Socialme schrieb:Gute Poltik im Sinne der Bürger, nicht am Bürger vorbei, ist doch gute Politik. Die Art der Politik führte doch dazu, dass die AFD erstarkt ist. Der überwiegende Teil der Wähler ist somit mit der Politik unzufrieden, oder siehst du es anders?
Kommt halt drauf an für welche Bürger.
Ich selbst sehe mich nicht bei denen, die von der AfD profitieren könnten. Weder wenn die AfD das macht was sie verspricht und auch nicht bei denen, die am Ende wirklich profitieren könnten.
Und bisher fand ich auch die restliche Politik nicht so schlecht, dass ich die Politik der AfD als besser empfinden könnte.
Aber vielleicht habe ich einfach nur zu viel dagegen, dass solche Leute in der AfD politik machen wollen:
Kommunalwahl mit extremen Influencern
Mit Rassenhass in den Rat
Zwei extrem rechte Influencer treten in Oldenburg für die AfD zur Kommunalwahl an. Auf Social-Media-Plattformen verhöhnen sie Holocaustopfer – bis die taz fragt.
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Die taz hat sich ihre Internetauftritte angeschaut, einige Posts gesichert und konnte andere einsehen, die bereits gelöscht sind.
Tanski ist im Internet als „miarockatansky“ bekannt und bezeichnet sich selbst an verschiedenen Stellen als „Miss Germany 1933“, „Teenage-Nazi“ und „gesichert rechtsextrem“. Angeblich alles „Satire“, die Posts für ihre knapp 7.000 Follower auf X sprechen aber für sich.
Wortspiele mit dem Holocaust
Nicht-weiße und queere Menschen bezeichnet Tanski als „entartet“. Sie ist „gegen Rassenschande“ und nennt Schwarze Menschen wiederholt „N[****]“ und „Affen“. Muslime haben in ihren Augen „Behinderungen genetischer Art“. Wenn Menschen in Afrika und im Mittleren Osten verhungern würden, komme „schon alles so, wie es kommen soll“.
Sie fordert „Nazis rein“ und lobt die Neonazi-Band Landser. In der Weihnachtszeit backt Tanski Plätzchen in Form der „schwarzen Sonne“ und mit „HH“-Verzierungen. „Die Achsenmächte werden sich wieder vereinen und gegen das Böse kämpfen“, prophezeit sie und fordert an anderer Stelle einen Frieden „ohne Oder-Neiße-Linie“. Dieses Jahr war sie beim rechtsextremen Trauermarsch in Dresden dabei.
Direkte Holocaustleugnung ist strafbar. Deshalb verwendet Tanski Anspielungen und Codes. „6 Millionen sollen es sein“ – angeblich Geld, das der Amadeo-Antonio-Stiftung gestrichen werden soll. Sie schreibt, eine Erfindung Israels sei „Ho-Ho-Hol…“ und beendet den Satz mit „Holishkes“, einem traditionellen jüdischen Gericht. Wiederholt verwendet sie den Code „271“ für angeblich nur 271.000 ermordete Juden. Das „Buch über Anne Frank“ habe sie „im Altpapier entsorgt“.
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„Im neuen Deutschland werden Volksverräter öffentlich an den Pranger gestellt. Danach geht's auf den Scheiterhaufen“, beschreibt Tanski ihre Zukunftspläne.
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Der taz liegen gelöschte Posts vor, in denen er fordert, mit „dem Schuldkult“ zu brechen, erklärt, die „Zionisten-Ära wird enden“ oder schreibt: „Bevor Polen jemals auch nur einen Cent Reparationen erhält, bekommen wir erstmal eine ganze Menge Land zurück.“ 2024 war er einer der Hosts des Podcasts LETZ HETZ, präsentiert von der extrem rechts positionierten Marke Thor Steinar.
Laut Wolf gibt es einen „Bevölkerungsaustausch“, der unter anderem von dem jüdischen Investor George Soros gelenkt werde. In der ersten Folge des Podcasts erklärt er, es bedürfe einer „demografischen Rückeroberung“ und „Germanisierung“ der Bevölkerung. Auch wenn alle abgelehnten und illegalen Migranten ausgewiesen seien, müsse man weiter an „Stellschrauben“ drehen, um einen „Umdrehungsprozess“ einzuleiten.
„Nach unserer Idealvorstellung kann der kein Deutscher sein“, sagt Wolf über in Deutschland geborene Menschen mit ausländischen Eltern.
Quelle:
https://taz.de/Kommunalwahl-mit-extremen-Influencern/%216201566/Natürlich, kann man sowas als "gute Politik" betrachten und sein Kreuz bei der AfD setzen. Aber dann muss man sich nicht wundern, wenn man sich selbst in eine extrem rechte Ecke stellt.