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Guter Gott - Böser Gott

Guter Gott - Böser Gott

20.10.2009 um 21:04
Malajka schrieb:Warum sagst du mir sowas? Ich habe auch keine Angst, Gott kennt mein Herz und alles andere auch. Er weiß das der 91 Psalm mein tägliches Brot ist.
eben drum @Malajka
Kapitel 91
91,1 Wer im Schutz des Höchsten wohnt, bleibt im Schatten des Allmächtigen. 91,2 Ich sage zum HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, ich vertraue auf ihn! 91,3 Denn er errettet dich von der Schlinge des Vogelstellers, von der verderblichen Pest. 91,4 Mit seinen Schwingen deckt er dich, und du findest Zuflucht unter seinen Flügeln. Schild und Schutzwehr ist seine Treue. 91,5 Du fürchtest dich nicht vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der am Tag fliegt, 91,6 vor der Pest, die im Finstern umgeht, vor der Seuche, die am Mittag verwüstet. 91,7 Tausend fallen an deiner Seite, zehntausend an deiner Rechten - dich erreicht es nicht. 91,8 Nur schaust du es mit deinen Augen, und du siehst die Vergeltung an den Gottlosen. 91,9 Denn du [hast gesagt]: `Der HERR ist meine Zuflucht!; du hast den Höchsten zu deiner Wohnung gesetzt; 91,10 so begegnet dir kein Unglück, und keine Plage naht deinem Zelt. 91,11 Denn er bietet seine Engel für dich auf, dich zu bewahren auf allen deinen Wegen. 91,12 Auf den Händen tragen sie dich, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt. 91,13 Auf Löwen und Ottern trittst du, Junglöwen und Schlangen trittst du nieder. 91,14 `Weil er an mir hängt, will ich ihn erretten. Ich will ihn schützen, weil er meinen Namen kennt. 91,15 Er ruft mich an, und ich antworte ihm. Ich bin bei ihm in der Not. Ich befreie ihn und bringe ihn zu Ehren. 91,16 Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn mein Heil schauen.


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Guter Gott - Böser Gott

20.10.2009 um 21:17
@Niselprim

Oh, ich verstehe. Danke, du meinst es sicher gut mit mir. Ich mag die Söhne auch...

So, nun noch eine Frage bzgl. dem Anfang der Diskussion.

Du redest vom Dummkopf, welcher gegen uns arbeitet. Ich spreche von Menschen, welche nicht in der Lage sind von ihrem Ego runter zu steiegen, sich selbst und ihre Begierden zu hinterfragen usw.

Kannst du da eine Parallele finden? Oder sind wird da wieder bei guter Gott - böser Gott angelangt?

Ich meine Gott ist nicht böse. Er IST nur! Menschen haben das gemacht, in ihrer Gedankenlosigkeit. Immer über all die Jahre/Zeiten hinweg. Vielleicht ist es eine Prüfung, ich weiß ja nicht. Möglich wäre es...


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Guter Gott - Böser Gott

20.10.2009 um 21:28
Es kommt ersteinmal darauf an was man unter 'GOTT' versteht @Malajka
Ein Dummkopf ist jener, welcher nicht dazulernt ;)
So, gibt es nun Menschen, die beispielsweise aus Fehlern lernen können oder wollen und leider auch jene, welche nix lernen wollen oder sollen. Natürlich sind da auch jene, welche erst einmal auf sich selbst schaun, dann kommt laange nix und dann vielleicht noch jemand anders.
Sicher, ist der SCHÖPFER nicht böse und weil ER IST, sind wir und ist das Leben,
jedoch wird der Dummkopf sein Leben vergeuden! Sieht aus wie eine Prüfung und ist eine, und es werden nur Diejenigen überleben, welche vorbereitet sind - leider sind da auch Egoisten etc. mit bei, was aber beispielsweise bei Noah auch schon so war.


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Guter Gott - Böser Gott

20.10.2009 um 21:46
@Niselprim

Hab dein Profil gelesen. Jetzt versteh ich ein wenig mehr dein Ansinnen. Find ich gut deinen Weg und deine Suche und auch diesen Thread.

Ich glaub wir sehen viele Dinge sehr gleich. ;-) :-)

Du hast gesagt, gemeinsam sind wir stark. Ja, sag ich...

Für heute hab ich noch zum Nachdenken. Ich hab dir was schönes geschrieben. Mögest du auch unter seinen Schirm und Schild sein...

ER IST, WAR UND WIRD IMMER SEIN. Das ist die einzige Sicherheit, welche wir haben!

Gute Nacht...


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Guter Gott - Böser Gott

20.10.2009 um 21:55
@Malajka
23,1 Ein Psalm. Von David.
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. 23,2 Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern. 23,3 Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. 23,4 Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich. 23,5 Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. 23,6 Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich kehre zurück ins Haus des HERRN lebenslang.


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Guter Gott - Böser Gott

20.10.2009 um 22:08
@Niselprim

Wo "grün" und "Wasser" so nahe beieinander stehen, da ist der Autor oder sein inspirierter Schreiber eigentlich sicher - und deshalb sicher nicht von David, dem Mörder.

damkina


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cityofgod
ehemaliges Mitglied

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Guter Gott - Böser Gott

20.10.2009 um 23:40
Niselprim schrieb:23,3 Er erquickt meine Seele.
Quick, Quick! :D

Noch besser ist, wenn "erquicket" da steht.

Was für eine Erquickung! :D


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Guter Gott - Böser Gott

20.10.2009 um 23:47
Mach dich nicht unnötig Lustig @cityofgod. Ich finde dass "Erquickung, Erquicklich, Erquicken"... eine sehr schöne Ausdrucksform ist ! Ich mach mich auch nicht über eure islamisch-arabischen Ausrücke lustig...

Sie ist alt, wahrscheinlich von Luther übersetzt, aber Arabisch ist noch viel älter und hat auch was... :D


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cityofgod
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Guter Gott - Böser Gott

20.10.2009 um 23:50
@Fabiano

Ich mach mich positiv drüber lustig. :) Ich hab das Wort schon vor langer Zeit das erste Mal in der Bibel gelesen und fand es halt lustig, weil es sich eben lustig anhört. Aber das Wort an sich ist eigentlich sehr gut, denn es drückt eigentlich allein durch den Wortlaut sofort aus, was gemeint ist.
Das meine ich ernst!


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Guter Gott - Böser Gott

21.10.2009 um 00:01
Hat aber wirklich nix mit einem Quickie zutun :D Naja, gut, wenn es dich amüsiert... Ich finde es an sich nicht lustig, sondern einfach wirklich richtig schön. Irgendwie so in Richtung Quicklebendig - hat irgendwie etwas, finde ich.

@cityofgod


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cityofgod
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Guter Gott - Böser Gott

21.10.2009 um 00:09
@Fabiano

Ja, einfach ein erquickendes Wort. :)


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Guter Gott - Böser Gott

21.10.2009 um 04:09
Die Komik der obrigen Beiträge hat mich innerlich erschüttert, meine ich ernst :D hab laut gelacht in die Nacht. :D

snafu schrieb:
Bei jedem handwerk, was der Mensch tut, ist es die Linke Hand, welche das Ding haltet, was durch die Rechte bearbeitet wird. Verstehst Du?

Niselprim schrieb:
Jou @snafu Und wer ist die rechte Hand des Teufels?
Lieber @Niselprim , was für ein Teufel? :D
es geht um Raum und Zeit (Bewegung) .

Geburah ist die rechte Schulter,
Chesed ist die linke Schulter, wie beim Kreuzzeichen auch ersichtlich,
die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit Amun. ;)

Wenn der Lebensbaum auf den Menschen projiziert wird, ist die linke Säule des menschen rechte Seite. Die rechte Hand ist Geburah, die Hand der Tat, der bewegung. Die linke ist Chesed, die Hand des Räumlichen, welches das, was die Bewegung erfährt, (er)haltet.



Du willst wissen woher ich das hab, das ist ersichtlich aus den Schriften.
Es ist doch so, dass Jesus den Geist 'gebracht' hat. Und damit das irdische mit dem Himmlischen verbunden hat.

Er hat verbunden das untere (hebr. Mem, wasser ) mit dem oberen (Shin, Feuer Geist), er selbst ist in der Mitte ( Aleph Luft), zwischen Himmel und Erde. Links und rechts von ihm die beiden Diebe (-->Säulen Boaz und Jachin).
Es ist ein Bild des Lebensbaumes, welches in der Kreuzigungsszene vermittelt wird.

Die Schlange am Kreuz war es, welche die Menschen damals in der "Wüste" vor dem Tod rettete, welche Moses auf Anweisung Gottes ihnen zeigte. Wer auf die Schlange blickt, wird leben!
Christus ist auf diesem Kreuz der Erde, als Symbol des Heilers der Menschheit, der Geistbringer = Lichtbringer , Morgenstern. Das Feuer der Sonne ist gemeint.

Der lebensbaum ist auch der Caduceus. die Schlange deshalb der heiler.
Es ist gemeint, dies zu erkennen, und so in sich zu vereinen in einem Gedanken welcher all-es umfasst.
Dies ist eine gnostische Sichtweise, welche im moment des Schreibens meine ist.

Denn wenn Du vergleichst die Schlange im Paradies am lebensapfelbaum, welche Nechesh heisst und den gleichen Zahlenwert wie Messias hat, war genau jener Geistbringer, welcher damals schon den Menschen die Erkenntnis brachte. So wie Jesus, welcher dafür sogar am Kreuz (symbolisch für die Erde) gestorben ist, um eben diese Erkenntnis dem Menschen zu übermitteln. Zu erkennen, dass ES das Gleiche ist. Und diesen Frieden in sich Selbst und damit für Alle zu finden durch diese Erkenntnis, was die wahre Lehre war. Jesus wusste, dass Jhvh nicht der höchste Gott ist, deshalb nannte ihn auch nie so.


Nachdem Du bestreitest, dass Shin der Buchstabe des Feuers/Geists ist, wirst Du den Shin vllt nicht erfassen. ;)

ich denke Jesus Johannis waren ein geist , auch Bacchus und Dionyseus, und Simon Magus besonders, da er in jener Zeit lebte, und eine Frau hatte, die angeblich vorher Prostituierte war, was Maria Magdalena nachgesagt wurde. ich denke Jesus Christus ist ein Bewusstseinssprung der Menschheit, welches von den Nazoräern ausgehend, vllt war auch einer mit Namen Yeshua darunter, der menschheit eine Chance geboten hat/hätte, einen anderen Weg zu gehen. Die Templer hatten dies erkannt, und damit auch den Vatikan, deshalb mussten sie, und viele andere mit ihnen in den Scheiterhaufen brennen.


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Guter Gott - Böser Gott

21.10.2009 um 06:16
@snafu

"Du willst wissen woher ich das hab, das ist ersichtlich aus den Schriften."

Snafu, das ist keine seriöse Quellenangabe. Ich könnte Dir auch sagen, solche Sachen wie Du sie auftischst habe ICH von den Freimaurern. Ich war dort mal Mitglied und da gings auch immr nur um kabbalistisch und antike erklärte Zusammenhänge, ohne daß mir jemand sagen konnte WER diese Gedankengänge das erstemal zusammenbrachte, wo, welche Quelle für welche Aussprüche steht. Wenn ich Dir was zitiere, im Nachbarthread gehts um Gabri(el), dann kann ich Dir auch die entsprechende Keilschrifttafel aus dem Britischen Museum, mit genauer Nummer, zitieren, (oder sagen in welchem Buch, auf welcher Seite diese Nummer steht) und Du kannst dann nach London fahren und das dort kontrollieren, wenn Du willst. Das ist eine seriöse Quellenangabe und nicht "aus den Schriften"

damkina


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Guter Gott - Böser Gott

21.10.2009 um 08:42
@Malajka
Malajka schrieb:Christusbewußtsein ist für mich, durch Leid zum Heil! Auch hier sehe ich die Selbstverantwortung, sowie die Verantwortung für den Mitmensch. Erlösung hat mit Auflösung zu tun. Vorraussicht gehört auf jeden Fall dazu, doch ob es gleich Prophetie ist, weiß ich nicht. Jesu auch als Propheten zu sehen, ja geht schon.
Das ist was die röm. kath. Kirche erzählt. Durch Leid zum Heil.

Leider ist dieses Leben Leid doch im Glauben liegt die Hoffnung. Und man leidet weil man sich das sagen lässt. und diese Worte auf fruchtbaren Boden der eigenen Bestätigung fallen. Man leidet weil man die tausendjährige Lüge des Vatikan glaubt. Denn dieser Gott ist der Gott der Materie, welcher Leid und Blutopfer verlangt. jedoch nicht welcher Jesus seinen Vater nannte.

Nicht dieser istes welcher im Licht der Wahrheit die Wahrheit selbst ist.
Welcher unsichtbar unnennbar unbegreifbare energie im ewigen sein und nichtsein fliesst.

Das Leid ist deshalb das Leid, weil es im Herzen als Leid empfunden und auch so benannt wird. Und weil es ja auch das Heil verspricht. Wenn das Leid als 'das Sein' betrachtet wird, welches es zu verbessern gilt, gibt man diesem, (dem Leid,) ein neues gewand und damit eine chance sich zu wandeln. Im Innen wie im Aussen. Das Argument, dass es dann trotzdem da ist, kann man mit der Sichtder neuen Augen und der daraus folgenden notwendigen handlungen, beantworten.

Das Leid zu sehen und zu empfinden und trotzdem nicht daran zu zerbrechen, indem das allerinnerste Licht nicht davon berührt wird. Um im Zentrum zu bleiben und das Leid und die Emotionen und die Gedanken, worte, von der Mitte aus zu betrachten, dadurch in sich und im aussen zu erkennen, ist das Salzwasser und das Süsswasser, welches sich vermengt, jedoch nicht vermischt. was die wahre Lehre Jesus des Nazoräer ist, durch Erkenntnis das Leid /angst /Tod zu überwinden und auf Erden das (innere) Himmelreich zu betreten.

Die Lehre war wohl unbeliebt bei den Herrschern, da sie durch innere Freiheit auch äussere Freiheit und unabhängigkeit bedeutete, und dies lässt ein Volk schnell durchschauen, der Herrscher Absichten und Methoden ihrer Berreicherung. Darin waren sie sich im Laufe der jahrhunderte immer wieder einig. So wurde die wahre Erkenntnislehre unterdrückt, indem Jhvh als Vater von Jesus bezeichnet wurde. Der Gott der Materie, man siehts ja in der Welt. ;)


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Fabiano
ehemaliges Mitglied

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Guter Gott - Böser Gott

21.10.2009 um 12:02
Die christliche Theologie unterscheidet sich von der islamischen und der jüdischen Theologie schon und zwar eben genau durch diesen Satz, der es, wie ich meine, so ziemlich auf den Punkt bringt:

"Durch Leid zum Heil". Wobei einerseits das eigene Leiden der Menschen angesprochen ist - Und als Heil-land dann der Erlöser Jesus steht, der sagt: Kommet alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. - Andererseits aber im eigentlichen Sinne das Leiden des Jesus am Kreuz für uns angesprochen ist - Wieder als Erlösender Heiland, diesmal um uns durch Sein Leid zum Heil zu führen.

Während in der jüdischen und späteren islamischen Religion die Theologie es eher mit folgendem Satz so ziemlich auf den Punkt bringt:

"Durch Gehorsam zum Heil". Das ist der eigentliche große Unterschied ! In beiden Religionen, also im Judentum wie im Islam haben wir den Gott als Schöpfer und Gesetzgeber - Den Menschen als seine Geschöpfe bleibt im Grunde nichts anderes, als der Gehorsam, um zum Heil zu gelangen. Durch die Befolgung der göttlichen Weisungen erlangt man das Heil.

Ist es denn im Christentum anders? Wird da kein Gehorsam mehr gegenüber Gott gefordert? Kann da jeder machen was er will und trotzdem zum Heil gelangen? Das geht sicher nicht ! Auch Jesus, ich möchte sagen DIE Leitfigur des Christen(tums) betrachtet sich als Gehorsamer Erfüller des Willen Gottes ! Nicht Mein Wille geschehe, sondern Dein Wille geschehe, lehrt uns Jesus.

Woher also kommt der Wandel in der christlichen Religion von: Durch Gehorsam zum Heil - hin zu: Durch Leid zum Heil?

Wenn man im Leid ausschließlich eine Strafe Gottes sieht, für den Ungehorsam (Aber so kommt es zumindest oft rüber, wenn man das AT liest - und im Koran ist es nicht viel anders), dann kann man durch dieses Leid niemals zum Heil gelangen, im Gegenteil, dann wäre Leid lediglich ein Zeichen des Zornes Gottes und der Verdammung.

Das lässt sich aber nicht mit einem Gott der Liebe vereinbaren. Gott ist aber nicht Unbarmherzig, sondern Barmherzig, zumindest dann, wenn Reue erkennbar ist. Wann aber kann ein Mensch überhaupt so etwas wie Reue empfinden? Ein Mensch, der immer absolut Linientreu und Gehorsam gegenüber Gott lebt, wird das nicht kennen können. Aber solche Menschen gibt es nicht. Das ist eine Illusion. Wir alle sind schwach und fallen, manche wenig, andere öfter. Denn wir sind ja gerade nicht Vollkommen wie Gott Vollkommen ist.

Die Frage geht zurück bis zum ersten Menschen Adam - Und warum Gott da wohl einen Baum ins schöne Paradies gesetzt hat, im Voraus wissend, dass er die verbotene Frucht davon essen wird ! - Der erste Ungehorsam ! Das war ohnehin nur eine Frage der Zeit, nicht des ob Adam der Versuchung der Schlange widerstehen könne, sondern wann... Und ich denke, Gott wusste es und ließ es dennoch geschehen. - Aber warum?

Das Paradies ist dem Menschen von da ab genommen worden. Adam zeigte Reue, besagt, er bereute es, dass er ungehorsam war. Wer aber ging auf wen zuerst zu? Ging Adam reumütig zu Gott? Nein, das getraute er sich wahrscheinlich ob seiner Schuld nicht. Gott rief nach Adam: Adam wo bist du?

Natürlich wusste Gott, wo Adam war, aber es zeigt auf, dass Gott auf den Menschen zugeht, nach ihm fragt, ihn wieder aufrichtet - Weil der schuldig gewordene Mensch das von sich aus nicht kann ! Und dass ist kein Zeichen von Verdammung oder Bestrafung, sondern im Grunde das genaue Gegenteil.

Auch in Jesus kommt Gott sozusagen wieder zu den Menschen - Auch durch die vielen alten Propheten kommt Gott zu den Menschen, er wendet sich seinen Geschöpfen zu - Und nicht von ihnen ab, weil sie verkehrt leben ! Darin ist meines Erachtens schonmal die Liebe Gottes zu erkennen. Ein Schöpfer, der sich seiner Schöpfung und seinen Geschöpfen zuwendet, wird auch zugänglich und erfahrbar für die Menschen. Während ein Gott, welcher sich abwenden würde, kaum zugänglich für die Menschen wäre und würden sie noch so gehorsam leben...

Der zweite Punkt, den ich schon ansprach ist, dass nur ein Gefallener überhaupt in der Lage ist, Reue zu empfinden. Der Gerechte weiß nicht was das ist, weil er nie gefehlt hat und daher auch nichts bereuen kann. Gott wollte, dass der Mensch fällt ! Damit er das, was man Reue nennt, erfahren konnte. In dieser Situation allerdings erst ist dann durch die erneute Hinwendung Gottes zum Menschen und seiner Gnade, Erbarmung und Liebe auch dann wieder Umkehr möglich - Darin liegt das Heil. Denn ohne die Umkehr gäbe es kein Heil. Wenn jemand immer weiter in die falsche Richtung geht, wird er niemals ans Ziel kommen. Er kann aber nur zum Ziel kommen, wenn er umkehrt. Er würde aber von sich aus wahrscheinlich niemals umkehren, weil es ihm möglicherweise gar nicht bewusst ist, dass er genau in die falsche Richtung läuft. Nur durch den Fall, damit in der Erkenntnis und schließlich der Reue, ist Umkehren und wieder die richtige Richtung einschlagen überhaupt möglich.

So liegt im Leid (welches sich in erster Linie der Mensch selbst durch sein verkehrtes Handeln zuzieht) nicht die Strafe Gottes für seinen Ungehorsam, was gleichbedeutend wäre mit Gericht und Verurteilung, sondern die Chance und Möglichkeit der Erkenntnis, dass man Fehler gemacht hat (gesündigt hat) und damit ist auch die Möglichkeit des bereuens erst gegeben, welches einem überhaupt erst eine alsdann folgende Umkehr ermöglicht.

Dieses Leid ist in der Schöpfung vorgesehen, insofern beinhaltet es auch die Möglichkeit dadurch zum Heil zu gelangen, oder anders ausgedrückt, das Leid wäre ansonsten schon das Gericht selbst, das Urteil, die Strafe - Und eine Umkehr und damit Möglichkeit doch noch, eben trotz Leid, zum Heile zu gelangen, wäre unmöglich. Gott hat also eine Schöpfung zugelassen, ja sogar gewissermaßen gewollt, die das Leid mit beinhaltet. Aber eben nicht als Schlusspunkt für den Ungehorsam im Strafgericht, sondern als Möglichkeit zur Umkehr durch Reue. Darin liegt das Geheimnis des Leids. Das ist die süße Schuld, die Türen öffnen kann und trotz des Schuldig werdens, noch zum Heile führen kann. Ob der Mensch allerdings bereit zur Umkehr ist, ob er seine Fehler erkennt und bereut - Das obliegt der Willensfreiheit. Würde der Mensch trotz des Fallens, ohne Reue, ohne Erkenntnis wieder aufstehen und genauso in die falsche Richtung weiter gehen, dann kann er meiner Ansicht nach natürlich auch nicht zum Heil gelangen. Nur ist Gott auch da wieder sehr langmütig und geduldig und lässt den Menschen dann eben noch etliche Male öfter fallen, erkennen, bereuen und die Möglichkeit zur Umkehr. Gott gibt uns mehr als nur eine Chance - Es sind etliche, immer wieder neue.

Ich denke, es gibt zwei Wege zum Heil. Durch Gehorsam zu Heil ist genauso möglich, wie durch Leid zum Heil. Nur, wenn wir ehrlich sind, werden wir erkennen müssen, dass dieser absolute Gehorsam uns Menschen kaum möglich ist - Die wenigsten können diesen Weg tatsächlich gehen bis zum Schluss. Da bliebe dann für die Mehrheit ja nur das Gericht, die Strafe und Verdammnis wegen des Ungehorsams übrig? Und weil Gott eben nicht so ist und uns selbst da noch einen Weg zum Heil geschenkt hat, nämlich durch Leid zur Erkenntnis zu kommen und damit zur Reue und Umkehr, ist auch der Weg, durch Leid zum Heil genauso richtig und für die Mehrheit der Menschen wahrscheinlich auch letztlich der einzige Weg, denn was den Gehorsam angeht, naja - Da kann man nur sagen: Mehr oder Weniger, aber wohl in den allerseltensten Fällen Immer, Total, Vollkommen...?

Jesus hat zB. nicht verurteilt, als man ihm die Ehebrecherin herangeschleppt hat, in Erwartung, dass er eine Steinigung anordne, nach mosaischem Recht. Damit zeigte er den eigentlichen Sinn des Fallens, durch Erkenntnis zur Reue zu gelangen. Dies würde einem Menschen aber ja gar nichts mehr nützen, so er dann dennoch bestraft würde und der Tod als Frucht seines Ungehorsams sein Los wäre. Damit wird nur gerichtet und danach gäbe es keine Möglichkeit mehr, zur Umkehr. Durch Gnade allerdings bekommt diese Ehebrecherin eine Chance zur Umkehr. Sie wird nicht verurteilt - Und was gewesen ist, schreibt Jesus in den Sand, also es wird weggewischt und ist nicht mehr.

Aber, als er sie entlässt, sagt er auch: Und sündige hinfort nicht mehr. Ob sie es schaffte, wissen wir nicht - Niemand weiß dass. So wie der Mensch beschaffen ist, ist eher davon auszugehen, dass er immer wieder fällt. Nur ist im Fall, der das Leid beinhaltet, jedesmal immer auch eine neue Chance zur Erkenntnis, Reue und Umkehr enthalten. Das Leid selbst ist nicht das Heil, sondern das Unheil, welches sich der Mensch durch seinen Ungehorsam selbst zugefügt hat, aber in diesem Leid ist eben auch die Möglichkeit enthalten, auch das Heil wieder zu erlangen. Das hängt aber vom Menschen letztendlic selbst ab. Da ist der Mensch gefragt, zu antworten, wenn Gott den Menschen ruft und fragt: Adam, wo bist du? - Da sind wir gefordert, Gott eine Antwort zu geben !


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Guter Gott - Böser Gott

21.10.2009 um 15:40
@damkina
damkina schrieb:Ich könnte Dir auch sagen, solche Sachen wie Du sie auftischst habe ICH von den Freimaurern. Ich war dort mal Mitglied und da gings auch immr nur um kabbalistisch und antike erklärte Zusammenhänge, ohne daß mir jemand sagen konnte WER diese Gedankengänge das erstemal zusammenbrachte, wo, welche Quelle für welche Aussprüche steht.
Interessant.
Beschäftigen sich die FM also doch damit, obwohl es als unwichtig für die freimaurerische Arbeit bewertet wird. ^^

Es geht um die wahre Botschaft in den Schriften, welche man anhand der qabalistischen Struktur leichter ersehen kann. Denn die wahre Botschaft hat den Nachteil dass sie immer nur zu UMschreiben ist, jedoch niemals wirklich punktgenau in Worte gefasst werden kann. Da sie in ihrer Transzendenz keine Worte besitzt.

Die Gedankengänge gehen aus der Struktur und dem System der Qabalah hervor. welche, auf die Geschichten und Metapher der Schriften 'gelegt', oft erst deren wahren Sinn offenbaren. ;)


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Guter Gott - Böser Gott

21.10.2009 um 16:16
@snafu

"in den Schriften", sag doch endlich mal wo Du diese "Schriften" her hast, oder welche "Schriften" dies sind. Irgendwelche Esotherik-Bücher, oder wirklich alte originale Kabbala-Dokumente ? Du kannst doch nicht jedem glauben, der ein Buch über die Kabbala schreibt und seine Menungen und Ansichten dort mitvermischt und einbringt. Oder ist es Deine eigene Kabbalah ? Auch möglich, warum nicht, aber sags wenigstens und nicht nur aus undeffinierten "Schriften".

damkina


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Guter Gott - Böser Gott

21.10.2009 um 19:04
damkina schrieb:deshalb sicher nicht von David, dem Mörder
Für den einen Mord, hat nicht nur er bereits gebüßt @damkina
Fabiano schrieb:Irgendwie so in Richtung Quicklebendig - hat irgendwie etwas, finde ich.
Finde ich auch ;) @Fabiano
snafu schrieb:Du willst wissen woher ich das hab, das ist ersichtlich aus den Schriften.
Es ist doch so, dass Jesus den Geist 'gebracht' hat. Und damit das irdische mit dem Himmlischen verbunden hat.
Aus welchen Schriften? @snafu
Außerdem hat Jesus nicht den Geist gebracht!
Musst mir mal zeigen, wo Du diese Erkenntnis her hast!
snafu schrieb:Die Schlange am Kreuz war es, welche die Menschen damals in der "Wüste" vor dem Tod rettete, welche Moses auf Anweisung Gottes ihnen zeigte. Wer auf die Schlange blickt, wird leben!
Christus ist auf diesem Kreuz der Erde, als Symbol des Heilers der Menschheit, der Geistbringer = Lichtbringer , Morgenstern. Das Feuer der Sonne ist gemeint.
Da geht es um den Glauben daran! Und wo war die Schlange an einem Kreuz?
--> Nicht wieder alles durchnand bringen ;)
snafu schrieb:Der lebensbaum ist auch der Caduceus. die Schlange deshalb der heiler.
Es ist gemeint, dies zu erkennen, und so in sich zu vereinen in einem Gedanken welcher all-es umfasst.
Dies ist eine gnostische Sichtweise, welche im moment des Schreibens meine ist.
Hm...naja, ich kann das so nicht akzeptieren.
snafu schrieb:Die Templer hatten dies erkannt, und damit auch den Vatikan, deshalb mussten sie, und viele andere mit ihnen in den Scheiterhaufen brennen.
Ah ja - Freitag der Dreizehnte - die Templer wurden Beiseite geräumt,
damit kirchliche Institutionen ihren Platz einnehmen konnten.
Vom Glauben her, sind die Templer und der Vatikan nicht allzuweit auseinander ;)


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Guter Gott - Böser Gott

21.10.2009 um 19:55
@Niselprim
@damkina
mit den Schriften meine ich die Bibel, den Qur'an, die Apokryphen aus Nag-Hammadi, die egyptischen Schriften, die mesopotanischen Schriften, gnostische Texte, magische Schriften, das Buch des Henoch, alchimistische Bilder und Texte, und besonders auch die einsichten, welche die Buchstaben selbst vermitteln, auch in Form von Tarotkarten, sowie die Zahlen....usw.

Aus all diesen Geschichten dieser Schriften, kann man erkennen, dass es eigentlich dieses System ist, welches seit Jahrtausenden in immer anderer Verpackung weitergegeben wird. Das System der Qabalah, und die Bedeutung ihrer Buchstaben.

Und damit kann man auch erkennen, dass es in Wirklichkeit um Erkenntnis geht, und nicht durch Leid ins Heil, wie die Kirche und der Vatikan sie glauben lassen, sondern durch Erkenntnis ins Heil. ;)

Alte originale qabalahdokumente, hätte ich auch gerne :D Obwohl viele der alchimistischen bilder dies aussagen
Doch, denke ich, haben die meisten Qabalisten ihre eigene Qabalah im Kopf, das heisst, sie behängen ihren Lebensbaum ganz individuell und doch nach einem System mit ihren Wissen und Erfahrungen.


Weshalb hat Jesus nicht den Geist gebracht? @Niselprim Was war das denn zu Pfingsten?
jesus hat den Geist, den göttlichen Spirit auf die Erde in die Herzen der Menschen gebracht und darin verbunden. Zumindest versuchte er es. ;)
Leider wurde er ja bis heute nicht so richtig verstanden.
Du kannst dies auch an dem Namen erkennen. JHVH = JHShVH. Jeshova.
Das Shin als Buchstabe des Feuers/Geistes, als fünftes Element, als Akasha, in der Mitte von Jhvh.


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21.10.2009 um 20:06
snafu schrieb:Weshalb hat Jesus nicht den Geist gebracht? @Niselprim Was war das denn zu Pfingsten?
Sorry @snafu Zeig Du auf, wo das steht, dass Jesus den HEILIGEN GEIST gebracht hat :)


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