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Was steht wirklich in der Bibel?

18.369 Beiträge, Schlüsselwörter: Bibel

Was steht wirklich in der Bibel?

05.05.2015 um 16:39
snafu schrieb:Jeder Mensch hat eine 'Aufgabe', eine Bestimmung, ein besondere Anziehung für seinen wahren Sinn im Leben. Dieser wird bereits im Kindergarten beschnitten und der Norm angepasst, so dass nicht mal richig ins Bewusstsein dringen kann, diesen wahren Sinn im Leben zu finden.
ich glaube das mein wahrer sinn darin liegt mich auf geistiger ebene weiter zu entwickeln, ein bewusstsein für das zusammenspiel von geist, seele und körper zu erlangen, es zu verstehen wie alles zusammenhängt.
ausserdem scheine ich ein gutes gespür für menschen zu haben weil ich "zwischen den zeilen lesen/analysieren" kann.

auch denke ich, dass es meine aufgabe war soviel negatives zu erleben um mich daraus positiv weiterentwickeln zu können um vielleicht auch dieses negative "familienkarma" aufzulösen und teilweise vielleicht auch mit meinen erfahrungen anderen zu helfen.

- weisst wie ich darauf gekommen bin .... nicht nur ich sondern auch mein vater und meine mutter hatten eine negative Kindheit,wurden von ihren Eltern verstossen ectr. ...... das selbe war mit deren eltern und auch eine generation davor ( ich weiss nicht wie weit es noch zurückreichen würde ... mehr konnte ich nicht recherchieren)
aber keiner dieser personen hat sich jemals mit seinem leben auseinandergesetzt sondern immer diese negativität die sich meist in rückzug, gewalt, hass und/oder ablehnung gegenüber den eigenen kindern äußerte weitergegeben, von generation zu generation war niemals harmonie/liebe/friede in der familie. - sie war immer schon "zerissen" und durch hass untereinander geprägt.

ich bin die erste aus meiner familie die die ursachen erkennt, sie aufarbeitet und die zusammenhänge zu begreifen scheint und die auch an sich arbeitet, die vergangenheit akzeptieren kann und zum abschluß bringt und ich werde auch die letzte sein und so den einen generationszweig positiv abschließen denn ich habe keine kinder.

- ich wusste schon von kleinauf an, dass ich keine kinder haben werde und wollte auch nie welche (war sicher bestimmung) daher konnte ich mich immer auf die wesentliche dinge im leben konzentrieren und so hatte ich zeit um mich selbst und mein Umfeld zu hinterfragen, mich weiterzubilden und auch die religionen zu studieren.

- und so habe ich zu dieser überzeugung gefunden, dass es mein schicksal/aufgabe ist diesen genarationszweig POSITIV abzuschließen um daraus auch erkenntnisse zu erlangen.

- was hälts du von meiner überlegung - meinst du das kann wirklich so sein oder mache ich mir da etwas vor ?
ich frage dich deshalb weil du ja schon mal auf der "anderen seite" warst und vielleicht hinweise haben könntest ....


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Kayla
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Was steht wirklich in der Bibel?

05.05.2015 um 17:45
@-Therion-
-Therion- schrieb:- weisst wie ich darauf gekommen bin .... nicht nur ich sondern auch mein vater und meine mutter hatten eine negative Kindheit,wurden von ihren Eltern verstossen ectr. ...... das selbe war mit deren eltern und auch eine generation davor ( ich weiss nicht wie weit es noch zurückreichen würde ... mehr konnte ich nicht recherchieren)
aber keiner dieser personen hat sich jemals mit seinem leben auseinandergesetzt sondern immer diese negativität die sich meist in rückzug, gewalt, hass und/oder ablehnung gegenüber den eigenen kindern äußerte weitergegeben, von generation zu generation war niemals harmonie/liebe/friede in der familie. - sie war immer schon "zerissen" und durch hass untereinander geprägt.
Bei mir war es ähnlich, jedoch habe ich mir gerade deswegen eine eigene Familie gewünscht, kam aber irgendwann zu der Überzeugung das ich keine Kinder bekommen könnte. Dazu kam noch die Überlegung, das man in diese heutige Welt keine Kinder mehr hineinsetzen sollte. Doch es kam alles anders, ich habe eine Tochter und bin verheiratet. Zwischendurch als ich noch jünger war wollte ich mich religiös engagieren, stieß aber durch Hinterfragungen und mehreren negative Erlebnisse mit dem Klerus auf sehr viele Ungereimtheiten und offensichtliche Täuschungen. Deshalb denke ich, das es so einfach wie es bei Dir ist, nicht immer sein muss und manchmal habe ich auch heute noch Zweifel ob meine Entscheidungen richtig waren. Ich hätte es auch gerne einfacher, nur so ist es zumindest bei mir nicht. Die Geschichte geht also weiter, obwohl ich sie gerne beendet hätte. :)


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Was steht wirklich in der Bibel?

05.05.2015 um 18:05
Kayla schrieb:Bei mir war es ähnlich, jedoch habe ich mir gerade deswegen eine eigene Familie gewünscht, kam aber irgendwann zu der Überzeugung das ich keine Kinder bekommen könnte. Dazu kam noch die Überlegung, das man in diese heutige Welt keine Kinder mehr hineinsetzen sollte. Doch es kam alles anders, ich habe eine Tochter und bin verheiratet.
das war dein schicksal, deine bestimmung diesen weg zu gehen.... ich glaube, dass jeder mensch einen gewissen teil seines lebens (Eckpunkte die erlebt werden müssen) vorbestimmt hat um seine aufgabe erfüllen zu können .....
Kayla schrieb:Deshalb denke ich, das es so einfach wie es bei Dir ist, nicht immer sein muss und manchmal habe ich auch heute noch Zweifel ob meine Entscheidungen richtig waren. Ich hätte es auch gerne einfacher, nur so ist es zumindest bei mir nicht. Die Geschichte geht also weiter, obwohl ich sie gerne beendet hätte. :)
du meinst deine bestimmung DEINEN persönlichen sinn des lebens zu finden ? .......

- so einfach wie bei dir ist gut ..... :) ich habe Jahrzehnte damit verbracht um erstens ein positiv denkender mensch zu werden und arbeite stätig an meiner persönlichkeit und zweitens dauerte es lange meine kindheit zu verarbeiten und dann noch musste ich überhaupt erst mal die zusammenhänge verstehen lernen.

- war harte arbeit und ist noch lange nicht zu ende denn bei der Weiterentwicklung gibt es keinen stillstand:)


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05.05.2015 um 18:10
@-Therion-
ich finde deinen letzten post einfach schön und deinen funken kann ich darin sehen:)
-Therion- schrieb:ich glaube das mein wahrer sinn darin liegt mich auf geistiger ebene weiter zu entwickeln, ein bewusstsein für das zusammenspiel von geist, seele und körper zu erlangen, es zu verstehen wie alles zusammenhängt.
-Therion- schrieb:ich bin die erste aus meiner familie die die ursachen erkennt, sie aufarbeitet und die zusammenhänge zu begreifen scheint und die auch an sich arbeitet, die vergangenheit akzeptieren kann und zum abschluß bringt
und genau das, muss auch bei der Schrift gelten...
ich kann nicht aus der Schrift einen teil nehmen,
und sagen, so das ist alles, denn es ist nicht alles...

denn es gibt einen Zusammenhang und dieser ergibt sich nicht nur aus "einen teil der Schrift",
sondern aus der ganzen Schrift...

man kann nicht nur einen teil akzeptieren und den anderen nicht...
wenn man die ganze Schrift lösen will, dann muss man auch die ganze Schrift annehmen...

will man nur einen teil, dann nimmt man sich auch nur einen teil...
will man aber alles, dann muss man "seinen Menschen stehen"
denn nur durch vergeben, kann man sich auch Sachen annehmen,
die man eigentlich selbst nicht will oder verabscheut...
so muss ich auch die Schrift lesen, die mir nicht gefällt...
und auch die Erkenntnis annehmen die mir nicht immer gefällt,
aber zumindest entspringt dann dieses wissen aus der Wahrheit und nicht aus einen vorurteil...

du bist schon am weg meine liebe,
bleibe und wache mit offenen Augen und Ohren...


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Kayla
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05.05.2015 um 18:20
@-Therion-
-Therion- schrieb:- so einfach wie bei dir ist gut ..... :) ich habe Jahrzehnte damit verbracht um erstens ein positiv denkender mensch zu werden und arbeite stätig an meiner persönlichkeit und zweitens dauerte es lange meine kindheit zu verarbeiten und dann noch musste ich überhaupt erst mal die zusammenhänge verstehen lernen.
Entschuldige bitte, :) mit einfach meinte ich, das es von Anfang an klar ist, bei mir war von Anfang an gar nichts klar und ist es bis heute nicht. Und ja, Entwicklung hört nie auf.:)


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05.05.2015 um 18:26
Koman schrieb:ich finde deinen letzten post einfach schön und deinen funken kann ich darin sehen:)
danke, dein text hat mich auch berührt ....
will man nur einen teil, dann nimmt man sich auch nur einen teil...
will man aber alles, dann muss man "seinen Menschen stehen"
denn nur durch vergeben, kann man sich auch Sachen annehmen,
die man eigentlich selbst nicht will oder verabscheut...
so muss ich auch die Schrift lesen, die mir nicht gefällt...
und auch die Erkenntnis annehmen die mir nicht immer gefällt,
aber zumindest entspringt diese der Wahrheit...

du bist schon am weg meine liebe,
bleibe und wache mit offenen Augen und Ohren...
es geht immer um das GANZE, man muss alles in zusammenhang sehen positives wie negatives, Religion und Wissenschaft ectr. und wenn man das kann böses wie gutes als notwendigkeit anzusehen und gewisse dinge die nicht in unserer macht liegen sie zu verändern als gegeben zu akzeptieren erst dann kann man verstehen wie alles zusammenhängt und sich gegenseitig bedingt !

das möchte ich nochmal hervorheben :

so muss ich auch die Schrift lesen, die mir nicht gefällt...
und auch die Erkenntnis annehmen die mir nicht immer gefällt,
aber zumindest entspringt diese der Wahrheit...
genau so ist es - oft schmerzen erkenntnisse die man gewinnt daher neigen viele zur verdrängung aber wer dazu in der lage ist sie anzunehmen der wird daran wachsen und lernen über den tellerrand hinauszusehen/denken!
Koman schrieb:du bist schon am weg meine liebe,
bleibe und wache mit offenen Augen und Ohren...
ja, es scheint mein weg zu sein ..... auf jedenfall ist es eine Herausforderung die ich gerne annehme :)

aber kompliment zurück denn seit ich dich kenne hat sich von deiner denkweise her auch vieles getan du bist (geistig) gewachsen mein lieber ..... - ich kann mich noch an Zeiten erinnern wo wir uns in die haare gelegen sind :)


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Kayla
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05.05.2015 um 18:38
@-Therion-
-Therion- schrieb:du meinst deine bestimmung DEINEN persönlichen sinn des lebens zu finden ?
Da ist etwas, das im Dunkeln liegt, an das ich mich vage erinnere, so als würde es aus der Zeit vor meiner Geburt stammen, nur es wird nicht wirklich plastisch. Es ist so, als hätte ich etwas Wesentliches einfach vergessen. Die Suche danach ist anstrengend, selbst wenn ich dazu eigentlich keine Lust mehr habe. Wenn das auch zum Weg gehört, dann ist der aber ziemlich verzweigt und gleicht einem Labyrinth. Deswegen, einfach ist anders.:)

Könnte sich aber auch um die Integration des persönlichen und kollektiven Schattens handeln.


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05.05.2015 um 19:07
Glaubensgemeinschaften sagen mir: glaube an Gott und Jesus
Viele Nicht-Gläubige finden das nicht logisch und haben sich von der Religiösität abgewendet. Bemerkenswert ist Isaac Newtons gedankliche Auseinandersetzung mit der Bibel, während sich Stephen Hawking von Newton abweichend - oft auch völlig zurecht - die Frage stellt, ob es wirklich einen Gott gibt. Andererseits wissen wir es gar nicht, was unter einem Gott zu verstehen ist und können insofern auch seine Nicht-Existenz nicht beweisen.
Ich frage mich, warum die Kirche dermaßen Wert darauf legt, dass Jesus ein Trinitarier sei. Dieser Denkansatz ist nicht nachvollziehbar. Die Dreieinigkeit könnte auch eine Prophetie sein. Interessant finde ich es jedenfalls, dass Johannes der Täufer in den Evangelien im Jordan tauft.
Meistens wird es angenommen, dass Johannes der Täufer der Schreiber der Offenbarung des Johannes ist. Es könnte auch sein, dass "Johannes der Täufer" ein nicht historisches Gleichnis ist, um den Sinn und Zweck der Offenbarung zu erklären. Es erscheint mir nicht logisch, dass es wirklich eine historische Taufe in einem Fluss Jordan gegeben hat.
Es spricht viel dafür, dass die Evangelien in vielerlei Hinsicht nicht historische, sondern zukunftsbezogene Glaubensbücher sind.
Um dies zu verstehen, könnte I. Newtons Weltbild von Interesse sein.
Für Newton ist die Zeit als die Folge allen Geschehens so feststehend, dass sie von Anbeginn an geplant gewesen sein müsse, also auf einen Schöpfer hinweise. Hier wissen wir es nicht genau, wie Newton zu dieser Erkenntnis gelangt. Vermutlich erklärt er es damit, warum es möglich ist, dass Prophetien oft dermaßen verblüffend in Erfüllung gehen. Eine andere Erklärung für das Eintreten von Prophetie sind sog. "selbsterfüllende Prophezeiungen". Ein Nostradamus Experte würde vermutlich behaupten, dass Prophetie möglich ist.
Gerade die derzeitige Weltwirtschaftskrise lässt vermuten, dass die Bibel doch nicht so sehr einen religiösen Hintergrund hat. Vielmehr steht der Fortbestand der Menschheit auf dem Spiel. Dieser ist durch zunehmende Geldgier und fehlende Fairness im menschlichen Zusammenleben gefährdet. Hier ist die Vier-Reiche-Lehre im Sinne des Propheten Daniel von Interesse. Wenn es heute beispielsweise mal einen Bankencrash gäbe, dann wäre dies so ähnlich, als würde ein Stein die vom König Nebukadnezar im Traum gesehene Statue treffen. Insofern ist die Politik gefragt, ein "erdbebensicheres" Wirtschaftssystem einzuführen, das den in Kürze mit Sicherheit eintretenden Finanzkollaps auffangen kann. In Offenbarung 12 wird zudem angedeutet, dass der Fortbestand der Menschheit auch durch Gefahren aus dem Weltall gefährdet ist.


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Was steht wirklich in der Bibel?

05.05.2015 um 19:09
@-Therion-
-Therion- schrieb:- ich wusste schon von kleinauf an, dass ich keine kinder haben werde und wollte auch nie welche (war sicher bestimmung) daher konnte ich mich immer auf die wesentliche dinge im leben konzentrieren und so hatte ich zeit um mich selbst und mein Umfeld zu hinterfragen, mich weiterzubilden und auch die religionen zu studieren.

- und so habe ich zu dieser überzeugung gefunden, dass es mein schicksal/aufgabe ist diesen genarationszweig POSITIV abzuschließen um daraus auch erkenntnisse zu erlangen.
Manche von uns sind möglicherweise dazu geboren, den Kreislauf zu durchbrechen, der vllt der Fluch der Generationen sein könnte, immer genau DAS weiterzugeben, was man selbst erfahren hat und von sich selbst auf die Nachkommen schliesst und diese versucht einzuschränken und ihren Weg zu bestimmen.
Entweder ohne Kinder; oder die Kinder so zu behandeln, wie man selbst gern behandelt worden wäre, als Kind und nicht den 'Fluch' weitergeben.
Das ist eigentlich sehr einfach, man muss sich nur in die Kindrolle versetzen, um sein inneres Kind in seinem Kind zu erkennen. Dabei lernt man, sein "erwachsenes Ego" sehr zurückzunehmen.
(Die Bücher von Alice Miller finde ich dazu enorm hilfreich, und ich empfehle allen jungen Eltern diese Bücher zu lesen, um sich selbst neu kennenzulernen und um nicht die gleichen Fehler wie die Eltern zu machen.)
-Therion- schrieb:- was hälts du von meiner überlegung - meinst du das kann wirklich so sein oder mache ich mir da etwas vor ?
ich frage dich deshalb weil du ja schon mal auf der "anderen seite" warst und vielleicht hinweise haben könntest ....
Diesbezüglich kann ich dir keine Hinweise geben, ausser dass du tun musst was du wirklich aus deinem Herzen tun willst. Nur du selbst kannst wissen, was dein wahrer Wille ist, und ob du dir was vormachst.
/es ist manchmal nicht leicht, das herauszufinden. :) )


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DschenLi
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05.05.2015 um 23:02
Hallo @snafu
snafu schrieb:
Manche von uns sind möglicherweise dazu geboren, den Kreislauf zu durchbrechen, der vllt der Fluch der Generationen sein könnte, immer genau DAS weiterzugeben, was man selbst erfahren hat und von sich selbst auf die Nachkommen schliesst und diese versucht einzuschränken und ihren Weg zu bestimmen.
Seh ich schon auch so.Gibt denk ich auch bestimmte Generationen,in denen sich das häuft.
snafu schrieb:
(Die Bücher von Alice Miller finde ich dazu enorm hilfreich, und ich empfehle allen jungen Eltern diese Bücher zu lesen, um sich selbst neu kennenzulernen und um nicht die gleichen Fehler wie die Eltern zu machen.)
Ich möchte gar nicht auf das Buch eingehen (kenn ich auch nicht),sondern nur auf den Begriff Fehler.

Wenn man die Fehler bei den Eltern sieht,gibt man die Verantwortung ab,die man selbst hat.
Die meisten Eltern meinen es gut und machen meist unbewusst "Fehler" (aus der Sicht eines Kindes) oder haben es nicht besser erfahren. Wie sollen sie denn weitergeben,was sie gar nicht selbst erfahren haben oder bekommen?

Ich sehe das eher so.. man sucht sich eine Familie aus mit bestimmten Umständen,an denen man lernen und wachsen kann,oft ein Leben lang (denn andere Bindungen kann man beenden,Familienbeziehungen sind immer emotionaler und bleiben für´s Leben).
Die Familie ist also die Schule für´s Leben..
So liegt die Verantwortung bei einem Selbst,was man aus seinem Leben macht trotz von außen gesehen vlt. "schlechteren" Umständen. Aus dieser Position kann man auch vergeben.. "Vergib ihnen,denn sie wissen nicht,was sie tun" (Bibel) würde hierzu auch passen.
Und so hat man den Kreislauf auch schon durchbrochen,die Muster aufgelöst. :)


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06.05.2015 um 07:01
Kayla schrieb: Es ist so, als hätte ich etwas Wesentliches einfach vergessen. Die Suche danach ist anstrengend, selbst wenn ich dazu eigentlich keine Lust mehr habe. Wenn das auch zum Weg gehört, dann ist der aber ziemlich verzweigt und gleicht einem Labyrinth. Deswegen, einfach ist anders.:)
ich würde mal sagen, dass du gestresst bist aber ich denke es ist ein innerer/seelischer stress den du dir selbst machst und dich damit auch unter druck setzt und dadurch dein inneres sich nicht voll/frei entfallten kann weil du derzeit auch 1000 andere dinge im kopf hast und daher im moment auch gar keine zeit hast in dich zu gehen oder besser gesagt an dich zu denken.

- ich glaube, dass alles seine zeit braucht, das es phasen gibt des lernens, der erfahrungsammlung, der orientierung, der erkenntnisgewinnung, der trauer, der ruhepausen zur selbstfindung usw. - vermutlich bist du gerade in einer orientierunsphase .....

- kopf hoch, lass dich nicht entmutigen - ich glaube was du derzeit brauchen würdest wäre dass du wieder mal an dich denkst und dir selbst etwas gutest tust ! - vielleicht ein wellnesstag :)
Kayla schrieb: Die Suche danach ist anstrengend
nicht immer führt sie suche an ziel .... vielleicht ist sogar das "nicht suchen" die gelassenheit genau das was dir die gewünschte erkenntnis bringen würde .....


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Was steht wirklich in der Bibel?

06.05.2015 um 07:20
snafu schrieb:Das ist eigentlich sehr einfach, man muss sich nur in die Kindrolle versetzen, um sein inneres Kind in seinem Kind zu erkennen. Dabei lernt man, sein "erwachsenes Ego" sehr zurückzunehmen.

(Die Bücher von Alice Miller finde ich dazu enorm hilfreich, und ich empfehle allen jungen Eltern diese Bücher zu lesen, um sich selbst neu kennenzulernen und um nicht die gleichen Fehler wie die Eltern zu machen.)
ich weiss was du meinst .... ich habe aber ein anderes buch gelesen "das innere Kind + arbeitsbuch" - ein wirklich tolles buch wo es um die auflösung von erziehungsmustern geht die sich bei uns eingeprägt haben und durch die man als erwachsener oft unbewusst immer noch beeinflusst wird !


- sollte auch jeder lesen - der "aha" und "ach deshalb" effekt wird dabei nicht ausbleiben :)

-------------> das leben selbst und die (selbst)erkenntnis daraus sind der beste lehrmeister :)
snafu schrieb:Diesbezüglich kann ich dir keine Hinweise geben, ausser dass du tun musst was du wirklich aus deinem Herzen tun willst. Nur du selbst kannst wissen, was dein wahrer Wille ist, und ob du dir was vormachst.
das ist richtig ..... und ich bin überzeugt davon, dass es der richtige weg ist !


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Was steht wirklich in der Bibel?

06.05.2015 um 07:42
DschenLi schrieb:
Die meisten Eltern meinen es gut und machen meist unbewusst "Fehler" (aus der Sicht eines Kindes) oder haben es nicht besser erfahren. Wie sollen sie denn weitergeben,was sie gar nicht selbst erfahren haben oder bekommen?
genau das hat meine mutter zu mir gesagt .... "ich kann dir nicht geben was ich selbst nicht erfahren habe" ..... jetzt als erwachsener verstehe und akzeptiere ich es - als Kind konnte ich das naturgemäß nicht, da habe ich die "fehler" an mir gesucht!
DschenLi schrieb:Ich sehe das eher so.. man sucht sich eine Familie aus mit bestimmten Umständen,an denen man lernen und wachsen kann,oft ein Leben lang (denn andere Bindungen kann man beenden,Familienbeziehungen sind immer emotionaler und bleiben für´s Leben).
Die Familie ist also die Schule für´s Leben..
So liegt die Verantwortung bei einem Selbst,was man aus seinem Leben macht trotz von außen gesehen vlt. "schlechteren" Umständen. Aus dieser Position kann man auch vergeben.. "Vergib ihnen,denn sie wissen nicht,was sie tun" (Bibel) würde hierzu auch passen.
Und so hat man den Kreislauf auch schon durchbrochen,die Muster aufgelöst. :)
wow ... die sätze hätten von mir stammen können .... genau meine denkweise ..... bis auf eine kleine abweichung .....

- ich bin der meinung, dass ein vergeben nicht notwendig ist, dass es nichts zu vergeben gibt wenn man wirklich die zusammenhänge erkannt, verstanden und gelernt hat gewisse dinge die nicht in unserer macht liegen zu verändern (wie die vergangenheit, kindheit oder die persönlichkeit der menschen) einfach so zu AKZEPTIEREN (frei von jeder emotion) wie sie sind.


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Was steht wirklich in der Bibel?

06.05.2015 um 07:51
Ralle002 schrieb:Die Dreieinigkeit könnte auch eine Prophetie sein
klingt interessant - kannst du das näher ausführen bitte .....
Ralle002 schrieb:In Offenbarung 12 wird zudem angedeutet, dass der Fortbestand der Menschheit auch durch Gefahren aus dem Weltall gefährdet ist.
kann man so sehen gebe ich dir recht .... dennoch frage ich mich warum du die Offenbarung in die Zukunft verlegen möchtest ......


Gleich die Einleitung der Offenbarung (Offb 1,1-3) macht unmissverständlich
deutlich, dass sich die Offenbarung im wesentlichen auf die unmittelbar
bevorstehende Zeit bezieht, es also um Dinge geht, die den „sieben Gemeinden“
(Offb 1,4; Offb 2-3) unmittelbar bevorstanden und sie persönlich betraf.

Die „Offenbarung Jesu Christi“ „gab“ Gott, um seinen Dienern zu offenbaren
„Was bald geschehen muss“, heißt es gleich im ersten Vers. Kurz darauf heißt
es, dass das Lesen der Offenbarung wichtig und segensreich ist, weil „die Zeit
nahe“ ist (Offb 1,3).

Die ersten drei Kapitel der Offenbarung betonnen immer wieder, dass den
Adressaten, den sieben Gemeinden, etwa in Kürze bevorsteht
Naherwartung in der Offenbarung des Johannes
Offb 1,1a: „Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu
zeigen, was bald geschehen muss“
Offb 1,3: „Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und
bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.“
Offb 1,19: „Schreibe nun, was du gesehen hast und was ist und was nach diesem
geschehen wird!“

Offb 2,16: „Tu nun Buße! Wenn aber nicht, so komme ich dir bald und werde
Krieg mit ihnen führen mit dem Schwert meines Mundes.“
Offb 3,10-11: „Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde
auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen
Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen. Ich
komme bald. Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!“
Offb 22,6: „Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig, und
der Herr, der Gott der Geister der Propheten, hat seinen Engel gesandt, seinen
Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss.“

Offb 22,7: „Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der die Worte der Weissagung
dieses Buches bewahrt!“
Offb 22,12: „Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden
zu vergelten, wie sein Werk ist.“
Offb 2,20: „Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen,
komm, Herr Jesus!“

Die Offenbarung erwartet in der unmittelbaren Zukunft Ereignisse, die die
Juden (Offb 1,7 [„die ihn zerstochen haben“], vgl. 2,9; 3,9), die Christen (Offb
1,9; 2,9-10+16; 3,2) und die das Römische Reich (Offb 3,10) betreffen.

Wer die Ereignisse, die die Offenbarung schildert, in die ferne Zukunft verlegt,
muss schon gewichtige Gründe haben, die Einleitung der Offenbarung anders
zu verstehen, als der einfache Wortlaut es nahelegt. Dies gilt umso mehr,
als am Ende der Offenbarung dieselbe Aussage ebenfalls mehrfach unterstrichen
wird, wie die im folgenden besprochenen Verse Offb 22,6-7+10+12+20
zeigen.


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06.05.2015 um 08:38
@-Therion-
-Therion- schrieb:Die ersten drei Kapitel der Offenbarung betonnen immer wieder, dass den
Adressaten, den sieben Gemeinden, etwa in Kürze bevorsteht
Diese 7 Gemeinden konnten nicht die alleinigen Adressaten sein (warum, dazu gleich), also muss es sich an die Christen insgesamt bzw. allgemein richten - auch an die in der heutigen Zeit.

Grund weshalb es sich nicht nur an die 7 Gemeinden richten kann:
-Therion- schrieb:Die „Offenbarung Jesu Christi“ „gab“ Gott, um seinen Dienern zu offenbaren
„Was bald geschehen muss“, heißt es gleich im ersten Vers. Kurz darauf heißt
es, dass das Lesen der Offenbarung wichtig und segensreich ist, weil „die Zeit
nahe“ ist (Offb 1,3).
Hier steht, dass man diese Offenbarung LESEN muss. DAS jedoch konnten doch die 7 Gemeinden gar nicht mehr, weil die Offenbarung doch sicher erst nach ihrem Tod aufgeschrieben worden war, oder täusche ich mich da jetzt?
Offb 2,16: „Tu nun Buße! Wenn aber nicht, so komme ich dir bald und werde
Krieg mit ihnen führen mit dem Schwert meines Mundes.“
Offb 3,10-11: „Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde
auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen
Erdkreis kommen wird
, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen. Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!“
Offb 22,12: „Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem JEDENzu vergelten, wie sein Werk ist.“
Hier z.B. geht auch klar hervor, dass es sich nicht nur an die 7 Gemeinden richten kann, wegen dem Fetten.
-Therion- schrieb:kann man so sehen gebe ich dir recht .... dennoch frage ich mich warum du die Offenbarung in die Zukunft verlegen möchtest ......

Gleich die Einleitung der Offenbarung (Offb 1,1-3) macht unmissverständlich
deutlich, dass sich die Offenbarung im wesentlichen auf die unmittelbar
bevorstehende Zeit bezieht, es also um Dinge geht, die den „sieben Gemeinden“
(Offb 1,4; Offb 2-3) unmittelbar bevorstanden und sie persönlich betraf.

Die „Offenbarung Jesu Christi“ „gab“ Gott, um seinen Dienern zu offenbaren
„Was bald geschehen muss“, heißt es gleich im ersten Vers. Kurz darauf heißt
es, dass das Lesen der Offenbarung wichtig und segensreich ist, weil „die Zeit
nahe“ ist (Offb 1,3).
Aus eben genannten Gründen sehe ich das also als Zukunftsmusik.
Und „Was bald geschehen muss“ und "ist nahe" ist doch eine total dehnbare Ausdrucksweise und vor allem relativ.

Nur mal angenommen, mit dem "nahe" sind 2000 oder 3000 Jahre gemeint. Und wenn man zu diesen Jahren in Relation z.B. 100000 Jahre setzt, dann sind diese 2 -3000 Jahre wirklich "nahe".
Setzt man die 2000 in Relation zu einem Jahr oder so, dann ist das natürlich ein sehr langer Zeitraum und alles andere als nahe.
-Therion- schrieb:Die Offenbarung erwartet in der unmittelbaren Zukunft Ereignisse, die die
Juden (Offb 1,7 [„die ihn zerstochen haben“], vgl. 2,9; 3,9), die Christen (Offb
1,9; 2,9-10+16; 3,2) und die das Römische Reich (Offb 3,10) betreffen.
Das ist eben sehr fraglich, ob mit "nahe" oder "bald" usw. ein "unmittelbar" gemeint sein kann.
-Therion- schrieb:Naherwartung in der Offenbarung des Johannes
Offb 1,1a: „Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu
zeigen, was bald geschehen muss“
Offb 1,3: „Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und
bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.“
Hier ist wieder das "lesen" mit drin.
Und wer konnte das erst lesen? ;)
Es konnte nicht mal im Mittelalter (oder wann die Bibel halt dem Volk vorenthalten worden war...) das Volk lesen. Aber WIR z.B. können es jetzt lesen.
-Therion- schrieb:Offb 1,19: „Schreibe nun, was du gesehen hast und was ist und was nach diesem
geschehen wird!“
DAS ist natürlich jetzt interessant. Kann er es in dieser Zeit eigentlich geschrieben haben, wenn doch das NT erst paar Jahrzehnte danach geschrieben worden war? Oder mache ich jetzt einen Gedankenfehler?
-Therion- schrieb:Wer die Ereignisse, die die Offenbarung schildert, in die ferne Zukunft verlegt,
muss schon gewichtige Gründe haben, die Einleitung der Offenbarung anders
zu verstehen, als der einfache Wortlaut es nahelegt.
Wenn man ALLE Formulierungen ranzieht, ist der Wortlaut doch nicht ganz so einfach ;)


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Was steht wirklich in der Bibel?

06.05.2015 um 09:26
@Optimist

Die Offenbarung des Johannes oder die Apokalypse (Offb 1,1: griech.: ἀποκάλυψις apokalypsis, wörtl. „Enthüllung“), ist das letzte Buch des Neuen Testaments. Es ist das einzige prophetische Buch des Neuen Testaments und zugleich eine Trost- und Hoffnungsschrift für die im Römischen Reich unterdrückten Christen.

Der Verfasser Johannes richtet sich als Ich-Erzähler in Form eines Briefes zunächst in den Sieben Sendschreiben an sieben Gemeinden in Kleinasien im östlichen Hinterland von Ephesus. Diese wurden vom Apostel Paulus von Tarsus theologisch geprägt und litten nun unter Verfolgung oder zumindest unter starken Einschränkungen.[1] Seit dem Mittelalter wird die Offenbarung des Johannes in 22 Kapitel unterteilt.

Wikipedia: Offenbarung_des_Johannes#Verfasser
Offb 2,16: „Tu nun Buße! Wenn aber nicht, so komme ich dir bald und werde
Krieg mit ihnen führen mit dem Schwert meines Mundes.“
Offb 3,10-11: „Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde
auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen
Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen. Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!“
Offb 22,12: „Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem JEDENzu vergelten, wie sein Werk ist.“

Hier z.B. geht auch klar hervor, dass es sich nicht nur an die 7 Gemeinden richten kann, wegen dem Fetten.
das liest du heraus --------------> ich nicht !
Optimist schrieb:Aus eben genannten Gründen sehe ich das also als Zukunftsmusik.
Und „Was bald geschehen muss“ und "ist nahe" ist doch eine total dehnbare Ausdrucksweise und vor allem relativ.

Nur mal angenommen, mit dem "nahe" sind 2000 oder 3000 Jahre gemeint. Und wenn man zu diesen Jahren in Relation z.B. 100000 Jahre setzt, dann sind diese 2 -3000 Jahre wirklich "nahe".
Setzt man die 2000 in Relation zu einem Jahr oder so, dann ist das natürlich ein sehr langer Zeitraum und alles andere als nahe.
tja nur ist es so, dass nicht nur jesus sondern auch die aposteln überzeugt davon waren, dass sie in der endzeit lebten ..... das ist eindeutig aus der bibel herauszuslesen wenn man OBJEKTIV bleiben kann/will!
Naherwartung in der Offenbarung des Johannes
Offb 1,1a: „Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu
zeigen, was bald geschehen muss“
Offb 1,3: „Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und
bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.“
Hier ist wieder das "lesen" mit drin.
Und wer konnte das erst lesen? ;)
Es konnte nicht mal im Mittelalter (oder wann die Bibel halt dem Volk vorenthalten worden war...) das Volk lesen. Aber WIR z.B. können es jetzt lesen.
es gab genug personen die lesen und schreiben konnten, so auch Jesus ... ausserdem lese ich dabei heraus dass jeder der die worte lesen und somit anderen vorlesen kann auf diese art und weise die Weissagungen bewart.
Offb 1,19: „Schreibe nun, was du gesehen hast und was ist und was nach diesem
geschehen wird!“
DAS ist natürlich jetzt interessant. Kann er es in dieser Zeit eigentlich geschrieben haben, wenn doch das NT erst paar Jahrzehnte danach geschrieben worden war? Oder mache ich jetzt einen Gedankenfehler?
Das aramäische Peschitta NT verweist in seinem Vorwort auf ein Datum für die Abschrift der Niederschrift der Offenbarung, das noch vor 70 AD liegt. Auf der Titelseite zur Offenbarung des Johannes heißt es dort: "Die Offenbarung, welche von Gott dem Evangelisten Johannes auf der Insel Patmos gegeben wurde, wohin dieser durch den Kaiser Nero verbannt worden war." Nero starb im Jahre 68 AD, somit muss die Offenbarung vor diesem Jahr geschrieben worden sein. Gefangene aus Neros Zeit wurden nach dessen Tod frei gelassen ...
Wer die Ereignisse, die die Offenbarung schildert, in die ferne Zukunft verlegt,
muss schon gewichtige Gründe haben, die Einleitung der Offenbarung anders
zu verstehen, als der einfache Wortlaut es nahelegt.
Wenn man ALLE Formulierungen ranzieht, ist der Wortlaut doch nicht ganz so einfach ;)
doch ist es wenn man nicht etwas BESTIMMTES herauslesen MÖCHTE und sich dabei an jedes kleine wort klammert !


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Was steht wirklich in der Bibel?

06.05.2015 um 10:20
@-Therion-
Offb 2,16: „Tu nun Buße! Wenn aber nicht, so komme ich dir bald und werde
Krieg mit ihnen führen mit dem Schwert meines Mundes.“
Offb 3,10-11: „Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde
auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen
Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen. Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!“
Offb 22,12: „Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem JEDENzu vergelten, wie sein Werk ist.“

Hier z.B. geht auch klar hervor, dass es sich nicht nur an die 7 Gemeinden richten kann, wegen dem Fetten.

--->das liest du heraus --------------> ich nicht !
Ja.
Nun nenne ich mal die Gründe, weshalb ich das so rauslese. Danach möchte ich Dich bitten, mir auch Deine Gründe zu nennen, weshalb Du das nicht so siehst.

"Tu nun Buße!" -> sollten denn nur die 7 Gemeinden Buße tun? Aus der Bibel geht doch hervor, dass ALLE (auch die nachfolgenden Generationen) Buße tun sollen.
Dieses "Buße tun" steht aber in dem Kapitel eng verbunden mit dieser Vorhersage...


"werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen
Erdkreis kommen wird," -> das wovon Jesus spricht (und es geht ja hier immer NOCH um die Prophezeiung) betrifft den GANZEN Erdkreis und nicht nur die 7 Gemeinden.


"um einem JEDEN zu vergelten, wie sein Werk ist.“ -> werden nur die Werke der 7 Gemeinden vergolten? Aber auch dieser Satz steht ja in engem Zusammenhang mit der Prophezeiung und NICHT losgelöst von ihr....
Aus eben genannten Gründen sehe ich das also als Zukunftsmusik.
Und „Was bald geschehen muss“ und "ist nahe" ist doch eine total dehnbare Ausdrucksweise und vor allem relativ.

Nur mal angenommen, mit dem "nahe" sind 2000 oder 3000 Jahre gemeint. Und wenn man zu diesen Jahren in Relation z.B. 100000 Jahre setzt, dann sind diese 2 -3000 Jahre wirklich "nahe".
Setzt man die 2000 in Relation zu einem Jahr oder so, dann ist das natürlich ein sehr langer Zeitraum und alles andere als nahe.

....
Naherwartung in der Offenbarung des Johannes
Offb 1,1a: „Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu
zeigen, was bald geschehen muss“
Offb 1,3: „Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und
bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.“

--->T:
...lese ich dabei heraus dass jeder der die worte lesen und somit anderen vorlesen kann auf diese art und weise die Weissagungen bewart. ...
Hier schreibst Du selbst "dass JEDER..." -> Genau, es betrifft Jeden, auch die Menschen der heutigen Zeit.


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Was steht wirklich in der Bibel?

06.05.2015 um 10:40
@-Therion-
Ob die Offenbarung des Johannes tatsächlich die Zukunft kennt, ist strittig. Selbst Theologen glauben oft nicht daran.
Die Zahl "sieben" in Offenbarung 13 wird in einer Randbemerkung einer ca. 340 Jahre alten Lutherbibel meiner Eltern mit der römischen Kirche in Verbindung gebracht. Sie sei eine Anspielung auf die sieben Hügel.

Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb, wäre ich als (seit dem 1. Mai 2008) Behinderter in 2009 beinahe infolge von Dekubitus gestorben. Ich glaube mich daran zu erinnern, dass die derzeitige Stationsärztin es erwähnte, dass der Krankenhaustag 666 kostete.
Nach einer dritten Operation konnte ich dann nicht mehr essen. Dann wäre ich beinahe erstickt und bekam einen Luftröhrenschnitt. Ich glaubte bei vermindertem Bewusstsein in einer Kapelle zu sein. Von vorne rechts kam ein katholischer Geistlicher hinein. Danach folgte ein weiterer Geistlicher, den ich an dieser Stelle nicht nenne, weil es ganz einfach nervt, dass mir fast jeder diese Geschichte abstreitet. Immerhin bin ich Nicht-Katholik. Jedenfalls hatte er eine Krone auf dem Kopf.
Er bezog sich darauf, dass ihm mein Vater, den er mit Namen nannte, bekannt sei. Er wolle dafür sorgen, dass dieser zu seinem Nachfolger wird.

Ferner bin ich Forumsteilnehmer bei der Piratenpartei und eben auch Altenheimbewohner (vgl. Offenbarung 12, ....sich dort pflegen zu lassen 1260 Tage). Nach meiner Rechnung sind 1260 Tage gleich 42 Monate, selbst wenn Newton bezüglich seiner Weltuntergangsprognose zu einem anderen Ergebnis gekommen sein sollte.
Der Verweis zum Buch Daniel (Kopf eines Löwen, Füße eines Bären) würde auch passen, weil das weltweite Finanzsystem kurz vor einem Kollaps steht.
Insofern wäre es auch nicht besonders unwahrscheinlich, dass in der nächsten Zeit weltweit ein bargeldloser Geldverkehr eingeführt wird.


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Was steht wirklich in der Bibel?

06.05.2015 um 10:43
Hallo @DschenLi
DschenLi schrieb:Wenn man die Fehler bei den Eltern sieht,gibt man die Verantwortung ab,die man selbst hat.
Die meisten Eltern meinen es gut und machen meist unbewusst "Fehler" (aus der Sicht eines Kindes) oder haben es nicht besser erfahren. Wie sollen sie denn weitergeben,was sie gar nicht selbst erfahren haben oder bekommen?
Den ersten Satz versteh ich nicht, wie du das meinst.

Wenn man sich als Kind von den Eltern ungerecht behandelt fühlt, nimmt man sich vllt vor, es bei den eigenen Kindern anders zu machen.
Hat man dann selbst Kinder, findet man sich oft inmitten eines 'programm's' das aktiviert wird, wenn Kinder geboren werden.
Ich habe das bei mir selbst und bei anderen beobachtet. Das 'programm' wird aktiv, und es ist das genetische 'Muster', das gewissermaßen "vorgibt", so wie man selbst aufgewachsen ist, auch die Kinder nach diesem unbewussten 'Muster' zu behandeln. Ih meine damit die tausend alltäglichen Dinge und Begebenheiten, Aktionen und Reaktionen..
Dieses unbewusste Muster ist es, welches durchbrochen werden muss, und dazu bewusst werden muss.
DschenLi schrieb:Ich sehe das eher so.. man sucht sich eine Familie aus mit bestimmten Umständen,an denen man lernen und wachsen kann,oft ein Leben lang (denn andere Bindungen kann man beenden,Familienbeziehungen sind immer emotionaler und bleiben für´s Leben).
Die Familie ist also die Schule für´s Leben..
Ja, seh ich auch so. Die innerfamiliären Beziehungen und darauf sich ergebenden Zuneigungen und Konfliktsituationen, sind im Mikro-kosmischen, was die politische Lage der Welt im Makro-kosmischen ist.
Wie im Kleinen - so im Großen.
DschenLi schrieb:So liegt die Verantwortung bei einem Selbst,was man aus seinem Leben macht trotz von außen gesehen vlt. "schlechteren" Umständen. Aus dieser Position kann man auch vergeben.. "Vergib ihnen,denn sie wissen nicht,was sie tun" (Bibel) würde hierzu auch passen.
Und so hat man den Kreislauf auch schon durchbrochen,die Muster aufgelöst. :)
Ja, und es passt auch: "Wenn du nicht deine Mutter und deinen Vater hasst und dein Haus und alle Menschen darin verlässt, dann kannst du mir nicht nachfolgen....". sagte Jesus.

Das bedeutet: sich davon abtrennen indem man sich BEWUSST wird. Da ist nicht der destruktive Hass gemeint, sondern der Hass im spirituellen Sinn, um sich abzugrenzen. Da man, um sein eigenes inneres Licht zu finden, ALL-ein sein muss, frei von jeglicher Be-einflussung.


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Was steht wirklich in der Bibel?

06.05.2015 um 11:00
@-Therion-
Beitrag von Optimist, Seite 814
Dazu noch ein Gedanke:

Wenn man alle Aussagen der Offenbarung (die muss man ja als GESAMT-Werk sehen) nimmt, dann geht auch aus anderen Aussagen hervor, dass das Geschilderte auf die Zukunft (bis in die heutige Zeit ) hindeutet und nicht nur für die 7 Gemeinden gelten kann.
Und schon alleine deshalb sehe ich das "nahe" und "bald" als eine sehr REALTIVE Zeitangabe an.

Solche Vorraussagen, dass es einen neuen Himmel und Erde gibt, oder dass die Elemente der GESAMTEN Erde schmelzen und krachen werden, ist ja noch nicht eingetroffen.
Mit "Erde" sind ja sicherlich nicht nur ein paar Landstriche gemeint, sondern etwas Globales.

Dass sich etwas zusammenbraut (Finanzwelt, Umweltschäden usw...) und das global, das sehen nicht nur Gläubige, sondern auch sehr viele Atheisten (nur bringen diese das natürlich nicht unbedingt mit der Bibel in Verbindung) ;)


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