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Islam - Eine friedliche Religion?

7.917 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Islam
trance3008
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Islam - Eine friedliche Religion?

28.10.2014 um 23:10
Doktortitel nicht, aber sich wissenschaftlichen Arbektsmethoden bedienen sind im solchen Themen sehr hilfreich, da jeder mit einer gewissen Voreinstellung in die Thematik einsteigt.
Ist bestimmt nicht verkehrt. Aber letzten Endes wird man sich seine eigene Meinung zu dem Thema bilden - sei sie mehrheitlich negativ oder positiv. Keine Ahnung, ob man da völlig neutral bleiben kann. Entweder man sympathisiert mit einer Idee oder eben nicht.


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Islam - Eine friedliche Religion?

28.10.2014 um 23:26
@trance3008
Jup sehe das genauso.

So, dann man gute Nacht. ;)


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Islam - Eine friedliche Religion?

28.10.2014 um 23:34
ich finde es schade, wie radikale Fundamentalisten oder z.B. die IS den Islam hart durch den Dreck ziehen.


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libertarian
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Islam - Eine friedliche Religion?

28.10.2014 um 23:53
@cRAwler23
Ja, Goethe hatte wohl Sympathien für den Islam und hat sich von persischen Dichtern (Meist glaube ich Sufis) inspirieren lassen. Aber zu seiner Zeit gab es auch eine Orient-Schwärmerei glaube ich, und das Zeitalter der "Aufklärung" war eben nicht nur Aufklärung, sondern auch Mythos. Nur um dem Christentum eins auszuwischen hat man so einige Legenden und Mythen in die Welt gesetzt und Dinge zugespitzt. So wollte man auch teils das Christentum mit dem Islam ausspielen und so haben wir heute etwa auch, dass viele glauben, dass wir mit arabischen Zahlen schrieben, wobei diese eigentlich sogenannt indischen Ursprungs sind und solche Sachen. Übrigens ist daraus auch ein Mythos, dass man im Mittelalter in Europa mehrheitlich glaubte, dass die Welt eine Scheibe sei und dieser Irrglaube durch die Kirche entstand und erhalten wurde.


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libertarian
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Islam - Eine friedliche Religion?

29.10.2014 um 00:28
Aber noch was zum Abschluss. Man muss auch den Kontext angeben, etwas, was Kritiker von Islamkritiern immer wieder bemängeln. Umgekehrt sollte man es aber auch nicht machen. Denn man sehe die genannten Verse genauer an:

Sure 5. 32-33
32Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Isrāʾīls vorgeschrieben: Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält. Unsere Gesandten sind bereits mit klaren Beweisen zu ihnen gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich maßlos auf der Erde geblieben.

33Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), daß sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe,


Und was versteht man hier unter Unheil-Stiften? Das ist schon mal wieder sehr vage, und kaum etwas rechtfertigt solch ein harsches Vorgehen, wie beschrieben. Oft wird das schon als Verführung zum Unglaube und Abwendung vom Scharia-Gesetz angesehen.

Sure 9.3-6
3Und eine Bekanntmachung von Seiten Allahs und Seines Gesandten an die Menschen am Tag der großen Pilgerfahrt, daß Allah der (Verpflichtung gegenüber den) Götzendiener(n) ledig ist, und auch Sein Gesandter. Wenn ihr nun bereut, so ist es besser für euch. Wenn ihr euch jedoch abkehrt, so wißt, daß ihr euch Allah nicht entziehen könnt! Und verkünde denen, die ungläubig sind, schmerzhafte Strafe!
4Mit Ausnahme derer von den Götzendienern, mit denen ihr einen Vertrag abgeschlossen habt und die (es) euch (in) nichts haben fehlen lassen und niemandem gegen euch beigestanden haben. So erfüllt ihnen gegenüber ihren Vertrag bis zu der ihnen eingeräumten Frist! Gewiß, Allah liebt die Gottesfürchtigen.
5Wenn nun die Schutzmonate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf! Wenn sie aber bereuen, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Gewiß, Allah ist Allvergebend und Barmherzig.
6Und wenn jemand von den Götzendienern dich um Schutz bittet, dann gewähre ihm Schutz, bis er das Wort Allahs hört. Hierauf lasse ihn den Ort erreichen, wo er in Sicherheit ist. Dies, weil sie Leute sind, die nicht Bescheid wissen.


Und wo ist da die wirkliche Toleranz und Religionsfreiheit, die auch respektiert, dass der Andere eben sich nicht letztlich beugen müssen solle?

49:9 Wenn zwei Parteien der Gläubigen miteinander streiten, dann stiftet Frieden unter ihnen.

Sure 8.60-61
60Und haltet für sie bereit, was ihr an Kraft und an kampfbereiten Pferden (haben) könnt, um damit den Feinden Allahs und euren Feinden Angst zu machen, sowie anderen außer ihnen, die ihr nicht kennt; Allah aber kennt sie! Und was immer ihr auf Allahs Weg ausgebt, wird euch in vollem Maß zukommen, und es wird euch kein Unrecht zugefügt.
61Und wenn sie sich dem Frieden zuneigen, dann neige auch du dich ihm zu und verlasse dich auf Allah! Gewiß, Er ist ja der Allhörende und Allwissende.


Was ist denn Friede hier? Die arabische Wurzel für sowohl Islam als auch Salam ist SLM. Salam bedeutet Friede und Islam bedeutet Ergebung unter den Willen Gottes. Klassischerweise bedeutet der Wille Gottes die Gesetze (Scharia) Gottes aufzurichten, und zwar auf letztlich der gesamten Erde. Derjenige also, der sich dem Friede zuneige, beuge sich damit Gottes Willen, das bedeutet also entweder Konversion oder zumindest Dhimma.


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Islam - Eine friedliche Religion?

29.10.2014 um 19:06
sorry leer


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Islam - Eine friedliche Religion?

29.10.2014 um 19:11
nvm, Beitrag wurde gelöscht bzw der Inhalt entfernt.
^Ebenfalls sorry.


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 02:10
Melde mich doch noch einmal hier :)
libertarian schrieb:Ja, Goethe hatte wohl Sympathien für den Islam und hat sich von persischen Dichtern (Meist glaube ich Sufis) inspirieren lassen. Aber zu seiner Zeit gab es auch eine Orient-Schwärmerei glaube ich, und das Zeitalter der "Aufklärung" war eben nicht nur Aufklärung, sondern auch Mythos.
Das ist richtig, jedoch ist dies nicht nur ein Mythos, sondern der Keim der Aufklärung ging von Gemeinschaften aus wie z.B. von den Freimaurern und Illuminaten. Diese bezogen ihre Inspiration aus dem alten Persien, dem Nahen Osten, Arabien, dem Islam, dem Judentum und allgemein auch aus so einigen Zeilen aus dem Koran selbst. Nur gab es natürlich auch unter Christen ein Umdenken und sie haben die Zeichen der Zeit für einen Wandel erkannt. Daher würde ich sagen das zu dieser Zeit eine Brücke zwischen Abend- und Morgenland gebaut wurde.
libertarian schrieb:Nur um dem Christentum eins auszuwischen hat man so einige Legenden und Mythen in die Welt gesetzt und Dinge zugespitzt. So wollte man auch teils das Christentum mit dem Islam ausspielen und so haben wir heute etwa auch, dass viele glauben, dass wir mit arabischen Zahlen schrieben, wobei diese eigentlich sogenannt indischen Ursprungs sind und solche Sachen
Wie ich schon schrieb:

Daran hat doch auch keiner einen Zweifel und das wissen Muslime doch auch. Sie haben Erkenntnisse aus vorherigen Kulturen studiert und erforscht und auch ihre eigenen Erkenntnisse gewonnen. Jedoch haben sie nie ein Patentrecht dafür beansprucht, im Iran gab es sehr weltoffene Muslime (ich erinnere an den Medicus), die auch mit Parsen zusammen Wissenschaft, Philosophie und antike Kulturen studiert haben. Nicht alle waren auch von den Mullahs begeistert die den Islam mit Politik verbunden haben.

Auch heute sind viele Muslime da die griechische Philosophie studieren. Der Islam steht auch nicht den antiken Kulturen gegenüber, im Gegenteil er beruft sich sogar auf den Wissenserwerb der aus den vorherigen Kulturen und Religionen entstammt. Der Koran unterbindet nur das man materielle Werte (Götzen) über den Menschen oder über Gott stellt und diese vergöttert. Auch ein Personenkult entspricht nicht dem Islam, es ist auch nicht Sinn der Sache das sich die Muslime so kleinen wie Mohammed oder Aischa, denn vielen Muslimen ist leider nicht bewusst das auch sie wieder einem Personenkult (vielleicht auch unbewusst) verfallen sind.

Wissen ist etwas das allen Menschen gleichermaßen zusteht. Ich bin übrigens auch kein Freund davon Wissen zurückzuhalten wie es einst die Kirche tat. Da waren Muslime zur Zeit des Mittelalters weit offener und empfänglicher für Wissen und Erkenntnisse.


„Suchet Wissen, und sei es in China.“

~Mohammed


Hey und wir haben die Grundlagen unserer Schrift aus dem Latein. Alles sind Entwicklungsetappen und da sollte kein Konkurrenzkampf bestehen. Indien hatte die Grundlagen gegeben und Arabien hat sie weitergegeben und weiterentwickelt, bis es dann später nach Europa und dann um die ganze Welt gegangen ist. Ich kenne keinen Araber oder Moslem der da ein Anspruchsrecht geltend macht oder ein Copyright erzwingt.

Beitrag von cRAwler23, Seite 250
libertarian schrieb:Und wo ist da die wirkliche Toleranz und Religionsfreiheit, die auch respektiert, dass der Andere eben sich nicht letztlich beugen müssen solle?
Ich hoffe dir ist bewusst das diese Suren nicht weltliche "Strafe" bedeuten sollen, sondern allein die metaphysische Strafe Allahs/Gottes bedeuten? All die von dir genannten Suren zeigen nur einen Auszug der für sich genommen natürlich schlecht klingt, doch du sagst Sure 9. 3-6 warum vergisst du dann die wichtigeren Suren die wieder den Kontext schließen?
(7) Wie sollte es denn für die Götzendiener bei Allah und bei Seinem Gesandten einen Vertrag geben, außer (für) diejenigen, mit denen ihr bei der geschützten Gebetsstätte einen Vertrag abgeschlossen habt? Solange sie sich euch gegenüber recht verhalten, verhaltet (auch) ihr euch ihnen gegenüber recht. Gewiß, Allah liebt die Gottesfürchtigen.
Sure 9 ist auch ein Teil im Koran der sich auf die Zeiten des Konflikts beruft. Das ist gewiss auch eine Sure die für viele Missverständnisse sorgt wenn man einzelne Abschnitte als Rechtfertigungen nutzt. Rechtschaffenheit der Menschen steht vor ihrem spezifischen Glauben/Nichtglauben. Behandle andere so wie du es von ihnen erwartest. Schlechte Menschen behandeln andere entsprechend, weil sie meist auch nichts gutes von anderen erwarten. Dies führt auch zum Teufelskreis den man versucht mit Sure 9 zu lösen. Da gibt es noch so einige die durchaus einzeln betrachtet kritisch klingen können. Daher ist es auch so wichtig den Kontext zu kennen und das fällt selbst Muslimen nicht immer leicht. Der Interpretationsspielraum ist da wirklich groß, so ist da auch die Gefahr für einen Missbrauch groß.

Da verstehe ich dich auch, da muss man immer einen kritischen und viel wichtiger auch einen selbstkritischen Geist behalten.
libertarian schrieb:Was ist denn Friede hier? Die arabische Wurzel für sowohl Islam als auch Salam ist SLM. Salam bedeutet Friede und Islam bedeutet Ergebung unter den Willen Gottes. Klassischerweise bedeutet der Wille Gottes die Gesetze (Scharia) Gottes aufzurichten, und zwar auf letztlich der gesamten Erde. Derjenige also, der sich dem Friede zuneige, beuge sich damit Gottes Willen, das bedeutet also entweder Konversion oder zumindest Dhimma.
Das würde ich nun nicht sagen, auch wenn das sicherlich einige der Fundamentalisten so auslegen. Der freie Wille des Menschen muss jedoch von selbst diese Entscheidung treffen ob man sich diesem Weg widmet oder nicht. Es soll kein Zwang sein im Glaube (2:256).

Es mag etwas zwiespältig sein, zum einen ist Da’wa eine heilige Mission im Islam, doch auf der anderen Seite soll nichts durch Zwang erfolgen. Also kann allein die Aufklärung, die Werbung und das Ehrenamt Sinn der Sache sein. Missionare die andere bedrängen sind da gewiss nicht der richtige Weg.
Khurram Murad, der 1978 Leiter der Islamic Foundation in Leicester wurde, veröffentlichte 1986 ein Buch speziell über Daʿwa unter Nicht-Muslimen im Westen. Darin beschrieb er, dass das wichtigste Ziel bei der Da’wa nicht die Gewinnung eines Streits, sondern die Gewinnung und Aktivierung eines Herzens sei.
Wikipedia: Da

So sollten Muslime auch über Nichtmuslime denken, in der Hinsicht finde ich diesen Imam (auch wenn sein Deutsch etwas zu Wünschen übrig lässt) sehr sympathisch:

http://www.youtube.com/watch?v=afMuZw7-diw

http://www.youtube.com/watch?v=BNRuNdJ6Oks

Beide Videos zeigen, dass Muslime sich auch mehr und mehr der Selbstreflexion öffnen, so auch Kritikfähigkeit zeigen. Auch in welchem Kontext man den Koran lesen muss um alle heutigen Probleme und Missverständnisse im Bezug auf den Islam zu schlichten. Eben Brücken bauen, auch zwischen Herz und Verstand, wie auch Muslimen und Nichtmuslimen. Jedenfalls lohnt es sich die mal anzusehen in ner ruhigen Minute.

Die Scharia ist auch keine eindeutige Angelegenheit, die Ausführung wie sie z.B. in Saudi Arabien erfolgt ist gewiss nicht mit Basis im Koran zu verstehen, sondern sind Gesetze die von Klerikern erhoben wurden. Ich bin auch der Meinung das die Scharia nicht mit dem staatlichen Gesetz konform gehen kann, das sich am Säkularismus und den Menschenrechten, wie auch dem Humanismus der Aufklärung orientieren soll.
Gott ist kein Diktator, sagt Mouhanad Khorchide, erster Ausbilder für islamische Religionslehrer. Wer den Islam als strafende Gesetzesreligion auslegt, mache ihn anfällig für politische Instrumentalisierung.
http://www.cicero.de/berliner-republik/islam-heisst-liebe-und-nicht-scharia/52143

Der Artikel ist in der Hinsicht sehr lesenswert.


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 02:24
@cRAwler23

Dein letzter Post ist im Grossen und Ganzen in Ordnung. Ich persönlich habe mit dem "Islam" ein Problem: Die Stellung der Frau. Dies rührt daher, dass man schon mehr als einmal versucht hat, mich an meiner Arbeit zu hindern, weil, ja..., ich weiblich bin. Erklär mir das bitte...


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 03:04
@cRAwler23
Er spricht ein paar Punkte an, die ok sind. aber 43:00 wie er über diese gefährliche türkische Vereinigung steht, gefällt mir überhaupt nicht.
Sein Image hat trotzdem einen Schaden in meinen Augen, auch nachdem ich mir das ganze Video ansah.
Er bleibt verdächtiger Prediger...


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 03:12
IrreBlütenfee schrieb:Dein letzter Post ist im Grossen und Ganzen in Ordnung. Ich persönlich habe mit dem "Islam" ein Problem: Die Stellung der Frau. Dies rührt daher, dass man schon mehr als einmal versucht hat, mich an meiner Arbeit zu hindern, weil, ja..., ich weiblich bin. Erklär mir das bitte...
Das steht im Koran zu deiner Frage:

„Die Frauen sind euch ein Gewand, und auch ihr seid ihnen ein Gewand.“

Koran, Sure 2, Vers 187.

„Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen, die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen, die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen, die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen, die geduldigen Männer und die geduldigen Frauen, die demütigen Männer und die demütigen Frauen, die Männer, die Almosen geben, und die Frauen, die Almosen geben, die Männer, die fasten, und die Frauen, die fasten, die Männer, die ihre Keuschheit wahren, und die Frauen, die ihre Keuschheit wahren, die Männer, die Allahs häufig gedenken, und die Frauen, die (Allahs häufig) gedenken – Allah hat ihnen (allen) Vergebung und großen Lohn bereitet.“

Koran, Sure 33, Vers 35.
Der Islam erlaubt keinerlei Diskriminierung zwischen Frau und Mann! Um das optimal realisieren zu können, ist es notwendig, die psychisch und physisch bedingten Unterschiede zwischen Mann und Frau zu berücksichtigen. Jeder, der derart natürliche Unterschiede leugnet, widerspricht nicht nur der Religion, sondern auch der uns heute bekannten Wissenschaft.

Laut den heutigen muslimischen Gelehrten und Führern sind Frauen nicht in der Lage zu regieren oder eine andere bedeutungsvolle Funktion auszufüllen, da Gott darauf hingewiesen habe, dass sie im Vergleich zu Männern Defizite hätten. Diese muslimischen Gelehrten erzählen einem, dass Gott im Koran gesagt habe, dass das Zeugnis eines Mannes dem zweier Frauen entspreche, da Frauen vergesslich und emotional gesteuert seien.

Jeder vernünftige und rational denkende Mensch, der zusammen mit Frauen studiert oder gearbeitet hat weiß, dass Frauen ebenso intelligent - wenn nicht intelligenter - als die meisten ihrer männlichen Kollegen sind.

Dieser kostbare Koran spricht von nichts anderem, als von Fairness und Gerechtigkeit für Mann und Frau. Doch es sind die schlechten Wünsche derer, die ihre Religion korrumpiert haben damit das Buch ihren eigenen Zwecken und Wünschen dient.
http://www.meine-islam-reform.de/index.php/artikel/fremdtexte/630-1man2frauen.html

Ergänzend:
Wir dürfen daher zu Recht behaupten: jegliche Frauen verachtende Mentalität entstammt einem Weltbild, das im Islam des Koran keine Berechtigung hat. Im Gegenteil, der Koran erwähnt einige religiöse Frauen als Vorbilder. Maria, die Mutter Jesus’, wird im Koran als einzige namentlich erwähnt und gilt allgemein als eine der hervorragendsten Frauen. Ein weiteres Vorbild für die Menschheit ist die Ehefrau des Pharaos zur Zeit Moses, die trotz des teuflischen Charakters ihres Mannes als eine rechtschaffene Gottergebene beschrieben wird (66:11-12).
http://www.alrahman.de/gleichwertigkeit-von-frau-und-mann/

Auch interessant ist dieser Blog einer Muslima:



http://muslimwomenwearclothestoo.tumblr.com/

"Zwischen anderen Versöhnung und Frieden herbeizuführen,
ist wertvoller als alles Beten und Fasten des Menschen."
~Mohammed


Dieses Zitat bezieht sich auf alle zwischenmenschlichen Konflikte, sei es zwischen Religionen, Kulturen oder eben auch den Geschlechtern, zwischen Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung so auch für Menschen mit einer anderen Geschlechtsidentität. Allgemein zwischen allen Menschen.

Das es sexistische Arschlöcher und Machos gibt, dafür kann weder der Islam noch Koran etwas, da sind eben Patriarchate und lange Prägungen stammend aus den Stammesgesellschaften schuld. Leider ist es auch eine Frage der Mentalität und die "Südländer" sind in der Hinsicht eben etwas markant. Ich selbst bin übrigens ein Feminist und setze mich für eine Gleichberechtigung ein, so auch für gegenseitigen Respekt und Kommunikation.

Ich hoffe dies beantwortet deine Frage :)
cbarkyn schrieb:Er spricht ein paar Punkte an, die ok sind. aber 43:00 wie er über diese gefährliche türkische Vereinigung steht, gefällt mir überhaupt nicht.
Sicherlich ist nicht alles richtig was er sagt, jedoch ganz unrecht hat er da auch nicht. Aber ist auch gewiss nen eigenes Thema.
cbarkyn schrieb:Sein Image hat trotzdem einen Schaden in meinen Augen, auch nachdem ich mir das ganze Video ansah.
Würde da sogar sagen das es ihm bewusst ist das sein Image im Zuge der Sendung bei Jauch nicht gerade in einem guten Licht steht, daher zeigt er in zahlreichen Videos das er anders kann und aus den Fehlern seiner Vergangenheit gelernt hat. Aber am Ende ist auch er da nur eine einzelne Stimme und nicht repräsentativ. Aber er sagt ja er ist kritikfähig und will da an sich selbst arbeiten. Immerhin etwas ;)


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 03:12
Was mich auch stört bei den zweiten Video, bei 5:30 -> "Ein Moslem kann niemals jemand schlachten"

Nicht.. Schuld abweisen. Realisieren das es schlechtes gibt. In allen Kreisen.


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 03:16
@cRAwler23
Immerhin etwas, da hast du Recht.

Trotzdem kann ich ihm nicht Vertrauen entgegen bringen, der Image Schaden ist enorm. Schön das er Bestrebungen hat, aber wie sieht dies hinter den Kulissen aus? Auch so offen wenn keine Kamera da ist?
Ich glaube, der Verdacht gegen ihn kommt nicht einfach von irgendwo her :>


Ich werde nicht an ihm zweifeln wenn er Pierre Vogel als Hassprediger abstempelt ^^


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 04:03
@cRAwler23

Alles ganz nett, erklärt aber nicht, warum ich mir als wohlgemerkt hochqualifizierte Kinderkrankenschwester von einem türkischen Hilfsarbeiter anhören muss, ich wäre nicht geeignet, seinem Sohn einen Zugang zu legen... Meine Antwort, dass er auf seinen Sohn auf dem Baum hätte achten sollen statt auf seine Nachbarin oder sonstwas, konnte ich mir gerade so verkneifen und hab das Ganze der Oberschwester überlassen.

@cbarkyn

Wenn keine Kameras dabei sind fallen solche Sätze: "Natürlich achten wir das deutsche Grundgesetz und die deutsche Verfassung. Solange wir in der Minderheit sind!" Zitat eines gewissen Herrn Mazyek oder wie der heisst.

Sagt ALLES!!!


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 04:05
@IrreBlütenfee
Leider, das wurde mir selbst schon öfters bewusst. Und so etwas will man nicht wahr haben, bzw, wünsche ich mir nie das sie wahr werden. Anscheinend heißt auch im Koran, man hat solange ruhig zu bleiben bis man keine Minderheit mehr ausmacht. Man fragt sich auch halt, wie viele leben danach.

Aber die Vorstellung mehrere Imame Österreichs/Deutschlands rufen offen dazu auf, da sie jetzt der Mehrheit angehören, irgendetwas im Namen des Korans anzustellen, zB zu rebellieren da sie in der Überzahl sind. Wieviel Zustimmung findet das dann?

Man fragt sich wirklich... so viele Zweifel...


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 09:06
IrreBlütenfee schrieb: "Natürlich achten wir das deutsche Grundgesetz und die deutsche Verfassung. Solange wir in der Minderheit sind!" Zitat eines gewissen Herrn Mazyek oder wie der heisst.

Sagt ALLES!!!
Natürlich nicht, es sagt etwas über die Einstellung von
IrreBlütenfee schrieb:Herrn Mazyek oder wie der heisst
und nichts über die von Ali eine Strasse weiter oder Jupp im Kiosk oder... oder...oder...oder irgendeinem anderen Muslim.
Wenn dass bei den int... Gehandicapten erst einmal Eingang in die graue Masse unter der Schädelkalotte gefunden hat, dann kann man bestimmt auch mit denen mal vernünftig diskutieren.
Da Bildung eine Holschuld und die Verwaltung von mehr als einer Schublade unbequem ist, hält sich meine Zuversicht allerdings in Grenzen.


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31.10.2014 um 11:16
@IrreBlütenfee
IrreBlütenfee schrieb:Alles ganz nett, erklärt aber nicht, warum ich mir als wohlgemerkt hochqualifizierte Kinderkrankenschwester von einem türkischen Hilfsarbeiter anhören muss, ich wäre nicht geeignet, seinem Sohn einen Zugang zu legen... Meine Antwort, dass er auf seinen Sohn auf dem Baum hätte achten sollen statt auf seine Nachbarin oder sonstwas, konnte ich mir gerade so verkneifen und hab das Ganze der Oberschwester überlassen.
Ich kenne die ganze Geschichte nicht aber wenn die Oberschwester auch eine Frau war macht der Einwand des Vaters doch keinen Sinn bezüglich dem was du ihm unterstellst.
Falls nicht, hast du den Vater gefragt warum er der Meinung was das du nicht geeignet bist? Ich mein, es kann viele Gründe haben warum er so reagiert, es geht aus deiner kurzen Erläuterung nicht klar hervor das er dich Ablehnte weil Du eine Frau warst und noch wichtiger weil er ein Muslim ist. Also da fehlt noch die Verbindung von Frau, Islam und Ablehnung. Kann ja sein das du in seinen Augen nicht qualifiziert genug warst.

Ich kann mir dennoch eine Erklärung denken, nämlich das der Vater eher kulturell gehandelt hat, ähnlich wie man es aus Ehrenmord und Zwangsehe kennt, die allesamt keine Grundlage im Islam haben.


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31.10.2014 um 12:26
@cRAwler23

Wie immer, alles toll und gut in der Theorie..... Die Facts sind andere.... denkst Du der Typ wird beobachtet weil der Verfassungsschutz sonst nichts zu tun hat??


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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 12:47
Ich finde es echt dumm dass es genug Menschen gibt die Muslime als Terroristen und Salafisten generalisieren. Man könnte nämlich genauso die Katholiken als Pädophile darstellen. Wie würde sich das denn anfühlen?


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Herbstblume
ehemaliges Mitglied

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Islam - Eine friedliche Religion?

31.10.2014 um 12:49
@Venom

Ich glaube der Katholik könnte damit leben, zumal unter dem Aspekt dass der letzte islamische Prophet (Mohammed) selbst ein Kind gefic** hatte. Also denke ich, dass dieser Vorwurf von muslimischer Seite aus gaaanz schlecht wäre. Da gibt es sicherlich besseres


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