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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?
Deepthroat23
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Wie geht es weiter mit der AfD?

21.11.2016 um 14:32
@Bone02943
Bone02943 schrieb:Und ja es waren damals fremde Menschen.
Aber Bone... Die grösste Barriere. Also mit Abstand die grösste. Die Verständigung. Die gab es damals nicht.
Ich bin ausschliesslich mit Oberbayrisch aufgewachsen und ich kann mich ohne Hand und Fuß mit einem Sachsen unterhalten. Und du kannst dich auch mit mir unterhalten.
Ein Sachse kann deutsch lesen und schreiben, kann in der Regel in Westdeutschland sofort einen Job bekommen. bei uns sind zb. bestimmt 90% der Sbahn Fahrer Ossis.
Du musst doch diese simplen, aber in der Auswirkung GRAVIERENDEN Unterschiede sehen. Ein Großteil der "neudeutschen" hatte als "Flüchtling" bereits einen Job, hat also sofort in die Sozialkassen eingezahlt, hat keine Leistungen bezogen (Bis auf den 1:1 Kurs vielleicht), brauchte keine Sprachkurse, keine Integrationskurse, musste nicht in einer Flüchtlingsunterkunft pennen usw.
Das ist doch nicht mal im minimalsten Ansatz miteinander vergleichbar.


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21.11.2016 um 14:38
@Deepthroat23

Du sollst ja auch nicht alles 1:1 vergleichen. Die Grundaussage das es damals bei weitem nicht so war das Landsmänner gekommen ist behalte ich bei. Es kamen damals wie heute fremde Menschen. Und klar sind die Probleme heute vielfältiger und auch andere, aber damit wird man ja wohl fertig werden.


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Deepthroat23
ehemaliges Mitglied

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21.11.2016 um 14:39
@Bone02943
Bone02943 schrieb:Du sollst ja auch nicht alles 1:1 vergleichen
Das habe ich auch nicht getan, aber du.
Bone02943 schrieb: Es kamen damals wie heute fremde Menschen
nein, nicht ansatzweise vergleichbar.


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egaht
ehemaliges Mitglied

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21.11.2016 um 14:39
Bone02943 schrieb: Gerade die Vetriebenen aus den Ostgebieten sprachen wohl völlig anders als die Menschen in Bayern/Bawü oder an der Nordseeküste.
@Bone02943
gehen wir dochmal davon aus dass ein bayer deutsch spricht.
der volksdeutsche flüchtling aus pommern soll dann also völlig anders sprechen.
russisch?, türkisch??
Bone02943 schrieb: So lange noch immer Tottenweise Nahrung weggeworfen wird, obwohl sie noch geniesbar ist, so lange brauchen wir hier nicht rumlamentieren wir könnten keine Menschen mehr aufnehmen und ihnen helfen.
so hab ich das noch gar nicht gesehen. wir schicken deutsche sozialhilfeempfänger
zur tafel, und versorgen sie mit abgelaufener MHD ware.
duch das eingesparte geld können wir nochmehr flüchtlinge aufnehmen.
letztere versorgen wir natürlich mit einwandfreien lebensmitteln, alles andere wäre PI.


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21.11.2016 um 14:46
Nach 1945 wurde das Reichsbürgergesetz von 1935 und die zugehörigen Verordnungen, die den nationalsozialistischen Begriff der Volkszugehörigkeit auf „deutsches und artverwandtes Blut“ zurückführten, außer Kraft gesetzt. Der Volksbund der Deutschen im Ausland, der für die SS die politischen Organisationen der „Volksdeutschen“ geführt hatte, wurde 1945 mit dem Kontrollratsgesetz Nr. 2 verboten. Im Artikel 116 des Grundgesetzes wurde der Begriff der deutschen Volkszugehörigkeit und der deutschen Staatsangehörigkeit neu bestimmt.
Wikipedia: Volksdeutsche

@egaht
Kann das weg oder gilt das?


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21.11.2016 um 14:46
@egaht

MHD Angaben sollten auf den meisten Lebensmitteln so oder so verschwinden. Nur weil es angeblich über dem MHD ist, ist das Essen oder Trinken nicht sofort ungeniesbar oder schlecht.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

21.11.2016 um 17:40
def schrieb: Da hat wohl jemand keinen Schimmer vom Hausrecht... wenn hier auf Allmy jemand aufgrund seiner Meinung ausgeschlossen wird siehst du natürlich die Pressefreiheit in Gefahr... oder wenn AfD Politiker nicht zu Talks eingeladen werden damit lupenreine Demokraten daran teilnehmen und möglichst widerstandslos zündeln können... jaja, schon klar. :palm:
Ja, ein ganz großes Facepalm für deine Unterstellung ich würde hierbei das Hausrecht ignorieren. Vorallem solltest du mal nachlesen was mit "Pressefreiheit" in diesem Kontext gemeint war bevor man sich gleich wieder Hals über Kopf in irgendwelche Pöbeleien stürzt.


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22.11.2016 um 08:33
@ Prof.Doc.RG
@Libertin
@eckhart
@Bone02943
@ferbitz
Die AfD hat schon häufiger Medien von Veranstaltungen ausgeschlossen. In Nordrhein-Westfalen ließ die Partei im Sommer nach heftiger Kritik doch noch Journalisten zu ihrem Parteitag zu.

Negative Außenwirkung befürchtet
Die Ausladung der Presse wird nach SWR-Recherchen intern damit begründet, dass die AfD-Verantwortlichen offensichtlich eine negative Außenwirkung befürchten. Denn offenbar sind unter den voraussichtlich hundert Kandidaten nicht wenige, von denen sich die AfD gerne distanzieren möchte. So sollen manche Bewerber radikale, rechtslastige Äußerungen getätigt haben. Andere Bewerber sollen politisch "vollkommen blank" sein. Der Landesvorstand sei deshalb zu dem Schluss gekommen, die Presse auszuladen, da man sich nicht blamieren wolle.

Meuthen gefällt das Vorgehen nicht
Auch er erwartet, dass bei der Nominierungsversammlung Menschen die Bühne betreten, die "nicht souverän" seien. "Wenn die Medien sich auf skurrile Kandidaten stürzen, dann bringt uns das sehr negative Presse." Aber: "Das würde ich in Kauf nehmen", sagte Meuthen, der bei der Versammlung in Kehl ein erweitertes Grußwort halten soll.
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/partei-will-sich-in-kehl-nicht-blamieren-afd-schliesst-die-presse-vom-parteitag...

Da erklärt sich schon warum die Presse ausgeschlossen wird, weil die Partei befürchtet von den eigenen Mitgliedern lächerlich gemacht zu werden !
Das muss man sich schon mal durch den Kopf gehen lassen. Die Partei hat Angst vor ihren eigenen Mitgliedern.

Da soll es laut Meuthen, Mitglieder geben die "nicht souverän" seien ?
Im Sinne der "BRD-Gmbh" ?!
Im Sinne der gemäßigten AFD-Mitglieder können ja solche Mitglieder nicht sein ?!

Andere Mitglieder sollen politisch "vollkommen blank" sein ?
Politisch unerfahren waren ja auch Leute in anderen Parteien, das muss ja nicht unbedingt negativ sein.
Der Unterschied zu den anderen Parteien im Bundestag ist, aber das Klientel der AFD. Das diese
Partei genau die Leute anzieht, die in keiner anderen Partei längere Zeit durchhalten würden.
Es gibt natürlich auch die ehemaligen CDU-Mitglieder u.a. Parteien, diese machen aber nicht die Mehrheit der Mitglieder aus.
Am 3. Mai 2013 hatte die AfD nach Eigenangaben 10.476 registrierte Mitglieder,
davon 2.795 aus anderen Parteien:
1.008 von der CDU,
587 von der FDP,
558 von der SPD,
220 von der CSU,
143 von der Piratenpartei Deutschland
und 106 von Bündnis 90/Die Grünen.

Bis zum 28. Februar 2014 konnte die AfD laut ihrem Bundesverband 17.552 Mitglieder und 1.753 "Förderer" (Personen, welche die Partei regelmäßig finanziell unterstützen, aber kein stimmberechtigtes Mitglied sind) gewinnen.
Im April 2016 zählte die Partei 20.706 Mitglieder.
Wikipedia: Mitgliederentwicklung_der_deutschen_Parteien#Alternative_f.C3.BCr_Deutschland_.28AfD.29

Wenn man wie die AFD auch Leute wie den Hohmann, ehemaliger CDU Abgeordneter aus Hessen aufnimmt, der mit antisemitischen Aussagen unangenehm aufgefallen war und aus der CDU ausgeschlossen wurde, muss sich man schon mal fragen was diese Partei mit der Aufnahme von Hohmann bezweckt ?!

Oder diese Provinzposse:
"Heute wäre er bei uns": AfD plant Gedenktafel an Strauß-Geburtshaus

Wie Bayerns AfD-Chef Petr Bystron unserer Onlineredaktion mitteilt, soll die Tafel an der Schellingstraße, Hausnummer 47, angebracht werden. Und zwar sobald die Hauseigentümer grünes Licht für die Aktion geben. Idealerweise hofft die AfD, dass es schon Ende dieser Woche soweit ist.

Strauß-Sohn Franz Georg hält von der Aktion nichts. "Die AfD hat mit Strauß nichts zu tun". "Unser Vater hätte sich nie von der AfD vereinnahmen lassen, sondern nur von der CSU", stellt er klar. Die Strauß-Familie heute habe auch keinen Kontakt zur AfD. Sich mit einer Namensplakette wichtig zu machen, sei "Roßtäuscherei" und "Erbschleicherei".

"Es gab in der Vergangenheit schon mehrere Versuche, sich durch solche Aktionen herauszustellen - wir haben das immer abgelehnt." Außerdem gebe es das Geburtshaus in der Schellingstraße gar nicht mehr, "es ist im Krieg total zerstört worden". Der Nachfolgebau sei seines Wissens im Besitz der katholischen Kirche.
http://www.merkur.de/politik/afd-plant-gedenktafel-fuer-franz-josef-strauss-an-geburtshaus-heute-waere-er-bei-uns-630514...

Eine Gedenktafel für FJS an seinem Geburtshaus, was im Krieg völlig zerstört wurde und das es heute so nicht mehr gibt ?!
Der Sohn von Strauß hat ja schon das passende in dem Artikel dazu gesagt !

Eine "interessante" Person ist Michael Klonovsky, publizistischer Berater von Petry:
Zitat Klonovsky:
"Wir schließen Judenfeinde aus, aber wir tun dies nicht auf Knopfdruck, wir sind und bleiben als Partei ein Schutzraum der freien Rede, die mit einer gewissen Notwendigkeit die dumme, bösartige Rede einschließt."
Da hat er etwas nicht begriffen. Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht, aber eine Partei, in der man jede Meinung äußern kann, hat die Welt noch nicht gesehen. Wenn Sie in der FDP die Wiedereinführung der DDR fordern, werden Sie ausgeschlossen, obwohl die Forderung erlaubt ist. Nur in der AfD, dem Führerbunker der Meinungsfreiheit, wird jede Meinung gern gesehen.

Nun schrieb also Klonovsky, den man, wenn er links wäre, einen "AfD-Chefideologen" nennen würde, eine Entgegnung.

Er schreibt erstens, dass ich die AfD nur aus Opportunismus kritisiere. Ich wolle nämlich nicht von den "Partyeinladungslisten der Guten" verschwinden.

Zweitens liege Gedeon gar nicht so falsch mit seinen Warnungen vor der jüdischen Weltherrschaft, denn unter der Herrschaft des Judentums drohe allen, die nicht die Thora anerkennen, die Todesstrafe.
http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/36/harald-martenstein-afd-wolfgang-gedeon

Wer solche "Berater" hat, braucht keine Feinde mehr ?!

In die AFD eintreten will Klonovsky aber nicht, das spräche gegen seine "Intellektuellen- und Künstlernatur" !
Wie dieses "Naturell" aussieht, kann man daran sehen das er für "eigentümlich frei" publizistisch tätig war.


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wichtelprinz
ehemaliges Mitglied

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22.11.2016 um 09:06
@che71
Es wundert mich kaum das sich dieses gewisse Coleure selbst als vierte Gewalt versteht.


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22.11.2016 um 10:34
Du sollst ja auch nicht alles 1:1 vergleichen. Die Grundaussage das es damals bei weitem nicht so war das Landsmänner gekommen ist behalte ich bei. t
Regional bedingt mag das sein. Dennoch kamen Deutsche zu Deutschen.

Also eine Binnenflucht. Die Kulturkompatibiltät war eben doch wesentlich größer.


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22.11.2016 um 14:05
@Fedaykin
Ich bin da nicht ganz schlüssig. Im Krieg kamen Deutsche zu Deutschen. Aber in den 70igern bis weit in die 90iger kamen ja auch noch viele der im 18jhd. ausgewanderten nach Deutschland zurück. Unter anderem auch ich. Jetzt war es so, dass meine Familie noch Deutsch konnte, viele weitere Familien konnten kein Deutsch mehr und verstehen sich heute auch immer noch als "Russen" sind also nie wirklich integriert worden, selbst manche, die hier schon gebohren wurden. (das die sich nun plötzlich als die Beschützer deutscher Werte sehen steht auch noch auf nem anderen Blatt). Ich denke das kann man durchaus auf die Flüchtlinge projezieren. Ähnlich wie auch diverse Türken auf die Flüchtlinge schimpfen, die nach Deutschland kommen. In Deutschland haben sich da durchaus Subkulturen entwickelt, aber grundsätzlich sehen die Eingewanderten Russen, Polen, Türken (soll man die ehemalige DDR auch dazu zählen?) sich hier im Heimatsrecht und sind teilweise lauter gegen Flüchtlinge am schreien als wirklich einheimische.


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22.11.2016 um 14:25
Spöckenkieke schrieb:Ich bin da nicht ganz schlüssig. Im Krieg kamen Deutsche zu Deutschen. Aber in den 70igern bis weit in die 90iger kamen ja auch noch viele der im 18jhd. ausgewanderten nach Deutschland zurück. Unter anderem auch ich. Jetzt war es so, dass meine Familie noch Deutsch konnte, viele weitere Familien konnten kein Deutsch mehr und verstehen sich heute auch immer noch als "Russen" sind also nie wirklich integriert worden, selbst manche, die hier schon gebohren wurden.
Also die Mehrheit hat es schon geschafft. Die nächte Generation wird man schon gar nicht mehr Erkennen können.

Aber ja bei den Exilpatrioten gibt es durchaus Probleme


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22.11.2016 um 17:25
Fedaykin schrieb: Also die Mehrheit hat es schon geschafft. Die nächte Generation wird man schon gar nicht mehr Erkennen können.
Ich denke auch dass viele (integrale) Hürden welche jetzt mit den jüngsten Flüchtlingsankünften entstanden sind erst mit dem "Generationeneffekt" überwunden werden. Eine Vorrausschau welche von vielen AfD-Anhängern natürlich erbittert bestritten wird aber diese sehen das Problem mit den Geflüchteten ohnehin eher als "kulturelle/ ethische" und weniger als rein gesellschaftlich-funktionale Bedrohung.


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22.11.2016 um 17:37
Ich reden nicht von Flüchtlingen.

Bei den Russlanddeutschen die als Preis für die Wiedervereinigung nach Deutschland sollten, funktionierte das recht gut.

vermutlich weil die Kompatibilität der Kulturen etwas höher lag


Wie man an den Deutsch Türken sieht funktiniert es nicht überall gleich gut. Das ist sowieso interessant wenn man die Einwanderung und Integration der Gastarbeiter verfolgte.


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22.11.2016 um 17:50
Fedaykin schrieb:Bei den Russlanddeutschen die als Preis für die Wiedervereinigung nach Deutschland sollten, funktionierte das recht gut.

vermutlich weil die Kompatibilität der Kulturen etwas höher lag
Also hier in einer Hochburg mit Russlanddeutschen,(was nun Russen oder Deutsche?) leben noch immer alle iwie unter sich. Die "Russen" wie sie hier genannt werden und sich wohl auch selber sehen, bleiben unter sich und sprechen russisch. Hissen im Garten ne russische Fahne, haben auf ihren Autos nen russischen Aufkleber und wenn sie mit anderen zusammen sitzen dann hört man kein wort deutsch, weil eben auch keine Biodeutschen anwesend sind.

Nur stört das die Leute scheinbar nicht so als wenn es Türken wären. Jedenfalls derzeit, vorallem von Rechts gilt Russland ja als cool und gelobtes Land.


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22.11.2016 um 17:53
Fedaykin schrieb: Wie man an den Deutsch Türken sieht funktiniert es nicht überall gleich gut. Das ist sowieso interessant wenn man die Einwanderung und Integration der Gastarbeiter verfolgte.
Was aber auch mit daran lag dass Integrationspolitik über die ersten Jahrzehnte seit der Gastarbeiteranwerbung so gut wie überhaupt nicht stattfand und Deutschland erst mit der Jahrtausendwende von der Regierung faktisch als Einwandererland anerkannt wurde. Aber gut, das Thema ist hier auch etwas fehl am Platz.


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22.11.2016 um 18:01
@Bone02943
Ich denk es ist auch Gewohnheit. Türken sind in vielen Gegenden, vor allem dem Osten, neu oder neuer. Die Russen sind schon seit ewig da; Anfangs gabs da bestimmt mehr Probleme nur bekam man das nicht mit weils kein Internet gab in dem jeder der über die Russen meckern wollte Gehör fand. Mein Vater der aus Thüringen kam, fand z.B. sein Leben lang Russen suspekter als Türken, die Türken waren halt schon hier als er her kam und waren nur eines von vielen Dingen die komplett neu und unbekannt waren (damals Land, jetzt Stadt, damals Ost, jetzt West und moderner etc.), sodass die nicht die Hauptneuerung waren.
In Städten wie meiner, die seit langem eine Bevölkerung aus dem orientalischen Raum und generell viele Ausländer haben, juckt es niemanden neben zwei Schwarzen in der Bahn zu sitzen oder zu hören wie der Nachbar auf russisch, arabisch oder farsi etwas ins Telefon sagt. Das ist alles Gewohnheit - wenn man über Jahre mit bestimmten Leuten zusammenlebt und mit denen keine oder nicht mehr Probleme als mit den Deutschen hat, dann schaltet sich im Hirn der Gefahrenmodos ab, weil es Gewohnheit ist und das Hirn in einfachen Systemen denkt.


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22.11.2016 um 19:07
@all

ich kenne solche attitüde seit meiner kindheit nicht, für mich war was fremdes immer hochinteressant und musste erforscht werden und heute geht es mir mit fremdheit immer noch so.
es ist eine herausforderung, denn ich habe gelernt, es erweitert meinen horizont, um es mit einem filmzitat zu sagen aus toy story.
Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter


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Wie geht es weiter mit der AfD?

22.11.2016 um 19:12
@Libertin @Sixtus66 @Bone02943 @wichtelprinz @che71 @eckhart @dasewige @Issomad @Fierna


Höcke "kämpft" für Haverbeck:

Der Geschichtslehrer empört sich in aller Öffentlichkeit darüber, dass die mehrfach vorbestrafte Holocaust-Leugnerin und Neonazi-Ikone Ursula Haverbeck erneut wegen Volksverhetzung verurteilt wurde. Holocaustleugnung fällt für ihn doch tatsächlich unter Meinungsfreiheit.

Siehe Videoeinbettung Panorama FB
https://www.facebook.com/panorama.de/videos/917366991734305/

Zur Erinnerung: schon lange vor der Causa Gedeon, von dessen antisemtischem Hetzbuch man in der AfD nichts gewusst haben will, preist Höcke es auf seiner FB-Seite an und empfiehlt dies.
Zum Nachlesen hier:
https://www.facebook.com/Bjoern.Hoecke.AfD/photos/a.1424703574437591.1073741828.1424631334444815/1639745522933394/
Trotz der scheinheiligen Empörung in der AfD, hat Höcke diesen Eintrag immer noch nicht gelöscht.

Man stelle sich die Frage, wie es der Historiker mit dem Antisemitismus und dem Holocaust denn so hält?

Da wundert einen Nichts mehr, dass der Herr die Abschaffung des Paragraphen der Volksverhetzung fordert.
http://www.deutschlandfunk.de/afd-in-thueringen-hoecke-und-die-grenzen-der.1773.de.html?dram:article_id=321131


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22.11.2016 um 19:37
tudirnix schrieb:Holocaustleugnung fällt für ihn doch tatsächlich unter Meinungsfreiheit.
In vielen Ländern tut es das. Von daher gar nicht so schockierend.


http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/umfragen/id_79613188/mdr-umfrage-sieht-afd-in-sachsen-weiter-im-hoehenflu...
die AfD in Sachsen eskaliert. 25% .
In Sachsen ist die AfD sehr beliebt.


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