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Guter Gott - Böser Gott

Guter Gott - Böser Gott

18.03.2010 um 23:02
@Fritzi
Fritzi schrieb:Die Kirche beruft sich auf die Abendmahlszene, bei der Jesus sagte: DAS IST MEIN FLEISCH und DAS IST MEIN BLUT.
Ist dir bewusst, dass damit JESUS (symbolisch) IMMER wieder neu gekreuzigt wird?


Wir sollen das Brot brechen zu SEINEM Gedenken.....ja.....


aber worüber wir uns freuen können, ist die Wiederaufstehung....


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Guter Gott - Böser Gott

18.03.2010 um 23:04
Schön, dass Du so wissbegierig bist @Über-Ich
Nur kann ich Deinen Durst nicht stillen - deshalb etwas von Johannes:

Gespräch mit der Samariterin.
Kapitel 4
4,1 Als nun der Herr erkannte, daß die Pharisäer gehört hatten, daß Jesus mehr Jünger mache und taufe als Johannes 4,2 - obgleich Jesus selbst nicht taufte, sondern seine Jünger -, 4,3 verließ er Judäa und zog wieder nach Galiläa. 4,4 Er mußte aber durch Samaria ziehen. 4,5 Er kommt nun in eine Stadt Samarias, genannt Sychar, nahe bei dem Feld, das Jakob seinem Sohn Joseph gab. 4,6 Es war aber dort eine Quelle Jakobs. Jesus nun, ermüdet von der Reise, setzte sich ohne weiteres an die Quelle nieder. Es war um die sechste Stunde. 4,7 Da kommt eine Frau aus Samaria, Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! 4,8 - Denn seine Jünger waren weggegangen in die Stadt, um Speise zu kaufen. - 4,9 Die samaritische Frau spricht nun zu ihm: Wie bittest du, der du ein Jude bist, von mir zu trinken, die ich eine samaritische Frau bin? - Denn die Juden verkehren nicht mit den Samaritern. - 4,10 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du die Gabe Gottes kennen würdest und wer es ist, der zu dir spricht: Gib mir zu trinken, so hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. 4,11 Sie spricht zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief. Woher hast du denn das lebendige Wasser? 4,12 Du bist doch nicht größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gab, und er selbst trank daraus und seine Söhne und sein Vieh? 4,13 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten; 4,14 wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt. 4,15 Die Frau spricht zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit mich nicht dürste und ich nicht hierher komme, um zu schöpfen. 4,16 Jesus spricht zu ihr: Geh hin, rufe deinen Mann und komm hierher! 4,17 Die Frau antwortete und sprach: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann; 4,18 denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann; hierin hast du wahr geredet. 4,19 Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, daß du ein Prophet bist. 4,20 Unsere Väter haben auf diesem Berg angebetet, und ihr sagt, daß in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse. 4,21 Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, da ihr weder auf diesem Berg, noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. 4,22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus den Juden. 4,23 Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten. 4,25 Die Frau spricht zu ihm: Ich weiß, daß der Messias kommt, der Christus genannt wird; wenn jener kommt, wird er uns alles verkündigen. 4,26 Jesus spricht zu ihr: Ich bin}s, der mit dir redet.
Folgen des Gesprächs mit der Samariterin:.
4,27 Glaube der Samariter - Vom Erntefeld Gottes
Und darüber kamen seine Jünger und wunderten sich, daß er mit einer Frau redete. Dennoch sagte niemand: Was suchst du? oder: Was redest du mit ihr? 4,28 Die Frau nun ließ ihren Wasserkrug stehen und ging weg in die Stadt und sagt zu den Leuten: 4,29 Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe; dieser ist doch nicht etwa der Christus? 4,30 Sie gingen zu der Stadt hinaus und kamen zu ihm.

4,31 In der Zwischenzeit baten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iß! 4,32 Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt. 4,33 Da sprachen die Jünger zueinander: Hat ihm wohl jemand zu essen gebracht? 4,34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe. 4,35 Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate, und die Ernte kommt? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und schaut die Felder an, denn sie sind schon weiß zur Ernte. 4,36 Der da erntet, empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit beide, der da sät und der da erntet, sich zugleich freuen. 4,37 Denn hierin ist der Spruch wahr: Ein anderer ist es, der da sät, und ein anderer, der da erntet. 4,38 Ich habe euch gesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.

4,39 Aus jener Stadt aber glaubten viele von den Samaritern an ihn um des Wortes der Frau willen, die bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. 4,40 Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb dort zwei Tage. 4,41 Und noch viel mehr [Leute] glaubten um seines Wortes willen; 4,42 und sie sagten zu der Frau: Wir glauben nicht mehr um deines Redens willen, denn wir selbst haben gehört und wissen, daß dieser wahrhaftig der Heiland der Welt ist.



Denk mal drüber nach und nimm die Aussagen wörtlich und zweideutig :)
Fritzi schrieb:DAS IST WIRKLICH EINE SACHE DES GLAUBENS, auch für Gläubige nicht einfach.
GOTT offenbart sich den Unverständigen ;) @Fritzi


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Guter Gott - Böser Gott

18.03.2010 um 23:08
@Über-Ich
Aber wie kann man sich denn dann orientieren, die Bibel in der Hand, ...

wie ich schon sagte, ich bin kein Theologe.
Aber ich denke, man glaubt einfach, oder man hinterfragt; jeder hat schließlich einen gesunden Menschenverstand (mehr oder weniger ;)).

Beispiel, was mir gerade einfällt: die Stelle, in welcher ein großer Fisch den ? verschluckt und nach einigen Tagen wieder ausspuckt. Da so etwas ja nicht möglich ist (Mensch wäre verdaut oder erstickt ) nehme ich das als Lehrgeschichte. Kann mich jetzt nicht weiter an die Geschichte erinnern und also auch nichts weiter dazu sagen. War nur als kleines Beispiel gedacht.


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18.03.2010 um 23:09
@Fritzi
der Ausspruch das ist mein Blut und Fleisch esset es, ist so gemeint wir sollen die Lehre Christi uns so verinnerlichen, als wenn es Blut (Leben) und Fleisch (Erhalt) wäre.
Es ist eine idiomesierte metapher.


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18.03.2010 um 23:11
@Niselprim
für deine Mühe danke ich dir.
Allerdings muss ich mich doch entscheiden, ob ich es a) wörtlich oder b) zweideutig nehme? Beides geht doch nicht- oder stehe ich auf "der Leitung"?
Ich lese den Text und sinniere, doch führt es mich zu keiner Antwort.

Ich gebe mich aber gern damit zufrieden, dass es eine Sache des Glaubens ist, wie @Fritzi
schreibt- und damit also doch letztlich eine Symbolik. Aus der Hostie (Weizenmehl und Wasser) wird bei denen, die zu glauben verstehen, Fleisch.


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Über-Ich
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18.03.2010 um 23:12
@fantasmagorica
lt. katholischer Kirchenlehre ist es eben keine Metapher...wenngleich ich, falls dies deine Auffassung ist, zustimme.


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18.03.2010 um 23:14
@Über-Ich,
ich da auch was vom Hören und Sagen mitbekommen ,dass es so sei.


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18.03.2010 um 23:21
@fantasmagorica
nein, Du Ungläubiger, nein! :)


@Über-Ich

denkst du also, wenn du die Hostie bekommst, du isst Fleisch?

nein, so ist das nicht. Hier wird es persönlich, trotzdem antworte ich:

ich habe überhaupt nicht das Gefühl von "Fleisch essen und Blut trinken". Sondern ich empfinde eher ein Gefühl von "Vereinigung, Verinnerlichung". Das kann man wohl nur nachempfinden, wenn man glaubt. Es ist ein Gefühl von Gnade, daß der große allmächtige Schöpfer Gott (Jesus ist ja auch Gott) uns so liebt, daß er in der Gestalt der Hostie sich mit uns verbindet, um so in unserem Erdenleben uns nahe zu sein.
Aber bitte, ich möchte nicht den Missionar spielen, Gläubige gehören ja hier für einige sowieso in den Bereich der heuchlerischen Narren.

JEDER SOLL GLAUBEN WAS ER DENKT und nicht versuchen, andere zu seinem Glauben oder Unglauben zu bekehren.


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18.03.2010 um 23:25
@Fritzi,
"JEDER SOLL GLAUBEN WAS ER DENKT und nicht versuchen, andere zu seinem Glauben oder Unglauben zu bekehren."
Nana.




Mt 28,19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
Mk 16,15 Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.
Vergess nicht den Auftrag, oder willst du zum Petrus werde, ehe der Hahn dreimal Krähte


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18.03.2010 um 23:28
@Über-Ich

@Niselprim
hat das Gespräch mit den Samaritern wunderbar herausgesucht!
Das kannst Du wirklich eindeutig und zweideutig nehmen. z.B. Abschn. 4,31 mal so herausgepickt.


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Über-Ich
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18.03.2010 um 23:29
Ich bedanke mich für die Mühe, @Fritzi, sehe aber, dass da immer noch zwei unterschiedliche Dinge erfahren werden. Wie dem auch sei- vielleicht hat ja die römisch- katholische Kirche mittlerweile auch Abstand von diesem Grundsatz genommen- ich weiss es nicht.
Ich werde aber gern einmal versuchen, einen Theologen dazu zu fragen.


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Über-Ich
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18.03.2010 um 23:30
@Fritzi
entweder
eindeutig
oder
zweideutig-

was denn nun?
*grübel*


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Guter Gott - Böser Gott

18.03.2010 um 23:31
@fantasmagorica
ok, aber ich halte nichts von ZWINGENDER Bekehrung, so wie es leider so oft geschah und noch heute wieder geschieht.


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Guter Gott - Böser Gott

18.03.2010 um 23:37
@Über-Ich
sorry, ich habe mich wohl ungeschickt ausgeddrückt. Ich meine, daß gerade in dem von mir rausgepickten Abschnitt "Hintergedanken" vorhanden sind. Ich weiß nicht, wie ich es sonst ausdrücken soll.
Und zum Thema Hostie noch einmal: ich betonte ja, daß diese Gedanken alleine auf meinem Mist gewachsen sind und nicht die offizielle Meinung der Kirche ist. Die sagt ja DAS IST ...


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18.03.2010 um 23:38
@Fritzi,
zwingen soll man niemand, die Gute Botschaft soll jeder Kreatur auf Erden verkündet werden
und noch was
Jeder kann Gott so verehren wie es ihm sein Gewissen eingibt.
Das heisst aber nicht ,dass einer sagen darf ,dass es keinen Gott gäbe,denn dazu müsste er es beweisen.


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Über-Ich
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18.03.2010 um 23:42
@fantasmagorica
wie soll man etwas beweisen, was nicht ist?


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18.03.2010 um 23:48
@Über-Ich ,
dann soll man auch nicht Behaupten .


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Über-Ich
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18.03.2010 um 23:49
@fantasmagorica
Gleiches tust aber auch du, wenn du sagst, es gibt Gott. Korrekt?


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18.03.2010 um 23:53
@Über-Ich,
ich Glaube.
Eins der zehn gebote sagt:Du sollst nicht Lügen.

Wenn einer etwas behauptet was er nicht weis ,lügt er.


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Über-Ich
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Guter Gott - Böser Gott

18.03.2010 um 23:54
Einverstanden.
Einer behauptet etwas, was er nicht weiss. Also lügt er.
Du glaubst. Glaube ist nicht Wissen. Also weisst du nicht.

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