Neustarter schrieb:Man sollte sich auf eine sachbezogene Politik konzentrieren und nicht auf ideologische Prämissen schielen, die mit der Sache, um die es geht, nichts zu tun haben. Dann verpuffen auch solche Effekte wie die beschriebenen ...
Nein, Politik ist nicht immer nur Sachbezogen. Wenn wir Anträge so stellen, das diese nur unter der Prämisse erfolgreich sind, das die AfD dafür stimmt ist es in meinen Augen eben nicht richtig. Aber umgekehrt - so wie Ihr es darstellt, ist es eben nicht so - wenn man einen Antrag stellt wird man natürlich nicht dagegen stimmen, nur weil die AfD dafür stimmen wird, sonst bräuchte man keinen Antrag mehr stellen. Man sorgt dafür das man durch die Arbeit in den Arbeitskreisen und Fraktionen genug stimmen zusammen bekommt, so das es einfach völlig wurscht ist was die AfD macht. Das bedeutet die Brandmauer.
RayWonders schrieb:wie kannst du zu so einer Aussage kommen wenn es eig. keinen Fraktionszwang gibt?
auch von den Parteien die das Gesetz einbrachten oder anderen als die AfD könnten welche dagegen sein und somit ist es nicht gesichert dass Mehrheiten so sicher waren..
ist aber auch völlig unerheblich. der Kern der Sache bleibt. man sollte sich nicht drüber Aufregen ein gutes Gesetz umgesetzt zu haben bloß weil da Leute mitstimmen die man nicht leiden kann..
Auch Du hast es nicht verstanden. Ein Antrag wird doch nicht aus heiterem Himmel im Parlament gestellt, sondern da arbeiten einige Menschen im Hintergrund in den Ausschüssen, Arbeitskreisen, whatever dran. Da wird verhandelt zwischen den Parteien, da wird dran gefeilt, dann kommt das ins Parlament und vorher wird natürlich auch in der Fraktion besprochen, wie man zu dem Antrag steht. Da sins ja keine Spontan-Abstimmungen.
Und Fraktionszwang my ass, natürlich arbeitet eine Fraktion zusammen, nenne es in Zwang oder nicht.