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Ist Vegan-ismus eine Ersatzreligion ?

84 Beiträge, Schlüsselwörter: Religion, Vegan

Ist Vegan-ismus eine Ersatzreligion ?

09.01.2020 um 14:15
Das Ethikproblem ist aber bei Veganern Zweischneidig.
Weil die Massenpflanzenzucht massiv die Flora u. Fauna stoert! Ob mit oder ohne Chemie werden Lebensraeume zerstoert und die Biodiversitaet vernichtet! Und mit einem Bueschel Weizen und drei Sojapflanzen in einer Naturwiese eingebunden kriegt man nicht mal einen Veganer satt.
Ein bisschen Realismus brauchen beide Seiten!

:mlp:


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Ist Vegan-ismus eine Ersatzreligion ?

09.01.2020 um 15:26
@syndrom
Zitat von syndromsyndrom schrieb:Und mit einem Bueschel Weizen und drei Sojapflanzen in einer Naturwiese eingebunden kriegt man nicht mal einen Veganer satt.
Witzigerweise auch keinen omnivoren und das tier, welches vom omnivoren verspeist werden soll, hat leider auch noch ein paar monate lang hunger, aber das rindchen kann ja den weizen und soja vom omnivoren futtern :vv:

Wie man es auch dreht und wendet, würde man werten, stünde der omnivore sogar hier schlechter dar (oder besser, wenn man mehr benötigte fläche als ethisch geil ansieht :D ). Es macht einen unterschied, ob ich nur mich oder mich und nen schwein, nen rind, nen hasen und nen huhn durchfüttern muss.

Btw hätte ich bitte gern einen büschel weizen und 3 büschel hafer, wenn ich wählen darf. Ich steh nicht so auf soja.


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Ist Vegan-ismus eine Ersatzreligion ?

09.01.2020 um 15:44
Zitat von geekygeeky schrieb:Schließlich ist es doch unbestreitbar, daß so manche der veganen Missionare genau das für sich energisch reklamieren.
Nun, und was genau ist jetzt daran so schlimm?

In der Tat ist die vegane Lebensweise die ethisch beste, wenn man so will.

Kann das ein Fleischesser nicht sehen, bzw. nicht anerkennen?

Durch eine vegane Lebensweise werden die Ressourcen des Planeten am besten geschützt und erhalten (selbstredend nur, wenn man nicht Soja aus Brasilien, sofern man Europaer ist, verzehrt).
Zitat von gastricgastric schrieb:Es macht einen unterschied, ob ich nur mich oder mich und nen schwein, nen rind, nen hasen und nen huhn durchfüttern muss.
Ganz genau, und abgesehen davon ist es durchaus berechtigt, zu fragen, inwiefern es überhaupt ethisch vertretbar, ein Tier (und damit ein fühlendes Wesen) aufzuziehen, einzig zu dem Zweck, es später zu schlachten.
Dieser Aspekt kommt mir in der ganzen Debatte auch völlig zu kurz.

Im Übrigen ist es natürlich völliger Quatsch Veganismus mit einer Religion gleichzusetzen - Veganismus ist eine Entscheidung (auch) aus rationalen Überlegungen heraus (z. B., um den Planeten für die kommende Generation zu erhalten).

Ich (als Teilzeitveganer und Vegetarier) ziehe jedenfalls meinen Hut vor jedem, der die vegane Lebensweise durchzieht und finde es im Übrigen unsäglich, dass hier, wie auch in fast in jeder anderen Veggie-Debatte, die Veggies sich bemüßigt fühlen müssen, sich dafür zu entschuldigen.

Nein, nicht sie sollten sich rechtfertigen müssen, sondern diejenigen, die gerne Fleisch essen und es offenbar nicht abkönnen, wenn man sie gelegentlich daran erinnert, dass Tiere dafür unter Schmerzen sterben müssen, dass die Tierzucht und Schlachtung ein dreckiges und hässliches Unterfangen ist.
Wenn man sich natürlich einredet, Tiere seien "glücklich", nur, weil sie in einigermaßen artgerechten Bedingungen gehalten werden, und dann den notwendigen Akt der Schlachtung einfach ausblendet, dann muss man schon ein echt krasses Verdrängungsbewusstsein haben.


Die Welt wird durch Schönheit gerettet werden, so heißt es ja - diese Schönheit zeigt sich unter anderem darin, wie man mit seinen Mitgeschöpfen umgeht. und ja, jeder Veganer ist für mich ein potentieller Weltretter ;)


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Ist Vegan-ismus eine Ersatzreligion ?

09.01.2020 um 20:53
@gastric
Sicher hast du Recht- es war nur eine Spitze von mir,dass man nicht nur Schwarz/Weiss sehen soll, weil die Ernaehrung der Menge Menschen "Opfer" fordert- halt mal mehr, mal weniger.

P.s.: Idealerweise sollten die Tiere die ich auch esse, als Landschaftspflege auf der Wiese "wohnen"!

:mlp:


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