Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.079 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke
Uthred
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.12.2013 um 16:24
aber er vertritt eindeutig Sozialistische Positionen und argumentiert im Sinne der ärmeren Masse!

Was er sagt is ja nich verkehrt und beinhaltet eindeutige Postionen gegen das bestehende System. linksextrem is der nich (man löse sich von diesem üblen Extremismusdenken)


melden
Anzeige

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.12.2013 um 16:29
Uthred schrieb:aber er vertritt eindeutig Sozialistische Positionen und argumentiert im Sinne der ärmeren Masse!
Nach meiner Auffassung sogar nur soziale Positionen, mit -mus und -tisch wird der ebenfalls wenig am Hut haben.
Vielleicht ist manchem ja das soziale ein Dorn im Auge ?


melden
Warhead
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.12.2013 um 16:32
@kakaobart
Dann ist Pispers ja ein Sozi,denn nichts anderes macht die Linke,ihre Standpunkte sind die der Sozialdemokraten ...während die SPD selbst zu einem noliberalen Spin Off von Bertelsmann verkommen ist.Selbst bei altgedienten Sozen fragt man ob die SPD fremdgesteuert ist



Was mich betrifft,mir wird vorgeworfen ich sei ein bespassungsgeiler Eventlinker,ein bürgerlicher Salonschnösel der sich als eintarnt als finsterer Maoist,für Antideutsche bin ich nur in Teilzeitnazi der in biederer Antifaschistenmaske daherkommt


melden
Uthred
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.12.2013 um 21:54

eckhart schrieb:

Uthred schrieb:
aber er vertritt eindeutig Sozialistische Positionen und argumentiert im Sinne der ärmeren Masse!

Nach meiner Auffassung sogar nur soziale Positionen, mit -mus und -tisch wird der ebenfalls wenig am Hut haben.
Vielleicht ist manchem ja das soziale ein Dorn im Auge ?
oder so - letztlich is der -ismus ja nur das Modell auf die Gesellschaft bezogen, aber ich denk ma, wenn man ihn fragt, wär er für Sozialismus in seiner Reinform.


@Warhead

das geht doch vielen so und die Antideutschen sind sowieso ne recht seltsame Strömung, das geht ja teilweise gar nich mehr mit linken Positionen einher.


SPD is eigentlich nur traurig, die 150 jährige Geschichte so mit Füßen zu treten.
(Obwohl die Willy Brandt Rede von Gabriel war gar nich so unlinks - hätte man ma aufnehmen müssen.)


melden

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

26.12.2013 um 22:02
Uthred schrieb:SPD is eigentlich nur traurig,
Warhead schrieb:Selbst bei altgedienten Sozen fragt man ob die SPD fremdgesteuert ist
Sind da noch Fragen offen?:
http://www.abendblatt.de/politik/article1870464/Maschmeyer-unterstuetzte-Schroeder-staerker-was-wusste-Steinmeier.html

" Maschmeyer, Gerhard Schröder und die Riester-Rente

Laut ARD-Exklusiv unterstützte Maschmeyer den niedersächsischen Wahlkampf des damaligen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder im Jahr 1998 mit einer kostspieligen Wahlkampfaktion, einer Anzeigenkampagne für ca. 650.000 DM. Schröder siegte so triumphal, dass er anstelle von Oskar Lafontaine zum Kanzlerkandidaten der SPD ausgerufen wurde.

Nach Informationen des ARD-Magazins Panorama von April 2011 unterstützte Maschmeyer Gerhard Schröder auch im folgenden Bundestagswahlkampf.
Angeblich soll er über einen Strohmann, anonym, eine 150.000 Mark teure Anzeige der Wahlinitiative „Handwerk und Mittelstand für Gerhard Schröder“, in F.A.Z., Welt und Welt am Sonntag, finanziert haben.
Maschmeyer bestreitet die Spende .
Bettina Raddaz, führende Beamtin in der Niedersächsischen Staatskanzlei, hingegen bestätigt die Aktion gegenüber Panorama und gibt an, sie über ihr Büro abgewickelt zu haben. Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Walter Steinmeier, damals Chef der Staatskanzlei, soll laut Panorama über die anonyme Spende informiert gewesen sein . Dem Parteiengesetz nach müssen Großspenden über 50.000 € beim Bundestagspräsidenten gemeldet werden.

Später zahlte Maschmeyer ca. eine Million Euro für die Buchrechte an Schröders Memoiren.

In der Ära Schröder wurde unter Arbeitsminister Walter Riester und Bert Rürup die deutsche Rentenvorsorgung zum Teil privatisiert und staatlich gefördert (Riester-Rente), was der Finanzlobby einen Milliarden schweren neuen Markt eröffnete.

Der ehemalige Minister Walter Riester ging für Finanzunternehmen wie AWD, die Volksbank regelrecht auf Tour.
Für das Jahr 2008 weist das Bundestagshandbuch 20 Auftritte des Namensgebers der Riester-Rente auf, die jeweils mit 7.000 Euro dotiert gewesen sein sollen.
AWD ließ Riester auf einer Roadshow durch die Republik tingeln, wo er vor hunderten von AWD-Verkäufern sprach und sich mit ihnen ablichten ließ.
Diese Fotos wurden bei Verkaufsgesprächen als Vertrauen stiftende Maßnahme eingesetzt."
https://lobbypedia.de/wiki/Carsten_Maschmeyer

Gibts eigentlich noch ne Frage,
warum Lafontaine den Finanzminister-Posten hinschmiß ?


melden

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

27.12.2013 um 00:06
Uthred schrieb:(Obwohl die Willy Brandt Rede von Gabriel war gar nich so unlinks - hätte man ma aufnehmen müssen.)
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Jedenfalls die SPD als links hinstellen zu wollen,
und die Linke als linksaußen (linksextrem?), wie @kakaobart es zu suggerieren zu versucht,
ist doch mehr als zweifelhaft.

Die jetzige SPD ist allenfalls wankelmütige Mitte, exakt das was die FDP (mit Baum) früher war.
Wenn die Linke linksaußen sein soll - was ist dann links?


melden
Uthred
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

27.12.2013 um 00:09
deswegen das aufnehmen - an vieles wird er sich bald nich mehr erinnern wollen.

die Linke rutscht grad in Teilen soweit in die Mitte, daß sie fast bei Angela aufm Schoß sitzt - da von "außen" zu sprechen is fast zynisch.


melden

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

27.12.2013 um 00:13
Uthred schrieb:ie Linke rutscht grad in Teilen soweit in die Mitte, daß sie fast bei Angela aufm Schoß sitzt - da von "außen" zu sprechen is fast zynisch.
Dann ist das ja klar, dass die Leute auch ebensogut das konservative Original wählen können und wer das nicht will,geht frustriert gar nicht mehr hin ----> http://www.taz.de/!93664/


melden

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

27.12.2013 um 15:57
@Tripane
Wohl noch nichts von der theoretischen Entwicklung der letzten 60 Jahre mitbekommen, hm?


melden

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

29.12.2013 um 14:37
Und wieder eine neue Eskalationsstufe:

http://www.mopo.de/polizei/schon-wieder--vermummte-greifen-davidwache-an--polizist--45--schwer-verletzt,7730198,25747140...


Kurzform:

Gestern Nacht wurde die so genannte Davidwache, eine Polizeidienststelle im Hamburger Stadtteil St. Pauli, von einem Haufen Vermummter angegriffen, mit Steinen und Buttersäure beworfen. Aufgrund der skandierten Parolen (,,Habt ihr immer noch nicht genug?") kann man wohl davon ausgehen, dass diese Attacke in Verbindung mit den Krawallen am 4. Adventswochenende in Verbindung standen.

3 Polizisten, die sich aus der Wache herauswagten, wurden zum Teil schwer verletzt durch Steinwürfe und Pfefferspray, ein Polizist mit gebrochenem Kiefer ins Krankenhaus eingeliefert.

Keiner der Täter konnte festgenommen werden.



Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis sich die linksextreme Szene nicht mehr stolz damit brüsten kann, noch nie direkt für den Tod eines Menschen verantwortlich zu sein...

Aber wahrscheinlich wird dann behauptet, dass man ja für eine ,,gute Sache" kämpfe und es dabei eben Opfer geben würde. Und außerdem hätten ja Neonazis viel mehr Menschen umgebracht und die Polizisten wussten ja vorher, worauf sie sich bei diesem Beruf einlassen...


melden
Uthred
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

29.12.2013 um 15:00
das is aber eher ne sehr seltsame Aktion gewesen, 50 vermummte Vollidioten, wer weiß was das für Kunden waren? Auch sehr seltsam, daß da keiner festgenommen wurde - da würd ich vorher auch noch ein paar andere Quellen lesen wollen.

Mit links hat so ne Nummer so gar nix zu tun.


melden
_Themis_
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

29.12.2013 um 16:28
Uthred schrieb:Mit links hat so ne Nummer so gar nix zu tun.
Is klar...
Nach neuen Informationen sollen es die Randalierer vergangene Woche auch auf die Villen mehrerer Firmenchefs abgesehen haben. Das bestätigte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Am Samstag hatte die "Hamburger Morgenpost" berichtet, ihr liege ein Bekennerschreiben vor. Darin sollen sich die Täter damit rühmen, die Elbchaussee mit Barrikaden lahmgelegt und danach Villen und Büros mit Farbe angegriffen zu haben.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article123376755/Vermummte-attackieren-Polizisten-vor-Davidwache.html

oder
Die Serie der Brandsatzfunde an Berliner Bahnstrecken reißt nicht ab. Nach dem Anschlag vom Montag wurden vier weitere Brandsätze entdeckt.....Zusammen mit den Attacken gegen die Bahn tauchte ein Bekennerschreiben auf.
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/1376142/linksextreme-halten-berliner-bahn-in-atem.html

oder
In der Nacht zum Freitag verübten Linksextreme Anschläge auf sechs Berliner Jobcenter, eine SPD-Zentrale und weitere Bürogebäude. Auf einer Internetseite der linken Szene tauchte nun ein Bekennerschreiben auf.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/gewaltausbruch-nach-friedlichem-1-mai-linksextreme-bekennen-sich-zu-den-anschlaegen-au...

oder
Die militante gruppe (mg) war eine in Deutschland tätige linksradikale militante Untergrundorganisation, die im Jahre 2001 erstmals in Erscheinung trat. Sie fasste Anschläge als legitimen Bestandteil ihres „revolutionären Kampfes“ auf, den sie „auf einer sozialrevolutionären und antiimperialistischen kommunistischen Grundlage“ führte. Im Raum Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt werden ihr Brandanschläge[1] und Versendung von scharfer Munition zur Last gelegt. Des Weiteren initiierte sie innerhalb der linksradikalen Zeitschrift Interim eine „Militanzdebatte“. Nach eigenen Angaben hat sich die Gruppe im Juli 2009 aufgelöst. Die Ermittlungsbehörden sehen die Gruppe Revolutionäre Aktionszellen als Nachfolger der mg.

Juni 2001 Versendung von Drohbriefen und scharfer Munition an den Regierungsbeauftragten für die Entschädigung der Zwangsarbeiter, Otto Graf Lambsdorff, und an die Repräsentanten der „Stiftungsinitiative der Deutschen Wirtschaft“

22. Juni 2001 Brandanschlag auf ein Fahrzeug der Daimler-Benz-Niederlassung in Berlin-Marienfelde

5. Februar 2002 Versuchter Brandanschlag auf das Sozialamt in Berlin-Reinickendorf sowie Versendung eines Bekennerbriefes, einer scharfen Patrone und eines Messers an den Sozialstadtrat von Reinickendorf, Frank Balzer (CDU), der im Bekennerbrief als „Personifizierung des alltäglichen Sozialamtsterrors“ bezeichnet wird

29. April 2002 Brandanschlag auf Fahrzeuge der Daimler-Chrysler-Niederlassung in Großziethen

1. Januar 2003 Brandanschlag auf das Finanzamt Berlin-Neukölln

26. Februar 2003 Brandanschlag auf zwei Bundeswehrfahrzeuge in Petershagen

18. September 2003 Brandanschlag auf das Oberlandesgericht Naumburg (Saale) und ein Fahrzeug der Außenstelle der Staatsanwaltschaft Halle (Saale) in Naumburg

Oktober 2003 Brandanschlag auf Fahrzeuge der ALBA AG in Berlin-Reinickendorf

1. Januar 2004 Brandanschlag auf den Sitz des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin

März 2004 Brandanschlag gegen das „MoZArT“-Projekt des Arbeitsamtes Berlin-Nord und Sozialamtes Berlin-Pankow

7. Mai 2004 Brandanschlag auf Fahrzeuge der Deutschen Telekom AG in Berlin-Wedding

23. September 2004 Brandanschläge auf eine Verwaltungseinrichtung des Asylbewerberleistungsgesetzes im Bezirksamt Berlin-Reinickendorf sowie auf das Sozialamt Berlin-Tempelhof-Schöneberg

10. Januar 2005 Brandanschlag auf einen Neubau des Discounters Lidl in Berlin

29. April 2005 Brandanschläge auf Fahrzeuge des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz (MLUV) in Potsdam und ein Privatfahrzeug eines Polizeibeamten in Berlin-Reinickendorf
November 2005 Brandanschlag auf das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin-Steglitz

17. Februar 2006 Brandanschlag auf eine Renault-Niederlassung in Berlin-Reinickendorf
Februar 2006 Versuchter Brandanschlag auf ein Fahrzeug des Centre Français de Berlin in Berlin-Wedding

20. März 2006 Brandanschlag auf den Fuhrpark des Ordnungsamtes Berlin Treptow-Köpenick

9. April 2006 Brandanschlag auf ein Polizeipräsidium in Berlin

5. Mai 2006 Brandanschlag auf zwei Dienstfahrzeuge der Berliner Polizei in Berlin-Lichtenrade. In ihrem Bekennerschreiben kritisiert die mg den Polizeieinsatz am 1. Mai in Berlin.

24. Mai 2006 Brandanschlag auf das Sozialgericht in Berlin-Mitte

20. Juli 2006 Brandanschlag auf ein Autohaus in Berlin-Mitte

4. September 2006 Brandanschlag auf zwei Dienstfahrzeuge der Bundespolizei in Berlin-Lichtenberg. Als Grund für diesen Anschlag gibt die mg in ihrem Selbstbezichtigungsschreiben an, dass fünf Flüchtlinge und ein Fluchthelfer durch einen Unfall in einem Auto nach einer Verfolgungsjagd durch die Polizei zu Tode kamen.

11. September 2006 Brandanschlag auf vier Dienstfahrzeuge des Ordnungsamtes Berlin-Reinickendorf

20. Dezember 2006 Brandanschlag auf Garagen einer Arztpraxis in Dessau und Farbanschlag auf das Haus eines leitenden Polizeibeamten in Wolfen; Hintergrund ist der Tod Oury Jalloh: Dem Arzt wirft die mg vor, Oury Jalloh Blut entnommen und sich nach dessen Tod rassistisch geäußert zu haben, dem Polizeibeamten, als Dienstgruppenführer den Feueralarm aus Jallohs Zelle ignoriert und zweimal abgeschaltet zu haben.

15. Januar 2007 Brandanschlag auf Fahrzeuge der Bundespolizei in Oranienburg. Als Grund gibt die militante gruppe (mg) an, dass die Bundespolizei das zentral „ausführende Verfolgungs- und Abschiebeorgan von MigrantInnen und Flüchtlingen in der BRD“ sei.
Die Aktion sollte direkt in die „Abschiebemaschinerie“ eingreifen und stelle ein Beispiel für militanten Antirassismus dar. Außerdem sei dieser Anschlag der erste Beitrag zur „militanten Kampagne gegen den G8-Gipfel“.

16. März 2007 Brandanschlag auf einen Bürokomplex des Verbandes Türkischer Industrieller und Unternehmer sowie der Italienischen Handelskammer für Deutschland e. V. in Berlin. Im drei Tage später aufgetauchten Bekennerschreiben setzten sich die Autoren mit dem Internationalen Aktionstag für die Freiheit der politischen Gefangenen auseinander. [25]

18. Mai 2007 Brandanschläge auf zwei Einsatzfahrzeuge der Polizei in Berlin-Spandau. Das vier Tage später aufgetauchte Bekennerschreiben erklärt die Gründe des Anschlags - diese hingen unter anderem mit den Razzien vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 zusammen. [26][27]

14. Januar 2009 Brandanschlag auf das Sozialgericht in Potsdam [28]

14. Januar 2009 Brandanschlag auf ein Jobcenter der Arbeitsagentur in Berlin-Charlottenburg[28]

26. Februar 2009 Brandanschlag auf einen Funkwagen der Bundeswehr in Burg (Sachsen-Anhalt)[28]

Politische und strategische Positionen
Laut Bundeskriminalamt hat die militante Gruppe eine kommunistische ideologische Basis. So wurde in einem Bekennerschreiben eine „revolutionäre Organisation, die sich die Struktur einer Partei gibt“, als Fernziel genannt. Des Weiteren ruft die „mg“ dazu auf, die linksradikale Bewegung zu stärken und zu unterstützen. Ein weiterer Auszug aus einem Theoriepapier der „mg“ stellt klar „dass für die sozio-ökonomischen Bedingungen in der BRD nur eine Diskussion bspw. des Organisationsaufbaus der PCE(r) Grapo oder der BR/PCC perspektivisch ist. (...)“.[29] Die weitere Ausrichtung der Gruppe ist klar antiimperialistisch.

2003 verfasste die mg einen Beitrag aus Anlass des Aufrufs 27. Juni 1993 - 10 Jahre nach dem Tod von Wolfgang Grams. Glaubt den Lügen der Mörder nicht! Kein Vergeben - Kein Vergessen! Gemeinsam den Kampf um Befreiung organisieren!, der zuvor in linksradikalen Zeitschriften (Interim Nr. 569, 3. April 2003; Angehörigen Info Nr. 271, 14. April 2003; Rote Hilfe Zeitung 2/2003) veröffentlicht worden war. Darin brachte sie u.a. ihre Fundamentalopposition zum bestehenden politischen System der Bundesrepublik Deutschland zum Ausdruck: „Wir halten es für eine politisch hilflose Geste auf vermeintliche ‚Verstöße‘ gegen einzelne ‚bürgerliche Rechtsgrundsätze‘ aufmerksam machen zu wollen, ohne den systemimmanenten Charakter der Klassenjustiz aufzuzeigen bzw. diesen zu vernachlässigen“. Mit dem liberalen Rechtsstaat würden „‚allumfassende Menschenrechte‘ halluziniert, an denen die Angehörigen der revolutionären Linken partizipieren müssten. Auf der Basis einer kapitalistischen Gesellschaftsformation bleiben ‚Menschenrechte‘ jedoch jede Sekunde systemimmanent auf der Strecke“.

Scharfe Kritik übt die mg entsprechend an (potentiellen) „linksliberalen BündnispartnerInnen“: „Linksliberale Kräfte waren auch historisch, seitdem Kommunistinnen Politik machen, nie ein Katalysator für eine Emanzipation, die den Namen verdient. Ganz im Gegenteil, sie haben ihre Rolle viel mehr im Kanalisieren und Entpolitisieren ... von gesellschaftlichen Konflikten gesehen und nicht darin, sie inhaltlich, praktisch und organisatorisch zu revolutionieren“. Linksliberale seien „in letzter Instanz ApologetInnen der herrschenden Ordnung und deren gesellschaftskritische Fassade. ...Ihre weichgespülte ‚Opposition‘ dient dem Staat dazu, seinen vermeintlichen ‚Liberalitätsgrad‘ gegenüber abweichenden politischen Meinungen zu dokumentieren“. Zudem seien diese „ZivilgesellschafterInnen zahlen- und einflußmäßig völlig irrelevant“ und hätten „keine herausragenden (intellektuellen) Köpfe wie in den 70er Jahren“. Deshalb fordert die mg, sich „von einer Bündnisanbiederei gen (fiktivem) Linksliberalismus und Zivilgesellschaft zu verabschieden“.

In der Öffentlichkeit wird die militante gruppe (mg) dem linksautonomen Umfeld zugeordnet
Wikipedia: Militante_gruppe_(mg)

oder aus dem Verfassungsschutzbericht 2012 unter der Rubrik Linksextremismus
Die Anwendung von Gewalt – auch gegen Personen – halten Autonome zum Erreichen ihrer Ziele für erforderlich. Sie rechtfertigen die eigene Gewalt als notwendiges Mittel in der politischen Auseinandersetzung, um sich gegen die „strukturelle Gewalt“ eines „Systems von Zwang, Ausbeutung und Unterdrückung“ zu wehren. Insbesondere grenzen sich gewaltbereite
Linksextremisten immer wieder von aus ihrer Sicht reformistischen und gewaltfreien Bewegungen ab:

„Wir haben das Ziel einer Gesellschaft ohne Ausbeutung und
Unterdrückung mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu
erreichen, dies wird den bewaffneten (Massen-)Aufstand ebenso
konzeptionell einschließen wie die bewaffnete Verteidigung gegen
reaktionäre Bestrebungen vor, während und nach einer politischen
und sozialen Umwälzung. (…)
Eine organisierte Aufstandspolitik der revolutionären Linken ist
nicht denk- und umsetzbar, wenn sie sich auf einige wenige Ausdrucksmittel
beschränken lässt oder selbst beschränkt. (…)
[D]ie politische Umsetzung und Aufrechterhaltung einer sozialen
Utopie ist ohne die von Beginn an konzeptionell mitgedachte und
mit-praktizierte militante und bewaffnete Option lediglich Hirngespinst
und Redensart.“
(„radikal“ Nr. 165, Winter 2012, S. 14 bis 19)
Die Liste ließe sich noch sehr viel weiter führen aber ist ja alles völlig untypisch für die linksextremistischen Terroristen


melden
Uthred
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

29.12.2013 um 17:05
nö aber die Quellen sind typisch, Bekennerschreiben gehen ja grundsätzlich nur an Springer und Bertelsmann.
Verschiedene Sachen werden auch extrem übertrieben dargestellt und auch oft einseitig dargestellt.


Daß am 1. Mai irgendwelche Vollidioten nur auf Kreawall aus sind, läßt sich mit linken Positionen überhaupt nich vereinbaren. Bei den vielen Brandanschlägen sind auch so einige Trittbrettfahrer zu vermuten. Wer sagt denn, daß da nich auch einige frustrierte Arbeitslose am Start waren. Letztlich sind Eigenaussagen von solchen Gruppen auch immmer mit Vorsicht zu genießen.

Tollerierbar is das meiste davon sicherlich nicht und ich lehn sowas auch ab, kontraproduktiv und böse.



Und der Verfassungsschutzbericht is ja auch immer ein sehr, sehr großes Märchenbuch, den Jungs glaub ich so gar nix. Die ganze Behörde hat sich zum Teil aus Gestapokreisen gegründet, die meisten dort sind weiter rechts verortet als die CDU. Wenns ma was aufzuklären gilt, geht gar nix (will gar nix gehen), aber über Linke und Muslime wissen die jede Menge Gefahren herbeizureden.


melden

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

29.12.2013 um 17:26
In
Kc schrieb:Und wieder eine neue Eskalationsstufe:

http://www.mopo.de/polizei/schon-wieder--vermummte-greifen-davidwache-an--polizist--45--schwer-verletzt,7730198,25747140...


Kurzform:
heißt es weiter:
Kai Voet van Vormizeele, innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, fordert: "Der Senat muss jetzt dringend ein klares Konzept gegen linksextreme Gewalt vorlegen. Eine weitere Eskalation der Gewalt darf nicht akzeptiert werden."

In einer schriftlichen Mitteilung heißt es weiter: "Offenbar bezeichneten sich die brutalen Kriminellen von gestern Abend selbst als Fans des FC St. Pauli. Der Verein ist jetzt aufgefordert, sich eindeutig von diesen Gewalttätern zu distanzieren!"


melden

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

29.12.2013 um 17:35
Kc schrieb:Keiner der Täter konnte festgenommen werden.
Vielleicht doch 4 !

"Am Freitagabend ist es nach dem Spiel des FC St. Pauli zu schweren Ausschreitungen gekommen. Hierbei wurden fünf Streifenwagen vor der Davidwache sowie die Davidwache selber schwer beschädigt.

Rund 300 vermummte Randalierer haben am Abend die Polizeistation und davor parkende Autos mit Steinen beschmissen und beschädigt. Vier Personen hat die Polizei in Gewahrsam genommen. Der Hintergrund der Tat ist unklar."

http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Hamburg-aktuell/Hamburg-regional/2013/Dezember/Ausschreitung-Davidwache-und-Strei...


melden

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

29.12.2013 um 18:04
@eckhart

Das ist leider nicht aktuell :D

Ich darf mal auf das Datum im von dir verlinkten Bericht hinweisen:
Hamburg, 21.12.2013
Es stimmt, am 21. gab es schon einmal einen derartigen Angriff auf die Davidwache. War quasi der Auftakt zu den schweren Krawallen am letzten Adventswochenende, da ging es leider ziemlich rund.


Ich spreche mich sehr dafür aus, dass die Bürger die Behörden und Politik kritisch begleiten und ihre demokratischen Rechte aktiv wahrnehmen.

Nicht akzeptabel finde ich, so zu tun, als ob wir Verhältnisse hätten, wie in manchen, afrikanischen Staaten, wo diktatorische Regime herrschen und dem Volk gar keine andere Wahl bleibt, als sich gewaltsam zu befreien.

Ich finde es nicht akzeptabel, gewalttätig zu demonstrieren.


Die Ausflüchte und Vorwürfe der Flora-Anwälte, Linkspartei und Grünen, die Gewalt sei von der Polizei ausgegangen, ist für mich fast ein Hohn. Es dürfte schließlich bekannt sein, dass in einem langen Vorlauf in ganz Deutschland, sogar Europa, in der linksradikalen Szene dazu aufgerufen wurde, nach Hamburg zu kommen und ordentlich Krawall zu machen.
Zudem sollte man sich auch fragen, warum ,,friedliche Demonstranten" von jetzt auf gleich mit Böllern, Zündmaterial, Steinen, Flaschen und anderen Wurfgeschossen ausgerüstet sind.

Geht eigentlich gar nicht, es sei denn, die haben Magier dabei oder sie haben sich schon vorher aktiv bewaffnet und waren auf Zusammenstöße aus.


Naja, wie gesagt, wenn ich jetzt den AKTUELLEN Angriff auf die Davidwache lese:

Fraglich, wie lange sich die linksextreme Szene und verharmlosende Seiten damit brüsten können, durch Linksextreme seien ja noch nie Tote verursacht worden...


Und wenn die Polizisten, falls sie wieder in solch eine Attacke geraten, die Schusswaffe einsetzen, wird garantiert das Geschrei wieder groß sein und von Bullenstaat, schießwütigen Beamten usw. fabuliert, welche ja nur Demonstranten an der Ausübung ihrer Rechte hindern wollen.


Es ist nicht gut, wie sich das hochschaukelt, überhaupt nicht gut...


melden

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

29.12.2013 um 18:10
Das ist leider nicht aktuell :D

Ich darf mal auf das Datum im von dir verlinkten Bericht hinweisen:

Hamburg, 21.12.2013
Du hast recht ! Die Verwechslung ist mir passiert, weil im Link davor auch vom FC St Pauli die Rede war ... und ich in der Richtung recherchierte. Zufall, dass die an beiden Tagen gespielt haben (sollen).

Die linksextreme Gewalt erweist ja den Linken einen vergleichbaren Bärendienst, wie die Fussball-Gewalt den Fussballvereinen.


melden

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

29.12.2013 um 18:16
Achja der FC St. Pauli.

Viele linke Pauli-Fans bezeichnen alles was Rechts ist als "Braun", aber dabei sind die Trikots von Pauli braun und selbst singen sie gerne "Hamburg ist BRAUN - Weiß" ... welch Ironie x)


melden
Uthred
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

29.12.2013 um 20:00
Kc schrieb:Es ist nicht gut, wie sich das hochschaukelt, überhaupt nicht gut...
Nee isses ganz und gar nicht, stellt sich die Frage, ob das vielleicht bewußt gesteuert wird, durch doch aggressive Polizei, Demo- und Versammlungsverbote bzw. spätere Schikanen während der Demos oder Versammlungen, wie gesagt Vollidioten zu provozieren is das Einfachste der Welt und auch im linken Spektrum tummeln sich da ne Menge. Wenn alles schön eskaliert und mit bestimmten Themen vermengt wird, kann man dann auch wunderbar thematisch gleichwertige Veranstaltungen verbieten, kontrollieren, einschränken.


melden
Anzeige
_Themis_
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

29.12.2013 um 21:06
@Kc
Kc schrieb:Gestern Nacht wurde die so genannte Davidwache, eine Polizeidienststelle im Hamburger Stadtteil St. Pauli, von einem Haufen Vermummter angegriffen, mit Steinen und Buttersäure beworfen. Aufgrund der skandierten Parolen (,,Habt ihr immer noch nicht genug?") kann man wohl davon ausgehen, dass diese Attacke in Verbindung mit den Krawallen am 4. Adventswochenende in Verbindung standen.

3 Polizisten, die sich aus der Wache herauswagten, wurden zum Teil schwer verletzt durch Steinwürfe und Pfefferspray, ein Polizist mit gebrochenem Kiefer ins Krankenhaus eingeliefert.
Dazu sagte wohl die Polizeigewerkschaft das, was ich die Tage schon schrieb
Die Deutsche Polizeigesellschaft erklärte: "Wer aus kürzester Distanz Flaschen und Steine auf Polizisten wirft, nimmt billigend in Kauf, dass Menschen getötet werden:" Die Gewerkschaft der Polizei sieht mittlerweile "eine Dimension erreicht, die einen Schusswaffengebrauch situationsbedingt wahrscheinlich machen könnte".
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/dutzende-vermummte-verletzen-auf-st-pauli-hamburger-polizisten-schwer-a-941194.htm...

Und so wie ich es die tage schon schrieb, sage ich auch heute noch dass ich dafür vollstes Verständnis unter den stattgefundenen Bedingungen habe.
Man darf also gespannt sein, welche Entwicklung sich in den nächsten Jahren zeigt


melden
567 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Irak-Krieg9 Beiträge