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Islam - Eine friedliche Religion?

7.917 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Islam

Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:08
@Altägypter
Ja zum größteil.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:11
@Helion
Und hast du da irgendwo Begriffe wie "Liebe", "Weisheit" oder sonst irgend etwas Lebensbejahendes entdeckt? Vielleicht hübsche Gedichte oder so etwas?

Selbst das Alte Testament kann mehr aufbieten. Der Koran ist da absolut seelenlos.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:25
@Altägypter
Explizite Begriffsnennung oder reicht auch ein Text aus dem man diese Begriffe Schlussfolgern kann?

Sure 2, 269:
... Er gibt Weisheit, wem Er will; und wem Weisheit gegeben wurde, dem wurde da viel Gutes gegeben. Aber nur diejenigen bedenken, die Verstand besitzen. ...
Sure 3, 48:
... Und Er wird ihn die Schrift, die Weisheit, die Thora und das Evangelium lehren. ...
so auf die schnelle habe ich zwar keine explizit genannte "Liebe" gefunden aber z. B. sollten diese Suren hier durchaus auf Liebe Schlussfolgern:
"Und es gehört zu seinen Zeichen, dass Er aus euch selber Gattinnen erschuf, auf dass ihr Frieden bei Ihnen findet; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt." (30:21)

"Sie (eure Frauen) sind wie ein Gewand für euch und ihr seid (wie) ein Gewand für sie."(2:187)
Das sind alles natürlich Übersetzungen, ob diese Begriffe im Arabischen das Gleiche aussagen (was ich aber stark davon ausgehe) müsste man noch überprüfen.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:26
Altägypter schrieb:Du hast das Grundproblem nicht verstanden. Keine Religion redet dauernd von Krieg und Gewalt, mit einer einzigen Ausnahme: Der Koran! Da kommt dauernd Krieg und Gewalt vor. Ganz egal ob das jetzt aus Gründen des Angriffs oder der Verteidigung geschieht.
Der Koran hat nichts anderes als eine Erkenntnis im Bezug auf Krieg, das er scheinbar egal zu welcher Zeit, in welcher Region und in welchem Zusammenhang auch immer, leider immer ein Begleiter sein wird solange die Menschen sich von ihrem Ego leiten lassen. Der Koran ist so ehrlich das er das auch thematisiert aber da du den Koran weder im Zusammenhang gelesen hast (und ich merke wenn jemand vorgibt ihn gelesen zu haben aber entweder lügt oder ihn völlig ohne Zusammenhang gelesen hat, so mal nebenbei).

Dann wird auch klar das du den Koran mit einem Imperativ verbindest. Der Koran ist aber kein Buch von Befehlen und man MUSS ihn mit Herz und Verstand lesen. Und wenn du das nicht kannst, dann offenbart sich nur dein wahres Wesen und du bist es der sich in einem inneren Krieg beim Lesen befindet. Dein Ego ist dann im Selbstschutzmodus und greift das an was es nicht versteht oder spürt. Den gleichen Fehler machen auch die Islamisten, wie auch die Islamhassen. Beide sind auf dem Holzpfad und bauen ihre Gebäude ohne Fundament.

Die Bibel ist weit mehr von Gewalt und Exzessen geprägt als der Koran. Und in der Thora ist Gott ein rachsüchtiges Wesen. Im Islam ist Gott barmherzig.

Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
Lob sei Gott
dem Herrn der Welten,
dem barmherzigen Erbarmer,
dem Herrscher des Gerichtstages.
Dir dienen wir, Dich rufen wir um Hilfe an:
Führe uns den geraden Weg,
den Weg derer, denen du Gnade erwiesen hast,
und nicht derer, die Gegenstand des Zorns sind
und in die Irre gehen. (Sure 1)

"Euer Herr hat sich zur Barmherzigkeit verpflichtet. Wenn (demnach) einer von euch in Unwissenheit Böses tut und dann später umkehrt und sich bessert (findet er Gnade). Gott ist barm­herzig und bereit zu vergeben" (Sure 6,54).


Auch interessant:
Die Barmherzigkeit Gottes ist kein Freibrief für verwerfliches Handeln - das stellt die Rede vom Gericht klar. Die Barmherzigkeit gibt den Menschen erst die Chance, nach Gerechtigkeit, Gegenseitigkeit und Solidarität sowie nach der Verehrung des einen Gottes zu streben. Das ist die dankbare Antwort von Menschen auf das Entgegenkommen Gottes - bei allen Fehlern, die Menschen begehen. Diese Einsicht in die Güte Gottes verbindet den Islam mit dem Judentum und dem Christentum.

Die Bibel spricht immer wieder von Gottes Barmherzigkeit. In Hosea 11 kehrt sich gerade angesichts des Elends des sündigen Volkes das Innerste Gottes um und seine Barmherzigkeit siegt gegenüber aller Gerechtigkeit „denn Gott bin ich, nicht Mann“, so die wörtliche Übersetzung von Hos 11,9. „Der Herr ist gnädig und barmherzig“ betet der Psalmist in Ps 111,4 ganz ähnlich der basmala.

Auch die Reaktion des barmherzigen Vaters im Lukasevangelium (Lk 15) auf den Anblick des verloren geglaubten Sohnes wird mit einem nur hier gebrauchten griechischen Wort geschildert, das auf den Ursprung der Barmherzigkeit zurückgreift: seine Eingeweide kehren sich um vor Mitleid! Sehr interessant ist, dass nicht barmherzig sein nur von Menschen, nie aber von Gott ausgesagt wird. Der Glaube an die Barmherzigkeit des einen Gottes verbindet also die drei monotheistischen Religionen in ihrem Kernbereich. Angesichts dieser Aussage kann es ruhig in Gottes Hände gelegt werden, die unterschiedlichen gläubigen Antworten anzunehmen.

Dr. Ulrike Bechmann ist katholische Theologin und Islamwissenschaftlerin
http://www.al-sakina.de/inhalt/artikel/amg/bechm/bechm.html
Tankster schrieb:Dieser Mirza sah sich als Prophet, Messias und und und..... geh das mal einem Moslem sagen das da einer ist der sich selber zum Propheten ernannt hat....
JEDER wird zum Propheten sobald man Erkenntnisse teilt. Das ist doch der Witz an der Sache und das müssen Muslime und Nichtmuslime gleichermaßen verstehen.
Tankster schrieb:Die räpresentieren nicht den gesamten Islam... das ist eine kleine Gemeinschaft verglichen mit dem Rest der Muslime. Sie verfolgen einen friedlichen und fortschrittlichen Islam, stimmt. Aber das ist eine kleine Splittergruppe die den Koran auf seine Art und Weise auslegt... Klar verfolgt man die in den "westlichen" Länder nicht... die interessieren keinen...
Du machst einen Fehler und denkst über den Islam als etwas kollektivistisches wie es z.B. in Saudi Arabien als Ideologie mit der Nation verbunden wurde aber gänzlich den spirituellen Aspekt vergisst. Der Islam ist und war niemals homogener Natur in seiner Auslegung. Da besteht Vielfalt und das es keinen Zwang im Glauben geben soll, muss man bedenken das alle einen kollektivistischen Glauben predigen im Widerspruch zum Koran leben/stehen. Die Ahmadyyia ist also durchaus ein sehr wichtiger Vertreter die weltoffen sind und erkennen das Menschen eben nicht in eine Schublade passen.
Das ganze Prinzip der Demokratie basiert auf Zwang - Wer sich der Entscheidung der Mehrheit unterordnet ist Frei und wer nicht der ist ein Feind der Demokratie (Stillschweigend).

Aber das heißt nicht das jeder der gegen Demokratie ist bekämpft wird (was aber in unserer Welt durchaus passiert), genauso ist es mit dem Islam, weil jemand kein Muslim ist heißt es nicht das derjenige bekämpft werden muss. Es werden aber durchaus Verhaltensregeln aufgestellt.

Es kommt also auf den Betrachter an. Alle ist irgendwie relativ.
Absolut richtig erkannt und man darf bei der Demokratie nicht vergessen das da auch immer mal ein Hitler durch unkoschere Mittel an die Macht kommen kann, oder ein Bush oder oder oder. Verfällt die Demokratie in eine Plutokratie oder eine manipulierbare Struktur wird es immer die gleichen Fehler geben die sich in der Geschichte wiederholen. Daher bin ich auch für eine Dezentralisierung der politischen Macht und des Finanzsektors.

Außerdem manche Demokraten messen mit zweierlei Maß und dulden auch solche Parteien wie NPD und AfD auch wenn diese in ihren Grundzügen demokratiefeindlich sind. Es ist also wirklich etwas im Zwiespalt mit der Demokratie, besonders wenn das Volk zu blöd ist politische Sachverhalte zu verstehen und einfach nur aus Gewohnheit oder Protest irgendwelche Parteien wählt und damit auch jede Verantwortung an andere Instanzen abgibt, sich denn aber wieder wundert wenn die auch nur Mist bauen.
Altägypter schrieb:Und hast du da irgendwo Begriffe wie "Liebe", "Weisheit" oder sonst irgend etwas Lebensbejahendes entdeckt? Vielleicht hübsche Gedichte oder so etwas?
Der ganze Koran ist wie ein reines Gedicht, voller Lyrik und Allegorien. Ich glaube langsam du hast eine echt verkorkste Übersetzung gelesen! Außerdem kann man den Koran auch gesungen mehr mit dem Herz "verstehen"/fühlen:

http://www.youtube.com/watch?v=rKuN649N4Mo
Altägypter schrieb:Der Koran ist da absolut seelenlos.
Ich würde sagen du bist nen ziemlich seelenloser, rechts/konservativer verbitterter Mensch und hast absolut nichts verstanden, du bist nicht besser als die ganzen Islamhasser und Fundamentalisten die ihrem Ego behaftet sind. Es macht absolut keinen Sinn mit dir da weiter zu schreiben da du nicht offen bist für einen Dialog.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:33
@All

Ich werde das Thema nun für mich ruhen lassen, denn ich will meine Schreibarbeit nicht an die Ignoranten richten, sondern an die mit einem offenen Herz und Verstand. Jeder weitere Punkt ohne den Koran mal wirklich gänzlich unbefangen, in Ruhe und mit Verstand und Herz gelesen zu haben führt nur zu den ständigen Wiederholungen und beide Seiten bleiben unnachgiebig und beharrlich in ihrem Weltbild.

Der Islam ist mehr als nur das was man im arabischen Raum sehen kann, es ist eine universelle Erkenntnis die die Spezies Mensch betrifft, nicht mehr und nicht weniger. Einfach eine Besinnung zu Gott oder einfach nur zur Ganzheitlichkeit und Kausalität im Leben eines jeden einzelnen.

Gute Nacht!


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:35
@Helion
Also enthält der Koran keine einzige Weisheit. Die Liebe wird allenfalls indirekt erwähnt (auch nicht wirklich). Der Koran geht also nicht auf diese wesentlichen Dinge ein, die die meisten anderen Religionen dieser Welt so hoch schätzen und für den Menschen immanent wichtig sind. Dafür geht der Koran sehr viel auf Krieg, Sklaverei, Hölle und Strafe Gottes und so was ein. Welchen Wert soll man einer solchen Schrift zuschreiben?

@cRAwler23
Fasse dich bitte etwas kürzer, ich habe keine Lust auf dieses Propagandazeugs. Erbarmen Gottes bedeutet letztlich, du kannst froh sein, dass ich dich nicht gleich dem Erdboden gleichmache, wenn du nicht genau tust was ich dir befehle. Das ist das Problem im Islam, der Muslim bringt nichts zu Stande, weil er dauernd Angst hat, Allahs Regeln zu brechen.
cRAwler23 schrieb:Ich werde das Thema nun für mich ruhen lassen, denn ich will meine Schreibarbeit nicht an die Ignoranten richten
Naja, auch gut. Jetzt wo du mal richtig Gegenwind bekommst ziehste den Schwanz ein.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:43
@Altägypter
Altägypter schrieb:Also enthält der Koran keine einzige Weisheit. Die Liebe wird allenfalls indirekt erwähnt (auch nicht wirklich).
Wie wäre es den wenn du mal anfängst wissenschaftlich zu arbeiten? Arbeitsweisen, Methoden und Techniken der Wissenschaft kann man sich immer zunutze machen. Dann würdest du auch nicht gleich einfach mal behaupten das der Koran "keine einzige Weisheit" enthält oder von Liebe keine Rede ist. Den, wie ich schon sagte, ich habe einfach schnell gegooglte, weil Google mir nur sehr wenige bis kaum eine Antwort liefern konnte, heißt das nicht das Liebe und/oder Weiheit im Koran nicht auftaucht, dazu müsste sich jemand die Mühe machen, eine entsprechende Statistik aufzubereiten.
Und damit komme ich auch schon zu meiner Forderung, empirisch zu beweisen das
1. der Koran "keine einzige Weisheit" enthält und 2. Liebe im Koran nicht behandelt wird.

Nebenbei kannst du dann, was wichtig ist, das Verhältnis beweisen, indem du auch aufzeigst zu wie viel Prozent sich der Koran mit
Altägypter schrieb:Dafür geht der Koran sehr viel auf Krieg, Sklaverei, Hölle und Strafe Gottes und so was ein.
beschäftigt. Aber zuvor solltest du noch definieren was du mit "sehr viel" meinst, also eine konkrete Größe angibst, damit nicht alles so relativ wirkt bzw. ist (den dann könnte man nach belieben manipulieren).


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:45
@Helion
Es haben sich schon ganz andere mit dem Koran beschäftigt. Glaubst du wirklich dass meine Erkenntnisse neu sind?


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:46
@Altägypter
Na wenn es andere vor dir schon getan haben, kannst du sicher diese Quellen nennen. Ich sage ja nicht das du die Statistik selbst erstellen MUSST, es reicht ja wenn du mir seriöse Quellen lieferst, die deine "Erkenntnisse" fundieren.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:48
@Altägypter
Du polarisierst, wenn der Koran seelenlos ist, dann ist es die Bibel ebenso, da steht auch das gleiche drin - oh Wunder, man vergleiche einfach mal einige Suren und Stellen des AT, reicht aus.

Die Erkenntnisse von Mohamed stammen vom Christentum, zunächst war er Christ und studierte die Quellen sehr genau.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:49
@Helion
Da muss ich dir leider sagen, beschäftige dich selbst mit dieser Materie. Wenn ich dir Quellen nennen würde, würdest du mit mir über diese Quellen streiten wollen. Darauf habe ich keine Lust, denn so wichtig ist mir das ganze Thema im Grunde nicht. Also, forsche selbst! Wenn du mir nicht glaubst, dann lass es halt bleiben.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:51
@Altägypter
Glauben und Wissen. Da ist der springede Punkt. Du schreibst so als ob du 100%ig sicher bist mit deinen Behauptungen, so als ob die klare Beweise vorliegen die deine Behauptungen stützen. Dem ist offensichtlich nicht so. Also bleiben wir dabei, das du GLAUBST das im Koran von Weisheit und Liebe nicht gesprochen wird.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:51
@mitras
Das AT ist auch keine Lektüre die den Menschen wirklich viel bringt. Bei den Psalmen hat es wenigstens das eine oder andere wirklich weise.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:55
@Altägypter
Altägypter schrieb:Da muss ich dir leider sagen, beschäftige dich selbst mit dieser Materie. Wenn ich dir Quellen nennen würde, würdest du mit mir über diese Quellen streiten wollen.
Warum soll ich mich um die Quellen streiten wollen? Solange sie wissenschaftlichen Arbeitsmethoden entsprechen, was in solch einer, ich sage mal einfachen Aufgabe, nicht all zu sehr schwer sein sollte, gibt es keinen Grund über solches zu "streiten". Interssant, ist das du "streiten" erwähnst, meinst aber sicher diskutieren oder? Den das tue ich im Moment, streiten ist mir fern.

Selbstverständlich kann ich mich auch selbst mit der Materie beschäftigen und deine Behauptung widerlegen oder bestätigen. Aber dazu fehlt mir die Zeit. Dachte halt das du da empirische Belege hast und uns daran teilhaben lässt.

Das du in der Beweispflicht stehst sollte dir dennoch klar sein. Aber ich lasse es mal gut sein.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 23:55
@Altägypter
Mag sein, aber du polarisierst trotzdem, auch wenn ich @cRAwler23 nicht gänzlich recht gebe.

Es gibt auch Positives im Islam, dieser lehrt an vielen Stellen die Barmherzigkeit gegen die Armen - darum kommt er ja in der armen Bevölkerung auch so gut an und dient als Rekrutierungsinstrument.

Es gibt eben nicht ein und das gleiche Verständnis, darum gibts auch nicht ein und denselben Islam, du hast nur deine Exegese.


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libertarian
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Islam - Eine friedliche Religion?

28.10.2014 um 14:32
@cRAwler23
Klar, die Parsen (Zarathustrier) waren vom Islam und seinem Verteidigungseinmarsch nach Persien so begeistert und haben damit gleich so harmoniert, dass sie ihr früheres kulturelles Erbe ganz von alleine aufgaben, anfingen, Arabisch sprechen zu wollen, wie es die Imperialisten geboten, und deswegen auch nach und nach ihre letzten Reste nach Indien auswanderten. Ernsthaft: Weisst du eigentlich, was die Parsen dort teils für eine Leidensgeschichte durchgemacht haben? Über die konkreten Ausmaße dessen möchte ich jetzt einfach hier mal nicht schreiben. Aber man sollte sowas auch nicht leugnen, denn das wäre auch so, als würde man so tun, als hätten etwa die Juden nie die Leiden durchmachen müssen. Bei den Parsen war es ganz ähnlich und die Leidensgeschichte spielt meines Wissens ähnlich wie bei den Juden eine zentrale Rolle.

Schau' dir doch auch mal deinen Link zur sogenannten Blütezeit des Islams genauer an. Ich möchte hier jetzt ehrlich gesagt nicht auf Feinheiten all dessen eingehen, wie etwa, dass es eigentlich ein Anschluss und eine islamisierte Version der Vorarbeit des vorislamischen Herrschers Chosrau II. gewesen sein könnte, der kurz davor gestürzt wurde, es derweil eine Zeit umayyadischer Herrschaft gab, bis dann erst die Abbasiden sich dem vorislamischen Erbe wirklich anglichen und es wieder belebten. Man kann hier jetzt auch einfach nur schnell streifen, dass Chosrau II. Verbindungen gerade zu Indien und Byzanz (Syrischer Raum vor allem) pflegte, welche gerade sogenanntes indisches Wissen (Mathematik, Zahlen, Epen, Astronomie vor allem) und sogenanntes aus Byzanz transformierten (Griechische Philosophie, Alchemie und Medizin vor allem) und sich hierbei darum viele Fragen ergeben. Berechtigte Fragen sind da etwa:

1. Warum soll Wissen überhaupt deklariert werden? Haben die sogenannten Inder jetzt etwa ein größeres Anrecht auf etwa die sogenannten indischen Zahlen als etwa ein Ägypter oder Europäer? Vielmehr sollte Wissen unabhängig als Essenz gedacht werden. Wiewohl es durchaus zur Orientierung dienen kann, es zu deklarieren und seine Historik zu verfolgen. Oder um es mit Goethe zu sagen: Jedes Wissen gehört der gesamten Welt. Denn führt denn nicht das Denken in Besitz hierbei zu Stolz und Abgrenzungstendenzen, sich als besser anzusehen als die Anderen und kann gerade damit auch zu Konflikten führen?
2. Viele aus dem Westen sprechen davon, wie dankbar man sein müsse, da nämlich nur dadurch die Renaissance im Westen eingeleitet wurde. Aber da doch der Westen damals christlich motiviert war und viele der Renaissance-Humanisten tatsächlich christlich waren; warum spricht man dann nicht von einer christlichen Blütezeit? Und da es vor allem auch das sogenannte indische Wissen war, welches die sogenannte iranische Renaissance bewirkte (Auch bekannt als islamische Blütezeit) warum soll dann die sogenannte islamische Welt nicht für die indische Welt dankbar sein?

Etwa bein den 1001 Geschichten (Gerade auch aus Indien inspiriert) oder bei den Zahlen, mit denen wir heute schreiben, welche sogenannt arabisch seien, aber tatsächlich ihren Ursprung in Indien hatten:

In seinem Werk Kitāb al-Dschamʿ wa-l-tafrīq bi-ḥisāb al-Hind („Über das Rechnen mit indischen Ziffern“, um 825)[3] stellte al-Chwarizmi die Arbeit mit Dezimalzahlen vor und führte die Ziffer Null (arab.: sifr) aus dem indischen in das arabische Zahlensystem und damit in alle modernen Zahlensysteme ein. Die lateinische Fassung dieser Schrift trug den Titel Algorismi de... („Das Werk des al-gorismus über...“). Daraus entstand die Bezeichnung „Algorithmus“, mit der generell genau definierte Rechenverfahren gemeint sind. Die arabische Urfassung dieses Buches ist verlorengegangen; es blieb nur in einer lateinischen Übersetzung erhalten.

Al-Chwarizmis Zīj al-Sindhind (Arabisch: زيج, „Astronomische Tabellen von Sindhind“) bestand aus ungefähr 37 Kapiteln, in denen er astronomische und Kalenderberechnungen beschrieb. Es enthielt 116 Berechnungstabellen, unter denen sich auch eine Tabelle mit Werten der Sinus-Funktion befand. Das Wissen, das al-Chwarizmi in dem Buch Zīj al-Sindhind niederschrieb, übernahm er zum großen Teil von indischen Astronomen, worauf der Titel Zīj al-Sindhind verweist (Sindhind stammt vom Sanskrit Siddhanta für Lehrbuch oder Abhandlung und Zij ist der in der islamischen Welt gebräuchliche Name für ein astronomisches Lehr- und Tafelwerk). Das Buch Zīj al-Sindhind stellte einen enormen Wissensgewinn für die arabischen Astronomen dar.

Schau' dir wie gesagt deinen Link genauer an. Was sehen wir da? Als genannte Wissenschaftler sehen wir etwa einen Zakariyya al-Razi und zu dem heißt es das hier:

Er predigte zwar ein mehr oder weniger asketisches Leben, lebte es aber selbst zu wenig, so dass ihm dies meist als Kritik vorgeworfen wurde und wofür er sich in seinem Werk „Die philosophische Lebensweise“ kurz vor Ende seines Lebens rechtfertigte. Abgelehnt wurde er von anderen Philosophen, vor allem aber von der islamischen Geistlichkeit. Al-Razi war kein gläubiger Muslim und ein Kritiker der Religion. Er hatte daher viele Feinde unter den konservativen Geistlichen, was dazu führte, dass er seine Position in Bagdad aufgab.

Oder ein Umar Khayyam, welcher wohl ein eher gnostisches Denken vertrat.


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Islam - Eine friedliche Religion?

28.10.2014 um 14:53
Wer das lesen will, fand das interessant :>


http://www.welt.de/debatte/kommentare/article130901816/Sind-Muslime-wirklich-unfaehig-zur-Selbstkritik.html
Neun Jahre sind vergangen, seit einige Cartoons beinahe den dritten Weltkrieg ausgelöst hätten. Am 30. September 2005 druckte die dänische Tageszeitung "Jyllands-Posten" zwölf kleine Karikaturen auf einer Seite ab, die unter anderem den Propheten Mohammed als Terroristen zeigten.

Auf der bekanntesten Zeichnung war ein vollbärtiges Gesicht zu sehen mit einer Bombe als Turban. Sie stammte von Kurt Westergaard, einem damals siebzig Jahre alten Mann, der seither unter ständigem Polizeischutz lebt und einem Attentat in seinem Haus nur entging, weil er sich rechtzeitig in einen extra für solche Fälle eingebauten "Panic Room" flüchten konnte.


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Irade77
ehemaliges Mitglied

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Islam - Eine friedliche Religion?

28.10.2014 um 14:58
@cbarkyn
Dann denkt doch mal nach bitte
Wie weit soll das den gehen so eine Karikatur fängt klein an und wird ganz schnell zu was anderem also sollte man sich nicht Wunder wenn einige merken wohin das führt
Was bringt es einer Person einen anderen Grundlos zu beleidigen ? Nur gegenseitigen Hass


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Islam - Eine friedliche Religion?

28.10.2014 um 15:03
@Irade77
Man redet hier nicht von beleidigen. Ich wies nur auf den Artikel hin, wen es interessiert. :>


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Islam - Eine friedliche Religion?

28.10.2014 um 15:09
Und wenn es noch interessiert:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article133712722/Islamophobie-Wir-nennen-es-Aufklaerung.html#disqus_thread


Ich poste hier nur die Artikel unbefangen, ehrlich. Weise nur darauf hin was ein paar Menschen dazu zu sagen haben :>


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