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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.833 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

01.10.2018 um 20:12
Zitat von bone02943bone02943 schrieb:Man setzt sich ständig mit den Inhalten auseinander, aber dann heißt es ja immer man würde die AfD nur schlecht reden und sie in die Rechte Ecke stellen.
Das wollte ich auch gerade schreiben.
Gefühlt ist die AFD gerade überproportional in den Talkshows vertreten.
Und auch sonst ist sie ein Dauerthema. Von Stigmatisierung sehe ich nichts.
Dass die AFD sich als Opfer sieht, ist mir schon klar.
Die Opferhaltung gefällt ihnen. (Die Etablierten sind gegen uns...)


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01.10.2018 um 20:15
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Ich sehe im Zuwachs der AfD nicht die AfD als treibende Kraft. Eher die Regierung,
Das darfst du gerne so sehen. So wie ich eher den Zuwachs im endlich offen Rassist sein dürfen sehe, im Wunsch nach Nationalismus, und zwar dem völkischen, der bei einem gewissen %Satz in der Bevölkerung latent bis offen vorhanden ist und die AfD diese Wünsche befeuert. Der Mythos des Protestwählers lutscht sich aus. Seitenweise hier schon thematisiert.


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01.10.2018 um 20:15
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Nicht "man" sollte sich damit auseinandersetzen, sondern unsere Regierung. Diese ist aber viel lieber damit beschäftigt, um Posten zu schachern und Machtkämpfe auszufechten. Die einzigen die sich politisch positionieren sind die Grünen und die FDP. Die machen nicht nur Opposition gegenüber der Groko, sondern auch gegenüber der AfD.
Das Problem ist, dass die Menschen Veränderung fordern, die eben Parteien die seit 12 oder 8 Jahren an der Regierung sitzen, zu großen Teilen auch in Personalkontinuität, nicht glaubhaft versprechen können. Darunter leiden SPD und CDU, und alle anderen profitieren.


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01.10.2018 um 20:22
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:So wie ich eher den Zuwachs im endlich offen Rassist sein dürfen sehe, im Wunsch nach Nationalismus, und zwar dem völkischen, der bei einem gewissen %Satz in der Bevölkerung latent bis offen vorhanden ist und die AfD diese Wünsche befeuert.
Dürfte die vorherrschende Meinung sein. Da darf auch jeder bei bleiben. Aber dann sollte man sich mit Beschwerden zurückhalten, wenn die AfD die ersten Landesregierungen übernimmt.
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Seitenweise hier schon thematisiert.
Quantität statt Qualität ist kein Kredo, dem ich folgen mag.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Darunter leiden SPD und CDU, und alle anderen profitieren.
Ich glaube nicht, dass die Leute Veränderungen um jeden Preis wollen. Wir leben in einer Zeit, die sich sehr schnell entwickelt. Da kommt die CDU mit ihrem zum Teil doch überalterten Personal nicht hinterher. Gleiches gilt für die Identitätskrise der SPD. Richard David Precht beschrieb die Krise der SPD damit, dass sie ihre Ziele als Arbeitnehmer-Partei eigentlich erreicht hat. Die Arbeitsbedingungen sind heute ganz gut und der Sozialstaat tut ungefähr, was er soll. Nur mit dem Thema Rente gewinnt man keine Wahl. Als moderne Parteien sehe ich tatsächlich nur Grüne und FDP. Ich denke aber dass eine Politik der ökologischen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit im Gelb-grünen Dress eher ein Wunschtraum bleiben wird.


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01.10.2018 um 20:34
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Dürfte die vorherrschende Meinung sein. Da darf auch jeder bei bleiben.
Im Gegenteil gerade dann darf man sich um so mehr beschweren, dass die Leute immer ungenierter Rassisten und Nazis wählen.
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Richard David Precht beschrieb die Krise der SPD damit, dass sie ihre Ziele als Arbeitnehmer-Partei eigentlich erreicht hat.
Ist der Precht jetzt schwachsinnig geworden?
Oder ist der ein FDP Wähler?
Mit Hartz IV und der Vermehrung prekärer Beschäftigungsverhältnisse hat sie sich als Arbeitnehmerpartei diskreditiert, weshalb auch viele nicht mehr die SPD wählen.


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01.10.2018 um 20:34
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Ich glaube nicht, dass die Leute Veränderungen um jeden Preis wollen.
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Wir leben in einer Zeit, die sich sehr schnell entwickelt. Da kommt die CDU mit ihrem zum Teil doch überalterten Personal nicht hinterher.
Alter ist für mich nicht unbedingt ein Manko.
Im Gegenteil, finde ich, dass Abgeordnete Lebens- und Arbeitserfahrungen gesammelt haben sollten, bevor sie in die Parlamente einziehen.

Ich glaube auch nicht, dass unser Heil im schnellen Wachstum liegt. Schnelligkeit geht immer an die Substanz.
Trotzdem müssen natürlich Prioritäten gesetzt werden.

Ich denke, dass viele AFD-Wähler den Wunsch haben, es soll wieder ruhig und beschaulich werden.
In deinem ersten Satz sagst du es:

Ich glaube nicht, dass die Leute Veränderungen um jeden Preis wollen.


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01.10.2018 um 20:35
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb: darfst du gerne so sehen. So wie ich eher den Zuwachs im endlich offen Rassist sein dürfen sehe, im Wunsch nach Nationalismus, und zwar dem völkischen, der bei einem gewissen %Satz in der Bevölkerung latent bis offen vorhanden ist und die AfD diese Wünsche befeuert. Der Mythos des Protestwählers lutscht sich aus. Seitenweise hier schon thematisiert.
Teils, Teils, interessant ist eben was man in anderen Thread mal mitbekommt wer da so AFD Wähler ist, oder sympathisant.

Aber gut dann müssen wir gemäß manchen Ausgehen das wir wohl mit bis zu 20 oder mehr % der Wahlberechtigten Bevölkerung als "Rassisten" bezeichnen dürfen.

Manchen wir uns auch nix vor was heut ein Europa "Ausländerfeindlich" gilt. Es ist nicht der Holländer von nebenan. Wir haben also eher das die Bevölkerung mit bestimmten Kulturen so ihre Probleme sieht.

Und auch das zieht sich eher durch Europa..

Von daher sollte man sich dieser für viele Unschönen Problematik stellen.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:st der Precht jetzt schwachsinnig geworden?
Oder ist der ein FDP Wähler?
Mit Hartz IV und der Vermehrung prekärer Beschäftigungsverhältnisse hat sie sich als Arbeitnehmerpartei diskreditiert, weshalb auch viele nicht mehr die SPD wählen.
Genau sondern direkt CDU und FDP , klingt logisch.
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb: Entweder ist man Demokrat, dann schöpft man andere Möglichkeiten aus, oder man steht hinter diesen seltsamen Ideen, aber dann ist man kein Demokrat.
Ist die AFD denn Undemokratisch? Denke nicht mehr als die Sozialistischen Parteien die noch von der Räterepublik träumen.


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01.10.2018 um 20:35
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Quantität statt Qualität ist kein Kredo, dem ich folgen mag
Und zum wiederholten male: wenn man weder Rassist ist, noch der rechtsextremen Gesinnung frönt, noch ein völkisches Weltbild vertritt, wählt man eine Partei, die völkisch nationalistisch, rassistisch und in großen Teilen rechtsextrem ist aus Protest? Als Nicht-Rassist? Bisher wurde dieser Frage stets ausgewichen und nicht plausibel beantwortet. Fangen wir wieder von Vorne an?

Alles was man über diese Partei weiß, und das ist so ziemlich viel, lässt wissen wohin die Reise geht. Niemand, der aus der Geschichte nicht gelernt hat, wird aus Protest solch eine Gesinnung wählen. Entweder ist man Demokrat, dann schöpft man andere Möglichkeiten aus, oder man steht hinter diesen seltsamen Ideen, aber dann ist man kein Demokrat. Eine andere Möglichkeit wäre allerdings auch Dummheit, die ich aber nicht grundsätzlich unterstellen möchte.


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01.10.2018 um 20:36
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Ich könnte mir vorstellen, dass über eine Veränderung des Wahlrechtes irgendwann nachgedacht wird,
wenn extreme Parteien immer mehr Aufwind bekommen und die Regierungsbildung nach den Wahlen schwierig wird.
So eine Vorstellung ist aber nicht sehr demokratisch. Haben die Nazis und die Kommunisten aber auch so gehalten.


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01.10.2018 um 20:38
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:wenn man weder Rassist ist, noch der rechtsextremen Gesinnung frönt, noch ein völkisches Weltbild vertritt, wählt man eine Partei, die völkisch nationalistisch, rassistisch und in großen Teilen rechtsextrem ist aus Protest? Als Nicht-Rassist?
Britische Punker sind ja auch mit der Hakenkreuzarmbinde rumgerannt, weil sie überzeugte Nationalsozialisten waren und das Dritte Reich gut fanden...


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01.10.2018 um 20:38
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Aber gut dann müssen wir gemäß manchen Ausgehen das wir wohl mit bis zu 20 oder mehr % der Wahlberechtigten Bevölkerung als "Rassisten" bezeichnen dürfen.
Hier wurden Studien verlinkt, die feststelllten, dass jeder 5. ausländerfeindlich ist. Hier wurde ebenfalls verlinkt, dass in jeder Demokratie 20% der Menschen faschistisch eingestellt sind. Tja. Wurde leider immer ignoriert.

Wo wir wieder beim Mythos Protestwähler angekommen sind.


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01.10.2018 um 20:40
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Hier wurden Studien verlinkt, die feststelllten, dass jeder 5. ausländerfeindlich ist. Hier wurde ebenfalls verlinkt, dass in jeder Demokratie 20% der menschen faschistisch eingestellt sind. Tja. Wurde leider immer ignoriert.
ich les hier nicht immer die Debatte jeden Tag. Weil ist zu oft redundante.

Aber naja, man kann niemanden zwingen Dinge zu mögen. Its eben so. Die anderen mögen uns als Ungläubige ja auch nicht zwingend. Der Fehler ist den Rassimus immer nur einer Seite zu unterstellen.

Aber warum sollte man bestimmte Normen, Werte, von anderen Kulturen nicht ablehnen dürfen? Wären alle Menschen sich so einig hätte die Welt sich schon viel mehr in weniger Kulturen zusammengefunden.
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:er wurde ebenfalls verlinkt, dass in jeder Demokratie 20%
Wow, das müssen ja interessante STudien gewesen, sein.


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01.10.2018 um 20:45
Zitat von MajorQuimbyMajorQuimby schrieb:frauzimt schrieb:
Ich könnte mir vorstellen, dass über eine Veränderung des Wahlrechtes irgendwann nachgedacht wird,
wenn extreme Parteien immer mehr Aufwind bekommen und die Regierungsbildung nach den Wahlen schwierig wird.
So eine Vorstellung ist aber nicht sehr demokratisch. Haben die Nazis und die Kommunisten aber auch so gehalten.
Unter den Nazis gab es keine Wahlen mehr, nach dem sie im Sattel saßen. In der DDR waren Wahlen eine Farce. Ich habe mich dem verfassungsrechtlich verbrieften Wahlrecht in der DDR nicht beschäftigt, weiss nur aus meiner Familie, wie das praktisch gehandhabt wurde.

Ich sehe auch nicht, dass in den nächsten 15 oder 20 Jahren das Wahlrecht verändert wird. Aber wenn die Entwicklungen in Europa so weiter gehen, wird darüber nachgedacht werden, dass an diesen Stellschrauben gedreht werden könnte.

Protestwähler...Allein schon das Wort.
Es ist ja wirklich so, dass viele ihr Kreuz bei der AFD machen und denken: So! Das haben sie jetzt davon.
Protestieren kann man auf vielfältige Weise. In der Wahlkabine aus Protest einen Murks wählen, ist nicht akzeptabel.


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01.10.2018 um 20:45
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Wären alle Menschen sich so einig hätte die Welt sich schon viel mehr in weniger Kulturen zusammengefunden.
Ist doch schon längst passiert!
Muslime: Alt-Männer Veranstaltung
Christen: Alt-Männer Veranstaltung
Beides nicht meine Kultur!


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01.10.2018 um 20:46
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Und darum könnte ich mir vorstellen, dass irgendwann über eine Reformierung des Wahlrechts nachgedacht wird.
Z.B.: Ob es die Möglichkeiten eines veränderten Wahlsystems gäbe, unter der Bedingung, dass es demokratisch bleibt.
Vielleicht wird man über Wahlmänner und -frauen nachdenken, ähnlich wie in den USA?
Immer wenn das Wahlergebnis einem persönlich nicht passt, kommt dieser diktatorische Vorschlag.
Zur Info: Wahlmänner haben Trump nicht "aufgehalten".


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01.10.2018 um 20:47
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Wow, das müssen ja interessante STudien gewesen, sein.
Mittlerweile sind doch 90% der in der weiteren Öffentlichkeit besprochenen politwissenschaftlichen (und soziologischen) Studien schwachsinnige Auftragsarbeiten von Aktivisten in Talaren oder Lobby-Quasselbudden. Ob das jetzt die "deutschen Zustände" sind oder patzelsche Machwerke, die echten Rechtsextremismus verharmlosen. Komischerweise leuchtet bei ökonomischen Studien oder bei Pharmasachen jedem sofort ein, dass es sowas wie Lobbyismus gibt, Politstudien hinterfragt aber kaum jemand.


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01.10.2018 um 20:47
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Immer wenn das Wahlergebnis einem persönlich nicht passt, kommt dieser diktatorische Vorschlag.
Zur Info: Wahlmänner haben Trump nicht "aufgehalten".
@abahatschi
Ich sag es nochmal: Das ist nicht mein Vorschlag.

Das ist mein Blick in die Zukunft.


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01.10.2018 um 20:48
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Im Gegenteil gerade dann darf man sich um so mehr beschweren, dass die Leute immer ungenierter Rassisten und Nazis wählen
Dann muss man eben schauen, wie man meckert. Ich denke nicht, dass es viel bringt, die Eskalationsspirale dann weiter hochzudrehen. Das katalysiert dann nämlich wieder ein "jetzt erst Recht"-Gefühl.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Ist der Precht jetzt schwachsinnig geworden?
Oder ist der ein FDP Wähler?
Mit Hartz IV und der Vermehrung prekärer Beschäftigungsverhältnisse hat sie sich als Arbeitnehmerpartei diskreditiert, weshalb auch viele nicht mehr die SPD wählen.
Ich könnte mir vorstellen, dass er garnicht wählen geht. Am ehesten aber die Grünen. Was du sagst, ist nicht falsch. Trotzdem geht es uns so gut wie nie, unabhängig vom sozialen Status.
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Ich glaube auch nicht, dass unser Heil im schnellen Wachstum liegt. Schnelligkeit geht immer an die Substanz.
Trotzdem müssen natürlich Prioritäten gesetzt werden.
Wir geben nicht das Tempo vor. Im Gegenteil, wir hecheln in vielen Punkten gnadenlos hinterher. Netzabdeckung, Glasfaser, digitales Bürgeramt...da haben uns sogar die Niederländer und Belgier schon abgehängt. Es geht nicht um schnelles Wachstum, sondern um schnelles Aufholen. Ansonsten war es das schnell mit unserem Wohlstand und da ist eine Regierung des Stillstands einfach kontraproduktiv.
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Und zum wiederholten male: wenn man weder Rassist ist, noch der rechtsextremen Gesinnung frönt, noch ein völkisches Weltbild vertritt, wählt man eine Partei, die völkisch nationalistisch, rassistisch und in großen Teilen rechtsextrem ist aus Protest? Als Nicht-Rassist?
Aus Mangel an Alternativen. Ich rede mir schon ewig die Lippen wund, dass das rechtsradikale Potential meiner Meinung nach nicht über 5% im Bundesgebiet liegt. Eher noch weit darunter, sonst wäre die NPD schon erfolgreich gewesen. Und nun nimm doch mal den Durschnittsbürger her. GroKo-Parteien? Ne, die können ja nichts, außer sich gegenseitig anzukacken. FDP? Ne, die sind ja für die Reichen. Grüne? Ne, dann müssen wir alle vegan werden. Linke? Die schmeißen mit Steinen. AfD? Sind neu, mal schauen. Die Aussage, die du triffst, lässt sich eben so nicht anwenden. Sonst müsste man davon ausgehen, dass jeder Grünenwähler ein Hardliner-Öko wäre und jeder Linkswähler ein Haus besetzt hält. Ist aber nicht so.

Natürlich ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die AfD mit der Flüchtlingskrise erstarkt ist. Wenn man aber die einzige Partei ist, die das konservative Vakuum, welches durch Merkels Linksruck entstand füllt, kommen die Leute eben schnell. Genauso schnell werden sie auch wieder gehen. Vorausgesetzt ist da eigentlich nur, dass keiner in Hysterie fällt und sich die CDU mal wieder auf Politik konzentriert, sowie die SPD wieder ein Profil bekommt.


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01.10.2018 um 20:49
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Ich sag es nochmal: Das ist nicht mein Vorschlag.
Das ist mein Blick in die Zukunft.
DAS kommt nicht ;)


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01.10.2018 um 20:50
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Aber warum sollte man bestimmte Normen, Werte, von anderen Kulturen nicht ablehnen dürfen? Wären alle Menschen sich so einig hätte die Welt sich schon viel mehr in weniger Kulturen zusammengefunden.
Dann dürfen wir uns auch nicht darüber beschweren, dass diese Kulturen UNS ebenfalls ablehnen.

Aber so lange Urlaube in der Türkei, Tunesien oder Marokko dem geneigten Deutschen recht und vor allem besonders billig sind, ist ja eh alles ok...


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