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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

3.148 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Grüne

Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

02.06.2018 um 20:13
Optimist schrieb:das ist leider so. Liegt wohl aber an der Globalisierung denke ich.
Diese ist nun nicht mehr zu ändern, deshalb hast du damit sicher Recht:
frauzimt schrieb:
Da müsste dringend für Ausgleichszahlung gesorgt werden.
Nur wäre die Frage, ob Ausgleichzahlungen auf Dauer die Lösung sein können? Zumal das ja auch alles irgendwie missbraucht werden könnte, Betrug durch schwarze Schafe möglich wäre und ausreichende Kontrollen sicher nicht machbar.

Alles in allem sehe ich leider wieder mal mehr schwarz als optimistisch in die Zukunft, bei all dem Dilemma in das sich "der Mensch" reingeritten hat.
@Optimist

ich weiss es leider auch nicht.
ich lebe auf dem Land und erlebe recht oft, dass die Landwirte sehr negativ über die Grünen reden. Sogar richtig fluchen.
Mit meinen Argumenten komme ich nicht weit, weil dann grundsätzlich nicht zugehört wird.

Du sprichst die Globalisierung an. Das ist eben der Punkt.

Ich glaube auch nicht, dass Ausgleichszahlungen die Lösung sind.
Die Landwirte sind übrigens auch nicht glücklich mit dem System. Sie (ich geb jetzt meinen Eindruck wieder) wollen keine Subventionen.
Sie wollen von ihrer Arbeit leben - und nicht von Almosen.

Eine Möglichkeit der Honorierung ihrer Arbeit sehe ich darin, dass sie für die Landschaftspflege bezahlt werden.
Landwirte leisten landschaftspflegerisch sehr viel. Das läuft nebenher, nicht honoriert.
Ob es sich um Baumpflege im Wald (der öffentlich ist) handelt - um Pflege der Entwässerungsgräben uvm.

Und dann müsste ein runder Tisch her, in dem klar gemacht wird:
Da habt ihr Einbußen durch die Globalisierung, aber uns allen ist wichtig, dass Umweltschutz betrieben wird (denkt an eure Enkel)

Zum Ausgleich erhaltet ihr Zahlungen für die Landschaftspflege.
(die natürlich kontrolliert wird. Aber Kontrollen gibt es ohnehin)


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02.06.2018 um 20:24
@frauzimt
frauzimt schrieb:Zum Ausgleich erhaltet ihr Zahlungen für die Landschaftspflege.
klingt gut.
wurde das bei der "großen Politik" schon mal angeregt?
Ist ja wirklich auch ungerecht, dass Landschaftspflege bis jetzt noch nicht vergütet wird.


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02.06.2018 um 20:31
Optimist schrieb:frauzimt schrieb:
Zum Ausgleich erhaltet ihr Zahlungen für die Landschaftspflege.
klingt gut.
wurde das bei der "großen Politik" schon mal angeregt?
Ist ja wirklich auch ungerecht, dass Landschaftspflege bis jetzt noch nicht vergütet wird.
Das ist noch nicht mal auf "meinem Mist gewachsen" (die Metapher passt gerade so gut..."
Das schlug ein Bekannter von mir vor- ein Germanist. - Jemand, der mit Landwirtschaft nichts zu tun hat.
Aber das sind ja manchmal gute Voraussetzungen für Lösungsvorschläge.
Einfach, weil die Distanz da ist.

Ich glaube, das wurde noch nicht diskutiert.

Aber du bringst mich darauf, dass hier mal ins Feld zu schmeissen.


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03.06.2018 um 10:25
Flipperonline schrieb:ausser einer vervielfachung der Energiekosten hat es nicht viel gebracht,
Jürgen Tritt-Ihn, auch Mr. Dosenpfand genannt, hat als Umweltminister auf die Frage, was die "Energiewende" den Verbraucher kosten wird, im Jahre 2004 einen herausragenden Satz vom Stapel gelassen:

"Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet - so viel wie eine Kugel Eis."

Inzwischen ist Trittins Eiskugel etwa so groß wie eine rundliche Teekanne - und kostet etwa 14 Euro (7 Cent pro Kilowattstunde). Dieser Betrag muß von den kleinen, einzelnen Stromkunden und -verbraucher aufgebracht werden. So viel kommt mittlerweile für die EEG-Umlage netto monatlich pro Haushalt zusammen (bei einem Stromverbrauch von 2500 Kilowattstunden im Jahr).

Dies zur Kompetenz eines prominenten grünen Politikers, der mal in Regierungsverantwortung war. Noch irgendwelche Fragen?

Und da faseln die verblendeten Anhänger der überflüssigsten Partei Deutschlands davon, dass diese Grünen sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen. Dümmer gehts nimmer.


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03.06.2018 um 11:26
Ogella schrieb:Inzwischen ist Trittins Eiskugel etwa so groß wie eine rundliche Teekanne - und kostet etwa 14 Euro (7 Cent pro Kilowattstunde).
Wenn du dich mal kundig machst, dann wirst du sehen, dass der Börsenstrompreis auf Grund des Merit Order Effekts der Einspeisung erneuerbarer Energieerzeuger in den letzten 10 Jahren um ca. 5 Cent/kwh gesunken is.
Damit handelt es sich um 4 Euro/Monat, was etwa 3 Kugeln Eis entspricht. Zwar immer noch das dreifache von dem was Trittin mal orakelte, aber auch nur ein Drittel von dem was du uns hier wieder verkaufen willst.
Ogella schrieb:Noch irgendwelche Fragen?
Mich würde interessieren, wann du mal ne Aussage bringst, die ich nich sofort korrigieren muss, weil du mal wieder falsches berichtest. :D


Für alle anderen mal die historische Entwicklung der Strompreise, da kann man schön sehen, dass die Preise in den letzten 20 Jahren (seit Einführung des EEG) nich stärker stiegen als in den 2 Dekaden davor. Von daher eher eine normale Entwicklung.

mfg
kuno


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03.06.2018 um 16:08
kuno7 schrieb:....der Börsenstrompreis auf Grund des Merit Order Effekts der Einspeisung erneuerbarer Energieerzeuger in den letzten 10 Jahren um ca. 5 Cent/kwh gesunken is.
Was erzählst Du denn da für einen Stuß?

Was hat der Börsenstrompreis mit dem Verbraucherpreis zu tun? Bezahlst Du Deinen Strom an der Börse??
Der normale, deutsche Verbraucher muß inzwischen (zusammen mit den Dänen) in der EU am meisten für seinen Strom bezahlen. Das ist eine direkte Folge der "Energiewende", also des EEG in Deutschland.

EEG3

"Da der Preisrückgang der Börsenstrompreise am Spot- bzw. Terminmarkt nicht entsprechend an die Verbraucher weitergegeben wird, die Kosten für die EEG-Umlage voll in den Strompreis für die Endverbraucher und das Kleingewerbe allerdings voll eingepreist werden, haben sich die Strompreise für diese Verbrauchergrupen deutlich verteuert."

Quelle: http://www.energiestatistik-nrw.de/wirtschaft/energiepreise/strompreise

"Das Energiewendechaos zahlt der Stromverbraucher

Die Bundesnetzagentur wird am Freitag dieser Woche offiziell die Höhe der Umlage veröffentlichen, die 2017 jeder Verbraucher zur Subventionierung der Ökostrom-Produzenten abführen muss. Ersten Einschätzungen zufolge dürfte die Umlage von 6,35 Cent auf 7,1 Cent pro Kilowattstunde ansteigen. „Das entspräche ungefähr einer Verdopplung in fünf Jahren“, stellte Pellengahr fest.

Seit im Jahre 2003 der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) versichert hatte, die Energiewende werde die Verbraucher „nicht mehr als eine Kugel Eis pro Monat kosten“, habe sich die EEG-Umlage versiebzehnfacht."


aus: https://www.welt.de/wirtschaft/article158668152/Energiewende-kostet-die-Buerger-520-000-000-000-Euro-erstmal.html

In anderen EU-Ländern ist der Strom deutlich billiger:

"Seit vielen Jahren müssen Verbraucher in Dänemark am meisten Geld für ihren Strom ausgeben, denn dort kostet die Kilowattstunde 30,7 Cent. Den zweiten Platz des Eurostat Rankings belegt Deutschland mit 29,5 Cent|kWh. Damit ist der Strom bei den beiden Tabellenführern mehr als 3-mal so teuer wie in Bulgarien [9,4Cent]. Italien und Irland belegen Platz 3 und 4 der teuersten Länder Europas. Spanien fällt auf Platz 5, weil die Preise dort 2014 etwas nachgegeben haben.

Die Energiepreise werden von einer Reihe Faktoren beeinflusst, wie Steuern, Netzentgelten oder Kosten für den Klimaschutz. Den größten innereuropäischen Unterschied verursachen Steuern und Abgaben. Im EU-Durchschnitt liegt dieser Anteil bei 32%. Doch die Werte variieren von Land zu Land und sind mit 57% in Dänemark am höchsten. In Deutschland, wo die staatlich veranlassten Preisbestandteile ebenfalls mehr als die Hälfte [52%] des Preises ausmachen, ist mit 21% die EEG-Umlage enthalten, die den Ausbau der erneuerbaren Energien ermöglicht."


Quelle: https://1-stromvergleich.com/strom-report/strompreise-europa/

Nebenbei, nochmals zur Erinnerung:

"Verbraucher zahlen für verschenkten Strom an Frankreich

Da man Strom nicht speichern kann, exportierte man Tausende Megawattstunden ins Ausland. Vor allem Frankreich war ein dankbarer Abnehmer, welcher dafür bezahlt wurde, den Überschussstrom zu verbrauchen. Laut der Bundesnetzagentur wurde pro Einheit rund 221,99 Euro an die Franzosen gezahlt, welche vom “Erneuerbare Energien Gesetz” profitiert haben. Denn laut dem Regelsatz des EEG muss Strom aus erneuerbaren Quellen auch dann abgenommen und vermarktet werden, obwohl diesen eigentlich niemand haben will. Das führt dazu, dass das Überangebot an der Strombörse die Preise an produktiven Tagen mit viel Sonne oder Wind ins Negative drückt und der eigentliche Verbraucher später dafür bezahlen muss."


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03.06.2018 um 18:10
Ogella schrieb:Was erzählst Du denn da für einen Stuß?
Das is kein "Stuß", der Börsenstrompreis lag 2008 bei knapp 80€/MWh, heute liegt er bei unter 30€/MWh.
Ogella schrieb:Was hat der Börsenstrompreis mit dem Verbraucherpreis zu tun?
Ernst gemeinte Frage? Also, wenn der Strompreis an der Börse sinkt, muss dein Strom Dealer weniger im Einkauf bezahlen und kann ihn dir dann auch günstiger verkaufen. Is ja fast schon unheimlich, was alles so nich weißt. :D
Ogella schrieb:Der normale, deutsche Verbraucher muß inzwischen (zusammen mit den Dänen) in der EU am meisten für seinen Strom bezahlen. Das ist eine direkte Folge der "Energiewende", also des EEG in Deutschland.
Jepp, das stimmt mal. Kann man ja mal explizit erwähnen, so selten wie das bei dir vorkommt. :D
Ogella schrieb:Da der Preisrückgang der Börsenstrompreise am Spot- bzw. Terminmarkt nicht entsprechend an die Verbraucher weitergegeben wird, die Kosten für die EEG-Umlage voll in den Strompreis für die Endverbraucher und das Kleingewerbe allerdings voll eingepreist werden, haben sich die Strompreise für diese Verbrauchergrupen deutlich verteuert."
Und das viele Stromdealer den günstigeren Einkaufspreis nich an den Verbraucher weitergeben, is dann also die Schuld der grünen Energiewende oder gar von Jürgen Trittin, ja?
Ogella schrieb:Da man Strom nicht speichern kann, exportierte man Tausende Megawattstunden ins Ausland. Vor allem Frankreich war ein dankbarer Abnehmer, welcher dafür bezahlt wurde, den Überschussstrom zu verbrauchen. Laut der Bundesnetzagentur wurde pro Einheit rund 221,99 Euro an die Franzosen gezahlt, welche vom “Erneuerbare Energien Gesetz” profitiert haben.
Darf man nach der Quelle dieses Zitats fragen?

Was ich zum Thema fand war:
Deutschland hat im Jahr 2015 einen Außenhandelsbilanzüberschuss von 2,07 Mrd. Euro beim Stromexport erzielt. Dieser Wert liegt deutlich über dem alten Rekordwert von 1,94 Mrd. Euro aus dem Jahr 2013. Eine genauere Analyse der Daten zeigt, dass der ins Ausland exportierte Strom im Durchschnitt die gleichen Marktpreise erzielt wie der nach Deutschland importierte Strom. »Die These, Deutschland würde überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien ins Ausland verschenken, lässt sich anhand der Zahlen nicht bestätigen«, folgert Prof. Bruno Burger vom Fraunhofer ISE, der die Daten des Statistischen Bundesamts ausgewertet hat.
https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/news/2016/deutsche-stromexporte-erloesten-im-saldo-rekordwert-von-ueb...
Hier klingt es eher so, als wenn Deutschland ordentlich am Stromexport Überschuss verdienen, auch wenn zwischendrinn der Preis mal ins Minus rutscht. Aber das is sicher nur links-grüne Propaganda und du wirst uns sicher gleich aufzeigen, dass das alles gans anders is, oder? :D

mfg
kuno


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03.06.2018 um 19:09
Hallo @kuno7 , hallo @alle !


@Ogella hat im Kern Recht und du schreibst Stuß.

Der Verbraucher zahlt nicht die Strompreise der Strombörse sondern den Tarif von seinem "Dealer" und der "knallt" da die EEG Förderung und einiges Andere oben drauf. Das macht der nicht wegen einer "kapitalistischer Bosheit" oder "Proftsucht", sondern weil es Gesetz ist. Wem nutzt es, wenn der Strompreis an der Börse sinkt und die EEG Förderung das wieder ausgleicht. So wurde das Gesetz eben konstruiert.

Der Strom wird für den Normalverbraucher immer teurer und die Hauptursache ist und bleibt der "ökologische Umbau" der Stromversorgung. Man kann sich auch selbst was vormachen.


Gruß, Gildonus


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03.06.2018 um 19:30
Gildonus schrieb:Der Verbraucher zahlt nicht die Strompreise der Strombörse sondern den Tarif von seinem "Dealer" und der "knallt" da die EEG Förderung und einiges Andere oben drauf. Das macht der nicht wegen einer "kapitalistischer Bosheit" oder "Proftsucht", sondern weil es Gesetz ist.
Das hab ich ja auch nich bestritten, sondern nur, dass man den sinkenden Einkaufspreis schon bilanziell gegenrechnen muss, wenn man von der EEG umlage auf die Kosten der Energiewende schließen will, was @Ogella aber nich gemacht hat und was auch sicher kein Versehen war.
Gildonus schrieb:Wem nutzt es, wenn der Strompreis an der Börse sinkt und die EEG Förderung das wieder ausgleicht.
Es nützt dem Verbraucher, weil der Strompreis eben nich um die EEG Umlage steigt, sondern geringer. Dazu benötigt man natürlich auch einen Strom Lieferanten, der die gesunkenen Einkaufspreise nich in die eigene Tasche steckt.
Obgleich die EEG Umlage von 2012 bis 2018 um gut 3 Cent gestiegen is, hat mein Strom Lieferant den Arbeitspreis nich nur nich erhöht, er wurde sogar gesenkt, mit der Begründung "gesunkene Einkaufspreise".
Gildonus schrieb:Der Strom wird für den Normalverbraucher immer teurer und die Hauptursache ist und bleibt der "ökologische Umbau" der Stromversorgung.
Ich hab auch nie behauptet, die Energiewende würde die Strompreise nich erhöhen, es ging nur um die grotesken Übertreibungen von "vervielfachten Strompreisen" und "Teekannen großen Eiskugeln".

Wenn du glaubst, die Strompreise hätten sich ohne Energiewende nich erhöht, magst du dies gern tun, ich glaub da eher nich dran.

mfg
kuno


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03.06.2018 um 19:38
Gildonus schrieb:Der Verbraucher zahlt nicht die Strompreise der Strombörse sondern den Tarif von seinem "Dealer" und der "knallt" da die EEG Förderung und einiges Andere oben drauf. Das macht der nicht wegen einer "kapitalistischer Bosheit" oder "Proftsucht", sondern weil es Gesetz ist. Wem nutzt es, wenn der Strompreis an der Börse sinkt und die EEG Förderung das wieder ausgleicht. So wurde das Gesetz eben konstruiert.
Und was ist die Alternative? Aha ja, Atomstrom.

Da wird der Verbraucher an den Gewinnen der Atomindustrie nicht beteiligt, wohl aber darf er die Entsorgungskosten für den strahlenden Abfall tragen. Wer zahlt denn für die Suche und das Betreiben neuer Zwischen- und Endlager, für die Beseitigung von Risiken wie die undichte Asse bei Wolfenbüttel und sonstiges? Genau. RWE, Vattenfall und Co. jedenfalls nicht.

Würden die genannten Entsorgungskosten für Atomstrom, die der Verbraucher - als Steuerzahler - trägt, auf die entsprechenden Stromkosten draufgeschlagen, sieht die EEG- Umlage bestimmt gar nicht mal so schlecht aus.


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03.06.2018 um 21:46
Hinzu kommt bei Atomstrom noch das Gefährdungspotential. 2 Supergaus innerhalb einer Generation ist eine erschreckende Quote finde ich.


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03.06.2018 um 21:59
@Optimist

Find ich jetzt speziell bei deutschen AKW nich so problematisch, aber Risiko Bewertung is halt ne recht subjektive Geschichte. Die meisten Deutschen dürften aber eher in deine Richtung tendieren und das sollte man dann auch politisch so würdigen.

mfg
kuno


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04.06.2018 um 18:49
Satansschuh schrieb:Falsch, es hat sich wieder geöffnet, weil irgendwelche Spezialisten aus Ostasien
nun sind also die Chinesen schuld ? soweit ich in mehreren Artikeln gelesen habe, VERMUTEN die Wissenschaftler das. Ich vermute das es im Sommer warm ist. Kann stimmen muss aber nicht.
kuno7 schrieb:Wenn ich mal einkaufen gehe in der Innenstadt, nehm ich auch den ÖPNV
würde ich auch gerne, leider fährt hier auf dem Dorf nur 2 x am Tag ein Bus, und von der Haltestelle nach Hause müsste ich die 3 Kisten Flensburger dann auch noch ca 900m schleppen. Ganz davon ab das der Bus nicht in der Nähe des Getränkelagers hält. Auch kostet mich das Bustiket ca das doppelte was mich die Fahrt mit dem Auto kosten würde. Und bevor das Argument kommt - die Fixkosten des Autos - ich komme auch ohne Auto nicht zur Arbeit.
kuno7 schrieb:Vervielfachung? Laut Statista is der Strompreis in den letzten 20 Jahren um 79% gestiegen
Wurde schon angesprochen, und ist ähnlich wie der Preis für Wasser (Trink- Abwasser) je weniger ich verbrauche umso mehr steigt der Preis. Wobei die Kosten für A-Ausstieg, und EEG auf die Abnehmer abgewälzt werden, die Einsparungen aber nicht weitergegeben werden.
kuno7 schrieb:dass der Börsenstrompreis auf Grund des Merit Order Effekts der Einspeisung erneuerbarer Energieerzeuger in den letzten 10 Jahren um ca. 5 Cent/kwh gesunken is
Wen interessiert denn der Börsenpreis, doch nur die Menschen die auch Ihr Bruttolohn interessiert. Für den realen Menschen zählt nur netto.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/03/PD18_107_623.html

Steigerung Reallohn - Preisindex - meines Wissens sind da aber weder die gestiegenen Arztkosten (weniger Medikamente werden erstattet, Zahnvorsorge zahlt man selber) noch noch das gestiegene Renteneintrittsalter berücksichtigt.
kuno7 schrieb:Und das viele Stromdealer den günstigeren Einkaufspreis nich an den Verbraucher weitergeben, is dann also die Schuld der grünen Energiewende oder gar von Jürgen Trittin, ja?

Die Grünen haben Jahrelang mitregiert und nichts dagegen unternommen. Also ja sie sind (mit)Schuld.

Ogella schrieb:
Optimist schrieb:Hinzu kommt bei Atomstrom noch das Gefährdungspotential. 2 Supergaus innerhalb einer Generation ist eine erschreckende Quote finde ich
Kannst du die bitte mal spezifizieren ? Ich kann mich auf Anhieb an keinen der beiden erinnern.


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04.06.2018 um 19:01
kuno7 schrieb:
Wenn ich mal einkaufen gehe in der Innenstadt, nehm ich auch den ÖPNV
Flipperonline schrieb: würde ich auch gerne, leider fährt hier auf dem Dorf nur 2 x am Tag ein Bus, und von der Haltestelle nach Hause müsste ich die 3 Kisten Flensburger dann auch noch ca 900m schleppen. Ganz davon ab das der Bus nicht in der Nähe des Getränkelagers hält. Auch kostet mich das Bustiket ca das doppelte was mich die Fahrt mit dem Auto kosten würde. Und bevor das Argument kommt - die Fixkosten des Autos - ich komme auch ohne Auto nicht zur Arbeit.
Es gibt Gegenden, in denen es noch viel schlimmer ist.
Wo ich wohne, fährt leider kein Bus. Ohne eigenes Auto geht hier gar nichts.
Und das Radfahren ist nicht ungefährlich, auf der Bundesstraße. Keine Radwege, natürlich.


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04.06.2018 um 19:06
frauzimt schrieb:Es gibt Gegenden, in denen es noch viel schlimmer ist.
Wo ich wohne, fährt leider kein Bus. Ohne eigenes Auto geht hier gar nichts.
Und das Radfahren ist nicht ungefährlich, auf der Bundesstraße. Keine Radwege, natürlich.
alles nur bedauerliche Einzelfälle [/ironie]


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04.06.2018 um 19:14
Flipperonline schrieb:alles nur bedauerliche Einzelfälle [/ironie]
ja, wahrscheinlich. darum gibt es hier auch mehr abgänge durch tod und wegzug, als zugänge.


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04.06.2018 um 19:20
Damit schließt sich unser Kreis und wir sind wieder bei den Grünen

KGE - Zitat " „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!“


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04.06.2018 um 20:18
Hallo @alle !


https://1-stromvergleich.com/strom-report/strompreis/

Ich hoffe mit dem Einhängen klappt es.
Nach dieser Quelle stieg der Strompreis seit dem Jahr 2000 durchschnittlich um 6% pro Jahr. Insgesammt ergibt das eine Steigerung von 111 %. Das ist deutlich mehr als die allgemeine Steigerung der Lebenshaltungskosten.


Gruß Gildonus


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04.06.2018 um 21:26
Optimist schrieb:Hinzu kommt bei Atomstrom noch das Gefährdungspotential. 2 Supergaus innerhalb einer Generation ist eine erschreckende Quote finde ich
Flipperonline schrieb:Kannst du die bitte mal spezifizieren ? Ich kann mich auf Anhieb an keinen der beiden erinnern.
Du kannst dich nicht an Tschernobyl und Fukushima erinnern?


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04.06.2018 um 21:26
Flipperonline schrieb:Wurde schon angesprochen, und ist ähnlich wie der Preis für Wasser (Trink- Abwasser) je weniger ich verbrauche umso mehr steigt der Preis.
Was hat das damit zu tun, das sich der Strompreis seit Einführung des EEG nicht vervielfacht hat? Das is doch nun ein schlichter Fakt, den ich auch belegt habe.
Also noch mal: Der Strompreis hat sich nich vervielfacht, sondern er is in den letzten 20 Jahren sogar weniger stark angestiegen, als in den 20 Jahren davor und da gabs weder PV noch Windkraft Anlagen. Is doch wirklich nich so schwer zu verstehen.
Flipperonline schrieb:Wen interessiert denn der Börsenpreis, doch nur die Menschen die auch Ihr Bruttolohn interessiert.
Auch wenn ich mich wiederhole: Es interessiert diejenigen, deren Stromlieferanten den gesunkenen Börsenpreis an ihre Kunden weitergeben, nich dass ich dies schon mal erwähnt hätte. Bei Interesse nenn ich dir gern solch einen Lieferanten.
Btw, ich interessiere mich auch für meinen Bruttolohn. :)
kuno7 schrieb:Die Grünen haben Jahrelang mitregiert und nichts dagegen unternommen. Also ja sie sind (mit)Schuld.
Sorry, aber es is doch deine Entscheidung, bei wem du deinen Strom kaufst. Hättste halt nen günstigeren gewählt, da brauchts keine Regierung für.

mfg
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