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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.755 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

03.11.2019 um 16:31
Soeben in den RTL Nachrichten als erste top Nachricht : die Zahl der asylbewerber geht stetig zurück , Bearbeitungszeit auf Ca 3 Monate pro Asylantrag geschrumpft . Ca 2/3 Der Anträge werden abgelehnt .

Das also als Meldung d Tages . Warum gerade dieses Thema ? Genau, man zeigt dass man am Problem arbeitet.
Und als zweite Meldung ein Satz von Herrn Söder : es ist Zeit sich nicht nur den ganzen Tag mit der AFD zu beschäftigen , auch ein Blick nach links ist angebracht .

Also das wundert mich schon sehr, zwei solche Meldungen als Aufmacher in den Nachrichten

Und wer nun sagt , ja aber die abgelehnten u geduldeten asylbewerber werden nicht schnell genug abgeschoben , dafür hier ein sehr guter informativer Link , warum , wieviele und was die Gründe sind, dass man eben nicht alle Zack Zack abschieben kann

Unserer groko würde es sehr gut stehen , öfter mal Standpunkte , Gesetze und Handhabungen , mit einer geschlossenen Einigkeit nach außen zu tragen .
Ich bin mir sicher, mit etwas mehr ehrlicher Offenheit und auch dem eingestehen von Fehlern, wäre die AFD nicht so stark geworden .
heute nun sieht es so aus, als wenn die gr Parteien einknicken vor der Erstarkung der AFD und erst jetzt deshalb beginnen zu reformieren.
Politik soll vorausschauend agieren und nicht nachträglich reparieren .
Uns wurde schon erzählt , dank der Krise 2015 gibt's mehr Wohnungsbau. Mehr Kitaplätze , Focus erhöht auf Sicherheit usw. Das mag ja alles so sein, aber es kann doch nicht sein, dass die Regierenden erst reagieren wenn das Problem direkt schon im Raum steht. Vielleicht ist es ja auch eine deutsche Eigenschaft, erst unter Druck bewegt sich der träge Apparat .

https://mediendienst-integration.de/migration/flucht-asyl/abschiebungen.html


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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.11.2019 um 16:33
Zitat von LibertinLibertin schrieb:Wenn man mal ihre ganzen menschenverachtenden Zusatzaspekte davon ausnimmt, ja, nur macht es diese ja trotzdem nicht besser. Ich sehe daher nicht, warum man die AfD jetzt dafür feiern sollte.
Das ist doch nicht die frage, die frage ist, warum man die anderen parteien wählen sollte.
Wenn du dafür keine vernünftige antwort gibt, dannmuss man sich nicht wundern, wenn einige wähler zur AfD wechseln, die sich dem Problem wenigstens stellt.
Zitat von LibertinLibertin schrieb:Naja, wenn Du es unbedingt so nennen willst, dann wäre das wohl eher eine indirekte "Beschneidung des Asylrechts". Hat aber mit einer unmittelbaren Änderung des Grundrechts nichts zu tun. Ist hier aber sowieso OT.
Ja aber siehst du nicht, dass sowas unehrlich macht? Natürlich glaubt jemand der AfD eher, die ihm sagt 'hey da kommen flüchtlinge, das wollen wir nicht, also grenzen dicht und mauern hoch' als jemanden, der sagt 'hey, refugees welcome, alle die dagegen sind sind fremdenfeindlich, aber hinterrücks, da machen wir deals mit diktatoren'.
Würde man offen kommunizieren, dass es grenzen gibt und offen sagen, was man da macht, wäre das schon was anderes.
Zitat von LibertinLibertin schrieb:Im aktuellen Asylgesetzgebungsverfahren wird bei den Zusprüchen doch auch schon unterschieden, halt nur nicht so, wie es sich viele AfDler wünschen. Aber auch das wäre eher was für den anderen Thread.
Es reicht aber ja offenbar nicht. Warum liegt der AfDler also falsch, wenn er findet, dass die Regierung da was falsch macht und nicht in der lage ist, die flüchtlingskrise, die sie selbst so in deutschland hingenommen hat (und ich bin ein befürworter davon), nicht vernünftig handhaben kann?
Ich finde nicht, dass das hier offtopic ist, denn es muss schond arüber geredet werden. Man wirft immer afd wählern vor 'glaubst du die afd kann es besser',so, als würden die anderen parteiennicht tagtäglich beweisen, dass sie es gar nicht können, aber dabei sogar noch dem Bürger irgendeinen PR talk verkaufen wollen.

Das ist eingrund für die stärke der afd.
Zitat von LibertinLibertin schrieb:Spätestens, wenn es sich schon konkret abzeichnet, sollte man auf verschiedensten Ebenen vorbeitet sein. Bei derartigen Zahlen sind "reibungslose" Abläufe aber selbst mit entsprechenden Vorbeitungsmaßnahmen ohnehin völlig unrealstisch. Probleme wird es auch dann geben. Man kann diesen aber mit entsprechenden Präventivmaßnahmen entscheidend entgegenwirken.
Könnte man, sollte man wohl auch und das auch vernünftig kommunizieren. Sieht aber nicht danach aus, als würde man das machen.
Siehst du hier ja auch. 3Millionen? Kein problem.Das würde auch ein grüner sagen (claudia roth hat mal sowas ähnliches gesagt).
Natürlich schüttelt ein AfD wähler mit dem kopf, wenn er sowas hört, und weiß,w arum er da sein kreuz macht. WEil er weiß, dass das eben so nicht geht. Und die CDU kann er da auch nicht mehr wählen, die hat mit Merkel ja schon bewiesen in der Groko, dass die solche krisen nicht abwenden können und auch beim händeln schwierigkeiten haben.

Warum also ist der irrational, wenn er die AfD wählt? Es wäre viel irrationaler, andere parteien zu wählen, nur, weil er nicht in die rechte ecke will.

Das sähe anders aus, wenn er eine alternative dazu hätte.
Zitat von LibertinLibertin schrieb:"Harte Entscheidungen" brauchen wir dann, wenn sie auch erforderlich sind bzw. sich ihre Notwendigleit abzeichnet. AfD hin, AfD her. Ich denke, die meisten Leute werden sie auch unabhängig davon weiterhin wählen.
Wie gesagt, das tun sie schon jetzt. Man braucht für solche vorbereitungenjahre. Auch die vorherige flüchtlingskrise konnte man kommen sehen. Konnte man auch beim klimawandel und konnte man auch bei etatbeschneidungen der polizei. Konnte man bei ganz vielen themen, hat man aber nicht.

Wie gesagt, man macht es sich sehr einfach, wenn man die AfD wähler nicht ernst nimmt während es gleichzeitig aber vollkommen verständlich ist, dass man von der vorherigen politik abgestoßen ist, weil sie unehrlich und kurzsichtig handelt.


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03.11.2019 um 16:34
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Soeben in den RTL Nachrichten als erste top Nachricht : die Zahl der asylbewerber geht stetig zurück , Bearbeitungszeit auf Ca 3 Monate pro Asylantrag geschrumpft . Ca 2/3 Der Anträge werden abgelehnt .
Die frage ist, wie viele von diesen 2/3 dann auch wirklich weggehen.


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03.11.2019 um 16:36
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Die frage ist, wie viele von diesen 2/3 dann auch wirklich weggehen.
Eben, wenn sie da bleiben zu gleichen Bezügen wie die mit Asyl - wo ist der Unterschied? Keiner?


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03.11.2019 um 16:41
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Was mir auffällt ist, dass Du das Wort "AfD" in den letzten Posts meidest!
Das ist mir egal.
Erst recht mir ist die Konseqenz dieser Feststellung egal!
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Wie sieht es mit 10 millionen aus?
In dem Fall stehen wir vor der Alternative, die Zivilisation zu beenden oder unter beachtung der Menschenrechte die Situation zu meistern.
Mehr Alternativen haben wir nicht!


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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.11.2019 um 16:58
Zitat von eckharteckhart schrieb:beachtung der Menschenrechte
Joah, dazu gebe es eine Menge zu sagen:
- In Thüringen haben die Wähler gebrauch davon gemacht. Ist das toll oder passt es doch nicht?
- wenn einer sich auf Kosten der Allgemeinheit bis nach oben im Asyl klagt und verliert, macht er auch gebrauch davon. Aber wenn er verliert warum geht er nicht, er wurde anhand der gleichen Gesetzen dazu aufgefordert? Warum beschwerst Du dich nicht über diesen @eckhart, schreib doch mal warum nicht?
- last but not least, haben die Menschen hier keine Rechte? Müssen die alles akzeptieren was Nichtbürger wollen?

Und: Migration ist super, Geld wächst auf den Bäumen auch - wenn alles keine Probleme macht, dann lasst uns 2-3 Mio, besser 10 Mio einfach einreisen. Ich wäre dabei.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.11.2019 um 17:02
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Warum beschwerst Du dich nicht über diesen @eckhart, schreib doch mal warum nicht?
Ich soll mich im AfD -Thread über Asylbwerber deren Asylantrag abgelehnt wurde und die trotzdem noch da sind, beschweren? @abahatschi ?
Darf ich das wenigstens dort tun, wo es nicht OT ist?
Welches Thema schlägst Du vor?
Und warum soll ich das schreiben was Du willst?


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03.11.2019 um 17:09
@eckhart
Danke für die Antwort - an sich vollkommen ausreichend.
Zitat von eckharteckhart schrieb:Und warum soll ich das schreiben was Du willst?
Du sollst nach Möglichkeit antworten, sprich wenn Du eine Antwort hast oder es Dich nicht überfordert.
Ich ging davon aus dass Du kommunizieren möchtest, schliesslich zählst Du ja mit ich oft AfD (nicht) schreibe.


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03.11.2019 um 17:11
@eckhart
Wenn Du nicht mal eine weiterführende Erklärung verstehst, wie kann man Dir überhaupt noch was erklären?


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03.11.2019 um 17:46
Zitat von shionoroshionoro schrieb:UNd das tun wir mit lippenbekenntnissen so wie nach Halle indem wir irgendwas verurteilen?
Seh ich nicht.
Ja, damit fängt es an, solche Sachen scharf zu verurteilen.
Findest du, man hätte sich da nicht positionieren sollen/müssen?
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Denen würden wir helfen, wenn wir der AfD Stimmen wegnehmen.
Ach, wenn die Rassisten plötzlich wieder CDU wählen, sind sie keine Rassisten mehr?
Erzähl mir mehr darüber, wie diese Hilfe funktioniert.
Aber bedenke dabei, es gab schon brennende Asylunterkünfte bevor es die AfD gab....


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03.11.2019 um 19:04
ich finde es so albern, das wir heulen, wenn wir eine Million Flüchtlinge aufnehmen - während Länder wie Libanon, Uganda, Türkei, Äthopien, Jordanien ähnliche Flüchtlingszahlen wuppen - mit wesentlich kleinerer Wirtschaftsmöglichkeit.


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03.11.2019 um 19:06
Zitat von cejarcejar schrieb:ich finde es so albern, das wir heuen, wenn wir eine Million Flüchtlinge aufnehmen - während Länder wie Libanon, Uganda, Türkei, Äthopien, Jordanien ähnliche Flüchtlingszahlen wuppen - mit wesentlich kleinerer Wirtschaftsmöglichkeit.
Ja, was den ganzen "zu viele Flüchtlinge" Jammerern, nicht bewusst (oder schlicht egal?) ist, dass die meisten Flüchtlinge in der Regel in den Nachbarländern des Landes aus dem sie geflohen sind, bleiben.
Und dass diese Nachbarländer in der Regel viel ärmer als Deutschland sind (was die Situation für die dortigen Flüchtlinge dann logischerweise auch schwerer macht)


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03.11.2019 um 19:08
@Groucho

Es ist ja noch perfider - irgendwie nehmen diese Leute an, das die Nachbarländer in irgendeiner Art auch für diese Flüchtlinge zuständig sind. Ist ja alles irgendwie die selbe Religion, Volkstyp oder andere "Kulturnähe". Völlig albern.


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03.11.2019 um 19:09
Zitat von cejarcejar schrieb:ich finde es so albern, das wir heulen, wenn wir eine Million Flüchtlinge aufnehmen - während Länder wie Libanon, Uganda, Türkei, Äthopien, Jordanien ähnliche Flüchtlingszahlen wuppen
"So" kann Deutschland 10 Mio aufnehmen - wie hoch sind die monatlichen Beträgen die da pro Flüchtling ausgegeben werden, wieviel Taschengeld kriegen die Flüchtlinge in den von Dir genannten Ländern?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.11.2019 um 19:11
@abahatschi

Keine Ahnung - aber tun wir mal nicht so, als wenn dieses Taschengeld verloren ist - die Gelder die wir für Flüchtlinge hier ausgeben, landen zu größten Teilen wieder im deutschen Wirtschaftskreislauf. Da subventioniere ich lieber Deutschlehrer, mit dem Nebeneffekt das Flüchtlingen geholfen wird, als irgendwelche Kohleschürfer.


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03.11.2019 um 19:13
Zitat von cejarcejar schrieb:Keine Ahnung
Wie kannst Du es einschätzen ob diese Ländern es leicht "wuppen"?


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03.11.2019 um 19:24
@abahatschi

Schrieb ich irgendwas von leicht?

Traurig genug ist diese Statistik:

1 Türkei 3.115.376
2 Pakistan 1.357.416
3 Deutschland 1.268.845
4 Libanon 1.026.714
5 Uganda 982.715
6 Iran 979.526
7 Vereinigte Staaten 815.608
8 Äthiopien 793.595
9 Jordanien 720.812
10 Kenia 494.863
11 Demokratische Republik Kongo 453.283
12 Sudan 437.518
13 Tschad 393.160
14 Kamerun 378.666
15 Frankreich 367.317

Unter den Top 15 die sich um Flüchtlinge kümmern sind gerade mal 3 Staaten der sogenannten ersten Welt - ein Armutszeugnis meiner Meinung nach. Gemessen an unser Wirtschaftskraft und unser Einwohnerzahl ist unsere Leistung gegenüber Ländern wie dem Libanon ausbaufähig - wobei wir im Gegensatz zu vielen anderen angeblich großen humanitären Nationen einiges tun.

Aber um beim Thema zu bleiben, wenn wir schon jammern wenn wir bei 80 Millionen 1 Million Flüchtlinge versorgen ist das für mich nicht nachvollziehbar. Bei humanitärer Hilfe wird geheult - die anderen teuren Sauereien wie Cum Ex nimmt die Bevölkerung einfach mal irgendwie hin, Dinge wie Steuerhinterziehung werden als Kavaliersdelikt gesehen.

Eure Werte sind nicht meine Werte - und glaube mir, ich verdiene auch sehr gut, und ich zahle in der Tat meine Steuern gerne.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.11.2019 um 19:32
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Das ist doch nicht die frage, die frage ist, warum man die anderen parteien wählen sollte.
Wenn du dafür keine vernünftige antwort gibt, dannmuss man sich nicht wundern, wenn einige wähler zur AfD wechseln, die sich dem Problem wenigstens stellt.
Weil z.B. von anderen Parteimitgliedern keine Erschießungen an Landesgrenzen oder eine Abschaffung des Asylrechts gefordert wird? Aber hey, ist ja egal wie, Hauptsache man hat sich mit dem Thema beschäftigt.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Ja aber siehst du nicht, dass sowas unehrlich macht? Natürlich glaubt jemand der AfD eher, die ihm sagt 'hey da kommen flüchtlinge, das wollen wir nicht, also grenzen dicht und mauern hoch' als jemanden, der sagt 'hey, refugees welcome, alle die dagegen sind sind fremdenfeindlich, aber hinterrücks, da machen wir deals mit diktatoren'.
Würde man offen kommunizieren, dass es grenzen gibt und offen sagen, was man da macht, wäre das schon was anderes.
Ist ja nicht so, daß bis auf die AfD alle anderen Parteien sowas wie "grenzenlose und unkontrollierte" Zuwanderung propagieren. Diese Wahrnehmung rührt eher daher her, daß die AfD bisher die einzige einflussreiche Partei ist, die sich das Thema Flucht und Migration zum Herzstück ihres Programms gemacht hat und damit bei vielen Leuten (und dazu zählen freilich nicht nur "besorgte Bürger") einen entscheidenden Nerv getroffen haben.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es reicht aber ja offenbar nicht. Warum liegt der AfDler also falsch, wenn er findet, dass die Regierung da was falsch macht und nicht in der lage ist, die flüchtlingskrise, die sie selbst so in deutschland hingenommen hat (und ich bin ein befürworter davon), nicht vernünftig handhaben kann?
Wer sagt denn, daß er damit falsch liegt? Kritisieren ist ja alles schön und gut. Falsch sind hingegen eher die Alternativen die von vielen AfDlern gefordert werden. Und ab da fällt es mir auch schon schwer auch noch Verständnis für den AfDler aufzubringen. Und da sage ich auch ganz klar nein, man muss nicht für jeden Sch**ß der gegen die aktuelle Regierung gefordert wird Verständnis aufbringen, nur weil selbige einige Fehler verbockt hat.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Ich finde nicht, dass das hier offtopic ist, denn es muss schond arüber geredet werden. Man wirft immer afd wählern vor 'glaubst du die afd kann es besser',so, als würden die anderen parteiennicht tagtäglich beweisen, dass sie es gar nicht können, aber dabei sogar noch dem Bürger irgendeinen PR talk verkaufen wollen.

Das ist eingrund für die stärke der afd.
Die Frage ist aber eben nicht unberechtigt, ob es die AfD an dieser Stelle besser machen würde wenn sie schon eine "echte Alternative" sein will wie sie es ja so schön von sich behauptet. Sie würde es höchstwahrscheinlich anders machen, zweifellos. Aber nur weil sie es anders machen bedeutet das nicht, daß sie es deswegen besser machen würden.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Warum also ist der irrational, wenn er die AfD wählt? Es wäre viel irrationaler, andere parteien zu wählen, nur, weil er nicht in die rechte ecke will.
Wieso sollte er auch Angst davor haben in die rechte Ecke gestellt zu werden, wenn er doch letztlich mit der AfD rechte Politik will. Denn genau das bietet sie ja nunmal an und noch weit mehr als es die Union oder andere konservative Parteien tun. Irrational ist es daher zumindest aus AfD-Wähler-Perspektive nicht. Jemand der die Forderungen und Inhalte der AfD ablehnt dürfte dagegen nach einer ganz anderen Ratio verfahren und für den erscheint ein AfD-Wähler nunmal durch und durch irrational.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Wie gesagt, man macht es sich sehr einfach, wenn man die AfD wähler nicht ernst nimmt während es gleichzeitig aber vollkommen verständlich ist, dass man von der vorherigen politik abgestoßen ist, weil sie unehrlich und kurzsichtig handelt.
Für jemandem, der sich freiwillig aus dem Regen in die Traufe begibt habe nach wie vor kein Verständnis. Wie gesagt, nur weil es jemand anders machen würde macht er es deswegen nicht zwangsläufig besser.


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