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AfD

97.766 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

um 00:21
Zitat von LanzaLanza schrieb:Was sagt die AFD zur häuslichen Pflege?
habe jetzt mal Google Ki befragt ;).
Nein, die AfD möchte die häusliche Pflege nicht abschaffen, sondern strebt im Gegenteil deren Stärkung und eine finanzielle Entlastung pflegender Angehöriger an. Das Konzept der Partei basiert darauf, dass die Versorgung durch Familienmitglieder als wichtiges gesellschaftliches Fundament erhalten und besser gefördert werden soll.Kernpunkte der AfD-Pflegepolitik:Förderung pflegender Angehöriger: Die Pflege zu Hause soll durch höhere finanzielle Anreize für Familien attraktiver und alltagstauglicher gestaltet werden.Entlastung bei Kosten: Die Partei lehnt neue Belastungswellen, wie etwa eine Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge für Pflegebedürftige, strikt ab.
Wahlfreiheit: Die unterschiedlichen Pflegeangebote in Deutschland – von ambulanten Pflegediensten bis hin zu stationären Heimen – sollen erhalten und marktwirtschaftlich gefördert werden, um den Patienten eine echte Wahlmöglichkeit zu lassen.
Quelle: google ki


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AfD

um 00:23
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Oder geht's nur darum auf Biegen und Brechen die AfD rechts zu überholen?
Merz ist ein Wirtschaftsheini. Den interessiert das nicht. Im übrigen wie die AFD. Die nutzt jedes Ventil um an die Spitze zu kommen und Geld zu scheffeln. Im Schlepptau die Investoren und monarche Überbleibsel.

Es geht um die Geldtaschen und nicht um ethnische Reinheit. Hüben wie Drüben lässt man sich aber vor den Karren spannen. Die Einen die den Köder fressen und die Anderen, die unfreiwillig Werbung machen.

Ich hoffe dass das irgendwann mal verinnerlicht wird. Denn nur dann kann man den Spuk mal hinter sich lassen.


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AfD

um 00:28
Zitat von LanzaLanza schrieb:Was hat häusliche Pflege mit "Zusatzversicherungen" erstmal zu tun? Informiere dich bitte und unterlass den Userbezug.

Was sagt die AFD zur häuslichen Pflege?
Was das mit Zusatzversicherungen zu tun hat?

Frag die AfD:
Martin Sichert (AfD): Wir setzen auf die Förderung von privaten Zusatzversicherungen, um die Eigenverantwortung der Bürger zu stärken. Die Idee dahinter ist, dass Menschen zusätzlich zur gesetzlichen Pflegeversicherung eine private Pflegezusatzversicherung abschließen, um ihre individuelle Absicherung im Pflegefall zu erhöhen. Dies könnte den Druck auf die gesetzliche Pflegeversicherung verringern, da ein größerer Teil der Pflegekosten privat getragen wird.

Angehörige und ehrenamtliche Helfer in der Pflege müssen stärker gefördert werden. Ziel ist es, die Kosten der Pflegeversicherung zu senken, indem Angehörige die Pflege – wo immer möglich und sinnvoll – übernehmen. Steuerliche Anreize müssen die Pflege durch Angehörige attraktiver machen.
Quelle: https://www.pflege.de/pflegegesetz-pflegerecht/politik-wahlen/pflege-im-afd-wahlprogramm-2025/#magazin-4-fragen-an-martin-sichert-afd

Klingt ganz so, als müssten sich Familien im Falle einer AfD Regierung deutlich besser absichern im Sinne der Eigenverantwortung.


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AfD

um 00:37
@mchomer

Sorry du kapierst den Zshg nicht. Es geht darum, dass durch den Pflegereformvorschlag der Regierung pflegende Angehörige schlechter gestellt werden sollen, die maßgeblich dafür momentan sorgen, dass nicht bereits Pflegeheime überquillen.

Ich zitiere jetzt mal direkt AFD zu diesem bescheuerten Vorschlag:
„Das ist eine schlechte Nachricht für die Angehörigen, für die vielen Pflegebedürftigen und die Gesellschaft, die dann die Kosten dafür tragen wird.

Denn wer heute an der häuslichen Pflege kürzt, wird die Pflegekosten ja nur umso höher treiben. Fast 90 Prozent aller Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt. Im Durchschnitt laut einer Wido-Erhebung 49 Stunden pro Woche, von Angehörigen, die während dieser Zeit keiner Erwerbsarbeit nachgehen können.

Nur durch diese Arbeit werden Millionen teurer Heimplätze eingespart. Was da in den Familien geleistet wird, entlastet die Gesellschaft und die Pflegekasse um mindestens 100 Milliarden Euro pro Jahr, das ist viel Geld – und Personal – das wir nicht haben.

Jeder weiß, das Pflegesystem würde ohne die Leistung der Angehörigen schlicht kollabieren. In einer solchen Lage die Axt an die Altersversorgung der pflegenden Angehörigen zu legen, ist mehr als riskant. Mit der gesicherten Aussicht auf Altersarmut werden sich viele in Zukunft dagegen entscheiden.

Für uns als AfD-Fraktion ist es eine Selbstverständlichkeit, dass der Staat für eine ausreichende Altersversorgung der pflegenden Angehörigen sorgt. Eine Kürzung der Rentenbeiträge wäre nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen, eine solche Kürzung wäre auch unglaublich dumm.“
Quelle: https://afdbundestag.de/altersversorgung-pflegender-angehoeriger-nicht-kuerzen/
Zitat von mchomermchomer schrieb:Klingt ganz so, als müssten sich Familien im Falle einer AfD Regierung deutlich besser absichern im Sinne der Eigenverantwortung.
Nee die müssten sich was einfallen lassen bei den gegenwärtigen Plänen von der Regierung (u.a. SPD)

Danke @socialme

Eigentlich war das ja die "Hausaufgabe" für @Cthulhus_call


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AfD

um 00:47
Zitat von mchomermchomer schrieb:Klingt ganz so, als müssten sich Familien im Falle einer AfD Regierung deutlich besser absichern
@socialme, @Lanza , die sollen sich privat versichern (stand in dem Link) - also eine zusätzliche Belastung.
Und andererseits sagt die AfD, sie wollen die pflegenden Angehörigen entlasten?

Da muss man ja in der Gesamtheit der Familie sehen:
Die Eltern sollen also privat mehr für Ihre eigene Pflege zahlen und die Kinder sollen entlastet werden.
Irgendwo ist das ein "0-Summen-Spiel", denn das bleibt ja alles in der Familie.


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AfD

um 00:58
Zitat von OptimistOptimist schrieb:a muss man ja in der Gesamtheit der Familie sehen:
Die Eltern sollen also privat mehr für Ihre eigene Pflege zahlen und die Kinder sollen entlastet werden.
Irgendwo ist das ein "0-Summen-Spiel", denn das bleibt ja alles in der Familie.
der Artikel ist 1 Jahr alt. Bei der Rente soll es ja auch u. a. auf eine solche Zusatzversicherung hinauslaufen, zudem noch eine Kapitalrente. Im Grunde genommen hat dieses ja nicht die AFD verbockt. Handeln wird die CDU, FDP oder wer auch immer an der Regierung ist müssen. Es kommt nur darauf an, an wem wieder mal gespart werden soll.


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AfD

um 01:02
Zitat von socialmesocialme schrieb:Es kommt nur darauf an, an wem wieder mal gespart werden soll.
natürlich immer bei den "Kleinen" und Schwachen. War das in der Politik jemals anders?

Die AfD wird diesbezüglich auch keine Ausnahme machen.
Wie ich weiter oben schon aufgezeigt hatte, wird es in der Pflege zumindest keine Entlastung geben können, wenn andererseits selbst privat vorgesorgt werden soll.

Möchte nicht wissen, was im sozialen Bereich alles gekürzt werden würde unter einer AfD.


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AfD

um 01:12
Zitat von LanzaLanza schrieb:Sorry du kapierst den Zshg nicht. Es geht darum, dass durch den Pflegereformvorschlag der Regierung pflegende Angehörige schlechter gestellt werden sollen, die maßgeblich dafür momentan sorgen, dass nicht bereits Pflegeheime überquillen.
Das war eine Aussage der AfD im letzten Bundestagswahlkampf. Also vor der Schwarz-Roten-Koalition.
Zitat von LanzaLanza schrieb:die müssten sich was einfallen lassen bei den gegenwärtigen Plänen von der Regierung (u.a. SPD)
Ah, der Mythos der sozialen AfD.

Aber wenn man sich dann die Lösungsvorschläge anschaut, merkt man, wohin die Reise wirklich geht:

Privatisierung des Risikos.

Die AfD fordert private Zusatzversicherungen und "steuerliche Anreize", um die Pflegekassen zu entlasten und die "Eigenverantwortung" zu stärken.

Wie soll jemand, der wegen 49 Stunden Pflege in der Woche seinen Job aufgeben musste, von Steuererleichterungen profitieren? Wer kein Einkommen hat und keine Einkommensteuer zahlt, dem nützen steuerliche Anreize exakt null.

Gleichzeitig wird der Druck auf die Familien erhöht. "Eigenverantwortung" und "private Zusatzversicherungen" klingen immer super - bis man merkt, dass man sich diese Versicherungen erst einmal leisten können muss. Wer wenig Geld oder Vorerkrankungen hat, fällt durchs Raster.

Letztlich widerspricht sich die AfD hier selbst:

Man kann nicht einerseits beklagen, dass pflegende Angehörige wegen fehlender Erwerbsarbeit in die Altersarmut rutschen, und andererseits ein Konzept fordern, das auf privater Finanzkraft und Lohnsteuer-Vorteilen aufbaut.

Unterm Strich bedeutet dieses Konzept:
Der Staat zieht sich aus der Finanzierung zurück, die gesetzliche Pflegekasse wird geschont, und die Familien dürfen zusehen, wie sie die Pflegezeit mit ihrem eigenen Ersparten überbrücken. Von echter Entlastung für diejenigen, die die eigentliche Arbeit machen, fehlt da jede Spur.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Die AfD wird diesbezüglich auch keine Ausnahme machen.
Aber, aber, die AfD ist doch so anders…
Und so sozial…


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