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AfD

96.842 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

um 14:59
Zitat von martenotmartenot schrieb:Einreißen der Brandmauer die AfD
Muss man nicht. Es genügt, sich an Praktikabilität zu orientieren, statt an verkrampfter Ausschließeritis, die nur nach hinten losgeht. Ein entspannterer Umgang mit der Konkurrenz von rechtsaußen kann dazu beitragen, die etablierte Mitte der Demokraten zu stärken, wenn man es klug anstellt. Arroganz ist da nur kontraproduktiv, zur Schau gestellter Aktionismus ebenso.


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um 15:01
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Nach der Machtergreifung würden die Deportationen bestimmt wieder in traditioneller Weise in Güterwagons erfolgen.
Keine Ahnung, Abschiebeflüge sind ja auch zurzeit en Vogue. Oder man orientiert sich vielleicht an südamerikanischen Diktaturen, wo man (Beispiel Argentinien) Gegner gern aus dem Flugzeug ins Meer abgeworfen hat.


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um 15:40
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Es genügt, sich an Praktikabilität zu orientieren, statt an verkrampfter Ausschließeritis, die nur nach hinten losgeht.
Genügt das? War das nicht auch das Credo in der Weimarer Republik, die Faschisten sich selbst entzaubern zu lassen? Ist nicht das Problem, dass diese "Praktikabilität" nicht einfach nur schamlos ausgenutzt wird, weil sie suggeriert, da würden Parteien zusammen wirken, die irgendwie gleichermaßen verfassungstreu wären und nur in manchen Bereichen unterschiedliche Auffassungen vertreten. Eine Normalisierung des Umgangs mit Extremen hat doch schon damals nicht funktioniert. Weil Populisten solange einen Schein aufrecht erhalten, bis es zu spät ist.

Leider gibt es hier keine gute Lösung im Umgang mit solchen Leuten. Ich denke nur., "Normalisierung" ist von den schlechten Alternativen die noch schlechtere.


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um 15:44
Zitat von rainloverainlove schrieb:Nur "halb" großelternseits aber erkennt kein Nazi weil ich "arisch" aussehen , bin blauäugig und dunkelblond steht sogar im perso 😉🤡
Das ist egal. Wenn du einen nicht biodeutschen Vor- oder Nachnamen hast, wirst du mit deutlicheren Nachteilen im Alltag rechnen müssen, denn:
Die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt solle auf "kulturfremde Fachkräfte" verzichten, stattdessen solle es ein "Rückkehrprogramm für ausgewanderte deutsche Fachkräfte" geben.
Quelle: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/afd-landtagswahl-sachsen-anhalt-programm-100.html

Nichts lässt sich einfacher anprangern und rausfiltern als ein „falscher“ Name. Das reicht völlig, um dich für die Remigration vorzumerken.

Und, wenn du möglicherweise noch homosexuell oder nonbinär bist, dann bist du im AfD-Staat noch deutlicher unerwünscht:
Die AfD sieht sich als Kämpferin gegen eine - wie sie meint - "Regenbogenideologie". Deutschland sei dieser "seiner Selbstbehauptungskräfte beraubt, hilflos ausgeliefert". Die AfD bezeichnet diese "Ideologie" als "Identitätsstörung" und "pervers".Hormontherapien, die trans- und nonbinäre Personen nutzen, um ihre Körpermerkmale an ihr empfundenes Geschlecht anzupassen, bezeichnet die AfD als Ausdruck einer "seelischen Störung"
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-sachsen-anhalt-128.html


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um 16:06
Zitat von mchomermchomer schrieb:Und, wenn du möglicherweise noch homosexuell oder nonbinär bist
Da frage ich mich sowieso immer, wie sich das Personen wie die Weidel oder der Spahn für sich selbst zurechtbiegen, dass man seine Leidenschaft für politische Bewegungen einsetzt, die einen aussortieren wollen.

Jedenfalls denke ich, dass es in einem AfD-Staat vielfältige Möglichkeiten gibt, Menschen nach einfachen Kriterien auszusortieren (Name, Religionszugehörigkeit, Behindertenstatus, etc.). Da dürften wahrscheinlich auch die einen oder anderen Fans noch lange Gesichter machen.


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AfD

um 16:07
Die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt solle auf "kulturfremde Fachkräfte" verzichten, stattdessen solle es ein "Rückkehrprogramm für ausgewanderte deutsche Fachkräfte" geben.
Quelle: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/afd-landtagswahl-sachsen-anhalt-programm-100.html

Es ist erschreckend, dass Menschen in einem aufgeklärten Land und dazu noch mit der historischen Erfahrung so etwas überhaupt als wählbar in Betracht ziehen. Oder auch die die ausgeprägte Homophobie. Als wären wir 100 Jahre in die Vergangenheit gereist. Als hätten wir keine Erfahrung mit Parteien gemacht, die ihre Popularität alleine der Ausgrenzung bestimmter Personengruppen verdanken.

Oder warum wählen Menschen mit Migrationshintergrund die AfD? Denken die, dass dann differenziert würde und die "guten Ausländer", die sogar die AfD gewählt haben, bleiben dürften? Warum wählen arme Menschen die AfD, die AfD würde unter allen Parteien des Spektrums am meisten das Leben armer Menschen verteuern.


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um 16:10
Zitat von mchomermchomer schrieb:Wenn du einen nicht biodeutschen Vor- oder Nachnamen hast, wirst du mit deutlicheren Nachteilen im Alltag rechnen müssen
Haha ja das kenn ich, obwohl ich einen Urdeutschen super seltenen Nachnamen vom Vater habe😂 ich wurde gefragt, ob der Name ausländisch sei, weil er so komisch klingt, dabei ist das ein altgermanischer Name der vielfältig vor tausenden Jahren verwendet wurde, ich will nicht näher ins Detail gehen wegen leak aber ungebildete dummkoeppe wissen damit nichts anzufangen. Man muss schon auf Seiten von Germanennamen googlen um den Begriff und die verschiedenen Bedeutungen zu finden 😉

Also wenn mein Pass iwann von der AFD behörde "geprüft"wird ::


Okay ... Aussehen "Arisch"

Mhhh komisch...

Vorname ausländisch und Nachnahme auch komisch undefinierbar


Fertig .!!!; Remigration!!! Basta! 😱

🤣🤣


Ne Mal im Ernst, soweit wird es denke ich Mal net kommen^^


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AfD

um 16:12
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Oder warum wählen Menschen mit Migrationshintergrund die AfD?
Vor einer Weile habe ich in einem YT-Video einen Menschen afrikanischer Abstammung gesehen, der sich für die AfD an einen Stand in die Fußgängerzone gestellt hatte. Als ihn ein Reporter befragen wollte, wurde der gleich aggressiv und beschimpfte den Reporter gemäß bewährter AfD-Rhetorik. Da habe ich mich auch gefragt, ob der sich wohl denkt, in einem AfD-Staat gut wertgeschätzt zu werden?

Dass es überhaupt Menschen gibt, die sich für die AfD engagieren, obwohl sie von der Partei zu einer "unerwünschten" Menschengruppe zugeordnet werden und bei Regierungsübernahme mit entsprechenden Nachteilen und Diskriminierung rechnen müssen, werde ich nie verstehen.


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um 16:15
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Eine Normalisierung des Umgangs mit Extremen hat doch schon damals nicht funktioniert.
Man sieht ja, wie eine Thematisierung der Nicht-Normalisierung des Umgangs mit der AfD funktioniert - in Sachsen-Anhalt nunmehr bei 42 Prozent in den Umfragen gegen 43 Prozent für CDU, Linke und SPD zusammen. Grüne und AfD sind draußen und BSW kommt gar nicht erst rein. Wenn es schlecht läuft, bleibt die SPD ebenfalls draußen (aktuell bei 6 Prozent), so dass die CDU mit den Linken eine Regierung bilden muss, um eine AfD- geführte Regierung zu verhindern. Anderenfalls gibt es Neuwahlen, wenn man keinen neuen MP mangels Mehrheit im Landtag wählen kann. Und wie die dann ausgehen werden, kann man sich ja ausmalen ...

Also entweder man findet einen gelasseneren Umgang mit der AfD und thematisiert nicht ständig die "Brandmauer", wenn mal die "falsche" Mehrheit bei Abstimmungen zustande gekommen sein sollte, oder man findet sich in der Opposition wieder, während die AfD dann noch stärker wird. Bis zum September wird die Zeit zu knapp, aber danach kann man - je nach Wahlausgang - schon mal üben, wie es gelingen kann, über sachbezogene Politik ohne Polemiken den Sumpf trockenzulegen, auf dem der AfD-Zuwachs gedeiht.

Und was in Sachsen-Anhalt bzw. im Osten derzeit abläuft ist lediglich das, was dem Westen noch bevorsteht, wenn sich nichts ändert am Umgang mit der AfD. Der Trend ist da, und den bremst man nicht aus, wenn man so weiter macht wie bisher.


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AfD

um 16:16
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Also entweder man findet einen gelasseneren Umgang mit der AfD
Und was meinst du wird passieren, wenn man zu einem gelassenen Umgang mit der AfD übergeht?

Denkst du überdies, dass insbesondere diejenigen Menschen besonders gelassen sein sollen, die nach einer AfD-Regierungsübernahme abgeschoben oder ausgegrenzt werden sollen? Worauf könnte die Gelassenheit beruhen? Hast Du vielleicht Tipps für Betroffene, wie die geforderte Gelassenheit erreicht werden kann?


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um 16:18
Zitat von martenotmartenot schrieb:Da frage ich mich sowieso immer, wie sich das Personen wie die Weidel oder der Spahn für sich selbst zurechtbiegen, dass man seine Leidenschaft für politische Bewegungen einsetzt, die einen aussortieren wollen.
Machtgelüste.
Die meisten Nazis der Führungsriege im Dritten Reich waren keine Arier. Manche mit Klumpfuß. Aber es war ein Vehikel, an die Macht zu kommen. Mehr ist das nicht.
Zitat von rainloverainlove schrieb:Ne Mal im Ernst, soweit wird es denke ich Mal net kommen^^
Lustig, wie optimistisch manche da sind. Vielleicht doch noch mal das unleidige Thema des Dritten Reichs genauer betrachten? Die vielen Juden, die im ersten Weltkrieg für ihr Deutsches Vaterland gekämpft haben, sich nie vorstellen konnten, dass auch sie mit den Pogromen gemeint waren und die wie alle anderen vergast wurden?
Die Parallelen sind schon recht erschreckend. Ein Haufen steckbrieflich gesuchter Putschisten reitet auf der Welle der Hasses und der Verdrängung in absolute Machtpositionen. So richtig weit weg sind wir da heute nicht mehr.


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um 16:19
Zitat von martenotmartenot schrieb:Und was meinst du wird passieren, wenn man zu einem gelassenen Umgang mit der AfD übergeht?
Man nimmt der AfD die Anlässe, sich über Ausgrenzung zu profilieren. Das hilft schon sehr, um Potenzial aus der Protestwählerszene zu rekrutieren.


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um 16:19
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Man sieht ja, wie eine Thematisierung der Nicht-Normalisierung des Umgangs mit der AfD funktioniert
Aber das heißt ja nicht, dass es mit "gelassenem Umgang" besser funktioniert. Diese Normalisierung ist doch ein viel größeres Problem.


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um 16:19
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Machtgelüste.
Was nützt einem aber das Streben nach Macht, wenn man dann bei erster Gelegenheit von der Partei abgesägt und aussortiert werden kann, weil man halt letztlich nicht ins geforderte Schema passt? Dann ist es halt schnell vorbei mit der Machtposition.


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um 16:21
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Man nimmt der AfD die Anlässe, sich über Ausgrenzung zu profilieren.
Ich denke, man kann ziemlich leicht von Gelassenheit reden, wenn man sich selbst nicht im Fokus der Ausgrenzungen sieht. Man muss aber bedenken: das trifft auf viele Menschen nicht zu. Und wenn einem schon mal vorbeugend mit "Maßnahmen" gedroht wird, ist Gelassenheit eine Kunst, die nicht jeder beherrscht.


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um 16:21
Zitat von martenotmartenot schrieb:die nach einer AfD-Regierungsübernahme abgeschoben oder ausgegrenzt werden sollen?
was für Gesetze auf Bundesland-Ebene könnten denn solche Folgen haben?


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um 16:23
Zitat von martenotmartenot schrieb:Was nützt einem aber das Streben nach Macht, wenn man dann bei erster Gelegenheit von der Partei abgesägt und aussortiert werden kann, weil man halt letztlich nicht ins geforderte Schema passt? Dann ist es halt schnell vorbei mit der Machtposition
Das hat doch im Dritten Reich prima funktioniert. Wer wurde denn da wegen "nichtarischer Aspekte" abgesägt? Wie kommunistisch waren die Funktionäre der DDR oder UdSSR?
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:um Potenzial aus der Protestwählerszene zu rekrutieren
Hältst du eine Normalisierung nicht für eher zuträglich für die "Protestwählerszene"? Wenn die AfD noch wählbarer wird, weil sie dem Anschein nach eine "normale" Partei ist, dann bedeutet das doch noch mehr Zulauf. Gerade für jemanden, der sie aus reinem Trotz (Protest) wählt.


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um 16:26
Was ich auch oft widersprüchlich finde:
zwar will die Partei möglichst alle loswerden, die nicht ins enge Schema passen. Aber wenn man schreibt, dass man im Fall der AfD-Regierungsübernahme vorhat, ins Exil zu gehen, dann wird man auch kritisiert oder gar beschimpft. Eigentlich müsste der geneigte AfD-Wähler dann doch zufrieden nicken und sich sagen "Gott sei Dank, einer weniger, der mich stört".


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um 16:27
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Diese Normalisierung ist doch ein viel größeres Problem.
Es ist ja keine Normalisierung, sondern eine Ent-Emotionalisierung und Ent-Ideologisierung zugunsten einer pragmatischen Herangehensweise. Wenn gute und durchdachte Anträge im Parlament zur Abstimmung gestellt werden, nachdem sie zuvor ausführlich in den entsprechenden Gremien debattiert und die Pros und Contras gegeneinander abgewogen worden sind, kann es doch egal sein, wer dafür oder dagegen stimmt, wenn dann nur die erforderliche Mehrheit zustande kommt, um gute Politik durchzusetzen. Hier die "Brandmauer" zu thematisieren, verursacht bei der betroffenen Bevölkerung nur verständnisloses Kopfschütteln und provoziert eher Solidarisierungseffekte mit der AfD, statt Beifall für die "Brandmauer"-Ideologen. Aber über diesen Schatten müssen die betreffenden Parlamentarier erst noch springen lernen. Mal schauen, wie lange das noch dauert ...


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AfD

um 16:28
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Aber über diesen Schatten müssen die betreffenden Parlamentarier erst noch springen lernen.
Müssen sie? Müssen sie wirklich? Wer fordert das bzw. welche Sachzwänge erfordern diese Schattensprünge konkret?


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