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Erfüllte biblische Prophezeiungen

3.074 Beiträge, Schlüsselwörter: Bibel, Prophezeiungen, Erfüllte Prophezeiungen, Bibelprophezeiungen

Erfüllte biblische Prophezeiungen

25.01.2013 um 16:14
@Optimist

ob YHWH eine geistperson ist? ich habe keine ahnung... kayla würde ihn wohl als tyrannischen phallus mit monströsen hoden beschreiben, welcher seit mehr als 2000 jahren die menschheit vergewaltigt :D

und zu göttinlilif sag ich mal lieber nix.


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

25.01.2013 um 16:18
@titsorgtfo4567
titsorgtfo4567 schrieb:ob YHWH eine geistperson ist? ich habe keine ahnung... kayla würde ihn wohl als tyrannischen phallus mit monströsen hoden beschreiben, welcher seit mehr als 2000 jahren die menschheit vergewaltigt :D ...
oh oh, nicht dass jetzt gleich ein Donnerwetter kommt - geh schon mal in Deckung ;)

Aber Deine Metapher könnte trotzdem so ungefähr hinhauen - ich stelle es mir gerade bildlich vor und muss lachen :D


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Kayla
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Erfüllte biblische Prophezeiungen

25.01.2013 um 17:08
@titsorgtfo4567
titsorgtfo4567 schrieb:sondern explizit um die kabbalistische sicht mit der du dich offensichtlich nie wirklich beschäftigt hast.
Deine subjektive Ansicht mal wieder. Hätte ich mich nicht ausgiebig damit beschäftigt, würde ich mir auch keine Meinung darüber bilden, nur das meine eben objektiv und nicht subjektiv ist und das scheint dir nicht in´s Konzept zu passen. Ist dann aber dein Problem.


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

25.01.2013 um 17:11
@Kayla

u mad in kurdistan? :troll:


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Kayla
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Erfüllte biblische Prophezeiungen

25.01.2013 um 17:15
@titsorgtfo4567
titsorgtfo4567 schrieb:u mad in kurdistan?
Was bitte ? Klartext ist mir lieber.:)


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

26.01.2013 um 21:10
@GöttinLilif
GöttinLilif schrieb:Diesbezüglich gebe ich dir recht. Dennoch hätte man von der christlichen Heilslehre mehr erwarten
können.
Aha. Freilich macht das jene Aussage, auf die ich geantwortet habe, nicht richtiger. Und würde sie ebenfalls nicht richtiger machen, wenn sie auch aufs NT bezogen wäre. Insofern ist Deine Anmerkung kein Beitrag zum BDiskussionsverlauf.
GöttinLilif schrieb:Das stimmt so nicht ganz. Denn man muss schon sehen, worauf ein Buch aufbaut.
Nein. Nicht zum Threadtitel. Entweder gibts erfüllte biblische Prophezeiungen, oder es gibt sie nicht.
GöttinLilif schrieb:Wie ich in meinen Links zeigte, sind nach wie vor Anklänge an die alten Götter, die Göttin,
in der Bibel zu finden. Und wenn wir nur das eine Schlagwort "Hure Babylon", nehmen,
dass eben nach meinem Verständnis, meinem Wissen, auf die Urgöttin zurück geht,
auch wenn du das anders siehst, dann komme ich damit wieder auf das Thema "biblische Prophezeiungen" zurück. Doch wenn du natürlich ganz andere Ansichten zur "Hure Babylon"
hast, schließt du damit automatisch eine Prophezeiung im Zusammenhang mit der
alten Göttin aus. Da du diese andere Ausgangsposition hast, denkst du, ich schreibe am
Thema vorbei. Das ist aber von meinem Standpunkt aus nicht so.
Die Hure Babylon wird in der Offenbarung eindeutig eine Stadt genannt. Damit ist es unerheblich, wofür Du sie nun hältst, für das hiesige Thema geht es darum, wofür der Verfasser der Offenbarung sie hält. Nur dann sieht man, ob die Prophezeiung nun erfüllt ist oder nicht. Will man dagegen besprechen, woraus die Vorstellung von der Hure Babylon noch schöpft, Urgöttin etwa, bringt das hingegen nicht die Bohne für die Frage nach einer Erfüllung der Voraussage.

Deswegen geht Deine Ausführung am Thema vorbei, nicht, weil ich was anderes als Du meine.
GöttinLilif schrieb:Hier ein paar Auszüge aus:
Ach, glaub nicht alles, prüf besser erst gegen, was Du da liest.
GöttinLilif schrieb:Nicht zuletzt dank akribischer archäologischer Vergleichsstudien besteht heute ein Konsensus darüber, dass die Mittelmeerkultur vom späten Neolithikum an bis hinein in die späte Bronzezeit matriarchalisch war.
Erstens: es gab keine Mittelmeerkultur, es gab viele Kulturen. Zweitens, es gibt keinen Konsens über einen matriarchalisch geprägten Mittelmeerraum bis zur späten Bronzezeit. Überall da, wo wir schriftliche Dokumente aus dieser Zeit haben, da finden wir männliche Herrschernamen. Und bis zurück nach Catal Hüyük im frühen Neolithikum finden wir z.B. bildliche Darstellung von Frauen, die in der Verarbeitung von Feldfrüchten beschäftigt sind, Männer hingegen werden bei Jagdszenen dargestellt. Es gab Genderrollen, Geschlechterteilung. Es gab Macht, und es gab Herrschergräber.

Am ehesten gäbe es noch einen Konsens darüber, daß es für ein Matriarchat keine wirklichen Befunde gibt.
GöttinLilif schrieb:Tausende von Statuetten und Symbolbilder der Großen Muttergöttin sind von Archäologen in Syrien, in Palästina, auf Kreta, auf den Kykladen, in den Pyrenäen, in Spanien, in Anatolien, in Mazedonien, auf Zypern und auf Malta ausgegraben worden. Die erste europäische Hochkultur, die minoische, stand unter dem Zeichen der Göttin.
Tausende wär ja man schön. Klar gab es die Verehrung von Muttergottheiten o.ä. Gabs ja auch in griechisch-römischer Zeit - Kybele, Demeter, Diana - obwohl das ja ne patriarchal geprägte Zeit war. Und wenn dereinst in ein paar Jahrtausenden Archäologen z.B. Polen ausbuddeln, werden die zahlreiche Madonnenstatuen und Bilder finden; werden die dann ein matriarchales Polen konstatieren?
GöttinLilif schrieb:Das „matriarchale Paradigma“, das vor 4000 Jahren die Mittelmeerregion beherrschte, betonte die Omnipotenz weiblicher Gottheiten, die als unsterblich, unveränderlich und allmächtig angebetet wurden.
Ein Super Beispiel dafür, daß solche Behauptungen aus der Phantasie stammen und nicht aus dem archäologischen Befund. Wie will man denn bittschön ermitteln, daß diese weiblichen Gottheiten für omnipotent angesehen wurden, für unsterblich und unveränderlich gehalten wurden? Texte dazu gabs nicht, und aus der Statuette leitets sich nicht ab. Das Konzept der Allmacht immerhin entsteht erst in hellenistischer Zeit; zuvor gab es diese Vorstellung noch gar nicht. Auch nicht in den betreffenden Schriften des Alten Testaments nicht.
GöttinLilif schrieb: Natur, Mutterschaft und Sexualität standen im Zentrum des religiösen Lebens. Der Begriff der biologischen Vaterschaft, das heißt die Rolle des Spermas bei der Befruchtung, scheint in den Matriarchaten noch wenig bekannt gewesen zu sein. Allein den Frauen wurde das Mysterium der Geburt und damit der Schöpfung zugestanden.
Also die Damaligen wußten durchaus schon, daß es zum Kinderkriegen durchaus zweier Menschen bedarf, nicht nur der Frau.

Hingegen ist die Erklärung in der wissenschaftlichen Debatte ein klein wenig anders: In der Kultur der Jäger und Sammler ist es die Leben hervorbringende Erde, die den Menschen mit der Nahrung versorgt. Sie bringt Pflanzen und Tiere hervor. Daß dazu auch ein Mann vonnöten ist, ist zwar klar, aber in der Erfahrungswelt der jungpaläolithischen Gesellschaften begegnete diese "Vaterfigur" eben nicht, spielte daher keine Rolle.

Das Neolithikum war durch die Innovation von Ackerbau und Viehzucht geprägt. Hier aber war die Erfahrung, daß es auf den Samen ankommt, den man in die Erde steckt, und auf das Wasser, das man hinzugibt, dann bringt der Boden automatisch die Früchte hervor. Das "Besamen" hingegen war der entscheidende Auslöser des Ackerbaus. Und damit veränderte sich die Wahrnehmung und die Bedeutsamkeit. Die "Mutter" war passiv, der "Vater" wurde als der Aktive wahrgenommen. Als die frühen Indogermanen den Ackerbau kennenlernten, noch bevor sich diese Gruppe verteilte und die diversen indogermanischen Sprachgruppen hervorbrachte, verehrten sie den "Vater Himmel", der die Mutter mit seinem Regen "besamt".

So, als Beispiel sollte dies wieder genügen. Die Inhalte des von Dir verlinkten und zitierten Artikels sind reichlich fehlerhaft.

Pertti


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

26.01.2013 um 21:49
@Kayla
Kayla schrieb:Das muss es auch nicht, weil es gar keinen gibt.
Dennoch beziehst Du Dich da auf jüdische, ja biblische Weisheitslehre, eine JHWH verehrende und für den Schöpfer haltende Lehre. Das find ich schon witzig, wo Du snafu gegenüber noch den "biblischen Weisheitsbegriff" runtergemacht hast (Seite100, 24.1.13, 21:45).
Kayla schrieb:Ich brauche auch keine Wesenheit, weil ich von Götzenanbetung nicht viel halte.
Wie mans nimmt. Du hast sie vor ein paar Tagen auch Göttin genannt. Oder Gottheit, und zwar die eigentliche, wahre odgl.
Kayla schrieb:Schön für dich und sicher auch bereichernd. Ich hingegen brauche sie nicht als Welterklärung, weil die Welt selbst und das Universum alles darüber aussagt, was man wissen muss.
Schön für Dich und sicher auch bereichernd. Freilich ist ne rein positivistische Welterklärung dürftig; und ne philospohische Welterklärung via Weltbetrachtung ist gar nicht so positivistisch, wie die denken, die das praktizieren. Du wirst da auch nicht die große Ausnahme sein.
Kayla schrieb:Deinen Spiegel dabei kannst du natürlich nicht sehen. Aber das ist ok.
Diffamiere ich Deine Sophia stets und ständig? Sage, was sie für eine Verbrecherin sei? Schreibe ich, daß sie, die Du glaubst, gar nicht existiere? Ich laß Dir Deinen Glauben und Deine Glaubensinhalte, ich mach die nicht madig.

Pertti


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GöttinLilif
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Erfüllte biblische Prophezeiungen

26.01.2013 um 21:50
@perttivalkonen
perttivalkonen schrieb: Damit ist es unerheblich, wofür Du sie nun hältst,
Genau, es ist unerheblich, wofür du sie hältst, denn hältst du sie für die RKK, so gehst du
gnadenlos am Thema vorbei und das meine ich so, wie ich es sage.
Bibel lesen, sie interpretieren ist eine Sache, aber zu erkennen, zu wissen,
was dahinter steckte ist eine andere :)


Bedenke, bei dem was ich jetzt poste, dass es Universitätsprotokolle sind, aber sicher
weißt du es sogar besser als Dozenten usw........

Ein weibliches-männliches Weltbild in der Bibel

Gerda Weiler ,Das Materiarchat im Alten Israel
Vorweg möchte ich gleich sagen: Dies ist das beste Buch, welches ich in den letzten Jahren gelesen habe. Warum? Gerda Weiler hat in ihrem wissenschaftlichen Buch in anschaulicher Weise Fragen beantwortet, die bereits christliche Kinder bewegen. Was ist das Geheimnis von Weihnachten, von Ostern ? Warum trägt Maria immer einen blauen Mantel? Warum hat Moses Hörner? Nicht nur Wissenschaftlern, die sich mit Religionen im vorderen Orient beschäftigen, gibt Gerda Weiler einen neuen Bezugsrahmen, auch Suchenden, die sich mit der Geschichte Palästinas und Ägyptens beschäftigen. Es geht um den Ursprung der Menschheit, um Lebensräume vor fast dreitausend Jahren. Aber es geht auch um die Ursprünge unserer abendländischen Kultur.

Gerda Weiler analysiert aus historischen Texten, aus dem alten Testament. Sie legt Zeile um Zeile offen, dass in diesem Werk eine Kultur die andere überlagert und Kulte und Texte neu gedeutet wurden. Sie zeichnet ein Bild des Materiarchats um 1000 bis 600 vor unserer Zeitrechnung und zeigt auf, wie Geschichte gewesen sein könnte. Plötzlich öffnet sich ein Fenster und der Leser hat ein Bild vor Augen, das die Welt auf den Kopf stellt. Nicht die Kirche hat die Jungfräulichkeit der Maria "erfunden", sondern dies war die Definition der Himmelskönigin, die nicht altert und den Sohn jedes Jahr neu gebiert, mit dem Sohn-Geliebten das Hohe Lied singt und sich mit ihm vereinigt. Sie ist die unangetastete, selbstbestimmte Frau die sich den Geliebten wählt. Wenn die Priester und Bibelschreiber dies so genau aufgenommen haben, dann nur deshalb, weil das Volk es seit Jahrhunderten so lebte. Als dieses Wissen nicht mehr vorhanden war, machten die Mütter in der Bibel nicht mehr viel Sinn, so dass Luther die Bibel von vielen "Ungereimtheiten" befreite. Laut Weiler ist auch das Paar Adam und Eva nicht der Ursprung der Welt, sondern die Königin mit ihrem König, den sie erwählt hatte. Eva stammt aus Jerusalem, sie ist die Königin des Himmels des dort zelebrierten Baal-Kultes. Auch das Symbol des Stiers, welches wir später bei den Griechen mit Zeus wiederfinden, hat hier seinen Ursprung. Die Verehrung des heiligen Kalbs am Berg Sinai ist in der Bibel beschrieben, deshalb trägt Moses auch die Baalsmaske - als Priester dieses Kultes.

Gerda Weiler hat dieses Buch geschrieben, weil die fast zweitausendjährige christliche Dogmatik mit ihrer Interpretationsgeschichte der hebräischen Bibel den Frauen Grenzen setzt. Frauen, die auf der Suche nach ihrem Ursprung sind, sind von der Materialfülle überfordert. Es gibt Bibeltexte, zu denen allein die Bibliographie ihrer Bearbeiter einen dicken Band füllt. Es gehört Geduld und Ausdauer dazu, die Bibel zu lesen. Ohne Kommentar ist vieles unverständlich. Die christlichen Kommentare aber verfestigen die patriachale Tendenz, die in der Bibel ohnehin vorherrschend ist. Doch Frauen, so Gerda Weiler, haben ein Recht auf Weltdeutung.

Sie zeichnet ein Bild der Königin des Himmels, die keine Vergänglichkeit hat und den blauen Himmelsmantel trägt. Sie war, als noch nichts geboren wurde, sie bestand vor allem Anfang, sie wird sein die Ewigkeit. "Wie es nur eine Schöpfung gibt, so hat im materiachalen Kultverständnis die kosmische Herrin nur einen Sohn. Als ihre polare Entsprechung ist er die Erde; er vertritt die Naturrhythmen, er muss blühen, reifen und welken. Mit der Ernte und dem Absterben der Natur geht auch der Sohn-Geliebte zurück in die Unterwelt. Nach der Dürre und Trockenheit erlöst die kosmische Herrin die Menschen aus der Not und Angst vor Unfruchtbarkeit, indem sie diesen Sohn wiederbelebt, ihn wieder einsetzt in seine Rechte. Die Menschen betrachten diese Erlösung nie als völlig gesichert. Sie beten und opfern, sie feiern die Heilige Hochzeit, um mit ihrem Kult sich einzubinden in die Wiedergeburtskraft der Göttin. Durch seine Wiedergeburt wird der "Gott" zum Helden und Retter der Menschheit. Und je mehr durch die theologische Spekulation und Interpretation männlicher Priester die Aktivität im Kult auf das Männliche verschoben wird, um so ausschließlicher wird dieser Sohn zum Erlöser und Heiland aus eigener, männlicher Machtvollkommenheit." Gerda Weiler beschreibt viele Mutter-Sohn Konstellationen in Ägypten mit Horus als Sohn der Isis, die phönizische Himmelkönigin Anat mit dem Sohn-Geliebten Ba'al und viel später taucht Mutter und Sohn als Maria mit Jesus wieder auf.

Der Leser wird durch die Bücher Mose begleitet, durch die Chronik, Jesaja, Hiob und natürlich die Bücher der Könige. Wir erleben, wie sich die neue Interpretation über die alten Texte gelegt hat und weshalb auch die Namen der Mütter zu genau festgehalten wurde - bis heute leiten sich die Nachkommen der Juden nur von der Mutter ab.

Das Buch ist für alle geeignet, die sich mit ihrer christlich-jüdischen Geschichte beschäftigen wollen, die verstehen wollen, wie es zum Patriarchat kam, weshalb es den Marienkult gibt und wie wunderschön das hohe Lied des Salomon ist:"Ihr Töchter Jerusalems, kommt und schaut an, ihr Töchter Zions, den König Salomo mit der Krone, mit der seine Mutter ihn krönte am Tage der Hochzeit, am Tage seiner Herzensfreude." Denker aller Zeiten sehen in seinen Strophen das Mysterium der Menschheit verschlüsselt. Die Liebeslyrik einer versunkenen Epoche. Jedoch die offene Liebessprache der frei über sich selbst verfügenden Frau sind erhalten geblieben.

Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie jedes Marienbild mit anderen Augen sehen - jede Bibelstelle bekommt eine neue Bedeutung und auch unsere "Kirchenfeste" stehen plötzlich wieder in alter materiachalischen Bedeutung vor uns, Weihnachten das Fest der Windersonnenwende, der Geburt des Sohnes, Ostern, mit dem ersten Vollmond im Frühjahr, als Fest der heiligen Hochzeit. Aber auch für Psychologen ist dieses Buch interessant, denn Gerda Weiler widerspricht der Jung'schen Psychologie - denn Jung rechtfertigt die Machtstellung des Mannes mit seinem anscheinend zeitlosen Begriff: dem "Archetypus". Gleichzeitig schafft es Gerda Weiler in den christlich-jüdischen Dialog einzusteigen und eine Brücke zu schlagen. Sie schreibt "diese traditionellen christlichen Meinungen über das Judentum sind das Ergebnis einer Moral, die unerwünschte Charakterzüge abspaltet und auf "Die Anderen" projeziert. Derartige Projektionen gehören allgemein zum Unterbewußten der kollektiven Psyche von Männern und Frauen. Wir haben die dringende Aufgabe, diese verdrängten Züge bewußt zu machen und zu verarbeiten. Wenn wir uns um Verständnis und Toleranz bemühen, werden wir es nicht mehr nötig haben, das sogenannte "Böse" zu projezieren - weder auf die Juden, noch auf die Frauen, noch auf irgendeine Gruppe von Menschen.


Claudia Schmitz, Frankfurt, 24. April 2001
> Das Matriarchat im Alten Israel

Aus:
http://www.uni-protokolle.de/buecher/isbn/3170107739/



Dieses theologische Konstrukt ist eigentlich unter ganz anderen Vorzeichen entstanden: Die
heidnischen Völker verehrten eine Große Göttin oder Muttergöttin, deren Beistand ihnen
Geborgenheit verhieß. Diese Rolle wurde von unten, d.h. aus dem Volke, auf die Mutter Jesu
übertragen; und die Kirchenväter waren gezwungen, über eine Marienverehrung
nachzudenken. Und so entstand der Mythos um Maria:
„Sie ist die neue Eva. Sie vereint auf vollkommene und unnachahmliche Weise Gottesgehorsam, Mutterschaft und geschlechtliche Reinheit“ (Chronik der Frauen,1992 S.141).
Das Konzil zu Ephesus 431 verleiht Maria den Titel „Theotokos“, das heißt Gottesgebärerin.
In Ephesus lag aber auch der berühmte Artemis-Tempel nicht weit entfernt von der
Marienkirche, in der das Konzil tagte. Und deshalb wurde dieser Titel „Theotokos“ vom Volk -
besonders den Frauen - als Konzession an den weit verbreiteten Kult der Artemis
angesehen.
Artemis war die Göttin der Reinheit und Keuschheit, die Schutzpatronin der gebärenden
Frauen und der kleinen Kinder.

Als das Dogma verkündet wird, bricht das Volk in euphorische Begeisterung aus ...Es
betrachtet irrtümlich die Verkündigung als einen Sieg für Artemis“ (Weinmann, 1988 S.51).
Transformiert wird auch die Darstellung der Isis mit dem Horusknaben zu Maria mit dem
göttlichen Kind. Schlange, Mond und Sterne werden ihr beigeordnet, matriarchale Symbole
für Fruchtbarkeit, Ewigkeit und göttliche Weisheit. Aber „der qualitative Sprung des
Christentums besteht darin, dass es die ursprüngliche Einheit zwischen Sexualität und
Jungfräulichkeit destruiert hat“ (Mulak nach Weinmann, 1988 S.50), denn die heidnische
Jungfrau (Priesterin) stellte sich der Sexualität, ohne aber einem Mann zu unterstehen.
Maria, die „Frau ohne Unterleib“ (Gaube/Pechmann,1989 S.94) ist das Objekt der
sublimierten Sexualität der asketisch leben-sollenden Ordens- und Kirchenmänner, denn
weibliche Fruchtbarkeit ist eine bedrohliche Macht für männliche selbstdefinierte Autorität.
„Die Flucht vor Sexualität und Geburt ist letztlich der Versuch, dem Tod zu entfliehen, für den
die Frau als Nachfolgerin Evas verantwortlich gemacht wird“ (Gaube/Pechmann,1989 S.97).
Für Tertullian (160 -225 n. Chr. röm. Kirchenlehrer) ist Marias Jungfräulichkeit eine Art
Sühne, die die besondere Schuld der Frauen wieder gutmacht. Die Patristik sieht in der
jungfräulichen Mutter die Überwindung der Eva und dogmatisiert ihre Verehrung.

Auszug aus:
http://www.zwb.uni-wuppertal.de/fileadmin/zwb/Seniorenstudium/Arbeitskreis_Frauen_im_Mittelalter.pdf


Vielleicht sollte man sich auch einmal betrachten, was zu der Zeit so in Babylon los war, woher der
Begriff Hure Babylon her rühren könnte:

Bereits Herodot, Geschichtsschreiber der griechischen Antike, berichtete über einmalige Prostitution
aller jungen weiblichen Babylonierinnen zu Ehren der Fruchtbarkeitsgöttin. Ähnliche Fruchtbarkeitsriten gab es in zahlreichen alten Hochkulturen. Diese Form der einmaligen Prostitution war als Opfergabe bei den Babyloniern gesellschaftlich akzeptiert und blieb als heiliger Akt sanktionslos (vgl. Röhr 1972, 25).

Neben der einmaligen Prostitution zu Ehren von Gottheiten gab es auch dauerhafte Tempelprostitution. Junge Frauen hatten hierbei sexuelle Tempeldienste zu verrichten und wurden dafür vom Tempel unterhalten. Häufig opferten Familien ihre Töchter, wovon sie sich Gnade von den Göttern versprachen. Die Fremden mussten den sakralen sexuellen Akt mit Lebensmitteln oder Geld entlohnen, welche(s) dem Tempel zu Gute kam. Auch hier liege, gemäß Von Braun, bereits der käufliche Charakter der Prostitution begründet: Der des Freikaufs, genauer: Des Freikaufs von der Macht der Götter. Doch bereits im antiken Griechenland gab es profane - also nicht-sakrale - Prostitution, der sogar unter staatlicher Kontrolle
nachgegangen wurde (vgl. Von Braun 2006, 31). Hirschfeld geht sogar davon aus, dass die religiöse Prostitution im alten Griechenland als Vorbild für die Organisation der profanen Prostitution des modernen westlichen Kulturkreises gedient habe. Die Tempelbordelle hätten sich hauptsächlich an Orten mit großem Fremdenverkehr befunden, was mit modernen, profanen Bordellen vergleichbar sei (vgl. Hirschfeld 1930, 311). Es ist zudem wahrscheinlich, dass sich von Babylon aus die religiöse Prostitution über gesamt Vorderasien bis in den westlichen Kulturkreis ausbreitete.

http://www.wiso.uni-hamburg.de/fileadmin/projekte/wao/WAO_Soziologie_Beitrag_Wittwer_2012.pdf


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Kayla
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Erfüllte biblische Prophezeiungen

26.01.2013 um 22:00
@perttivalkonen
perttivalkonen schrieb:Dennoch beziehst Du Dich da auf jüdische, ja biblische Weisheitslehre, eine JHWH verehrende und für den Schöpfer haltende Lehre. Das find ich schon witzig, wo Du snafu gegenüber noch den "biblischen Weisheitsbegriff" runtergemacht hast (Seite100, 24.1.13, 21:45).
Wenn ich sie kenne, kann ich mich auch darauf beziehen. Was hat das jetzt damit zu tun ? du redest doch auch von mehreren anderen Mythen und beziehst dich dabei trotzdem auf die Bibel.
perttivalkonen schrieb:Wie mans nimmt. Du hast sie vor ein paar Tagen auch Göttin genannt. Oder Gottheit, und zwar die eigentliche, wahre odgl.
Ich nenne sie so, weil es keinen anderen Ausdruck dafür gibt, welcher ohne Umschreibung für Jeden verständlich wäre.
perttivalkonen schrieb:Schön für Dich und sicher auch bereichernd. Freilich ist ne rein positivistische Welterklärung dürftig; und ne philospohische Welterklärung via Weltbetrachtung ist gar nicht so positivistisch, wie die denken, die das praktizieren. Du wirst da auch nicht die große Ausnahme sein.
Du wirst aber auch nicht die große Ausnahme sein, mit deinen Ansichten, das ist nur eine andere Verpackung als bei den Anderen.
perttivalkonen schrieb: Ich laß Dir Deinen Glauben und Deine Glaubensinhalte, ich mach die nicht madig.
Nein ? Du meinst nur ständig kritisieren zu müssen, was dir an meinem Weltbild nicht passt. Von mir aus kannst du denken und glauben was du willst, solange du mich in Ruhe lässt.


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GöttinLilif
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26.01.2013 um 22:03
@perttivalkonen

Ich schließe mich da mal an:
Kayla schrieb: Nein ? Du meinst nur ständig kritisieren zu müssen, was dir an meinem Weltbild nicht passt. Von mir aus kannst du denken und glauben was du willst, solange du mich in Ruhe lässt.
Sprich, suche dir nen anderen Diskussionspartner, mir ist es genug mit dir und deinen festgefahren Ansichten. In dem Sinne Bye bye :)


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26.01.2013 um 22:06
"Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun". Diese Aussage Jesus ist genauso heute wie damals aktuell.


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Kayla
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Erfüllte biblische Prophezeiungen

26.01.2013 um 22:07
@Optimist
titsorgtfo4567 schrieb:ob YHWH eine geistperson ist? ich habe keine ahnung... kayla würde ihn wohl als tyrannischen phallus mit monströsen hoden beschreiben, welcher seit mehr als 2000 jahren die menschheit vergewaltigt
Ich halte ihn für das was er ist und nicht für das, was in der Bibel steht. Da besteht ein Unterschied.


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collectivist
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26.01.2013 um 22:18
Die Bibel ist ein Machwerk, die Prophezeiungen, die man damals postulierte, wurden nicht erfüllt. Die Offenbarung des Johannes war wahrscheinlich nix anderes als ein Datura Trip


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26.01.2013 um 22:36
@GöttinLilif
GöttinLilif schrieb:Genau, es ist unerheblich, wofür du sie hältst, denn hältst du sie für die RKK, so gehst du
gnadenlos am Thema vorbei und das meine ich so, wie ich es sage.
Bibel lesen, sie interpretieren ist eine Sache, aber zu erkennen, zu wissen,
was dahinter steckte ist eine andere
Wie kommst Du darauf, ich hielte die Hure Babylon für die RKK? Das tue ich gewiß nicht!

Nochmals, es kommt nicht darauf an, wofür ich sie halte oder Du sie hältst. Wichtig ist, wofür die Offenbarung sie hält. Na und da ist es eindeutig; es ist eine Stadt, die zugleich diverse Länder beherrscht, und deren Herrscher sind die Kaiser ab Augustus.
GöttinLilif schrieb:Bedenke, bei dem was ich jetzt poste, dass es Universitätsprotokolle sind, aber sicher
weißt du es sogar besser als Dozenten usw........
Die HP heißt Universitätsprotokolle.de, das sind deswegen aber nicht alles solche. Dies hier ist quasi ne Rezension einer Laiin zu nem Buch. Was an dem Buch dran ist, kann ich jetzt nicht sagen, habs ja nicht gelesen, und die Rezension geht ja nicht wirklich auf konkrete Äußerungen und deren Herleitungen ein.

Auf jeden Fall hab ich kein Problem damit, auch Dozenten usw. zu widersprechen. Ich werte nicht nach Titeln und Qualifikationen, sondern nach den vorgebrachten Inhalten und ihrer Fundierung. Und da kann ich auch mal Widerspruch einlegen. Gerade in der Matriarchatsforschung kommt dieser Widerspruch eben auch aus den Wissenschaftskreisen, insofern stehe ich da beileibe nicht allein.

Was Deinen Auszug aus der PDF der Uni Wuppertal betrifft, so ist der schon mal ziemlich gut. Kritikwürdig finde ich allerdings daran, daß die Marienverehrung eben schon bei den Kirchenvätern des 2.Jh. zu finden ist, und hier ganz ohne heidnische Muttergottheitenverehrung. Die Marienverehrung geht mir total ab, und ehrlich gesagt bin ich darüber traurig, daß sich die Marienverehrung nicht gänzlich auf jene heidnische Muttergottheitenverehrung zurückführen läßt. Aber ich muß es halt hinnehmen, daß dies so ist. Und daß der Artikel also damit falsch liegt, die Kirchenväter wären gezwungen gewesen, eine Marienverehrung (für die bereits gewonnenen oder die noch zu gewinnenden) extra einzurichten.

Naja, und was den Wittwer-Artikel betrifft, so wird im Alten Testament verschiedenen Städten, Völkern und Gruppen Hurerei vorgeworfen, aber ausgerechnet dem Reich und der Stadt Babylon nicht. Das biblische Reden von Hurerei und "Hure XY" ist also gerade nicht im Zusammenhang mit der schon von Herodot angesprochenen babylonischen Fruchtbarkeitspraxis her zu verstehen. Als erstes wird diese biblische Begrifflichkeit beim Propheten Hosea greifbar, und bei ihm kommt das Bild von JHWH als dem Ehegemahl und Israel als der Ehefrau vor, die sich der Hurerei hingibt, weil sie sich mit anderen "Männern" einläßt, sprich: andere Götter verehrt. Hier liegt der Ursprung der Begrifflichkeit von Hurerei einer Menschengruppe, nicht in der Sexualität des Menschen, in welcher religiösen Dimension auch immer.

Pertti


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26.01.2013 um 22:46
@Kayla
Kayla schrieb:Wenn ich sie kenne, kann ich mich auch darauf beziehen. Was hat das jetzt damit zu tun ? du redest doch auch von mehreren anderen Mythen und beziehst dich dabei trotzdem auf die Bibel.
Naja, als ich Deine Sophia-Sicht auf die Gnosis bezog, kamst Du im Gegenzug mit der jüdischen Sophiatheologie an, nach dem Motto, daß Du ja womöglich diese verträtest. Das kommt mir durchaus komisch vor, eben wegen der JHWH-Lastigkeit.
Kayla schrieb:Ich nenne sie so, weil es keinen anderen Ausdruck dafür gibt, welcher ohne Umschreibung für Jeden verständlich wäre.
Und ich nenn das dann "Wesenheit".
Du wirst aber auch nicht die große Ausnahme sein, mit deinen Ansichten, das ist nur einen andere Verpackung als bei den Anderen.
Richtig, ich bin auch nicht die große Ausnahme. Aber ich sitz ja auch nicht dem Irrtum auf und meine, ich würde meine Weltsicht rein aus der Weltwahrnehmung aufbauen. Ich kenn da meine Begrenzungen. Das ist der Unterschied.
Kayla schrieb:Nein ? Du meinst nur ständig kritisieren zu müssen, was dir an meinem Weltbild nicht passt. Von mir aus kannst du denken und glauben was du willst, solange du mich in Ruhe lässt.
Nicht: was mir an Deinem Weltbild nicht paßt. Sondern, was mir an Deinem ständigen Rumkritteln an dem anderer nicht paßt, sowie, was mir an Deinen Tatsachenbehauptungen, wo es sich dann doch nur um Deine Glaubenssicht handelt, nicht paßt.

Pertti


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Kayla
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27.01.2013 um 10:07
@Etta
Etta schrieb:"Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun". Diese Aussage Jesus ist genauso heute wie damals aktuell.
Dann halte dich mal an deine eigene Empfehlung, denn was du tust und zwar hier in allen Threads ist Selbsterhöhung.


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Kayla
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27.01.2013 um 10:09
@perttivalkonen
TDeinen Tatsachenbehauptungen, wo es sich dann doch nur um Deine Glaubenssicht handelt, nicht paßt.
Hier läßt du endlich die Katze aus dem Sack. Persönliche und subjektive Antipathie. Danke für die Aufklärung.


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Erfüllte biblische Prophezeiungen

27.01.2013 um 10:45
Nö, @Kayla

Die Formulierung hab ich von Dir übernommen, in der Hoffnung, daß Du mich verstehst, wenn ich Deine Sprache spreche. Daß ich es kritisiere, wenn unfundierte Sichtweisen für Tatsachen ausgegeben werden, dürfte Dir nicht neu sein. Eigentlich! Aber dann faßt Du es falsch zusammen als: "Du meinst nur ständig kritisieren zu müssen, was dir an meinem Weltbild nicht passt." Also sag ichs mal wieder, was mir nun nach Deinen Worten "nicht passt".

Aber, Kayla, wenn für Dich ein "xy paßt nicht" als Ausdruck von persönlicher und subjektiver Antipathie ist, dann war Dein "Du meinst nur ständig kritisieren zu müssen, was dir an meinem Weltbild nicht passt" bereits eine Unterstellung genau dieser persönlichen und subjektiven Antipathie. Geht gar nicht anders. Und wieder sage ich mal: laß doch solche persönlichen Anwürfe. Sie tun eh nix zur Sache.

Pertti


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Kayla
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27.01.2013 um 10:48
@perttivalkonen
perttivalkonen schrieb:Und wieder sage ich mal: laß doch solche persönlichen Anwürfe. Sie tun eh nix zur Sache.
Und wieder sage ich mal: laß doch solche persönlichen Anwürfe. Sie tun eh nix zur Sache. Ja, darüber solltest du eventuell meditieren und mich dann mit Spiegelungen in Ruhe lassen. Danke.


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27.01.2013 um 10:57
Wo soll ich das hier grad gemacht haben? Daß Du es gemacht hast, hattest Du ja selbst gerade erst deutlich gemacht.


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