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Islam - Eine friedliche Religion?

7.546 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Islam

Islam - Eine friedliche Religion?

26.10.2014 um 15:53
Nachtrag:

@sadrose Sprich mal mit einem Moslem und nutze zur Begrüßung die Worte Salām Aleikum, du wirst sehen wie freundlich manch grimmig schauender Moslem sein kann. Bei diesen Menschen blüht das Herz erst dann auf wenn sie manche Worte hören. Genau so können Worte auch verletzen. Glaub mir die Extremisten haben weniger Angst vor Interventionskriegen, als vor schädlichen Worten. Also sollte man ihnen vielleicht einfach entgegenkommen und die richtigen Worte nutzen und Inschallah man wird einen Draht zu ihnen finden. Das ist Diplomatie auf Augenhöhe.
sadrose schrieb:Das wahre Problem liegt aber darin, dass es Menschen gibt, die nicht diskutieren wollen. Das ist einfach so. Egal worum es geht. Die beharren auf ihren Standpunkt, komme was wolle. Die sind nicht einmal offen dafür etwas anderes zu hören oder sich mal selbst kritisch zu fragen ob alles so richtig ist.
Absolut richtig! Genau da liegt auch das Problem bei solchen Themen und man sollte ganz ehrlich und selbstkritisch, so auch kritikfähig und offen zu sich selbst und anderen sein. Ist man dies nicht, eskalieren solche Dinge und münden in Streitigkeiten oder gar in Kriegen. Nur glaub mir, findet man einen Draht zu verbohrten Menschen kann man hier und da auch ein Umdenken bewirken, wenn man ihnen mit Respekt begegnet (auch wenn man innerlich dabei mit den Zähnen knirscht).
sadrose schrieb:Selbst wenn ich die Macht hätte würde ich keinem vorschreiben wollen, wie er sich kleiden muss oder sich zu verhalten hat.
Eben und auch hier passt wieder diese schöne Sure:

Es soll kein Zwang sein im Glauben (2:256)

Jeder Zwang widerspricht den spirituellen und auch erkenntnistechnischen Grundsätzen des Islam. Es gibt Frauen die kleiden sich so, weil sie es wollen. Muslime die das mit der Zwanglosigkeit nicht verstehen, sind eben einfach zu engstirnig oder schlicht und einfach zu dumm und eben diese Dummheit und Engstirnigkeit findet man auch bei den Islamhassern die sagen das z.B. das Kopftuch grundsätzlich nur unter Zwang getragen wird. Ich kenne einige Muslima die gern ihren Hijab mit Stolz wie eine Krone tragen und nicht als Symbol von Unterdrückung. Der Hijab kann auch modisch sehr ästhetisch sein:



Wenn du möchtest schau dir mal diesen Blog einer liberalen Muslima an:
You will find here photos of muslimahs that prove the beauty of Islamic clothing and inspires and encourages Muslim women to wear hijab, you will also find christian hijabs, cashmere scarves, designer scarves, silk scarves and modest fashion in general. I think Islamic clothing is the most stylish, elegant of all clothing styles, it can be both modern and traditional at the same time and can fit girls of all sizes and shapes, and all types of fabric, like silk or cashmere.
http://muslimwomenwearclothestoo.tumblr.com/

Ich finde Frauen sind schön und man sollte sie auch nie etwas gegen ihren Willen tragen lassen. Alles im Leben zwischen Männern und Frauen sollte einvernehmlich erfolgen. Man sollte sich einfach respektieren wie man ist jedoch auch respektieren wenn eine Frau gern einen Hijab tragen möchte oder auch nicht. Die eigentliche "Funktion" eines Kopftuchs zum Verbergen der Haarpracht und zum Schutz vor den gierigen Blicken mancher Machos hat noch nie etwas verhindern können. Männer die schlecht zu Frauen sind, sind auch einfach schlechte Menschen. Männer ohne die nötige Selbstdisziplin lassen sich auch nicht von einem Kopftuch zurückhalten.

So sollte man auch eine Frau respektieren die da freizügiger ist, nur bin ich da auch gegen die Extreme. In der Öffentlichkeit sollte man es weder mit der Freizügigkeit noch mit der Verhüllung übertreiben. Auch hier liegt die Wahrheit in der goldenen Mitte.

thumb.php
sadrose schrieb:Warum gibt es denn so viel Mobbing etc.? Weil man den anderen und das "anders sein" nicht akzeptieren will und oft einfach nur seinen Spass haben will. Das ist wohl das wirklich traurige.
Es ist die menschliche Angst vor dem unbekannten und der innere Hass auf alles andere der für Mobbing und Gewalt sorgt. Die Mischung zwischen Angst und einer sadistischen Ader sind es die Menschen zu Monstern machen. Meist besteht da ein Mangel an Empathie.
sadrose schrieb:Davon bin ich überzeugt, weil die Menschen einfach kiene Ruhe haben. Ich bin sowieso der Meinung, Ruhe ist erst dann wenn der letzte Mensch ausstirbt. Keine andere Spezie bekämpft sich in dieser Art und Weise..
Ich habe es einfach akzeptiert das die menschliche Natur sehr turbulent und widersprüchlich ist, so ist sie aber eben auch vielfältig und man sollte die ganze Menschheit nicht für die Fehler einiger verdammen. Man sollte bevor alles ausstirbt, lieber ein positives Beispiel sein. Man sollte sich selbst einfach fragen wie man anderen Vorbild sein kann und man zu sich selbst und anderen stets Respekt hat. Man sollte sich ein Beispiel am Guten und nicht am Schlechten nehmen. Erst dann ändert sich das Denken der Menschen zumindest im Ansatz :)
libertarian schrieb:Leute wie der Ayatollah Khomeini, ein Ibn Hanbal oder Abd al-Wahhab (Hanbalit), aber auch wie ein Ibn Malik Anas waren alles ganz furchtbar pöse und korrupte Menschen, die den Islam nur nach ihren eigenen Neigungen (Haram nach Koran) ausgelegt haben und alles für ihren Vorteil nutzten und die auch sicher nicht glaubten, dass sie in die Hölle kämen, wenn sie sich den Anweisungen, von denen sie glaubten, dass sie diese politisch umsetzen mussten, nicht beugten und eben umsetzen. Dass sogar die klassischen Rechtschulen der Schiiten und Sunniten in manchen Rechtsfragen einig sind (Idschma) ist alles nur Zufall und kann nichts mit dem Islam und dem Koran zutun haben. Mal ernsthaft: Wenn man dem Islam was zugute halten kann, dann dass er durchaus gegen Korruption und auch durchaus hier und da sozial (wenn auch oft doppelmoralisch sozial) ist. Und das waren meines Wissens auch viele der klassischen Gelehrten.
Da hast du Recht. Jedoch steht im Koran auch nicht das sich da Strömungen oder Institutionen bilden sollten. Das alles sind Werke einzelner Menschen. Ayatollah Khomeini war auch ein klassischer Fall von Personenkult, er hat den Islam für seine Agenda der Revolution im Iran missbraucht und ihn mit einer eigenen Ideologie verbunden. Jedoch waren die Mullahs auch schon im Persien des Mittelalters sehr eigensinnige Muslime. Persien war überwiegend muslimisch und parsisch, beide harmonierten und es war die Blütezeit des Islam:

Wikipedia: Blütezeit_des_Islam

Bis dann der Einfluss der Mullahs wuchs die eben eine eigene Ideologie begründet hatten die machtpolitischer und weltlicher Natur war, weniger spirituell und auch weniger an die Grundsätze (wie der Zwanglosigkeit im Glauben) gebunden. Auch ihre Version der Scharia die vergleichbar mit der von Saudi Arabien ist, ist einfach nur falsch:

http://www.cicero.de/berliner-republik/islam-heisst-liebe-und-nicht-scharia/52143

Aus diesem Grund bin ich auch für den Laizismus.
libertarian schrieb:Das lesen wir nämlich doch klar in Sura 2.282:
In der Hinsicht sollte man sich mal das durchlesen:
Laut den heutigen muslimischen Gelehrten und Führern sind Frauen nicht in der Lage zu regieren oder eine andere bedeutungsvolle Funktion auszufüllen, da Gott darauf hingewiesen habe, dass sie im Vergleich zu Männern Defizite hätten. Diese muslimischen Gelehrten erzählen einem, dass Gott im Koran gesagt habe, dass das Zeugnis eines Mannes dem zweier Frauen entspreche, da Frauen vergesslich und emotional gesteuert seien.

Jeder vernünftige und rational denkende Mensch, der zusammen mit Frauen studiert oder gearbeitet hat weiß, dass Frauen ebenso intelligent - wenn nicht intelligenter - als die meisten ihrer männlichen Kollegen sind.

Dieser kostbare Koran spricht von nichts anderem, als von Fairness und Gerechtigkeit für Mann und Frau. Doch es sind die schlechten Wünsche derer, die ihre Religion korrumpiert haben damit das Buch ihren eigenen Zwecken und Wünschen dient.
http://www.meine-islam-reform.de/index.php/artikel/fremdtexte/630-1man2frauen.html
libertarian schrieb:Und die Lösung kann auch überhaupt nicht darin bestehen, indem man das mal in einem Dialog offen legt und kritisch analysiert, sowie einer neuen Lesung unterzieht, um das Gute (Was der Koran zweifellos auch hat, jetzt ganz ohne Ironie) zu behalten und das Schlechte zu verwerfen. Wer das sagt, der ist pöse und mit dem muss man gar nicht mehr sachlich reden.
Der Koran selbst ist weder gut noch böse, er ist der gerecht. Jedoch nur dann wenn man ihn nicht mit eigenen Ideologien auslegt. Denn manche seiner Allegorien können leider durchaus in der Hinsicht und mit diesem Hintergedanken missbraucht werden. Daher ist auch ein Dialog mit denen essentiell die da einen bewussten Fehler machen. Ein Mangel an Empathie führt bei Menschen egal ob mit oder ohne Religion immer zu Ungerechtigkeit und betrachtet man den Koran als Rezept, sollte dies nicht immer verpflichtend und bindend sein sich daran zu halten, z.B. wie im Falle der Sure 2.282. Denn nicht die Anzahl der Zeugen entscheidet über die Aussage, sondern allein die Ehrlichkeit und das Vertrauen. Alles andere ist eben der eigenen Intuition und dem Verstand überlassen.

Wie ich schon sagte, es ist wichtig in einem säkularen Gefüge zu leben und die Zwanglosigkeit sollte nicht nur für die Religion gelten, sondern auch für die Politik nur ist letztere eben anfälliger für Korruption und Manipulation. Das zeigt sich ja in so ziemlich jedem staatlichen Gebilde von Menschen.
ThunderBird1 schrieb:Ich halte nichts von Religionen, die spalten nur und ziehen einem das Geld aus den Taschen.
Im Islam gibt es keine Kirchen- oder Moscheesteuer:
Die Zakāt bzw. Zakah (arabisch زكاة‎) ist im Islam eine Verpflichtung, die auf den Koran zurückgeht. Dabei wird Muslimen vorgeschrieben, einen bestimmten Anteil ihres Besitzes Armen und Bedürftigen sowie anderen festgelegten sozialen Gruppen zur Verfügung zu stellen. Neben dem Begriff "Zakat" wird manchmal auch der Ausdruck Sadaqah (صدقة‎) verwendet, der nach Ansicht moderner Gelehrter aus dem hebräischen Zedaka entlehnt ist und im Islam hauptsächlich eine freiwillige Gabe bezeichnet, im Unterschied zur obligatorischen Zakat. Laut muslimischen Kommentatoren muss die gesetzliche Abgabe zugunsten der Muslime verwendet werden, während ein freiwilliges Almosen auch an Nicht-Muslime gegeben werden kann.
Wikipedia: Zak

Die Zakāt entsprechen 2% des Einkommens, kann jedoch auf freiwilliger Basis mehr oder weniger sein. Das ist also im Gegensatz zur Kirchensteuer eine sehr viel logischere und auch sinnigere Abgabe von Geldern.


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ErhardVobel
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Islam - Eine friedliche Religion?

26.10.2014 um 16:00
Nicht die Islamische Lehre und Religion ist das Problem sondern gewisse Führer, die das Wort Allahs missbrauchen!


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Islam - Eine friedliche Religion?

26.10.2014 um 16:04
Genau! Ich selbst bin serbisch-orthodox und bei uns wurde und wird leider immernoch manchmal die Religion missbraucht! Da ich selbst den Islam nur wenig kenne kann ich auch nicht über diese Religion urteilen. Und das ist das was bei den ganzen Islamhassern nervt. Sie wissen nix von der Religion und müssen einfach ihren Hass an Ausländer oder Gläubige rauslassen, weil in denen anscheinend immernoch Naziblut fließt.


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Islam - Eine friedliche Religion?

26.10.2014 um 16:22
Der Islam hat eindeutig ein spirituelles Problem ,zwar haben auch andere Religionen damit zu kämpfen und üben sich möglichst in Toleranz , was bei der Islam noch nicht so klappt.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 00:50
@cRAwler23
So wie du es beschreibst, habe ich nichts gegen den Islam. Leider muss ich dir sagen, dass viele Menschen noch unreif sind um diesen Islam zu leben. Mir ist aber auch klar, dass Menschen immer das werden, was wir ihnen ausstrahlen, solange sie noch nicht selbständig sind.

Auch ich halte es für wichtig, einen Kulturaustausch über alle Grenzen hinweg zu initiieren und zur Regel zu machen, damit sich ein starkes Band zwischen den Menschen bildet. Die Menschen sollten sich auch fragen, ob der Ghandi-Spruch nicht stimmt, solang es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben, da glaube ich dran, man kann nicht den Umgang mit dem Tier von unseren Kulturen abtrennen. Der Tod und der Schrecken kann nicht durch das Schwert überwunden werden, es ist alles näher als gedacht.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 03:53
mitras schrieb:So wie du es beschreibst, habe ich nichts gegen den Islam. Leider muss ich dir sagen, dass viele Menschen noch unreif sind um diesen Islam zu leben. Mir ist aber auch klar, dass Menschen immer das werden, was wir ihnen ausstrahlen, solange sie noch nicht selbständig sind.
Absolut richtig erkannt, die Menschen sind noch nicht reif, sei es geistig oder sozial. Das ist vergleichbar mit dem Sozialismus, die Revolution dafür war viel zu früh, denn auch da waren die Menschen noch nicht bereit für derart komplexe gesellschaftliche Ideen und Philosophien. Denn ohne ein stabiles Sozialgefüge und eine Infrastruktur sind alle schönen Ideen wie Perlen vor die Säue. Aber die Idee kann Menschen inspirieren die ihren wahren und reinen Kern erkannt haben.

Im Prinzip müssen die Menschen einfach lernen sich ihres eigenen Verstands zu bedienen, erst dann befreien sie sich aus ihrer Unmündigkeit, wie einst Kant auch schon erkannt hat. Dazu kommt eine Förderung der Empathie im Menschen, nur sie kann die Gewalt zwischen Menschen beenden.
mitras schrieb:Auch ich halte es für wichtig, einen Kulturaustausch über alle Grenzen hinweg zu initiieren und zur Regel zu machen, damit sich ein starkes Band zwischen den Menschen bildet.
Kulturen müssen sich nicht unbedingt austauschen, sie sollten lernen einander zu ergänzen. Der Dialog baut Brücken, der Krieg baut Mauern :)

"Zwischen anderen Versöhnung und Frieden herbeizuführen,
ist wertvoller als alles Beten und Fasten des Menschen."

~Mohammed


Dies sollte man allen extremistischen Muslimen bewusst machen, die den Krieg dem Frieden vorziehen. So aber auch allen die den Islam verdammen. Beide Extreme in ihrer Übersteuerung sind schädliche Ideologien die miteinander kollidieren.
mitras schrieb:Die Menschen sollten sich auch fragen, ob der Ghandi-Spruch nicht stimmt, solang es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben, da glaube ich dran, man kann nicht den Umgang mit dem Tier von unseren Kulturen abtrennen.
Auch hier hatte Mohammed einen interessanten Gedanken:

Alle Geschöpfe sind Gottes Familie.

Das unnötige Schlachten, Töten, Schlagen und grausame Behandeln von Tieren ist eine große Sünde. Wer gegenüber einem Tier Mitleid fühlt, dem wird auch Gott Mitleid schenken. Wahrlich kein Tier gibt es und keinen Vogel, der mit seinen Schwingen fliegt, die nicht Völker wie ihr wären ..... Alsdann werden auch sie zu ihrem Herrn versammelt.

~Mohammed


Versteht man den Koran wird man fast schon zur Erleuchtung kommen das Gott Eins ist mit der Ganzheitlichkeit und so ist unser wares Selbst Gott. Unsere gierigen Egos sind es die uns isolieren und das Chaos und das Leid in die Welt bringen.

Die Sucht nach mehr richtet die Menschheit zugrunde.

~Mohammed
mitras schrieb:Der Tod und der Schrecken kann nicht durch das Schwert überwunden werden, es ist alles näher als gedacht.
Das Schwert sollte nur der Verteidigung dienen oder als Werkzeug genutzt werden. Die Despoten und ihre Armeen die Menschen wie Sklaven und Kanonenfutter betrachten sind es die für die Zwietracht zwischen den Völkern und Menschen sorgen. Es sind schon immer die psychopathischen Alphas gewesen und deren übermächtige Egos die das Leben aller schwerer machen als es eigentlich so schon ist. Man schaue in die Geschichte und erkenne das Muster. Würde man heute nicht in mehr philosophischer und psychologischer Hinsicht das Ego als Metapher nutzen, so würde man es Schaitan, Satan oder Dämon nennen. Wobei dieser Aspekt interessant ist:
Er hat seine Ursprünge im jüdischen Monotheismus und enthält antike persische religiöse Einflüsse, besonders des Zoroastrismus. Satan ist vor allem der Ankläger im göttlichen Gerichtshof, der die religiöse Integrität von Menschen testet und Sünden anklagt, wie es beispielsweise aus den biblischen Büchern Ijob und Sacharja bekannt ist. Andere religiöse Glaubenssysteme belegen den Begriff Satan mit Bedeutungen wie Dämon, dem gegen Gott rebellierenden gefallenen Engel, Verkörperung des Bösen und Teufel oder Götzen (falscher Gott).
Wikipedia: Satan

Prüft Satan als metaphorische "Kraft" möglicherweise nur die Intigrität unseres Egos? Ist das Ego anfällig und gewissenlos? Oder ist es gesund und gewissenhaft? All das zeigt sich im Verhalten und den Taten der Menschen. Jede getroffene Entscheidung hat Konsequenzen. Am Ende zählt es nur ob man sich selbst und anderen Glück oder Unglück im Leben gebracht hat.

Satan ist also nicht das böse, es ist nur die prüfende Instanz in uns selbst und ein reines Sinnbild für die Prüfungen denen sich unser Ego stellen muss. Unser reines Selbst zu erkennen, das ist der Schlüssel um sein eigenes Ego und seine reine Ich-Bezogenheit zu entschlüsseln die wie dunkle Hüllen, wie multiple Persönlichkeiten unser reines Selbst umhüllen/verhüllen.

Versteht man die Religion des Islam als ein Werk von Allegorien und Metaphern, so wird man erkennen das die Sprache des Koran wirklich nur mit Herz und Verstand gelesen werden können. Wenn stattdessen das Ego liest, wird daraus wie aus jeder Idee und jedem Rezept ein Werk der inneren Dämonen. Es ist wie mit Drogen, wer die die Dosis bewahrt oder gar im Stande ist ihnen zu entsagen wird ein gesundes Ego haben. Menschen die überdosieren und besonders suchtanfällig sind haben ein krankes Ego. Letztere sind auch bereit wegen ihrer Sucht und ihrer Gier über Leichen zu gehen und das Schwert zu schwingen.

Inschallah werden irgendwann aus Schwertern Federn :)


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 13:21
@libertarian
Ob die Entdeckung der Kernspaltung Schuld hat das die Atombombe gebaut und auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurde?

Oh tut mir leid ich habe ja völlig vergessen das ein Physik Buch mit einer Pistole den Menschen bedroht und seinen Willen aufzwingt.

Ich musste das hier schreiben, ein Buch mit dem Titel Vernunft bedroht mich gerade mit einem Messer. Und die Schuld das dieses Buch so Aggressiv ist, ist einzig und allein diesem Messer zu verdanken.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 17:14
Helion schrieb:Ob die Entdeckung der Kernspaltung Schuld hat das die Atombombe gebaut und auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurde?
Nein, es war die Gier einiger Menschen mit diesem Wissen Gott zu spielen. Das Problem ist, der Koran enthält kein Wissen das man derartig missbrauchen könnte, nur einzelne Suren aus dem Zusammenhang gerissen können von den falschen Menschen gepredigt und angekreidet zum Missbrauch führen.

Das Ego des Menschen ist die Nuss die es zu knacken gilt und dies geht nur mit einer Balance aus Rationalität und Spiritualität, zwischen Verstand und Intuition. Wenn das der letzte Mensch irgendwann begriffen haben sollte (was meine naive "Hoffnung" ist auch wenn ich da mehr ein vorsichtiger Pessimist bin), dann werden weder Atombomben, noch Waffen nötig sein. Wenn der Mensch das Zeitalter der Angst überwindet und zum Zeitalter der universellen Liebe findet. Inschallah :)


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 17:35
MMn kann man nicht pauschal sagen, dass der Islam eine friedliche oder eine blutrünstige Religion ist.
Es ist, wie in jeder Religion, eine Sache der Interpretation der einzelnen Gläubigen.
Manche sehen in ihm einen Aufruf zum Djihad und schlachten dafür skrupellos und ohne den Anflug eines schlechten Gewissens jeden, der nicht ihrer Ansicht ist. Andere sehen in ihm den Frieden und leben ihre Religion dementsprechend.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 18:10
cRAwler23 schrieb:Satan ist also nicht das böse, es ist nur die prüfende Instanz in uns selbst und ein reines Sinnbild für die Prüfungen denen sich unser Ego stellen muss. Unser reines Selbst zu erkennen, das ist der Schlüssel um sein eigenes Ego und seine reine Ich-Bezogenheit zu entschlüsseln die wie dunkle Hüllen, wie multiple Persönlichkeiten unser reines Selbst umhüllen/verhüllen.
Wenn ich mich Recht entsinne dann handelt davon ja auch die satanistische Bibel, nicht?
So hab ich das jedenfalls noch in Erinnerung. Das Ego wird in den Vordergrund gestellt, bzw behandelt. Der innere "Schweinehund" ist Thema


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trance3008
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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 18:16
@cRAwler23

Find deine ganzen Mohammed-Zitate sehr bezeichnend, weil sie im absoluten Gegensatz zu seinen Taten stehen.

Btw:
cRAwler23 schrieb:Es soll kein Zwang sein im Glauben (2:256)
Dachte eigentlich, du hättest dich mit dem Quran befasst. Aber wenn du mit dengleichen aus dem Kontext gerissenen Schlagzeilen um dich wirfst, wie jeder andere Ignorant, der die islamische Ideologie auf Biegen und Brechen als die "Religion des Friedens" darstellen will, dann lässt mich das an deiner Behauptung arg zweifeln...

Sure 2 Vers 257:
Allah ist der Freund derer, die gläubig sind. Er bringt sie aus der Finsternis hinaus ins Licht. Die Unläubigen aber haben die Götzen (at-taaghuut) zu Freunden. Die bringen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternis. Sie werden Insassen des Höllenfeuers sein und (ewig) darin weilen.
Das ganze Prinzip der islamischen Ideologie basiert auf Zwang - Wer Allah gehorcht, kommt ins Paradies, alle anderen werden verflucht und landen in der Hölle. Entweder man ist für Allah oder man ist gegen ihn. Das ist ein totalitäres und faschistoides Dogma. Gut, zugegeben, so ein Dogma haben sogut wie alle Religionen zueigen. Und gerade der Islam bildet da keineswegs eine Ausnahme, er treibt diesen Psychoterror sogar an die Spitze. Der Grund für den islamischen Extremismus liegt in ebensolchen Lehren, die ganz klar alle "Ungläubigen" als Menschen 3. Klasse und die Muslime als ganz besondere, tugendhafte Geschöpfe darstellen; die ganz unverblümt gegen Juden und Christen und Polytheisten hetzen, sie buchstäblich verdammen und ihnen kontinuierlich grausamste Foltermethoden im Jenseits androhen.

Es gibt keinen moderaten und friedvollen Islam. Zumindest nicht, wenn man die Lehren des Quran so nimmt, wie sie da stehen. Frieden gibt es für Allah erst dann, wenn alles Unglaube auf der Erde ausgerottet ist und sich alle Menschen dem Islam unterwerfen. Und dafür zu leben, zu kämpfen und zu sterben ist die hohe, heilige Pflicht eines jeden frommen Muslims.

Da ist nicht mehr viel übrig vom "sprirituellen Islam", den du so gern immer wieder betonst. Der Islam, der aus dem Quran vordergründig hervorgeht, ist politisch und militant, eben so, wie dessen Begründer Mohammed, der bekanntermaßen kein meditierender Mönch, sondern ein Kriegsherr war. Ursprünglich ein verspotteter, nichtsbedeutender Herumtreiber, hat er sich immer weiter nach vorne gekämpft und immer mehr Macht und Einfluß aufgebaut, und seine Ideologie, als dessen Prophet er sich darstellte, war ein entscheidender strategischer Coup, bei dem er ahnungslose Leute erstmal mit allerhand schönen Worten, wie jenen, die du hier zitiert hast, angelockt und für seine Sache überzeugt hat, um sie anschließend als treue Armee zu instrumentalisieren, die ihm dabei half, seine Macht immer weiter auszubauen.

Dieser "Prophet" fiel, mit Allahs Segen, in christliche und jüdische Länder ein, schlachtete dort hordenweise Männer ab und versklavte ihre Frauen, bereicherte sich am Besitz dieser Völker und beanspruchte ihre Ländereien für sich. Stichwort: Islamische Expansion.
Spätestens zu dem Zeitpunkt hatte Mohammed keinerlei Interesse mehr an friedlichen Verhandlungen mit den "Ungläubigen". Ab da hieß in jeder seiner "Eingebungen" die Devise: Unterwerfung oder Tod. Denn das war ja schließlich der Wille des ach so barmherzigen Allahs. Was immer danach noch an "netten" Suren rauskam, ist nichts im Verhältnis zu all den menschenverachtenden, grausamen Aufrufen.

Du kannst ja gerne weiterhin an einem "spirituellen Islam" festhalten und diesem irgendwas Tiefsinniges zusprechen, machen all die moderaten Muslime ja auch. Aber wenn man den Tatsachen ins Auge sieht, dann kann man nicht mehr länger behaupten, der Islam wär friedlich und wäre bloß von ein paar "schwarzen Schafen" falsch interpretiert worden. Das ist ignorantes Gerede und verspottet all jene unzählige Menschen, die der islamischen Ideologie bisher zum Opfer gefallen sind.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 18:35
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:@sadrose Sprich mal mit einem Moslem und nutze zur Begrüßung die Worte Salām Aleikum, du wirst sehen wie freundlich manch grimmig schauender Moslem sein kann.
Aus einem Interview vom Spiegel mit einem ISIS Rekrutierer in Deutschland:

SPIEGEL ONLINE: Assalamu alaikum.

Abu Sattar: Sind Sie Muslim?

SPIEGEL ONLINE: Welche Rolle spielt das? Für mich ist Religion Privatsache.

Abu Sattar: Warum sagen Sie dann "Assalamu alaikum"?

SPIEGEL ONLINE: Weil es "Friede sei mit dir" bedeutet und ich es für einen freundlichen Gruß halte.

Abu Sattar: Sie sind also kein Muslim. Wusste ich es doch!


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 19:37
trance3008 schrieb:Find deine ganzen Mohammed-Zitate sehr bezeichnend, weil sie im absoluten Gegensatz zu seinen Taten stehen.
Wann und wo wurde behauptet das Mohammed eine weiße Weste hatte? Man muss zwischen dem Menschen und dem Propheten differenzieren. Er war ein stink normaler Mensch und kein übernatürliches Wunder.
trance3008 schrieb:Dachte eigentlich, du hättest dich mit dem Quran befasst. Aber wenn du mit dengleichen aus dem Kontext gerissenen Schlagzeilen um dich wirfst, wie jeder andere Ignorant, der die islamische Ideologie auf Biegen und Brechen als die "Religion des Friedens" darstellen will, dann lässt mich das an deiner Behauptung arg zweifeln...
Die Suren basieren aufeinander und haben eine Art von Verknüpfung. Man sollte Suren nicht aus dem Zusammenhang reißen die einen direkten Bezug zu vorherigen haben, oder wenn man nur eine einzelne Zeile einer Sure nutzt ohne die folgenden Zeilen ebenso zu erwähnen. Diese einzelne Zeile:

Es soll kein Zwang sein im Glauben (2:256)

Steht auch für sich und ist eine allgemeingültige Aussage. Im Gegenteil diese Zeile ist die vielleicht wichtigste überhaupt im Koran und jeder der sie ignoriert oder unterschlägt verletzt damit dieses Grundprinzip. Denn Zwang ist die Pervertierung einer jeden guten Idee und mündet in einer Ideologie. Ich könnte mir vorstellen das manch Extremist am liebsten manch Zeile aus dem Koran einfach löschen würde, da solch wichtige Zeilen ihrer Ideologie im Weg stehen.

Und sprich: "Es ist die Wahrheit von eurem Herrn." Darum laß den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will. (18:29)

Auch diese Zeile kann man für sich stehend und selbsterklärend betrachten.
Die Aussage dieses Verses ist unmissverständlich: Die Frage der religiösen Zugehörigkeit muss von jedem Menschen für sich selbst entschieden werden und es gilt das Gebot, diejenigen ungläubig zu lassen, die das vorziehen. Da sich Koranverse nicht gegenseitig widersprechen, ist dieser Vers alleine schon Beweis genug, um die immer wieder vorgebrachte falsche Behauptung von Zwang im Glauben oder gar Todesstrafe bei Glaubensabkehr zu widerlegen.
Auch das sind in dem Zusammenhang noch interessante Zeilen die eine unmissverständliche Aussage haben (da kann man auch nicht unterschiedlich interpretieren, sie sind eindeutig):

Ermahne sie! Du bist nur ein Warner, kein über sie Verfügender. (88:21-22)
Wenn sich jemand von dir abwendet, so haben wir dich nicht als Aufpasser über sie gesandt. (4:80)
Schon zu Zeiten Mohammeds gab es Fälle, wo Leute zwischen Glauben und Nicht-Glauben wechselten, teilweise sogar mehrmals in Folge (4:137, 3:86-90). In den entsprechenden Versen ist keine Rede von irgendeiner weltlichen Strafe und auch Mohammed hat niemals jemanden wegen Apostasie bestraft.
http://www.islam-info.ch/de/Glaubensfreiheit_im_Islam.htm

Es sind Länder wie Saudi Arabien oder radikale Strömungen wie IS die da wissentlich einen Bruch mit diesen Prinzipien begehen und in dem Fall sogar ganz und gar Harām sind. Es sind eben nationalistische Ideologien die die Religion führ ihren Expansionskurs missbrauchen, wie einst schon die Kreuzzüge und die Macht der Kirche bzw. des Klerus und des Adels. Diese weltlichen Konstrukte sind es, die jeden noch so schönen und weltoffenen Aspekt der Religion pervertieren, gar ins Gegenteil verdrehen. Der Teufel sitzt da (metaphorisch) eben an der Seite des Vatikans, der Mullhas, der Kalifen, der Extremisten, der Diktatoren, der Despoten, der Korruption, der Egos der Alphamännchen. Ihr Mangel an Empathie ist es der zu den ganzen Verbrechen in der Welt geführt hat. Die Gier nach Macht und mehr hat auch schon ein Mohammed erkannt und er wusste auch von sich selbst das er einige dieser Fehler begangen hat als Feldherr und Herr über eine Armee:

Die Sucht nach mehr richtet die Menschheit zugrunde.

~Mohammed
trance3008 schrieb:Sure 2 Vers 257
Befasse dich mal mit dem Buddhismus und den Weg der Erleuchtung von Siddhartha Gautama zum Buddha (Erwachten). Der ganze Islam ist vergleichbar mit eben diesem Weg.
trance3008 schrieb:Allah ist der Freund derer, die gläubig sind. Er bringt sie aus der Finsternis hinaus ins Licht. Die Unläubigen aber haben die Götzen (at-taaghuut) zu Freunden. Die bringen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternis. Sie werden Insassen des Höllenfeuers sein und (ewig) darin weilen.
Man muss die Sinnbilder erkennen und deuten:

Finsternis = Unkenntnis
Licht = Erkenntnis
Götzen = Der Materialismus, die Vergöttlichung weltlicher Güter, Personen und Artefakte
Höllenfeuer = Die kausalen Konsequenzen für die Hingabe zum puren Egoismus, die Strafe für Verbrechen an Mitmenschen, Tieren, der Umwelt und alles in der Summe gesehen.

Die "Ungläubigen" sind alle die Menschen die nicht erkannt haben was die Essenz des Lebens ist und noch in ihren egoistischen Illusionen verweilen. Menschen die denken das allein die Arbeit, der Erwerb von Reichtümern, den Sinn im Materialismus, im Hedonismus oder einfach nur in ihrem selbstgefälligen Ego sehen. Das sind die "ungläubigen". Ob man nun ein Rationalist, Wissenschaftler, Theologe, spiritueller Guru, Prophet oder einfach nur ein Mensch mit der Selbsterkenntnis ist spielt keine Rolle auch nicht seine spezifische Religionszugehörigkeit.

Das einige Muslime und Nichtmuslime noch nicht verstanden haben, liegt daran das auch sie noch im dunklen stochern und sich manch Illusionen hingeben. Am Ende kommt es nur darauf an ob man mit Angst oder Liebe lebt. Lebt man im ersteren, so wird man Hass, Zorn und Unverständnis erleben. Lebt man im zweiteren, wird man innere Ruhe und Frieden erfahren den man nach außen strahlen wird.

Buddha, Jesus, Mohammed, Mirza Ghulam Ahmad und noch so einige sind nur Personen die zur Erleuchtung gelangt sind und ihr Wissen weitergegeben haben. Das ist ein Prophet, alles was aus ihnen später eine religiöse Gemeinschaft erschafft sind meist nur Legenden oder gar ein Personenkult und das ist nicht im Sinn des Propheten.
trance3008 schrieb:Das ganze Prinzip der islamischen Ideologie basiert auf Zwang - Wer Allah gehorcht, kommt ins Paradies, alle anderen werden verflucht und landen in der Hölle. Entweder man ist für Allah oder man ist gegen ihn.
Entweder man ist für die Liebe oder gegen die Liebe, Mangel an Liebe mündet in emotionaler Verwahrlosung, dem Gefühl der Einsamkeit. Das ist die Hölle für einen Menschen der den Glauben an die Liebe verloren hat.

Entweder man ist für die Natur oder gegen die Natur, die Zerstörung der Natur auf diesem Planeten mündet in einem Massensterben der Lebewesen und der Biosphäre. Die Hölle einer von menschlichen Gier vergifteten Welt die sich nur schwer davon erholen wird ist die Folge.

Entweder man ist für Gott oder gegen Gott, Mangel an Spiritualität führt zu seelischer Verwahrlosung, die Folge ist ein Mangel an innerer Balance. Die Hölle der Ungewissheit, fehlender Zuversicht und eben eine Leere die man nur schwer wird mit dem weltlichen Materialismus ausgleichen können (selbst wenn man bescheiden sein mag).

Nichts ist Zwang, alles sind Entscheidungen und die Konsequenzen denen wir uns schon zu Lebzeiten stellen müssen. Man kann dies auch statt Gott oder Allah, einfach Kausalität nennen.
trance3008 schrieb:Das ist ein totalitäres und faschistoides Dogma. Gut, zugegeben, so ein Dogma haben sogut wie alle Religionen zueigen. Und gerade der Islam bildet da keineswegs eine Ausnahme, er treibt diesen Psychoterror sogar an die Spitze.
Faschismus ist eine weltliche, nationale und hyperkapitalistische, fast schon feudale Gesellschaftsform die von einer willkürlichen Elite geführt wird. Faschistoide Staaten findet man in der Geschichte besonders häufig in Europa, das Mutterland sind Italien und Spanien, so auch Deutschland unter den Nazis (mit einer minimal sozialistischen Komponente).

Ein Dogma ist im Bezug auf den Islam ein weniger passender Begriff als im Bezug auf das Christentum unter der katholischen Kirche, die Urchristen waren auch nicht dogmatisch. Der Islam selbst kennt keine Dogmen, die Mullahs, die Kalifen und die Prediger sind es die hier und da ihre Dogmen und persönlichen Auslegungen hinterlassen haben oder erzwungen haben. Sie wussten eben das man Menschen konditionieren kann, solange sie nicht selbst und ausführlich mit Herz und Verstand den Koran gelesen haben.
Der Islam ist keine Sammlung von Praktiken, Dingen, die man tut, Kleidung, die man trägt oder ein Haufen arabischer Vokabeln, die man mit seinen Freunden teilt. Islam ist vielmehr eine Komposition aus einem tiefen Verständnis der Existenz Gottes und einem Gefühl wahrer Hingabe zu Gott allein. Doch im Laufe der Jahrhunderte hat die Mehrheit der so genannten Muslime den Islam dermaßen umgestaltet, dass er für sie nur noch eine Einhaltung von Ritualen und Handlungsweisen ist. Eine Religion, die nicht auf einem tiefen Verständnis von und wahrer Hingabe zu Gott basiert, ist jedoch eine falsche Religion.

Unglücklicherweise denkt diese Mehrheit, sie würde den Islam wirklich "praktizieren" obwohl sie nichts vom Glauben an Gott begriffen hat. In Wirklichkeit aber praktizieren sie nur ein Dogma, welches von Generation zu Generation nach dem Propheten weitergegeben wurde. Obwohl diese Menschen manchmal von Gottesfurcht sprechen oder den Koran lesen - sie tun dies nur, weil es Bestandteil ihrer Dogmatik ist. Wenn sie den Koran rezitieren, so sprechen sie in ihrer Selbsttäuschung lediglich ein paar fremde Worte aus.
http://www.meine-islam-reform.de/index.php/artikel/fremdtexte/743-wenn-man-die-religion-des-islam-als-dogma-versteht.htm...
trance3008 schrieb:Es gibt keinen moderaten und friedvollen Islam. Zumindest nicht, wenn man die Lehren des Quran so nimmt, wie sie da stehen. Frieden gibt es für Allah erst dann, wenn alles Unglaube auf der Erde ausgerottet ist und sich alle Menschen dem Islam unterwerfen.
Ich hätte nie gedacht das du im Denken so sehr befangen bist und den Islam so sehr medial geprägt betrachtest wie mit dieser Aussage. Ich fühle da sehr starken Hass in dir und du denkst beim Islam an was ganz anderes als er eigentlich ist. Und das es keinen "moderaten" Islam gibt, das ist eine Aussage die fast schon von einem rechtsextremen kommen könnte wie die Spinner letztens in Köln. Wir mögen bei vielen Dingen einer Meinung sein, doch hier hast du absolut kein Recht mit deiner Aussage. 1,6 Mrd Menschen währen dann deiner Meinung nach deinem Bild entsprechend? Die Realität sieht so aus:



Diese radikalen Minderheiten sind NICHT repräsentativ, werden jedoch durch Medien mit mehr Aufmerksamkeit bedient als sie verdienen würden. Durch Aufmerksamkeit und die Macht der Bilder erhalten diese Extremisten unheimlich viel Macht. Anfällige Menschen mit einer angeschlagenen Psyche und einem sadistischen Ego werden förmlich angezogen von den Bildern die Medien und Propaganda in die Köpfe hämmern. Die Nazis wussten auch von dieser Macht. Zur Zeit sind es die USA die in der Hinsicht am schädlichsten sind. IS hat zum Teil seine Waffen aus Geschäften zwischen den USA und Saudi Arabien. Komisch sie unterstützen (indirekt) den Feind und fliegen gleichzeitig Luftangriffe auf ihn. Merkwürdige Doppelmoral...
trance3008 schrieb:Da ist nicht mehr viel übrig vom "sprirituellen Islam", den du so gern immer wieder betonst. Der Islam, der aus dem Quran vordergründig hervorgeht, ist politisch und militant, eben so, wie dessen Begründer Mohammed, der bekanntermaßen kein meditierender Mönch, sondern ein Kriegsherr war.
Mohammed war besonders gern und lange in einer dunklen Höhle und abgeschottet von störenden Einflüssen. Das er als weltlicher Mensch auch ein Anführer war ist klar, denn er wollte ein Land das Frauen wie Sklaven gehalten hat, Sklaven als selbstverständlich und Götzen wie auch Gier gehuldigt hat verändern. Er konnte nur nicht damit rechnen das die Stammesfürsten so mächtig waren und den Islam später zwar "annehmen" würden, ihn aber von innen heraus mit ihrer altmodischen Weltsicht wieder in die weltliche Ebene zerren würden. Der wahre Feind sind die patriarchalen Stammesgesellschaften der Araber die diesen ganzen Mist verzapfen. Man nennt dies auch schlicht und einfach arabischen Imperialismus. Die Kreuzzüge waren auch nicht das Werk des Christentums, sondern das Werkt von Königen, Päpsten und anderen adligen Alphas.
trance3008 schrieb:Stichwort: Islamische Expansion.
Tausche islamische Expansion mit arabischer Expansion, dann ergibt deine ganze Aussage sinn! Bedenke das es schon immer der Nationalismus und Imperialismus war der auf Expansionskurs gegangen ist. Gleiches ist auch bei Nationen der Fall die das Christentum als Mittel zum Zweck genutzt haben. Religion ist etwas schönes, solange nicht Egos auf die Idee kommen sie mit Angst anzureichern und sie als Tool zu benutzen.
trance3008 schrieb:Du kannst ja gerne weiterhin an einem "spirituellen Islam" festhalten und diesem irgendwas Tiefsinniges zusprechen, machen all die moderaten Muslime ja auch. Aber wenn man den Tatsachen ins Auge sieht, dann kann man nicht mehr länger behaupten, der Islam wär friedlich und wäre bloß von ein paar "schwarzen Schafen" falsch interpretiert worden. Das ist ignorantes Gerede und verspottet all jene unzählige Menschen, die der islamischen Ideologie bisher zum Opfer gefallen sind.
Menschen töten Menschen, was sie antreibt ist ihre Gier und ihre sadistische Ader. Würden die Menschen wirklich mal den Koran da verstehen, würden sie vielleicht ihre Einstellung überdenken. Aber bedenke die Engstirnigkeit des männlichen Egos. Das zieht sich wie ein blutroter Faden durch die Geschichte der Menschheit und es waren schon immer Männer mit Minderwertigkeitskomplexen und einem Mangel an Empathie die sehr anfällig für den Extremismus waren. Jede große Nation, jedes große Imperium und jede menschliche Ideologie hatte solche Alphaegos die Feuer ins Öl gekippt haben.

Ich sagte bereits, die Selbsterkenntnis, die Empathie, der Verstand und die Intuition sind der Schlüssel und inshallah das Schwert wird zur Feder.
Tankster schrieb:Abu Sattar
Und? Ist der Herr ein Sprecher für 1,6 Mrd. Muslime auf der Welt?


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 19:57
Ich sehe das Problem wirklich nicht, Leute. Weder Islam, Buddhismus, Hinduismus noch Christentum sind voll und ganz "friedlich". Aber wer mir dann noch erzählt, dass der Islam die "böseste Religion aller Zeiten" ist, ist genauso ein Schwachkopf als wenn man denkt, dass der Islam die friedlichste Religion sei. Jede Religion hat ihre Stärken und ihre Schwächen. Man kann gut genug Tötungsbefehle sowohl im Koran als auch in der Bibel finden. Keiner ist besser als der andere. Ganz einfach.

MfG,
TG.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 20:04
@cRAwler23

Ich finde dein Elan unglaublich toll cRAwler23!! Es wäre schön zu glauben es ist alles Friede Freude Eierkuchen und nur diese paar Pappnasen da in Syrien spinnen rum. Leider ist die Welt mit mehr Abu Sattar gefüllt wie mit cRAwker23....

Gerade letzte Woche wurde eine Frau im Iran gehängt die einen Mann getötet hat der sie glaubs Vergewaltigen wollte. Solange man Sachen hört wie: Steinigungen, Erhängungen, Zwangsheirate etc. etc. etc. und das im Namen Gottes, wird der Islam für mich keine friedliche Religion sein.

Leider vertrete ich genau die gleiche Meinung wie @trance3008 ..... und Deine Glaubensbrüder machen nichts um ein anderes Bild dieser Religion in die Welt zu setzen.... Deshalb, kannst Du 1 Milion Links Posten, Grafiken, etc. etc. etc. Das Gesamtbild das die Leute vom Islam haben ist dieser... Und nochmals, deine Glaubensbrüder tun nichts dagegen um dies zu ändern....

Wenn eine Demo gegen ISIS gemacht werden würde, wenn eine "Stop Steinigung + Erhängungen" Aktion organisiert werden würde, und das von Moslems ..... dann würden die Leute anfangen diese Religion anders anzusehen. Das Problem ist, dass eure heilige Schrift es verbietet gegen andere Moslems Kritik auszuüben, den dies würde bedeuten das jemand behauptet der Koran würde falsch interpretiert.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 20:07
@Tetragrammaton
Tetragrammaton schrieb:Ich sehe das Problem wirklich nicht, Leute. Weder Islam, Buddhismus, Hinduismus noch Christentum sind voll und ganz "friedlich". Aber wer mir dann noch erzählt, dass der Islam die "böseste Religion aller Zeiten" ist, ist genauso ein Schwachkopf als wenn man denkt, dass der Islam die friedlichste Religion sei. Jede Religion hat ihre Stärken und ihre Schwächen. Man kann gut genug Tötungsbefehle sowohl im Koran als auch in der Bibel finden. Keiner ist besser als der andere. Ganz einfach.
Es geht auch nicht darum welche besser oder schlechter ist....


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 20:08
@cRAwler23
Ja, das sehe ich auch so, was den Koran angeht bin ich mir nicht so sicher, habe ihn mal gelesen, da steht ähnliche viel Widersinniges drin wie in der Bibel. Man kann natürlich immer das herauslesen, was einem gerade passt.

@Tetragrammaton
Tetragrammaton schrieb:Ich sehe das Problem wirklich nicht, Leute. Weder Islam, Buddhismus, Hinduismus noch Christentum sind voll und ganz "friedlich".
Pass aber auf, dass du nicht in den typisch deutschen Objektivismus verfällst, "die" Religion sei schuld", es sind immer Menschen, nicht Sachen, nicht Strukturen, es sind Menschen, die sich einer guten oder bösen Sache verschreiben. Für wahre Muslime gelten dann diese sich schlecht verhaltenden "Muslime" als Abtrünnige oder Nichtmuslime, da sie nicht im Glauben leben. Dies aber kann wieder nur ihr Gott beurteilen.

Übertragen auf das Christentum: Für mich sind z.B. Luther-Anhänger abgefallene Christen oder Nichtchristen, weil Luther lehrte, dass nicht die gute Tat maßgeblich für die Stärke des Glaubens sei sondern "sola fide", wiki dazu: "Dies drückt die Überzeugung aus, dass der Mensch sich die von Gott geforderte Gerechtigkeit nicht durch gute Werke erarbeiten bzw. verdienen kann, sondern dass er allein durch den Glauben an das Versöhnungswerk Christi gerechtgesprochen und dadurch gerettet wird."

Damit wird der Glaube zu einem Geländer, an dem man sich zwanghaft festhalten muss, dass daraus psychotische Geisteszustände mit Fatalismen und Extremismus folgen ist nur logisch.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 20:23
@Tankster
Ich glaube du kannst @cRAwler23 nicht mit Glaubensbrüder (oder "eure Schrift") oder Ähnliches anschreiben, die werte Person ist meines Wissens nach Agnostiker aber vom Urchristentum, vom Buddhismus und vom spirituellen Islam begeistert.

Aber ich verstehe worauf du hinaus willst, stimme dir auch zu. Das sind die Gründe warum man nicht vom schlechten Image des Islams absehen kann.

Wollt nur sagen, er/sie ist kein Muslim :>

P.s. Wenn ich das mal so einwerfen darf.


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27.10.2014 um 20:27
@cbarkyn

Dachte etwas könnte nicht stimmen.... wäre der erste Muslim den ich kenne der eine solche Meinung vertritt.


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Islam - Eine friedliche Religion?

27.10.2014 um 20:35
@Tankster
Zu deiner Aufmunterung, ich kenne noch eine andere Person.
Ist aber leider nur auf dem Papier Muslim und distanziert glaubt er an Allah. Nur distanziert, leider.

Sonst ist mir selbst noch keiner begegnet, aber es wird sie 99% Wahrscheinlichkeit geben, keine Sorge.


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