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AfD

96.979 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

02.05.2026 um 10:07
@socialme
Zitat von socialmesocialme schrieb:Ich lebe in einer Großstadt, trotzdem bin ich tatsächlich dazu in der Lage zu differenzieren. Den meisten geht es nicht um die Migranten sondern um kriminelle Migranten die hier hunderte von Straftaten verüben und auch weiterhin durch den Steuerzahler finanziert werden. Weil wir angeblich machtlos sind und nichts dagegen machen können. Dafür werden dann Menschen abgeschoben die sich hier integriert haben, die Sprache sprechen, arbeiten. Das ist eine reine Katastrophe.
Ich bewege mich viel in solchen Gruppen mit „besorgten Bürgern“ und kenne die Argumentation, dass es nicht um Migranten im Allgemeinen geht, sondern nur um Kriminelle. Wenn man den Diskussionen aber folgt, geht es oft noch deutlich weiter. Ich zitiere mal ein paar Aussagen:

„Es geht ja nicht um Ausländer, sondern nur um kriminelle Migranten – und das macht bei den Muslimen nun mal einen Großteil aus.“
„80–90 % der Muslime sind das Problem.“
„Alle gläubigen Muslime sind Terroristen.“
„Man müsste erst mal alle Moscheen in Deutschland abreißen und alle Muslime abschieben, dann wäre das Leben wieder sicherer.“
„Auch der gut integrierte Dönermann deines Vertrauens würde dich abstechen.“
„Ich als Deutscher habe gelernt, mit meinen sexuellen Trieben Frauen gegenüber umzugehen – Muslime lernen das nicht.“
„Muslime sind triebgesteuerte wilde Tiere, die können nicht anders.“
„Muslime sind keine Menschen.“

Auch ziemlich heftig: Ein Arbeitskollege (mit dem ich mich eigentlich gut verstehe) sagt mir in einem zynischen Ton, er hoffe, dass ich nicht mal abgestochen werde. Danke für die "Sorge", lieber Arbeitskollege.

Wie groß schätzt du den Anteil an Kriminellen unter Flüchtlingen/Muslimen/Ausländern – ganz unabhängig von Zahlen, Studien oder Quellen, sondern rein nach deinem Gefühl?

Und wo, würdest du sagen, hört „besorgter Bürger“ auf?
Sind die Aussagen, die ich oben zitiert habe, für dich noch darunter einzuordnen?


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AfD

02.05.2026 um 10:12
Zitat von PyritePyrite schrieb:Wie groß schätzt du den Anteil an Kriminellen unter Flüchtlingen/Muslimen/Ausländern – ganz unabhängig von Zahlen, Studien oder Quellen, sondern rein nach deinem Gefühl?
ich brauche dafür keine Statistik, ich lebe in einer Großstadt, man bekommt es täglich mit. Die ganz großen Sachen, schaffen es auch tatsächlich in die Zeitung bzw. durch Sozialmedia. Ich lebe schon seit einigen Jahren hier und kann daher behaupten, dass es das in dem Ausmaß bei uns vorher nicht gegeben hat. Leider sind es keine Japaner oder Australier, die es in die Schlagzeilen schaffen. Kann man gerne auch weiterhin ignorieren, nur wird es an dem Problem nichts ändern, sondern die AFD immer weiter stärken.


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02.05.2026 um 10:19
Zitat von socialmesocialme schrieb:Leider sind es keine Japaner oder Australier, die es in die Schlagzeilen schaffen.
Du bedauerst
Zitat von socialmesocialme schrieb:Leider ...
dass es Japaner und Australier nicht durch
Zitat von socialmesocialme schrieb:Die ganz großen Sachen ...
in die Zeitungen und Socialmedia schaffen?
Wir reden hier ja über Straftaten. :palm:

Trink mal nen Kaffee und versuchs dann nochmal.

Es sei denn, du folgst gerade einer Agenda, dann hilft Kaffee nicht.


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AfD

02.05.2026 um 10:48
Zitat von socialmesocialme schrieb:ich brauche dafür keine Statistik, ich lebe in einer Großstadt, man bekommt es täglich mit. Die ganz großen Sachen, schaffen es auch tatsächlich in die Zeitung bzw. durch Sozialmedia. Ich lebe schon seit einigen Jahren hier und kann daher behaupten, dass es das in dem Ausmaß bei uns vorher nicht gegeben hat. Leider sind es keine Japaner oder Australier, die es in die Schlagzeilen schaffen. Kann man gerne auch weiterhin ignorieren, nur wird es an dem Problem nichts ändern, sondern die AFD immer weiter stärken.
Ich wohne in einer Kleinstadt mit ca. 25.000 Einwohnern. Hier gibt es mehrere Flüchtlingsunterkünfte, insgesamt wohl um die 500–600 Menschen, viele aus Syrien, der Ukraine und dem Irak. Man sieht die Leute also regelmäßig im Alltag.

Mir sind hier vor Ort keine schweren Straftaten durch diese Gruppe bekannt – keine Mordfälle, keine Messerangriffe, keine Vergewaltigungen. Die wenigen größeren Fälle, die es bei uns in die ->lokale<- Presse geschafft haben, hatten deutsche Täter.

Deshalb frage ich mich:
Wenn die Kriminalität bei diesen Gruppen tatsächlich so hoch ist, wie oft behauptet wird – warum spiegelt sich das dann nicht überall im Alltag wider?
Vielleicht hängt der Eindruck auch stark davon ab, wo man lebt und was man konkret mitbekommt. Vielleicht prägt das, was man aus Medien oder sozialen Netzwerken sieht, den eigenen Eindruck stärker als die eigenen Erfahrungen?


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AfD

02.05.2026 um 11:12
Zitat von PyritePyrite schrieb:Ich bewege mich viel in solchen Gruppen mit „besorgten Bürgern“ und kenne die Argumentation, dass es nicht um Migranten im Allgemeinen geht, sondern nur um Kriminelle. Wenn man den Diskussionen aber folgt, geht es oft noch deutlich weiter. Ich zitiere mal ein paar Aussagen:
Dem stimme ich auch zu bzgl Gleichgesinnter hier in Österreich wobei bei Weitem nicht jeder sich wirklich nur hinter dem "ich habe nur was gegen Kriminelle" versteckt. Man muss aber auch sagen, dass das Problem tatächlich deutlich vor der eigentlichen Kriminalität anfängt. Es fängt mit Gedankengut, Verhalten und letztendlich Kultur an die alles Mögliche inkludiert. Als Serbischstämmiger und damit Ausländer kann ich mir lustigerweise oft deutlich schärferen Ton erlauben als Deutsche oder hier die Österreicher. Ich ernte zwar massiv Kritik von anderen Serbischstämmigen und manche bezeichnen mich als "Auto Chauvinisten" für meine Haltung gegenüber meinem Heimatland und dessen Kultur und Mentalität und es gab Eskalationen deswegen, aber bei den Össis oder Deutschen geht man anders mit mir um diesbezüglich und man wandert auf Eierachalen bei dem Thema.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Da wird man schon glorreich in der 1. Instanz vor Gericht scheitern. Aber man sollte dumme Menschen nicht aufhalten, wenn sie dummes tun wollen
Ist auch generell nicht sehr effektiv sagen wir mal so. Dann gibts halt ein neues Logo.


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AfD

02.05.2026 um 14:53
@Wutbürger

Hast Du die verlinkten Artikel des Volksverpetzers überhaupt gelesen?

@socialme
Zitat von socialmesocialme schrieb:ich brauche dafür keine Statistik, ich lebe in einer Großstadt, man bekommt es täglich mit.
Was für ein Satz! Und dann wundern sich solche Leute, dass sie nicht ernst genommen werden.
Mainz: Am Abend kommt es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei zieht einer ein Messer (Klingenlänge mindestens 10 Zentimeter), sticht auf seinen 40-jährigen Kontrahenten ein und verletzt ihn schwer am Bein. Das Opfer wird ins Krankenhaus gebracht. Der unbekannte Täter flüchtet. Beschreibung: 1,75 Meter, glatte schwarze Haare, spricht Türkisch.
Und welchem Teil entnimmst Du jetzt, dass es sich um einen Migranten handelt? Kennst Du überhaupt die Bedeutung des Begriffes "Migrant"?


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02.05.2026 um 15:48
Der zitierte Beitrag von emanon wurde gelöscht. Begründung: Antwort auf gelöschten Beitrag
Das stimmt. Davon ab: Messerangriff sagt ja nichts aus darüber, das der Täter ein Migrant ist.

Auch Deutsche tun sowas:
https://taz.de/Messerangriff-im-Hamburger-Hauptbahnhof/!6090458/


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02.05.2026 um 19:48
Bleibt hier bitte beim Thema des Threads. Danke


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AfD

03.05.2026 um 06:46
Hat jemand das Gespräch von Höcke bei "{ungeskriptet} by Ben" in voller Länge angeschaut? Ich hab mir jetzt nur einen kleinen Teil angeschaut und zu Höckes Ansicht "Multikulti" denke ich mir (er betrachtet dies eher negativ), wenn Menschen, egal woher sie kommen, kennenlernen, kann Multikulti zu weitaus mehr werden, sodass man unterm Strich dann nicht mehr von multikulti sprechen kann, sondern eben von "mehr", aber... ich glaube so weit blickt er gar nicht. Ausser natürlich, man ignoriert eben einander, ist unfreundlich zueinander, dann wird multikulti ein Killer, deswegen betrachtet Höcke Multikulti ja eher kontraproduktiv und um ehrlich zu sein, von Höcke's Deutschland möchte ich nicht Teil werden, wenn Voraussetzung ist, einander niemals kennen lernen zu können. Denn: ich muss immer wieder feststellen, mit Freundlichkeit und Anerkennung hat man die Grundvoraussetzung um ein gemeinsames Verständnis zu gewinnen, denn, ich glaub auch dies hat Herr Höcke bis dahin, nicht verstanden, dass man bei Menschen mit Freundlichkeit und Anerkennung tatsächlich etwas bewirkt.

Jetzt könnte man von Kontakt und Begegnungsstätten reden, von Austauschprogrammen, aber redet er darüber? Ich werd mir nicht alles anschauen.

Ich bin der Meinung, dieses Problem hat sich auf der politischen Ebene nie lösen lassen.


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AfD

03.05.2026 um 09:39
Zitat von ockhamockham schrieb:Ich bin der Meinung, dieses Problem hat sich auf der politischen Ebene nie lösen lassen.
Höcke hat sich in meinen Augen selbst disqualifiziert.
"Rußland versteht sich als Gegenentwurf zur universalistischen Hegemonie der nichteuropäischen Weltmacht USA", las Höcke bei einem Landesparteitag in Arnstadt aus einer Resolution vor. Die rund 300 Mitglieder nahmen sie an. "Von der guten Beziehung Deutschlands und Europas zu Rußland hängt der Friede in Europa ab", steht darin - jedoch kein Wort dazu, dass Russland die Ukraine völkerrechtswidrig angegriffen hat. Stattdessen: "Seit fast drei Jahren führen die Ukraine und Rußland Krieg gegeneinander."

Höcke wurde in Arnstadt als Chef des Landesverbands im Amt bestätigt. Auch Stefan Möller wurde als AfD-Co-Chef bestätigt. Der 52 Jahre alte Höcke bleibt in Thüringen, Spekulationen über einen Wechsel in die Bundespolitik hatte er schon vor Wochen beendet. Die Thüringer AfD wird vom Thüringer Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.

Wirtschaftsgemeinschaft "von Lissabon bis Wladiwostok"
In seiner Rede skizzierte Höcke ein "Europa, dessen Wirbelsäule von Paris über Berlin nach Moskau verläuft". Er bezog sich nach eigenen Angaben dabei auf früheren französischen Staatsmann Charles de Gaulle. Er finde dessen Traum von einer "eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft, die von Lissabon bis Wladiwostok reicht", attraktiv, so Höcke.
Quelle: https://www.zeit.de/news/2024-12/14/hoecke-traeumt-von-wirtschaftsgemeinschaft-bis-wladiwostok

Ich weiß dass Höcke von einer Zerstörung Europas geredet hat, damit ein Europa in Höckes Sinne entstehen könne.

Zur Bemäntelung benutzt Höcke Charles de Gaulle für Höckes neurechte Ideen.
Ich denke, nie wird sich die AfD von Höcke distanzieren!


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03.05.2026 um 09:59
Die AfD-Fraktion will wissen, wie viele Menschen im vergangenen Jahr in die Bundesrepublik eingereist sind. Zudem erkundigt sie sich in der Kleinen Anfrage (21/5637(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) unter anderem danach, wie viele Abschiebungen im Jahr 2025 stattfanden.
Quelle: https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1173492

Die AfD will wieder mal ihre "Kernkompetenz" betonen denke ich.


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AfD

03.05.2026 um 10:43
Zitat von eckharteckhart schrieb:Höcke hat sich in meinen Augen selbst disqualifiziert.
"Rußland versteht sich als Gegenentwurf zur universalistischen Hegemonie der nichteuropäischen Weltmacht USA", las Höcke bei einem Landesparteitag in Arnstadt aus einer Resolution vor. Die rund 300 Mitglieder nahmen sie an. "Von der guten Beziehung Deutschlands und Europas zu Rußland hängt der Friede in Europa ab", steht darin - jedoch kein Wort dazu, dass Russland die Ukraine völkerrechtswidrig angegriffen hat. Stattdessen: "Seit fast drei Jahren führen die Ukraine und Rußland Krieg gegeneinander."

Höcke wurde in Arnstadt als Chef des Landesverbands im Amt bestätigt. Auch Stefan Möller wurde als AfD-Co-Chef bestätigt. Der 52 Jahre alte Höcke bleibt in Thüringen, Spekulationen über einen Wechsel in die Bundespolitik hatte er schon vor Wochen beendet. Die Thüringer AfD wird vom Thüringer Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.

Wirtschaftsgemeinschaft "von Lissabon bis Wladiwostok"
In seiner Rede skizzierte Höcke ein "Europa, dessen Wirbelsäule von Paris über Berlin nach Moskau verläuft". Er bezog sich nach eigenen Angaben dabei auf früheren französischen Staatsmann Charles de Gaulle. Er finde dessen Traum von einer "eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft, die von Lissabon bis Wladiwostok reicht", attraktiv, so Höcke.
Quelle: https://www.zeit.de/news/2024-12/14/hoecke-traeumt-von-wirtschaftsgemeinschaft-bis-wladiwostok

Ich weiß dass Höcke von einer Zerstörung Europas geredet hat, damit ein Europa in Höckes Sinne entstehen könne.

Zur Bemäntelung benutzt Höcke Charles de Gaulle für Höckes neurechte Ideen.
Ich denke, nie wird sich die AfD von Höcke distanzieren!
Ja, für so Themen wie "Russland hat die Ukraine völkerrechtswidrig angegriffen", da braucht man Ambivalenzkompetenz, also die Fähigkeit, schwer zu ertragendes zu ertragen. Jemand der sich schon schwer darin tut, Menschen aus anderen Ländern mit Freundlichkeit zu begegnen, da kann man auch einfach vorhersagen, dass sich sein Wahrnehmungsspektrum auch nie erweitern wird. Wenn so jemand die 'Konsistenz des Volkes' bestimmen möchte... auf so ein (sein) Deutschland kann ich verzichten. Ich wünsche mir ein "Weltfamiliendeutschland" und kein "Alternativdeutschland".

Und eine Zerstörung Europas, damit die Länder Europas nach Höckes Vorstellung werden, halte ich nichts. Wenn er nichts von "Kontakt und Begegnungsstätten" bzw. von "Austauschprogrammen" hält, kann man sich ja schon mal ausmalen, wann er aus reinen Zufall, in irgendeinen Moment, über die Pferdezüchterlogik stolpert und dann muss Restdeutschland wirklich auf die Barrikaden gehen. Wenn der Bürger dann nicht seine Augen benutzt, wird er sie wieder zum weinen benutzen.


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AfD

04.05.2026 um 13:50
Zitat von ockhamockham schrieb:Wenn der Bürger dann nicht seine Augen benutzt, wird er sie wieder zum weinen benutzen.
Dieser Satz von Dir hat sich in meinem Gedächtnis verfestigt, ich danke Dir dafür!
Und noch jemandem danke ich: Dem Bundestagsabgeordneten Kölbl
Castellucci bezeichnet Höcke-Interview als „eine Art PR-Show“
Lindhs Parteikollege Castellucci sagte ebenfalls dem „Focus“, es sei „Aufgabe der Medien, kritische Fragen zu stellen, vor allem, wenn es sich dabei um Politikerinnen und Politiker handelt, und nochmal mehr, wenn diese Politiker wie Björn Höcke rechtsextrem sind“. All das bleibe in dem Podcast aus, der am Ende nicht mehr sei als „eine Art PR-Show für Björn Höcke“ – und „mit Sicherheit kein gelungenes Beispiel von ‚Mit Rechten reden‘“.

Gegenwind kam auch aus den Reihen der CDU. Der Bundestagsabgeordnete Kölbl, der Mitglied der Jungen Gruppe in der Unionsfraktion ist, sagte dem „Focus“, grundsätzlich dürfe man „jeden Hans und Franz zu einem Podcast einladen“. Ohne Einordnung jedoch werde „aus einem informativen Podcast schnell eine Propaganda-Sendung“.
Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/gipfelpunkt-der-entpolitisierung-von-rechtsextremismus-debatte-ueber-vierstuendiges-podcast-intervie-100.html


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AfD

04.05.2026 um 14:02
Zitat von eckharteckhart schrieb:Und noch jemandem danke ich
Wo genau sollte das Höcke geholfen haben?
Wer ihn vorher nicht gut gefunden hat, wird es anschließend auch nicht tun.

Hier wird um einen Podcast ein Wirbel gemacht und versucht so die eigenen Fehler einfach zu kaschieren.
Was hindert die Kritiker daran in den Podcast zu gehen und ihre Sicht zu vermitteln?
Van Aken, Sahra Wagenknecht waren auch schon dort.


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AfD

04.05.2026 um 14:24
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Wer ihn vorher nicht gut gefunden hat, wird es anschließend auch nicht tun.
Und wer rechtsextremem Gedankengut offen gegenübersteht, findet sich nichts weiter als bestätigt, ok. Ich verstehe.


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AfD

04.05.2026 um 14:42
Zitat von eckharteckhart schrieb:Ich verstehe.
Was hast Du erwartet? Das Höcke irgendwo auftritt, sein langweiliges Geseile ablässt und anschließend dann seine Anhänger oder Rechtsextreme eine andere Meinung von ihm haben?
Hat die AfD jemals Stimmen verloren wenn AfDler im ÖRR aufgetreten sind?
Um den Podcast wird ein Trubel gemacht, damit wirklich jeder aufmerksam drauf wird.

Der Podcast hat vermutlich genau NULL Relevanz ob die AfD stärker oder schwächer wird, die Politik selbst hat das in der Hand, nicht irgendwer auf Yt.


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AfD

04.05.2026 um 14:42
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Wo genau sollte das Höcke geholfen haben?
Der Podcast gab Höcke einen menschlichen Anstrich. Ansonsten kennt man den ja nur laut schreiend auf Kundgebungen und in albernen Diskussionen. Jetzt ist er nicht nur der Fascho aus Thüringen, sondern auch Familienvater, ehem. Vertrauenslehrer und der Nachbar, der sich für sein Dorf einsetzt. Inhaltlich wird man das schon alles irgendwie widerlegen, obwohl er überraschender weniger als gedacht über Migration und Remigration gesprochen hat.

Kurioserweise, als Krah da war, hat es kaum jemanden gejuckt.


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AfD

04.05.2026 um 14:48
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Der Podcast gab Höcke einen menschlichen Anstrich.
Ist Höcke kein Mensch?
Man kann ihn zu recht ablehnen und nicht mögen aber ich würde trotzdem meinen, er ist ein Mensch.
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:und in albernen Diskussionen.
Und ihm Podcast war er kein Deut besser.
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Kurioserweise, als Krah da war, hat es kaum jemanden gejuckt.
Auch als van Aken oder Wagenknecht da waren hat es niemanden gejuckt.
Lass die Leute doch ihre Meinung und Sicht mitteilen, das muss man in einer Demokratie aushalten oder man hasst eben die Demokratie und Freiheit, dann kann man sich darüber natürlich aufregen.

Diese ganze Aufregung um Höcke hat überhaupt keinen Sinn, man erreicht damit gar nichts außer noch mehr Aufmerksamkeit für Höcke.

Die ganzen empörten Medien können sich doch hinsetzen, Höcke einladen und diskutieren, ihn widerlegen, wo ist das Problem?


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AfD

04.05.2026 um 15:06
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Ist Höcke kein Mensch?
Man kann ihn zu recht ablehnen und nicht mögen aber ich würde trotzdem meinen, er ist ein Mensch.
Die Frage habe ich ja nicht gestellt. Es geht rein darum, das jeder Politiker Wahlkampf betreibt und sie bisher eher selten hinter die politische Fassade blicken lassen. Oftmals vergisst man das ja schon, das da auch ein Mensch dahintersteckt. Ob das nun ein Höcke oder eine Weidel ist, aber auch eine Ricarda Lang, Baerbock, oder ein Habeck haben ja enorm viel Hass abgekommen und bekommen es immer noch. Auch das sind nur Menschen.

Ich persönlich kann diesem ganzen Hass nur wenig abgewinnen. Egal um welches Mitglied welcher Partei es geht.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Und ihm Podcast war er kein Deut besser.
Wie meinen?
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Lass die Leute doch ihre Meinung und Sicht mitteilen, das muss man in einer Demokratie aushalten oder man hasst eben die Demokratie und Freiheit, dann kann man sich darüber natürlich aufregen.
Da bin ich prinzipiell dafür. Ben ungeskriptet ist auch kein Journalist. Bei Politikern kann man sich aber nur die Finger verbrennen, gerade bei einem wie Höcke. Mir persönlich ist es egal, denn betreutes Denken brauche ich nicht.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Die ganzen empörten Medien können sich doch hinsetzen, Höcke einladen und diskutieren, ihn widerlegen, wo ist das Problem?
Wird doch gemacht. Aber nur in den sinnlosen Diskussionen, wo der Eine dem Anderen ständig ins Wort fällt.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Auch als van Aken oder Wagenknecht da waren hat es niemanden gejuckt.
Im Vergleich sind die auch eher bedeutungslos. Habe das Ding mit Ken Jebsen gesehen. 4,5 Stunden Hirnschmelze. Das wäre vor 5-6 Jahren ein riesiger Aufschrei gewesen.


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AfD

04.05.2026 um 16:36
Prima!
Es ging um
Ohne Einordnung jedoch werde „aus einem informativen Podcast schnell eine Propaganda-Sendung“.
Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/gipfelpunkt-der-entpolitisierung-von-rechtsextremismus-debatte-ueber-vierstuendiges-podcast-intervie-100.html

Dass jemand interessengeleitet keine Einordnung mag, ist mir schon lange klar!


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