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Das bedingungslose Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen

01.03.2010 um 11:37


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seraphim82
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Das bedingungslose Grundeinkommen

01.03.2010 um 12:19
Ihr faulen Säcke wollt doch eh nix schaffen



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seraphim82
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Das bedingungslose Grundeinkommen

01.03.2010 um 12:32
Die Kipping, das wär' übrigens mal ne 'Kanzlerin', nich wie dieser aufgbelasene Balón in Hosenanzug! Erstaunlich das die Linke weiterhin die einzige Partei im Bundestag ist, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht während die FDP ganz offensichtlich eine gezielte Clientelpolitik betreibt ..!? Und diese Inszenierung neulich 'FDP droht Stromgiganten mit Atomausstieg' http://wirtschaft.t-online.de/fdp-droht-stromgiganten-mit-atomausstieg/id_20147250/index Die drohen doch nicht mit einer Veränderung, sondern mit der Beibehaltung einer von weiten teilen der Bevölkerung sowieso gewünschten Politik. Dass sie das jetzt schon lancieren, soll ja nur Verhandlungsspielraum schaffen, bzw die FDP hinterher nicht ganz so schlimm dastehen lassen: atom- gegen (z.b.) überwachungsgesetze.*my2centsagain*


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Disc
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Das bedingungslose Grundeinkommen

01.03.2010 um 13:57
Friedmann dieser Kokser..


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kore
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Das bedingungslose Grundeinkommen

01.03.2010 um 15:36
:)


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Waldfreund
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Das bedingungslose Grundeinkommen

01.03.2010 um 16:44
Das Friedmann gegen Grundeinkommen ist sollte logisch sein. Dann gingen ihm ja die minderjährigen Prostituierten aus. Damals musste er die ja schon aus der Ukraine importieren.

Wikipedia: Michel_Friedman#Aff.C3.A4re_um_Zwangsprostitution_und_Kokain


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Das bedingungslose Grundeinkommen

01.03.2010 um 17:08
@benni25
benni25 schrieb:Das ist eine Milchmädchenrechnung. Was machst du mit denen die jetzt verwalten? Genau die werden arbeitslos und profitieren dann vom Grundeinkommen das noch weiter absinkt weil jetzt auch noch die ganzen Hanseln für absolut nichts bezahlt werden müssen. In wie weit das ein Verlust ist lasse ich aber mal dahingestellt. Wirklich produktiv waren die vorher ja auch nicht.
Sie können aber "produktiv" werden..wenn ich mir überlege, dass mein Fallmanager aus der Landwirtschaft kam und 1 oder 2 Jahre im Grundsicherungsamt arbeiten "musste", damit er überhaupt ein Einkommen hat...und wenn ich mir dann noch dazu denke, dass er mit Sicherheit KEIN Einzelfall ist, dann glaub ich wohl daran, dass genau diejenigen, die jetzt in den Argen rumsitzen, all die Sachbearbeiter, Fallmanager, Teamleiter etc. endlich Luft und Raum hätten, sich selbst zu verwirklichen. Denn ich bin der Meinung, dass sich wohl nur ein geringer Bruchteil der Arge-Mitarbeiter tatsächlich dazu "berufen" fühlt, Menschen ohne Jobs zu schikanieren. Die Anweisungen in den Argen kommen immer "von oben" , und wer sich weigert da mitzumachen oder gar diese Anweisungen zu ignorieren, der kann gehen und steht vllt irgendwann auf der anderen Seite des Schreibtisches....
Nicht auszudenken, welch kreativen Kräfte bei ehemaligen Arge-Angestellten hervortreten würden, würde das bGe eingeführt werden. :) Überleg dir mal, wie froh die meisten wären, nicht mehr der "gehasste" Arge-Mitarbeiter zu sein..
benni25 schrieb:Genauso läuft das auch mit den Befürwortern des Grundeinkommens ab. Kein Schwein weiss wer und wie das bezahlt werden soll! Das ist die Wahrheit! Wer soll die Kohle aufbringen? Die millionen von Aufstockerm? Der nicht mehr existierende Mittelstand? Die paar verbleibenen Industriearbeiter? Die oberen 10000 die ihre Kohle sowieso schon seit 20 Jahren nicht mehr in Deutschland haben? Oder wollt ihr denen die jetzt noch etwas mehr haben als zum Essen und Schlafen reicht den Rest auch noch wegnehmen? Mit den FDP wählenden Zahnärzten könnt ihr das jedenfalls nicht finanzieren. Die haben zwar Kohle sind aber viel viel zu wenige!

Das sind doch alles Phantastereien die real niemals zu bezahlen sind.
Das Geld kommt nicht von der Bank.
So wirklich intensiv haste dich aber noch nicht mit dem bGe auseiandergesetzt oder? Aber behauptest, DU weisst die Wahrheit.^^

Hier mal ne Link-Liste zu verschiednen Modellen, allerdings kannste sicher auch selber google benutzen, um die verschiedene Finanzierungsmodelle des bGe zu finden...


http://www.pdf-search-online.com/Grundeinkommen-Finanzierung-pdf.html


@seraphim82
Die Kipping, das wär' übrigens mal ne 'Kanzlerin', nich wie dieser aufgbelasene Balón in Hosenanzug!
[...]
Da stimm ich dir 1000%ig zu. Katja sagt wenigstens was, wennse den Mund aufmacht... :D


KW


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01.03.2010 um 17:17
Denn ich bin der Meinung, dass sich wohl nur ein geringer Bruchteil der Arge-Mitarbeiter tatsächlich dazu "berufen" fühlt, Menschen ohne Jobs zu schikanieren. Die Anweisungen in den Argen kommen immer "von oben" , und wer sich weigert da mitzumachen oder gar diese Anweisungen zu ignorieren, der kann gehen und steht vllt irgendwann auf der anderen Seite des Schreibtisches....
Nicht auszudenken, welch kreativen Kräfte bei ehemaligen Arge-Angestellten hervortreten würden, würde das bGe eingeführt werden. Überleg dir mal, wie froh die meisten wären, nicht mehr der "gehasste" Arge-Mitarbeiter zu sein..
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pff je nachdem ist das doch ein top Job, zumindest für die die noch als Amtschimmel durchgehen, ansonsten sind die Arbeitszeiten auch nicht zu verachten.


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01.03.2010 um 17:58
@Fedaykin
Fedaykin schrieb:pff je nachdem ist das doch ein top Job, zumindest für die die noch als Amtschimmel durchgehen, ansonsten sind die Arbeitszeiten auch nicht zu verachten.
Und du meinst, das genügt dem Großteil der Mitarbeiter? Wieviele hast du gesprochen oder mal ernsthaft nachgefragt, ohne ihnen eine Antwort in den Mund zu legen (nämlich die, dass sie dankbar zu sein haben, überhaupt nen Job zu haben - zu den konditionen)?

Topjob? Wo lebst du? Die können sich kaum noch retten vor Anträgen und Widersprüchen, vor HartzIVlern die mit Beistand kommen usw. Ich kenne nicht einen Arge-Mitarbeiter, der keine Augenringe bis runter zu den Kniescheiben hat, manche werden regelrecht krank davon.


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felixkrull
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Das bedingungslose Grundeinkommen

01.03.2010 um 19:02
Es wird wirklich Zeit, das endlich mal wieder etwas Menschlichkeit in die Dynamik unserer gesellschaftl. Entwicklung gebracht wird.

Neue Prüfgrenze bei Lohnwucher

Bundesarbeitsagentur sieht sittenwidrigen Lohn bei „deutlich unter 3 Euro die Stunde“ - Massive Kritik von Gewerkschaften

„Die Wirkung der Dienstanweisung auf die Firmen liegt auf der Hand: Es geht förmlich um eine Einladung zum Lohnwucher, solange man knapp über den drei Euro sich bewegt, weil man ja nicht ins Visier einer Überprüfung zum Beispiel durch die ARGEn kommt. Man bewegt sich hier also quasi amtlich bestätigt im zulässigen Raum.“


http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=6067384/1pacxu1/index.html


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01.03.2010 um 19:26
@KleinesWesen
KleinesWesen schrieb:So wirklich intensiv haste dich aber noch nicht mit dem bGe auseiandergesetzt oder? Aber behauptest, DU weisst die Wahrheit.^^
Ob ich die Wahrheit kenne lasse ich mal dahingestellt.

Auch wenn ich die Finanzierungs-pdf's nur kurz angerissen habe. Es zielt letztendlich darauf ab diejenigen auszuplündern die über dem Satz liegen. - Sprich eine gigantische Umverteilung. Alles andere wäre auch Unsinn. Es ist ja kein anderer da der das bezahlen könnte. Alle die nicht Transferempfänger sind sind weitauss schlechter gestellt als jetzt. Streicht man nämlich alle anderen Sozialleistungen und setzt das BGE etwa in der Höhe des Existensminimums an geht es bei jeder Arbeitslosigkeit direkt in Harz4. Ohne vorher wenigstens noch den Puffer des Arbeitslosengeldes zu haben. Das ist zwar auch nicht so dolle aber immer noch besser als von 100 auf Null in einem Tag!
Diese Vorstellungen sind so liberal das sie quasi direkt aus dem Hirn Westerwaves entsprungen sein könnten. Macht den Leuten das bitte klar. Beim BGE gibt es keine Sicherungssysteme im herkömmlichen Sinne mehr! Wer vorher als Lehrer, Meister oder guter Techniker so verdient hat das er sich eine Wohnung leisten konnte die mehr als Stützequalität hat geht vom Tag des Jobverlustes direkt in die Sozialhilfe!!!! Ohne Puffer ohne Netz und doppelten Boden. Das bedeutet dann neue Wohnung suchen und und und.

Ihr träumt da einen absolut nicht erfüllbaren Traum. Das ist so eine Art "Gutmenschsozialismus" der euch da vorschwebt.

Ich denke es gibt sehr sehr viele andere Möglichkeiten das Leben für die Menschen erträglicher zu machen die am Unteren Rand der Gesellschaft leben (müssen).

Man hat uns ( als Steuerzahler) einfach zu lange beschissen. Frag doch mal wie Post, Telekom und Bahn privatisiert werden konnten? Richtig. Der Steuerzahler übernimmt die Pensionskosten der Beamten - und nicht die neue AG. Gleichzeitig wird eine über 100 Jahre vom Steuerzahler finanzierte Infrastruktur quasi enteignet und privatisiert. OK der Staat hält noch die Mehrheit. Aber wie lange noch?
Wir werden alleine für die noch ausstehenden Beamptenpensionen noch über 700 Millarden Euro bezahlen müssen. Nur mal so. Da kann man sicher noch ein paar Banken mit retten oder einen sozoalistischen Gutmenschentraum mit verwirklichen.

Und mal so ganz am Rande. Es wird immer die ehrenamtliche Tätigkeit gepriesen die dann überall aufblühen würde. Ist doch Unsinn. Ich mag ja doof sein. Aber ich kann rechnen. Und in dem Moment wo sich reguläre Arbeit nicht mehr lohnt arbeite ich halt schwarz. Aber doch nicht ehrenamtlich. Sorry Leute. Ein gutes Gefühl und Dankbare Blicke kann man nicht essen!


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seraphim82
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Das bedingungslose Grundeinkommen

02.03.2010 um 13:00
Nach dem statistischen Bundesamt gibt es in Deutschland fast doppelt soviel unentlohnte Arbeitsstunden wie bezahlte. Ausserdem gäbe es ja keine Schwarzarbeit in dem Sinne mehr, da die Finanzierung des Haushaltes ja ausschliesslich auf einer Konsumsteuer resultieren würde - an der Stelle würde mich allein mal interessieren wie du zunächst mal zum Steuermodell stehst, was mir persönlich ja in seiner Begründung und durch die Transparenz sehr schlüssig erscheint?


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Das bedingungslose Grundeinkommen

02.03.2010 um 13:26
Und du meinst, das genügt dem Großteil der Mitarbeiter? Wieviele hast du gesprochen oder mal ernsthaft nachgefragt, ohne ihnen eine Antwort in den Mund zu legen (nämlich die, dass sie dankbar zu sein haben, überhaupt nen Job zu haben - zu den konditionen)?

Topjob? Wo lebst du? Die können sich kaum noch retten vor Anträgen und Widersprüchen, vor HartzIVlern die mit Beistand kommen usw. Ich kenne nicht einen Arge-Mitarbeiter, der keine Augenringe bis runter zu den Kniescheiben hat, manche werden regelrecht krank davon.
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ich bezweifle das die Jungs auch nur im Ansatz eine 40 STundenwoche haben.

und warum sollte es ihnen Besser gehen als den Angestellten in Volkswirtschaftlich produktiven Betrieben.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

02.03.2010 um 18:29
@benni25
benni25 schrieb:Auch wenn ich die Finanzierungs-pdf's nur kurz angerissen habe. Es zielt letztendlich darauf ab diejenigen auszuplündern die über dem Satz liegen.
Beim "kurz angerissen", hast Du da mal was von 100 Prozent Konsumsteuer gelesen ?
Die Konsumsteuer ist die angeblich fehlende Einnahmequelle !

Wo gibts beim bGe einen "Satz" wo man "drüber liegen" könnte ?
Und wer könnte ausgeplündert werden ?

Wie kann es beim bGe "in Hartz4 gehen", wenn es kein Hartz4 mehr gibt ? Ebensowenig, wie es ein Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe gibt !

Beamte ? Wo gibt es beim bGe Pensionen und Renten ?

Womöglich hast Du beim "kurz angerissen" auch noch was von Besteuerung gelesen ?

Lohnsteuer, Einkommensteuer, Kapitalertragsteuer, Vermögensteuer - alles fällt weg !

Ich würde Dir empfehlen, Dich gründlich über das bGe - Modell von Götz Werner zu informieren.
Da heißt es, den Gehirnkasten mal gründlich zu entrümpeln.
Da ist nichts mit:
benni25 schrieb:setzt das BGE etwa in der Höhe des Existensminimums an
Dergleichen sind in Umlauf befindliche Mogelpackungen und keine bGe-Modelle !

Bevor Du nicht weißt, wovon Du schreibst, hat eine Diskussion keinen Sinn !

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,386396,00.html


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Das bedingungslose Grundeinkommen

02.03.2010 um 20:47
@eckhart
eckhart schrieb:Bevor Du nicht weißt, wovon Du schreibst, hat eine Diskussion keinen Sinn !
***LOL***

Ich denke du hast ein Problem damit das nicht jemand deiner Meinung ist.

Du hast allerdings nicht wirklich verstanden was ich geschrieben habe. Oder du hast es ignoriert. Es ging darum das sich das BGE von der Höhe her am Existensminimum bewegen wird. Das mach Hartz und die Stütze auch. Es ging um die Leistungshöhe.

Nein. Beim BGE gibt es natürlich kein HIV und auch keinn Arbeitslosen geld etc. Das hatte ich ausdrücklich beschrieben und dies auch als Problem angesehen. Denn wenn das BGE sich etwa in der Höhe des Sozialhilfetraifes (aktuell) bewegt dann bekommst du im Falle der Arbeitslosigkeit quasi direkt Stütze. Das nennt sich dann zwar BGE ist aber in Wirklichkeit der pufferlose Ambsturtz in die Stütze. - Wie gesagt - das nennt sich dann eben anders. Der Gedanke an sich ist erzliberal. Die gelben nennen das Bürgergeld! Ich kann dem nicht wirklich was abgewinnen.
eckhart schrieb:Beamte ? Wo gibt es beim bGe Pensionen und Renten ?
Und auch hier hauste einfach mal drauf ohne vorher nachzudenken.
Beamte sind Beamte und die bekommen Pensionen. Das wirste nicht ändern können. Die haben da einen Rechtsanspruch drauf. Das ist ja der Trick bei der Verbeamtung.
Du wirst also in jedem Fall deinen Gutmenschentraum ein wenig verkleinern müssen um die Beamten auszuklammern.

100% Konsumsteuer= 100% Mehrwertsteuer? Ich hoffe nicht. Wenn ja würden es dir die Menschen sicherlich danken wenn du ihnen die Lebenshaltungskosten extrem verteuerst und ihr Einkommen nicht. Oder bezieht sich das nur auf bestimmte Produkte wenn? Wenn ja auf welche? und wer definiert das dann?
eckhart schrieb:Bevor Du nicht weißt, wovon Du schreibst, hat eine Diskussion keinen Sinn !
Nun ja. Zum einen bin ich da mit meinem Halbwissen ja hier in bester Gesellschaft und ausserdem muss ich auch nicht zwangsläufig mit jemandem diskutieren. Mir reicht es auch wenn das wer liest ohne darauf zu antworten. Du darfst aber gerne...
eckhart schrieb:Ich würde Dir empfehlen, Dich gründlich über das bGe - Modell von Götz Werner zu informieren.
Der Schwachsinn wird nicht dadurch besser das man es gründlicher durcharbeitet!
eckhart schrieb:Da heißt es, den Gehirnkasten mal gründlich zu entrümpeln.
Das Kompliment kann ich nur zurückgeben ==> siehe Beamte... Ein wenig Realismus kann nie schaden.
Da ist nichts mit:

benni25 schrieb:
setzt das BGE etwa in der Höhe des Existensminimums an
So? Wie gesagt. Das muss irgendwer bezahlen? Und noch viel wichtiger - es muss die Bereitschft da sein das zu bezahlen. Sonst verschwinden nämlich genau die die das bezahlen könnten. Oder willste die dann einsperren? "...Niemand hat vor eine MAuer zu bauen...". Haste den Satz schon mal gehört? Kannste mal im Netz suchen. Vor genau so einem Problem hat schon mal wer gestanden.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

02.03.2010 um 22:42
@benni25
das grundeinkommen ist als existenzsicherend ausgelegt - und hat nichts mit "existenzminimum" zu tun

renten - und pensionsansprüche gibt es nicht mehr - wer sich eine zusatzrente leisten möchte - bitte schön
wer noch mehr versicherungen irgendeiner art braucht - bitte sehr

aber eigentlich ist mit dem grundeinkommen alles abgedeckt

wir haben jetzt: rentenkassen, pflegekasse, wir haben kindergeld, arbeitslosengeld, hartz iv, wohngeld, kindergeldzuschlag und sicher noch einiges mehr . .

all dies würde es nicht mehr geben - ein hiv-kranker hätte ein grundeinkommen wie jeder andere (säugling, arbeitender, künstler , rentner...) für seine krankheit hat die krankenkasse aufzukommen -

dieses grundeinkommen bekäme in deutschland jeder - / jede

auch der kanzler auch der vize - - auch der topmager . . .


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Das bedingungslose Grundeinkommen

03.03.2010 um 03:17
@benni25
benni25 schrieb:Auch wenn ich die Finanzierungs-pdf's nur kurz angerissen habe. Es zielt letztendlich darauf ab diejenigen auszuplündern die über dem Satz liegen. - Sprich eine gigantische Umverteilung. Alles andere wäre auch Unsinn.
Ausplündern? Obwohl die, die heute über dem Hartz IV - Satz liegen, auch das bGe bekommen würden? + Einkommen aus Arbeit.

Warum denkst du nur so schwarz/weiß? Warum geht es dir nur darum, wer das bezahlen soll? Da liefert man dir direkt Links zu verschiedenen Finanzierungsmodellen, die du nur halb überfliegst, aber dennoch bist du der Überzeugung, es ginge net zu finanzieren. Meine Güte, da haben sich Leute, die nen Plan von Volkswirtshaft etc. haben nen Kopf zerbrochen, jahrelang gerechnet und du kommst daher mit ner Arroganz und schlimmer noch mit ner Ignoranz.
Brett vorm Kopf, oder was ist das? Weisst du auch schon vorher wie ein Buch ist, obwohl du's nie gelesen hast? Was du hier abziehst, sind Vorurteile wie man sie besser und intensiver net haben kann. Ein Musterbeispiel sozusagen. Oder n klassisches Eigentor, wie mans nimmt... (Entschuldige, wenn ich da jetzt so direkt bin.)
Es ist ja kein anderer da der das bezahlen könnte. Alle die nicht Transferempfänger sind sind weitauss schlechter gestellt als jetzt. Streicht man nämlich alle anderen Sozialleistungen und setzt das BGE etwa in der Höhe des Existensminimums an geht es bei jeder Arbeitslosigkeit direkt in Hartz4. Ohne vorher wenigstens noch den Puffer des Arbeitslosengeldes zu haben. Das ist zwar auch nicht so dolle aber immer noch besser als von 100 auf Null in einem Tag!
Hättest du etwas gelesen, dich informiert, dann wäre dir sicher klar geworden, dass der bGe-Betrag über dem Existenzminimum liegen MUSS.
Es geht darum, die Leute eben NICHT in die Armut abrutschen zu lassen, sobald sie ihren Job verlieren. Es geht darum, dass der Lebensunterhalt abgesichert ist. Dass man auch ohne Job weiterhin teilhaben kann an der Gesellschaft. Das keiner mehr ausgegrenzt wird, auch net der, der länger als ein Jahr arbeitslos ist.
Es geht ausserdem darum, auf gleicher Augenhöhe zu sein mit dem Arbeitgeber. Ist das für dich kein Anreiz? Bist du der Duckmäuserich, der's braucht, dass andere die Regeln für dich machen? Überleg mal, was du mit nem bGe in der Tasche aushandeln kannst.

Es geht auch darum, das ganze b-e-d-i-n-g-u-n-g-l-o-s zu machen. Weil du Mensch bist. Du wirst anhand deines Daseins gemessen, nicht anhand dessen, was dein Körper und Geist hergeben.
Stell dir vor, du verlierst den Job, bringst dich (und evtl. deine Familie) mit ALG I durch und RuckZuck stehst du vor der Arge, um den Antrag für Hartz IV abzugeben, weil dir schlichtweg nichts anderes übrigbleibt.
Ich will jetzt nicht lesen: "Das passiert mir nicht.." und "eher mach ich das und das...", ich will, dass du dir das mal vorstellst, denn so gehts vielen in diesen Zeiten.

Vor was für nem Abgrund befindest du dich dann, wenn du weisst, dass die Argen von nun an mit dir machen können, was sie wollen? Klar - kannst klagen, widersprechen und wieder klagen. Aber im Grunde machste dann nichts anderes, als auf Teufel komm raus um deine blanke Existenz und um deine Rechte zu kämpfen.
(Von denen dir natürlich niemand bei der Arge sagt, dass du sie hast. Und das in einem Sozialstaat.)
Ich bin wahrlich noch nie in den "Genuss" gekommen, dass mir irgendjemand beim Amt gesagt hat, was meine Rechte sind. Ganz im Gegenteil, dir wird permanent gesagt, was deine Pflichten sind. Und widersetzt du dich dem, begehst du - laut Antragsformular - eine Straftat. Dieser Wahnsinn heisst Hartz IV und davor ist kaum einer sicher. Oder nur ganz wenige. Der Fortschritt geht voran, der damit verbundene Stellenabbau auch, da beisst die Maus keinen Faden ab.

Wer heute verlangt, alle Arbeitslosen sollen sich doch auf dem Markt der Dienstleistungen konzentrieren und orientieren, der hat zwar die Kugel fliegen sehn, aber den Schuss net gehört. Wer soll denn die ganzen Leute, die ihren Job verlieren - im und ausserhalb des Dienstleistungssektors - da noch unterbringen? Schiessen wir uns dann die Dienstleistungen, die oft genug überflüssig sind, um die Ohren?

Denk doch erstmal das komplette Szenario durch, was würden bspw. 800 Euro mehr für dich bedeuten?
800 Euro - die du immer bekommst, egal ob du grün, schwarz, weiss oder rosa bist, egal ob du Maurer, Lehrer, Professor oder Gammler bist...du wirst dich niemals fürchten müssen vor Hartz IV, denn das gibts dann nicht mehr. Du, deine Kinder, deine Enkel...abgesichert, ohne Forderungen. Ohne Zwang zu irgendwas.
Denk mal weiter, zu was die zukünftigen Lehrer dann die zukünftigen Kinder ausbilden. Werden sie heute nicht einfach nur zu dämlichen Arbeitseseln herangezogen? Gehts nicht heute schon in den Grundschulen darum, dass der Stärkere gewinnt? Der, der die grössere Klappe, den wenigsten Respekt und die härtesten Ellenbogen hat, der gewinnt am Ende.
Wo bleibt der Mensch?

Ich kann verstehen, dass der Gedanke an ein bGe bei einigen nen kalten Schauer übern Rücken wirft, weils doch oft genug darum geht, wer finanziert was und wie. Viele sehen sich dann immer noch in der gleichen Situation wie heute: Arbeitende bezahlen die Nichtarbeitenden.
Schade, dass an dieser Stelle das Denken aufhört und auch die Vorstellungskraft sehr begrenzt ist.
Dass neue, sinnvolle Berufsfelder entstehen können, fällt hinten runter. Dass nicht wenige den Schritt in die sogenannte "Selbstständigkeit"(Unternehmertum) eher wagen würden als heute -fällt hinten runter. Dass letztendlich die geistige Arbeit an ganz neuer Bedeutung gewinnt...fällt natürlich hinten runter. Dass viele aus einem Teufelskreis Arbeit vs. Familie herauskommen würden, ja die Familie endlich wieder an Wert gewinnt...fällt hinten runter.
Ich könnte noch weitermachen hier, denn für mich persönlich ist das bGe die einzige Chance auf ein Leben in Freiheit. Ich weiss durchaus, dass es in anderen Ländern viel viel schlimmer ist, dass viele Menschen der Welt nichema nen Euro am Tag zum Leben haben. Aber ist das das Maß der Dinge? Streben wir nicht alle nach etwas Höherem? Genauso wie die Menschen in den Slums? Wir leben hier, in einer vollindustrialisierten weit entwickelten Gesellschaft, wir wurden hier rein geboren, ebenso wie unsere Vorfahren, die sich für diesen Fortschritt den wir heute haben, eingesetzt haben. Und unsere Kinder werden hier rein geboren. Kein Einziger hat sich das ausgesucht. Kein Rentner, kein Familienvater und kein Kind.
Wenn alles nur am Gelde hängt, dann sollten wir dafür sorgen, dass wir auch einen Teil dessen bekommen. Und dass ohne Bedingungen, ohne Repressalien, ohne irgendeinen Zwang, ohne Gegenleistung, sondern weil wir einfach bleiben wollen. In dem Land, auf der Erde - am Leben.

Wenn ich hier meine Rede halte, meine schriftliche Rede, dann verdiene ich genau Nullkommanull Euro daran. Hält aber ein Wirtschaftsboss, ein Manager, ein Politiker ne Rede, für die er genausolange braucht, wie ich zum schreiben, und die aber jemand anders für ihn geschrieben hat, dann verdient er daran tausende von Euros. Ich hab mehr gegebn als der Politiker, ich hab mein Herzblut reingesteckt, der andere hat nur abgelesen. Wo ist jetzt der Unterschied?

Der Unterschied besteht darin, dass ich dafür gar kein Geld will. Ausser das zum Leben. Und da reichen mir 800 Euro pro Kopf für jeden, bedingungslos und unantastbar.

Schuldigt bitte, dases wiedermal soviel geworden ist.^^


KW


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03.03.2010 um 08:20
@KleinesWesen
KleinesWesen schrieb:Denk doch erstmal das komplette Szenario durch, was würden bspw. 800 Euro mehr für dich bedeuten?
800 Euro mehr bekommen diejenigen, die arbeiten eben nicht. Oder wer sonst soll das bgE denn finanzieren? Aus dem Nichts kommt nunmal kein Geld, was einfach mal so unter dem Volk verteilt werden kann....
KleinesWesen schrieb:Denk mal weiter, zu was die zukünftigen Lehrer dann die zukünftigen Kinder ausbilden. Werden sie heute nicht einfach nur zu dämlichen Arbeitseseln herangezogen? Gehts nicht heute schon in den Grundschulen darum, dass der Stärkere gewinnt? Der, der die grössere Klappe, den wenigsten Respekt und die härtesten Ellenbogen hat, der gewinnt am Ende.
Wo bleibt der Mensch?
Dem muss ich energisch widersprechen. Unsere Schulen sind nun gerade nicht Ausbildungsstätten für künftige Berufe, sonst wäre die Fächer- und Themenwahl nicht so breit gestreut. Gerade die häufig geäußerte Meinung "wozu brauchen wir denn das alles?" sollte dafür sprechen, dass Schulbildung eben nicht reine Ausbildung ist. Von Heranziehung dämlicher Arbeitsesel kann keine Rede sein. Und gerade die mit der größeren Klappe etc. gehen im Schulsystem eher schnell unter, auch wenn diese vlt. auf dem Pausenhof mal Auseinandersetzungen für sich entscheiden mögen. Nur spielt das für das spätere Leben wohl keine Rolle ;)


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03.03.2010 um 12:25
@benni25
Ich habe kein Problem mit anderen Meinungen !
Ich habe nur noch nichts von einem bGe- Modell von Politikern gehört.

Und ich muss Dir gestehen, dass du eindeutig mehr weißt als ich !

Denn ich habe von Folgendem noch nichts gehört:
benni25 schrieb:Es ging darum das sich das BGE von der Höhe her am Existensminimum bewegen wird.
Wer hat das verkündet ?
Lasse mich bitte teilhaben an Deinem Wissen !


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03.03.2010 um 13:12
@annabea
annabea schrieb:800 Euro mehr bekommen diejenigen, die arbeiten eben nicht. Oder wer sonst soll das bgE denn finanzieren? Aus dem Nichts kommt nunmal kein Geld, was einfach mal so unter dem Volk verteilt werden kann....
Eben doch. Auch die, die arbeiten, bekommen das bGe. Es gibt, wie gesagt, verschiedene Modelle zur Finanzierung. Dabei wird vorgesehen, dass entweder bei jedem oder ab einem bestimmten Bruttoeinkommen (also einem Einkommen neben dem bgE) eine Grundeinkommenssteuer bezahlt werden muss. Die Arbeitsgemeinschaft der Linken bspw. schlägt zur Finanzierung des weiteren vor: "...eine Sachkapital-,Primärenergie-, Vermögen-, Börsen- und Luxusumsatzsteuer sowie eine Tobin Tax und einen Bundeszuschuss. Die Einkommenssteuer wird gesenkt: Der Eingangssteuersatz sinkt auf 7,5 Prozent, der Spitzensteuersatz auf 25 Prozent." Das ist ein Beispiel von vielen.
Bei Dieter Althaus' Modell soll es ein grossen und ein kleines Grundeinkommen geben, die Messlatte wird dabei bei 1600,- angelegt.

Hier nochmal der Link zu verschiedenen pdfs, der zweite von oben listet mehrere Modelle vergleichend auf: http://www.pdf-search-online.com/grundeinkommen-modelle-pdf.html
annabea schrieb:Von Heranziehung dämlicher Arbeitsesel kann keine Rede sein.
Oh doch. Davon kann die Rede sein. Ob nun die Fächerwahl so breit gestreut ist, sei dahin gestellt. Gerne werden mittlerweile auch die Fächer zusammengezogen zu einem. Passiert hier bei uns gerade. Seit letztem Jahr gibt es keinen Physik, Bio- oder Chemieunterricht mehr. Das ist jetzt ein einziges Fach an der Schule meiner Tochter. Spezialisierung, Zeit für Spezialisierung bleibt da nicht mehr. Weil alles nur kurz angerissen wird, an der Oberfläche gekratzt wird, und schnell schnell abgearbeitet wird. Und dieses "schnell schnell" schlägt sich auch in allen anderen Fächern nieder. Kaum ein Lehrer hat noch die Zeit und Muse, auf einzelne einzugehen und was macht er da? Richtig, er zeigt den Kindern, dass es einfacher ist, den Kram schnell durchzuziehen, ohne Rücksicht auf die Schwächeren. Top-Vorbild, muss ich schon sagen.
In der Grundschule werden die Kids heute drauf getrimmt, dass sie Leistung bringen müssen, alles dreht sich nur um Leistung, und zwar die Leistung, die den Inhalt der Geldbeutel später mal bestimmt. Sie sollen mit 7, 8, 9, 10 Jahren Lebenserfahrung schon wissen, ob sie mal die Realschule oder die Hauptschule oder das Gymnasium besuchen. DAS wird den Kids in der Grundschule heute gesagt. Wenn sie jetzt nicht stur den Stoff abarbeiten, dann wird aus ihnen nichts. Erforschen der Welt, erforschen von Zusammenhängen, Freude am Miteinander sind nebensächlich geworden.

Die Zustände in unseren deutschen Schulen sind katastrophal. Klassen werden nach 4, dann nach 6 Jahren Schulzeit auseinandergerissen, so dass von vornherein schon keine Bindungsversuche mehr unternommen werden. Weder von den Kindern noch von den Lehrern. Wie auch, läuft doch eh alles darauf hinaus, dass aussortiert wird. Lernen Kinder so eher auf die Schwächeren zu sch*** oder lernen sie so Rücksicht und Respekt?
In den Schulen werden aus Erwachsenen-Lehrer-Mund Sprüche geklopft: "Da draussen in der Arbeitswelt nimmt auch keiner Rücksicht auf dich, da musst du dich auch unterordnen..." und das nenne ich das Heranziehen zu dämlichen Arbeitseseln.

Nimmst du dann noch die Tatsache, bzw. den Vorwurf an viele viele Eltern (ob arbeitend oder nicht), dass sie ihre Kids nicht streng genug kontrollieren, dass sie sich doch bitteschön besser um die Lernergebnisse der Kinder kümmern sollten (was Job des Lehrers ist), und packst dann noch die Tatsache dazu, dass viele viele Eltern eben diesen Job der Lehrer machen, nämlich abends mit den Kids den Stoff nochmals durchgehen müssen, weil von der Schule nichts hängenblieb, dann müsste dir doch eigentlich - genauso wie mir - das Kotzen kommen.


KW


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