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AfD

100.390 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

08.08.2026 um 20:08
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Du musst nicht gleich versuchen mich zu beleidigen, wenn dir du keine Argumente hast.
Du hast die von mir genannten Gründe, heroin zu nehmen oder Alkohol zu trinken, (neugier/gruppenzwang) auf das AfD-wählen bezogen, und damit die erforderliche Transferleistung nicht geschafft. Das ist ein Fakt. Kein Versuch, dich zu beleidigen. Da ich aber weiß, dass man nach höchstrichterlicher Rechtsprechung mit Fakten beleidigen kann ( zum Beispiel wenn man einen Alkoholiker so nennt, oder eine dumme Person dumm nennt) und du dich offensichtlich beleidigt gefühlt hast,…sry dafür. 😇


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08.08.2026 um 20:25
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Bleiben wir beim Signature Vorwurf: Ich kann mir keine 720.000 Rassisten & Faschisten in der SPD vorstellen. Korrekt.
Nun, auch wenn @Groucho die Argumentation des gesunden Menschenverstandes nicht mehr hören kann:

Mein gesunder Menschenverstand erinnert sich daran, dass Fremdenfeindlichkeit sich durch die neuen Bundesländer zog, lange bevor die AfD sie kanalisierte. Dieser Rassismus bestand auch schon zu DDR-Zeiten, auch wenn es da nur wenige traf, eben die paar Vietnamesen oder Kubaner, die in der DDR arbeiten durften.
Dass es also eine 3/4 Million Rassisten gibt, die zuvor SPD gewählt haben (die Partei, der sich Arbeiter üblicherweise zuerst zuwenden) erscheint mir also nicht im Geringsten abwegig.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Jep, genau wie Nichtchristen die CDU wählen.
Das ist, sorry, ein jämmerlicher Vergleich! Ich bin Atheist. Die CDU zwingt mich ja nun nicht, an Gott zu glauben. Ich habe sie aber gewählt, weil die Absichten, die ursprünglich bestanden und dann durch das schlechte Wahlergebnis und die damit verbundenen Zugeständnisse an die Grünen und die SPD deutlich heruntergeschraubt werden mussten, mir am realistischsten erschienen.
Hier geht es nicht um Glauben, sondern um Politik und das C in der CDU ist mehr ein Hinweis auf abendländische Kultur als auf den Glauben.


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08.08.2026 um 20:27
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Das ist, sorry, ein jämmerlicher Vergleich! Ich bin Atheist. Die CDU zwingt mich ja nun nicht, an Gott zu glauben.
Genauso wie die AfD niemanden zu etwas zwingt.
Ich finde den Vergleich passend.


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08.08.2026 um 20:41
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Du hast die von mir genannten Gründe, heroin zu nehmen oder Alkohol zu trinken, (neugier/gruppenzwang) auf das AfD-wählen bezogen, und damit die erforderliche Transferleistung nicht geschafft. Das ist ein Fakt. Kein Versuch, dich zu beleidigen. Da ich aber weiß, dass man nach höchstrichterlicher Rechtsprechung mit Fakten beleidigen kann ( zum Beispiel wenn man einen Alkoholiker so nennt, oder eine dumme Person dumm nennt) und du dich offensichtlich beleidigt gefühlt hast,…sry dafür.
Und weiter geht es mit der Beleidigung.
Du musst deinen Vergleich ja als sehr untauglich erkannt haben.
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Nun, auch wenn @Groucho die Argumentation des gesunden Menschenverstandes nicht mehr hören kann:
Deiner Argumentation stimme ich ja zu, aber dazu braucht es nicht den "gesunden Menschenverstand"
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Ich habe sie aber gewählt, weil die Absichten, die ursprünglich bestanden und dann durch das schlechte Wahlergebnis und die damit verbundenen Zugeständnisse an die Grünen und die SPD deutlich heruntergeschraubt werden mussten, mir am realistischsten erschienen.
Wenn das der durchschnittliche AfD Wähler-Verteidiger mal verstehen würde....


Und ich bin immer noch nicht verwundert, dass keine konkreten Vorschläge kommen, wie regiert werden müsste, damit Wechselwähler nicht bei der AfD landen.


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08.08.2026 um 21:34
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Mein gesunder Menschenverstand erinnert sich daran, dass Fremdenfeindlichkeit sich durch die neuen Bundesländer zog, lange bevor die AfD sie kanalisierte. Dieser Rassismus bestand auch schon zu DDR-Zeiten, auch wenn es da nur wenige traf, eben die paar Vietnamesen oder Kubaner, die in der DDR arbeiten durften.
Dass es also eine 3/4 Million Rassisten gibt, die zuvor SPD gewählt haben (die Partei, der sich Arbeiter üblicherweise zuerst zuwenden) erscheint mir also nicht im Geringsten abwegig.
Sachsen war ja auch mal "schwarz", mit weit über 80% für die CDU. Alles dahin und bis auf wenige Wahlkreise nur noch Rechtsextrem.


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08.08.2026 um 21:41
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Das hat die Politik verlernt. Dabei gibt es in der jüngeren Vergangenheit zwei prominente Beispiele aus Polen und Ungarn. Die Menschen mitnehmen und sagen, was man besser machen möchte.
Es gibt aktuell wenige Spitzenpolitiker, die den Mut haben, den Leuten direkt zu begegnen statt nur über sie zu reden – die lieber zuhören als zu belehren, klare Kante zeigen statt sich anzubiedern, und auch im eigenen Laden für Aufräumarbeiten sorgen, statt nur nach außen zu predigen. Genau das fehlt mir bei den meisten anderen gerade schmerzlich.


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08.08.2026 um 21:45
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Dieser Rassismus bestand auch schon zu DDR-Zeiten, auch wenn es da nur wenige traf
Dieser Rassismus bestand schon vor dem dritten Reich, deswegen konnte die NSDAP und die SS überhaupt so schnell wachsen. Der Osten war ein schnell zu gewinnender Bereich.


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08.08.2026 um 21:55
Zitat von ForesterForester schrieb:Es gibt aktuell wenige Spitzenpolitiker, die den Mut haben, den Leuten direkt zu begegnen statt nur über sie zu reden – die lieber zuhören als zu belehren, klare Kante zeigen statt sich anzubiedern, und auch im eigenen Laden für Aufräumarbeiten sorgen, statt nur nach außen zu predigen. Genau das fehlt mir bei den meisten anderen gerade schmerzlich.
Aber genau das sehe ich auch bei der AfD nicht, im Gegenteil. Vorallem wenn es um "Aufräumarbeiten im eigenen Laden" und das Predigen geht. Der angebliche "Mut zur Wahrheit" wird doch allein deswegen nicht mehr propagiert von der AfD, weil der ganze Slogan zum reinsten Witz verkommen ist.

Vorallem Habeck ist den Leuten doch direkt begegnet. Aber er wurde für die Wahrheit von allen Seiten angefeindet.


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08.08.2026 um 23:26
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Vorallem Habeck ist den Leuten doch direkt begegnet. Aber er wurde für die Wahrheit von allen Seiten angefeindet.
Und es werden auch jetzt noch alle Lügen über ihn und das Heizungsbaugesetz munter weiter wiederholt und verbreitet.


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08.08.2026 um 23:30
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Sie hat es also verstanden in diesen Zeiten der Verunsicherung den Wähler, den Menschen zu erreichen. Die Position des Heilsbringers steht jedem offen, einer CDU genauso wie einer SPD....man wollte es nicht oder könnte es nicht
da kann ich dir nur zustimmen.
Die anderen Parteien haben im Grunde so viele Themen nur der AfD überlassen.

Und anstatt laufend auf die AfD zu schielen und zu bewerten, hätten die Regierungsparteien jetzt endlich mal richtige und gute Reformen zustande bringen sollen.
Reformen, die z.B. nicht nur die Schwächen belasten, sondern gerechterweise alle Schichten.

Das was jetzt z.T. für unausgegorener Mist verzapft wurde, braucht sich doch niemand wundern, wenn nicht die derzeitigen Regierungsparteien als "Heilsbringer" wahrgenommen werden.
Diese Chance haben sie leider verspielt.


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08.08.2026 um 23:50
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Reformen, die z.B. nicht nur die Schwächen belasten, sondern gerechterweise alle Schichten.
Wenn so etwas versucht wird drehen die AFD Schlümpfe ja durch. Die Propaganda der AFD wird ja bereitwillig aufgenommen und weiter verbreitet.

Linke Parteien fordern mehr soziale Gerechtigkeit, aber das sieht der gemeine AFD Wähler nicht und wählt lieber eine Partei die Reiche weiter bevorteilt, er applaudiert ja sogar regelrecht dafür, dass er weiter entrechtet und ausgenommen wird.

Sieht man hier doch tagtäglich.


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09.08.2026 um 00:10
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und anstatt laufend auf die AfD zu schielen und zu bewerten, hätten die Regierungsparteien jetzt endlich mal richtige und gute Reformen zustande bringen sollen.
Reformen, die z.B. nicht nur die Schwächen belasten, sondern gerechterweise alle Schichten.
Ich glaube das ist ne Aufgabe die für niemanden so richtig gut ausgeht, egal wer es macht. Die Wahrheit ist ja, wir haben einen komplett kaputten Sozialmarkt der den Haushalt mittlerweile erheblich belastet, dazu kommen immer mehr Sozialempfänger (wo Migration natürlich ne große Rolle spielt), Militärausgaben Ukraine Krieg usw... Alles Angriffspunkte wo sich bisherigen Regierungen nie gerade gemacht haben und Tacheles mit dem Volk geredet haben. Der Lebenstandard von uns allen sinkt jetzt schon, sieht jeder an seinem eigenen Kontostand, Inflation hier, Miete da, Eigenheimquote geht immer mehr in den Keller und das kannst auch nicht mehr mit Besteuerung der Reichen abfangen imo, viel zu weit fortgeschritten... Ja, man kann mehr verteilen, völlig richtig aber die Richtung ist klar. Die Generation meiner Eltern sind die letzten die sich durch ihr Einkommen in der Mittelschicht noch was aufbauen konnten, für Gen-Zu sieht es richtig bescheiden aus.
Das ist nunmal die Realität, das mit Reformen aufzufangen ist mMn unmöglich. Schafft auch die AfD nicht. Aber sie verkaufen sich besser, die Zahlen sprechen für sich. Jeder hat seine Chancen....


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09.08.2026 um 00:20
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Aber sie verkaufen sich besser, die Zahlen sprechen für sich.
Nur nennst du diese magischen Zahlen natürlich nicht.

Bei deiner Lamentiererei könnte man fast meinen es geht dir in erster Linie um deinen persönlichen Kontostand und nicht etwa um soziale Gerechtigkeit.
Aber das ist natürlich nur ne ganz böse Unterstellung..


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09.08.2026 um 05:18
@Bone02943
@ickebindavid

Der Punkt mit den Lügen übers Heizungsgesetz lohnt sich tatsächlich, weil er den Slogan noch auf einer zweiten Ebene entlarvt – nicht nur "eigenes Haus nicht aufgeräumt", sondern aktiv am Gegenteil beteiligt.

Zur Erinnerung, was an Falschbehauptungen tatsächlich im Umlauf war: der Vorwurf, Habeck wolle Öl- und Gaskessel "rausreißen" und die Bestimmungsgewalt im Heizungskeller übernehmen – beides schlicht falsch, dazu Mythen über angeblich nötige Fußbodenheizung oder Lautstärke von Wärmepumpen.

Eine Auswertung von Lobbycontrol fand, dass allein eine einzige Boulevardzeitung den Begriff "Heiz-Hammer" innerhalb von sechs Monaten fast 70 Mal verwendete.

Und die Pointe: Ein Referentenentwurf innerhalb der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD lag bereits 2017 vor – die Union hat ihn damals selbst blockiert. (Volksverpetzer) Das eigentliche GEG stammt außerdem von 2020, ebenfalls unter Groko, federführend CDU/CSU. Trotzdem läuft die Kampagne bis heute unter "Habecks Heizungsgesetz".

Was besonders zeigt, wie hohl "Mut zur Wahrheit" hier ist: Selbst die neue Wirtschaftsministerin musste inzwischen einräumen, dass es nie einen "Wärmepumpenzwang" gab. Und obwohl seit Monaten "Abschaffung" versprochen wird, bleibt das Gesetz laut aktuellem Faktencheck inhaltlich fast komplett bestehen – nur der Name ändert sich.
Wer "Mut zur Wahrheit" für sich beansprucht, aber von genau solchen Desinformationskampagnen politisch profitiert (siehe Umfragewerte seit 2023), sollte sich fragen, auf welcher Seite der Wahrheit er da eigentlich steht.

Unabhängig davon würde sich Mut zur Wahrheit definitiv lohnen, wenn da nicht oft..... naja....das Gegenteil der Fall wäre.

Quellen:
https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2025/02/11/abgemildert-statt-verschaerft-falsche-behauptungen-ueber-das-heizungsgesetz/

https://hpd.de/artikel/habecks-heizungshammer-und-narrativ-freiheit-hausbesitzer-24141

https://correctiv.org/aktuelles/klimawandel/2026/02/27/heizungsreform-heizungsgesetz-2026-regierungsaussagen-im-check/


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09.08.2026 um 08:19
Danke für die Links. Ich kenne um zwei Ecken einen AfD-Affinen. Der ist unbeeindruckt von der Wahrheit und meint immer noch, Habeck wollte seinen Heizkessel rausreißen. Selbst mit Fakten kann man da nicht kommen, der schaltet bei solchen Informationen einfach auf stur. Es fehlte wirklich nur noch: Finger in die Ohren stecken, ich kann Dich nicht hören, lalalala …

Da fragt man sich, was bei der Bildung schief gelaufen ist (in seinem Fall: promoviert, selbstständig).

Die Wahrheit gewinnt immer …. leider oft nur im Film.

Bild bellt bald blöd, bald blind, so hieß es bei uns damals (Ende 70er).

Grüße
Omega Minus


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09.08.2026 um 08:43
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Hier wird mitgeteilt, daß sich neue AfD Wähler nicht mehr aus ihrer Kernwählerschaft generiert und auch - ist es ein Seitenhieb? - das die heutzutage gängige Tatktik des Zeigen auf einen Sündenbock eher nachteilig ist. Da kann man vom Sündenbock "alles Rassisten und Faschisten" bis zur Parteisignature-Position "AfD dumm doof und schlecht" alles dazugezählt werden.
In dem was du zitierst, wird die Kernwählerschaft als rechtsradikal bezeichnet.
Der Wissenschaftler spricht vom „Vordringen“ der AfD „in neue Schichten außerhalb ihrer rechtsradikalen Kernwählerschaft“
Rassistische Wechselwähler gehören also nicht zur Kernwählerschaft.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:und auch - ist es ein Seitenhieb? - das die heutzutage gängige Tatktik des Zeigen auf einen Sündenbock eher nachteilig ist. Da kann man vom Sündenbock "alles Rassisten und Faschisten" bis zur Parteisignature-Position "AfD dumm doof und schlecht" alles dazugezählt werden.
Der Erfolg der AfD konterkariert diese Aussage extrem.
Schließlich ist die AfD diejenige Partei deren Politik quasi von Sündenböcken lebt (die bösen Ausländer, die schrecklichen Grünen usw usf)
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Man hat also "erhebliche" Stimmen aus der politischen Mitte bekommen, das sind jetzt jene "Rassisten und Faschisten".
Ja, das sind die.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Was die Motivationen angeht ist die Zuwanderung Thema Nr. 1
Im AfD Kontext bedeutet das: Die Kernmotivation die AfD zu wählen, ist Rassismus, wie ich sagte.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Sozialneid also, schäbig aber kein Alleinstellungsmerkmal von Rassisten und Faschisten.
Aber bei denen besonders ausgeprägt. Je weiter man nach rechts kommt, desto stärker der Sozialneid, mMn.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Auch dies ist kein Alleinstellungsmerkmal von Rassisten und Faschisten. Da sehe ich weite gesellschaftliche Schichten in denen dieses Gefühl zunimmt.
Keine Frage.
Die Rassisten unter denen wählen dann halt die AfD
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Die Position des Heilsbringers steht jedem offen, einer CD U genauso wie einer SPD....man wollte es nicht oder könnte es nicht.
Was konkret sollen die denn machen, um diese Wähler von der AfD zurück zu gewinnen?


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09.08.2026 um 09:21
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Vorallem Habeck ist den Leuten doch direkt begegnet. Aber er wurde für die Wahrheit von allen Seiten angefeindet.
Es gab ja eine Reihe von Wahrheiten, die hatte er weltexklusiv.

1. Seine Darlegungen zum Thema Insolvenz

2. Seine Sachkenntnis über die Basel Regularien

3. Seine Spitzenidee, in Northvolt zu investieren.

Solche 'Wahrheiten' werden eben auch nicht besser, wenn man sie direkt dem Bürger vermitteln will, der manchmal weniger verblödet ist als erwartet.

Als Mensch mag der ganz ok sein, seine Sachkenntnis reichte aber oft an seine legendäre 360 Grad Parteifreundin heran. Man kann ihm das nicht zum Vorwurf machen, nicht jeder Kinderbuchautor und Hühnerzüchter ist ein begnadeter Ökonom.


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09.08.2026 um 09:27
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:In dem was du zitierst, wird die Kernwählerschaft als rechtsradikal bezeichnet.
Korrekt.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Rassistische Wechselwähler gehören also nicht zur Kernwählerschaft.
Wechselwähler entfernen sich von diesem Milieu zunehmend. Während sie rassistisch, würden sie zum Kern gehören.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Der Erfolg der AfD konterkariert diese Aussage extrem.
Schließlich ist die AfD diejenige Partei deren Politik quasi von Sündenböcken lebt (die bösen Ausländer, die schrecklichen Grünen usw usf)
Stimmt, da haben CDU, SPD und Co mit AfD viel gemeinsam. Danke für den Hinweis.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Aber bei denen besonders ausgeprägt. Je weiter man nach rechts kommt, desto stärker der Sozialneid, mMn.
Hat null mit Rassisten und Faschisten zu tun, gibt nicht eine Studie die belegt das dies ein exklusives Herausstellungsmerkmal von Rassisten und Faschisten ist.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Im AfD Kontext bedeutet das: Die Kernmotivation die AfD zu wählen, ist Rassismus, wie ich sagte
Zuwanderungskritik ist kein Rassismus. Fürsprache zur Begrenzung der Migration ist kein Rassismus. Oder siehst du das anders?
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Die Rassisten unter denen wählen dann halt die AfD
Aber eben nicht nur, steht drin und es sind immer mehr nicht wenige.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Was konkret sollen die denn machen, um diese Wähler von der AfD zurück zu gewinnen?
Sich wieder zeigen, wieder ansprechbar zu sein für den Menschen. Die Menschen nehmen doch ne SPD überhaupt nicht mehr als aktive Partei war, geschweige denn als jene die die erreicht. So wie es die Studie sagt: Glaubhaftigkeit. Ich gehe davon aus daß dies der Schlüssel ist. Der alleinige Schlüssel.


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09.08.2026 um 09:47
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Was die Motivationen angeht ist die Zuwanderung Thema Nr. 1
Im AfD Kontext bedeutet das: Die Kernmotivation die AfD zu wählen, ist Rassismus, wie ich sagte.
Hier widerspreche ich dann doch auch ein wenig. Das Thema Zuwanderung bewegt den überwiegenden Teil der deutschen Bevölkerung und die Motivation ist hier nicht grundsätzlich Rassismus. Es geht m. E. eher um zwei wesentliche Faktoren, nämlich wirtschaftliche Aspekte, vor allem von den Kommunen vorgetragen und damit geeignet, beim Wähler Panik auszulösen und innere Sicherheit. Wir müssen sicher nicht ausdiskutieren, dass das Gefühl der Sicherheit in der Öffentlichkeit extrem abgenommen hat und selbstverständlich werden islamistische Täter auch auf die Zuwanderungspolitik zurückgeführt - was, wenn man die steigende Anzahl solcher Verbrechen mit dem Beginn verstärkter Zuwanderung aus dem Nahen Osten vergleicht, auch nachvollziehbar ist.
Ich sehe nicht vordergründig Rassismus als Motivation, wenn man die Zuwanderungspolitik der letzten Jahre kritisiert. Dass man deswegen noch lange keine Partei wählt, die klar rechtsextrem ist, steht dabei außer Frage. Auch bin ich bei Dir, wenn Du argumentierst, dass die Wähler der AfD mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Rassisten sind. Nur die Schlussfolgerung "Kritik an Zuwanderung ist automatisch Rassismus", die Dein Text impliziert, halte ich für falsch.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Sozialneid also, schäbig aber kein Alleinstellungsmerkmal von Rassisten und Faschisten.
Aber bei denen besonders ausgeprägt. Je weiter man nach rechts kommt, desto stärker der Sozialneid, mMn.
Auch da bin ich nicht der gleichen Meinung, das bewegt sich mMn. in beide Richtungen etwa gleich. Die äußerst extrem Linken sind von den äußerst extrem Rechten ohnehin kaum zu unterscheiden.


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AfD

09.08.2026 um 10:23
@Optimist
Zitat von OptimistOptimist schrieb:anstatt laufend auf die AfD zu schielen und zu bewerten, hätten die Regierungsparteien jetzt endlich mal richtige und gute Reformen zustande bringen sollen.
Reformen, die z.B. nicht nur die Schwächen belasten, sondern gerechterweise alle Schichten.
Reformen, die alle Schichten gerecht belasten, wirds nicht geben solange der Staat die Interessen der Kapitaleigentümer vertritt... Der Staat reformiert nicht, um gerechter zu werden, er reformiert, um die Bedingungen der Kapitalverwertung zu sichern....

Die AfD ist nicht die Ursache der Krise, sie ist sozusagen ihr Ausdruck. Das heißt, sie existiert, weil die etablierten Parteien die Interessen der Lohnabhängigen nicht vertreten und sie wächst, weil die Menschen das Gefühl haben, dass das System nicht für sie funktioniert...Die AfD nutzt diese Unzufriedenheit, aber sie schafft sie nicht....sie ist also das Fieber, nicht die Krankheit.... Die Krankheit ist ein System, das immer mehr Menschen ausschließt, während es die Reichen reicher macht....Wer die AfD bekämpfen will, muss die Ursache bekämpfen, nicht das Symptom....


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