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AfD

100.055 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

25.07.2026 um 19:03
Zitat von eckharteckhart schrieb:Die AfD ist in Deutschland.
Deine Frage war:
Zitat von eckharteckhart schrieb:Ist denn ein Point of no return überhaupt in der Politik existent?.
Mit deiner Ergänzung:
Zitat von eckharteckhart schrieb:Ich kenne so einen Punkt nur den Klimawandel betreffend
Der Klimawandel gilt weltweit also akzeptiere das es solche Mechanismen weltweit gibt, natürlich auch in der Politik und es kann jeden treffen, natürlich auch Deutschland.


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25.07.2026 um 19:05
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Der Klimawandel gilt weltweit also akzeptiere das es solche Mechanismen weltweit gibt, natürlich auch in der Politik.
Danke für diese natürliche Antwort.


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25.07.2026 um 19:34
Zitat von eckharteckhart schrieb:Die hat Höcke charakterisiert.
Das ist also.Deine Meinung und Antwort auf die Frage?


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25.07.2026 um 19:53
Zitat von soomasooma schrieb:Das ist also.Deine Meinung und Antwort auf die Frage?
Richtig! Sowohl als auch!
«Höcke ist selbst Westdeutscher. Mit seiner These spricht er sich selbst das Deutschsein ab», sagte Thüringens CDU-Generalsekretär und Landtagsabgeordneter Niklas Waßmann. Hintergrund ist ein Interview Höckes mit der Schweizer «Weltwoche» und Herausgeber Roger Köppel.
Höcke, selbst in Nordrhein-Westfalen geboren und in Rheinland-Pfalz aufgewachsen, zitierte außerdem einen Satz, den er «irgendwo gelesen» habe, der gut reinpasse: «In der westlichen Republik gibt es deutsch sprechende Amerikaner oder wohnen deutsch sprechende Amerikaner und im Osten der Republik wohnen deutsch sprechende Deutsche.» Der Amerikanismus sei eine Antithese zum Deutschtum, sagte er auch.
Quelle: https://www.welt.de/regionales/thueringen/article6a27eada2f1d399245057990/kritik-an-hoecke-these-zu-westdeutschen.html



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25.07.2026 um 19:59
Zitat von soomasooma schrieb:Was ist denn mit den Wessis, die AfD wählen?
Zitat von eckharteckhart schrieb:Die hat Höcke charakterisiert.
Zitat von soomasooma schrieb:Das ist also.Deine Meinung und Antwort auf die Frage?
Zitat von eckharteckhart schrieb:Richtig! Sowohl als auch!
Höcke, selbst in Nordrhein-Westfalen geboren und in Rheinland-Pfalz aufgewachsen, zitierte außerdem einen Satz, den er «irgendwo gelesen» habe, der gut reinpasse: «In der westlichen Republik gibt es deutsch sprechende Amerikaner oder wohnen deutsch sprechende Amerikaner und im Osten der Republik wohnen deutsch sprechende Deutsche.» Der Amerikanismus sei eine Antithese zum Deutschtum, sagte er auch.
Quelle: https://www.welt.de/regionales/thueringen/article6a27eada2f1d399245057990/kritik-an-hoecke-these-zu-westdeutschen.html

So und jetzt bringst dein Zitat von Höcke zu Amerikanern in Westdeutschland mal in deinen Zusammenhang zu deiner Antwort das Höcke die westlichen AfD Wähler charakterisiert hätte.
Ansonsten geht ne Meldung raus, diese Schwurbelei ist unerträglich. Wir sind hier in Politik und nicht in UH.


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25.07.2026 um 20:19
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:So und jetzt bringst dein Zitat von Höcke zu Amerikanern in Westdeutschland mal in deinen Zusammenhang zu deiner Antwort das Höcke die westlichen AfD Wähler charakterisiert hätte
@behind_eyes
Du kannst es gern anders nennen.


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25.07.2026 um 20:53
Zitat von eckharteckhart schrieb:Du kannst es gern anders nennen
Es ist deine Argumentation. Dafür bist du alleine verantwortlich.
Kommt jetzt noch was Sinnvolles?


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26.07.2026 um 09:57
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb:Warum wird dann zum Beispiel beim Thema Migration nicht auf die deutsche Besonderheit Rücksicht genommen und beispielsweise eine Überforderung nicht besonders sensibel wahrgenommen?
Warum sollten wir eine Extra-Wurst als andere Länder in Europa bekommen? Vielmehr ist es so, dass man sich an vielen Stellen einfach besser aufstellen muss:
- Europäische Sicherheitspolitik stärken und endlich Russland als Feind sehen
- Wirtschaftspolitik partnerschaftlich und nicht als Kolonialverwalter
- Flüchtlingshilfswerk international stärken, das Menschen lokal besser geholfen wird.

Dazu muss man aber auch bereit sein, dass man anderen mehr auf die Finger haut bezüglich Verweigerung von Migration, aber eben auch mehr die Länder unterstützt beim Grenzschutz und vor allem die betroffenen Länder wie Türkei, Jordanien oder Albanien, welche eben die meisten Flüchtlinge aus Kriegsgebieten aufgenommen haben.

Innenpolitisch gehört aber auch eins konstruktive Politik und nicht das Verwalten und Ignorieren von Mängeln. Deutschland krankt daran, dass die Kommunen über Jahrzehnte mit den Problemen alleine gelassen worden sind.
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb:Warum behaupten dieselben Leute, die zum Beispiel immer die Mitte Studie anführen, wir haben so viel Platz? Paradox, oder?
Kenne ich nicht, aber die Verkürzung auf Fläche ist glaube ich nicht das Ergebnis einer solchen Studie.
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb:Ist es dann nicht verantwortungslos, Migranten hier wissentlich ins verderben zu führen?
Wir sind kein Kriegsgebiet oder sonstiger failed State. Man muss endlich die Probleme mal bearbeiten und nicht ständig die "Elite" pimpern.


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AfD

26.07.2026 um 12:20
Meine uneingeschränkte Solidarität gilt heute selbstverständlich der queren Community.
Aber ich interessiere mich auch für strittige Fälle:
Ausgangspunkt ist das Ende einer Schulstunde an der Comenius-Schule im vergangenen Jahr. Am 4. März 2025 fragt ein Schüler den Techniklehrer Max Heckel, ob er die AfD gewählt habe. "Die Frage des Schülers habe ich verneint, und dann wollte er wissen, warum", sagt Heckel im Gespräch mit ZDF frontal. Der Lehrer erklärt den Schülern, warum er die AfD nicht wählt: weil sie beispielsweise behinderte Kinder vom Regelunterricht ausschließen wolle und Remigration nicht den Geboten des demokratischen Miteinanders entspreche.

Schulleiter: "Mein Parteibuch ist das Gesetzbuch"
Eltern von zwei Schülern beschweren sich darüber. Und Heckel kassiert eine Abmahnung vom Schulamt. Darin heißt es, er habe gegenüber den Schülerinnen und Schülern einseitig gegen die AfD argumentiert. Zwar habe Heckel ausdrücklich darauf hingewiesen, dass jeder die AfD wählen könne, wenn er zu einem anderen Schluss komme. In der Gesamtschau habe er dennoch gegen seine Neutralitätspflicht verstoßen. Heckel hat Klage gegen seine Abmahnung eingereicht.

Das Gebot der Verfassungstreue besagt, dass Lehrpersonal wie ich verpflichtet ist, vor Extremismus zu warnen.
Quelle: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/schule-lehrer-neutralitaet-abmahnung-afd-siegmund-100.html

Selbstverständlich drücke ich Max Heckel die Daumen!


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26.07.2026 um 12:24
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:- Europäische Sicherheitspolitik stärken und endlich Russland als Feind sehen
Ich will den Punkt nicht grundlegend angreifen und glaube auch zu verstehen woher das kommt. Aber akkurat ist der trotzdem ganz und gar nicht.
Mir gehen als erstes zwei Punkte durch den Kopf. Zum einen "Warum das im Verhältnis wirtschaftlich schwache Russland als Feind ansehen?" China verkörpert die selbe Ideologie und ist inzwischen weit aus mächtiger als Russland.
Außerdem stört mich persönlich ein wenig, dass grundsätzlich eine gesamte Gesellschaft als Feind bezeichnet wird. Ja aktuell ist Russland ein Aggressor. Aber zum einen steht ein Mann an der russischen Spitze der die Entscheidungen trifft und jeden Widerstand ganz im Stil des KGB beseitigt und zum anderen ist Russland ein Staat mit sehr vielen Einwohnern. Schon zu Beginn des Krieges haben einzelne Menschen der russischen Bevölkerung widerstand geleistet. Wenn auch im kleinen Rahmen.
Diese Bezeichnung einer ganzen Gesellschaft als "den Feind" hat so ein bisschen einen weirden Beigeschmack wenn man darüber nachdenkt, dass das eine typisch Rechte Formulierung ist die willkürlichen Hass antreibt imo.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Innenpolitisch gehört aber auch eins konstruktive Politik und nicht das Verwalten und Ignorieren von Mängeln. Deutschland krankt daran, dass die Kommunen über Jahrzehnte mit den Problemen alleine gelassen worden sind.
Auch hier Frage ich mich, ob das nicht sehr stark vereinfacht ist. Die Kommunen wurden alleine gelassen. Absolut. Aber es ist jetzt auch nicht so als hätten wir vor Jahren Geld in Massen übrig gehabt. Ich glaube dass die sehr, sehr lange Liste an teuren Entscheidungen der Politik zumindest auch eine Rolle spielt. Teure Entscheidungen wie die AfD sie in Massen plant. (Hierbei Rede ich von Ausgaben die nicht unter Investitionen fallen) Integration von Migranten stärkt z.B. langfristig die Wirtschaft und ist damit imo eine Investition. Aber die staatl Unterstützung von Öl- und Gaskonzernen ist teuer und wird aufgrund der mangelnden Nachhaltigkeit in Zukunft weitere sehr sehr hohe Kosten verursachen. Eine absolute Milchmännchen-Rechnung. Kurzfristiges vereinfachen und langfristiger Schaden. Der Leitfaden der meisten Politiker*innen.
Die Beispiele sind nur einzelne Beispiele gefühlt endloser langer Listen


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26.07.2026 um 16:31
Mal wieder etwas zur Ursachenforschung, warum die AfD insbesondere im Osten so stark geworden ist:
Mit Vaatz, Hilsberg und anderen versucht die Doku, die These zu untermauern, dass der Vertrauensverlust in die Demokratie und in deren prägende Volksparteien CDU und SPD bereits in den ersten Nach-Wendejahren seinen Ausgang nahm. Der Film steigt dafür ins Archiv der Enttäuschungen. Da war 1993 der erfolglose Hungerstreik der Kali-Bergleute in Bischofferode gegen die Werksschließung. Der war schon damals ein viel beachtetes Symbol für den Protest gegen den Industrie-Abriss Ost.

Da waren 1990 einige Volksbefragungen im Grenzgebiet zwischen Sachsen, Thüringen und Brandenburg zur künftigen Länderzugehörigkeit, deren Ergebnisse anschließend ignoriert wurden. So hatten sich viele die Demokratie nicht vorgestellt.
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/volksparteien-ostdeutschland-100.html

Daraus u.a. nährt sich der antiwestdeutsche Reflex, über den dann der destruktive Impuls zur Abschaffung des "Altparteien-Kartells" zur Entfaltung kommt.


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26.07.2026 um 20:32
Der Amerikanismus sei eine Antithese zum Deutschtum
Zitat von eckharteckhart schrieb:Selbstverständlich drücke ich Max Heckel die Daumen!
Bin zwar Laie, aber der Lehrer hat ja gar nicht vor der AFD gewarnt oder abgeraten die AFD zu wählen, sondern er hat gesagt, warum er die AFD nicht wählt und hat allgemein bekannte Punkte ihres Programnes aufgelistet, über die in den Medien berichtet wurde.


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27.07.2026 um 08:59
Zitat von NexpertNexpert schrieb:Bin zwar Laie, aber der Lehrer hat ja gar nicht vor der AFD gewarnt oder abgeraten die AFD zu wählen, sondern er hat gesagt, warum er die AFD nicht wählt und hat allgemein bekannte Punkte ihres Programnes aufgelistet, über die in den Medien berichtet wurde.
@Nexpert
Wer bereits das geringste gegen die AfD sagt, wird von der AfD mit Hass verfolgt.
Ich hoffe, dass endlich Hass thematisiert wird.
Konkret Hassideologien, die völkischer Natur sind.


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27.07.2026 um 09:11
Zitat von eckharteckhart schrieb:Selbstverständlich drücke ich Max Heckel die Daumen!
Wenn ich noch an meine Schulzeit zurück denke - da war es meiner Erinnerung nach sogar noch selbstverständlich gewesen, vor politischem Extremismus zu warnen. Und das, obwohl die CSU hier immer das Sagen hatte. Aber eine Partei wie die AfD wäre hier früher eindeutig außerhalb des akzeptablen Spektrums gewesen, und das hätten die Lehrer auch so vermittelt.

Dass man das heute an Schulen nicht mehr sagen darf, finde ich erschreckend. Und ich stelle mal wieder mit großer Erleichterung fest, dass ich damals meinem Wunsch nicht gefolgt bin und den Quereinstieg in den Lehrerberuf gelassen habe. Wer weiß, was ich mir damit eingebrockt hätte.


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27.07.2026 um 09:35
Ich bin eher froh darüber, wie es Max Heckel machen will:
STENDAL. Der Fall des Lehrers Max Heckel entwickelt sich zunehmend zu einem Grundsatzstreit über den demokratischen Bildungsauftrag an Schulen. Nachdem der Pädagoge aus Sachsen-Anhalt wegen einer Unterrichtsdiskussion über die AfD von seinem Dienstherrn abgemahnt worden war, schildert er nun in einem ausführlichen Interview mit dem Spiegel erstmals detailliert, wie das Gespräch im Klassenzimmer aus seiner Sicht tatsächlich verlief. Zugleich bekräftigt er, die Abmahnung nicht hinnehmen zu wollen. Er sehe den Fall als Chance, gerichtlich klären zu lassen, was Lehrkräfte im Unterricht sagen dürfen – und was nicht.
Quelle: https://www.news4teachers.de/2026/07/ich-werde-jetzt-einen-praezedenzfall-dafuer-schaffen-dass-lehrer-sich-im-unterricht-gegen-rechtsextremismus-positionieren-duerfen/

Einer für alle. Alle für Einen.
Finde ich passend.

Es ist bitter notwendig!


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27.07.2026 um 09:46
Zitat von eckharteckhart schrieb:Ich bin eher froh darüber, wie es Max Heckel machen will:
Ja, ich auch. Es ist gut, dass es noch Lehrer (und Menschen) gibt, die für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung einstehen.


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27.07.2026 um 10:00
Zitat von martenotmartenot schrieb:Es ist gut, dass es noch Lehrer (und Menschen) gibt, die für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung einstehen.
Für mich sprechen alle Indizien dafür, dass die AfD ihr Bekenntnis nur vorschiebt:
Demokratieklausel-Vorschlag der AfD
Nach den Vorstellungen der AfD sollte die Klausel wie folgt lauten: „Hiermit bestätigen wir, dass wir uns zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland bekennen und eine den Zielen des Grundgesetzes förderliche Arbeit gewährleisten.

Wir werden keine Personen oder Organisationen mit der inhaltlichen Mitwirkung an der Durchführung des Projekts beauftragen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden oder die sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung betätigen. Wir erkennen an, dass Fördermaßnahmen eingestellt werden, wenn bekannt wird, dass diese Personen oder Organisationen vom Verfassungsschutz unter Beobachtung gestellt werden und dass bei erheblichen Verstößen gegen die Rechtsordnung, die von diesen Personen oder Organisationen oder aus deren Umfeld begangen werden, geleistete Fördermaßnahmen zurückgefordert werden.“ (hau/01.02.2018)
Quelle: https://www.bundestag.de/webarchiv/textarchiv/2018/kw05-de-demokratieklausel-538678

Was daraus geworden ist?
Sehe ich an der zwischenzeitlich erfolgen Einstufung des Verfassungsschutzes.


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AfD

27.07.2026 um 10:05
Zitat von eckharteckhart schrieb:Für mich sprechen alle Indizien dafür, dass die AfD ihr Bekenntnis nur vorschiebt:
Ich denke, dass die AfD auf jeden Fall ihre Pläne anpassen muss, wenn sie sich wirklich ernsthaft zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen wollen. Schon allein das Thema Remigration dürfte meines Erachtens dagegen sprechen, und spätestens, wenn jemand wieder losdonnert "Dann wird aufgeräumt"...", dann fange ich sehr stark an zu zweifeln, ob man es wirklich ernst meint mit dem Bekenntnis.


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AfD

27.07.2026 um 10:18
Ich finde, Zweifel sind mindestens berechtigt, denn völkische Ideologie und Ethnopluralismus konnen nicht mit unserer Verfassung übereinstimmen.
Deshalb finde ich es extrem irritierend, wenn leichtfertig Veränderungen an unserer Verfassung "angeregt" werden.


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27.07.2026 um 11:40
Letztes Jahr habe ich mein Abitur gemacht. Ich habe also noch sehr genau in Erinnerung wie Unterrichtsdiskussionen über Politik damals abliefen.
Nun hatte ich das Glück Lehrer*innen zu haben die auch wussten was Wörter wie Ethik bedeuten und nicht komplett auf Menschenrechte scheißen.
Aus diesem Grund wurde immer ganz deutlich gesagt, dass radikaler Extremismus immer mehr schaden zufügt als er vermeiden kann und das die Politik der AfD folglich Menschenfeindlich ist.
Das war allerdings nicht nicht alles. Unabhängig davon wurde die Politik der Linken mit der Politik der AfD als im gleichen Maße extremistisch verglichen und ich glaube dass darin das Problem sehr gut erkennbar ist.
Die Linke ist nicht äquivalent zur AfD. Die Linke ist weitaus näher an der Mitte als die AfD. Dennoch denken die Menschen die Parteien wären äquivalent.
Wenn wir gesellschaftlich eine tatsächlich Mitte hätten in der sich ein großer Teil der Bevölkerung bewegt, dann würden wir uns gar nicht fragen, ob sich Lehrer*innen gegen die AfD positionieren sollten.
Eine Partei die die Rahmenbedingungen unserer heutigen Welt wieder verschieben möchte, dann kann das nicht gut sein. Es ist egal ob das von Rechts oder von Links kommt. Damit hat das nichts zu tun. Das wird nur gerne übersehen, weil wir so eine Gefahr (zumindest in DE) seit Jahren fast nur von Rechts haben.
Ich erkläre das deshalb so detailliert von meiner Schulzeit ausgehen, weil dort die meisten Meinungen aufeinander treffen ohne, dass direkt ein Konfliktpotenzial entsteht. Deshalb zeigen politische Diskussionen in Klassenräumen die Politische Lage eines Landes adäquater als jede Umfrage oder Wahl die theoretisch manipuliert werden könnte.

Diese Verschiebung des gesellschaftlichen Durchschnitts ist das Ergebnis des Rechtsrucks und ermöglicht erst die Wahl einer Partei wie der AfD.
Auch außerhalb politischer Themen zeigen AfD-Politiker eine maximale Unfähigkeit Themen zu diskutieren ohne emotionalen Argumenten die Überhand zu geben. In meinen Augen bestätigt dass meinen Punkt


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