Klare Antwort auf die Frage, was die AfD konkret gegen Klimaschäden macht: nichts – weil sie das Problem selbst wegdefiniert.
Im AfD-Wahlprogramm heißt es wörtlich, eine Klimakrise existiere nicht. Klimaveränderungen seien ein natürlicher Prozess, menschengemachte CO2-Emissionen "nicht der Treiber", und selbst die Zunahme von Extremwetterereignissen wird bestritten. Konsequenz im Programm: Klimaschutz sei "weder notwendig noch überhaupt möglich".
Quelle:
https://www.landtagswahl-bw.de/parteien-uebersicht/wahlprogramm-afdEin Faktencheck von klimafakten.de zu genau diesen Programmpassagen kommt zu dem Schluss, dass die AfD-Argumentation (z.B. der Verweis auf die mittelalterliche Warmzeit) irreführend ist und regionale mit globalen Klimaphänomenen vermischt – die heutige Erwärmung ist nachweislich global, nicht regional wie frühere Warmphasen.
Quelle:
https://www.klimafakten.de/sites/default/files/downloads/faktencheckafd-grundsatzprogramm.pdfUnd statt eigener Lösungen fordert das Programm: Abschaffung des EEG, Ende aller Wind- und Solarförderung, Ablehnung von EU Green Deal und "Fit for 55", plus Rückkehr zur Kernenergie inklusive Neubau von AKWs.
Quelle:
https://bundestagwahlumfrage.de/ratgeber/parteien/afd-programm/Das ist der eigentliche Punkt: Die Schäden, über die wir hier reden – Ernteausfälle, steigende Versicherungsprämien, Extremwetter – sind real und treffen auch AfD-Wählerschaft direkt (Landwirtschaft, Eigenheimbesitzer, ländlicher Raum). Nur bekommen sie von der eigenen Partei keine Antwort darauf, weil die Grundannahme "es gibt kein Problem" lautet. Wer eine Partei wählt, die die Existenz des Problems bestreitet, kann von ihr auch keine Lösung erwarten – das ist keine Unterstellung, sondern steht so im Programm.
Ich halte das Vorgehen und die Einstellungen der AFD daher für völlig indiskutabel.