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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.596 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

05.01.2016 um 06:29
sicher wollten sie nur die Wirtschaft ankurbeln oder ein deutliches Zeichen gegen Rechts setzen:

http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Linksextremisten-bekennen-sich-zu-Anschlag-auf-Zoll-in-Lei...


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Warhead
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

05.01.2016 um 08:26
Hätte ja gerne das vollständige Bekennerschreiben gelesen,nicht nur Fraktale

@Aldaris
Ich sehe keine revolutionäre Situation,nicht mal ansatzweise eine vorrevolutionäre Phase.
Im Gegenteil,statt Utopien zu realisieren und Räume aus der kapitalistischen Umklammerung zu befreien,sehen wir uns mehr und mehr gezwungen dieses System gegen einen neuen aufkommenden Faschismus zu verteidigen.
Nicht weil es uns so trefflich viel Gutes zu bieten hat,sondern weil die Alternativen die uns die Faschisten im neuen Gewand anbieten nur in Pogromen und Trümmerwüsten enden werden.
Wir wissen nur zu gut das wir oft genug,ganz nach Bedarf,mal als humanes,demokratisches Feigenblatt,mal sls revoluzzende,brandschatzende Unholde herhalten dürfen.
Etwas anderes zu erwarten steht kaum im Raum


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Bla-bla-bla
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05.01.2016 um 10:36
@Warhead
Warhead schrieb:Wir wissen nur zu gut das wir oft genug,ganz nach Bedarf,mal als humanes,demokratisches Feigenblatt,mal sls revoluzzende,brandschatzende Unholde herhalten dürfen.
Ich würde ja sagen du gehörst zur Gruppe der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsetzen gepflastert.
Du merkst gar nicht mehr das es u.A. Typen wie du sind die die vormals völlig unpolitischen „Normalos“ den Neuen Rechten in die Arme treiben mit deinen unhaltbaren Thesen. Du bist quasi eine Selbst erfüllende Prophezeiung.


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05.01.2016 um 12:51
Bla-bla-bla schrieb:die die vormals völlig unpolitischen „Normalos“ den Neuen Rechten in die Arme treiben mit deinen unhaltbaren Thesen.
Oh ist wieder Märchenstunde? Das vom Sozialdeterminismus des unpolitischen Nazis hatten wir aber letztens schon.


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e_h_12
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05.01.2016 um 16:33
@Warhead
Warhead schrieb:Ich sehe keine revolutionäre Situation,nicht mal ansatzweise eine vorrevolutionäre Phase.
Im Gegenteil,statt Utopien zu realisieren und Räume aus der kapitalistischen Umklammerung zu befreien,sehen wir uns mehr und mehr gezwungen dieses System gegen einen neuen aufkommenden Faschismus zu verteidigen.
Nicht weil es uns so trefflich viel Gutes zu bieten hat,sondern weil die Alternativen die uns die Faschisten im neuen Gewand anbieten nur in Pogromen und Trümmerwüsten enden werden.
Wir wissen nur zu gut das wir oft genug,ganz nach Bedarf,mal als humanes,demokratisches Feigenblatt,mal sls revoluzzende,brandschatzende Unholde herhalten dürfen.
Etwas anderes zu erwarten steht kaum im Raum
Die Faschisten im neuen Gewand seid ihr - du und deinesgleichen. Das wird mit der Masche, wer nicht unserer Meinung ist, muss verprügelt, an den Pranger gestellt oder wenigstens mundtot gemacht werden, täglich aufs neue demonstriert.


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05.01.2016 um 17:41
e_h_12 schrieb:Das wird mit der Masche, wer nicht unserer Meinung ist, muss verprügelt, an den Pranger gestellt oder wenigstens mundtot gemacht werden, täglich aufs neue demonstriert.
Genau das, was man also auch täglich von besorgten Bürgern hört und liest.


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collectivist
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05.01.2016 um 17:52
@e_h_12
Du solltest dich mal schlau machen, was den Faschismus ausmacht! Bestandteile bzw Ideologeme faschistischer Weltanschauungen sind unter anderem der Völkische Nationalismus und der daraus implizierte Rassismus sowie eine extrem konservative Gesellschaftspolitik. Der Faschismus ist nicht die politische Bewegung des Proletariats, sondern vielmehr die des (konservativen/reaktionären) Kleinbürgertums


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05.01.2016 um 18:14
Hallo @collectivist , hallo @alle !

Ich halte es für legitim von "Linksfaschismus" zu sprechen. Der Fanatismus und das Sendungsbewustsein ist der Gleiche. Letztlich unterscheidet sich nur "der Popanz" um den es sich dreht.

Gruß, Gildonus


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collectivist
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05.01.2016 um 18:21
@Gildonus
''Linksfaschismus'' ist kein politikwissenschaftlicher Terminus, sondern ein Kampfbegriff der Konservativen, welche die Gräueltaten des mit dem Konservatismus ideologisch verwandten Faschismus zu verwischen versuchen. Letztlich handelt es sich bei Faschismus und Nazional''sozialismus'' ( bezieht sich auf die Volksgemeinschaft) um die Superlative im rechten Spektrum, so wie der Kommunismus und der Anarchismus die Superlative im linken Spektrum bilden


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05.01.2016 um 18:36
@collectivist

Komischerweise endeten aber alle relevanten Experimente der linksradikalen Utopien selbst im Faschismus. Es scheint dort also eine deutliche Diskrepanz zwischen politischer Theorie und Realität zu geben.


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collectivist
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05.01.2016 um 19:21
Aldaris schrieb:Komischerweise endeten aber alle relevanten Experimente der linksradikalen Utopien selbst im Faschismus.
Manche Regime, die vom Image des Kommunismus Gebrauch machten, waren allenfalls nationalistisch. Faschistisch gemäß der Definition war nicht mal die SU unter Stalin. Die Ostblockstaaten waren eher konservativ, aber vom Fascismus noch weit entfernt. In Yugoslawien unter Tito nicht mal ansatzweise. Auch auf China trifft der Faschismus-Vorwurf nicht zu, denn nach der Mao-Ära gleitete China in einen autoritären Kapitalismus ohne völkischen Wahn. In Vietnam bzw Indochina entstand im Nachhinein auch kein Faschismus, selbst Pol Pot war kein Faschist im klassischen Sinne. Nordkorea hängt ihrer eigens entworfenen Chuche-Ideologie an, was zwar Nationalismus enthält, allerdings noch nicht als Faschismus per Definition durchgeht. Kuba ist ebenso kein bisschen faschistisch geworden, da war das Batista-Regime schon eher als faschistisch einzustufen


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05.01.2016 um 19:28
@collectivist

Mag sein, dass ich den Begriff des Faschismus nicht gemäß der Politikwissenschaft richtig benutze - ich bin auch kein Politikwissenschaftler. Aber das, was ich darunter verstehe, ist die autoritäre Kontrolle des Staates über die Bevölkerung, die Medien, politische Oppositionen, Andersdenkende, Minderheiten und auch über die Intellektuellen. All diese Gegner werden verbannt, eingesperrt oder exekutiert. Das trifft mehr oder weniger auf die Experimente zu und schlägt bzw. spiegelte sich in schlimmster Form unter Stalin, Mao, Pol Pot und der Kim-Dynastie wieder. Ähnliches erkennt man auch bei rechtsextremen Regimen wie den Nazis oder Monarchien.

Jedenfalls liefen diese Utopien allesamt nicht in die angepeilte Richtung. Das gibt einem doch zu denken.


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interrobang
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05.01.2016 um 19:32
@Aldaris
Extremistische Richtungen in der Politik führen halt immer automatisch in den Faschismus da Extremisten allen ihre lebensweise aufzwingen wollen.


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collectivist
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05.01.2016 um 19:37
@Aldaris
Deine Kritik bzgl Stalin, Pol Pot etc. teile ich schon. Ich verachte autoritäre Regime mehr als alles andere. Der Sozialismus, wie ich ihn mir vorstelle, sollte deshalb relativ dezentral strukturiert sein. Die Unternehmen sollten unmittelbar an die Belegschaften übergeben und nicht - wie es in den meisten ''sozialsitischen'' Ländern der Fall war - verstaatlicht werden. Das war auch ein Fehler, der begangen wurde und anschließend zum Zerfall beitrug. Den idealen Sozialismus, der als Interimssystem zum Kommunismus fungiert, stelle ich mir demokratisch, individuenkonform und bunt vor, der Diskurs steht an erster Stelle... eiserne Vorhänge und Politbüros sind da ausdrücklich unerwünscht


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interrobang
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05.01.2016 um 19:40
@collectivist
Wie soll dein System Demokratisch sein wen du die menschen einteignen willst? o_O


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collectivist
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05.01.2016 um 19:45
@interrobang
Was soll denn an der Ausbeutung, die von den meisten Produktionsmittel-Eigentümern vollzogen wird, demokratisch sein?? Der Kapitalismus ist ein zutiefst patriarchales System, das ohne Ausbeutung an Mensch und Umwelt gar nicht funktionsfähig ist. Es ist einfach nur asozial, andere für sich arbeiten zu lassen, nen Niedriglohn zu zahlen, aber im Gegenzug den gesamten Mehrwert unter den Nagel zu reissen. Ferner kommt der Kapitalismus ohne Hackordnung nicht aus, aber ich HASSE Hackordnung und Hierarchie!!


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05.01.2016 um 19:47
collectivist schrieb:'Linksfaschismus'' ist kein politikwissenschaftlicher Terminus, sondern ein Kampfbegriff der Konservativen
Kommt der nicht von Habermas? Demselben, den man früher als Vordenker der RAF beschimpft hat?
Ach rechter Populismus ist schon was groteskes.


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interrobang
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05.01.2016 um 19:49
@collectivist
collectivist schrieb:Was soll denn an der Ausbeutung, die von den meisten Produktionsmittel-Eigentümern vollzogen wird, demokratisch sein??
Welche ausbeutung meinst du???
collectivist schrieb: Der Kapitalismus ist ein zutiefst patriarchales System, das ohne Ausbeutung an Mensch und Umwelt gar nicht funktionsfähig ist.
Nein.
collectivist schrieb: Es ist einfach nur asozial, andere für sich arbeiten zu lassen,
Das ist ein ganz normaler tauschhandel. Der eine bezahlt den anderen für etwas.
collectivist schrieb:nen Niedriglohn zu zahlen
Dan halt nen anderen Job sichen.
collectivist schrieb:aber im Gegenzug den gesamten Mehrwert unter den Nagel zu reissen.
Ja weil diese leute das unternehmen aufgebaut haben.
collectivist schrieb:Ferner kommt der Kapitalismus ohne Hackordnung nicht aus
Is blödsinn. Das hat nichts mit kapitalismus zu tun.
collectivist schrieb: aber ich HASSE Hackordnung und Hierarchie
Dan werd halt selbstständig.


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05.01.2016 um 19:49
collectivist schrieb:Den idealen Sozialismus, der als Interimssystem zum Kommunismus fungiert, stelle ich mir demokratisch, individuenkonform und bunt vor, der Diskurs steht an erster Stelle... eiserne Vorhänge und Politbüros sind da ausdrücklich unerwünscht
Dann möchte in an der Stelle konkret werden: Aus wem besteht die 'Bundesregierung', von mir aus auch die obersten Entscheidungsträger oder wählt das Volk immer direktdemokratisch, z.B. wenn es um Außenpolitik geht? Gibt es noch gewählte Mandatsträger? Wie wird die derzeitige Verfassung modifiziert? Denn das Grundgesetz müsste ja irgendwie verändert werden - insbesondere wenn es um die Eigentumsrechte geht.


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05.01.2016 um 19:52
interrobang schrieb:Welche ausbeutung meinst du???
#Mehrwertgenerierung


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