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AfD

97.633 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

31.05.2026 um 12:27
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Dummheit schämt sich nicht mehr und die Wahlprgnosen sorgen dafür, das die AfD immer mehr aus der Reserve gelockt wird und Ihr wahres "Ich" zeigt.
Jetzt schon zeigt sich der Trugschluss:
Immer mehr Wähler der AfD werden aus der Reserve gelockt!

Die AfD will es offenbar so!
Geschichtslehrer aus Sachsen-Anhalt

Dringen Sie zu den Schülern durch?
Nicht wirklich, denn sie sehen die Gefahr nicht. Einmal habe ich die Schüler gefragt, ob sie Angst davor hätten, dass das wieder passiere. Alle meinten, das passiere nicht noch mal. Sie könnten überhaupt nicht verstehen, dass eine Partei wie die NSDAP jemals an die Macht gekommen sei.

Einige Jahre später kam bei einer Schulfeier einer der Schüler von damals zu mir und sagte, dass er mittlerweile verstehe, was ich gemeint hätte, denn „genau das Gleiche“ passiere jetzt wieder.

Sehen Sie das als Erfolg?
Schon. Unsere Einflussmöglichkeiten als Lehrer sind begrenzt. Wir können den Schülern nur Impulse geben, dass Menschenrechte und Grundrechte wichtig sind. Aber sobald wir etwas Negatives über die AfD sagen, zum Beispiel feststellen, dass die AfD gegen die Grundrechte ist, geht bei den Schülern eine Art Warnlampe an, und es beginnt ein innerer Widerstand.

Das Gedankengut kommt also von zu Hause?
Klar, aber ich glaube, die Eltern haben weniger Einfluss, als sie selbst denken. Ich denke, viel kommt von Social Media, gerade TikTok. Da gibt es Parallelen zum Nationalsozialismus und dem Volksempfänger. Es werden von den Rechtsextremen bestimmte Medien besetzt. Dort läuft eine Dauerbeschallung, und die Kinder verändern ihre Sichtweisen.

In höheren Klassen sage ich, dass ich Parallelen zwischen dem Aufstieg der Nationalsozialisten und dem Aufstieg der AfD deutlich sehe.

Das waren damals schneidige Herren in feschen Anzügen, die um die Macht der Propaganda wussten. Heute ist es ähnlich, nur auf eine moderne Art.
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/geschichtslehrer-uber-afd-plane-fur-sachsen-anhalt-ich-habe-angst-dass-nur-noch-heimatliebe-unterrichtet-wird-15601775.html


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01.06.2026 um 13:09
Das folgende betrachte ich bloß noch als Anektode:
Das Treffen südlich von Porto wurde mitorganisiert vom österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner, der bereits 2024 mit dem Treffen und einem Vortrag in Potsdam für Aufsehen gesorgt hatte. Bei der Veranstaltung kamen laut dem Nachrichtenportal „Politico Europe“ (gehört wie WELT zu Axel Springer) rund 500 Aktivisten und Influencer aus Europa, den USA und Kanada zusammen.

Zu den deutschen Teilnehmern zählten der AfD-Bundestagsabgeordnete Kay Gottschalk, der nach eigenen Worten als „Beobachter“ dort war, die brandenburgische AfD-Landtagsabgeordnete Lena Kotré, die auch eine Rede hielt, sowie laut „Politico“ Sven Tritschler, AfD-Abgeordneter im Landtag von Nordrhein-Westfalen.

Aus Österreich stand vor allem Sellner im Mittelpunkt, der seit Jahren für das Konzept „Remigration“ wirbt. Darunter versteht er nicht nur Abschiebungen. Sellner bezieht auch Staatsbürger mit Migrationshintergrund in sein Konzept ein, wenn diese sich nicht assimiliert (angeglichen oder angepasst) hätten. Er will sie nach eigenen Angaben zwar nicht abschieben lassen, aber mit Druck dazu bewegen, zu gehen. Das Bundesverwaltungsgericht sieht in seinen Ideen einen Verstoß gegen die vom Grundgesetz geschützte Menschenwürde.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a1d24e3411d40cd4c74dd7a/treffen-in-portugal-das-rechte-vorfeld-in-europa-afd-politiker-besuchen-internationalen-remigrationsgipfel.html


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01.06.2026 um 17:53
Gerade vorhin im TV gesehen wie die AfD mit Kritikern, auch in den eigenen Reihen, umgeht. Leider werden Fans nicht erkennen, welche Gefahren das birgt.
https://www.ardmediathek.de/video/swr-story/inside-afd-der-umgang-mit-kritikern/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMTg2MDI


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01.06.2026 um 18:50
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb am 25.05.2026:dem Wahlvolk ists egal, solange das "Altparteienkartell" und Ausländer verschwinden.
Genau. Das ist der destruktive Impuls, der primär bei der Wahlentscheidung zählt. Und wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden, sind die Altparteien Schuld, was dann künftige Wahlerfolge verstetigt. Das wird uns also noch über die nächsten Jahrzehnte begleiten.


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01.06.2026 um 19:04
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Genau. Das ist der destruktive Impuls, der primär bei der Wahlentscheidung zählt. Und wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden, sind die Altparteien Schuld, was dann künftige Wahlerfolge verstetigt. Das wird uns also noch über die nächsten Jahrzehnte begleiten
Und obwohl das alles so schlüssig ist, scheint diese Realität den "Altparteien" zu entgehen, dieses Konzept ist ihnen offenbar fremd.


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01.06.2026 um 20:22
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Und obwohl das alles so schlüssig ist, scheint diese Realität den "Altparteien" zu entgehen, dieses Konzept ist ihnen offenbar fremd.
Wie würdest du dem als "Altparteien" begegnen? Zumal diese "Altparteien" keine gleichgeschaltete Einheit bilden, wie es die rechtsextreme AfD gerne verklärt.
Ich schrieb ja schon mal, warum der Begriff "Alltparteien" extrem problematisch ist und nur der AfD helfen wird die alleinige Macht zu erlangen. Der Begriff diskreditiert die gesammte Politik in diesem Land, mit Ausnahme der rechtsextremen AfD.


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01.06.2026 um 20:35
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Ich schrieb ja schon mal, warum der Begriff "Alltparteien" extrem problematisch ist und nur der AfD helfen wird die alleinige Macht zu erlangen. Der Begriff diskreditiert die gesammte Politik in diesem Land, mit Ausnahme der rechtsextremen AfD.
Exakt deswegen habe ich ihn in Anführungszeichen verwendet ;-)
Ich hoffe, die Kritik an der Diskredititierung durch Wording like this, stört dich generell und nicht nur bei den "Altparteien".
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Wie würdest du dem als "Altparteien" begegnen?
Die Profis sitzen in den Parteien, wenn nicht Job verfehlt.
Ich persönlich kann nur meine Meinung äußern die keinerlei fachliche Rückendeckung hat und meine, das die Fokussierung auf die AfD bisher offenbar jeder Partei geschadet hat. Man hätte sich um die eigene Partei kümmern sollen und damit um die eigenen Wähler.


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01.06.2026 um 23:28
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:meine, das die Fokussierung auf die AfD bisher offenbar jeder Partei geschadet hat. Man hätte sich um die eigene Partei kümmern sollen und damit um die eigenen Wähler.
Vollkommen richtig, das sehe ich genau so! Was bitte soll das auch?? Sie sind lieber laut und stark im Stinkefingerzeigen, anstatt wirklich selbst mit taten zu glänzen. Ich bin Christ und Menschen und Lebensaktivist aber was die CDU unter Regierung Merz anstellt ist nur noch traurig.
Eine Regierung wird nicht deshalb zu einer guten Regierung, weil sie sagt, was eben nicht geht.
Sie muss neue Wege gehen und Fehler der Vergangenheit bereinigen. Ich wundere mich dass sogar 14% der Wähler immernoch hinter Merz stehen. Was haben die für Lack gesoffen. Sorry für die Ausdrucksweise.
Ich sehe schwarz wenn das so weiter geht.☹️


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AfD

02.06.2026 um 00:23
Zitat von rainloverainlove schrieb:Vollkommen richtig, das sehe ich genau so! Was bitte soll das auch?? Sie sind lieber laut und stark im Stinkefingerzeigen, anstatt wirklich selbst mit taten zu glänzen.
Aber macht die AfD es anders?
Zitat von rainloverainlove schrieb:Ich bin Christ und Menschen und Lebensaktivist aber was die CDU unter Regierung Merz anstellt ist nur noch traurig.
Da hast du sicherlich recht. Aber im grunde ist es egal was die anderen machen. Denn der AfD geht es nicht darum selbst produktiv zu sein. Sie sind zerstörend und leider mit Erfolg.
Zitat von rainloverainlove schrieb:Eine Regierung wird nicht deshalb zu einer guten Regierung, weil sie sagt, was eben nicht geht.
Sie muss neue Wege gehen und Fehler der Vergangenheit bereinigen. Ich wundere mich dass sogar 14% der Wähler immernoch hinter Merz stehen. Was haben die für Lack gesoffen. Sorry für die Ausdrucksweise.
Ich sehe schwarz wenn das so weiter geht.☹️
Das ist so sicher nicht von der Hand zu weisen und ja, gerade die Union hätte sich schon während der Ampel mehr auf eigene Positionen berufen sollen. Aber das was sie mit der Ampel machten, funktioniert gegen die AfD einfach nicht. Und da ist es kein Wunder, dass weitere Wähler verprellt werden oder sich verarscht fühlen.

Aber so schlecht die Union, die Ampel oder wer auch immer sein mag, die AfD ist keine Alternative, auch wenn sie es noch so oft betonen. Vorallem für dich nicht und auch für mich nicht. Man sollte sich nicht leichtfertig den einfachen Versprechen hingeben, wie auch bei der Union nicht. Und trotzdem sehen zu viele scheinbar nur noch blau.


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AfD

02.06.2026 um 00:28
Ich glaube auch nicht, dass die AfD es besser kann. Ich habe sie auch bislang nicht gewählt.

Aber durch die Wahl der AfD können die Wähler die etablierten Parteien langsam abwürgen und so abstrafen.
Insofern hat das schon eine Wirkung. Denen gehen dann Posten und Gelder verloren.

Generell bin ich aber der Meinung, dass es auch in einer Demokratie eine klar linke und eine klar rechte Partei geben sollte.


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02.06.2026 um 00:33
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Aber das was sie mit der Ampel machten, funktioniert gegen die AfD einfach nicht.
Und genau das ist mein Punkt.. Alles wird im Kontext "gegen die AfD" politisiert, die eigene Politik kommt viel zu kurz, der eigene Wähler gerät völlig aus dem Fokus... Die Wechselwähler machten letztens 50% der Neuwähler der AfD aus....
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Aber so schlecht die Union, die Ampel oder wer auch immer sein mag, die AfD ist keine Alternative, auch wenn sie es noch so oft betonen
Ich habe eher den Eindruck das man seine wertvolle Regierungs- und Parteizeit verschwendet hat indem man den Menschen immer wieder erzählt hat das die AfD keine Alternative ist statt dem Wähler selbst die Alternative anzubieten.


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02.06.2026 um 00:52
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Aber durch die Wahl der AfD können die Wähler die etablierten Parteien langsam abwürgen und so abstrafen.
Insofern hat das schon eine Wirkung. Denen gehen dann Posten und Gelder verloren.
Wobei diese an die AfD verloren gehen. Und was diese Posten in den Landtagen oder im Bundestag veranstalten ist leider extremst schwere Kost.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Und genau das ist mein Punkt.. Alles wird im Kontext "gegen die AfD" politisiert, die eigene Politik kommt viel zu kurz, der eigene Wähler gerät völlig aus dem Fokus... Die Wechselwähler machten letztens 50% der Neuwähler der AfD aus....
Da sollte vorallem die Union aufpassen, dass sie nicht bald den Weg der SPD gehen, wenn sie so weiter machen und glauben mit Populismus ala AfD wäre etwas zu gewinnen. Sowas funktioniert einfach nicht.
Und wenn sie dann noch anfangen die anderen auf populistische Art zu bekämpfen, wie die "Ampel", wobei es eigentlich nur ein Feldzug gegen Die Grünen!!! und SPD war. Dann kann da auf lange Sicht nichts bei rumkommen. Schon gar nicht wenn die Union, wie alle anderen, von der AfD und ihrer erfolgreichen Kampagne selbst zu "den Altparteien" gehört. Mit jedem populistischen Gebaren gegen die SPD, gegen die Grünen, die Linke schwächt sich die Union nur noch selbst. Sie bohren Löcher in den Boden des Bootes und werden selbst damit untergehen, weil sie im selbigen sitzen.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ich habe eher den Eindruck das man seine wertvolle Regierungs- und Parteizeit verschwendet hat indem man den Menschen immer wieder erzählt hat das die AfD keine Alternative ist statt dem Wähler selbst die Alternative anzubieten.
Das sehe ich etwas zwiespältig. Man muss der Öffentlichkeit erklären warum die AfD keine Alternative ist. Aber wenn man selbst keine Alternative mehr darstellt, wird es schwierig die Menschen zu überzeugen. Dann hat man verloren und genau darauf steuern wir zu.


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02.06.2026 um 08:39
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Man muss der Öffentlichkeit erklären warum die AfD keine Alternative ist.
Warum macht man das dann nicht endlich? Ich höre immer nur unisono "Die AfD ist demokratiefeindlich", aber eine sachliche Analyse dazu scheint es nicht zu geben. Wenn man nachfragt, ob es so etwas gibt, kommt allenfalls eine Zitatesammlung (als Top-Zitat meistens "Die Political Correctness gehört auf den Müll" oder sinngemäss - als wäre das demokratiefeindlich), aber keine Argumentation, warum die AfD insgesamt anstrebt, die Demokratie abzuschaffen. Hier hatte ich ja auch vor einiger Zeit mal nachgefragt, es kam so gut wie nichts darauf, allenfalls jene Zitatesammlung.

Ich hätte ja gedacht, mit diesem geheimen Verfassungsschutzbericht neulich hätte man mal eine echte Analyse erstellt, aber es scheint sich auch wieder nur um eine Zitatesammlung zu handeln.

In einem früheren Verfassungsschutzbericht habe ich mal recherchiert, worin die Demokratiefeindlichkeit bestehen würde. Es war nicht so richtig klar formuliert, aber so wie ich es verstanden habe, wurde ernsthaft argumentiert, die AfD würde eine Demokratie nach Schweizer Vorbild anstreben, damit die derzeitige Demokratie in Frage stellen, und sie demzufolge demokratiefeindlich wäre. Und das war wirklich alles zum Thema Demokratiefeindlichkeit darin.

Und wenn es um andere Dinge geht, warum sie keine Alternative wäre, dann geht die Phantasie los, alles erdenklich Böse der AfD anzudichten - obwohl sie das überhaupt nicht vorhaben.

Aber nenne doch einfach mal den einen Top-Punkt, warum die AfD keine Alternative ist. Als Diskussionsgrundlage.


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02.06.2026 um 08:50
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Warum macht man das dann nicht endlich? Ich höre immer nur unisono "Die AfD ist demokratiefeindlich", aber eine sachliche Analyse dazu scheint es nicht zu geben. Wenn man nachfragt, ob es so etwas gibt, kommt allenfalls eine Zitatesammlung (als Top-Zitat meistens "Die Political Correctness gehört auf den Müll" oder sinngemäss - als wäre das demokratiefeindlich), aber keine Argumentation, warum die AfD insgesamt anstrebt, die Demokratie abzuschaffen. Hier hatte ich ja auch vor einiger Zeit mal nachgefragt, es kam so gut wie nichts darauf, allenfalls jene Zitatesammlung.
Stellt euch mal vor, ihr seit im Bewerbungsgespräch und alles was euch einfällt ist, einen Mitbewerber zu zerlegen in der Hoffnung deswegen dann eingestellt zu werden. Klingt komisch? Ist es auch ;-)


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02.06.2026 um 08:54
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Hier hatte ich ja auch vor einiger Zeit mal nachgefragt, es kam so gut wie nichts darauf, allenfalls jene Zitatesammlung.
Euch könnte ein von Höcke, Weidel und Chrupalla unterzeichnetes Manifest vorgelegt werden und ihr würdet es leugnen.

MAGA, AfD-Wähler...ihr tickt alle gleich.


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02.06.2026 um 09:05
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Warum macht man das dann nicht endlich? Ich höre immer nur unisono "Die AfD ist demokratiefeindlich", aber eine sachliche Analyse dazu scheint es nicht zu geben. Wenn man nachfragt, ob es so etwas gibt, kommt allenfalls eine Zitatesammlung (als Top-Zitat meistens "Die Political Correctness gehört auf den Müll" oder sinngemäss - als wäre das demokratiefeindlich), aber keine Argumentation, warum die AfD insgesamt anstrebt, die Demokratie abzuschaffen. Hier hatte ich ja auch vor einiger Zeit mal nachgefragt, es kam so gut wie nichts darauf, allenfalls jene Zitatesammlung.
Ich glaube, man muss hier zwei Dinge auseinanderhalten. Wenn ständig von „demokratiefeindlich“ gesprochen wird, denken viele automatisch an die Abschaffung von Wahlen, Parteien oder Parlamenten. Das ist aber meines Wissens gar nicht der Hauptvorwurf gegen die AfD.

Der zentrale Vorwurf des Verfassungsschutzes scheint eher zu sein, dass Teile der Partei ein Volksverständnis vertreten, bei dem nicht alle deutschen Staatsbürger unabhängig von Herkunft, Abstammung, Geschlecht, sex. Orientierung etc. als gleichermaßen zugehörig angesehen werden. Ob die Belege dafür ausreichen und ob das die Gesamtpartei prägt, kann man diskutieren. Aber das ist zumindest eine konkrete Argumentation.

Daneben gibt es meines Erachtens noch einen zweiten Punkt, der weniger vom Verfassungsschutz und mehr von Politikwissenschaftlern vorgebracht wird. Die Sorge ist nicht unbedingt, dass die AfD die Demokratie abschaffen könnte, sondern dass sie eine eher „illiberale Demokratie“ anstreben könnte, wie in Ungarn beispielsweise.

Wenn man sich anschaut, was Kritiker der AfD anführen, dann geht es häufig um Angriffe auf Medien, Forderungen gegen bestimmte NGOs, Misstrauen gegenüber Gerichten, Universitäten oder anderen Institutionen. Die Befürchtung lautet, dass daraus langfristig eine Politik entstehen könnte, bei der zwar weiterhin Wahlen stattfinden, aber die Kontrollmechanismen einer liberalen Demokratie geschwächt werden.


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02.06.2026 um 09:27
Ich trage einfach mal zusammen, warum die AfD für mich demokratiefeindlich ist und hab dazu ein paar Quellen rausgesucht:
Es dreht sich im Wesentlichen immer um drei Prinzipien: Das ist der Verstoß gegen das Menschenwürdeprinzip, das sieht man an abwertenden Äußerungen, an Verächtlichmachung, an Pauschalisierung insbesondere gegen Menschen mit Migrationshintergrund und gegen Muslima und Muslime. Es ist der Verstoß gegen das Demokratieprinzip, also die Verachtung des Staates und seiner Institutionen beispielsweise, und der Verstoß gegen das Rechtsstaatsprinzip.

[...]

Das heißt also, es geht nicht nur um einzelne Äußerungen, sondern es geht darum, dass, wenn die Politik der AfD umgesetzt werden würde, dann wäre das ein anderer Staat. Ein anderes System, das nicht mit dem vereinbar ist, was an Werten, an Vorgaben, an Zielen und an Regeln im Grundgesetz vereinbart ist.
Quelle:
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-einstufung-verfassungsschutz-102.html
Die AfD missachtet das Grundgesetz
Das Grundgesetz ist das wichtigste Gesetz von Deutschland. Das Grundgesetz
regelt unser Zusammenleben und wie unser Staat aufgebaut ist. Der erste Artikel
im Grundgesetz lautet: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Das bedeutet:
Jeder Mensch in Deutschland ist gleich viel wert. Jeder Mensch muss mit Respekt
behandelt werden. Jeder Mensch hat die gleichen Rechte. Dieser Artikel ist
wichtig, damit wir alle gut und friedlich zusammenleben können. Auf diesem
Artikel beruht unsere Demokratie.
Der Staat muss die Menschenwürde aller Menschen schützen. Für Menschen aus
einer Minderheit gilt das besonders. Denn Minderheiten sind schneller in Gefahr,
schlechter behandelt zu werden als andere Menschen. Minderheiten sind zum
Beispiel Menschen, die keine weiße Hautfarbe haben. Oder Menschen, die einer
anderen Religion angehören als dem Christentum. Oder Menschen mit
Behinderungen.
Die AfD missachtet den ersten Artikel des Grundgesetzes. Die AfD ist der
Meinung: Nicht alle Menschen sind gleich viel wert
Quelle:
https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/Weitere_Publikationen/Warum_ist_die_AfD_gefaehrlich_ES.pdf

Dieser Artikel ist besonders interessant und führt 10 Punkte auf, die gegen die AfD sprechen und auch deren Demokratiefeindlichkeit aufzeigt:
1. Die AfD wird maßgeblich von Rechtsextremen gelenkt
2. Die AfD steht für eine rassistische Politik
3. Die AfD verbreitet gezielt Hass und Desinformation
4. Die AfD greift die Presse und die Meinungsvielfalt an
5. Teile der AfD schrecken nicht vor Gewalt zurück
6. Die AfD propagiert ein völkisches Frauenbild
7. Die AfD macht Politik für Reiche
8. Die AfD gefährdet durch Abschottung unseren Wohlstand
9. Wissenschaftsfeindlich: Die AfD will den Klimaschutz abschaffen
10. Die AfD gefährdet unsere Sicherheit
Die AfD ist keine normale demokratische Partei. Aber was an ihr ist antidemokratisch? Warum ist die AfD gefährlich? Im entscheidenden Moment fehlen einem oft die Argumente. Deshalb haben wir hier die zehn wichtigsten Gründe aufgeschrieben, warum wir die AfD für antidemokratisch und rechtsextrem halten – und warum sie uns allen schadet.
Der Verfassungsschutz hat die AfD am 2. Mai 2025 offiziell als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ eingestuft. Das bedeutet, dass sie mit ihrem rassistischen Weltbild und ihrer Demokratiefeindlichkeit im Widerspruch zu unserem Grundgesetz stehen. Weil die AfD gegen die Einstufung geklagt hat, gab der Verfassungsschutz vorerst eine „Stillhaltezusage“ ab, zieht damit seine Beurteilung jedoch nicht zurück. Solange wird die AfD weiterhin als rechtsextremer Verdachtsfall geführt.
Besonders hervorheben möchte ich:
Immer wieder diffamiert die AfD die unabhängige Presse: Beliebte Kampfbegriffe der AfD wie „Systempresse” und „Lügenpresse” benutzten bereits die Nationalsozialisten. Unabhängige und kritische Berichterstattung ist ein zentrales Element jeder funktionierenden Demokratie – wer sie einschränken will, ist kein Demokrat.
Zahlreiche AfD-Politiker*innen stellen regelmäßig demokratische Institutionen infrage. Björn Höcke behauptet sogar, Deutschland sei kein Rechtsstaat mehr. Mit solchen Aussagen möchten manche AfDler*innen gewaltsames Vorgehen rechtfertigen – unter anderem auch den Sturz unserer Demokratie.
Quelle:
https://www.campact.de/rechtsextremismus/argumente-gegen-die-afd/

Und hier findet sich ein ganzer Artikel zu diesem Thema:
Verfassungsfeindlichkeit: Was ist demokratiefeindlich an der AfD?

Wer demokratisch gewählt wird, muss nicht demokratisch sein. Das zeigt das Beispiel der AfD ziemlich deutlich. Die selbsternannte Alternative für Deutschland betreibt Wahlkämpfe, ihre Vertreter*innen haben parlamentarische Ämter inne und sie tritt als „bürgerliche“ Partei in einem demokratischen System auf. Die AfD bezeichnet sich selber gerne als „Volkspartei“. Ihre politischen Ziele versucht sie dabei jedoch mit hetzerischen und rassistischen Worten und Inhalten gegen politisch-ideologische Feindbilder auf parlamentarischer, wie auch gesellschaftlicher Ebene umzusetzen.

Aus gutem Grund stufte der Bundesverfassungsschutz die AfD und ihre Jugendorganisation, JA, 2019 erst als „Prüffall“ ein, zwei Jahre später, 2021, als „Verdachtsfall“. Es gebe „ausreichende tatsächliche Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen innerhalb der Partei“, lautet ein Gerichtsurteil. Die JA verstoße „gegen die Menschenwürdegarantie des Grundgesetzes” und stehe „im Widerspruch zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung“, hieß es im Verfassungsschutzbericht von 2021.

Demokratiefeindlichkeit bedeutet Propaganda gegen Bausteine der Demokratie, wie Menschenrechte, Gleichheit, Volkssouveränität, Gewaltenteilung und Freiheit. Landesverbände der AfD wurden bereits vor 2021 in verschiedenen Bundesländern (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg) als sogenannter extremistischer Verdachtsfall oder sogar als erwiesen rechtsextremistisches Beobachtungsobjekt (Thüringen) von den Landesbehörden des Verfassungsschutzes eingestuft und beobachtet.

[...]

Zur Strategie der AfD gehört es, demokratische Prinzipien anzuzweifeln und Misstrauen in die Verfassung zu säen. Sie impliziert mit ihren Aussagen, dass Vertreter*innen demokratischer Parteien korrupt und inkompetent seien und sie rechtsstaatliche Prinzipien zerstören wollen. Dabei sind es doch gerade die AfD-Kader, die zu großen Teilen demokratische Prinzipien angreifen.
Quelle:
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/verfassungsfeindlichkeit-was-ist-demokratiefeindlich-an-der-afd-95277/


Das alles zeigt für mich deutlich, dass die AfD demokratiefeindlich ist und die ganzen Zitate von Politikern der AfD runden das ganze ab, deswegen ist es für mich unverständlich, wie man diese kleinreden und wegignorieren will.
Ich würde mich außerdem freuen, wenn man sich auf die von mir verlinkten Inhalte konzentriert und nicht auf den Quellen herumreitet, weil sie einem vielleicht nicht passen.


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AfD

02.06.2026 um 09:40
@Lepus
Da brauch ich garnicht groß drauf eingehen, das ist ein sehr gut ausgearbeiteter Post der sachlich aufzeigt warum man sich gut überlegen sollte die AfD zu wählen.


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02.06.2026 um 10:42
Zitat von LepusLepus schrieb:Ich trage einfach mal zusammen, warum die AfD für mich demokratiefeindlich ist und hab dazu ein paar Quellen rausgesucht:
Ich bin überzeugt, dass diese Quellen reichen für einen Verbotsantrag. Danke!
Eine habe ich noch:
Zu den deutschen Teilnehmern zählten der AfD-Bundestagsabgeordnete Kay Gottschalk, der nach eigenen Worten als „Beobachter“ dort war, die brandenburgische AfD-Landtagsabgeordnete Lena Kotré, die auch eine Rede hielt, sowie laut „Politico“ Sven Tritschler, AfD-Abgeordneter im Landtag von Nordrhein-Westfalen.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a1d24e3411d40cd4c74dd7a/treffen-in-portugal-das-rechte-vorfeld-in-europa-afd-politiker-besuchen-internationalen-remigrationsgipfel.html

Den völkischen Beobachter gab es wirklich!
Der Völkische Beobachter (VB) war von Dezember 1920 bis zum 30. April 1945 das publizistische Parteiorgan der NSDAP. In scharfer Abgrenzung zu bürgerlichen Zeitungen bezeichnete sich der VB als „Kampfblatt“ und war programmatisch mehr an Agitation als an Information interessiert.[1] Pressehistoriker nannten den VB daher „plakathaft“ und seinen Stil „mehr gesprochen als geschrieben“.[2] Zunächst erschien der VB zweimal wöchentlich, ab dem 8. Februar 1923 täglich im Franz-Eher-Verlag in München. Er wurde nach den Anfangsjahren reichsweit vertrieben.
Quelle: Wikipedia: Völkischer Beobachter


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AfD

02.06.2026 um 11:05
Ich hatte sogar Gauland vertraut, dass Kommunisten keine AfD unterstützen, jetzt belehrt mich das BSW eines besseren!
BSW-Gründerin Wagenknecht signalisierte Unterstützung für AfD
Die AfD-Spitze reagierte damit auf Aussagen von BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht, die eine Unterstützung für die AfD signalisiert. Zu „Bild” sagte Wagenknecht: „Mit einer Stimme für das BSW wird die Brandmauer abgewählt. Wir plädieren für einen parteiunabhängigen Ministerpräsidenten, der ein Kompetenzkabinett bildet und mit wechselnden Mehrheiten regiert, ohne Parteien auszugrenzen“.
Quelle: https://www.focus.de/politik/deutschland/afd-schliesst-buendnisse-mit-dem-bsw-im-osten-nicht-aus_7298d5fc-4a27-4d3a-bf9f-d5e8e9d9e784.html

Man lernt echt nie aus!


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