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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.079 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.11.2015 um 15:48
kakaobart schrieb:Wie kann man mit solchen Leuten überhaupt freiwillig gemeinsam auf die Straße gehen?!
Die Frage kann man auch umdrehen. Ziemlich aussageloser Kommentar von jemandem der wahrscheinlich noch nie auf einer Demonstration war.


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kakaobart
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.11.2015 um 15:59
@paranomal
paranomal schrieb:Die Frage kann man auch umdrehen. Ziemlich aussageloser Kommentar von jemandem der wahrscheinlich noch nie auf einer Demonstration war.
Wenn man bei der Veranstaltung ankommt und schon linksEXTREME Symbole und Parolen vorfindet...weiß man doch gleich, wie der Hase läuft.

Generell wäre es ein Zeichen von Respekt gegenüber dem Rechtsstaat, wenn solche Extremisten von Anfang an bei der
Werbung für die Veranstaltung DEUTLICH darauf hingewiesen werden, daß sie unerwünscht sind und nicht geduldet werden.

Den Umstand, daß dies nicht passiert muß man als interne Unsicherheit verstehen, daß die linke Szene fürchtet nicht genug Menschen auf die Straße zu bekommen, wenn sie die Extremisten aussperrt...


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.11.2015 um 16:10
Seit dem Mittag demonstrieren tausende Menschen friedlich gegen die rechtsextreme NPD - Schwerpunkte dabei sind ein Aufzug am Bahnhof und das Kultur-Festival der Initiative "Weinheim bleibt bunt".

Wie kann man mit solchen Leuten überhaupt freiwillig gemeinsam auf die Straße gehen?! Da marschieren die übelsten Gewaltverbrecher unter den Teilnehmern mit und vereinnahmen die ganze Verantaltung für sich und ihre Hass-Ideologie.

Wer solchen Leuten hinterher läuft macht sich zum Mittäter!
Du meinst also: "Am besten gar nicht gegen die NPD demonstrieren!" ? @kakaobart ?


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.11.2015 um 16:22
kakaobart schrieb:Wenn man bei der Veranstaltung ankommt und schon linksEXTREME Symbole und Parolen vorfindet...weiß man doch gleich, wie der Hase läuft.
Achja weil AfA-Flagge=Steine schmeißen oder wie?
kakaobart schrieb:Generell wäre es ein Zeichen von Respekt gegenüber dem Rechtsstaat, wenn solche Extremisten von Anfang an bei der
Werbung für die Veranstaltung DEUTLICH darauf hingewiesen werden, daß sie unerwünscht sind und nicht geduldet werden.
Ich bin auch kein Freund von theorielosem Riotporn, dem sich manche Bewegungslinke hingeben, aber sowas ist quasi nicht zu kontrollieren. Außerdem gibt es bei derartien Veranstaltungen durchaus öfters hinweise auf Gewaltverzicht u.ä. im voraus. Wieso du unterstellst das sowas kein Thema wäre, weiß ich auch nicht. Stereotypes Denken?
kakaobart schrieb:Den Umstand, daß dies nicht passiert muß man als interne Unsicherheit verstehen, daß die linke Szene fürchtet nicht genug Menschen auf die Straße zu bekommen, wenn sie die Extremisten aussperrt...
Du kannst dir deine billigen Versuche sparen zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechts zu kriminalisieren. Aber es ist schon interessant, das man deiner Meinung nach gar nicht gegen rechts sein kann wenn man nicht stramm links ist. Bedeutet das im Umkehrschluss, das die bürgerliche alternative kritiklose Duldung bedeutet?


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.11.2015 um 16:25
@eckhart

Naja, wenn wir ehrlich sind ist das argument von links auch oft 'wer auf ner demo wo gruppe x ist mitläuft, der macht sich mitshculdig'.


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21.11.2015 um 16:38
@Shionoro

Man würde ihn vielleicht ernster nehmen, wenn nicht fast alle seine Kommentare darauf abzielen würden, Rechtsextremismus durch Verdrehungen zu relativieren.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.11.2015 um 16:40
@aseria23

Auch jemand den man nicht ernst nimmt kann durchaus ein richtiges argument haben, bzw. , es ist keine netschuldigung dafür, sich selbst inkonsequent zu verhalten.

Wenn wir bei ner Pegida Demo sagen mitgehangen, mitgefangen, oder bei ner AfD demo, dann gilt das auch für Leute die wissentlich mit gewaltbereiten oder anderweitig extremistischen leuten auf ner linken demo gemeinsam laufen.


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21.11.2015 um 17:01
Shionoro schrieb:Wenn wir bei ner Pegida Demo sagen mitgehangen, mitgefangen, oder bei ner AfD demo, dann gilt das auch für Leute die wissentlich mit gewaltbereiten oder anderweitig extremistischen leuten auf ner linken demo gemeinsam laufen.
Es macht eindeutig einen Unterschied ob ein breites Aktionsbündnis oder eine spezifische Organisation oder Partei eine Demo organisiert. Ich würde auch auf keiner Demo mitlaufen die von der Partei Die Linke ins leben gerufen worden ist.


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kakaobart
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21.11.2015 um 17:02
@eckhart
eckhart schrieb:Du meinst also: "Am besten gar nicht gegen die NPD demonstrieren!" ? @kakaobart ?
Nein, ich finde demokratischen Protest gegen die NPD sehr gut und notwendig! Allerdings braucht man für so eine Demonstration am allerwenigsten die Idioten der linksextremen Szene.

Da die Gemäßigten dem eigenen Bekunden zur Folge mit dem linksextremen Spektrum doch garnichts zu tun haben wollen...wäre es doch nur vernünftig schon im Vorfeld Maßnahmen zu ergreifen, um die spätere Präsenz dieser Krawall-Idioten zu reduzieren: Etwa, indem man bereits vorher ein klares Signal an diese Vollpfosten sendet!

@paranomal
paranomal schrieb:Achja weil AfA-Flagge=Steine schmeißen oder wie?
Wie beurteilen das die AFA-Leute denn selbst? Diese Bilder waren mit der Google-Suche so leicht zu finden, weil sie ganz oben angezeigt werden...sie also die meisten Klicks haben und folglich entsprechend beliebt sind:

1478969952

tumblr m8bwwxWqvB1rd0vzdo1 500

Unsere stadt antifa aargb no adrr

antifa lehre aargb ohne URL

NazisStoppen antifaheisstangriff

fight cops and nazis aufkleber motiv

Und so weiter...

Wer will denn schon mit so einem asozialen Pack zusammen auf der Straße gesehen werden? Jeder Linke mit Selbstachtung würde solche Idioten von seiner Veranstaltung jagen und hoffen, daß es niemandem auffiel, das sie da waren!
paranomal schrieb:Ich bin auch kein Freund von theorielosem Riotporn, dem sich manche Bewegungslinke hingeben, aber sowas ist quasi nicht zu kontrollieren.
Dafür, daß sowas nicht zu kontrollieren sei...kommt das außerhalb der linken Szene erstaunlich selten vor, gell?!
paranomal schrieb: Außerdem gibt es bei derartien Veranstaltungen durchaus öfters hinweise auf Gewaltverzicht u.ä. im voraus. Wieso du unterstellst das sowas kein Thema wäre, weiß ich auch nicht. Stereotypes Denken?
Erzähl doch keine Fabelmärchen - die linke Szene hat überhaupt kein ernsthaftes Interesse daran diese Extremisten von ihren Veranstaltungen auszuschließen...dies erkennt man nicht nur an der mangelnden Distanz vor und während den Veranstaltungen, sondern auch an der Aufarbeitung der Probleme danach. Man erinnere sich an Frankfurt und Blockupy...und das Geschwätz der "gemäßigten" Linken bis in die SED-Nachfolgepartei hinein: "das muß man ja auch irgendwie verstehen können".

Die linke Szene hat ein Extremisten-Problem und es wird Zeit, daß man die bürgerliche Mitte dafür sensibilisiert.
paranomal schrieb:Du kannst dir deine billigen Versuche sparen zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechts zu kriminalisieren.
Unter AFA-Bannern und Transparenten kann kein ZIVILGESELLSCHAFTLICHES Engegement statt finden. Das muß jedem klar sein, daß sich hinter/unter solche Symbole stellt!
paranomal schrieb:Aber es ist schon interessant, das man deiner Meinung nach gar nicht gegen rechts sein kann wenn man nicht stramm links ist. Bedeutet das im Umkehrschluss, das die bürgerliche alternative kritiklose Duldung bedeutet?
Blödsinn! Jeder gebildete Mensch bezieht Stellung gegen Rechtsextremismus! Und wir dürfen nicht zulassen, daß Linksextreme diesen Kampf für sich instrumentalisieren, um ihre Menschenverachtung in die Mitte der Gesellschaft zu tragen...


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21.11.2015 um 17:12
@paranomal
paranomal schrieb:Es macht eindeutig einen Unterschied ob ein breites Aktionsbündnis oder eine spezifische Organisation oder Partei eine Demo organisiert. Ich würde auch auf keiner Demo mitlaufen die von der Partei Die Linke ins leben gerufen worden ist.
Was ist denn dein Problem mit der Linken?


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.11.2015 um 17:27
kakaobart schrieb:Wie beurteilen das die AFA-Leute denn selbst? Diese Bilder waren mit der Google-Suche so leicht zu finden, weil sie ganz oben angezeigt werden...sie also die meisten Klicks haben und folglich entsprechend beliebt sind:
Achja und du meinst nun das irgendwelche Leute in Antifa-Gruppen sich selbst googlen oder wie? Im Grunde kannst du gar nichts draüber aussagen wer diese Klicks in welchem Sinnzusammenhang generiert. Viel interessanter wäre es zu wissen wohin die Links zu den Bildern führen (Was hast du als Suchbegriff eigentlich eingegeben? Bei "Anifa" kommen jedenfalls ganz andere Bilder.)
kakaobart schrieb:afür, daß sowas nicht zu kontrollieren sei...kommt das außerhalb der linken Szene erstaunlich selten vor, gell?!
Was Krawall? Das kommt im nichtpolitischen Kontext sogar noch viel häufiger vor.
kakaobart schrieb:Erzähl doch keine Fabelmärchen - die linke Szene hat überhaupt kein ernsthaftes Interesse daran diese Extremisten von ihren Veranstaltungen auszuschließen...dies erkennt man nicht nur an der mangelnden Distanz vor und während den Veranstaltungen, sondern auch an der Aufarbeitung der Probleme danach. Man erinnere sich an Frankfurt und Blockupy...und das Geschwätz der "gemäßigten" Linken bis in die SED-Nachfolgepartei hinein: "das muß man ja auch irgendwie verstehen können".

Die linke Szene hat ein Extremisten-Problem und es wird Zeit, daß man die bürgerliche Mitte dafür sensibilisiert.
So wie du die linke Szene wahrnimmst, hat das mehr was von mystifizierung als von Analyse. Die bürgerliche Mitte hat zudem eh schon ein extrem negatives Bild der Antifa. Das die meisten Gruppen 90% ihrer Freizeit damit verbringen einfach nur zu recherchieren, dokumentieren und Informationsveranstaltungen zu organisieren will ja keiner sehen.
kakaobart schrieb:Blödsinn! Jeder gebildete Mensch bezieht Stellung gegen Rechtsextremismus! Und wir dürfen nicht zulassen, daß Linksextreme diesen Kampf für sich instrumentalisieren, um ihre Menschenverachtung in die Mitte der Gesellschaft zu tragen...
Die Menschenverachtung ist schon in ganz anderer Form viel gesellschaftfähiger. Oder hast du Angst das da irgendwer zum Stalinisten wird?
Shionoro schrieb:Was ist denn dein Problem mit der Linken?


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21.11.2015 um 17:31
@paranomal

Aber so ne haltung ist doch nicht sonderlich selten bei linken wie bei rechten? 0.o

Also ein gewisser antiamerikanismus


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21.11.2015 um 17:33
Shionoro schrieb:Aber so ne haltung ist doch nicht sonderlich selten bei linken wie bei rechten? 0.o

Also ein gewisser antiamerikanismus
Eben. Die Linke vertritt im Prinzip nur irgendwelche Antiimperialisten und Leute die für antiamerikanische Denkmuster anfällig sind. Mit solchen "linken" will jemand wie ich nix zu tun haben und diverse andere zum Glück auch nicht.


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21.11.2015 um 17:37
kakaobart schrieb:Die linke Szene hat ein Extremisten-Problem und es wird Zeit, daß man die bürgerliche Mitte dafür sensibilisiert.
Du meinst die bürgerliche Mitte, denen die Migranten, die Flüchtlinge, die in afrikanischen Minen schuftenden Kinder, die asiatischen Wanderarbeiter, die Arbeitslosen, die Hartz4 Empfänger, die ausgebeuteten Niedriglöhner, die Leihmalocher, die Obdachlosen, die Perspektivlosen, die Kranken, die Behinderten, die Nonkonformisten, die Individualisten, die Geringqualifizierten, die Nazi- und Mobbing-Opfer, die Depressiven... vollkoemmen am Arsch vorbei gehen.
Bürgerliche und Kleinbürgerliche interessieren sich i.d.R. nur für eines: für sich selbst! Solidarität ist für die nur ein Gräuel. Man selbst sieht sich als mündigen ''ideologiefreien'' Konsumenten. Ja das Nach-Unten-Treten sowie das Speichellecken ist eine hohe Kunst, die ihren Mann nährt

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom


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21.11.2015 um 17:52
Shionoro schrieb:Was ist denn dein Problem mit der Linken?
Aus meiner linksaußen Perspektive sind sie zu moderat, zu angepasst, zu kleinbürgerlich... für Kakaobart indes sind sie linksextrem. Wie weit rechts muss man denn stehen, um die DIE LINKE als linksextrem zu bezeichnen?? Die Linke ist das, was die SPD noch vor einigen Dekaden war, nämlich sozialdemokratisch


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21.11.2015 um 18:25
@paranomal
paranomal schrieb:Achja und du meinst nun das irgendwelche Leute in Antifa-Gruppen sich selbst googlen oder wie? Im Grunde kannst du gar nichts draüber aussagen wer diese Klicks in welchem Sinnzusammenhang generiert. Viel interessanter wäre es zu wissen wohin die Links zu den Bildern führen (Was hast du als Suchbegriff eigentlich eingegeben? Bei "Anifa" kommen jedenfalls ganz andere Bilder.)
Wie ich sehe, hast du das mit den "Klick" total verstanden! :oD

Je nachdem, wie oft ein Bild aufgerufen wird, steigt es bei der Google-Auswertung weiter nach oben. Wenn also eine linke Homepage eines dieser Bilder nutzt...und diese Homepage extrem bliebt ist und dementsprechend oft aufgerufen wird, dann bemerkt Google, daß dieses Bild viele "Klicks" hat.

Deswegen sind diese Bilder so weit oben in der Google-Suche, deren Stichworte übrigens "Antifa heißt Angriff" hießen. ;o)
paranomal schrieb:Was Krawall? Das kommt im nichtpolitischen Kontext sogar noch viel häufiger vor.
Ja...und der fiese Dackel vom Nachbarn kackt dir immer ins Rosenbeet - deswegen soll sich jetzt mal gefälligst niemand aufregen, wenn es auf linken Demonstrationen ständig zu Ausschreitungen mit Schwerverletzten kommt.

Die linke Szene hat auf der politischen Bühne die meisten Ausschreitungen bei ihren Veranstaltungen....dieser Fakt wird nicht weniger bedenklich, wenn wir jetzt über Hooligans, Hells-Angels oder sonst wen jenseits der politischen Bühne sprechen.
paranomal schrieb:Die bürgerliche Mitte hat zudem eh schon ein extrem negatives Bild der Antifa. Das die meisten Gruppen 90% ihrer Freizeit damit verbringen einfach nur zu recherchieren, dokumentieren und Informationsveranstaltungen zu organisieren will ja keiner sehen.
Wer kennt sie nicht - diese "Antifa heißt recherchieren!" Aufkleber. Die sind echt überall und nur ein ganz gemeiner Demagoge könnte ein anderes Licht auf diese Linksextremen werfen...
paranomal schrieb:Die Menschenverachtung ist schon in ganz anderer Form viel gesellschaftfähiger. Oder hast du Angst das da irgendwer zum Stalinisten wird?
Und wieder ein Umschwenk auf alle Anderen, die angeblich alle viel schlimmer sind.

@collectivist
collectivist schrieb:Du meinst die bürgerliche Mitte, denen die Migranten, die Flüchtlinge, die in afrikanischen Minen schuftenden Kinder, die asiatischen Wanderarbeiter, die Arbeitslosen, die Hartz4 Empfänger, die ausgebeuteten Niedriglöhner, die Leihmalocher, die Obdachlosen, die Perspektivlosen, die Kranken, die Behinderten, die Nonkonformisten, die Individualisten, die Geringqualifizierten, die Nazi- und Mobbing-Opfer, die Depressiven... vollkoemmen am Arsch vorbei gehen.
Das ist auf so vielen Ebenen einfach falsch, daß ich garnicht weiß, wo ich anfangen soll. Da wäre zuerst die Unterstellung, daß sich die bürgerliche Mitte für diese Probleme nicht interessieren würde...während es gleichzeitig ausgerechnet LINKE waren, die in der Flüchtlingsdebatte hier im Forum sehr abwertende Worte für Obdachlose fanden und sehr wenig Verständnis für die Sorgen der Perspektivlosen (...) hatten, die sich durch die vielen geringqualifizierten Asylbewerber in ihren Chancen noch weiter benachteiligt fühlen.

Es ist schon beeindruckend, wie das linke Lager nach diesen Asylpolitik-Verlierern treten kann und sich gleichzeitig zu deren Rächer erklärt.
collectivist schrieb:Bürgerliche und Kleinbürgerliche interessieren sich i.d.R. nur für eines: für sich selbst! Solidarität ist für die nur ein Gräuel. Man selbst sieht sich als mündigen ''ideologiefreien'' Konsumenten. Ja das Nach-Unten-Treten sowie das Speichellecken ist eine hohe Kunst, die ihren Mann nährt

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
Viele Vorurteile, viel Hass...und kitschige Parolen - ein Linker erklärt seine Weltanschauung. :o/
collectivist schrieb:Aus meiner linksaußen Perspektive sind sie zu moderat, zu angepasst, zu kleinbürgerlich... für Kakaobart indes sind sie linksextrem. Wie weit rechts muss man denn stehen, um die DIE LINKE als linksextrem zu bezeichnen?? Die Linke ist das, was die SPD noch vor einigen Dekaden war, nämlich sozialdemokratisch
Wann hat die SPD jemals kommunistische Massenmörder für ihren grausamen Putsch gelobt, wie es DIE LINKE vorbehaltlos in einem Brief von Kipping tat?


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.11.2015 um 18:28
kakaobart schrieb:Wann hat die SPD jemals kommunistische Massenmörder für ihren grausamen Putsch gelobt, wie es DIE LINKE vorbehaltlos in einem Brief von Kipping tat?
Verlink das mal bitte.
kakaobart schrieb:Viele Vorurteile, viel Hass...und kitschige Parolen - ein Linker erklärt seine Weltanschauung. :o/
Lustigerweise hat das aber sogar ein Sprecher auf der Pegidademo neulich so gesagt. Er interessiere sich nur sich selbst und das findet er gut so.


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kakaobart
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.11.2015 um 18:36
@aseria23

1.bild
http://www.bild.de/politik/inland/die-linke/so-schleimt-sie-sich-bei-fidel-castro-ein-19491374.bild.html

Ich sehe aber gerade, daß es nicht Kipping war...sondern Lötzsch (und Ernst)! Aber im Namen der Partei DIE LINKE, deren Parteivorsitzende sie damals war.


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HeurekaAHOI
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

21.11.2015 um 19:04
Oben in dem Facebook Foto: " Pentagon: USA ließen den IS gewähren ". Wenn das Pentagon das selber zugibt, sollte einem das erst recht zu denken geben, und nicht einfach ohne zu hinterfragen geglaubt werden.


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collectivist
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21.11.2015 um 19:04
kakaobart schrieb:Da wäre zuerst die Unterstellung, daß sich die bürgerliche Mitte für diese Probleme nicht interessieren würde
Ich entstamme dieser Gesellschaftsschicht. Ich weiss nur zu gut, wie Bürgerliche über Sozialschwache denken. Deshalb hatte ich knapp 10 Jahre auch keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern. Die sind auch der Meinung, jeder sei seines Glückes Schmied...ggrrr so ne realitätsferne Drecksphrase!! Ich habe dem Bürgerlichen Lager den Rücken zugekehrt, weil mich die soziale Kälte innerhalb des Bürgertums nur noch ankotzte. Überhaupt hatte ich von dem bürgerlichen Mief die Fresse voll. Man wollte mich bürgerlich erziehen, doch ich blockte ab, denn ich wollte nicht so sein wie sie. Würde ich genauso denken wie meine Eltern und ein großkotziges neoliberales Leben führen, dann wäre ich heute wohl Jurist oder Banker sowie Shareholder... aber meine Karriere war mir latte, stattdessen setzte ich mich für die Sozialschwachen ein
kakaobart schrieb:während es gleichzeitig ausgerechnet LINKE waren, die in der Flüchtlingsdebatte hier im Forum sehr abwertende Worte für Obdachlose fanden und sehr wenig Verständnis für die Sorgen der Perspektivlosen (...) hatten
Ich weiss nicht, von welchen vermeintlichen Linken du spricht, aber ich behandle alle gleich. Es sollte allen, die in Not sind, geholfen werden. Ich nehme das mit dem GLeichheitsgrundsatz sehr ernst
kakaobart schrieb:Wann hat die SPD jemals kommunistische Massenmörder für ihren grausamen Putsch gelobt, wie es DIE LINKE vorbehaltlos in einem Brief von Kipping tat?
Das spielt doch keine Rolle oder glaubst ernsthaft, die LINKE würde einen waschechten antikapititalischen Regierungsstil pflegen? Die sind wie Syriza...außen hellrot, innen faulig gelb. Im Parteiprogramm der Linkspartei liest man nix von einer Vergesellschaftung der Produktionsmittel, geschweige denn von einer Überwindung des im Kapitalismus innewohnenden ''Automatischen Subjekts'', welche dem Kaptialismus erst seine selbstbezweckende Eigenschaft verleiht. Die Mehrwertproduktion dient dem reinen kapitalistischen Selbstzweck, das raffen auch viele Linke nicht. Wer lediglich von der ''Finanzmafia'' spricht, der betreibt eine sehr verrkürzte Kapitalismuskritik. Selbst die Kapitalisten sind den abstrakten Zwangsmechanismen unterworfen, nicht nur das wertschaffende Proletariat. Zu behaupten, die kaptialistischen Eliten würden den Kaptialismus gezielt steuern, ist schlichtweg falsch und hat mit marxscher Kapitalismuskritik nix gemein. Der Unterschied zwischen mir und nem Sozi ist, dass ich das Grundübel an dessen Wurzel packen will, denn ein paar Reförmchen, die keinem wirklich weh tun, sorgen fpr den Erhalt des Status Quo, sie überwinden diesen nicht. DIE LINKE will dem Kapitalismus lediglich ein humaneres Antlitz verpassen


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