AfD
24.04.2026 um 17:05Leider haben Sie recht.OmegaMinus schrieb:So funktioniert Politik (leider?) nicht.
Auch dann kann die AfD behaupten, Sie würde alles ganz anders machen.
Was natürlich Käse ist.
Leider haben Sie recht.OmegaMinus schrieb:So funktioniert Politik (leider?) nicht.
Käse?Bogdan60 schrieb:Auch dann kann die AfD behaupten, Sie würde alles ganz anders machen.
Was natürlich Käse ist.
Ösi gibt AfD Regierungsnachhilfe: Sein bester Tipp für Weidel ist eine WarnungQuelle: https://www.bild.de/politik/inland/extrem-wertvoll-afd-holt-sich-regierungstipps-von-oesterreichs-rechten-69eb838de5056f185e23411a
Berlin – Regierungs-Nachhilfestunde für die AfD-Spitze! Alice Weidel (47) und Tino Chrupalla (51) luden am Freitag zum großen Anti-Brandmauer-Gipfel in den Bundestag – gekommen sind Spitzen aus der Bundestagsfraktion und dem EU-Parlament, AfD-Landeschefs und Besuch aus Österreich.
Mit dabei: FPÖ-Politiker Hubert Fuchs (57), Ex-Staatssekretär in Wien. Hinter verschlossenen Türen gab er der Rechtsaußen-Partei Tipps, wie Regieren wirklich funktioniert. Denn die FPÖ hat Erfahrung: Sie saß bereits in der Ösi-Regierung und kennt Koalitionsverhandlungen aus erster Hand – und die AfD inszeniert sich dabei schon ganz wie eine künftige Regierungspartei.
BILD erfuhr: Fuchs warnte vor allem vor fehlendem Top-Personal. Denn: Wer regiert, verliere Leute im Parlament. Ministerposten zögen erfahrene Kräfte ab. Und die AfD solle sich früh um mehr Mitarbeiter kümmern. Würde es mit einer Regierungsbeteiligung klappen, rückten auch die Mitarbeiter nach. Es drohten Personallücken.
Fuchs’ Rat an die AfD-Spitze ist vor allem als Hinweis in Richtung Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zu verstehen. Dort liegt die AfD in Umfragen vor den Landtagswahlen im September bei knapp 40 Prozent, die Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund (35) und Leif-Erik Holm (55) waren ebenfalls vor Ort.
Holm zu BILD: „Die Erfahrungsberichte von Herrn Fuchs helfen uns enorm weiter. Mit Wahlkampf kennen wir uns aus. Was uns noch fehlt, sind die Kniffe, wie man geschickt Koalitionsverhandlungen führt oder welche Stellen man wie besetzt. Da konnte uns Hubert Fuchs wertvolle Tipps geben.“
Heute Anti-Brandmauer-Gipfel
Dieser Ösi soll der AfD Regierungsnachhilfe geben
AfD-Europa-Chef René Aust (39) betonte nach der Strategie-Sitzung: „Die Brandmauer überwinden wir nicht, indem wir uns anbiedern.“
Und wer sollen diese Leute sein, die er nicht mag? Viel zu allgemein und abstrakt formuliert.UffTaTa schrieb am 19.04.2026:Nur juckt das den typischen AFD Wähler nicht. Der ist einfach zufrieden wenn er sicher sein kann das es Leuten, die er nicht mag, noch schlechter geht als ihm selbst.
Migranten, Bürgergeldempfänger, linksgrünversiffte Wokisten, "Die da oben", "Die Eliten", Veganer, um nur einige Beispiele zu nennen.Skenderbeg schrieb:Und wer sollen diese Leute sein, die er nicht mag? Viel zu allgemein und abstrakt formuliert.
@alhambraalhambra schrieb am 24.03.2026:Von Trump lernen heißt siegen lernen. Man kann sich das doch wunderbar anschauen. Zuerst hat er die Tech-Konzerne auf Linie gebracht. X war ja easy, aber die anderen sind ja nun auch auf Linie und verbreiten die ganzen Lügen wunderbar. Gerade heute neue Schlagzeile "Milliardäre kaufen Zeitungen auf
Ja, die Weidel wie auch die Tun-und-Taxis sind ja bekannte Selfmade-Milliardäre.FrauZimt schrieb:Gloria von Thurn und Taxis hat in einem Interview erklärt, dass Aice Weidel (die sie sehr schätzt) nicht nur "gut aussieht, sondern auch etwas von Wirtschaft versteht".
Ja, das liegt daran, dass die Eigentümer politische Interessen haben. Wäre auch nicht schlimm, wenn nicht die Medien in so verdammt wenigen Händen konzentriert wären. Wenn dann die wenigen auf die Regierungslinie schwenken, dann wird die Berichterstattung sofort komplett einseitig und manipulativen.FrauZimt schrieb:Liegt das nicht ganz einfach an der Verknüpfung von Wirtschaft und Politik?
Ja, ich weiß noch genau wie die Thurn-und-Taxis sich aus der Gosse hochgekämpft hat ;) Klassischer vom-Tellerwäscher-zum-MillionärUffTaTa schrieb:Ja, die Weidel wie auch die Tun-und-Taxis sind ja bekannte Selfmade-Milliardäre.
Naja, das verkünden doch die AfD-Anhänger sehr gern unentwegt selbst. Da braucht man bloß einen anzustupsen, schon kriegt man ausgiebig zu hören, wer alles nicht gemocht wird (an erster Stelle die Migranten, dann alle, die man als "links" oder "woke" identifiziert, dann alles, was mit "Regenbogen" assoziiert wird, Medienvertreter der "Systempresse", und dann - regionalspezifisch unterschiedlich - zum Beispiel Großstädter oder "Wessis").Skenderbeg schrieb:Und wer sollen diese Leute sein, die er nicht mag? Viel zu allgemein und abstrakt formuliert.
Kretschmer stellt sich gegen "Entzauberungs"-TheseQuelle: https://www.tag24.de/nachrichten/politik/politiker/michael-kretschmer/kretschmer-warnt-vor-afd-regierungsuebernahme-in-sachsen-anhalt-3493126
Grundsätzlich wandte sich Kretschmer gegen die These, die AfD könne sich in Regierungsverantwortung selbst entzaubern. "Die Lösung, die AfD wieder kleiner zu machen, liegt nicht darin, sie in die Verantwortung zu bringen", sagte er.
Ebenso wenig helfe es aus seiner Sicht, allein auf Demonstrationen oder Abgrenzungsbeschlüsse zu setzen. "Demokratie und Rechtsstaat verteidigen wir am besten, indem wir zeigen, dass die Institutionen und die Verfahrensregeln, die wir uns geben, erfolgreich die Probleme des Landes lösen."
Dies gelinge derzeit "in den Augen eines großen Teils der Bevölkerung aber nicht ausreichend".
@alhambraalhambra schrieb:Wäre auch nicht schlimm, wenn nicht die Medien in so verdammt wenigen Händen konzentriert wären.
Selbst dann, wenn man die Versprechungen gar nicht halten kann. Das ist den Leuten dann anscheinend egal. Aus meiner Sicht ist die Begeisterung für die AfD längst irrational und nicht mehr an reale Sachbegründungen (z.B. bezogen auf Parteiprogramme) gebunden. Man liebt die AfD, unabhängig davon, was sie verspricht oder tatsächlich leisten kann. Einfach, weil sie bestimmte Gefühle befriedigt (meines Erachtens liegen häufig Hassgefühle und Abneigung gegen andere zugrunde, und man will mit der Anhängerschaft zur AfD diesen Gefühlen Ausdruck verleihen).FrauZimt schrieb:Wer den Leuten billiges Benzin verspricht (egal wie!), hat bei einer Wahl gute Karten.
Wobei die Kausalitätskette noch viel länger ist.FrauZimt schrieb:Wer den Leuten billiges Benzin verspricht (egal wie!), hat bei einer Wahl gute Karten.
So sehe ich die Sachlage auch.alhambra schrieb:populistische Parteien, CDU, CSU, AFD und FDP, fangen an den Leuten das gleiche zu erzählen in der Hoffnung, dass sie dadurch Wählerstimmen bekommen. Dadurch entsteht eine geschlossene Meinungsschleife, die sich immer weiter gegenseitig verstärkt. Diese Meinungsschleife ist zwar komplett von der Realität abgekoppelt, macht aber nix. Hauptsache sie ist konsistent.
Die AFD war die erste richtige populistische Partei. Und sie konnte damit ein paar Stimmen gewinnen. Jetzt hätten die anderen Parteien die Wahl gehabt weiter faktenbasierte, wissenschaftsbasierte Politik zu machen. Dann hätte man eben den Leuten mit Daten, Fakten, sonstwas erklären müssen warum die AFD unrecht hat. Und wenn man das gut gemacht hätte, dann hätte man die AFD in der populistischen Nische halten können. Der Weg ist aber steinig und mühsam.eckhart schrieb:Für mich sind CDU, CSU und FDP Einzahler auf das Konto der AfD, verkürzt gesagt.
Und ich beobachte, dass Dobrind in meiner Erinnerung nie Brandmauer gesagt hat und Kubicki sich sogar lustig drüber gemacht hat.alhambra schrieb:Und jetzt haben wir eine Parteienlandschaft, in der lauter Schmuddelkinder sich gegenseitig mit Schlamm beschmeissen, und die AFD ist eben der Meister dieses Fachs und geht als Gewinner da raus.
Die Asylzahlen sinken, doch die AfD bleibt stark. Das liegt auch an der allgemeinen Unzufriedenheit im Land. Denn die Partei punktet längst nicht mehr allein mit dem Thema Migration.Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101226548/afd-warum-die-partei-trotz-sinkender-asylzahlen-stark-bleibt.html
Zäune an der Grenze, totaler Flüchtlingsstopp, "Remigration", Abschaffung des Asylrechts – die AfD galt der Öffentlichkeit lange als Partei, die allein von einem Thema zehrt: der Migration.
Einen großen "Irrglauben" über die AfD sehen Fachleute, den es aufzuklären gelte: Schon lange zieht die AfD ihre Wähler nicht mehr über das eine Thema. Ihr Markenkern ist ein anderer. In den vergangenen Monaten hat sie ihre Kommunikation zu ihrer Programmatik zudem geschickt verändert.Entscheidend ist "Angst vor dem sozialen Abstieg"
Für die AfD ist diese Entwicklung kein Problem. Stärker als mit realen Missständen mobilisiert sie über Gefühle und Ängste. Und diese Ängste können im Feld der Migration bestehen bleiben, auch wenn die Zahlen fallen. Der Politikwissenschaftler Werner Krause von der Universität Potsdam spricht von "gefühlten Bedrohungsszenarien", die sich von messbaren Zahlen entkoppelt haben.
Einen wichtigen Wandel in der Strategie der AfD beobachtet zudem der Kommunikationsexperte und Politikberater Johannes Hillje. Die Partei sei auf das Sinken der Migrationszahlen vorbereitet gewesen. Deswegen habe sie ihren Fokus bereits in der Kommunikation vor den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg im März verschoben: "Von den Landesgrenzen ins Landesinnere, von den Zahlen der Einwanderung hin zur Kriminalität, also auch: von der Migration hin zu gescheiterter Integration."
Drum müssen sich auch diejenigen vorbereiten, die die AfD nicht wollen (gibt ja immer noch einige andere auch, außer mir). Irgendwie brauchen wir ein Konzept, wie es weitergehen wird, wenn der Schadensfall eingetreten ist. Ein simples Aussitzen und Abwarten wird wahrscheinlich nicht helfen. Ich meine damit z.B. eine eigene persönliche Strategie, wie man damit umgehen kann bzw. sich idealerweise dem AfD-Einfluss möglichst entziehen kann.eckhart schrieb:Die AfD ist vorbereitet auf das was kam und kommen wird.
Gibt's für diese steile Behauptung irgendwo einen tragfähigen Beleg?alhambra schrieb:Es beginnt damit, dass Medien, die mit der Fossilindustrie verbandelt sind, den Leuten einreden dass Verbrenner und Gasheizungen das einzig wahre sind. Und Wärmepumpen und Elektroautos nicht funktionieren. Wenn man die Leute nur lange genug so beschallt, dann glauben die den Unsinn irgendwann.
Z.B. gehört die BILD einem Investor (KKR) der stark in fossile Energien investiert ist. Und siehe, die Bild läßt keine Gelegenheit aus gegen erneuerbare zu wettern.Wutbürger schrieb:Welche konkreten Medien sind mit wem konkret verbandelt und wo werden in diesen Medien diese beiden genannten Technologien als das einzig Wahre hingestellt?