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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

18.916 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: RAF, Linksextreme, Pseudolinke ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

06.04.2021 um 06:39
@sacredheart
Wem dankt man denn dann wenn randalierende, Häuser besetzende, Müllberge hinterlassende, Autos Abfackelnde linksextremisten aus Stadtteilen vertrieben werden?
Ich würde ja sagen der Polizei. Aber vielleicht bin ich ja einfach auch nur spießig.


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06.04.2021 um 06:40
@6.PzGren391

Aber ist das denn überhaupt immer eine gute Idee, Hausbesetzer zu vertreiben?


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

06.04.2021 um 07:09
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Aber ist das denn überhaupt immer eine gute Idee, Hausbesetzer zu vertreiben?
Ich denke, du kennst die groben Züge der Eigentums- und Besitzverhältnisse der BRD.

Darum: Steht dir es hier zu, ein solche provozierende Frage in den Raum zu stellen? Bist du der Eigentümer oder wolltest du damit die Enteignung wieder diskussionswürdig auf das Tablett bringen?


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

06.04.2021 um 07:11
Zitat von BauliBauli schrieb:Ich denke, du kennst die groben Züge der Eigentums- und Besitzverhältnisse der BRD.

Darum: Steht dir es hier zu, ein solche provozierende Frage in den Raum zu stellen? Bist du der Eigentümer oder wolltest du damit die Enteignung wieder diskussionswürdig auf das Tablett bringen?
Ja, das steht mir zu, die Frage. Du beantwortest sie ja jetzt rein legalistisch. Ich bin sicher nicht dafür, dass man jemandem einfach sein Haus klauen darf. Aber das passiert ja so auch nicht bei Hausbesetzern.
Die besetzen meistens irgendwelche verlassenen, oft verfallenen Gebäude, mit denen eh nichts angestellt worden wäre und machen dann da drin irgendwas.

Das ist moralisch dann durchaus ne andere kiste als jemandem, der auf ein gebäude angewiesen ist, dieses gebäude wegzunehmen. Was wäre denn mit der roten Flora z.b. gemacht worden, wären die da nicht drin?


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

06.04.2021 um 07:15
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Aber das passiert ja so auch nicht bei Hausbesetzern.
Die besetzen meistens irgendwelche verlassenen, oft verfallenen Gebäude, mit denen eh nichts angestellt worden wäre und machen dann da drin irgendwas.
Hast du mal gerade die Vorher-Nachher Fotos zur Hand, so dass du sie verlinken kannst, um eine solche Aussage zu unternmauern?
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Das ist moralisch dann durchaus ne andere kiste als jemandem, der auf ein gebäude angewiesen ist, dieses gebäude wegzunehmen. Was wäre denn mit der roten Flora z.b. gemacht worden, wären die da nicht drin?
Ich weiss nicht, wie die Eigentümerin dazu steht. Auch hier nimmst du dir raus, zu entscheiden, für was das Gebäude zweckentfremdet werden kann. Bist du anderer Leute Vormund?


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06.04.2021 um 07:20
Zitat von BauliBauli schrieb:Hast du mal gerade die Vorher-Nachher Fotos zur Hand, so dass du sie verlinken kannst, um eine solche Aussage zu unternmauern?
Na gibt es denn irgendeinen Fall, in dem die Hausbesetzer jemanden aus seinem eigenen Haus rauswerfen, der das vorher genutzt hat? Ist mir nciht bekannt. Natürlich sind das verlassene Gebäude.
Zitat von BauliBauli schrieb:Ich weiss nicht, wie die Eigentümerin dazu steht. Auch hier nimmst du dir raus, zu entscheiden, für was das Gebäude zweckentfremdet werden kann. Bist du anderer Leute Vormund?
Wieso ich? Ich besetz doch keine Häuser. Mein Punkt ist, dass du mit legalistischen Argumenten nicht sonderlich viel erreichst, wenn es ganz offensichtlich 'hartes Durchgreifen' das Problem nicht lösen kann. Was soll das?


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06.04.2021 um 07:27
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Wieso ich? Ich besetz doch keine Häuser. Mein Punkt ist, dass du mit legalistischen Argumenten nicht sonderlich viel erreichst, wenn es ganz offensichtlich 'hartes Durchgreifen' das Problem nicht lösen kann. Was soll das?
..und wieso dringt das Unrecht nicht in die Hirnsubstanz vor? Sind die der deutschen Sprache nicht mächtig?
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Wieso ich? Ich besetz doch keine Häuser.
Nun, du nimmst sie in Schutz, wie du alles Unrecht in Schutz nimmst. Die Gründe dafür sind mir nicht ersichtlich, aber es ist suspekt.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

06.04.2021 um 07:29
Zitat von BauliBauli schrieb:..und wieso dringt das Unrecht nicht in die Hirnsubstanz vor? Sind die der deutschen Sprache nicht mächtig?
Weil Unrecht Auslegungssache ist.
Ich finde nicht, dass man jemandem einfach sein Eigentum wegnehmen darf, aber die Hochstilisierung von Hausbesetzern zuVerbrechern oder sogar terroristen geht mir dann in den meistne Fällen auch deutlich zu weit.
Darum geht es aber auch nicht, sondern darum, wie man mit dem Problem umgeht. und dabei hat sich 'durchgreifen' als unpraktikabel und nicht hilfreich erwiesen.


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06.04.2021 um 07:32
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Darum geht es aber auch nicht, sondern darum, wie man mit dem Problem umgeht. und dabei hat sich 'durchgreifen' als unpraktikabel und nicht hilfreich erwiesen.
Das ist deine Meinung, die aber für mich eine versteckte Drohung enthält, die das besagt, die Eigentümer werden auch weiterhin keinen Frieden haben.

Warst, bist du nicht mal Antifa Kreisen anhängig gewesen? Dann müsstest du doch die Antwort kennen?


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06.04.2021 um 07:34
@Bauli

Was meinst du mit Frieden? Die Eigentümer wohnen dort ja nicht. Da müsstest du mir jetzt konkret eigentümer zeigen und erklären, was du damit meinst. So schrecklich viele Hausbesetzer gibt es ja nicht in D.

Und nein, ich war nie in der Antifa, ich kenne lediglich Leute, die dort sind oder waren.


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06.04.2021 um 07:38
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Was meinst du mit Frieden? Die Eigentümer wohnen dort ja nicht.
Ach so, man darf drin wohnen, verkommen lassen und keine Miete zahlen. Mit welcher Begründung? Weil der Besitzer genug Geld hat?

Du verbiegst, dir das Recht so, wie du es brauchst.

Mehr wollte ich gar nicht wissen. Schönen Tag noch.


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06.04.2021 um 07:39
@Bauli

Wieder legalistisch. Ob man darf oder nicht, man macht das. UNd viele leute sehen da kein problem drin, wenn der eigentümer des hauses mit dem haus sowieso nichts anstellt.

Das ist die unlogik hinter deinen worten. Du denkst bestimmt auch, wenn ich einfach sage "Keiner darf gesetze brechen" wird das auf magische art und weise dafür sorgen, dass keine mehr gesetze bricht.


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06.04.2021 um 08:05
Zitat von BauliBauli schrieb:Ach so, man darf drin wohnen, verkommen lassen und keine Miete zahlen. Mit welcher Begründung? Weil der Besitzer genug Geld hat?
da muss man aber auch mal fragen, weshalb lässt denn so ein Hausbesitzer seine Immobile für lange Zeit unbewohnt? Aus Spekulationsgründen? Oder wartet er auf bessere Zeiten oder was ist der wahre Grund?
In meiner Stadt stehen auch schon seit Jahren Häuser leer und die Stadt kann damit nichts machen, weil sie eben über die Besitzer nicht bestimmen kann.
Schön für das Stadtbild ists aber halt auch nicht. Wenn da jemand drin wohnen würde, der sich anständig benimmt, wäre das optimaler.

Ja, ich weiß, rechtlich alles nicht möglich. Aber wie gesagt, ist schon auch blöd, diese Leerstände wenn anderenorts Wohnungsnot herrscht.


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06.04.2021 um 08:08
@Optimist

Ja, das ist ja auch ein punkt. Oft haben Eigentümer entweder die Immobilie schlichtweg vergessen (manchmal nichtmal mehr wohnhaft in deutschland), oder aber sie wird als Spekulationsobjekt benutzt (also man kauft sich schrott und wartet, bis ein viertel aufgewertet wird und der dann was wert ist).

In beiden Fällen finde ich persönlich es moralisch rechtfertigbar, wenn sich da Leute einnisten und da irgendein Projekt drin machen.
Es ist ja z.b. im Fall der roten flora und auch anderen solchen projekten so, dass einige direkte anwohner explizit unterstützung leisten, weil in den projekten auch was für die viertel gemacht wird (cafes, Kulturabende, discothekbetrieb, sowas halt).

Rechtlich ist das alles nicht ok, aber ich weine auch keine krokodilstränen, wenn einer ein haus besetzt was seit 10 jahren leer steht.


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06.04.2021 um 08:50
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Da wir aber eben nicht mehr in der Jungsteinzeit leben wäre - efal was da vorgefallen ist - auch damals möglich gewesen due Polizei zu rufen wenn ein Jugendzentrum angegriffen wird.
Klar, man kann jederzeit nachdem man übel verprügelt wurde, die Polizei rufen.
Man kann sich aber auch - statt sich verprügeln zu lassen - wehren.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das erscheint aber Menschen mit stark herabgesetztem Intellekt nicht möglich. Die glauben nämlich ACAB.
Vielleicht haben "Menschen mit stark herabgesetztem Intellekt" einfach nur keine Lust sich verprügeln zu lassen?


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06.04.2021 um 09:40
@Groucho

Ach so, staatliches Gewaltmonopol gilt also nicht? Oder nicht für jeden?

Was wäre denn wenn die Nachbarn von als Wohnprojekten beschönigten kriminellen Räuberhöhlen auch keine Lust mehr hätten, ihre mühsam angesparten Autos abfackeln zu lassen? Sollen die dann auch das Recht in die eigene Hand nehmen?
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Man kann sich aber auch - statt sich verprügeln zu lassen - wehren.

Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:
Sich wehren und aktiv Personen zu vertreiben / verjagen ist ja schon mal nicht das Gleiche. Damit geht man ja weit über erweiterte Notwehr hinaus.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Vielleicht haben "Menschen mit stark herabgesetztem Intellekt" einfach nur keine Lust sich verprügeln zu lassen?
Und rufen warum genau nicht die Polizei? Die existierte ja auch schon in den 80er / 90er Jahren. Soll jetzt jeder einfach das Recht in die eigene Hand nehmen? NRA für Deutschland? Oder sollen das Linksradikale gesonderte Rechte und Befugnisse haben, die sie vom Rest der Bürger abheben?
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Klar, man kann jederzeit nachdem man übel verprügelt wurde, die Polizei rufen.
Das wird doch auch von den Opfern von Clan Kriminellen erwartet. Oder bist Du auch damit einverstanden, dass die Bürger dieser Stadtteile das Recht in die eigene Hand nehmen?
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Aber ist das denn überhaupt immer eine gute Idee, Hausbesetzer zu vertreiben?
Ob man Wohnraum stiehlt oder etwas anderes macht ja keinen UNterschied. Und es ist natürlich immer eine gute Idee, dass der Rechtsstaat für jeden gelten muss, auch für Linksradikale. Hamburg und Berlin haben ja nachdrücklich aufgezeigt, welche Stilblüten es treibt, wenn man Recht einfach nicht durchsetzt.


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06.04.2021 um 09:42
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es ist ja z.b. im Fall der roten flora und auch anderen solchen projekten so, dass einige direkte anwohner explizit unterstützung leisten, weil in den projekten auch was für die viertel gemacht wird (cafes, Kulturabende, discothekbetrieb, sowas halt).
@shionoro

Discobetrieb ist ja doch eher ein Feigenblatt, wenn man bedenkt, was anlässlich eines Gipfeltreffens von dort ausgegangen ist. Alles in Schutt und Asche legen, hilft auch den Nachbarn eher nicht.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

06.04.2021 um 09:43
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ob man Wohnraum stiehlt oder etwas anderes macht ja keinen UNterschied. Und es ist natürlich immer eine gute Idee, dass der Rechtsstaat für jeden gelten muss, auch für Linksradikale. Hamburg und Berlin haben ja nachdrücklich aufgezeigt, welche Stilblüten es treibt, wenn man Recht einfach nicht durchsetzt.
Eher hat sich dort gezeigt, dass der Staat sich da offensichtlich gar nicht sinnvoll durchsetzen kann. Man wollte ja immer mal wieder und hat es dann gelassen. oder es gab räumungen und irgendwo anders wurde dann ein neues Haus besetzt.
Wenn das mit räumungen alles so einfach wäre, frage ich, warum man das nicht einfach macht? Normalerweise werden einfache lösungen relativ zügig umgesetzt, wenn man bedarf sieht. Und mit so ner Räumung kann man sich viel politisches kapital holen.

Wohnraum zu stehlen ist eine schlimme sache. Das ding, warum viele menschen hausbesetzer moralisch anders bewerten, ist, dass da kein wohnraum geklaut wird, weil da vorher keiner gewohnt hat und auch in absehbarer zeit keiner gewohnt hätte.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Discobetrieb ist ja doch eher ein Feigenblatt, wenn man bedenkt, was anlässlich eines Gipfeltreffens von dort ausgegangen ist. Alles in Schutt und Asche legen, hilft auch den Nachbarn eher nicht.
Das steht für mich noch auf nem anderen blatt. Die Gewalt bei g20 war nicht in ordnung und ist absolut zu verurteilen. Ich glaube aber nicht, dass eine räumung der flora die groß vermindert hätte.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

06.04.2021 um 09:54
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Eher hat sich dort gezeigt, dass der Staat sich da offensichtlich gar nicht sinnvoll durchsetzen kann. Man wollte ja immer mal wieder und hat es dann gelassen. oder es gab räumungen und irgendwo anders wurde dann ein neues Haus besetzt.
Wenn das mit räumungen alles so einfach wäre, frage ich, warum man das nicht einfach macht? Normalerweise werden einfache lösungen relativ zügig umgesetzt, wenn man bedarf sieht. Und mit so ner Räumung kann man sich viel politisches kapital holen.
@shionoro

In Berlin machen Personen wie Baustadtrat Schmidt ja mit den Kriminellen gemeinsame Sache. Insofern verwundert es wenig, wie schlecht das mit Räumungen klappt.

Theroetisch ist es ja auch vorstellbar, anstatt Häuser zu besetzen, einfach mal arbeiten zu gehen und eine Immbolie zu mieten oder zu kaufen. Das sind ja meist noch relativ junge Menschen, die eigentlich nicht auf der faulen Haut liegen müssten.

Wenn man bei Linksradikalen politisch punkten will, dann räumt man nicht. RRG Berlin ist ja auf linksradikale Wähler ohne Rechtsempfinden angewiesen.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Das ding, warum viele menschen hausbesetzer moralisch anders bewerten, ist, dass da kein wohnraum geklaut wird, weil da vorher keiner gewohnt hat und auch in absehbarer zeit keiner gewohnt hätte.
Wenn ich mal eine Weile mein Auto nicht benutze, erwirbt dadurch ja auch kein anderer das Recht, die Scheibe einzutreten und meine alte Karre kurzzuschließen.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Ich glaube aber nicht, dass eine räumung der flora die groß vermindert hätte.
Doe Rote Flora sollte auch nicht geräumt werden, sondern abgerissen und durch ein Parkhaus für Luxus Autos ersetzt werden. Dann hätten die anreisenden Krawallos schön blöd geguckt, wenn sie keine Anlaufstelle gehabt hätten.


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06.04.2021 um 09:58
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:In Berlin machen Personen wie Baustadtrat Schmidt ja mit den Kriminellen gemeinsame Sache. Insofern verwundert es wenig, wie schlecht das mit Räumungen klappt.

Theroetisch ist es ja auch vorstellbar, anstatt Häuser zu besetzen, einfach mal arbeiten zu gehen und eine Immbolie zu mieten oder zu kaufen. Das sind ja meist noch relativ junge Menschen, die eigentlich nicht auf der faulen Haut liegen müssten.

Wenn man bei Linksradikalen politisch punkten will, dann räumt man nicht. RRG Berlin ist ja auf linksradikale Wähler ohne Rechtsempfinden angewiesen.
Das hieße ja dann aber, dass das keine kleine Randgruppe ist sondern es durchaus in der Bevölkerung von Berlin eine große Anzahl wähler gibt, die Sympathien mit solchen Hausbesetzerprojekten haben. Ansonsten müsste sich die Politik ja keine Sorgen machen, wenn man die räumt. Da würde man als SPDler dann ja sogar viel zu Spruch von eigentlich nicht SPD lehnenden Menschen kriegen.

Aber wenn hier offenbar ein guter Teil der SPD/Linke/Grüne kernwähler dagegen ist, dann siehst du ja, warum das Problem nicht so einfach ist: Wir reden hier nicht nur von ein paar radikalen, sondern von einem gewissen Konsens.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wenn ich mal eine Weile mein Auto nicht benutze, erwirbt dadurch ja auch kein anderer das Recht, die Scheibe einzutreten und meine alte Karre kurzzuschließen.
Das stimmt, aber wenn dein Auto 20 Jahre irgendwo auf einem verlassenen Parkplatz steht und da vor sich hinrottet, dann würde ich auch nicht behaupten können, dass du das dringend brauchst und darauf angewiesen bist.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Doe Rote Flora sollte auch nicht geräumt werden, sondern abgerissen und durch ein Parkhaus für Luxus Autos ersetzt werden. Dann hätten die anreisenden Krawallos schön blöd geguckt, wenn sie keine Anlaufstelle gehabt hätten.
Das hätte aber auch sehr viele Anwohner geärgert in diesem Viertel. Und geht es nicht eigentlich um das Viertel und die Menschen, die da leben?


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