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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

21.975 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Grüne ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

07.07.2021 um 09:06
Hallo?

Könnte man die Frage nichtmal andersrum stellen?

Also, waren die denn jemals wählbar? Say what?^^ :/


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

07.07.2021 um 09:12
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Die von der Heinrich boell Stiftung unterstützten Doktoranden schließen ihre Promotion zu 96% ab.
Abbruch ist da die absolute Ausnahme.
Ich weiß nicht, wie die da exakt arbeiten, aber es gibt ja durchaus Schrauben, um an solchen Quoten zu drehen. Auch je nachdem worauf sich die 96% beziehen…bezieht sich die Zahl auf alle, die eine Diss angefangen haben oder bestehen 96% derer, die eine abgegeben haben?
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Ja, aber gehört das dann so prominent in einen Lebenslauf?
Ist das üblich
Ich würde sagen, dass das üblich ist. Sie hat ja scheinbar Fulltime daran geschrieben. (Oder fulltime nicht daran geschrieben).


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

07.07.2021 um 09:13
Der Leiter des TAZ-Parlamentsbüros Ulrich Schulte findet in der Lanz Talkshow eine gute Zustandsbeschreibung der Grünen nach den aktuellen Skandalen rund um Annalena Baerbock. Das Bild einer
integren jungen Kandidatin, die für Aufbruch und Erneuerung stehe.
wird wohl nicht zu retten sein.

Der neueste RTL/ntv-Trendbarometer weist für die Grünen dementsprechend nur einen Stimmanteil von 19 % aus.
Besonders eindrücklich gelang die Gegenüberstellung bei einer Buch-Passage aus einem vermeintlich persönlichen Reisebericht Baerbocks aus dem Irak über jesidische Kinder, die aus einem ein Jahr alten Text der "Deutschen Welle" stammt. "Wenn es da gewisse Parallelitäten gibt …", stammelte Krischer, "ob da ein Halbsatz irgendwo anders her übernommen wurde…", es komme doch "auf die Botschaft an". Das sah "taz"-Journalist Schulte anders: Er bescheinigte den Grünen eine "katastrophale Krisenkommunikation", denn sie bestritten etwas, das offensichtlich sei. Schlimmer noch: "Das große grüne Narrativ implodiert gerade", so Schulte, nämlich das von der integren jungen Kandidatin, die für Aufbruch und Erneuerung stehe.
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07.07.2021 um 09:15
KROENCHEN nicht kriechen


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

07.07.2021 um 09:46
Markus Lanz war gestern sehr interessant und auch unterhaltsam.
Es ging auch u.A. um das Buch von Baerbock.

Unter den Gästen Oliver Krischer (B90/Grün) und Ulrich Schulte Journalist.
Krischers Aufgabe war es, das Buch zu verteidigen, Schulte gab zum Besten, was er über die Entstehung
des Buches gehört hat.
Angeblich gab es einen Ghostwriter, mit dessen Arbeit man nicht zufrieden war, darum wurde dem das
Buch wieder weggenommen. Baerbock und ihr Team haben es dann selbst geschrieben.
Krischer hob demonstrativ die Schultern (was Sie so alles hören...)

Einen Lacher gab es dann auch. Lanz fragte Schulte (auch Buchautor):
Haben Sie ihr Buch alleine geschrieben? A.B. hat gesagt "niemand schreibt ein Buch allein".
Schulte sagte, er hätte sein Buch allein geschrieben. Er hätte sich 6 Monate zurückgezogen und nicht anderes getan.

Er bedankt sich in seinem Buch bei den vielen, die ihn unterstützt haben
"Familie, Interviewpartner" mit dem Satz "Niemand schreibt ein Buch allein".
Also in dem Sinne "mir wurde der Rücken freigehalten. Danke für eure Zeit".


Und dann sagte er: ...sollte Frau Baerbock diesen Satz bei mir...(abgekupfert haben?)

Witzig

Dennoch hat Krischer Recht: Es sollte in der Diskussion um den Inhalt des Buches gehen.
Ist man mit dieser Politik einverstanden, ist man dagegen?

Ferner war ein Strategieberater eingeladen, der den Umgang der Grünen
mit ihren Problemen unzureichend findet.


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

07.07.2021 um 09:49
@Seidenraupe
Man wird das Gefühl nicht los, man schaut hier einem komplett "geborgten" Leben zu. Wie im Zeitraffer, wie bei einem Autounfall fahren wir an Frau Baerbick vorbei und wollen eigentlich nicht mehr hingucken.
Die erste Hälfte ihres bisherigen Lebens lebt sie von ihren Eltern und den Umständen guter bürgerlicher Herkunft. Die zweite bisherige Hälfte hat sie es sich bequem gemacht indem sie sich dem gewidmet hat, was mit minimaler Eigenleistung ihr übersteigertes Ego finanziert. Immer gechmeidig step by step ran an den Trog. Der beste Platz für solche Menschen, scheint der Quereinstieg in die Politik zu sein. Am besten noch in eine Partei, die da keine Fragen stellt. Hauptsache die Richtung stimmt und es gibt genügend Förderer mit dem Glauben, hier kommt etwas besonderes und vor allem "so gebildet" und vor allem der neue Typus Frau und "so gebildet".
Das so etwas über 20 Jahre lang möglich ist, vor allem in einem Land, was sich eben auch über Leistung und Erfolg definiert, das ist tatsächlich dem Umstand geschuldet, daß sie sich innerhalb der Blase Die Grünen nach vorne geboxt hat. In der freien Wirtschaft wäre so etwas kaum vorstellbar.
Deshalb kann ich bestens nachvollziehen, warum der Taubenverschlag derzeit so in Aufruhr ist. Der Worst case ist eingetroffen. "Des Kaisers neue Kleider"
In 2021.
So war das nicht geplant. Der unaufhaltsame Aufstieg mit wenig im Gepäck hat nun einen Knick. Und anstatt in sich zu gehen und Fehlersuche zu starten, schlägt das grüne Lager um sich. Und die Protagonistin vom ganzen scheint sich der Folgen ihres Handelns, vor allem auch für das Image ihrer Partei nicht bewusst zu sein.


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

07.07.2021 um 09:57
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Des Kaisers neue Kleider"
In 2021.
diesen Eindruck vermitteln mir baerbock und die Journalisten, die nie nachgehakt haben, schon seit ihrem Fauxpas mit dem speichernden Stromnetz -(Grundwissen aus der Schulzeit, wenn man die nicht total verpennt hat) und dem Kobold.

Die Medien, die sich haben blenden lassen, die sie gehypt und besonders wohlwollend und nachsichtig waren, gehören hier unbedingt mit genannt!

Des Kaisers neue Kleider eben und die Huldigungen, weil man gar zu gern auf der Seite des ruhmes und glanzes stehen möchte...


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07.07.2021 um 10:08
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Dennoch hat Krischer Recht: Es sollte in der Diskussion um den Inhalt des Buches gehen.
Ist man mit dieser Politik einverstanden, ist man dagegen?
Nope.. Dafür hätte man das anders angehen müssen.

Und Urheberrechtsveetzung etc bleibt eben.

Der Inhalt ist eh seicht.....da ist jede Abschlußarbeit konkreter.


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

07.07.2021 um 10:12
Hallo @Seidenraupe , hallo @alle !


Der "Grüne Kaiser" war eigendlich schon immer nackt, aber irgendwie hat das nie einer sehen wollen und die Medien haben sich in der Vergangenheit eher wie deren "Hofberichterstatter" verhalten. Frau Bärbock wurde als "Powerfrau" der Grünen aufgebaut und das sie aus mehr "Schein" besteht als aus "Sein" hat irgendwie keinen interessiert.

Mich würde in diesem Zusammenhang mal interessieren wer ihr Buch den wirklich geschrieben hat.
Bärbock steht da als Autor drauf, aber so langsam glaube ich nicht mehr an ihre Urheberschaft


Gruß, Gildonus


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

07.07.2021 um 10:12
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Der Inhalt ist eh seicht.....da ist jede Abschlußarbeit konkreter.
@Fedaykin

Darüber würde ich in der Presse gerne mehr lesen.
Das ungenannt zitiert wurde- in großem Umfang- hab ich ja nun verstanden.
Für mich ist das Thema durch.

Inzwischen interessieren mich zwei Dinge mehr:

Wie geht das Tram um Frau Baerbock mit Konflikten um?
-und auf welche Zustimmung/Ablehnung stößt der Inhalt des Buches?


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07.07.2021 um 10:50
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Inzwischen interessieren mich zwei Dinge mehr:

Wie geht das Tram um Frau Baerbock mit Konflikten um?
-und auf welche Zustimmung/Ablehnung stößt der Inhalt des Buches?
Zu Erstem:
Sieht man ja - Gegenangriff
Zu Zweitem:
Warum mit dem Inhalt auseinander setzen? Die Autorin legt darauf Wert, dass es KEIN Sachbuch ist. 😅


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07.07.2021 um 10:52
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Eine Promotion nicht zu packen ist keine Schande. Abbrechen, weil es nicht reicht passiert. In meinem Jahrgang an dem Lehrstuhl war ich der einzige von fünf, der es bis dato durchgezogen hat. Es gibt auch mittlerweile einige Studien dazu, dass ein signifikanter Anteil der Doktoranden während der Promotion mental zu Grunde geht. Da würde ich ihr tatsächlich -egal wer sie in welcher Höhe gefördert hat- keinen Strick draus drehen.
Zumindest mir geht es gar nicht um die abgebrochene Promotion, die kann es tatsächlich "ohne Schande" aus einer Vielzahl von Gründen geben. Wenn sie einfach im Lebenslauf stehen hätte "Promotion wegen 2. Kind und dann Einzug in den Bundestag nicht mehr weiterverfolgt" hätte ich nichts gesagt, völlig klar dass solche einschneidenden Änderungen dazu führen dass man sein Leben neu sortiert.

Mein Problem ist, dass sehr deutlich der Verdacht im Raum steht, dass Fr. Baerbock nie auch nur ein bisschen an der angeblichen Promotion gearbeitet hat, sondern das "Stipendium" einfach nur ein illegales Parteifinanzierungsgehalt von der Böll-Stiftung war, weil es 2009 mit dem Einzug in den Bundestag nichts geworden ist, man sich aber Baerbock "warm" und in Berliner Kreisen aktiv halten wollte.

Dafür, das direkt von der Hand zu weisen, passen einfach die ganzen Faktoren zu gut:

Laufzeit von der verpatzten Wahl bis zur (erfolgreichen) Bundestagswahl

Während der angeblichen Promotionszeit hatte sie 4 teilweise parallel laufende, zeitaufwändige Parteiämter -> Ausschlusskriterium für die Förderung, denn du musst hauptsächlich an deiner Promotion arbeiten

Obwohl nichts Vorzeigbares rumgekommen ist, wurde die Förderung unter mehr als maximaler Ausnutzung aller Spielräume auf fast das Doppelte der Regelförderung verlängert

Und die Promotionsakte an der Uni wurde gesetzeswidrig (weil weit vor Fristablauf) bereits vernichtet

Das stinkt halt alles nach Korruption und durch verschiedene Gesetze gezielt verbotene Förderung von Parteipersonal durch Stiftungsmittel, neben dem ganzen anderen Klimbim der sich daraus juristisch noch automatisch ergibt, Hinterzug von Sozialabgaben (da das steuerfreie Stipendium eigentlich ein steuerpflichtiges Gehalt war, sowohl auf AG als auch beim AN), Bestechlichkeit bzw. Vorteilsgewährung beim Stiftungsvorstand, evtl. auch beim Betreuer der Scheinpromotion usw.


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07.07.2021 um 11:02
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Und die Promotionsakte an der Uni wurde gesetzeswidrig (weil weit vor Fristablauf) bereits vernichtet
Das hat Geschmäckle, das ausgerechnet diese Akte zum Opfer eines Fehlers wurde.



Würde mich auch interessieren was es denn zumindest an Rohmaterial etc gegeben hätte zur Dr arbeit die ja zumindest schon 50% + fertig hätte sein müssen.

Zeiträume sind interessant bzgl Promotion.


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07.07.2021 um 11:09
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Und die Promotionsakte an der Uni wurde gesetzeswidrig (weil weit vor Fristablauf) bereits vernichtet
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Das hat Geschmäckle
Es ist an der Zeit, dass dieser Vorgang aufgeklärt wird. Auch im Plagiatsfall Giffey hat die FU fragwürdig gehandelt.
Wie kann es sein, dass es gleich bei zwei Promotionen von Spitzenpolitiker*innen an der FU zu seltsamen Vorkommnissen kommt?


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07.07.2021 um 11:22
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Ich würde sagen, dass das üblich ist. Sie hat ja scheinbar Fulltime daran geschrieben. (Oder fulltime nicht daran geschrieben).
Also quasi "Nulltime" (im zweiteren Fall).
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Die Medien, die sich haben blenden lassen, die sie gehypt und besonders wohlwollend und nachsichtig waren, gehören hier unbedingt mit genannt!
Die wollten doch auch geblendet werden, man hat ihnen präsentiert, worauf sie gehofft haben, eine dem Zeitgeist entsprechende Kandidatin.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Mich würde in diesem Zusammenhang mal interessieren wer ihr Buch den wirklich geschrieben hat.
Bärbock steht da als Autor drauf, aber so langsam glaube ich nicht mehr an ihre Urheberschaft
Ist für mich egal so lange sie als Autorin gilt. Dann muss sie auch die Verantwortung dafür übernehmen.

Andere Variante: Erst war es ein Sachbuch, dann wieder nicht. Wenn sie in strenger Analogie nun auch noch sagen würde, dass sie nicht die Autorin ist (erst war sie die Autorin, dann wieder nicht), wäre sie aus der Plagiatsnummer d'raußen. Aber ob das dann besser für sie ist, auch noch bzgl. der Autorenschaft gemogelt zu haben, unsere "Lady Fake"?
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Wie geht das Tram um Frau Baerbock mit Konflikten um?
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Sieht man ja - Gegenangriff
Und jammern, lamentieren, die Opferrolle einnehmen.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Zumindest mir geht es gar nicht um die abgebrochene Promotion, die kann es tatsächlich "ohne Schande" aus einer Vielzahl von Gründen geben. Wenn sie einfach im Lebenslauf stehen hätte "Promotion wegen 2. Kind und dann Einzug in den Bundestag nicht mehr weiterverfolgt" hätte ich nichts gesagt, völlig klar dass solche einschneidenden Änderungen dazu führen dass man sein Leben neu sortiert.
Aber ist das ganze würdig dann noch groß im Lebenslauf erwähnt zu werden?
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Und die Promotionsakte an der Uni wurde gesetzeswidrig (weil weit vor Fristablauf) bereits vernichtet
Ein Kobold, ähh, Schelm wer böses dabei denkt ....


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07.07.2021 um 11:26
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Würde mich auch interessieren was es denn zumindest an Rohmaterial etc gegeben hätte zur Dr arbeit die ja zumindest schon 50% + fertig hätte sein müssen.

Zeiträume sind interessant bzgl Promotion.
Die Förderung, die ja normalerweise auf zwei Jahre angelegt ist, wurde ja mehrmals verlängert (wenn ich richtig zähle insgesamt 4 mal, zweimal regulär um je 6 Monate, einmal wegen Kinderbetreuung um 6 Monate und einmal wegen Mutterschaft um 3) - selbst wenn im Normalbetrieb keine Fortschrittsberichte vorgelegt werden mussten (unwahrscheinlich, alle Stipendien die ich kenne verlangen das mindestens im Jahresrythmus, normalerweise aber nach dem 1. Jahr sogar in Semesterschritten) hätte spätestens bei den "regulären" Verlängerungen mal nachgewiesen werden müssen, dass der "unmittelbare Promotionserfolg" zumindest kurz bevorsteht und auch "vom Fortlaufen der Förderung abhängig" ist, d.h. man hätte da irgendwie zeigen müssen, dass man fast fertig ist und auch in der Lage, in der angesetzten Zeit fertig zu werden. Möglichkeiten dazu gibt es, man kann fertige Kapitel vorlegen, sich das von den Doktoreltern bestätigen lassen usw... angeblich soll sie ja "allen Pflichten nachgekommen" sein, da müsste sich sowas ja im Archiv bei den Förderanträgen finden lassen - auch die sind mindestens zehn Jahre aufzubewahren, weil die Stiftung ja vom Finanzamt usw. geprüft werden könnte.
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Aber ist das ganze würdig dann noch groß im Lebenslauf erwähnt zu werden?
Die Alternative wäre, dass der Lebenslauf 4 Jahre nur ehrenamtliches Parteigepimmel enthält und irgendjemand mal die berechtigte Frage stellt "Wovon lebst du in der Zeit". Wenn dann rauskommt, dass Geschäftsführer-Daddy und Lobby-Ehemann das Hobby von "Lenchen" finanzieren ist vielleicht noch Schluss mit #starkeFrau - oder jemand schaut sich mal das Schloss den Bauernhof an auf dem man aufgewachsen ist und die Story fällt ganz zusammen.


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07.07.2021 um 11:36
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Möglichkeiten dazu gibt es, man kann fertige Kapitel vorlegen, sich das von den Doktoreltern bestätigen lassen usw... angeblich soll sie ja "allen Pflichten nachgekommen" sein, da müsste sich sowas ja im Archiv bei den Förderanträgen finden lassen - auch die sind mindestens zehn Jahre aufzubewahren, weil die Stiftung ja vom Finanzamt usw. geprüft werden könnte.
Vielleicht findet ein investigativer journalist den doktorvater /Mutter der Frau Baerbock...Oder kann sich an der Uni niemand an Baerbocks Arbeit zur Promotion erinnern?


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07.07.2021 um 11:38
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Oder kann sich an der Uni niemand an Baerbocks Arbeit zur Promotion erinnern?
Die Uni hat an verschiedene Blogger/Journalisten bereits widersprüchliche Erklärungen rausgegeben, dem einen erzählen sie was von den Grundlagen, auf deren Basis Baerbock durch eine Ausnahmeregel zugelassen wurde, dem anderen erzählen sie "Akten vernichtet, nicht mehr rekonstruierbar". In keiner der Varianten stehen sie gut da, welche (und ob überhaupt eine) davon der Wahrheit entspricht kann man nicht erkennen. Wenn du die Wortlaute willst, schick mir kurz PN, ich will hier nicht ständig alles mit Blog-Zitaten und "Werbung" für Blogger zupflastern.

Eigentlich wär's Zeit dass die Staatsanwaltschaft sich der Sache annimmt, aber lol Berlin viel Glück lmao.


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07.07.2021 um 11:44
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Vielleicht findet ein investigativer journalist den doktorvater /Mutter der Frau Baerbock...Oder kann sich an der Uni niemand an Baerbocks Arbeit zur Promotion erinnern?
Der Betreuer ihrer Doktorarbeit sollte doch zu ermitteln sein.

In diesem Artikel vom 20.10.2013 sagt Annalena Baerbock einem Journalisten des Tagesspiegels, dass sie vorhat trotz Einzug in den Bundestag ihre „fast fertige Promotion“ zu beenden.
Nebenbei will sie endlich die fast fertige Promotion beenden, trotz der nun noch knapperen Zeit. Das Thema ist für eine Grüne perfekt: „Naturkatastrophen und humanitäre Hilfe“. Das sei im Völkerrecht nämlich nicht geregelt, erzählt Annalena Baerbock. Eine Konvention für diese Fälle, ähnlich wie die Genfer zum Kriegsrecht, sei aber nötig, damit Staaten nicht mehr – so wie Birma 2008 trotz 80 000 Toten nach einem Zyklon – internationale Hilfe für ihre Bevölkerung ablehnen können. „Für Opfer ist es egal, ob sie erschossen werden oder durch einen Wirbelsturm getötet.“

Sich hineinknien in Probleme, mit Neugier, Verve und Hartnäckigkeit, Dinge auf den Punkt bringen, das kann sie – auch in der Politik. Die 32-Jährige, die mit ihrem Mann und der zweijährigen Tochter Luna in Potsdam lebt, zog für die Grünen neu in den Bundestag ein. Als Einzige ihrer Partei aus Brandenburg, wo sie seit 2009 Landesvorsitzende ist. In einer Doppelspitze. „Einer, die funktioniert“, betont sie lächelnd
Tagesspiegel


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07.07.2021 um 11:48
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Der Betreuer ihrer Doktorarbeit sollte doch zu ermitteln sein.
Ich hatte es gestern schon gepostet:

Bereits bei Antritt des Stipendiums musste sie entweder nachweisen, dass sie als Doktorandin eingeschrieben war, in diesem Fall muss es an der Universität verschiedene relevante Akten geben, die auch sehr sehr lange aufbewahrt werden müssen (weil es teilweise Jahrzehnte später relevant werden kann, sowohl im Prüfungsrecht als auch in anderen Bereichen z.B. bei der Rente), oder aber dass sie die direkte Betreuungszusage einer berechtigten Person (d.h. im Wesentlichen Professoren, in Ausnahmefällen auch andere Dozenten) hatte. Auch das müsste an verschiedenen Stellen aktenkundig sein, sowohl in der Stiftung als auch an der Universität (da die Betreuung von akademischen Qualifizierungsarbeiten eine regelhafte Dienstaufgabe und deputatsrelevant ist diese auf dem gleichen Niveau zu dokumentieren wie Arbeitszeiten und Finanzen).


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