ihre Angaben,wie erwähnt, ja auch schon dahingehend korrigiert das die drei Beamten eben nicht an der Davidwache/Davidstrasse angegriffen wurden sondern ein Stückchen entfernt an der Hein-Hoyer- Strasse.Das lässt zumindest Zweifel an der ersten polizeilichen Pressemeldung zu.
Was aber entschuldbar ist da zum Zeitpunkt der Pressemeldung sicher noch nicht alle Erkenntnisse ausgewertet wurden, so wie zum jetzigen Zeitpunkt immer noch nicht.
Die Polizei bleibt indes bei ihrer Darstellung. Allerdings habe Beuth in einem Punkt Recht: Der folgenschwere Angriff auf drei weitere Polizisten, die ihren Kollegen gegen 23 Uhr zur Hilfe eilen wollten, habe sich nicht unmittelbar vor der Davidwache, sondern rund 200 Meter davon entfernt abgespielt, an der Ecke Seilerstraße/ Hein-Hoyer-Straße. Das hätten allerdings erst die laufenden Ermittlungen ergeben. Bisheriger Stand sei, dass der Angriff auf diese Polizisten aus der flüchtenden, teils vermummten Personengruppe heraus erfolgt sei. Einer der Beamten erlitt einen Kieferbruch.
http://mobil.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/st-pauli/article123595293/Angriffe-auf-die-Davidwache-Anwalt-beschuldig...

Klingt im Zusammenhang mit einem dem Auszug aus einem Augenzeugenbericht dann doch etwas anders.
Vielmehr sei die Gruppe, die lautstark Fußballgesänge gesungen habe, an der Wache vorbeigezogen, woraufhin Polizisten aus der Davidwache versucht hätten, die Gruppe aufzuhalten,. Dabei sei ein Mitglied der Gruppe mitten auf der Reeperbahn von einem Polizisten zu Boden gebracht worden. Dies habe wiederum eine rein verbale Auseinandersetzung nach sich gezogen, die zunächst zu Boden gebrachte Person sei aber wieder “laufengelassen” worden. Erst kurze Zeit später sei dann der verletzte Beamte aus der Hein-Hoyer-Straße gekommen – und in die Davidwache gebracht worden.
http://www.publikative.org/2014/01/06/anschlag-auf-davidwache-was-bislang-bekannt-ist/

Vielleicht sollte man abwarten was die weiteren Ermittlungen begeben bevor man sich schon auf eine Tätergruppe einschiesst.
Damit meine ich nicht mal unbedingt dich.

Aufklären wird man diese Tat sicherlich nicht mehr wenn selbst die Polizisten der Davidwache kein Videomaterial der Tat haben.

Aber wenigstens haben die örtlichen Medien ihr Futter ( überregionale Medien berichten ja doch eher kritischer über die Ereignisse als das Hamburger Abendblatt oder die Mopo) und die Polizei ihr Gefahrengebiet.


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def
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

07.01.2014 um 08:49
Nach Protesten in Hamburg: Demonstranten randalieren in Frankfurter Innenstadt

Kaputte Fensterscheiben, umgestürzte Mülleimer, Feuerwerkskörper: Etwa 150 Demonstranten sollen bei einer spontanen Aktion Schäden in der Frankfurter Innenstadt angerichtet haben. Laut Polizei wollten sie sich mit Hamburger Demonstranten solidarisieren.
Frankfurt am Main - Etwa 150 Demonstranten sollen am Montagabend spontan in der Frankfurter Innenstadt demonstriert und dabei randaliert haben. Das berichtete die Polizei Frankfurt. Während des Aufzugs, der gegen 19 Uhr gestartet sei, haben die Demonstranten nach Angaben der Beamten Fensterscheiben einer SPD-Geschäftsstelle eingeschlagen, Feuerwerkskörper gezündet und Mülltonnen umgestoßen. Die Polizei rechnete die Randalierer dem linken Spektrum zu.


ANZEIGEDie Protestierer seien zunächst kreuz und quer durch die Stadt gelaufen, hätten sich dann zerstreut und schließlich zurückgezogen, so ein Polizeisprecher laut Medienberichten. Auch Scheiben der Arbeitsagentur sollen eingeworfen worden sein.

Die Polizei vermutet, dass die Demonstranten in Frankfurt sich mit Linken in Hamburg solidarisieren, die zuletzt im Schanzenviertel demonstriert hatten. Bei der Kundgebung zum Erhalt des linken Kulturzentrums Rote Flora war es dort im Dezember zu schweren Ausschreitungen mit zahlreichen Verletzten gekommen.
http://www.spiegel.de/panorama/150-demonstranten-randalieren-in-frankfurter-innenstadt-a-942121.html#js-article-comments...


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rockandroll
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07.01.2014 um 08:58
ich denkt, dass das überhaupt nich gross politisch motiviert ist, sondern, dass das einfach einpaar krawallmacher sind, die randalieren. warum und wozu ist denen völlig wuscht :D


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

07.01.2014 um 09:03
@Uthred
@edwardnewgate

Was für Beweise gibt es denn für diesen ominösen ,,agent provocateur"?

Dass man zivile Leute in Demonstrationen hat, um Straftaten eher zu erkennen, halte ich für naheliegend und auch legitim.


Dazu noch: Wer schon bewaffnet zu Demonstrationen erscheint - oder woher kommen von jetzt auf gleich bei ,,friedlichen Demonstranten" Sprengkörper, Steine, Werkzeug zum Rausbrechen, Flaschen und Zündmaterial? Gehört zumindest bei mir nicht zur täglich mitgeführten Standardausstattung - der hat in meinen Augen auch schon den hohen Drang, das einzusetzen.

Wie will man da noch ,,deeskalieren"? Warum wird dieses Verhalten von der Polizei in jeder Situation als selbstverständlich erwartet, bei extremistischen Demonstranten aber nicht und Gewaltausbrüche immer entschuldigt?


Es gibt sogar schon solch eine Eskalation, wie besagte Plakate ,,Schießt ihr scharf, besuchen wir euch zuhause" - oder war das auch wieder ein agent provocateur? :D

Gibt es in der linksextremen, wohlgemerkt, linksEXTREMEN Szene also nur fromme, gewaltlose Pazifisten, die sich allerhöchstens mal in größter Not wehren?


Warum konnten schon unzählige, andere Demonstrationen zu Themen, die gerne vom politisch linken Spektrum bearbeitet werden, OHNE Gewaltausbrüche stattfinden?


Am selben Tag, am 21.12.2013, fand vorher noch eine Demo mit hunderten Menschen statt, zum gleichen Thema, nämlich den Lampedusa-Flüchtlingen. Kein Verbot, keine Randale, keine Zusammenstöße mit der Polizei. Merkwürdig.


Also meine Meinung ist ja: Wenn ICH friedliche Absichten mit einer Demonstration habe, dann muss ich mich nicht vorher bewaffnen.


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rockandroll
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07.01.2014 um 09:14
@Kc
worüber wunderst du dich, wenn auf der einen seite friedliches verhandeln selten bis gar nicht zum ziel führt, und nur wenn es echte schäden und bedrohung gibt, erst reagiert wird.

was soll denn zb. schon mal der scheiss, dass in einer stadt mit der höchsten milliardärsdichte in D leute aus einem leerstehenden haus vertrieben werden? hier sieht man genau zu wessen gunsten die staatsgewalten ausgelegt sind, und wenn sich leute wirklich ernsthaft dagegen auflehnen, wird rumgeweint. selbst schuld, sag ich da. wer den hals nicht voll bekommt, muss sich nicht wundern


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rockandroll
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07.01.2014 um 09:15
das auch noch auf kosten der ärmsten.. eine schande ist das, nichts weiter


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def
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

07.01.2014 um 09:17
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article123609513/Dieser-linke-Aktivismus-ist-kriminell.html
Dieser linke Aktivismus ist kriminell

Die linke Szene gehörte immer zum Selbstverständnis Hamburgs. Doch bei der jüngsten ausgearteten Gewaltbereitschaft darf man nicht mehr verharmlosend vom normalen Akt der Willensäußerung sprechen.


...
Eine aktive linke Szene gab es zwar schon seit Jahrzehnten, und sie gehört auch zum Selbstverständnis der Stadt dazu, die eben nicht so bieder-brav sein möchte wie Düsseldorf oder Hannover, sondern sich im Spiel der Großen behaupten will. Und da geht es eben auch mal kontrovers zu.

Bei dieser Gratwanderung wurden allerdings zu lange zu viele Umtriebe akzeptiert, darunter rituelle Straßenschlachten rund um das "linke Kulturzentrum" Rote Flora. So etwas müsse eben akzeptiert werden, hieß es – als würde es sich hier nicht um kriminelle Handlungen gegen Sachen und auch Personen handeln, sondern um einen gesamtgesellschaftlichen Folkloretanz, der allen Seiten zur Selbstbestätigung dient.


Das Gewaltmonopol des Staates

Auch die Attacken mit Farbbeuteln gegen die Wohnhäuser von Politikern und das gezielte Abfackeln von Autos einzelner exponierter Vertreter der Gesellschaft wurden verharmlosend "linken Aktivisten" zugeschrieben, als hätten diese einen normalen Akt der Willensäußerung getätigt.

Alles ist möglich, so schien es, und wenn es bei einer Demonstration schiefläuft – zu der Hunderte Teilnehmer von vornherein Steine und Feuerwerkskörper mitbringen –, haben eben alle Seiten irgendwie ein wenig Schuld.

Doch das stimmt bei der zuletzt grundsätzlichen Gewaltbereitschaft der linksradikalen Szene nicht mehr: Der direkte Angriff auf einzelne Polizisten wie zuletzt vor der Davidwache auf der Reeperbahn ist ein Ergebnis dieser Entwicklung. Nicht alles ist Ausdruck einer offenen Gesellschaft, vieles ist schlicht kriminell.

Wenn man Kommentare im Internet liest, scheint es so, als müsse man das Gewaltmonopol des Staates neu begründen. Die Einrichtung von Gefahrengebieten ist ein harter staatlicher Eingriff. In diesem Fall aber ist er gut begründet.


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def
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07.01.2014 um 09:24
rockandroll schrieb:was soll denn zb. schon mal der scheiss, dass in einer stadt mit der höchsten milliardärsdichte in D leute aus einem leerstehenden haus vertrieben werden?
Eigentumsrechte... kennst du vielleicht nicht aber sind doch recht esentiell.
rockandroll schrieb:hier sieht man genau zu wessen gunsten die staatsgewalten ausgelegt sind, und wenn sich leute wirklich ernsthaft dagegen auflehnen, wird rumgeweint.
Falsch! Der neue Hamburger Bebauungsplan sah vor die Rote Flora dauerhaft als Kulturzentrum zu nutzen und die geschäftliche Nutzung permanent zu versagen.

Dagegen klagte nun der Eigentümer und beantragte die Räumung des Geländes... ich suche dir mal einen Link.


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def
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

07.01.2014 um 09:26
http://www.welt.de/politik/deutschland/article123608306/Mit-der-Danger-Zone-gegen-linksextreme-Gewalt.html
Sechs Millionen Euro entgangene Miteinnahmen

Das ist der neue Ton am "Tor zur Welt", und wer verstehen will, warum in der vornehmen Kaufmannsstadt verbal so hochgerüstet wird, findet Antworten am Schulterblatt, gegenüber vom Party-Schulhof. Da steht die schwarze, halb verfallene Ruine, die einst ein Varieté-Theater beherbergte und zum Ende der 80er-Jahre zum Musical ausgebaut werden sollte, das am längsten besetzte Gebäude Deutschlands: Die Rote Flora.

Sie gehört seit 2001 einem Immobilienkaufmann, der beim Erwerb sagte, das ihn als "Wirtschaftsintellektuellen" der "Kraftort" Rote Flora interessiere. Jetzt lässt er über seinen Berater Gert Baer ausrechnen, was ihn der Kraftort gekostet hat: Sechs Millionen Euro entgangener Mieteinnahmen nämlich.

Besitzer Klausmartin Kretschmer will nun gegen den neuesten Bebauungsplan klagen, der die Nutzung des Gebäudes als Kulturzentrum ewig festschreiben will und jegliche Kommerzialisierung ausschließt. Im Grunde vertritt die Stadt also die Interessen der Autonomen, die wiederum Polizisten angreifen und Scheiben einwerfen. Verstehen muss man das nicht.

Seit dem Herbst verkündeten Baer und Kretschmer diese Pläne immer wieder, bis es auch der letzte verstanden hatte: Hier sollte sich etwas bewegen. Und die linke Szene freute sich über die unerwartete Vorlage, die sie eigentlich nicht zu verwandeln brauchte, da die Stadt alles tut, um den Schutzraum Flora zu erhalten. Aber in den alten Schützengräben lässt sich wohl ein besseres Gemeinschaftsgefühl herstellen.


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