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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

2.805 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 10:21
Zitat von soomasooma schrieb:Ich frag mich halt bei der ganzen Sache auch, was man eigentlich von den Crews der gecharterten Schiffe und der Barge erwartet hat. Das sind Seeleute, keine Walflüsterer. Es gab keinen Plan B, das Tier saß fest
Ja - ohne die beiden Kapitäne haette man Timmy nicht aus der Barge bekommen - ob das jetzt gut oder schlecht war, sei dahingestellt.


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um 10:32
Zitat von soomasooma schrieb:Ich frag mich halt bei der ganzen Sache auch, was man eigentlich von den Crews der gecharterten Schiffe und der Barge erwartet hat. Das sind Seeleute, keine Walflüsterer. Es gab keinen Plan B, das Tier saß fest
Der Fehler war wohl den ursprünglichen Plan so zu ändern, dass der leichtere Teil zu Beginn und der knifflige Teil (der Wal muss rückwärts) erst auf hoher See war.

Und was urspruenglich (die Crew wurde angeworben, als der Plan noch war, Timmy rückwärts einzuladen. Und Ausladen: Netz wegnehmen, Barge absenken und der Wal kann herumschwimmen) ausgemacht war, sprich, ob die Schiffscrew (gerade der Fortuna und der Robin Hood) auch fuer Aufgaben im Zusammenhang mit der Freisetzung vorgesehen war, wissen wir auch nicht.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 10:39
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Hast du also gar nicht mitbekommen , das er noch eine oder sogar mehrere Fontänen ausstieß , bevor er abtauchte.
Tipp: hol dir deine Bildungslücke nach , es existierten Fotos , Videoaufnahmen und Zeugenaussagen davon.
Tipp: Spare Dir Deine persönlichen Anfeindungen und konzentriere Dich auf das, was ich schrieb.
EINE Fontäne ist belegt, deshalb schrieb ich:
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:oder, dass er noch einmal tief atmete und dann ertrank



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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 10:47
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:oder, dass er noch einmal tief atmete und dann ertrank
Und - nach Interpretation der Tracker-Daten durch die Initiative (ich formuliere es so, weil ich nicht unbedingt glaube, dass Außenstehende Experten dieser Interpretation folgen wuerden) - ist Timmy sogar 150 m tief getaucht.

(Und hat sich damit, laut Backhaus, auf Futtersuche begeben....)


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um 10:48
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:EINE Fontäne ist belegt, deshalb schrieb
Genau, dies ist das einzige Foto, wo man die Fontäne sieht. Weitere Aufnahmen gibt es nicht. Hast du noch andere,von dem wir nichts wissen? Würde mich überraschen,denn in der Presse war kein weiteres zu finden.


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um 10:49
@orlets
Du musst @RomanTisch adden, wenn sich die Frage an ihn/sie richtet


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um 10:56
@Tussinelda
Stimmt, sorry .

@RomanTisch
Dies ist das einzige Foto, von der Fontäne. Weitere Aufnahmen gibt es nicht. Hast du noch andere,von dem wir nichts wissen? Würde mich überraschen,denn in der Presse war kein weiteres zu finden


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 10:57
Meine Gedanken: Nach wie vor halte ich den Versuch, den Wal zu retten, für richtig. Mir sind die Gegenargumente bekannt und ich nehme sie durchaus sehr ernst. Aber wenn man sich ein bisschen einliest, kommt man schnell zu der Erkenntnis, dass wir über (Buckel-)Wale sehr wenig wissen, über ihr Verhalten, ihre Sprache und ihre "Gesundheit". Selbst das Geschlecht und damit auch die Lautgebung kann der Mensch nicht sicher bestimmen.
Hope folgt vermutlich einem Fischschwarm.Er war auch in einem Netz gefangen. Das wiederum ist unsere Verantwortung. Von Müll und Lärm ganz zu schweigen. In diesem Zusammenhang von "Lauf der Natur" zu sprechen, halte ich nach wie vor für höhnisch und für ein Nichtanerkennen menschlicher Verantwortung.
Glaubt man Experten, wird es künftig immer häufiger zu Strandungen kommen, und ich halte es nicht für akzeptabel, das einfach zu ignorieren. Vorbeugen ist natürlich besser, aber wenn es passiert, können wir nicht jedes Mal wegsehen.
Insofern finde ich den Versuch richtig.

Neben der mangelhaften Öffentlichkeitsarbeit und Transparenz halte ich es jedoch für einen großen Fehler, dass keine Blutabnahme durchgeführt wurde. Ich weiß, das war schwierig, zeigt aber auch wieder, wie schlecht wir bei diesem Thema aufgestellt sind. Diese Untersuchung hätte ich für extrem wichtig gehalten.

Für mich ist das Projekt mit der Barge gescheitert. Ich glaube, das Team hat in bester Absicht gehandelt. Irgendwann sind sie aber unter dem Zeitdruck eingeknickt. Das Zeitfenster für Hope wurde immer enger, dazu kam vermutlich die Angst, dass das Ministerium erneut umschwenkt.
Man wollte ihn möglichst schnell dort wegbringen.
Die Barge war nicht gut genug gesichert. Entgegen dem ursprünglichen Plan wurde der Wal vorwärts hineingebracht. Man sah die Bilder vom Wellengang, der nicht einmal übermäßig stark war, und wie Hope trotzdem stark gegen die Wände stieß. Und wir haben kaum etwas zu sehen bekommen, wer weiß, was noch passiert ist.

Dann kam der Freitag, an dem durchaus Mitglieder des Teams vor Ort waren, unter anderem Jeff. Ich glaube, ihnen dämmerte, dass sie Hope nicht einfach drehen konnten ,geschweige denn, dass er sich selbst hätte drehen können.
Was wäre eigentlich passiert, wenn Hope in Panik geraten wäre? Es hieß, er hätte jederzeit schnell freigelassen werden können.

Man versuchte dennoch, ihn zu drehen. Meine Befürchtung ist: Bereits dort lief etwas schief, vielleicht sogar unter Jeffs Beteiligung. Und vielleicht war zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass etwas wirklich Schlimmes passiert war. Vielleicht musste Hope deshalb möglichst schnell aus der Barge, denn weder Team noch Finanzierer noch Crew wollten das Bild eines toten Wals in der Barge. Dass alle aus dem Team davon wussten, glaube ich allerdings nicht.
Neben dem wirklich traurigen Schicksal von Hope macht mich auch traurig, dass ich glaube, dass diese Aktion nie wirklich aufgearbeitet wird. Weder die Umstände auf der Barge noch der Rettungsversuch als Ganzes. Was war definitiv gut (z. B. die Tücher)? Wo haben wir große Wissenslücken (kein Mensch weiß, wie man Blut abnimmt)? Und was lief klar schief (die Barge war so definitiv keine Option)?
Was mir ein bisschen Frieden gibt: Hope leidet nicht mehr. Unerträglich wäre für mich die Vorstellung gewesen, dass er lebend dort erneut gestrandet wäre und nun wieder tagelang oder wochenlang dort gelegen hätte,bis der Tod ihn endlich erlöst.


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um 11:14
Der tote Wal wäre jetzt im Rahmen von Ermittlungen das zentrale Beweismittel.

Hagelt es nun gegenseitige Strafanzeigen, müsste eine Staatsanwaltschaft eine pathologische Untersuchung anordnen, um bei dem Verdacht der Tierquälerei diesen Verdacht entweder zu verifizieren oder zu entkräften.

Nun liegt der Wal aber in Dänemark.

Die deutschen Behörden müssten auf dem Dienstweg des Rechtshilfeersuchens eine Beweissicherung durch Sicherung des Wals erwirken.

Sollte der Wal von den Behörden der Natur überlassen werden und verwesen, ohne dass die genaue Todesursache gerichtlich festgestellt werden würde, käme dies in einem laufenden Ermittlungsverfahren einer Beweisvernichtung durch Unterlassung gleich.



Das war die erste Meldung zu dem Thema:
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Nun bin ich mal gespannt auf die Entscheidung der Initiative und von MV ...
Die Dänen haben keine Pläne mit Timmy. „Er behindert niemanden und nichts da draußen, also muss eine Verlegung auf Kosten der Deutschen erfolgen“, sagte Morten Abildstrøm, Leiter der dänischen Naturschutzbehörde.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus kündigte jetzt Gespräche mit den dänischen Behörden und der privaten Rettungsinitiative an. Es müsse nun geklärt werden, was mit dem Walkadaver geschehen soll.
Quelle:
https://m.bild.de/regional/ostsee/ostsee-drama-im-live-ticker-rettungsaktion-fuer-wal-timmy-soll-starten-69c25182ffcdb2ce7075be7e?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Nun kam heute
(wie nicht anders erwartet 😉) dazu dies:
18.05.2026 - 07:23 Uhr

Die Umstände des Todes könnten ungeklärt bleiben. Wie Umweltminister Till Backhaus am Sonntagabend im NDR-Interview erklärte, bringt eine Obduktion wohl keine Klarheit mehr. „Nach mindestens vier Tagen im Wasser ist der Verwesungszustand so stark, dass man die genaue Todesursache vermutlich nicht mehr herausfinden wird“, sagte Backhaus im NDR.
Quelle: wie vor


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um 11:18
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Die deutschen Behörden müssten auf dem Dienstweg des Rechtshilfeersuchens eine Beweissicherung durch Sicherung des Wals erwirken.
Hast Du dazu eine Quelle oder ist das Deine Interpretation?
Der Wal muss ja nicht zur Rechtsmedizin.

Ich denke, es geht da um Kosten fuer den Transport - und dass Backhaus eine Institution finden müsste, die sich bereiterklärt , die Reduktion durchzuführen.


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um 11:27
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Hast Du dazu eine Quelle oder ist das Deine Interpretation?
Ich denke halt, dass sie das so müssten, wenn in Deutschland bereits Ermittlungsverfahren laufen und sie den Wal als Beweis brauchen.
Wie soll es anders gehen als über Rechtshilfeersuchen? Der Wal befindet sich Dänemark und nicht Deutschland.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ich denke, es geht da um Kosten fuer den Transport - und dass Backhaus eine Institution finden müsste, die sich bereiterklärt , die Reduktion durchzuführen.
Ich denke, es geht in erster Linie um Aufklärung.
Und ich denke, die Geldgeber der Initiative müssten daran doch sehr großes Interesse haben? Dazu hatte Backhaus doch wohl auch die Gespräche mit den dänischen Behörden und der Initiative angekündigt?


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um 11:31
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Und ich denke, die Geldgeber der Initiative müssten daran doch sehr großes Interesse haben?
Ich glaube, die haben da so gar kein Interesse daran.
Warum sollten sie?
Ich kann mir kein Ergebnis vorstellen, dass positiv fuer die Initiative und deren Bestreben waere.....

Der Wal ist innerhalb weniger Tage (Stunden?) nach Ausbringung gestorben - vielleicht war er eh zu geschwächt oder die Fahrt auf bzw. Das Ausbringen von der Barge haben ihm den Rest gegeben - warum sollte die Initiative das untersucht und dokumentiert haben wollen?

Die Aufklärung wird von Wissenschaftlern gefordert - da geht es um den Erkenntnisgewinn (und weniger um Schuldzuweisungen).


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um 11:32
Eine Obduktion wäre schon sehr wichtig, das sagt auch der Herr Fabian Ritter. Ich meine, es wäre doch wirklich entscheidend zu wissen, ob timmy zum Beispiel wirklich ein großes Netz im Bauch hatte und somit im Grunde unrettbar war. Oder stellt euch vor, man würde feststellen, dass er Knochenbrüche o.ä. an den Flossen oder Wirbelsäule hat. Oder es käme raus, dass er ein schweres grundsätzliches gesundheitliches Problem gehabt hatte, ein chronisches Organleiden oder so. Das wäre doch die letzte Chance, evtl noch ein paar Fragen zu beantworten. Allerdings frage ich mich, wie man so einen Kadaver überhaupt obduzieren kann, wenn Explosionsgefahr besteht. Einfach aufschneiden, ginge das denn überhaupt? Man müsste den Wal vielleicht direkt am Strand "zerlegen". Klingt makaber, aber so machen es Walfänger letztlich auch.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 11:34
Zitat von augustineaugustine schrieb:Allerdings frage ich mich, wie man so einen Kadaver überhaupt obduzieren kann, wenn Explosionsgefahr besteht.
Experten können das - da wird der Wal an entsprechenden Stellen angepiekst, damit die Luft heraus kann.
...ich habe so etwas auf einer australischen Seite gelesen, meine ich.....


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