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Das bedingungslose Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen

17.03.2018 um 14:17
@Fedaykin
Es bedarf eines neuen Systems. Die Ressourcen müssten grundlegend anders verteilt werden. Es kann nicht sein, das wenigen Menschen derart viele Ressourcen auf sich vereinigen.

Und bevor du wieder Rufst, das Freiheit das höchste Gut ist: diese Freiheit geht auf kosten der Mehrheit. Und ich habe bereits geschrieben, dass es kein System gibt, welches für jeden einzelnen Menschen Perfekt ist.


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17.03.2018 um 14:48
@Negev
Also doch Enteignung.


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17.03.2018 um 15:10
Fedaykin schrieb:Der Witzi ist wie immer noch die FInanzierung, und da konnte noch keiner ein Funktionierendes Konzept vorstellen.
Ohne Witz, dazu habe ich hier tatsächlich schon mal etwas geschrieben und zwar das:
DerKlassiker schrieb am 09.03.2018:Zur Frage der Finanzierung musste ich mich nochmal ein wenig in das Werk von Götz Werner vertiefen, schon eine Weile her, dass ich das gelesen habe, bei ihm ist das BGE einem Steuerfreibetrag gleichzusetzen, der ja bereits gewährt wird. Allerdings ist er auch der Auffassung, dass selbst eine Ausschüttung des Grundeinkommens an jeden Bürger keine Löcher in den Staatshaushalt reißen würde; er hat da ein Beispiel aus dem Jahr 2009, wo die Sozialausgaben 750 Mrd. betrugen, bei gleicher Verteilung auf alle wären das 9000 € pro Nase im Jahr, im Vergleich dazu waren es im Jahr 2000 7800 € gewesen. Das ganze wäre also gar nicht mal so weit von den 1000 Euro monatlich entfernt. Zieht man dann noch die Kosten für den Verwaltungsaufwand ab und bedenkt man das freiwerdende Kapital durch die ebenfalls anvisierte Abschaffung von Subventionen, eine ganz wichtige Sache, käme man da schon ganz klar in den Bereich. Darüber hinaus weist Werner zu Recht darauf hin, dass man schließlich nicht die totalen Kosten hernehmen kann, sondern lediglich den Mehraufwand im Verhältnis zum derzeitigen System. Quelle: Götz Werner & Adrienne Goehler "1000 € für jeden" (2010)
Ist gerade deshalb gut, weil es eben nicht von mir kommt, sondern von Herrn Werner ;)

Auf gut deutsch, es kostet gar nicht mal mehr als das jetzige System.

Natürlich ist mir dennoch klar, dass da jetzt jeder irgendwas dran auszusetzen hat, aber Perfektion gibt es eben nie, schon gar nicht in der Planung, schließlich können immer unvorhergesehene Dinge passieren. Zunächst einmal müsste halt der Wille da sein, etwas umzusetzen, der fehlt hier offensichtlich, mal sehen, wie lange wir uns diesen Unwillen noch leisten können.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

17.03.2018 um 15:49
Um dieses Thema zu vertiefen, sollte man sich ein wenig , sagen wir mind. 5 Semester Betriebswirtschaftslehre und mit ein bisschen Volkswirtschaft auskennen, um dann der leistenden Klasse zu erklären, warum man sie ärmer lieber sieht.

@DerKlassiker

Punkt 1) Götz Werner sollte mit gutem Beispiel vorangehen. Bis jetzt ist es noch so, das die Bevölkerung/ Anlieger fast ausschliesslich für den Neubau/ Sanierung von Straßen aufkommt. Ohne die Bevölkerung und deren Kapital hätte er keine gepflasterten Zugänge zu seinen Läden ( Online-Shops).

Punkt 2) Prof. Götz Werner verschaukelt die Bevölkerung. Nicht mehr und nicht weniger. Er soll die bezahlen, die keine Lust zum arbeiten haben. Das wollte er aber im Interview nicht.

Man müßte ihm die Möglichkeit der Abschreibung für Neuanschaffungen nehmen, da der Kunde ja auch nicht seine feilgebotenen Produkte absetzen kann. Ich möchte dann mal hören, wie laut er auf die Politik eindrischt.
Da der mehrfache Milliardär aber hier so gerne zitiert wird, sollte noch die Forderung an ihn gehen, für jeden Online-Arbeitsplatz zusätzlich mehr Infrastrukturkosten zu bezahlen, denn jeder Kunde sollte erreichbar sein. (Zu diesem Zweck sollte man sich auf einer, zwei, drei, vier Hallig(e) einnisten und bei DM seine Online-Bestellung aufgeben. Das wird ein Spaß :D)

Aber einseitige Forderungen aufstellen kann man ja mal, finden sich ja genug Anhänger, da macht man sich die Hände nicht schmutzig.

Gleiches gilt für die Telekom. (Höttges).

Es ist an Peinlichkeiten nicht mehr zu überbieten.

Mehr ist dazu nicht zu sagen.


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17.03.2018 um 16:09
@Corky
Du gehörst zu dem elitären Kreis der 10%? Dann Glückwunsch...

Aber ich unterstelle dir mal einfach so frech das, dass nicht der Fall ist. Dann meine Frage: was kümmert dich das überhaupt, wenn du sowieso nicht davon betroffen bist?

Aber das ist ja das verrückte. Die Menschen wählen für eine Politik - die gegen sie arbeitet.


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17.03.2018 um 16:21
@Negev
Tja, ab wieviel Vermögen gehört man zu den 10%? 6stellig? 7stellig? 8stellig?


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17.03.2018 um 17:05
Negev schrieb:Die bisherigen Beiträge könnten doch so behandelt werden, wie als hätte man in eine privaten Rentenversicherung eingezahlt. Natürlich würde das bisherige Modell der Rente auslaufen.
Wieviel Rendite würde diese private Rentenversicherung denn bei null Zinsen abwerfen, unter dem Gesichtspunkt, das das BGE eingeführt würde, welches ja national an Deutsche ausgezahlt werden würde und unter gleichzeitiger Zugrundelegung, das irgendwoher Kapitalabflüsse generiert werden müssten. Da Du der VWLer oder Vertreter eines privaten Rentenvertrage per se bist, hast Du bestimmt keine Probleme, mir hier die marktwirtschafltiche Situation darzustellen.

Denn wer schreibt:
Negev schrieb: Zumal du hier den Endruck machst, als würdest du dich auf das Thema garnicht einlassen wollen. Du sagst "es ist gut so wie es ist" (maximal leichte Verbesserungen) und "es war schon immer so und deswegen ist es auch gut so, wenn es so bleibt".
,

drückt damit aus, das er allen Situationen überlegen ist.


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17.03.2018 um 20:06
Corky schrieb:Also doch Enteignung.
Ist das nicht jede Steuer irgendwo, also werde ich auch monatlich teilenteignet für die Mehrheit, so sieht es nunmal ein Staat vor.


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17.03.2018 um 20:12
@taren
Aber für ein BGE wird man mehr als die Steuer brauchen.


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17.03.2018 um 21:00
Corky schrieb:Aber für ein BGE wird man mehr als die Steuer brauchen.
Nach guten Schätzungen zufolge ist die Staatskasse für das Jahr nach spätestens nem halben Jahr leer.
Ohne Geld für irgendetwas anderes ausgegeben zu haben...so unwichtige Dinge wie Infrastruktur, Bildung etc.


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17.03.2018 um 22:06
Corky schrieb:Aber für ein BGE wird man mehr als die Steuer brauchen.
Nein, warum, wenn es sich nicht über eine Steuer finanziert kann es nicht dauerhaft funktionieren, natürlich muss es über bestehende Einnahmen und evtl. zusätzliche Steuern laufen. Zudem ist auch die Frage wie hoch, klar ein BGE von 1€ wird sofort gehen, eines mit 10000€ monatlich weniger. Daher ist deine Aussage einfach falsch BGE funktioniert immer, nur die Frage ist wie hoch. Man kann es auch variabel je nach Einnahmen gestalten und dann funktioniert es immer, nur ob man davon leben kann oder will ist offen.


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18.03.2018 um 09:10
Negev schrieb:Es bedarf eines neuen Systems. Die Ressourcen müssten grundlegend anders verteilt werden. Es kann nicht sein, das wenigen Menschen derart viele Ressourcen auf sich vereinigen.
Gähn, weiß du wieviel Leute hier mit neuem System anderen System ankommen. Es bleiben die üblichen Probleme.

Und bist jetzt National, Europaweit oder Weltweit, weil dann viel Spaß.
Negev schrieb:Und bevor du wieder Rufst, das Freiheit das höchste Gut ist: diese Freiheit geht auf kosten der Mehrheit. Und ich habe bereits geschrieben, dass es kein System gibt, welches für jeden einzelnen Menschen Perfekt ist.
Gähn, bist du jetzt wieder beim System für 7 Mrd Menschen.? Kannst du bis auf weiteres vergessen und hat mit einem BGE noch am wenigsten zu tun.


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18.03.2018 um 09:13
DerKlassiker schrieb am 09.03.2018:dass selbst eine Ausschüttung des Grundeinkommens an jeden Bürger keine Löcher in den Staatshaushalt reißen würde; er hat da ein Beispiel aus dem Jahr 2009, wo die Sozialausgaben 750 Mrd. betrugen, bei gleicher Verteilung auf alle wären das 9000 € pro Nase im Jahr, im Vergleich dazu waren es im Jahr 2000 7800 € gewesen. Das ganze wäre also gar nicht mal so weit von den 1000 Euro monatlich entfernt. Zieht man dann noch die Kosten für den Verwaltungsaufwand ab und bedenkt man das freiwerdende Kapital durch die ebenfalls anvisierte Abschaffung von Subventionen, eine ganz wichtige Sache, käme man da schon ganz klar in den Bereich. Darüber hinaus weist Werner zu Recht darauf hin, dass man schließlich nicht die totalen Kosten hernehmen kann, sondern lediglich den Mehraufwand im Verhältnis zum derzeitigen System. Quelle: Götz Werner & Adrienne Goehler "1000 € für jeden" (2010)
Deine Zahlenstimmtnirgenwie nicht so gaz.

Du willst behaupten das 2009 für Sozialausgaben knapp 1/3 des BIP verwendet wurden?


infografik-der-bundeshaushalt


Da passt mal was ganz gewaltig nicht. Wir haben das hier übeschlagmäßig ausgrechnet. Und man muss fast 50% des BIP aufwenden dafür.
DerKlassiker schrieb:ürlich ist mir dennoch klar, dass da jetzt jeder irgendwas dran auszusetzen hat, aber Perfektion gibt es eben nie, schon gar nicht in der Planung, schließlich können immer unvorhergesehene Dinge passieren. Zunächst einmal müsste halt der Wille da sein, etwas umzusetzen, der fehlt hier offensichtlich, mal sehen, wie lange wir uns diesen Unwillen noch leisten können.
Nee das geht mit völlig falschen ZAhlenspielreien ans Werk, das stimmt vorne und hinten mal so gar nix.


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18.03.2018 um 09:22
Wir haben also schon mal mehr als das doppelte des Jetztigen Staatshaushaltes "nur" um jeden Bürger im Monat 1000 Euro zu geben. Blos kommen noch alle anderen Punkte ja noch hinzu.


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18.03.2018 um 11:28
Fedaykin schrieb:Nee das geht mit völlig falschen ZAhlenspielreien ans Werk, das stimmt vorne und hinten mal so gar nix.
Doch weil die Ausgaben der Länder da auch enthalten sind.


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18.03.2018 um 11:43
taren schrieb:Doch weil die Ausgaben der Länder da auch enthalten sind.
Ich hätte gerne eine Quelle für diese Aussage!


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18.03.2018 um 12:09
http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61871/oeffentliche-ausgaben

Das sind die Zahlen für 2011 aber es ist eigentlich die Sozialversicherung wo den größten Anteil hat, nicht die Länder, mein Fehler.

Noch die Daten für die Sozialversicherung:
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/04/PD16_152_71135.html


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18.03.2018 um 12:26
taren schrieb:Doch weil die Ausgaben der Länder da auch enthalten sind.
Mmh, eine einfache Milchmädchenrechnung, vor allem nicht so schön aufgeschlüsselt was woher wofür.
taren schrieb:Das sind die Zahlen für 2011 aber es ist eigentlich die Sozialversicherung wo den größten Anteil hat, nicht die Länder, mein Fehler.
Und schon sind wir bei zweierlei.


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18.03.2018 um 12:32
Fedaykin schrieb:Mmh, eine einfache Milchmädchenrechnung, vor allem nicht so schön aufgeschlüsselt was woher wofür.
Sicher, schließlich kann man die Krankenversicherung wegen einem Grundeinkommen nicht streichen und dann ist schon ein guter Teil weg, gleiches mit der Rentenversicherung, man kann diese ja schlecht für alle auf das Grundeinkommen kürzen.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

19.03.2018 um 13:17
Ich bin für ein BGE... wenn es einem heutigen Hartz ohne Sanktionen entspricht. Wer mehr und was besseres als das möchte, denn mit Hartz macht schon heute keiner große Sprünge, soll sich Arbeit suchen. (Mit höheren Freibeträgen für Geringverdiener als heute, so großzügig wäre ich noch.) Das alles ließe sich ohne große Mühe oder Änderungen einführen, ohne Steuerumstellungen oder irgendwas, und Begehrlichkeiten würde es auch nicht wecken, denn wer ist schon großartig stolz darauf, von Hartz zu leben. Alles andere ist zu aufwendig und hat zu viel Risiko zu scheitern. Mehr Ansprüche als billige Mindestversorgung soll auch niemand fordern können, der jederzeit die Möglichkeit hätte, sich seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Und bis die komplettseligmachenden Roboter kommen, ist es noch lange hin. (Die sich die Hartzer sowieso nicht leisten könnten. Nix vollautomatisierte Wohnung, sondern Wohnen im ordinären Billig-Altbau.) Der Staat ist nicht verpflichtet, jedem Faulpelz auch noch den eigenen Hintern hinterherzutragen, es sind die Leistungsbringer, die eine Gesellschaft aufrechterhalten und weiterbringen. "Gut" leben sollen imho deshalb auch nur die, die was dafür tun - für alle anderen gibt es nur ein über-leben auf niedrigem Niveau und ohne irgendwelche Extrawürste (Roboter - pah!). Wer nicht arbeitet, hat schließlich den ganzen Tag Zeit, sich sein Leben selber einzurichten.


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