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AfD

97.646 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

um 16:40
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Da kann ja das große Relativieren wieder losgehen.
Japp, wird es auch.
Ich denke nicht, dass es jemals ein Prüfverfahren zum Verbot der AfD geben wird, dafür ist die Regierung zu desinteressiert und träge.
Lieber liefert man der AfD noch mehr Prozente durch Kürzungen und schlechte Politik.
Dafür muss man ja nicht großartig was tun, sondern kann einfach genauso weitermachen wie bisher...


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AfD

um 16:48
Zunächst einmal ist die AfD Sachsen-Anhalt mit ihren Plänen zur Abschaffung der Schulpflicht und zur Einschränkung der Kunstfreiheit gescheitert.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a3d2222b7ab279f3082d82c/sachsen-anhalt-ende-der-schulpflicht-und-deutsche-kultur-landtag-lehnt-afd-antraege-ab.html
Ist zunächst einmal ganz in meinem Sinne.


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AfD

um 17:10
Der AfD werden von der CDU vernünftige Argumente vorgehalten!
„Sie klingen wie ein absolutes Misstrauensvotum gegen unsere Schulen“, sagte Bildungsminister Jan Riedel (CDU) über die Pläne der AfD. Heimunterricht könne nicht die Erfahrungen aus der Schule ersetzen. Schule stärke den gesellschaftlichen Zusammenhalt, so Riedel.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a3d2222b7ab279f3082d82c/sachsen-anhalt-ende-der-schulpflicht-und-deutsche-kultur-landtag-lehnt-afd-antraege-ab.html

Es ist doch die AfD, die mangelnden Zusammenhalt beklagt.
Die politischen Ansichten junger Männer und Frauen lagen in Deutschland und der Schweiz lange nicht mehr so weit auseinander wie heute. Eine Auswertung der NZZ zeigt: Dafür ist vor allem der Linksdrift bei Frauen verantwortlich.
Quelle: https://www.nzz.ch/der-andere-blick/linke-frauen-rechte-maenner-was-hinter-der-spaltung-junger-leute-steckt-ld.10008686
Persönlich sehe ich es genau umgekehrt, Was aber genaugenommen das Gleiche ist.


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AfD

um 17:13
Zitat von emanonemanon schrieb:Zunächst einmal ist die AfD Sachsen-Anhalt mit ihren Plänen zur Abschaffung der Schulpflicht und zur Einschränkung der Kunstfreiheit gescheitert.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a3d2222b7ab279f3082d82c/sachsen-anhalt-ende-der-schulpflicht-und-deutsche-kultur-landtag-lehnt-afd-antraege-ab.html
Ist zunächst einmal ganz in meinem Sinne.
Ich zitiere mal aus dem Link:
Sziborra-Seidlitz beleuchtete weitere Pläne der AfD wie Zugangsbeschränkungen für Gymnasien oder Sonderklassen für geflüchtete Kinder. „Es liegt auf der Hand: Das ist kein Bildungsprogramm, das ist ein Umerziehungsprogramm von rechts“, sagte sie.
Quelle:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a3d2222b7ab279f3082d82c/sachsen-anhalt-ende-der-schulpflicht-und-deutsche-kultur-landtag-lehnt-afd-antraege-ab.html

Endlich spricht es mal jemand aus!
Genau das ist der Fall, denke ich:
Die AfD will damit ermöglichen, dass ihre völkischen Wähler ihre Kinder in Ruhe zu Hause indoktrinieren können.
In den USA sieht man so was schon und die Auswirkungen auf die Bildung sind gravierend.
Ich finde, dass Menschen, die selbst keine ausreichende Bildung haben, können nicht einfach ihre Kinder adäquat unterrichten und das wäre hier ermöglicht worden, wenn die Schulpflicht abgeschafft worden wäre.
So etwas gibt es bei Reichsbürgern öfter: Eltern, die ihre Kinder von der Schule fernhalten.
Von rechtsesoterischen Sekten kennt man das auch.
Oder sie gründen illegale "Schulen".
Wenn Schwurbler Schulen gründen

Während der Pandemie entstanden neue Allianzen im rechtsesoterischen Milieu. Sie wollen die Bildung der Kinder nicht dem Staat überlassen.

Die Folge: ein „Boom“ bei Schulgründungen aus dem „Querdenken“-Milieu, wie die Stuttgarter Zeitung kürzlich berichtete. In Hamburg wurde eine solche Schulgründung 2021 verhindert. In Rosenheim wurde im selben Jahr eine illegale Schule geschlossen, deren Betreiber im Reichsbürgermilieu vernetzt gewesen sein sollen. Der Verein „Gaudium in Vita“ betreibt ein Schullandheim in Niedersachsen, das vermeintlich neue Lernmethoden erforschen möchte – aber durch seine Nähe zu rechtsesoterischen Ideologen auffällt. Deren Kooperationspartner, die „Internationale Schul-, Sport- und -Kulturakademie“, hat sich zum Ziel gesetzt, die Schetinin-Lehre im deutschen Bildungssystem zu etablieren.
Quelle:
https://taz.de/Rechtsesoterische-Bildungsinitiativen/!5969663/
Eine Woche nach der Schließung einer illegal betriebenen Schule in Schechen im Landkreis Rosenheim, gab die Regierung von Oberbayern neue Details zu dem Fall bekannt.

Schechen - Ein verlassener Bauernhof im viereinhalbtausend Seelendorf Schechen (Landkreis Rosenheim*) war in der vergangenen Woche im Fokus der Öffentlichkeit. Eine dort illegal betriebene Schule rief Vertreter des Landratsamts sowie der Regierung von Oberbayern auf den Plan. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten Hinweise auf die Querdenker- sowie Reichsbürgerbewegung. Jetzt äußerte sich ein Regierungssprecher erneut zu dem Fall.
Quelle:
https://www.merkur.de/bayern/schechen-rosenheim-bayern-querdenker-schule-bauernhof-stiftung-regierung-news-aktuell-zr-91021257.html


Die bilden sich ein, dass ihre Kinder in Schulen indoktriniert werden.
Damit ist halt Aufklärung gegen Rechts gemeint und so was, kann ich mir vorstellen.
Dann lieber die Kinder selbst auf stramm-rechten Kurs bringen...


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AfD

um 17:19
Zitat von LepusLepus schrieb:Ich finde, dass Menschen, die selbst keine ausreichende Bildung haben, können nicht einfach ihre Kinder adäquat unterrichten und das wäre hier ermöglicht worden, wenn die Schulpflicht abgeschafft worden wäre.
Hatte ich auch schon mal thematisiert.
Ich wäre zum Beispiel nicht in der Lage, meinen Kindern die notwendige Bildung zu vermitteln. Selbst dann nicht, wenn ich die notwendige Zeit hätte.
Daher bin ich klar für die Beibehaltung der Schulpflicht.


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AfD

um 17:26
Tillschneider selbst beleuchtet daen Zweck den er verfolgt:
Der bildungspolitische Sprecher der AfD, Hans-Thomas Tillschneider, konterte: „Wir wollen maximale Freiheit ermöglichen.“ Er gehe davon aus, dass 30 bis 50 Familien die neue Regelung der Schulpflicht nutzen würden. Zudem warf er den Grünen vor: „Sie wollen den Zugriff auf alle Kinder auf Teufel komm raus.“
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a3d2222b7ab279f3082d82c/sachsen-anhalt-ende-der-schulpflicht-und-deutsche-kultur-landtag-lehnt-afd-antraege-ab.html
Sziborra-Seidlitz beleuchtete weitere Pläne der AfD wie Zugangsbeschränkungen für Gymnasien oder Sonderklassen für geflüchtete Kinder. „Es liegt auf der Hand: Das ist kein Bildungsprogramm, das ist ein Umerziehungsprogramm von rechts“, sagte sie.
Also dreht Tillschneider einfach den Spieß um!


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AfD

um 17:32
Zitat von emanonemanon schrieb:Ich wäre zum Beispiel nicht in der Lage, meinen Kindern die notwendige Bildung zu vermitteln. Selbst dann nicht, wenn ich die notwendige Zeit hätte.
Daher bin ich klar für die Beibehaltung der Schulpflicht.
Ginge mir auch so.
Und diese ganzen Vorgaben und Auflagen, die man erfüllen muss!
So was ist ultra kompliziert, auch die Nachweise, die man zu erbringen hat über den Lehrplan und Fortschritt.
Die AfD hat das sicherlich verschwiegen und wenn es doch zu einer Abschaffung der Schulpflicht gekommen wäre und die ersten Eltern die Ausbildung ihrer Kinder vor die Wand gefahren hätten, hieße es bestimmt nur "Die da oben sind Schuld daran, dass unser toller Plan nicht funktioniert hat!"


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AfD

um 17:58
Höcke wird mal ein wenig genauer, was er so denkt und was er mit der AfD erreichen will:
Im zweistündigen »Weltwoche Daily«-Podcast äußerte sich Höcke hinsichtlich des deutschen Massenmordes an sechs Millionen Juden im Zweiten Weltkrieg wie folgt: »Ich möchte aber feststellen, es ist nicht im deutschen Namen passiert. Es ist unter den Bedingungen einer Diktatur passiert, und es wurde ein Riesen-Geheimnis darum gemacht.« Sicher, es habe Mitläufer gegeben, keine Frage. »Aber dieses Verbrechen ist nicht im Namen des deutschen Volkes passiert«, dozierte der AfD-Vordenker.
In einer Zeit, in der halb Deutschland die NSDAP-Mitgliederkartei durchforstet und Zehntausende plötzlich einen »Nazi-Opa« im Stammbuch entdecken, will Höcke den Leuten weismachen, dass die Mehrheit der Deutschen mit der Schreckensherrschaft des »Dritten Reiches« nichts am Hut hatte oder allenfalls untertänigst »mitgelaufen« ist. Gleichzeitig - auch das sagte er bei Köppel - sei Deutschland in seiner Geschichte noch nie so bedroht gewesen wie heute. (Implizit sagt er damit: auch in der NS-Zeit nicht.)
Hinzu kommt: Der ehemalige Gymnasiallehrer für Geschichte sagt solche Dinge nicht einfach so dahin. Es steckt bei ihm Kalkül dahinter; Unwissenheit als Rechtfertigungsgrund scheidet aus. Und wäre das die einzige problematische Aussage des AfD-Mannes, könnte man darüber hinwegsehen. Aber Höckes »Vorstrafenregister« diesbezüglich ist länger als eine Pythonschlange und der Punktekatalog eines Ferrari-fahrenden Alkoholikers in Flensburg zusammengenommen.

Die Parteiendemokratie des Grundgesetzes nannte Höcke vor Kurzem in einer Rede vor Anhängern in Dortmund im Februar »gefährlich«. Er betonte, die AfD sei »die letzte evolutionäre Chance« für Deutschland. Seine Bewegung, die AfD, habe einen »grundsätzlichen Erneuerungsauftrag« für den »gewucherten Parteienstaat«. Dann sagte er den Satz: »Dieser Staat muss von den Parteien weitestgehend befreit werden.«

[…]

Soviel kann man schon jetzt konstatieren: Björn Höcke hat viel aus der Geschichte gelernt, nur eben auf seine besondere Art und Weise. Auch er pflegt eine Erinnerungskultur. Denn wie sonst soll man seine Worte über die Parteien und über den Holocaust sonst interpretieren?
Ein Extremist will auch Höcke nicht sein, natürlich nicht, denn das ist verpönt. Noch zumindest. Aber wie ein Extremist handeln – revolutionär, radikal – will er doch. Er will die AfD zur Abrissbirne der Parteiendemokratie machen. Anders kann man seine Worte nicht interpretieren. Und er gibt es sogar offen zu.

[…]
Quelle: https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/wie-hoecke-die-afd-zur-abrissbirne-der-demokratie-machen-will/

Und zur Erinnerung:
Auch Joseph Goebbels, der NSDAP-Chefpropagandist, formulierte es einst so oder so ähnlich. »Der Klassen- und Parteienstaat gehört der Vergangenheit an, der Volksstaat ist im Werden. Die Sache der Nation muss wieder Sache des Volkes sein«, schrieb Goebbels 1933 in sein Tagebuch. Höcke dürfte es aufmerksam gelesen haben.
Genau 100 Jahre ist es jetzt her, dass sich die NSDAP anschickte, die Parteiendemokratie der Weimarer Republik von innen kaputtzuschlagen. 1923 hatte die Hitler-Partei es in München noch mit der Brechstange versucht - und war krachend gescheitert. Sie wurde aus Schaden klug und trat fortan zu Landtags- und Reichstagswahlen an, mit dem Versprechen, den Parteienstaat abzuschaffen. Sechseinhalb Jahre nach ihrem Weimarer Parteitag waren die Nazis am Ziel. Kurz nach ihrer Regierungsübernahme im Januar 1933 wurden alle anderen Parteien verboten.



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