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AfD

98.807 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

gestern um 18:07
Die AFD NRW macht auch schon wieder AFD Dinge...
Tumulte und Beschimpfungen: Der Machtkampf im NRW-Landesverband der AfD ist eskaliert. Er bedroht die Zulassung zur Landtagswahl und stellt die Spitze der Bundespartei vor schwierige Entscheidungen.
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-nrw-streit-100.html

Aber das wirklich krasse ist ja, dass es den AFD Wählern nichts ausmacht.


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AfD

um 04:06
@Lepus

Danke für die Zusammenfassung, sehr aufschlussreich!

Ein paar Dinge, die mir besonders hängen geblieben sind:
Ulrich Siegmund steigt mit der Ankündigung ein, mindestens zwei Ministerien auflösen zu wollen – auf Lanz' Nachfrage, welche genau, wird daraus plötzlich nur noch "zusammenlegen", und konkret benennen will er sie erst gar nicht ("Überraschung").

Klassisches Muster: die große Ansage ohne Substanz dahinter, sobald man ins Detail gehen soll.
Beim Thema Finanzierung wird's noch dünner.

Kostenloses Schulessen, Geld pro Kind, mehr Polizeiausbildung – alles versprochen, aber zur Gegenfinanzierung fällt Siegmund nichts ein außer der Ankündigung, "so schnell wie möglich" einzusparen, wo es geht. Auf einen "alternativen Haushalt", von dem er selbst spricht, kann er auf Nachfrage auch nicht antworten.

Der eigentliche Treffer kommt von Wirtschaftsjournalistin Ursula Weidenfeld: Sie weist darauf hin, dass die im AfD-Programm verankerte Abschaffung der Biersteuer in Sachsen-Anhalt dem Landeshaushalt Millionen entziehen würde.

Siegmunds Reaktion: Das sei nur eine "anekdotische humorvolle Auseinandersetzung beim Plenum" gewesen. Weidenfelds trockene Antwort: Steht aber im Programm. Wenn ein Programmpunkt bei kritischer Nachfrage zum Scherz erklärt wird, drängt sich die Frage auf, was von den übrigen Versprechen eigentlich ernst gemeint ist.

Am bemerkenswertesten ist aber ein Moment gegen Minute 21: Als Weidenfeld ihm vorhält, dass er als Ministerpräsident irgendwann liefern müsste statt nur zu klagen, Berlin und der Bundesrat seien gegen ihn, antwortet Siegmund sinngemäß: Genau das werde eintreten. Damit wird schon im Voraus die Ausrede vorbereitet, bevor überhaupt regiert wird – eine Art Persilschein für das eigene Scheitern, falls die Versprechen nicht eingelöst werden.

Fazit: Wenig Substanz, keine Gegenfinanzierung, und die Rechtfertigungsstrategie für das eigene Versagen liegt schon parat, bevor der erste Tag im Amt begonnen hat.


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AfD

um 04:30
@Auweia
Ich finde den Punkt aus deinem Link interessant:
Für Alice Weidel, der Kontrolle so wichtig ist, bleiben zwei Möglichkeiten. Beide sind nicht gut. Sie gibt auf, beugt sich dem NRW-Landesvorstand um Vincentz und akzeptiert eine Niederlage. Oder sie greift durch und wählt die totale Eskalation mit unabsehbaren Folgen. Keine guten Aussichten für eine Partei, der in diesem Jahr drei Landtagswahlkämpfe bevorstehen.
Quelle:

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-nrw-streit-100.html
Zitat von AuweiaAuweia schrieb:Aber das wirklich krasse ist ja, dass es den AFD Wählern nichts ausmacht.
Stimmt, das ist tatsächlich auffalend .
Zur Einordnung, was da passiert ist: Beim Landesparteitag in Marl hat das Lager um Landeschef Vincentz durchgesetzt, dass die aussichtsreichen Listenplätze für die Landtagswahl 2027 überwiegend mit eigenen Leuten besetzt werden – das Weidel-Lager ging weitgehend leer aus und verließ unter Protest den Saal. Der Bundesvorstand forderte sogar den Abbruch und eine Neuauflage des Parteitags, was die NRW-Delegierten aber mit klarer Mehrheit ablehnten. Es wird sogar über eine Amtsenthebung von Vincentz nachgedacht, und die Partei fürchtet – mit Verweis auf Bremen 2023, wo die AfD wegen ähnlicher Zerwürfnisse gar nicht erst zur Wahl zugelassen wurde – dass am Ende die eigene Zulassung zur Landtagswahl auf dem Spiel steht.

Zur eigentlichen Beobachtung, dass es Wählern nichts ausmacht: Das lässt sich aus meiner Sicht tatsächlich beobachten – die AfD bleibt trotz wiederkehrender interner Skandale, Prüffall-Einstufungen und Führungsstreits in Umfragen stabil bis steigend.

Ein paar mögliche Erklärungsansätze:

Protestwahl-Logik: Viele Wähler stimmen weniger für ein Programm oder eine geschlossene Partei als gegen "die etablierten Parteien" – interne Streitereien werden dann als "die machen doch eh alle sowas" relativiert.

Feindbild-Verstärkung statt Abschreckung: Kritik von Medien oder sogar parteiinternen Konflikten wird von einem Teil der Anhängerschaft als Bestätigung der eigenen "Wir gegen die"-Erzählung uminterpretiert, nicht als Diskreditierung.

Sinkende Bedeutung von Regierungsfähigkeit als Kriterium: Bei Parteien, die (noch) nicht in Regierungsverantwortung stehen, wird organisatorisches Chaos von Wählern offenbar nachsichtiger bewertet als bei etablierten Regierungsparteien.

Das ist aber eine Beobachtung, kein Naturgesetz – bei anderen Parteien mit ähnlichem internen Streit (siehe FDP-Flügelkämpfe, frühere Linke-Spaltung) hat sich das durchaus negativ auf Umfragen ausgewirkt.

"Die Piraten" haben sich damals so komplett in die Bedeutungslosigkeit befördert.

Der entscheidende Unterschied zur AfD: Die Piraten hatten keine ideologisch gefestigte Kernwählerschaft, die interne Skandale einfach wegsteckt. Bei der AfD scheint genau das aber zu funktionieren.


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AfD

um 06:52
Zitat von ForesterForester schrieb:Fazit: Wenig Substanz, keine Gegenfinanzierung, und die Rechtfertigungsstrategie für das eigene Versagen liegt schon parat, bevor der erste Tag im Amt begonnen hat.
Genau das.
Und den Wählern reicht das anscheinend, die merken nichts mehr. Keine Ahnung warum.

Mich würde hier ja sehr die Meinung der AfD-Wähler/Sympathisanten hier im Thread dazu interessieren:
Was sagt ihr zu Ulrich Siegmunds Auftritt bei Lanz?
Zitat von ForesterForester schrieb:Feindbild-Verstärkung statt Abschreckung: Kritik von Medien oder sogar parteiinternen Konflikten wird von einem Teil der Anhängerschaft als Bestätigung der eigenen "Wir gegen die"-Erzählung uminterpretiert, nicht als Diskreditierung.
Zitat von ForesterForester schrieb:Der entscheidende Unterschied zur AfD: Die Piraten hatten keine ideologisch gefestigte Kernwählerschaft, die interne Skandale einfach wegsteckt. Bei der AfD scheint genau das aber zu funktionieren.
Vielleicht werden solche internen Kämpfe als was Positives geframt?
So nach dem Motto: Das ist stark und männlich und die Kandidaten setzen sich für uns ein.
Oder so, keine Ahnung.


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AfD

um 07:36
Ich spreche (zwangsläufig) oft mit Sympathisanten, da in meiner Heimat ca jeder 3 ein AFD Wähler ist.

Die AfD liegt bundesweit bei rund 27–28 Prozent in der Sonntagsfrage – also grob jeder 3.–4. Wahlberechtigte,

Bei den persönlichen Diskussionen und den Diskussionen auf YouTube oder im TV, erkennt man immer das gleiche Muster:

Kritische Quelle? "Lügenpresse".

Kritische Nachfrage? "Framing".

Konkrete Nachfrage zu Inhalten? Ausweichen, unkonkret bleiben, "du verstehst nicht, worum es geht".

Dafür gibt es in der Politik- und Wissenschaftstheorie einen Begriff: epistemic closure
(etwa: geschlossenes Erkenntnissystem).

In der politischen Debatte beschreibt der Begriff Glaubenssysteme, die als geschlossene Deduktionssysteme funktionieren und von empirischer Evidenz unberührt bleiben. Verwandt damit ist das Konzept der "Echo Chamber": Während man in einer reinen Informationsblase andere Sichtweisen schlicht nicht mitbekommt, geht die Echokammer einen Schritt weiter – hier werden andere relevante Stimmen aktiv ausgeschlossen und diskreditiert, sodass Mitglieder dazu gebracht werden, sämtlichen Quellen von außen grundsätzlich zu misstrauen.

Genau das erklärt, warum die "Lügenpresse"-Karte so wirkungsvoll ist: Sie ist strukturell unwiderlegbar. Sobald jede unbequeme Quelle per Definition als gesteuert gilt, gibt es keine Information mehr, die die eigene Position erschüttern könnte – Gegenbeweise werden dann sogar noch als Bestätigung der eigenen These verbucht.

Der "Framing"-Vorwurf funktioniert ähnlich: Er wird nicht mehr inhaltlich benutzt (also: "diese Formulierung legt X nahe"), sondern als pauschaler Gesprächsstopper gegen jede kritische Nachfrage. Und bewusste Unschärfe (siehe Siegmund bei Lanz: keine Antwort auf konkrete Fragen zu Ministerien oder Finanzierung) schützt davor, überhaupt greifbar widerlegt werden zu können.

Der Satz "Du verstehst nicht, worum es geht" ist dabei der eigentliche Knackpunkt: Er verschiebt die Diskussion von der Sachebene (stimmt die Aussage oder nicht) auf eine Beziehungsebene (du bist nicht genug eingeweiht, um mitzureden) – und entzieht sich damit jeder Überprüfbarkeit, ohne dass man das offen zugeben müsste.

Quelle zum Begriff "epistemic closure":

Wikipedia: Epistemic closure

@Lepus

Die "stark und männlich"-Framing-These ist tatsächlich gar nicht so abwegig – das lässt sich an ein paar Beobachtungen festmachen:
Kampf statt Kompromiss als Tugend. In Teilen der AfD-nahen Kommunikation wird Kompromissbereitschaft oft explizit negativ konnotiert ("Blockparteien", "Einheitsbrei"), während Konfrontation und Durchsetzungswille positiv besetzt sind. Ein interner Machtkampf lässt sich in dieser Logik durchaus als "hier prallen echte Überzeugungen aufeinander" umdeuten statt als Chaos.

Dazu passt auch die stark ausgeprägte Liebe zum Verbrennungsmotor unter den AFD Anhängern. Auch dafür gibt es zahlreiche Untersuchungen hinsichtlich der Verbindung Männlichkeit - Verbrennungsmotor.

Asymmetrische Bewertung von Konflikt. Bei etablierten Parteien wird Streit meist als Führungsschwäche gelesen ("die können sich nicht einig werden"). Bei einer Partei, deren Markenkern "Anti-Establishment" ist, kann derselbe Streit als Beleg für "die sind eben keine gleichgeschaltete Kartei" verkauft werden – paradoxerweise wird Uneinigkeit dann zum Beweis für Authentizität statt für Unprofessionalität.

Der Vincentz-Flügel als "Kümmerer vor Ort". Es ist denkbar, dass ein Teil der Basis den Machtkampf gar nicht als "Selbstzerlegung" wahrnimmt, sondern als Verteidigung der Landesinteressen gegen eine als abgehoben empfundene Bundesspitze – also wieder das "die da oben"-Muster, nur diesmal parteiintern statt gegen die Regierung gerichtet.
Ob's am Ende tatsächlich Geschlechterkonnotationen ("stark und männlich") sind oder eher generell "Kampfgeist vs. Softie-Politik" – das wäre spannend, direkt von AfD-Sympathisanten im Thread zu hören. Deine Frage im Post ist da genau der richtige Ansatz, das nicht nur zu vermuten, sondern nachzufragen.


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AfD

um 07:55
Zitat von ForesterForester schrieb:Kampf statt Kompromiss als Tugend.
Zitat von ForesterForester schrieb:Ein interner Machtkampf lässt sich in dieser Logik durchaus als "hier prallen echte Überzeugungen aufeinander" umdeuten statt als Chaos.
Ja! Genauso empfinde ich das.
Zitat von ForesterForester schrieb:Asymmetrische Bewertung von Konflikt. Bei etablierten Parteien wird Streit meist als Führungsschwäche gelesen ("die können sich nicht einig werden"). Bei einer Partei, deren Markenkern "Anti-Establishment" ist, kann derselbe Streit als Beleg für "die sind eben keine gleichgeschaltete Kartei" verkauft werden – paradoxerweise wird Uneinigkeit dann zum Beweis für Authentizität statt für Unprofessionalität.
Authentizität ist das Stichwort!
So etwas kenne ich auch aus dem Trash-TV: Da framen sich unangenehme Charaktere gerne um - sie wären halt "authentisch" und nicht toxisch.
Zitat von ForesterForester schrieb:Der Vincentz-Flügel als "Kümmerer vor Ort". Es ist denkbar, dass ein Teil der Basis den Machtkampf gar nicht als "Selbstzerlegung" wahrnimmt, sondern als Verteidigung der Landesinteressen gegen eine als abgehoben empfundene Bundesspitze – also wieder das "die da oben"-Muster, nur diesmal parteiintern statt gegen die Regierung gerichtet.
Ja, daran habe ich auch gedacht - sie Kämpfen für ihr Land und ihre Leute.
Klar, kommt so was gut an.
Zitat von ForesterForester schrieb:Ob's am Ende tatsächlich Geschlechterkonnotationen ("stark und männlich") sind oder eher generell "Kampfgeist vs. Softie-Politik" – das wäre spannend, direkt von AfD-Sympathisanten im Thread zu hören. Deine Frage im Post ist da genau der richtige Ansatz, das nicht nur zu vermuten, sondern nachzufragen.
Ich hatte auch überlegt dazu ein paar User zu adden, bei denen ich eine AfD-Affinität vermute, wollte da aber niemanden in diese Ecke schieben, drum hab ich es gelassen und hoffe, diejenigen lesen das trotzdem und beantworten vielleicht die Frage.


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AfD

um 10:21
Zitat von ForesterForester schrieb:Ob's am Ende tatsächlich Geschlechterkonnotationen ("stark und männlich") sind oder eher generell "Kampfgeist vs. Softie-Politik" – das wäre spannend, direkt von AfD-Sympathisanten im Thread zu hören. Deine Frage im Post ist da genau der richtige Ansatz, das nicht nur zu vermuten, sondern nachzufragen.
Nachfrage hat meiner Meinung nach Markus Lanz beeindruckend versucht.
Wie kann man erreichen, dass wenigstens einer von der AfD "auspackt"?

Ich denke, Studierende wissen längst um die Gefahren, die von der AfD ausgehen.
Die AfD schaut nostalgisch auf eine verklärte Vergangenheit und will zurück zur "Herrlichkeit der alten deutschen Ordinarien-Universität". Da zeigt sich ein Hochschulverständnis, das die Wissenschaft stärker national, traditionell und exklusiv gestalten will. Unter einer AfD-Regierung würden Hochschulen hierarchischer und ideologischer ausgerichtet - und weniger partizipativ, qualitätsgesichert, innovationsorientiert und international.

Die AfD Sachsen-Anhalt idealisiert eine Hochschulwelt der Vergangenheit, die zu Recht vorbei ist. Sie würde mit ihren Ideen die Hochschulen nicht zu alter Größe zurückführen, sondern wissenschaftliche Karrieren unattraktiver machen, die Studienbedingungen verschlechtern und die Abwanderung qualifizierter Forschender verursachen. Überholte Konzepte der Vergangenheit helfen nicht in einer Gegenwart, die von Umbrüchen und globalen Herausforderungen geprägt ist.
Quelle: https://www.zdfheute.de/wissen/afd-sachsen-anhalt-hochschule-terrax-nano-ulrich-mueller-kolumne-100.html

Wie kann man erreichen, dass wenigstens einer von der AfD auspackt?
Ich hatte zeitig auf Den Lagerstreit zwischen Weidel und Vincent hingewiesen, weil ich gehofft hatte, dass ein Auspacken im Eifer des Gefechtes geschieht.
Leider nicht!
Ich habe gestern den Wahlkampf-Auftakt der AfD verfolgt. Der war nach meinem Gefühl völlig entgrenzt.
Ein Beweis, dass "Selbstentzauberung nicht" eintritt, nicht eintreten wird.

Eher glaube ich, dass Harald Lesch völlig diskreditiert wird, als Teil der ÖR-Medien.
Die Frage bleibt:
Wie stellt man es an, dass jemand aus der AfD die Wahrheit sagt?


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AfD

um 12:12
Ist Siegmund der einzige AfD-Politiker, der auf Nachfragen nichts zu verkaufen hat?
Hier blamiert sich die rechte Alice nach Kräften beim Thema Pflege:
Youtube: Unternehmer zerlegt Weidel #noafd
Unternehmer zerlegt Weidel #noafd
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Ist ein Shorty, kann man sich ruhig mal angucken.

Tipp an die AfD-Dilettanten: Meidet öffentliche Diskussionen wie der Teufel das Weihwasser. Bleibt bei euren Parteitagen, wo ihr euch in eurer Bubble von Gleichgesinnten beklatschen lassen könnt.
Echokammern sind doch das Mittel der Wahl, wenn man sich trotz manifester Inkompetenz gut fühlen möchte.


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AfD

um 12:19
Zitat von emanonemanon schrieb:Echokammern sind doch das Mittel der Wahl, wenn man sich trotz manifester Inkompetenz gut fühlen möchte.
Dafür spricht auch Weidel.
Weidel ist dort, wo die Wahrheit ist.
https://www.ardmediathek.de/video/quer-mit-christoph-suess/doppelte-wahrheit-das-verhaeltnis-von-afd-und-junger-alternative/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyM1dPMDE3NTA0QTAvc2VjdGlvbi84ZmI0YTA4Yy1hYjIzLTQxNWQtYmZmNy1kZjg0NWUzZmQ4N2Q
Wenn die AfD will, dass die Wahrheit unscharf ist, ist das eben nach Weidel die Wahrheit.


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AfD

um 12:27
Zitat von emanonemanon schrieb:Ist Siegmund der einzige AfD-Politiker, der auf Nachfragen nichts zu verkaufen hat?
Hier blamiert sich die rechte Alice nach Kräften beim Thema Pflege:
Null Konkretes und nur Ausreden und Ausweichen auf die Frage aus dem Publikum, was die AfD und Frau Weidel gegen den Fachkräftemangel in der Pflege tun will, von Frau Weidel, einfach nur das übliche:
"Da müssen Sie unser Programm lesen!"
"Sie haben mir nicht zugehört!"
"Lesen Sie das Wahlprogramm!"

Dann muss sich Frau Weidel über ihr eigenes Wahlprogramm belehren lassen, weil sie offenbar nicht weiß, was drin steht und der Mann, der ihr vorher die Frage gestellt hat meint süffisant:
"Vielleicht lesen Sie mal Ihr Wahlprogramm!"
:D
Gute Retourkutsche!

Wieder mal sehr entlarvend und ich wette, selbst so eine peinliche Luftnummer wird von AfDlern wieder als Sieg verkauft und ihr Wahlvolk glaubt es.


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AfD

um 13:00
Die AfD verkauft sich ja auch gerne mal als Partei des "kleinen Mannes".
Hier
Youtube: Was bringt die AfD dem KLEINEN MANN?
Was bringt die AfD dem KLEINEN MANN?
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wurde mal durchgerechnet, was am Monatsende für einen Durchschnittsverdiener dabei herumkommen würde.
Da würden diverse AfD-Dullies die Gürtel enger schnallen müssen.


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AfD

um 13:27
Zitat von emanonemanon schrieb:Da würden diverse AfD-Dullies die Gürtel enger schnallen müssen.
@emanon

Geschenkt! Das wurde ja von Anfang an immer wieder gepredigt, interessiert dieses Volk aber nicht.

Es outen sich ja nicht alle AfD-Wähler in meinem Umfeld, aber ich erkenne trotzdem die meisten recht schnell, denn ein Wesenszug eint sie alle und da liegt wohl auch der Hund begraben, warum alle Kritik an der AfD bei diesen Leuten nicht fruchtet.

Jeder AfD-Wähler, den ich bisher kennengelernt habe, war mindestens fremdenfeindlich, oft offen rassistisch. Fremdenfeindlichkeit ist in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen und es wird nicht mehr hinter der Hand geflüstert, sondern offen ausgesprochen.

Mit immer offener vorgetragener Fremdenfeindlichkeit begann der Aufstieg der AfD und von ihr wird die AfD auch weiter getragen, alles andere ist Nebenschauplatz und letztlich nur vorgeschoben.


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AfD

um 14:33
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Geschenkt!
Na ja, ich hoffe ja, dass vielleicht doch der ein oder andere mal nachdenkt, denn bei der Kohle hört ja häufig die Freundschaft auf.
Vielleicht ja auch die Liebe zur AfD. Wo Neid und/oder Fremdenfeindlichkeit die erste Geige spielen, wird das natürlich nicht verfangen.
Aber wie willst du die abholen?


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AfD

um 14:50
Zitat von emanonemanon schrieb:Aber wie willst du die abholen?
Gar nicht, das ist ja das Problem. Wenn Fremdenhass immer gesellschaftsfähiger wird, haben wir eigentlich schon verloren.

Um das Problem langsam wieder in den Griff zu kriegen, sind eben auch Maßnahmen nötig, die erst einmal klingen, als wären sie dem Konzept der AfD entsprungen. Wir können nicht weitermachen, wie es Linke, Grüne und große Teile der SPD gerne würden. Es müssen Maßnahmen getroffen werden, die auch als solche erkannt werden. Wenn ein Kanzler sich wochenlang für seinen "Stadtbild-Ausspruch" verteidigen muss, obwohl alle Menschen, die sich täglich in diesen Städten bewegen, ihm eigentlich eher zustimmen, dann bereiten wir den Blaubraunen nur den Weg. (Dass Merz in seiner Wortwahl gerne mal ins Fettnäpfchen tritt, hilft allerdings auch nicht)

Davon abgesehen kann es hier erst wieder aufwärts gehen, wenn der orangefarbene Schwachkopf im Weißen Haus endlich Geschichte ist. Denn natürlich spielen die wirtschaftlichen Aspekte auch eine Rolle, nur kann man dieses Problem derzeit nicht lösen. Du und ich verstehen das, ein AfD-Wähler offensichtlich nicht. Der glaubt eben, dass sich etwas ändern muss und das Einzige, das noch nicht probiert wurde, ist dann die AfD.


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AfD

um 15:07
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:. Wenn ein Kanzler sich wochenlang für seinen "Stadtbild-Ausspruch" verteidigen muss, obwohl alle Menschen, die sich täglich in diesen Städten bewegen, ihm eigentlich eher zustimmen,
Ich kenne niemanden (persönlich) der ihm da zugestimmt hat.
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:dann bereiten wir den Blaubraunen nur den Weg.
und wenn er sich nicht wochenlang verteidigen muss, ebnen wir eben weiterhin dem Rassismus den Weg.

Ich bin gegen Rassismus, nicht nur wenn er von der AfD kommt


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AfD

um 15:08
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Ich kenne niemanden (persönlich) der ihm da zugestimmt hat.
In welcher Großstadt lebst Du?


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AfD

um 15:14
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Wenn ein Kanzler sich wochenlang für seinen "Stadtbild-Ausspruch" verteidigen muss, obwohl alle Menschen, die sich täglich in diesen Städten bewegen, ihm eigentlich eher zustimmen
So einen Schwachsinn erzählen komischerweise immer Leute die selbst in irgendeinem Dorf wohnen.

Hier (Großstadt nrw) wird "links/grün" gewählt und das multikulturelle miteinander funktioniert wunderbar.


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AfD

um 15:16
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:In welcher Großstadt lebst Du?
Ich habe keine Ahnung, welche Relevanz das haben sollte.
Ich lebe in einer Großstadt.

Aber wieso fragst du nach Großstadt?
"Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen."
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/merz-stadtbild-migration-100.html

Ich kann bei dem Zitat nicht erkennen, dass er nur von Großstädten spricht, geschweige von bestimmten GRoßstädten.

Spahn hat noch einen drauf gesetzt.
Aber auch er spricht nicht von Großstädten, geschweige von bestimmten Großstädten
Unions-Fraktionschef Jens Spahn erwiderte darauf: "Ich weiß nicht, Frau Kollegin Dröge, wo in Deutschland Sie unterwegs sind, aber an den Hauptbahnhöfen, auf den Marktplätzen dieses Landes, sind natürlich die Folgen irregulärer Migration zu sehen."
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/merz-stadtbild-migration-100.html

Eindeutiger Rassisten Dreck, den die beiden da verbreiten und für den sie zu Recht angegriffen worden sind.

Ich wage allerdings zu bezweifeln, dass Spahn (oft) Bahn fährt oder auf den Marktplätzen Deutschlands unterwegs ist.


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AfD

um 15:21
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Ich bin gegen Rassismus, nicht nur wenn er von der AfD kommt
Ich bin auch gegen Rassismus und, auch wenn er natürlich mal wieder unglücklich formuliert hat, ich denke auch nicht, dass dieser Ausspruch rassistisch zu werten war.

Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch nicht wenige mit "Migrationshintergrund", also mit türkischen, italienischen, "yugoslawischen" oder afrikanischen Wurzeln und auch da wird über diese Diskussion der Kopf geschüttelt.
Kriminelle Individuen und Menschen, die sich nicht bei uns eingliedern, sondern unsere Gesellschaftsordnung nach ihrem Bilde formen wollen, sollten ihr Bleiberecht verlieren. Das sagen nicht rassistische Deutsche, das sagen eben jene meiner Freunde, die selbst oder deren Eltern eingewandert sind und sich dann hier etabliert und in die Gesellschaft integriert haben.


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AfD

um 15:24
@Commonsense
Kommst du ernsthaft mit dem Argument, ich habe Ausländer als Freunde und die sagen auch das die kriminellen Ausländer raus sollen, also kann das nicht rassistisch sein?

Ernsthaft?


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